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Forum: Platinen Designhilfe: RGB-Lauflicht


Autor: Michael E. (rince)
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Hallo

Ich würde gerne wieder einmal eure kompetente Hilfe in Anspruch nehmen. 
Dies ist mein erstes Komplettdesign einer Platine.

Es soll ein RGB-Lauflicht werden mit folgenden Features:

- 8 RGB-LED einzeln dimmbar
- Muster werden entweder "live" vom PC gesendet oder aus dem EEPROM 
gelesen
- Tasten zur Geschwindikeitskontrolle
- möglichst komplett SMD

Nun erstmal zur Schaltung, ist diese so korrekt?

Vielen Dank für eueren Input.

Michael E.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Schaut erstmal OK aus, aber spendier dem Spannungsregler ruhig noch 
einen größeren Kondensator am Eingang, sowie einen weiteren am 
Ausgang...angenommen, du willst auf einmal alles weiß leuchten lassen, 
dann ensteht plötzlich ein relativ großer Stromfluss.

Autor: Bernhard Mayer (bernhard84)
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Dein I2C-Bus braucht noch pull ups.

Autor: Sönke O. (soenio)
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R26-R29 kannst du weg lassen. PullUp Widerstände noch an SDA und SCL. 
Was ist mit dem ISP Anschluss? Was ist das den für ein FT232RL? Der hat 
doch garkeine RX/TX Anschlüsse für LED's, sondern nur noch CBUS 
Leitungen, schlechtes Library.

Autor: Gast1 (Gast)
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Ein Quarz wäre nicht schlecht für eine saubere Kommunikation auf der 
seriellen Schnittstelle und vielleicht ein paar Gatevorwiderstände, 
sonst fließt da beim umschalten noch zu viel Strom und der AVR geht 
kaputt.

Autor: Michael E. (Gast)
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Dennis E. schrieb:
> spendier dem Spannungsregler ruhig noch
> einen größeren Kondensator am Eingang, sowie einen weiteren am
> Ausgang

Das heisst C5 und C6 vergrössern? Auf wieviel denn? 1uF? Oder 
zusätzliche Kondensatoren?

Bernhard Mayer schrieb:
> Dein I2C-Bus braucht noch pull ups.

Ok, hab 2.2 kOhm hinzugefügt. Hoffe das ist ungefähr der richtige Wert.

Sönke O. schrieb:
> R26-R29 kannst du weg lassen. PullUp Widerstände noch an SDA und SCL.
> Was ist mit dem ISP Anschluss? Was ist das den für ein FT232RL? Der hat
> doch garkeine RX/TX Anschlüsse für LED's, sondern nur noch CBUS
> Leitungen, schlechtes Library.

Ok, die pull-ups sind weg bei den Tastern und hinzugefügt bei den I2C. 
Was soll mit dem ISP-Anschluss sein? Ist die Pinbelegung falsch? FT232RL 
war aus der Sparkfun library. Hab die nicht mehr vorhandenen Anschlüsse 
einfach gelöscht.

Gast1 schrieb:
> Ein Quarz wäre nicht schlecht für eine saubere Kommunikation auf der
> seriellen Schnittstelle und vielleicht ein paar Gatevorwiderstände

Ja, Quarz wär nicht schlecht aber dann hab ich PortB nicht mehr komplett 
für die PWM. Ich könnte PB6 und PB7 durch PD6 und PD7 ersetzten aber das 
wird dann programmiertechnisch wohl ein wenig komplexer. Lohnt sich der 
Quarz denn?

Gatewiderstände habe ich auch noch hinzugefügt, ist 10 Ohm vernünftig?

Hab auch noch den MOSFET-Typ eingezeichnet. Vielleicht kann ja mal 
jemand überprüfen ob diese geeignet sind.

Meine Teile möchte ich übrigens bei CSD bestellen. Vielleicht sollte ich 
noch einen Ein/Aus-Schalter einbauen.

Grüsse,

Michael E.

Autor: Sönke O. (soenio)
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R32 und R33 sollten normale 10k Widerstände sein. Ist ein Standard Wert 
für PullUp Widerstände, wie du ihn auch beim Reset benutzt hast (auch 
ein PullUp-W.) Der Wert ist nicht ganz so kritisch kann auch ein 4,7k 
sein oder 100k.

