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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Master of Science ohne Grundstudium


Autor: BaneE (Gast)
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Hab hier awas gefunden, wo man an der Uni Krems (Österreich)
http://www.donau-uni.ac.at/de/index.php
einen Master of Science ohne vorhergeganges Studium machen kann.
Als Aufnahmekriterien reichen "4 Jahre einschlägige Berufserfahrung",
dann kann man auf 4 Semester neben den Beruf den MSc erlangen.

Kann sowas rechtens sein? Kann doch nicht sein dass auf 4 Semester 
"teilzeit" ein höherer Abschluss vergeben wird, wie z.B beim FH-Studium 
auf 8 Semester vollzeit (Dipl.Ing.(FH))

Was haltet ihr hiervon?

Autor: puffel (Gast)
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Wie viele ETCS sollen das denn dann sein?

Autor: adfix (Gast)
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Als ich mein Diplom gemacht habe, gab's am Ende jedes Semesters eine 
Prüfung.
Die besteht man nicht einfach, nur weil man 20 Jahre Berufserfahrung 
hat.

So wird's da auch sein.

Autor: Paul (Gast)
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Ist Sonderstudium nur für Überflieger ;-)

Autor: WT (Gast)
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So einfach wird man aber auch nicht zugelassen weil man 4 Jahre irgendwo 
gearbeitet hat.


Beispiel Architektur:
Zulassungsvoraussetzung Masterlehrgang
Angesprochen werden Personen mit einem abgeschlossenes, 
facheinschlägiges österreichisches Bakkalaureats-, Magister- oder 
Diplomstudium, oder der Abschluss eines österreichischen 
Fachhochschul-Studienganges, sowie mit gleichwertigen ausländischen 
Universitäts-, Hochschul- oder Fachhochschulstudium einer einschlägigen 
Fachrichtung.

Zugelassen werden ferner auch Personen die aufgrund einer relevanten, 
einschlägigen Berufspraxis über eine derartige Qualifikation verfügen, 
die im gegenständlichen Fachgebiet jener gleichzuhalten ist.

In beiden Fällen ist zur Zulassung die Absolvierung des 
Bewerbungsverfahrens Voraussetzung. Für NichtakademikerInnen ist der 
Besuch eines zweitägigen Proseminars "Wissenschaftliches Arbeiten" 
verbindlich, für AkademikerInnen optional.

Professional MSc Management und IT, Fachvertiefung IT Consulting

"abgeschlossenes Bakkalaureats-, Magister- oder Diplomstudium aller 
Studienrichtungen oder Abschluss einer Fachhochschule
oder
vierjährige einschlägige Berufserfahrung, wenn damit eine 
gleichzuhaltende Qualifikation erreicht wird
"
"Nach Eintreffen der Bewerbungsunterlagen erfolgt die Einladung zu einem 
persönlichen Gespräch mit der Lehrgangsleitung, in dem offene Fragen und 
beiderseitige Erwartungen thematisiert werden."

Österreich hat bezüglich solcher Masterstudiengänge andere Regelungen. 
In Deutschland gibt es sowas nicht.
Abgesehen davon, warum sollte man beruflich qualifiziert Leuten, die 
allerdings keine Hochschulausbildung vorweisen können, sondern 
vielleicht "nur" Fachschule, Meisterschule, Fachwirt, Fachinformatiker 
oder dergleichen den zutritt verweigern, wenn entsprechende relevatne 
Kenntnisse auf anderem Wege nachgewisen werden können?

Im Studium muss sowieso jeder das gleiche lernen und die glelichen 
Prüfungen schreiben, spätestens hier zeigt sich dann ob die beruflich 
erworbenen Kenntnisse ausrechend sind.

Autor: WT (Gast)
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Bei uns kann übrigens auch teilzeit in der gleichen Zeit studieren wie 
andere vollzeit.
An den Fachschulen in Dtl. z.B. ist der Zugang auch für beruflich 
qualifizierte mit 7 Jahren BE offen wenn keine vorherige 
Berufsausbildung vorliegt. O.K., das ist keine Hochschulausbildung, aber 
ein ähnliches Prinzip.

Autor: Paul (Gast)
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>Zugelassen werden ferner auch Personen die aufgrund einer relevanten,
>einschlägigen Berufspraxis über eine derartige Qualifikation verfügen,
>die im gegenständlichen Fachgebiet jener gleichzuhalten ist.

Wie kann man denn einen akademischen (Synonym: weltfremden) Grad durch 
Berufspraxis ersetzten? Das Problem sehe ich nicht so sehr im Master, 
sondern daß nie die Qualifikation des Bachelors nachgewiesen wurde.

