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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Problem bei Verstärkung von XR2206 Ausgangssignal


Autor: Hans M. (fuxdancer)
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Hallo!

Ich habe ein riesiges Problem bei meinem Projekt. Ich bau einen via 
PIC-Mikrocontroller mit Hilfe von Digitalpotis gesteuerten 
XR2206-Funktionsgenerator, welcher über eine LabVIEW-Oberfläche 
gesteuert wird.

Nun habe ich schon viele Probleme gelöst, welche mit dem XR2206 
aufgetreten sind und jetzt bin ich auf eines gestoßen, dass ich selbst 
einfach nicht schaffe zu lösen.
Ich möchte ein halbwegs schönes Ausgangssignal bis zu 200kHz erhalten 
und muss dieses verstärken, damit ich eine Amplitude von +-10V erreichen 
kann.
Nun habe ich das Problem, dass bei einer Amplitude größer 6 bis 7V und 
einer Frequenz größer 35kHz mein Ausgangssinus einfach abgeschnitten 
wird.

Nun habe ich mir gedacht, dann nehme ich mir halt einen anderen 
Verstärker, nämlich den LM384 mit 450kHz Bandbreite, diesen habe ich nun 
eingebaut und dieses blöde Teil bringt auch nicht den gewünschten 
Erfolg.

Könnt ihr mir vielleicht helfen, wisst ihr den passenden Bauteil, ich 
selbst sehe mich da nicht mehr drüber? :[

mfg
Fux

Autor: naja (Gast)
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Bei dem Frequenzbereich bevorzuge ich einen diskret aufgebauten 
Verstärker.
Das ergibt weniger Frust.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Das Signal aus dem XR2206 ist aber noch i.O., oder?

Autor: Fux (Gast)
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ja, das ohne Verstärker funktioniert so, wie es sein sollte. Zuerst 
haben wir ja schon eine analoge Schaltung aufgebaut ohne dig. Potis und 
mit mechanischen Frequenzbereichumschaltern.
Nur das Verstärken spielt sich nicht.

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Der LM384 z.B. hat eine feste Verstärkung von 50. Wenn also Dein 
Ausgangssignal klippt (also oben und unten beim Sinus ein Plateau zu 
sehen ist), ist möglicherweise die Eingangsspannung für die Endstufe zu 
groß - das Signal des XR2206 soll ja Deiner Aussage nach okay sein. 
Weiterhin ist die max. Betriebsspannung für den LM384 nur 26V - das 
könnte ein wenig eng werden für die angestrebten ±10V. Eine geregelte 
Spannungsversorgung wäre da nötig.

Mein Tipp:
Schau für die 'Endstufe' z.B. mal bei Analog Devices (www.analog.com) 
vorbei und suche nach OpAmp Applications. Da gibt es 4 oder 5 
Schaltungssammlungen, die alle möglichen OpAmp-Schaltungen aufzeigen. 
Dort würde ich nach Schaltungen mit erweiterten Stromlieferfähigkeiten 
suchen. Das ist nichts anderes als ein OpAmp mit zusätzlichen 
Transistoren am Ausgang, um den max. Ausgangsstrom zu erhöhen. Das 
gleiche gibt's auch für höhere Spannungen, z.B. mit ±100V, um Piezos 
damit zu treiben.

Autor: Hans M. (fuxdancer)
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>Eine geregelte
> Spannungsversorgung wäre da nötig.

Ich verwende momentan als Spannungsversorgung den TMP 15512C mit 5V 
(Versorgung PIC) und +-12V (XR-Versorgung). Glaubst, das hängt mit 
diesem Netzteil auch zusammen=

> Schau für die 'Endstufe' z.B. mal bei Analog Devices (www.analog.com)
> vorbei und suche nach OpAmp Applications. Da gibt es 4 oder 5
> Schaltungssammlungen, die alle möglichen OpAmp-Schaltungen aufzeigen.
> Dort würde ich nach Schaltungen mit erweiterten Stromlieferfähigkeiten
> suchen. Das ist nichts anderes als ein OpAmp mit zusätzlichen
> Transistoren am Ausgang, um den max. Ausgangsstrom zu erhöhen.

Könnt ihr mir vielleicht konkrete Beispiele für eine solche Schaltung 
nennen, dann würde ich das gleich einmal ausprobieren und wenn nötig 
kann ich ja sowieso die benötigten Bauteile bei Analog.com samplen.

mfg

Autor: Andreas K. (derandi)
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Hans M. schrieb:
> Könnt ihr mir vielleicht konkrete Beispiele für eine solche Schaltung
> nennen, dann würde ich das gleich einmal ausprobieren und wenn nötig
> kann ich ja sowieso die benötigten Bauteile bei Analog.com samplen.

Ich könnts dir auch fertig aufgebaut und bezahlt schicken...

Autor: naja (Gast)
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Andreas K. schrieb:
> Ich könnts dir auch fertig aufgebaut und bezahlt schicken...

Du verschickst auch Samples...   :-)

Autor: Düsentrieb (Gast)
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klar. jeder idiot bekommt ein sample.

Autor: Hans M. (fuxdancer)
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Ich habe mir jetzt ein wenig schon die Applications bei www.analog.com 
angesehen und bin einmal auf diese Schaltung im Anhang gestoßen.
Wäre so etwas das, was gemeint wurde (Verstärkerschaltung mit hoher 
Stromlieferfähigkeit)?

Bitte um Hilfe!
Wisst ihr vielleicht sonst passende Schaltungen?

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Vom Prinzip her ist es fast das was ich gemeint habe, aber die Schaltung 
die Du gefunden hast ist eine Stromquelle und keine Spannungsquelle.
Das mit den beiden Transistoren direkt vom Ausgang zu treiben ist eine 
der Möglichkeiten den Ausgangsstrom zu erhöhen.

Suche z.B. mal nach der AN-106 von AD und Du wirst gleich auf der ersten 
Seite mit einer ähnlichen Schaltung 'beglückt' (allerdings auch wieder 
als Stromquelle beschaltet). Für noch mehr Power würde dann die 
Schaltung in Figure 14 (auf der siebten Seite im gleichen PDF) sorgen.
Die Änderung der Stromquelle in eine Spannungsquelle sollte trivial sein 
- Du brauchst Dir eigentlich nur die Beschaltung der Eingangs-Pins des 
OpAmps bei Figure 14 genauer anschauen und auf die Schaltung in Figure 1 
anwenden. Hast dann allerdings auch einen invertierenden Verstärker.

Einen Upload des PDF erspare ich mir, da es etwas über ein MiB groß ist.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hans M. schrieb:
> Ich habe mir jetzt ein wenig schon die Applications bei www.analog.com
> angesehen und bin einmal auf diese Schaltung im Anhang gestoßen.
> Wäre so etwas das, was gemeint wurde (Verstärkerschaltung mit hoher
> Stromlieferfähigkeit)?
>
> Bitte um Hilfe!
> Wisst ihr vielleicht sonst passende Schaltungen?


R5 = 0 Ohm setzen, R4 weglassen.

Dann passt es als SPANNUNGSQUELLE.


Allerdings mit erheblichem Klirrfaktor.

Autor: Mein Teil (Gast)
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Hmm,

also ich habe vor Jahren einen Generator mit dem XR2206 und einem TL082 
als Verstärker gebaut. Getrieben mit +-15V aus einem MAX743. Funzt 
wunderbar. Zugegeben, heute würde ich einen hochwertigeren OpAmp nehmen.