C1 größer Dimensionieren. Was sind das für RGBs? Was hast du als 
Eingangsspannung, wegen der Wärme am 7805. C4 kannst du eigentlich weg 
lassen, bringt nur bei ADC Messungen wirklich was. Dafür würde ich aber 
noch ein 100nF Kondensator an das zweite VCC/GND Paar machen. Würde wie 
schon vorgeschlagen noch ein ELKO vor die MOSFETs machen, je nach 
Stromverbrauch-

Autor: Sönke O. (soenio)
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Am FT232 auch noch ein Kondensator an der Stromversorgung

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Michael E. schrieb:
> Das heisst C5 und C6 vergrössern? Auf wieviel denn? 1uF? Oder
> zusätzliche Kondensatoren?

Nein, auf keine Fall C5 und C6 vergrößern, die 100n musst du behalten, 
möglichst nahe am IC. Aber einen größeren ELKO vor und auch einen nach 
dem Regler. Nimm ruhig ein paar 100u, falls du Platz hast, ist das ja 
kein Problem.

Autor: Gast1 (Gast)
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Wenn die Signale nicht alle an einem Port anliegen muss nur ein wenig 
herumgeschoben werden, das ist nicht sehr aufwändig.

Zum Quarz, siehe Artikelsammlung:
Hinweis 2.
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_UART

Autor: Michael E. (rince)
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So, nächste Revision.

Dennis E. schrieb:
> Nein, auf keine Fall C5 und C6 vergrößern, die 100n musst du behalten,
> möglichst nahe am IC. Aber einen größeren ELKO vor und auch einen nach
> dem Regler. Nimm ruhig ein paar 100u, falls du Platz hast, ist das ja
> kein Problem.

Pullups sind nun 10k, C1 am 7805 auf 100 uF vergrössert, ausserdem noch 
einen gleich nach dem 7805 und noch einen weiteren in der nähe der 
MOSFET eingebaut. Letzteren habe ich mit GND verbunden, denke das ist 
der Sinn der Sache, oder?

Sönke O. schrieb:
> Was sind das für RGBs?

Das sind dieselben wie jene die im Word-Clock Projekt verwendet wurden:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Word_Clock...

Sönke O. schrieb:
> Was hast du als Eingangsspannung, wegen der Wärme am 7805.

Ist noch nicht festgelegt. Ich hatte an 9V gedacht. Die 7805 sind im 
DPAK-Package, sollte ich da eine Art Kühlfläche auf dem Board vorsehen? 
Oder gleich mit GND verbinden?

Sönke O. schrieb:
> C4 kannst du eigentlich weg lassen

OK, ist weg. AREF ist nun nicht verbunden, ist das OK?

Sönke O. schrieb:
> Dafür würde ich aber
> noch ein 100nF Kondensator an das zweite VCC/GND Paar machen.

Versteh ich nicht ganz, welches sind denn die Paare? Die 2xVCC und 2xGND 
sind ja untereinander sowieso verbunden. Was bringen denn da mehrere 
Kondensatoren?

Gast1 schrieb:
> Ein Quarz wäre nicht schlecht für eine saubere Kommunikation auf der
> seriellen Schnittstelle

OK, ist eingebaut.

Vielen Dank an alle Kommentatoren.

Schöne Ostern,

Michael

Autor: Michael E. (rince)
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Was ich noch vergessen habe zu schreiben, aber was vom Schaltplan her 
vielleicht schon einleuchtet, ist dass ich die Farben multiplexen möchte 
und nicht die einzelnen LED. D.h. ich habe 8x PWM und multiplexe dann 
jeweils R, G und B. Ich hab auch schon das Umgekehrte versucht d.h. 3x 
PWM mit multiplexing der einzelnen LED. Das Ergebnis mit ersterer 
Variante war aber besser (weniger Flackern).

Grüsse,

Michael

Autor: Michael E. (rince)
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Keiner mehr Einwände/Vorschläge?

Falls alles OK ist und die Teile korrekt dimensioniert sind werde ich 
nun die Platine routen. Wird sicher ein Spass.

Grüsse,

Michael

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Michael E. schrieb:

> Dennis E. schrieb:
>> Nein, auf keine Fall C5 und C6 vergrößern, die 100n musst du behalten,
>> möglichst nahe am IC. Aber einen größeren ELKO vor und auch einen nach
>> dem Regler. Nimm ruhig ein paar 100u, falls du Platz hast, ist das ja
>> kein Problem.
>
> Pullups sind nun 10k, C1 am 7805 auf 100 uF vergrössert,

Deine 9V Eingangsspannung, ist das AC oder DC?

