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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Problem: SEPIC Regler, Kompensationsnetzwerk


Autor: sepic (Gast)
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Hallo,

mache jetzt mal einen neuen Thread auf (alt hier: 
Beitrag "SEPIC, second source").
Second Source habe ich von Linear, noch nicht getestet, bekomme morgen 
ein Demo Board, werde die Erfahrungen posten.

Aber der National LM5002 läuft um's verrecken nicht.

Ich gehe stark davon aus dass es am Kompensationsnetzwerk liegt, da 
jedes mal wenn der Regler instabil wird der Pegel am CB Pin hoch geht.

Dachte daher ich wende mal den Tipp des FAE von National an und messe 
die Loop Gain bzw. Loop Transfer Function:
www.national.com/an/AN/AN-1889.pdf bzw. besser beschrieben (siehe PDF im 
Anhang).

Habe nun bei uns im Hause mal alle möglichen Infos und Geräte zusammen 
getragen, da sich keiner auskennt, der der es wusste ist weg :-)

Leider funktioniert das so wie im Skript beschrieben nicht, bin mal mit 
Oszi dran, dass Signal dass eingekoppelt wird, ist total verrauscht.
Wenn ich die Spannung des Reglers ausschalte würde es ein sauberes Sinus 
Signal sein, aber sobald der Regler Spannung bekommt, vergrätzt es mir 
dass eingespeisste Signal.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Loop Gain Messung?, ich denke mal da 
gibt es noch gewisse Punkte die ich nicht beachtet habe.

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Wenn ich mal auf den von Dir zuletzt geposteten Schaltplan im Thread 
"Beitrag "SEPIC, second source" verweisen darf, dann 
ist das hoffentlich nur ein Scherz, daß Du am Eingang nur zwei 
lächerliche ELKOs (C36 und C37) mit jeweils 33µF/100V und dazwischen die 
Drossel mit 1µH (DR9) hast ?!?
Bei 300mA (und mehr) Stromentnahme sollte mindestens ELKO C37 einen um 
den Faktor 20 größeren Kapazitätswert haben (Low-ESR ist bei 
Schaltreglern selbstverständlich).
Schau Dir doch mal 'just for fun' den Ripple auf der Eingangsspannung 
(an Pin 2 vom LM5002) an. Mit nur 33µF dürfte da 'mächtig' was mit 
AC-Anteil los sein. Als Regler würde mich so eine Eingangsspannung auch 
aus'm Tritt bringen.

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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>>hoffentlich nur ein Scherz

33u reicht völlig aus, read the friendly datasheet.

Cheers
Detlef

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Das was Du mit dem 33µF/100V ELKO realisiert hast, entspricht dem 
kleinen ELKO C1 in Figure 10 (12V SEPIC) vom Datenblatt zum LM5002. 
Dieser ELKO sollte so dicht wie möglich am LM5002 (und evtl. auch der 
Spule L1) angebracht werden.
Wenn die Eingangsspannung von einem Netztrafo mit Brückengleichrichter 
kommt ist der bzw. sind die beiden Sieb-ELKOs definitiv zu klein was 
ihren Kapazitätswert anbelangt (jedenfalls für die 100Hz der 
gleichgerichteten Trafospannung).
Wenn die Eingangsspannung von einem Akku (aka Auto-Batterie) kommt, muß 
der ELKO in der Lage sein die kurzen Transienten beim Umladen des Gates 
vom MOSFET zu liefern, wie es im Abschnitt "Application 
Information/VIN/..." beschrieben ist.

Generell würde ich ggf. die Drossel (DR9) weglassen (oder zu Testzwecken 
mit einem Draht überbrücken), da sie aufgrund ihrer Induktivität nur ein 
begrenztes dI/dt zuläßt bei gegebenen Spannungsabfall [uL(t) = L * di(t) 
/ dt].
Wird mehr Strom entnommen, kann der dann also folglich nur woher kommen 
...?
Richtig - von dem kleinen popeligen C37!

Also, (friendly) Datasheet hin oder her, miss doch einfach mal mit einem 
Oszi nach, wie der Spannungsverlauf an TP39 aussieht!

Und wenn Du schon mal dabei bist, wie sehen die Spannungen an den 
anderen Pins des LM5002 aus, wenn Du ihn mit mehr als 300mA belastest.

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