Autor: Hans M. (fuxdancer)
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Ich werde nun so eine Schaltung austesten.

Welchen OPV würdet ihr mir empfehlen, damit ich folgende Anforderungen 
bei meinem XR2206-Funktionsgenerator erfüllen kann:

+-10V Amplitude
200 kHz maximale Frequenz des Ausgangssignals

Diesen OPV möchte ich dann mit dieser Schaltung mit höher 
Stromlieferfähigkeit verwenden.

Welche MOSFETs oder Transistoren würdet ihr mir zum Nachschalten nach 
dem OPV empfehlen?

Im Anhang hab ich mal die Schaltung aus der AN-106 06 Application von 
Analog.com hinzugefügt, die ich als Spannungsquelle realisieren werde 
(Anm: in dieser Schaltung ist sie als Stromquelle ausgeführt)

Autor: Düsentrieb (Gast)
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ne5534
+
bc639 / bc640

Autor: Hans M. (fuxdancer)
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Düsentrieb schrieb:
> ne5534
> +
> bc639 / bc640

So ich habe mir jetzt einmal diese beiden Bauteile bestellt und werde 
versuchen, so eine Verstärkerschaltung mit erhöhter Stromlieferfähigkeit 
aufzubauen, hoffentlich funktioniert das wohl :/
Ich werde mich dann über das Ergebnis melden.

Raimund Rabe schrieb:
> Für noch mehr Power würde dann die
> Schaltung in Figure 14 (auf der siebten Seite im gleichen PDF) sorgen.
> Die Änderung der Stromquelle in eine Spannungsquelle sollte trivial sein
> - Du brauchst Dir eigentlich nur die Beschaltung der Eingangs-Pins des
> OpAmps bei Figure 14 genauer anschauen und auf die Schaltung in Figure 1
> anwenden. Hast dann allerdings auch einen invertierenden Verstärker.

Ich werde also die Schaltung, die ich vorher hochgeladen habe, sowie 
Raimund es beschrieben hat, aufbauen.

Gruß Fux

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nimm einen Audioverstärker passender Bandbreite.
TDA7052 oder 56 würden passen. Gehen bis 300KHz.

Autor: Einer (Gast)
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Hohoho, ein Audioverstärker bis 300KHz, alter Schalter wo hast Du denn
das her?

Autor: Hans M. (fuxdancer)
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Abdul K. schrieb:
> Nimm einen Audioverstärker passender Bandbreite.
> TDA7052 oder 56 würden passen. Gehen bis 300KHz.

schon zu spät, ich habe schon den ne5534 bestellt, hoffentlich geht das 
mit dem Teil.
Ich habe ja vorher schon wie gesagt den LM384 Audioverstärker gehabt mit 
450kHz Bandbreite und das dreckige Teil hat auch nicht funktioniert bei 
einer Bandbreite unter 20kHz -_-

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hans M. schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Nimm einen Audioverstärker passender Bandbreite.
>> TDA7052 oder 56 würden passen. Gehen bis 300KHz.
>
> schon zu spät, ich habe schon den ne5534 bestellt, hoffentlich geht das
> mit dem Teil.


Und nicht vergessen: 50 Ohm Widerstand dazuschalten in Serie mit dem 
Ausgang -- sonst verdampfen Deine BC639/640 schneller als Du "pfff" 
sagen kannst.

> Ich habe ja vorher schon wie gesagt den LM384 Audioverstärker gehabt mit
> 450kHz Bandbreite und das dreckige Teil hat auch nicht funktioniert bei
> einer Bandbreite unter 20kHz -_-

Tja, wenn Du da z.B. V=30 einstellst, wird das nicht gehen bei 20khz.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ich wuerde den Endverstaerker diskret aufbauen.
Auch wirst du kaum mit +-12V Versorgung ein Ausgangsignal von +-10V 
erreichen koennen. Soweit kannst du die Endstufe gar nicht aussteuern 
ohne das sie anfaengt zu clippen. Deshalb habe ich die Versorgung in der 
Schaltung auf +- 18V hochgesetzt. Die Endtransistoren und der 
Treibertransistor sind zu kuehlen. Kannst ja mal versuchen die Schaltung 
aufzubauen.

Gruss Helmi

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Schaltplan war nur halb zu sehen

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hans M. schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Nimm einen Audioverstärker passender Bandbreite.
>> TDA7052 oder 56 würden passen. Gehen bis 300KHz.
>
> schon zu spät, ich habe schon den ne5534 bestellt, hoffentlich geht das
> mit dem Teil.

Als Treiber sollte der gut gehen. Ist halt für 600 Ohm Lasten gedacht.


> Ich habe ja vorher schon wie gesagt den LM384 Audioverstärker gehabt mit
> 450kHz Bandbreite und das dreckige Teil hat auch nicht funktioniert bei
> einer Bandbreite unter 20kHz -_-

Hm. Habe mal ins DB geschaut. Der ist nur für maximal 10KHz gedacht. Da 
steht zwar 450KHz, aber das bei 8 Ohm und nur 2 W gemessen! Der dann 
anstehende Klirrfaktor ist vermutlich aufgrund der offensichtlich (aber 
nicht direkt angegebenen) niedrigen Slew-rate auch sehr dürftig.

Autor: Gebhard Raich (geb)
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Hier wird von Bandbreite geredet. Ist euch auch klar daß es sich dabei 
um die sog. Kleinsignalbandbreite handelt? 10 V Amplitude fällt nicht 
mehr unter Kleinsignal. Hier ist die Slew-Rate gefragt. In diesem Fall 
braucht man schon einen OpAmp mit mind. 20V/us um ein sauberes Signal zu 
erhalten.
Die Schaltung mit nach gesetzter Gegentaktendstufe ist ok. Aber auch 
hier Transistoren mit hoher Transitfrequenz nehmen.

Grüße

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo,

Ich bin auch gerade mit dem XR2206 am experimentieren.
Habe einen TL082 an Pin 2 gesetzt und komme bei 200KHz immerhin  noch 
auf 10V Peak to Peak!
Versorgt wird das Ganze mit + -9V .
Das Dreieck ist bis 100KHz noch ok, alles was drüber ist, ist nicht so 
berauschend.

Mit dem TL082 geht noch was bis 2MHz für den Sinus, da bleiben 
allerdings nur noch 754mV übrig.

Mit nur einem TL081, habe ich aus dem XR2206 sogar über 4MHz mit 
sauberen Sinus hin bekommen, obwohl der Tl081 nur eine Bandbreite von 
4MHz und eine Slewrate von 16V/µs hat.

Ich habe mal ein paar Fotos gemacht

Gruß Michael

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Na da wird der Streit gleich beginnen...

Wer was fertiges ganz sicher funzendes will:
Vielleicht ein BUF634 oder bei APEX vorbeigeschaut.

Autor: Rolf Degen (rolfdegen)
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Hallöchen..

Hier einen kompletten Schaltplan eines Funktionsgenerators mit dem 
XR2206. Ich habe das Gerät in den 80er Jahren entwickelt und damals den 
CA3100 als Ausgangstreiber verwendet. Allerdings weis ich nicht, ob es 
das IC noch gibt.

Gruß Rolf

Autor: Michael D. (mike0815)
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...ist ja auch Sinn der Sache!

Was 'Fertiges' kaufen kann man wohl, nur wo bleibt da die Kunst und der 
Spaßfaktor?