> ausserdem noch
> einen gleich nach dem 7805 und noch einen weiteren in der nähe der
> MOSFET eingebaut.

Bringt aber nicht viel.

Große Elkos können große Spikes in der Spannungsversorgung auffüllen, 
sind aber zu träge um bei kleinen Spikes nennenswerte Abhilfe zu 
bringen.


> Ist noch nicht festgelegt. Ich hatte an 9V gedacht. Die 7805 sind im
> DPAK-Package, sollte ich da eine Art Kühlfläche auf dem Board vorsehen?
> Oder gleich mit GND verbinden?

Leg den 7805 einfach um und zur Not kannst du ihn an der Platine 
festschrauben. Dann wirkt die Platine wie ein Kühlkörper. Geht aber nur 
dann, wenn die Verlustwärme nicht allzu hoch ist.

> OK, ist weg. AREF ist nun nicht verbunden, ist das OK?

Da du keinen ADC benutzt, ja.

>> Dafür würde ich aber
>> noch ein 100nF Kondensator an das zweite VCC/GND Paar machen.
>
> Versteh ich nicht ganz, welches sind denn die Paare?

Die, die am IC jeweils nebeneinander liegen

> Die 2xVCC und 2xGND
> sind ja untereinander sowieso verbunden.

Im Prinzip: sagt wer?
Das kann so sein, muss aber nicht. Der Hersteller kann sich ja auch 
einbilden, dass du die Versorgung doppelt machen muss. Eine Hälfte des 
IC wird von einer Versorgung versorgt, die andere Hälfte von der 
anderen.

Spiel einfach nach den Regeln:
Jedes Pärchen Versorgungsspannung bekommt 100n spendiert, und gut ists.

Autor: Michael E. (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Deine 9V Eingangsspannung, ist das AC oder DC?

DC

Karl heinz Buchegger schrieb:
> Leg den 7805 einfach um und zur Not kannst du ihn an der Platine
> festschrauben.

Der 7805 ist im DPAK-Gehäuse, also SMD. Da wirds nichts mit 
festschrauben. Ich hoffe es reicht wenn ich den Rücken auf ein grosses 
Pad löte.

Autor: Michael E. (Gast)
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Hier nun die neuste Version des Schaltplans. Neu ist C12 der nun das 
zweite Versorgungsspannungspaar puffern soll.

Ich werde mich nun mal ans routing wagen. Wird sicher nicht einfach für 
einen Neuling wie mich.

Grüsse,

Michael

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Paar Junction haste im Schaltplan vergessen, hat aber keinen Nachteil
aufs routen. Ich hab die trotzdem mal gelistet:
R33
GND von C8,9,2
Q1
LED über R15,12,9 (ohne Led-Bezeichner nur so zu lokalisieren)


Was sollen denn die Widerstände R26-27 an den Gates der Fets?
Normal wären nur hochohmige Widerstände zwischen Gates und Masse.

Zu C1, als Faustformel gilt 1µF pro 1mA Laststrom.

Wenn du ein Board layoutest berücksichtige evtl. Gehäuseeinschränkungen
und Befestigungsbohrungen und was da sonst noch relevant ist.

C10 ist überflüssig

Autor: Michael E. (Gast)
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Vielen Dank für die Kommentare. Die Junctions sind gesetzt und C10 ist 
weg.

Mike Hammer schrieb:
> Was sollen denn die Widerstände R26-27 an den Gates der Fets?

Die habe ich nach diesem Kommentar eingefügt:

Gast1 schrieb:
> vielleicht ein paar Gatevorwiderstände,
> sonst fließt da beim umschalten noch zu viel Strom und der AVR geht
> kaputt.

R26-28 sind doch so Gatewiderstände, oder? D.h. die sind nicht wirklich 
nötig?

Mike Hammer schrieb:
> Zu C1, als Faustformel gilt 1µF pro 1mA Laststrom.

Ok, jetzt muss ich nur noch rausfinden was das Maximum sein wird. Ich 
denke 200 mA waren es auf dem Steckbrett. Also vergrösser ich C1 auf 200 
µF.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Ok, jetzt muss ich nur noch rausfinden was das Maximum sein wird. Ich
>denke 200 mA waren es auf dem Steckbrett. Also vergrösser ich C1 auf 200
>µF.
Mach 220µF draus, weil du 200µF wohl schwerlich bekommst.
Auch 470µF wären annehmbar. Nur eben nicht übertreiben.

