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Forum: Platinen Faustregel für Induktion bei zig Ampere auf PCB?


Autor: Hannes B. (hannesb)
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Wertes Forum,

vor Kurzem hatte ich eine Diskussion mit einem Freund über das Thema EMV 
auf PCBs. Ich kenne einen Fall, bei dem ein paar zig-Ampere recht hohe 
Induktionsspannungen in den Nachbarleitungen beim Schalten hervorrufen. 
Das Layout von den betreffenden Leuten war damit unbrauchbar.

Meine Frage: Gibt es dafür Faustregeln zum Abschätzen vom kritischen 
Abstand x bei Induktionsspannung y in Nachbarleitung und Schaltstrom z 
in a*10^-6 Sekunden?

Im konkreten Diskussionsfall geht es um etwa 50A bei einer vermutlichen 
Schaltgeschwindigkeit zwischen 250ns und 1µs. Es ist allerdings kein 
direkt periodisches Schalten, eher so alle 100-400µs.

Gruß Hannes

: Verschoben durch Admin
Autor: Kai Klaas (Gast)
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Die entscheidende Frage ist hier: Wo fließt der Rückstrom?

Fließt er in direkter Nachbarschaft zum Hinstrom, ist das Magnetfeld 
vergleichsweise klein und kompakt und hat eine relativ geringe 
induzierende Wirkung.

Fließt er ganz wo anders, schaffst du wahrscheinlich sowieso nicht die 
CE-Messungen...

Kai Klaas

Autor: Mirko P. (bk_brot)
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Kai Klaas schrieb:
> Fließt er in direkter Nachbarschaft zum Hinstrom, ist das Magnetfeld
> vergleichsweise klein und kompakt und hat eine relativ geringe
> induzierende Wirkung.

Was heißt hierbei konkret direkte Nachbarschaft?
Sprich, reicht es, bei einer zweiseitigen Platine, die Züge übereinander 
verlaufen zu lassen?
Oder besser auf eine Seite legen und mit minimalem Abstand an beiden 
Seiten der Schaltleitung Masseleiter an die Seiten zu legen?

Ich hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben.

Danke
Mirko

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Sprich, reicht es, bei einer zweiseitigen Platine, die Züge übereinander
>verlaufen zu lassen?
>Oder besser auf eine Seite legen und mit minimalem Abstand an beiden
>Seiten der Schaltleitung Masseleiter an die Seiten zu legen?

Übereinander und mit möglichst breiten Leiterbahnen. Möglichst dickes 
Kupfer nehmen.

Kai Klaas

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hannes B. (hannesb)

>Meine Frage: Gibt es dafür Faustregeln zum Abschätzen vom kritischen
>Abstand x bei Induktionsspannung y in Nachbarleitung und Schaltstrom z
>in a*10^-6 Sekunden?

Naja, man kann es grob überschlagen. Stromschleifen einzeichnen, 
Induktivtät grob berechnen, Koppelfaktor schätzen, induzierte Spannung 
berechnen.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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Autor: Hannes B. (hannesb)
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Danke!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Gegeninduktivitaet von zwei Leitern, dh durch Strom induzierte 
Spannung, ist ein einfaches Linien Integral

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