Stichwort: Einheitlicher Hochschulraum mit vergleichbaren Abschlüssen 
LOL.

Autor: WT (Gast)
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"Wie kann man denn einen akademischen (Synonym: weltfremden) Grad durch
Berufspraxis ersetzten?"

Es sollen ja beruflich erworbene Kenntnisse nachgewiesen werden, die dem 
gleichzuhalten sind.


"Das Problem sehe ich nicht so sehr im Master,
sondern daß nie die Qualifikation des Bachelors nachgewiesen wurde."

Und wo ist da das Problem?

Autor: puffel (Gast)
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WT schrieb:
> Abgesehen davon, warum sollte man beruflich qualifiziert Leuten, die
> allerdings keine Hochschulausbildung vorweisen können, sondern
> vielleicht "nur" Fachschule, Meisterschule, Fachwirt, Fachinformatiker
> oder dergleichen den zutritt verweigern, wenn entsprechende relevatne
> Kenntnisse auf anderem Wege nachgewisen werden können?

Mir ist unklar, wie man während der normalen Berufspraxis die Inhalte 
eines Grundstudiums so nebenbei erlernen soll?! Laufen da Vorlesungen zu 
höherer Mathematik und Physik in der Mittagspause oder während der 
Arbeitszeit?

Meine Erfahrung ist da genau das Gegenteil: Während der Berufspraxis ist 
gerade für das Lernen oder Weiterbildung nur sehr, sehr wenig Zeit da. 
Man bekommt Erfahrung, die hat aber mit Grundlagenwissen recht wenig zu 
tun.

Mit solchen "Berufspraxis ersetzt Grundlagenausbildung"-Theorien lügt 
man sich doch einfach nur kräftig in die Tasche...

Autor: Paul (Gast)
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>Es sollen ja beruflich erworbene Kenntnisse nachgewiesen werden, die dem
>gleichzuhalten sind.

Tja und die gibt es nicht. Entweder will man einen akademischen 
(theoretischen) Grad oder praktische Kenntnisse. Beides geht leider 
nicht. Ansonsten hat "puffel" schon alles gesagt.

Autor: Paul (Gast)
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Vorschlag: Macht es doch wie die TU Dresden mit Bachelorn, die nicht von 
der TUD kommen. Aufnahmeprüfungen: mehrere knackicke part. DGL lösen 
lassen, dazu etwas Systemtheorie und etwas TET. Dürfte für den beruflich 
qualifizierten kein Problem darstellen. ;-)

Autor: puffel (Gast)
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Paul schrieb:
> Vorschlag: Macht es doch wie die TU Dresden mit Bachelorn, die nicht von
> der TUD kommen. Aufnahmeprüfungen: mehrere knackicke part. DGL lösen
> lassen, dazu etwas Systemtheorie und etwas TET. Dürfte für den beruflich
> qualifizierten kein Problem darstellen. ;-)

Das machen die ja täglich so nebenbei mit. ;)

Wobei das die Gefahr birgt, dass speziell für solche Prüfungsfragen 
gelernt wird. Deswegen sollte das schon sehr abwechslungsreich sein...

Autor: BaneE (Gast)
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Was mich hier irritiert ist, dass laut Bologna Prozess für einen Master 
mind. 300 ECTS-Credits beötigt werden.
Dieses Studium hat einen Wert von 90 ECTS-Credits.
Heisst das, dass man durch Berufserfahrung 210 ECTS-Credits "geschenkt" 
bekommt?

Autor: WT (Gast)
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"Mir ist unklar, wie man während der normalen Berufspraxis die Inhalte
eines Grundstudiums so nebenbei erlernen soll?! Laufen da Vorlesungen zu
höherer Mathematik und Physik in der Mittagspause oder während der
Arbeitszeit?"

Darum geht es auch garnicht.

"ja und die gibt es nicht. Entweder will man einen akademischen
(theoretischen) Grad oder praktische Kenntnisse. Beides geht leider
nicht. Ansonsten hat "puffel" schon alles gesagt"

Es gibst ja auch keinen akademischen Grad dafür Paulchen, keine Angst, 
hier bekommt keiner einen Bachelor geschenkt.
Ähnlich wie bei einer Fachschule, zu der auch Leute ohne 
Berufsausbildung zugelassen werden KÖNNEN. Die bekommen auch nicht ihren 
Facharbeiterabschluss geschenkt oder ihren Gesellenbrief.
Zudem besteht in dem Fall der Masterstudiengänge auch nur die 
Möglichkeit neben den normalen Zugangsvoraussetzungen.
Nach der Bewerbung muss man auch erst mal genommen werden.