>R26-28 sind doch so Gatewiderstände, oder? D.h. die sind nicht wirklich
>nötig?
Gast1 schrieb ja auch vielleicht...
Glaub ich nicht das die nötig, vielleicht sogar nachteilig sind.
Das Gate wirkt wie ein kleiner Kondensator der aufgeladen und entladen
wird. Je schneller dieser Vorgang verläuft, desto weniger Wärme wird
freigesetzt. Kann ja sein das jemand entsprechende Erfahrung gemacht
hat, aber wohl kaum im mA-Bereich. Außerdem befürchte ich das die
Schaltung dann etwas träger wird weil ein Gatewiderstand das
auf/entladen des Gate verzögert. Wenn der Controller nicht warm wird
würde ich die Widerstände weglassen. Die internen Treibertransistoren
müssten damit problemlos klarkommen oder der Urheber schreibt mal eine
nette Begründung die auch überzeugt.

Zu C10 sollte man bedenken das vom Reglerausgang die geregelte
Spannung intern zurückgeführt und entsprechend weiterverarbeitet
wird. Hängt dann am Ausgang so ein fetter C könnte der Regler bei 
Laständerungen träger reagieren. Mir ist auch noch keine (kenn
nicht alle) Amplikation über den Weg gelaufen wo man einen
Kondensator im µ-Bereich dort platziert.
Ich kann mich vage dran  erinnern das ich das auch mal so gemacht
hatte und er Regler dann sauheiß wurde, was aber auch andere Gründe
gehabt haben könnte. Damals konnte ich das nicht nachvollziehen.
Kann aber auch an dem einen oder anderen Hersteller gelegen haben.

Autor: Sepp (Gast)
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Nach dem Spannungsregler darft du keinen zu großen Elko anschließen z. 
B. 220µF.

der 7805 mag es gar nicht wenn nach Abschalten der Versorgungsspannung 
am Ausgang mehr Spannung anliegt als am Eingang.

Autor: Michael E. (rince)
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Ok, der C10 am Ausgang des 7805 ist nun weg.

Habe nun mit der Bauteileplatzierung angefangen. In einem Tutorial hab 
ich gelesen dass eine optimale Platzierung eigentlich viel wichtiger ist 
als da spätere Routing.

Bei den LED habe ich da ja aber wenig Spielraum. Diese sind PLCC6 mit 
gemeinsamer Kathode. Wenn ich die wie in meiner Anwedung einzeln 
ansteuern will, überkreuzen sich die Leitungen ja gezwungenermassen. 
Soltte ich da Vias einplanen oder besser unter den 0805-Vorwiderständen 
durch?

Autor: Simon Roith (Gast)
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Ich versteh sowieso ned warum hier alle mit Eagle zeichnen...
das sieht zwar auf dem Blatt super aus aber bei der Layouterstellung tut 
man sich sehr schwer, da Leitungen die bei Eagle z.B. links ins Gehäuse 
gehen in Wirklichkeit auf der anderen Seite sind usw...

Autor: Michael E. (rince)
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Lange ists her, doch in bin immer noch am Design dieses Boards.

Könnt ihr mir da nochmals weiterhelfen? Wie gesagt ist dies meine erste 
eigene Platine und ich bin gerade am routen. Da der Autorouter von Eagle 
nicht sehr gut zurecht kam, habe ich alles manuell geroutet.

Fertig bin ich zwar noch nicht doch ich wollte schon einmal eure Meinung 
einholen bevor ich mich an die Feinarbeit mache.

Was noch fehlt:

- GND-Netz, ich habe vor, alle GND-pins per Via auf eine Groundplane auf 
der Bottom-Seite zu routen. Macht das Sinn?

- Die Bauteile könnten wohl noch ein bisschen dichter zusammenrücken.

Herstellen möchte ich die Platinen professionell, wahrscheinlich bei 
Bilex oder ähnlich.

Für eure Kommentare bin ich euch sehr dankbar!