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Rolf,

Interessante Sache, die du da gebaut hast!
Wie ich sehe, hast du 2x XR2206 verbaut? Und die DIN-Buchse, wie witzig.

Für den CA3100 wird es ja wohl einen Ersatz geben, mal schauen, ob sich 
ein Datenblatt finden lässt.

Gruß Michael

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hier mal ein Schaltungsvorschlag für die Verstärkerstufe mit TL082 und 
BC548 u. BC558 (Bandbreite 350MHz.)
Pin 2 vom XR2206 ist über einen 10K Wiederstand an Pin 2 des Op's 
anzuschliessen. Evtl. könnte man noch Dämpfungsglieder dazwischen 
einbauen, ich teste das mal...

An den Ausgang der Transistoren ist ein 560 Ohm Widerstand zu empfehlen.

Die Schaltung ist mit + - 9 V Symetrisch betrieben.
Kritik ist erwünscht, 'Keiner' ist perfekt!

Hallo Rolf,

der CA3100 ist wohl abgekündigt, wurde nirgens fündig!

...gibt es da ein Layout für dein Projekt?


Gruß Michael

Autor: Gebhard Raich (geb)
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Ist im Prinzip ok. Die basisvorspannung mit den Dioden für die Endstufe 
würd ich weglassen, statt dessen die beiden basisanschlüsse direkt an 
den OpAmp Ausgang und einen ca. 100Ohm Widerstand zwischen 
Emitteranschlüsse und OpAmp Ausgang.Damit sind die Übernahmeverzerrungen 
minimal. Ein OpAmp mit höherer Slew Rate wär vielleicht auch nicht 
schlecht.

Grüße

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Gebhard Raich schrieb:
> Die basisvorspannung mit den Dioden für die Endstufe
> würd ich weglassen, statt dessen die beiden basisanschlüsse direkt an
> den OpAmp Ausgang und einen ca. 100Ohm Widerstand zwischen
> Emitteranschlüsse und OpAmp Ausgang.Damit sind die Übernahmeverzerrungen
> minimal.

Nicht unbedingt. Dann geht die Endstufe in den reinen B - Betreib ueber.
Mit den beiden Dioden arbeitet die im AB-Betrieb. Im AB-Betrieb sind die 
Verzerrungen geringer. Und genau deshalb sind die beiden Dioden in der 
Schaltung um einen Ruhestrom in der Endstufe fliessen zu lassen und 
damit die Uebernahmeverzerrungen klein zu halten.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Nicht unbedingt. Dann geht die Endstufe in den reinen B - Betreib ueber.
>
> Mit den beiden Dioden arbeitet die im AB-Betrieb. Im AB-Betrieb sind die
>
> Verzerrungen geringer. Und genau deshalb sind die beiden Dioden in der
>
> Schaltung um einen Ruhestrom in der Endstufe fliessen zu lassen und
>
> damit die Uebernahmeverzerrungen klein zu halten.


Und eben der AB-Betrieb, war mein Gedanke.
Habe die Endstufe mal aufgebaut und an den Pin 2 des XR2206 geklemmt!
R30 100K habe ich gegen 27K getauscht da habe ich einen grösseren 
Regelbereich und bekomme das Übersteuern besser in den Griff.

Hallo Gebhard,

an welchen OPAmp dachtest du denn?
Ich hatte einige OP's getestet, unter Anderem den LT1227 und einen 
OPA627, gab gewaltige Oberwellen! Am besten schnitt der TL082 ab.

Um auf 16V Peak-Peak zu kommen (200KHz), mußte ich die + - 9V auf + - 
10V erhöhen, mehr geht erstmal nicht!
Ich werde mal den Schaltplan komplementieren und später mal hier 
einstellen.

Gruß Michael

Autor: Gebhard Raich (geb)
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Ja OPA 627 wär eine gute Wahl. Zu beachten ist eine gute Versorgung 
(Kerkos nahe an den Versorgungspins), guter Aufbau (fliegend ist fast 
unmöglich) mit 2 Layer LP und MasseFlächen und eventuell ein RC 
Rückkoppelnetzwerk zur Phasenkompensation. Ist sicher eine Sache zum 
experimentieren, wo man viel lernen kann.
Zum AB Betrieb: nicht unbedingt das wahre, weil das ganze bei Erwärmung 
leicht abraucht. Durch den vorgeschlagenen 100Ohm Widerstand zwischen 
OpAmp Ausgang und den Emittern liefert der OpAmp selbst den Strom für 
kleine Aussteuerung.Außerdem liegt das ganze in der Rückkoppelschleife, 
die bei schellem OpAmp dafür sorgt, daß der Ausgang dem Eingang folgt.

Grüße und viel Erfolg

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Gebhard,

da hast du wohl Recht, mit dem OPA627 im Fliegenden Aufbau war das 
Signal eine Katastrophe!
Ein Kerko (100nF), direkt über dem Chip, brachte erhebliche Besserung.
Wenn die Schaltung fertig ist, werde ich die meisten Bauteile in SMD 
verbauen.
Ich teste das schonmal mit den 100Ohm.

Hier habe ich den Schaltplan mal ergänzt, nicht schimpfen, habe ihn 
schon zig mal editiert!
Auch hier ist Kritik auf evtl. Fehler erwünscht.

Gruß Michael

Autor: Hans M. (fuxdancer)
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Ich wollte noch fragen, ob ich für Michaels Schaltung oberhalb auch 
andere Transistoren wie den BC539 oder BC547 verwenden kann, denn ich 
habe momentan nur diese zu Hause oder sind diese BC556 und BC546 
unbedingt notwendig?

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hans M. schrieb:
> Ich wollte noch fragen, ob ich für Michaels Schaltung oberhalb auch
> andere Transistoren wie den BC539 oder BC547 verwenden kann, denn ich
> habe momentan nur diese zu Hause oder sind diese BC556 und BC546
> unbedingt notwendig?

Hallo Hans,

BC539, wo hast du den denn her??? Hast du dich verschrieben?

die BC546 und BC556 sind Low-Noise Transistoren, A,B und C ist der 
Verstärkungsfaktor. In diesem Fall sind es 'B' Typen.
Man kann von 546, 556 bis 549, 559, verwenden! Diese sollten schon 
Komplementärtypen sein!

Gruß Michael

Autor: Hans M. (fuxdancer)
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> BC539, wo hast du den denn her??? Hast du dich verschrieben?

Den hab ich noch zu Hause herumliegen, habe mich nur gefragt, ob der 
geht, jetzt weiß ich es e, danke!

> die BC546 und BC556 sind Low-Noise Transistoren, A,B und C ist der
> Verstärkungsfaktor. In diesem Fall sind es 'B' Typen.
> Man kann von 546, 556 bis 549, 559, verwenden! Diese sollten schon
> Komplementärtypen sein!

Dann werde ich mich mal nach solchen umschauen, die muss ich mir halt wo 
kaufen.

Und du denkst, dass diese Endstufe nun halbwegs gut laufen wird?
Den TL082 habe ich mir schon gesampelt und nach den Schulferien werde 
ich deine Schaltung einmal aufbauen versuchen.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Schau halt in die Datenblätter und vergleiche die Werte, die Mühe muß 
man sich schon machen!
Archive gibt es ja genug im Netz, hier z.B.: 
http://www.datasheetarchive.com/



Hans M. schrieb:
> Und du denkst, dass diese Endstufe nun halbwegs gut laufen wird?

