Hallo
Da allgemein bekannt ist, dass man als Ingenieur, von Ausnahmen
abgesehen, eher schlechte Zukunftsperspektiven hat und auch finanziell
nichts angemessenes rausspringt, wird ja oft erwähnt, dass
Dienstleistungen bessere Perspektiven in Sachen Arbeitsplatzsicherheit,
Aufstiegschancen und Bezahlung haben.
Nur, welche Dienstleistungen sollen das sein? Welche Dienstleistungen
lassen sich nicht an Billigsklaven ausgliedern?
> Da allgemein bekannt ist, dass man als Ingenieur, von Ausnahmen> abgesehen, eher schlechte Zukunftsperspektiven hat und auch finanziell> nichts angemessenes rausspringt, wird ja oft erwähnt, dass> Dienstleistungen bessere Perspektiven in Sachen Arbeitsplatzsicherheit,> Aufstiegschancen und Bezahlung haben.
Wo finden sich denn solche Weisheiten?
>Welche Dienstleistungen lassen sich nicht an Billigsklaven ausgliedern?
Zum Beispiel das Vermitteln von Arbeit an selbige... Einfach, wie
selbstverstaendlich man sich in die Kette stellen kann und 25%
haengenbleibt.
nicht "Gast" schrieb:> Welche Dienstleistungen> lassen sich nicht an Billigsklaven ausgliedern?
- Gesundheitsbereich
- Erziehung
- Bildung
- öffentliches Management
- Handel
Studier blos nicht ET und verkauf deinen Arsch dann für 5 Euro 50 dem
Dienstleister! ET studieren heute nur noch die Zurückggebliebenen.
nicht "Gast" schrieb:> Hallo>> Da allgemein bekannt ist, dass man als Ingenieur, von Ausnahmen> abgesehen, eher schlechte Zukunftsperspektiven hat und auch finanziell> nichts angemessenes rausspringt, wird ja oft erwähnt, dass> Dienstleistungen bessere Perspektiven in Sachen Arbeitsplatzsicherheit,> Aufstiegschancen und Bezahlung haben.
Halo,
das die Aufstiegschancen bei Dienstleistern besser sein sollen glaube
ich bei weitem nicht.
Allerdings sind Dienstleistungen die Zukunft. Das ist glaub ich oft das
Problem bei Ingenieuren was BWler, Mediziner etc.. nicht haben. Hat sich
der Ing mal auf eine Richtung festgelegt kommt er da schlecht bis
garnicht mehr raus.
Jeder BWler der Jahre im Controlling saß kann auch einfach rüber zu HR
oder Assistenz oder sonstwas. Wenn du als ing 10 Jahre Eagle gemalt hast
kannste nicht mehr im Kraftwerk arbeiten zumind. würde es keine Firma
zulassen.
Peter schrieb:> Gesundheitsbereich ?> Arbeitgeber fordern Greencard in der Pflege
Krass hätte ich mal nicht gedacht. Daran sieht man aber sehr schön das
trotz Mangel an Kräfen die gehälter nicht steigen.
Ob überlegen oder nicht, man muß zusammenarbeiten zum Erhalt der
Arbeitsplätze. In dieser Arbeitsteilung kommt eben beiden eine
Schlüsselposition zu. Der BWL die Leitungsposition, dem Ingenieur die
Schaffung der Geschäftsgrundlage. Die höheren Bezüge der Der
Firmenleitung resultieren nich aus höheren Grundbezügen, sondern aus den
Zulagen wegen Geschäftserfolg. Die Ingenieurgehälter gehen direkt in die
Produktkosten, die möglichst angemessen zum Produktpreis gehalten werden
müssen. Ein zu hoher Produktpreis aber vernichtet in erster Linie die
Arbeitsplätze der Ingenieure.
@Ländle
Das erinnert mich dann an den Achter mit Steuermann.
Wenn der ACHTER nicht erfolgreich genug ist, werden die Ruderer durch
Steuermänner ersetzt.
An dem Geschäftserfolg ist aber nicht nur die BWL-Leitungsfunktion
beteiligt.
Zulagen am Geschäftserfolg sind gefährlich, sofern es sich um einen
kurzfristigen Erfolg handelt, der sich langfristig aber ggf. negativ
auswirkt.(zB: Vernachlässigung von Qualitätsstandards)
Stichwort: Langfristige (bzw. dauerhafte) Gewinnmaximierung.
Outsourcing (Dienstleister) hat langfristig nicht nur Vorteile.
nicht "Gast" schrieb:> Da allgemein bekannt ist, dass man als Ingenieur, von Ausnahmen> abgesehen, eher schlechte Zukunftsperspektiven hat und auch finanziell> nichts angemessenes rausspringt [...]
Nur weil etwas oft erwähnt wird, muss es ja nicht richtig sein. Jaja,
ich weiss schon, die armen Ingenieure, müssen ja mit mickrigen 40.000 im
Jahr auskommen. Meiner Einer verdient vielleicht ein Drittel davon,
maximal.
> Dienstleistungen [bieten] bessere Perspektiven in Sachen> Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegschancen und Bezahlung [...]> Nur, welche Dienstleistungen sollen das sein?
Sexuelle Dienstleistungen, besonders im gehobenen Bereich, Stichwort
"Escort-Service". Da kann manch einer das Hobby zum Beruf machen.
Iwan, der das ernsthaft meint.
Ländle schrieb:>Die Ingenieurgehälter gehen direkt in die>Produktkosten, die möglichst angemessen>zum Produktpreis gehalten werden müssen.>Ein zu hoher Produktpreis aber vernichtet>in erster Linie die Arbeitsplätze der>Ingenieure.
Seit wann sind denn Ingenieure Produktionsarbeiter???
Yep, immer genau auf den, der die Kartoffeln aus dem Feuer holt. Leider,
wird heute auch der Ing. noch für den Produktpreis verantwortlich
gemacht. Er ist 10 Mitarbeiter in 1 Person, die Stenografin, die
Sekretärin, der halbe Vertriebler, der Kundenbetreuer, die halbe
Materialwirtschaft, die Dokumentation, den Zeitplan, die Abnahme, und
alle, die ich vergessen habe. Und dazu noch das ganze Gesülze von
Besprechungen, mitsamt Doku.
Zum Arbeiten, kommt der nur noch in 20 Prozent seiner Zeit.
Beitrag "Ingenieure und Globalisierung"http://mp3-download.swr.de/swr2/geld_markt_meinung_podcast/20100417-1240.6444m.mp3
Also, man sägt sich da gerne den eigenen Ast ab, auf dem man sitzt. Ohne
den Ast jemals leben und an irgendwelchen Erfolgen teil haben zu lassen,
allenfalls an den Mißerfolgen...
> ... "Escort-Service" ...
allenfalls was fuer junge Frauen bis 35. Dann rutscht man aufs langsame
Gleis, und kann noch ein paar Jahre verlaengern mit Ketten und
Peitschen. Ist wahrscheinlich der unlustigste Job, den es gibt. Worauf
kann man sich dann noch freuen ? Die Kohle rausblasen ?
> - Gesundheitsbereich
Aber nur als Arzt. Kranken- und Altenpflege ist und bleibt ein Billigjob
> - Erziehung
Was soll das sein? Kindergärtner?
> - Bildung
Den Lehrern geht es in der Tat noch sehr gut. Anständige Bezahlung und
sicherer Arbeitsplatz. Dafür müssen sie sich von den Rotzlöffeln auf der
Nase rumtanzen lassen. Rechtliche Mittel haben sie praktisch nicht.
> - öffentliches Management
Vorzugsweise als Beamter