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Forum: Platinen platinen wasserdicht versiegeln


Autor: Frank Keppers (Gast)
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hallo


kann mir jemand sagen womit man kleine platinen wasserdicht vergießen 
kann
welche materiealien gibts ???

epoxid oder polyesterharz
oder pu ?


grüße

Autor: Julian (Gast)
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Wenns nur ab und an mal benötigt wird ist Heißkleber auch ganz 
geschickt. (und vorallem i.d.R. vorhanden)

Autor: Gast 57 (Gast)
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Empfehlenswert ist eine elastische Vergußmasse, z.B.
Silikon, das NICHT! auf "Essig-Basis" arbeitet. Dichtet
nach meiner Erfahrung gut ab.

Bei Epoxi- / Polyesterharzen besteht die Gefahr daß
bei Stößen (herabfallen) die Bauteile samt Harz von der
Platine abgeschert werden.

Vielleicht reicht auch schon die Platine mehrfach in
Lack (Herberts, Peters) zu tauchen.
Letztere Hersteller haben Schutzlacke für Platinen
im Programm, einfach mal nachfragen.

Autor: gtf (Gast)
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Heißleber löst sich bei Berührung mit Kontaktspray. Nicht so toll.
Eine einfache alternative zum versiegeln ist Wachs, jedoch muss man 
drauf achten, dass die Bauteile nicht zu heiß werden, sonst schmilzt 
dein Schutz.

Mein Favorit ist immer noch Silikon.

Autor: Frank Keppers (Gast)
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die elektrischen bauteile sind in einem kleinen kunststoffgehäuse
suche was um das gehäuse auszugießen
allerdings muss es hart genug werden um eine kabelverschraubung zu 
halten
die mit eingegossen wird
bei epoxi ist die gefahr doch groß das es reißt oder gibts da speziellen 
?


grüße

Autor: oszi40 (Gast)
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Die Zugentlastung Deines Kabels sollte nicht von einem Stückchen Plaste 
gehalten werden was in wenigen Minuten abbricht.

Wenn Du mal Im Forum gesucht hättest, wäre Dir bestimmt schon eine 
ähnliche Diskussion aus den letzten Tagen aufgefallen.

Epoxydharz kann reißen wenn der richtige Füllstoff fehlt und Silicon mit 
Essig ist Essig. Platine mit Plaste-Spray vorher beschichten könnte 
günstig sein. Richtig wasserdicht für Monate/Jahre wird nicht so 
einfach.

Autor: gtf (Gast)
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Zuerst Platine in Silikon oder Wachs eintauchen, damit sich eine 
Beschichtung ergibt, alternativ kann man auch Schaumstoff zuschneiden.
Und zuletzt das ganze in Epoxy eintauchen.

Autor: Gast 57 (Gast)
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Ich würde die Kabelverschraubung lieber am Gehäuse selber
fest machen, ist vermutlich stabiler. Bei einer elastischen
Vergußmasse (mal bei Farnell unter "vergussmasse" suchen)
sollte eigentlich nichts reißen.

Als neuralgischen Punkt sehe ich noch den Übergang "offenes" Kabel-
ende -> Platine. Die Litzenenden/ Einzeladern könnten eine
unerwünschte Kapillarwirkung haben.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Autor: Bernhard (Gast)
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Beim Vergießen mit Kunstharz darf man nicht vergessen dass sich das Harz 
beim Aushärten erhitzt.

Empfindliche Bauteile können dadurch beschädigt werden.
Gleiches gilt auch für Heißkleber.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Epoxydharz ist wenn es gutes ist ziemlich stabil. mein Tipp 
http://www.kurolon.de/

Reißen konnte ich bis jetzt nicht bemerken. Wichtig wegen der Erwärmung 
beim Aushärten immer nur einzelne Lagen mit maximal 1cm dicke gießen, 
dann ist das überhaupt kein Problem.