Die Schaltung ist i.M. noch fliegend auf dem Breadboard aufgeaut.
Die Endstufe funzt einwandfrei, wie man hier sieht: 
Beitrag "Re: Problem bei Verstärkung von XR2206 Ausgangssignal"

...bis 1MHz. kein Problem!

Ich bin gerade noch am nach bessern der Schaltung. Das Rechteck des 
XR2206, ist jetzt nicht das Wahre, könnte man weg lassen und dafür einen 
TS555 Timer verwenden! Da ist das Rechteck mit 2Mhz. noch einigemaßen 
akzeptabel.

Gruß Michael

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hach, ein BUF634 wird nicht akzeptiert, dafür lieber ein NE555 für 2MHz 
eingebaut, anstatt einen Komparator zu nehmen.

Macht ohne mich weiter.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Abdul K. schrieb:
> Hach, ein BUF634 wird nicht akzeptiert, dafür lieber ein NE555 für 2MHz
> eingebaut, anstatt einen Komparator zu nehmen.
>
> Macht ohne mich weiter.

Wer sagt das denn???
Hier wird alles akzeptiert! Mach einen Vorschlag mit dem Komperator, bin 
für alles zu haben.

Nur mal so am Rande:
Der NE555 hat eine Bandbreite von max. 500KHz, der TS555 ist ein MOS-Typ 
bis 2,7MHz

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Schalte doch hinter dem XR2206 einen LM311 als Komparator und du hast 
dein Rechteck.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Schalte doch hinter dem XR2206 einen LM311 als Komparator und du hast
> dein Rechteck.

Wäre auch eine Kostengünstige Idee! Der LM393 käme vielleicht auch in 
Frage.

Der BUF634 (Highspeed Buffer) hat auch seinen Preis: mit 6,80 Euro !

Gruß Michael

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Michael D. schrieb:
> Der BUF634 (Highspeed Buffer) hat auch seinen Preis: mit 6,80 Euro !
>

Kommt auf deinen Stundenlohn an. Oder ist das ein Projekt für Indien?

Ich will dich gar nicht ärgern, sondern zum Nachdenken anregen.

Autor: Michael D. (mike0815)
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1. Denke ich da nicht nur an mich und mein Stundenlohn tut hier nichts 
zur Sache...Indien können wir auch aussen vor lassen!

2. Den BUF634 hat nicht Jeder gerade mal so rumliegen.
3. Den einen oder anderen Komperator haben die Meisten vorrätig.


Nein, ärgerst mich nicht, wars't aber gleich auf 180 wegen dem TS555!
Ich würde mich hier gerne zwar locker, aber auch gerne sachlich 
beteiligen!

Gruß Michael

Autor: Arno H. (arno_h)
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Michael D. schrieb:

> die BC546 und BC556 sind Low-Noise Transistoren, A,B und C ist der
> Verstärkungsfaktor. In diesem Fall sind es 'B' Typen.
> Man kann von 546, 556 bis 549, 559, verwenden! Diese sollten schon
> Komplementärtypen sein!
>
> Gruß Michael

Nur BC549/550 und die Komplementärtypen BC559/560 sind als rauscharm 
beworben.

Einen hab ich noch für die Designdiskussion: es muß ja nicht gleich ein 
LT1210 o.ä. sein, bei Pollin gibts für 1,95 einen AD815, muß nur 
ausgelötet werden. :) .

Arno

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo noch mal,

ich habe den korrigierten Schaltplan mal im Eagl erstellt.
Den Rechteckausgang vom XR2206 habe ich mal mit angeschlossen, kann man 
später noch durch einen Komperator ersetzen!
Habe auch den Vorschlag mit dem 100 Ohm vom OPAmp-Ausgang zur Endstufe 
berücksichtigt!
Weiter stehen 2 Impedanzen am Ausgang zur Verfügung: 50 Ohm und 600 Ohm
Am 3-Fach Wahlschalter (Lorlin) sind alle Signalformen wählbar.
Den TL082 habe ich gegen den TL072er getauscht, Slewrate ist dieselbe, 
nur der Klirrfaktor ist um Einiges geringer.

Mein Vorschlag, wäre eine Platine mit B:120 x H:60mm auf diese auch die 
Poti's und Drehschalter montiert werden.
Das ganze würde schick in ein SNT-Gehäuse mit neuer Frontplatte passen!

Wenn Jemand fit mit Eagle im Routen ist, wäre das eine feine Sache!

Geplant ist noch ein Frequenzzähler mit einem Atmega8 7-Segment oder 
LCD-Display .

Gruß Michael

Autor: Michael D. (mike0815)
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Arno H. schrieb:
> Nur BC549/550 und die Komplementärtypen BC559/560 sind als rauscharm
>
> beworben.

Hallo Arno,
danke für den Hinweis,
du hast absolut Recht, ansonsten haben diese identische Werte mit den 
anderen Typen!
Wer damit bessere Ergebnisse erzielt, kann ja mal bescheid geben!

> Einen hab ich noch für die Designdiskussion: es muß ja nicht gleich ein
>
> LT1210 o.ä. sein, bei Pollin gibts für 1,95 einen AD815, muß nur
>
> ausgelötet werden. :) .

Da bin ich auch deiner Meinung!
Nun ja, da kämen noch die Versandkosten und das Auslöten, wäre die 
Frage, ob sich das lohnt?
>
>
>
> Arno

Gruß Michael

Autor: Michael D. (mike0815)
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So...

 ich habe den Fg. mal zusammen gebaut. Funktioniert ganz gut, bis auf 
die oberen Frequenzen, da war der TL082 dann doch die bessere Wahl.
R2 27k (OPAmp Pin3, +Inv.) habe ich gegen 100k getauscht sowie den an 
Pin 2 (-Inv., 2k2) gegen 10k, dann sind die Pegel besser regelbar!
Mit den Feineinstellungen hat man gut zutun bis das alles gut aussieht!

Wie man oben an den Fotos sieht, ist die Spannungversorgung, das A u. 
O!!!
Das 1. Foto zeigt das Signal ohne Elko's.
Im 2. Foto sieht man deutlich den Unterschied.
Direkt am Eingang der Spannungsvers. habe ich 2x2200µF an (+) (-), 
jeweils gegen Masse und 470µF direkt an (+) (-) gelötet.

Den Pin 11 für das Rechteck usw. habe ich abgeklemmt, braucht kein 
Mensch
Jetzt würde ich gerne die Schaltung ersatzweise mit einem Komperator für 
das Rechteck usw. erweitern.  Es reicht bis 1MHz, alles was darüber ist, 
nimmt man sowieso keinen XR2206.
Hat jemand Vorschläge für eine Schaltung?

Gruß Michael

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hallo, ich würde den Komparator an den Dreieckausgang anschließen und 
die vergleichsspannung mit einem poti einstellbar machen, dadurch kannst 
Du dann das Tastverhältnis einstellen.

Sieht hier jemand eine einfache Möglichtkeit den xr2206 um einen sweet 
zu erweitern? Also incl. einespassenden Ausgangs für den x-y-Modus?
Geht da nur der Weg über einen zweiten xr2206 und ein elektronisches 
poti?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hans Mayer schrieb:
> Sieht hier jemand eine einfache Möglichtkeit den xr2206 um einen sweet
> zu erweitern? Also incl. einespassenden Ausgangs für den x-y-Modus?
> Geht da nur der Weg über einen zweiten xr2206 und ein elektronisches
> poti?