"Mit solchen "Berufspraxis ersetzt Grundlagenausbildung"-Theorien lügt
man sich doch einfach nur kräftig in die Tasche..."

Nicht wirklich.
Es hängt vielmehr von der weiterführenden Ausbildung ab, was es für ein 
Master Studiengang ist.
Ohne entsprechnde Grundlagen wird man trotzdem keinen Master einfach so 
machen dürfen. Um das Grundlagenwissen nachzuweisen muss entwerder ein 
vorheriges Hochschulstudim abgeschlossen sein oder die erforderlichen 
Kenntnisse auf einem anderen Wege nachgewiesen werden.

Das ganze hört sich sehr nach Neid an.
Ich versteh ehrlichgesagt die Aufregung und das eingeschränkte Denken 
nicht, die Ausbildungswege etwas zu öffnen. Geschenkt bekommt man 
trotzdem nichts, man öffnet lediglich die Möglichkeit der Weiterbildung.
Meinetwegen soll doch ein beruflich qualifizierter Meister, Techniker 
oder Informatiker dort zugelassen werden können wenn er die für das 
Studium vorausgesetzen Kenntnisse nachweisen kann. Wie schon gesagt, 
diese müssen auch erst nachgewiesen werden, so einfach anmelden und los 
gehts, geht nicht.
Wers dann aber doch nicht packt, der bekommt auch nichts geschenkt und 
muss dann eben gehen.


Dieses ganze Neiddenken von wegen "der hat aber nicht das gemacht wa ich 
gemacht habe also darf der das nicht weiter machen, das ist nicht 
gerecht" ist recht beschränkt gedacht.
Es wurde sogar schon des öfteren nachgewiesen, dass sich die Inhalte der 
verschiedenen Ausbildungswege überschneiden und auch anrechnen lassen 
können.
Das sture schwarz/weiß denken passt nicht mehr und stimmt auch nicht.

Autor: bear (Gast)
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Die Donau-Uni Krems is eine Wischi-Waschi Uni. Das weiss auch jeder in 
Österreich. Bin selbst Österreicher und studiere an einer richtigen 
österreichischen Universität.

Dieses Problem - Wischi-Waschi Baumschule - gibt es aber nicht nur in 
Österreich, sondern vor allem im angelsächsichen Raum. Da bekommt man 
teilweise Abschlüsse nachgeschmissen.

Diese ganze Bachelor/Master-Scheisse die uns unsere Volksverräter 
eingebrockt haben, ist sowieso jenseitig.

Autor: Thomas (Gast)
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bear schrieb:
> Die Donau-Uni Krems is eine Wischi-Waschi Uni. Das weiss auch jeder in
> Österreich. Bin selbst Österreicher und studiere an einer richtigen
> österreichischen Universität.

In Austria gibt es auch LuC, wo man ohne Bachelor zugelassen wird. Diese 
Abschlüsse sind allerdings in Deutschland und der EU nicht führbar. 
Damit sind MBA, MPA und Expertentitel gemeint.


> Dieses Problem - Wischi-Waschi Baumschule - gibt es aber nicht nur in
> Österreich, sondern vor allem im angelsächsichen Raum. Da bekommt man
> teilweise Abschlüsse nachgeschmissen.

Nein, auch dort muss man was tun. An australischen Unis müssen zu jedem 
Kurs Assignments gemacht werden und die Abschlussprüfung kommt dazu. 
Beides zählt für die Prüfungsnote und damit hat es sich. Nur gibt es 
nicht überall eine Abschlussarbeit, da man ja schon assignments in den 
Kursen macht.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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puffel schrieb:

> Mit solchen "Berufspraxis ersetzt Grundlagenausbildung"-Theorien lügt
> man sich doch einfach nur kräftig in die Tasche...

Würde ich so nicht stehen lassen. Das mag zwar im aktuellen Fall 
größtenteils zutrefen, ist aber keinesfalls verallgemeinerbar.

Ich besuche zur Zeit eine Fachoberschule zwecks Fachabitur, die ist 
wahlweise einjährig mit vorausgegangener Berufsausbildung im 
entsprechenden Fachbereich, oder zweijährig ohne Ausbildung. Im zweiten 
Jahr werden beide Formen parallel unterrichtet, d.h. mit Ausbildung 
fällt einfach das erste Jahr weg.