Gruß
Tom

Autor: Babelfisch (Gast)
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wenn du es richtig prof. vergießen möchtest dann bekommst du bei Peters 
Lacke eine vergußmasse Wepuran typ VU4452/41 besteht aus zwei komp.
hab damit schon etliches eingegossen und ist supi das zeug

Autor: Frank Keppers (Gast)
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ich benötige nur ne sehr geringe menge


werde es mit uhu 2 k kleber ausgießen
der ist lösemittelfrei und auf der basis von epoxyi

grüße

Autor: Max M. (xxl)
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Wacker Chemie hatte mal eine schwarze Silikon-Vergussmasse mit der
das ging. Allerdings nicht leicht zu beschaffen und auch nicht billig.

Autor: Christopher Vermont (count0)
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Also Heisskleber habe ich auch schon benutzt. Bei kleinen Platinen 
funktioniert das auch sehr gut, so in Groessen von maximal 4*4cm, jeh 
kleiner desto besser. Wenn man die Wahl hat sollte man 
Kunststoff-Kleberstangen benutzen der sehr fluessig werden bzw. einen 
niedrigen Schmelzpunkt haben, oder eben eine Kleberpistole bei der man 
die Temperatur regeln kann. Dann verteilt sich das gut und vor allem 
nicht zu dick auf der Platine. Bei richtig grossen Platinen habe ich das 
noch nie gemacht, aber ich schaetze das das dann im Zweifel nicht 
wirklich dicht wird und nicht mechanisch stabil, sondern dann Schichten 
oder "Wuerste" aus Kunststoff hat durch die Feuchtigkeit kriechen kann 
oder die sich loesen wenn die Platine mal etwas gebogen wird.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Heißkleber, Epoxy, Wepuran, das ist alles irgendwie wasserdicht. Aber 
einige Materialien ziehen extrem Wasser und andere nehmen zwar fast 
nichts auf, aber lassen einzelne Wassermoleküle durch die Vergußmasse 
hindurch treten, bis sich Wassertropfen unter der Vergußmasse bilden.

Kein Kunststoff ist auf Dauer wirklich wasserdicht. Auch keine noch so 
gute Dichtung. Alle lassen Wasserdampf, also einzelne Wassermoleküle 
durch, weil aufgrund der Vernetzungsstruktur lange Kanäle vorhanden 
sind, in denen einzelne Moleküle leicht hindurchwandern können. Das Bild 
im Anhang zeigt das typische Verhalten von Silikon. Polyurethane sind 
nicht wesentlich besser.

Also, Frank, wie wasserdicht muß es denn sein?

Kai Klaas

Autor: Frank Keppers (Gast)
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es ist ein echolotgeber der von mir umgebaut wird
habe jetzt uhu endfest 300 genommen und mit einem plastikdeckel 
abgedichtet

denke mal ip69 müsste ich haben :)

grüße aus der eifel
und ein schönes wochenende !

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Autor: weißnichtweiter (Gast)
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Hallo.

Ich habe mir für solche Anwendungen das hier gekauft:
http://www.conrad.de/ce/de/product/814169/PLASTIK-...

Funktioniert super für SMD Boards.

Autor: Charly B. (charly)
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Plastikspray wird mit der zeit rissig,
von Lackwerke Peters gibts ein Tauchlack
mit Floureszenszusatz (kontrolle mit
Schwartzlicht), der Lack kann später auch
wieder abgeloest werde, zb. fuer reparaturen

was willste den vergiessen ? 1 platine oder
mehrere ?

vlg
Charly

Autor: J. V. (janvi)
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uhu endfest 300 schwindet nach etwa einem Jahr etwas und die Oberfläche 
am Übergang zur Platine bekommt haarfeine Risse die auch unter dem 
Mikroskop nicht zu erkennen sind. Dort dringt (bei einigen bar nach 
einigen Stunden) Wasser bzw. Feuchtigkeit ein und verschiedene Kontakte 
haben plötzlich Verbindungen zu anderen herunter bis zu 1 Kohm. 
Vermutlich setzen da auch elektrogalvanische Prozesse ein. Kann mehrere 
Tage danach noch nachgemessen werden. Die Platine dann auf einer 
Heizplatte bei ca. 100 Grad getrocken und nach 10-20 Minuten 
funktioniert wieder alles, ohne daß der Verguß geöffnet wurde ...