Du kannst einen NE555 als Multivibrator schalten und anstelle des 
Ladewiderstandes eine Konstantstromquelle einbauen. Damit haettes du 
einen linearen Sweep.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Da kommt doch dann ein Rechteck raus, oder?
Der Vorteil des XR2206 ist ja daß man einen Sinus bekommt.
Kann ich da auch eine Konstantstromquelle statt des Potis einbauen?

Autor: Michael D. (mike0815)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Du kannst einen NE555 als Multivibrator schalten und anstelle des
>
> Ladewiderstandes eine Konstantstromquelle einbauen. Damit haettes du
>
> einen linearen Sweep.

Sweepen...kommt das nicht dem Wobbeln gleich?

Das wäre dann an Pin7 (am XR2206) anzuschliesen?!?
Die Ausgangsspannung dürfte aber nicht mehr als 3Volt betragen-

Mit dem NE555 wird ja nicht das Ausgangssignal beeinflusst sondern die 
Wobbelfunktion, wenn ich dich richtig verstanden habe?



Hans Mayer schrieb:
> Da kommt doch dann ein Rechteck raus, oder?

...aus dem NE555 schon, der soll ja zur Steuerung des XR2206 dienen.


Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Michael D. schrieb:
> Sweepen...kommt das nicht dem Wobbeln gleich?
>

Richtig

> Das wäre dann an Pin7 (am XR2206) anzuschliesen?!?
> Die Ausgangsspannung dürfte aber nicht mehr als 3Volt betragen-
>

Zwischen dem Timingkondensator des NE555 und dem XR2206 muss du noch 
einen Buffer schalten .

> Mit dem NE555 wird ja nicht das Ausgangssignal beeinflusst sondern die
> Wobbelfunktion, wenn ich dich richtig verstanden habe?

So isses.  Die linear ansteigende Rampe am Kondensator aendert deine 
XR2206 Frequenz.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Helmut Lenzen schrieb

> Richtig

Gut!

Helmut Lenzen schrieb
> Zwischen dem Timingkondensator des NE555 und dem XR2206 muss du noch
> einen Buffer schalten .

Jetzt wird's interessant!
Es wäre auch eine Alternative zum Poti,denke ich.

Ich hätte da noch jede Menge 74 244,245er in der Kiste, allerdings 
bräuchte dieser eine Spannung von Max. 5V, sonst raucht der ab! Also muß 
noch ein Regler her, sollte aber kein Problem sein.

Könntest du mal einen Schaltungsvorschlag hier rein setzen, dann könnte 
man da noch ein bisschen frickeln bis hin zum Impulsgeber?!?

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Michael

so stell ich mir den Sweep / Saegezahngenerator vor.

Berechnet habe ich den auf ca. 1 Sek Sweep time.
Der OP dient als Buffer um den Kondensator nicht zu belasten.
Der Saegezahn geht von 4V ... 8 V  (Umschaltschwellen vom NE 555)
Wenn du einen andere Pegel willst must du das dementsprechend 
verschieben.
Durch die KQ hast du eine lineare Rampe.

Berechnungen stehen im Plan.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Helmut,

einen OpAmp als Buffer einzusetzen, wäre ich jetzt gar nicht drauf 
gekommen!
Der LM324 ist ein Quad, wie kommst du auf diesen?
Hast du nur eine Stufe beschaltet?

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ist billig und willig.

Das Teil ist fuer den Zweck ausreichend. Und wer weiss vielleicht 
braucht der Rest deiner Schaltung noch einen OP.

Autor: Michael D. (mike0815)
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...willig u. billig, ich lach mich weg!

Es müssten ja auch die TL-Klasse, eben auch "willig u. billlig" funzen, 
trotz J-FET Eingang, oder wird das dann zu empfindlich?

Wie sieht's mit unserem Rechteck aus?
Ich würde da evtl. den LM393 in erwägung ziehen.
Aus dem Sinus vom XR2206 kann der ja das Rechteck generieren, oder hast 
du da auch was im Petto?

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Michael D. schrieb:
> Es müssten ja auch die TL-Klasse, eben auch "willig u. billlig" funzen,
> trotz J-FET Eingang, oder wird das dann zu empfindlich?

Die TLxxx Klasse kann aber nicht bis 0V runter am Eingang und Ausgang.
Dann schon eher TS912 .


> Ich würde da evtl. den LM393 in erwägung ziehen.
> Aus dem Sinus vom XR2206 kann der ja das Rechteck generieren, oder hast
> du da auch was im Petto?

Nimm eher eine LM311 der ist etwas schneller.
Denn Sinus auf den (+) Eingang , die Triggerschwelle auf den (-) Eingang
Dann sollte das am Ausgang schon einen Rechteck geben. Eventuell noch 
eine kleine Hysterese von Ausgang zum (+) Eingang.

>...willig u. billig, ich lach mich weg!

Etwas Spass muss sein.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Die TLxxx Klasse kann aber nicht bis 0V runter am Eingang und Ausgang.
>
ach, das wusste ich garnicht!?!


> Nimm eher eine LM311 der ist etwas schneller.
...den habe ich natürlich nicht da!

Mal schauen, ob ich heute Abend mal dazu komme das ganze mal zu testen.

...und genau, Spass muß sein, das Leben ist eh' ernst genug...wer ist 
Ernst?

Gruß Michael

Autor: mike0815 (Gast)
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Hallo Helmut,

funzt gut mit dem Sweeper!

Allerdings muß ich mit dem Puls an Pin8, Pin7 (XR2206) will er nicht 
anspringen!
Das Sweepen(Wobbeln), streicht über eine grössere Bandbreite.
Mit einem 4k7 Widerstand und einem zusätzlichen Poti 2k(Pin7 u. Ausg. 
OPAmp), kann man Diese noch abstimmen.
Bis über 1MHz bin ich mit der Funktion soweit zufrieden, das Teil wird 
mit eingebaut!

Gruß, Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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mike0815 schrieb:
> funzt gut mit dem Sweeper!
>

Das ist schoen das ich dir helfen konnte

> Allerdings muß ich mit dem Puls an Pin8, Pin7 (XR2206) will er nicht
> anspringen!

Ist auch der Pin 9 dementsprechend belegt? Der schaltet naemlich 
zwischen 7 und 8 um.

>Bis über 1MHz bin ich mit der Funktion soweit zufrieden, das Teil wird
>mit eingebaut!

Mehr kann der XR2206 auch nicht.


Gruss Helmi

Autor: mike0815 (Gast)
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Hallo 'Helmi'

Helmut Lenzen schrieb:
> Ist auch der Pin 9 dementsprechend belegt? Der schaltet naemlich
>
> zwischen 7 und 8 um.

Pin9(FSK) ist mit 10k an +10V (siehe Schaltplan)
Ich habe mir eben nochmal das Datenblat angeschaut. Bei dem FSK-Eingang 
blicke ich nicht durch, oder ich stehe auf dem Schlauch...

Angegeben wird das durch Pin9 wahlweise zwischen Pin7 (>2V)und Pin8 
(<1V) geschaltet wird, wie du schon sagtest.
Wie realisiere ich denn da die 'mehr' oder 'weniger', 2V bzw. 1V ?

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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mike0815 schrieb:
> Angegeben wird das durch Pin9 wahlweise zwischen Pin7 (>2V)und Pin8
> (<1V) geschaltet wird, wie du schon sagtest.
> Wie realisiere ich denn da die 'mehr' oder 'weniger', 2V bzw. 1V ?