Viele Grüsse und gutes Neues Jahr,

Michael

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Na denn,
-mit den Leitungen, in der Annahme das die Platine selbstgeätzt und von 
Hand gelötet werden, an dem ISP-Stecker wirste beim Löten Schwierig-
keiten bekommen. Bei Platinen aus der Fabrik mit Dukos ist es egal.
-Signalleitungen können etwas schmaler werden, Versorgungsleitungen
breiter (x2). Außerdem scheinen noch einige Verbindungen (Masse?) zu
fehlen.
-Leitungen zwischen zwei SMD-Pads zu verlegen ist zwar grundsätzlich
möglich aber nicht zu empfehlen wegen der Kurzschlußgefahr(persönliche 
Meinung).
-Signalleitungen nie unter dem Quarz verlegen. Wäre nur ne 
Störungsquelle.
Lieber den Quarz um 90° gegen dem Uhrzeigersinn drehen und unter dem
Chip links davon platzieren. Leitungen zum Atmega so kurz wie möglich 
halten.
-Die Leitungen links zum Steckverbinder kann man sicher günstiger legen
und man vermeidet so eine Schleife oder auch mehrere.
-Wird das Board eigentlich nirgendwo befestigt? Befestigungsbohrungen?
-Wenn es fertig ist kann es nicht schaden Text auf beiden Seiten zu 
platzieren.
>- GND-Netz, ich habe vor, alle GND-pins per Via auf eine Groundplane
>auf der Bottom-Seite zu routen. Macht das Sinn?
Bei mehreren Mhz Takt macht das Sinn aber man sollte nicht einfach nur
ne Massefläche designen ohne die Grundregeln dabei zu beachten, also
z.B. Schleifen zu vermeiden. Außerdem sollte man Thermal-Vias (Thermals)
berücksichtigen.
-Y-Leitungverbindungen(Oberhalb vom Quarz) vermeiden. Besser einfach
über eine Via oder Pad durchverlegen.
-Ansonsten schon mal ein guter Ansatz.
-Evtl. kann man auch noch mehr raus kitzeln wenn man Softwaremäßig
andere Ports programmiert und dann Leitungen anders verlegen kann,
aber das ist nur bei Stückzahlen von Nutzen.
Irrtum vorbehalten

Autor: Guest (Gast)
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-Stecker sollte man mit Bottom routen, da du sie sonst nicht ohne zu 
murksen löten kannst.

- Die 100nF Kondensatoren sollten immer so nah wie möglich an die 
Versorgungspins von den ICs platziert werden.

Autor: Michael E. (rince)
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Hallo

Vielen Dank für die Anregungen. Ich habe diese in der neusten Revision 
umgesetzt so gut es geht. Hat ein bisschen gedauert da ich alles 
nochmals verschieben musste.

- Platine wird professionell hergestellt, daher nehm ich an dass 
Leitungen zwischen SMD-Pads OK sein sollten.

- Aus demselben Grund habe ich den ISP-Anschluss auch teilweise auf dem 
Toplayer geroutet.

- Quarz wurde gedreht und hat keine Signalleitungen mehr unterm Bauch.

- Befestigungslöcher sind da, hoffe ich habe die richtigen erwischt.

Was meint ihr zum neuen Ansatz?

Der DRC von Bilex meckert noch wegen der Clearance zwischen den ATMega 
pins. Gibt es einen einfachen Weg die pads alle auf Pinbreite zu 
verkleinern?

Ausserdem bekomme ich Clearance-Meldungen unter der SMD USB-Buchse. Was 
bedeuten die zwei schwarzen Kreise dort? Sollte ja eigentlich nichts 
gebohrt werden mit SMD, oder?

Wie sieht es mit dem Spannungsregeler aus? Kann man das so machen 
bezüglich der Kühlung oder ist das kleine Pad zu knapp? Stromverbrauch 
liegt bei ca. 300 mA. Als Versorgung werde ich wohl 9V einspeisen.

Vielen Dank für eure Kritik!

Michael

Autor: Haribert900 (Gast)
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Michael E. schrieb:
> Ausserdem bekomme ich Clearance-Meldungen unter der SMD USB-Buchse.

Die Warnung ist, weil die Buchse ja aus Metall ist und sie dir die 
Leitungen kurzschließen kann - zumindest ohne Lötstopplack.

Autor: Haribert900 (Gast)
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Michael E. schrieb:
> Was
> bedeuten die zwei schwarzen Kreise dort?

Du hast nen Bohrloch on deinen Leitungen

Autor: enan (Gast)
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Die Versorgungsleitungen um den 7805er dürften ruhig noch etwas breiter 
sein. Ich würde dir Kupferflächen empfehlen. Die kannste per Polygon 
einzeichnen. Für den Masseanschluss darfst ruhig mehrere Vias nehmen am 
LDO. Vermutlich wirds das nicht mehr raus reißen aber es machts 
niederohmiger.

Autor: Michael E. (rince)
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Haribert900 schrieb:
> Die Warnung ist, weil die Buchse ja aus Metall ist und sie dir die
> Leitungen kurzschließen kann - zumindest ohne Lötstopplack.