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Übrigens:

Der Thread ist 3 Jahre alt.

Autor: KPS (Gast)
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Ich hoffe, dass das hier nicht als Werbung gilt, aber wenn ernsthaftes 
Interesse besteht am Platinen Verguß, können Sie uns gerne kontaktieren. 
Unsere Firma heißt KPS Dosiertechnik und ist recht leicht zu finden über 
Google, es gibt spezifische Anwendungsfälle und die Materialwahl spielt 
individuell eine große Rolle beim Verguß von Platinen, da gibt es 
etliche Faktoren die berücksichtigt werden müssen. Epoxidharze eigenen 
sich teilweise recht gut, aber auch auf 2 Komponenten Silikonbasis 
könnte etwas realisiert werden. Dabei unterscheidet man zwischen Gießen 
und Schäumen.
Soll ein Bauteil Wasserdicht und Stoßfest sein, nutzt man häufig eine 
Art 2 Komponenten Kleber (Harze o.ä.). Es gibt sehr hochviskose aber 
auch niedrigviskose (flüssigere) Materialien. Aushärtezeit und verguß 
von unten/oben spielt eine Rolle. So kann man z.B. EPOSID V 220.4 nutzen 
wenn man ein extrem widerstandsfähiger Verguß möchte, der sehr 
stoßsicher und hart ist. Damit dieses Material gut aushärtet, sollte es 
temperiert, bzw. erhitzt werden für kurze Zeit. Möchte man hingegen 
Gewicht sparen, setzt man auf das Schäumen, hat dort aber nicht die 
selbe Widerstandsfähigkeit und eine höhere Wärmeentwicklung. Schäumen 
kann man auf Silikonbasis und als 1 Komponenten oder 2 Komponenten 
Kleber. Da gibt es wirklich etliche Möglichkeiten.

Autor: Felix Adam (Firma: SOMTRONIK) (madifaxle)
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Ich schätze mal, dass ihr nur Gewerbekunden annehmt, oder? Hier sind 
aber meist nur Hobbyisten unterwegs.

Ferner ist für kleine Stückzahlen auch Plastidip geeignet, da es 
gummiartig aushärtet und auch wieder ablösbar ist.

Autor: Jan H. (jan_m_h)
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Immer langsam Leute. Der Thread ist 5 Jahre alt, die Platine ist 
entweder richtig dicht oder mittlerweile Schrott

Autor: mec (Gast)
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Jan H. schrieb:
> Immer langsam Leute. Der Thread ist 5 Jahre alt, die Platine ist
> entweder richtig dicht oder mittlerweile Schrott

Aber das Thema ist noch immer Interessant, also wo liegt das Problem?

Autor: Jan H. (jan_m_h)
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mec schrieb:
> Aber das Thema ist noch immer Interessant, also wo liegt das Problem?

Das KPS scheinbar alle Posts zum Thema vergießen von Platinen ausgräbt, 
also ich würde das durchaus als Werbung bezeichnen. Immerhin bleibt es 
dabei beim Thema.

Autor: Dummy (Gast)
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mec schrieb:
> Aber das Thema ist noch immer Interessant, also wo liegt das Problem?

Weil die Hobby-Blockwarte immer was zum Nörgeln brauchen.
Abgesehen davon, wo kämen wir hin wenn in jedem Thread am Ende eine 
brauchbare Lösung stehen würde, dann macht das ganze "benutz' die 
Suchfunktion"-Spiel nur noch halb so viel Spaß.

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