Wenn du mal in den Innenschaltplan vom XR2206 schaust geht der PIN 9 
direkt auf die Basis einen Transistors. Der schaltet interen die beiden 
Stromquellen um.

<1V realisierst du indem du den Pin9 auf GND (Pin12) legst.
und >2V indem du ihn mit einen Widerstand (10K) gegen VCC ziehst.
Achtung Widerstand nicht vergessen! Sonst wuerde der IC kaputt gehen 
nach Schaltplan.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Den Schaltplan habe ich doch glatt übersehen, wie peinlich...
Habe immer nur auf das Basic Circuit geschaut.

jetzt hab' ich es geblickt!
Sehr praktisch mit der Frequenumtastung, man könnte diese auch 
umschaltbar machen.
Die Schaltung fährt mit (+)10V GND (-)10V. Ich habe den 10k nach GND 
gezogen, allerdings muß dann ein Widerstand von min. 18k an Pin7 zum 
Ausgang vom OPAmp, sonst ist da wohl die Spannung zu hoch.
Jetzt Wobbelt er schick ab.

Gruß Michael

Autor: mike0815 (Gast)
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Hallo erstmal,

ich habe den Sweeper (von Helmi) u. den Rechteckgenerator mit dem TS555 
aufgebaut.
der TS555 braucht bei 5V kaum Strom und ist mit dem XR2206 
Frequenzmässig ansteuerbar! Das Rechteck kann sich duraus sehen lassen 
bis 1MHz.
Der Vorteil ist, man braucht keine zusätzlichen Kondensatoren für die 
Frequenzwahl.
Zur Entkopplung habe ich einen 10 µF Elko zwischen Frequenzausgang des 
XR2206 und dem Timing-Eingang des TS555 geschaltet.

Den Sweeper habe ich mit einem Wahlschalter für die verschieden 
Sweepimpulse bestückt.

Jetzt fehlt nur noch ein Frequenzzähler mit Display oder 
7-Segmentanzeige, ansteuerbar evtl. mit einem Atmega8, müsste bis 5MHz 
doch machbar sein oder ?

Ich hänge mal den Schaltplan vom Rechteck-Sweeper-Generator an.

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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mike0815 schrieb:
> Jetzt fehlt nur noch ein Frequenzzähler mit Display oder
>
> 7-Segmentanzeige, ansteuerbar evtl. mit einem Atmega8, müsste bis 5MHz
>
> doch machbar sein oder ?

Ist auch machbar. Der Takt des AVR mus dabei mindest doppelt so hoch 
sein wie deine Eingangsfrequenz. Du könntest sogar den AVR noch zu 
stabilisierung der Frequenz einsetzten. Also Frequenz messen Abweichung 
zur Sollfrequenz berechnen und dan über den PWM Ausgang den XR2206 
einstellen. So hättes du eine Frequenz geregelte Schleife.

Gruss Helmi

Autor: mike0815 (Gast)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Ist auch machbar. Der Takt des AVR mus dabei mindest doppelt so hoch
> sein wie deine Eingangsfrequenz.

Das ist beim Atmega 8 ja kein Probl. denke ich, da der ja bis 16 MHz 
taktbar ist

> Du könntest sogar den AVR noch zu
> stabilisierung der Frequenz einsetzten. Also Frequenz messen Abweichung
> zur Sollfrequenz berechnen und dan über den PWM Ausgang den XR2206
> einstellen. So hättes du eine Frequenz geregelte Schleife.
>
>
>
> Gruss Helmi

Oha, das hört sich gut an!
Das würde ja heißen, das der Frequenzschalter sowie der Sweeper, 
wegfallen könnten.
Hast du in dieser Richtung das schon mal realisiert?

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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mike0815 schrieb:
> Das würde ja heißen, das der Frequenzschalter sowie der Sweeper,
> wegfallen könnten.

Den Frequenzschalter muesste dann der uC bedienen.
Denn Sweeper kannst du in Software realisieren

> Hast du in dieser Richtung das schon mal realisiert?

So direkt nicht. Ist aber in der Literatur als FLL Prinzip bekannt. Es 
wird ja nur die Frequenz geregelt und nicht die Phase wie bei einer PLL.

http://digilander.libero.it/ik3oil/_private/articl...

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo FG-Bastler,
In dem Eagl-Schaltplan...

Beitrag "Re: Problem bei Verstärkung von XR2206 Ausgangssignal"

...hat sich ein grober Fehler eingeschlichen:

Der T2 BC557 muß mit dem Collektor an -10V (12V) statt an den 33 Ohm 
Widerstand !!!
Er muss quasi nur umgedreht werden, dann ist alles wieder hübsch.
Er wird nicht zerstört und die Schaltung nimmt auch keinen Schaden! 
(schwitz)

Ist das denn noch Keinem aufgefallen?

Hallo Helmi,

ist eine interessante Seite mit dem FLL, der Schaltungaufwand ist aber 
nicht ohne...und mit PIC habe ich bis jetzt noch gar nichts zutun 
gehabt.
Ich bin gerade dabei mich in der Atmel-Welt zurecht zu finden, ausserdem 
habe ich hier so einige Exemplare rum liegen und würde diese gerne 
einsetzen.
Mit einem Frquenzzähler, wäre ich erstmal gut bedient.

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Michael

das must du auch nicht mit einem PIC machen das geht genauso mit einem 
AVR.
Ich selber programmiere auch kein PIC. Ich hatte den Artikel nur 
zufällig gefunden.

Du must halt nur am AVR einen PWM Kanal schon mal Hardwaremässig dafür 
vorsehen. Der rest ist dann irgendwann einmal nur Software.

Gruss Helmi

Autor: Max Wieland (akenre)
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Hallo,
ich möchte auch den Ausgang eines XR2206 verstärken, allerdings nur die 
Stromstärke mit EINER einzelnen 12 V Batterie, komme aber bei der 
Transistordimensionierung nicht so recht weiter.
Nun möchte ich diesen thread nicht hijacken.
Sollte ich einen neuen thread eröffnen oder wird es hier im Forum 
toleriert,
wenn man seine Fragen sinnvoll in einen schon existierenden Thread 
setzt?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Max Wieland schrieb:
> ich möchte auch den Ausgang eines XR2206 verstärken, allerdings nur die
> Stromstärke mit EINER einzelnen 12 V Batterie, komme aber bei der
> Transistordimensionierung nicht so recht weiter.

Dann zeig mal was du bisher schon hast.

Autor: Max Wieland (akenre)
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Helmut Lenzen schrieb:
> Max Wieland schrieb:
>> ich möchte auch den Ausgang eines XR2206 verstärken, allerdings nur die
>> Stromstärke mit EINER einzelnen 12 V Batterie, komme aber bei der
>> Transistordimensionierung nicht so recht weiter.
>
> Dann zeig mal was du bisher schon hast.

Gleich vorweg, ich habe keine elektrotechnische Ausbildung, deshalb
ist meine Kenntnis von Verstärkerschaltungen begrenzt und ich lerne
dadurch mehr darüber.

Mit dem Oszilloskop habe ich am XR2206 eine Sinusausgangsspannung von 
2.2 Volt PeakToPeak bezogen auf GND gemessen und mit dem DMM 9mA.

Für diesen Test brauche ich eine Stromstärke von 1A im Emitterzweig, um 
in etwa auf die 10 Watt zu kommen, und frage mich wie ich das erreichen 
kann.