Haribert900 schrieb:
> Du hast nen Bohrloch on deinen Leitungen

Aber warum sollte eine SMD-USB Buchse Borhrlöcher haben? Kann natürlich 
sein dass dies ein Fehler in der Bauteilbibliothek ist. Jene die ich 
verwendet habe stammt von Sparkfun. Soll ich die Leiterbahnen 
sicherheitshalber aus dieser Zone schieben? Dann hab ich aber wieder 
grosse Schleifen.

Viele Grüsse,

Michael

Autor: Michael E. (rince)
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Habe das mit den Bohrlöchern nun selbst herausgefunden. Anscheinend 
haben diese SMD-Buchsen (zumindest jene von Sparkfun) kleine Noppel die 
wahrscheinlich mehr Stabilität beim Ein- und Ausstecken bieten sollen.

Muss mal nachschauen ob meine Buchsen auch so ausgeführt sind.

Autor: Michael E. (rince)
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Hallo Liebe Platinengemeinde

Endlich hatte ich wieder Zeit mich ein paar Stunden (ja wirklich!) an 
mein Projekt zu setzten und der Platine den letzten Schliff zu geben.

Kann hier vielleicht nochmals jemand darüber schauen bevor die Daten zu 
Bilex gehen?

Vorallem die Thermals des 7805 verunsichern mich noch (siehe 
Ausschnitt). Kann man das so machen? Der DRC gibt Overlap-Fehler aus.

Vielen Dank im Voraus für euren Input.

Michael

Autor: Michael E. (rince)
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Niemand?

Aus dem Ausbleiben von Kommentaren könnte der Optimist in mir ableiten 
dass das Layout perfekt ist. Realistisch ist dies aber nicht.

Würde mich vor allem über Feedback bezüglich der DPAK-Thermals freuen.

Habe ausserdem noch eine Frage: Haben Low-ESR Elkos nur Vorteile (mal 
abgesehen vom Preis)? Ich frage weil Reichelt keine "normalen" 220 uF 
SMD-Elkos zu haben scheint, nur die Low-ESR Versionen.

Viele Grüsse,

Michael

Autor: Dennis E. (Gast)
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Michael E. schrieb:
> Habe ausserdem noch eine Frage: Haben Low-ESR Elkos nur Vorteile (mal
> abgesehen vom Preis)? Ich frage weil Reichelt keine "normalen" 220 uF
> SMD-Elkos zu haben scheint, nur die Low-ESR Versionen.

Also low-ESR ist natürlich ein Pluspunkt, der generell erstmal teurer 
sein sollte. Ich weiß jetzt nicht genau, wie die sich preislich 
unterscheiden, aber es kann natürlich auch sein, dass die Preise 
mittlerweile so nahe beieinander liegen, dass es sich garnicht mehr 
lohnt, andere einzusetzen.

Nur gut sind sie aber auch nicht - gerade bei Spannungsreglern kann es 
durch einen zu niedrigen ESR zu Schwingungen kommen. Da braucht man 
manchmal einen gewissen Widerstand, damit der Regler stabil arbeitet.

Autor: Michael E. (rince)
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So, wieder einmal ist fast ein Jahr vergangen und es ist Zeit für ein 
kleines Update.

Ich möchte damit auch zeigen dass die Arbeit die hier im Forum jeweils 
eingebracht wird auch zu Ergebnissen führt.

Die Platine habe ich nach ein paar kleinen Korrekturen bei Bilex 
fertigen lassen. War alles OK, ausser dass der Bestückungsdruck nicht 
drauf ist (vielleicht mein Fehler).

Die Schaltung ist zur Zeit zur Hälfte aufgebaut. Die USB-Anbindung, 
Speicher und Tasten fehlen noch. Der einzige Fehler der mir bis jetzt 
aufgefallen ist liegt im Footprint des Elkos oben links. Dieser ist 
leider zu klein geraten und ich musste die Beinchen etwas umbiegen.

Die Wärmebrücke für den Spannungsregler (das Pad mit den vielen Löchern) 
scheint auch zu funktionieren denn die Platine wird schön warm auf der 
Rückseite.

Michael

Autor: xxx (Gast)
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oh wie schön


gähn- kinderkacke


xxx

Autor: Michael E. (rince)
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Die Software basiert übrigens auf dem Soft-PWM, genauer gesagt dem 
dort vorgestellten "Zweiten Versuch" der einwandfrei funktioniert.

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