Vielleicht kann mir jemand einen Tip für einen Rechenansatz geben?
Möglicherweise muss ich noch ein weiteres Transistorpaar nachschalten, 
sodaß die beiden ersten Transistoren nur den Basisstrom für das zweite 
Paar liefern?

Meine DMMs vertragen leider nur 200mA, deshalb kann ich den Strom an den 
Transistoren nicht messen.
Ich habe mir bei ebay jetzt eine Strommeßzange bestellt, damit kann es 
hoffentlich gelingen.

Gruß,
Max

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Max Wieland schrieb:
> Ich habe mir bei ebay jetzt eine Strommeßzange bestellt, damit kann es
> hoffentlich gelingen.

Das ist aber was fuer die Starkstromseite.


Im Anhang eine Verstaerkerschaltung

So nun mal kurz etwas berechnet:

Du hast 12V zu Verfuegung. Damit kann man ein Signal von rund 10Vss 
erzeugen.
ca. rund 2V Verlust an den Transistoren , eher noch mehr.


so 10Vss = 3.5Veff

Du willst 10W da raus holen

also ergibt das einen Strom von

Ieff = 10W / 3.5Veff = 2.85Aeff = 4As

Der TIP 120/125 hat eine Stromverstaerkung von rund 1000 fach

ergibt einen Basisstrom von 4A / 1000 = 4mA

Diese 4mA muss dein OP jetzt treiben koennen.

Deine Eingangsspannung betraegt  2.2Vss

das ergibt eine notwendige Verstaerkung von 10Vss / 2.2Vss = 4.5fach

R3 und R4 bestimmen deine Spannungsverstaerkung.

V = R4/R3+1

R4 geben wir mit 100K vor.
ergibt fuer R3 = 28K gewaehlt 27K

R1 und R2 sorgen dafuer das der Arbeitpunkt auf Mitte 
Versorgungsspannung zu liegen kommt.

Gruss Helmi

Autor: Max Wieland (akenre)
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Helmi,
vielen Dank für deine Hilfe !
Ich werde mir die Komponenten besorgen und es ausprobieren.
Ich war mir nicht bewußt, daß man einen solchen OP auch mit nur einer 
Spannungsquelle betreiben kann, weil ja meißt Vcc- im Datenblatt steht, 
aber offensichtlich geht es nur um Potentialdifferenzen dabei.
Gruß,
Max

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Helmi,

Helmut Lenzen schrieb :
> Max Wieland schrieb :
>> Ich habe mir bei ebay jetzt eine Strommeßzange bestellt, damit kann es
>> hoffentlich gelingen.
>
> Das ist aber was fuer die Starkstromseite.
>
>
> Im Anhang eine Verstaerkerschaltung

...den TS912 direkt an die Basen der Endstufe?

>
> So nun mal kurz etwas berechnet:
>
> Du hast 12V zu Verfuegung. Damit kann man ein Signal von rund 10Vss
> erzeugen.
> ca. rund 2V Verlust an den Transistoren , eher noch mehr.
>
>
> so 10Vss = 3.5Veff
>
> Du willst 10W da raus holen
>
> also ergibt das einen Strom von
>
> Ieff = 10W / 3.5Veff = 2.85Aeff = 4As
>
> Der TIP 120/125 hat eine Stromverstaerkung von rund 1000 fach
>
> ergibt einen Basisstrom von 4A / 1000 = 4mA
>
> Diese 4mA muss dein OP jetzt treiben koennen.

Wenn der Max keine Darlington da hat, könnte er ja mit einer 
zusätzlichen Stufe auch bis dahin kommen, ist halt mehr 
Schaltungsaufwand...

>
> Deine Eingangsspannung betraegt  2.2Vss
>
> das ergibt eine notwendige Verstaerkung von 10Vss / 2.2Vss = 4.5fach
>
> R3 und R4 bestimmen deine Spannungsverstaerkung.
>
> V = R4/R3+1
>
> R4 geben wir mit 100K vor.
> ergibt fuer R3 = 28K gewaehlt 27K
>
> R1 und R2 sorgen dafuer das der Arbeitpunkt auf Mitte
> Versorgungsspannung zu liegen kommt.
>
> Gruss Helmi

Ich muß schon sagen, finde es klasse von dir, wie du dich hier 
einsetzt!!!
Vor allem haben deine Erklärungen immer Hand u. Fuß, das noch ohne 
Schimpf u. Gepöpel.

Mein FG. bekommt jetzt ein Gehäuse inkl. Sweeper.
Irgentwie müssten da noch ein paar Dämpfungstufen rein, gibt es da eine 
Software, die das einem erzählt?

Gruß Michael

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>...den TS912 direkt an die Basen der Endstufe?


Das geht in diesem Fall. Die sind als Emitterfolger geschaltet und 
dienen nur der Stromverstaerkung. Die Spannungsverstaerkung macht detr 
OP.

>Wenn der Max keine Darlington da hat, könnte er ja mit einer
>zusätzlichen Stufe auch bis dahin kommen, ist halt mehr
>Schaltungsaufwand...

Ja kann er machen.

BD245 BD137-16  und BD246 BD138-16  waeren dafuer geeignet.

>Ich muß schon sagen, finde es klasse von dir, wie du dich hier
>einsetzt!!!
>Vor allem haben deine Erklärungen immer Hand u. Fuß, das noch ohne
>Schimpf u. Gepöpel.

Wenn einer vernueftig fragt bekommt er auch eine vernueftige Antwort.


>Mein FG. bekommt jetzt ein Gehäuse inkl. Sweeper.
>Irgentwie müssten da noch ein paar Dämpfungstufen rein, gibt es da eine
>Software, die das einem erzählt?


http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pads.htm


Damit kannst du PI b.z.w. T Glieder berechnen.

Die Teile kannst du dann hintereinander schalten.

Der Ausgangswiderstand deines Verstaerkers bleibt dabei erhalten.

Autor: Sascha (Gast)
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Ich baue mir momentan auch einen FG mit nem XR2206, allerdings ohne µC 
Steuerung.

Das Ding kann locker 20V Versorgungsspannung ab, daher würde ich einfach 
die Stromversorgung des XR überdenken.

2 Trafos mit 7812 + 7912 und n paar Kondensatoren, mehr brauchts nicht.
Der entnommene Strom ist ja ziemlich klein (Das Ding läuft ohne Last am 
Ausgang sogar ohne Längsregler, der Sinus sieht aber irgendwie doppelt 
aus ^^)

Wenn du 10V-Signale brauchst, musst du ja sowieso die Stromversorgung 
aufbauen. Sonst schafft kein Verstärker der Welt diesen Wert.

Also einfach direkt in den FG rein und gut ist, das spart die 
Verstärkerschaltung und ist viel genauer, ein Verstärker macht das 
Signal nämlich auch nicht besser.

Autor: Michael D. (mike0815)
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Helmut Lenzen schrieb:
>>...den TS912 direkt an die Basen der Endstufe?
>
>
> Das geht in diesem Fall. Die sind als Emitterfolger geschaltet und
> dienen nur der Stromverstaerkung. Die Spannungsverstaerkung macht detr
> OP.

Den TS912 muß ich mir mal näher anschauen.
>
>>Wenn der Max keine Darlington da hat, könnte er ja mit einer
>>zusätzlichen Stufe auch bis dahin kommen, ist halt mehr
>>Schaltungsaufwand...
>
> Ja kann er machen.
>
> BD245 BD137-16  und BD246 BD138-16  waeren dafuer geeignet.

...genau an diese Typen dachte ich auch.
>
>>Ich muß schon sagen, finde es klasse von dir, wie du dich hier
>>einsetzt!!!
>>Vor allem haben deine Erklärungen immer Hand u. Fuß, das noch ohne
>>Schimpf u. Gepöpel.
>
> Wenn einer vernueftig fragt bekommt er auch eine vernueftige Antwort.
Manche sehen das anders, nun ja...
>
>>Mein FG. bekommt jetzt ein Gehäuse inkl. Sweeper.
>>Irgentwie müssten da noch ein paar Dämpfungstufen rein, gibt es da eine
>>Software, die das einem erzählt?
>
>
> http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pads.htm
>
>
> Damit kannst du PI b.z.w. T Glieder berechnen.
>
> Die Teile kannst du dann hintereinander schalten.
>
> Der Ausgangswiderstand deines Verstaerkers bleibt dabei erhalten.

Klasse, danke dir!
Die Seite kann man auch kopieren und Offline verwenden, habe ich mit dem 
'Buck' auch so gemacht.

...der Helmi, hat alles parart, danke noch mal!


Hallo Sascha,
der XR kann bis maximal 28V DC, da bekommt er aber aber schon 
Temperatur, hatte das mal ghetestet!

Zur Spannung-Stromversorgung, was das ausmacht ist nicht ohne!
Ich habe hatte ein Labornetztgerät dran gehabt mit fast nicht mehr 
messbarem Ripple!
Die Strippen wahren gerade mal 20cm lang und trotzdem, siehe hier:

Beitrag "Re: Problem bei Verstärkung von XR2206 Ausgangssignal"

Gruß Michael

Autor: Sascha (Gast)
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Ich hab übrigens gestern gemerkt: Nur das Rechtecksignal bekommt Power, 
Dreieck/Sinus bleiben trotz symmetrischer 15V-Versorgung bei +-5V.

Mache ich da was falsch? Im Datenblatt ist der Amplitudenwert deutlich 
geringer als der bei einem Rechtecksignal, aber dass der Unterschied so 
riesig ist (Bei gleicher Teilung passt das Rechtecksignal gar nicht mehr 
auf die Oszi-Mattscheibe, während der Sinus nichtmal die Hälfte 
ausfüllt), hätte ich nicht gedacht.

Autor: Sascha (Gast)
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Ich glaub, ich muss meinen R3 mal überdenken, vermutlich ist der einfach 
nicht groß genug (Amplitude ist proportional zum Widerstandswert).

Mal sehen, in meinem Pollin-Potisortiment sollte sich ein 100K Poti 
finden lassen ;)

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Sascha,

Der XR2206 hat beim Rechteck eine nicht veränderbare Amplitude! 
Ausserdem ist das Rechteck vom XR nicht zu gebrauchen!
Es kommt drauf an, welche Frequenzen mit welcher Amplitude fahren 
möchtest!

Ich habe den TS555 Timer (CMOS-Version)für das Rechteck genommen, da 
kannst du locker bis 1,5 MHz mit einem sauberen Rechteck fahren!

...hier mein Aufbau:
Beitrag "Re: Problem bei Verstärkung von XR2206 Ausgangssignal"

Die Amplitude verändert sich proportional mit der Versorgungsspannung.
Das Layout ist sehr einfach gehalten. Wenn du am Ausgang noch ein 
bißchen Bums brauchst, dann kannst du noch einen BUZ11 nachschalten.

Gruß Michael

Autor: Max Wieland (akenre)
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Ich habe jetzt den TS912 mit der entsprechenden, von Helmi 
vorgeschlagenen
Schaltung an den Ausgang des XR2206 gehängt.
Als Transistoren hatte ich erstmal nur TIP41 und TIP42 um zu sehen,
wie der TS912 arbeitet.
Folgendes habe ich gemessen:
Am gemeinsamen Emitterpotential der Transistoren per Oszilloskop
eine 11 Volt Sinusspannung. Das sieht gut aus.

Aber die Stromstärke zwischen Ausgang 1 und Basis der Transistoren
liegt bei 10 microAmpere (gemessen mit Multimeter).

Ich nahm an, daß sich dort (wie errechnet) ungefähr 4mA messen lassen 
würden.

Als Last zwischen Emitter und Ground habe ich eine 12V 10 Watt Lampe 
geschaltet.

Helmi, vielleicht hast du ja eine Idee warum die Stromstärke so gering 
ausfällt?

Vielen Dank,
Max

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Max Wieland schrieb:
> Als Transistoren hatte ich erstmal nur TIP41 und TIP42 um zu sehen,
> wie der TS912 arbeitet.

Das sind aber keine Darlingtontransistoren. Die haben nur ein hfe von 75


> Folgendes habe ich gemessen:
> Am gemeinsamen Emitterpotential der Transistoren per Oszilloskop
> eine 11 Volt Sinusspannung. Das sieht gut aus.
>

So sollte es auch sein.

> Aber die Stromstärke zwischen Ausgang 1 und Basis der Transistoren
> liegt bei 10 microAmpere (gemessen mit Multimeter).
>

Wie gemessen ?
Ohne Signal hast du hier nur einen geringen Ruhestrom. Die 4mA sind 
Wechselstrom kein Gleichstrom.

> Ich nahm an, daß sich dort (wie errechnet) ungefähr 4mA messen lassen
> würden.
>

s.O.

> Als Last zwischen Emitter und Ground habe ich eine 12V 10 Watt Lampe
> geschaltet.

Aber hoffentlich mit einem Kondensator dazwischen. Und mit TIP41/42 wird 
das nichts da muessen schon die anderen Transistoren rein.

Gruss Helmi

Autor: Max Wieland (akenre)
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> Das sind aber keine Darlingtontransistoren. Die haben nur ein hfe von 75

Das ist mir bewusst, es ging mir nur erstmal um die Überprüfung der 
Funktion des Op-Amps.

> Wie gemessen ?
> Ohne Signal hast du hier nur einen geringen Ruhestrom. Die 4mA sind
> Wechselstrom kein Gleichstrom.

Mit dem Multimeter in Reihe geschaltet zwischen TS912 Out 1 und Basis 
der Transistoren. Das Multimeter sollte automatisch den Wechselstrom 
erkennen, so wie bei der Messung des Ausgangsstromes vom XR2206, welche 
genauso gemacht wurde.

> Aber hoffentlich mit einem Kondensator dazwischen. Und mit TIP41/42 wird
> das nichts da muessen schon die anderen Transistoren rein.

Welche Aufgabe hat der Kondensator in diesem Fall?
Wie groß sollte er dimensioniert sein?
Ich habe nicht erwartet, daß an der Lampe irgendwas zu sehen ist bei
dem geringen hfe der TIP41/42. Es sollte einfach nur ein Lastwiderstand 
sein.

Ist der Strom aus dem TS912 abhängig vom hfe der Transistoren?

Vielen Dank,
Max

Autor: mhh (Gast)
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Max Wieland schrieb:
> Ist der Strom aus dem TS912 abhängig vom hfe der Transistoren?

Ja.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Max Wieland schrieb:
> Welche Aufgabe hat der Kondensator in diesem Fall?

Dir den DC-Offset von UB/2 am Ausgang zu entfernen.

> Wie groß sollte er dimensioniert sein?

C >= 1/(2 PI  f *RL)

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