Trotz dem Jahr Vorsprung in Theorie, und der Tatsache das Personen mit 3 
Jahren+ Ausbildung und 2-3 Jahren Berufserfahrung u.U. 5-6 Jahre aus 
Mathe Deutsch und Englisch raus sind, sind sie meist im Durchschnitt 
deutlich besser. Das bekräftigen auch sämtliche Lehrer. Und besonders in 
fachspezifischen Bereichen zahlt sich eine gute Ausbildung aus, da die 
dort erworbenen Kenntnisse das Grundlagenwissen das in der FOS 
vermittelt wird teils stark übersteigen. Das schlägt sich gravierend in 
den Noten nieder, und teils gibt es da Vorsprünge oder Wissen, das ohne 
solide Ausbildung unvermittelbar ist.
Da sehe ich Praxiswissen als extrem wertvolles Gut an, das deutlich 
schwerer zu vermitteln ist, als Theoriewissen.

Ich kann Jemandem an 2-3 Nachmittagen vermitteln wie er seine 
Fehlerquote in Englischklausuren um 50% senkt, auch wenn er sich sehr 
schwer damit tut, indem ich mir anschaue was seine häufigsten Fehler 
sind und ihn das Üben lasse.

Ich kann auch jemandem an 2-3 Nachmittagen Mathematische Funktionen 
vermitteln, oder Statik/Festigkeitsberechnungen auf einfachem Niveau.

Woran ich aber konsequent scheitere, ist jemandem beizubringen wie man 
ein einfaches Getriebe konstruiert. Die Leute sind schlicht unfähig 2-3 
Wellen, ein paar Kugellager, und eine Handvoll Zahnräder sinnvoll in ein 
Gehäuse zu packen. Und da sind KFZ-Mechaniker dabei. Das sind Dinge die 
für mich so trivial sind, das ich da nichtmal groß drüber nachdenken 
muss. Auch bei Fertigungsverfahren, Auswahl von Maschinenelementen, 
Werkstoffkunde, da kann ich auf eine sehr breite Basis zurückgreifen, 
die ich mir in der Ausbildung angeeignet habe.

Ich schreibe bewusst angeeignet, denn von Unterricht kann in einer 
Berufsschule keine Rede sein, das Niveau liegt teils deutlich unter 
Hauptschulniveau. Das ist eigenes Interesse. Ich kenne auch Personen die 
eine Ausbildung mit gut oder sehr gut im selben Bereich abgeschlossen 
haben, und die keinerlei Ahnung von oben genannten Themen haben. Die 
aber mit mir auf dem Papier gleichgestellt sind.

Das ist noch so ein Punkt, hier werden Bildungswege verglichen, das die 
Menschen die dabei hintenrausfallen aber grundverschieden sein können, 
wird aber größtenteils ignoriert.

Was mir persönlich noch auffällt, ist das mein Bekanntenkreis aus 
Studenten die direkt nach dem Abitur studieren oder studiert haben, eine 
sehr beängstigende Tendenz aufweist. Das sind größtenteils absolute 
Theoretiker. Auch Leute auf die ich große Stücke halte, sind praktisch 
einfach nicht zu gebrauchen, da sie keine Ahnung und keine Erfahrung 
haben. Und ich rede jetzt nicht von BWLlern, sondern ITler die einfache 
PC-Problemchen die ich mit 5 Minuten Google behebe nicht in den Griff 
kriegen, Nachrichtentechniker die keine Lötverbindung hinkriegen, und 
Maschinenbauer die Dinge konstruieren, von denen ich beim Ansehen schon 
weiß, das das beim ersten Betrieb zusammenfällt.

Das finde ich gruselig. Ich bin heilfroh über die Praxisluft die ich 
schnuppern konnte, und die mich auch in meiner Richtung sehr gefestigt 
hat. Ich weiß jetzt was ich will, und kann nun zielgerichtet Studieren.
Ich kenne viele Studenten, die abgebrochen haben und nun etwas anderes 
machen, oder unzufrieden mit ihrem Studium sind.

Das finde ich viel schlimmer, als Bildungsstanddiffernenzen von 
Schulabschlüssen, die seit 18+ Jahre nicht mehr existieren.

Autor: bear (Gast)
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Thomas schrieb:
> Nein, auch dort muss man was tun. An australischen Unis müssen zu jedem
> Kurs Assignments gemacht werden und die Abschlussprüfung kommt dazu.
> Beides zählt für die Prüfungsnote und damit hat es sich. Nur gibt es
> nicht überall eine Abschlussarbeit, da man ja schon assignments in den
> Kursen macht.

Natürlich muss man dort auch "was tun". Aber es geht um Vergleichbarkeit 
und die ist nicht gegeben. Wenn man in Österreich/Deutschland eine 
technische Studienrichtung studiert, kommt man mit mehr theoretischen 
Grundlagen - was richtig und gut ist - "in Berührung".

Das heißt der Schwierigkeitsgrad ist im deutschsprachigen Raum doch um 
einiges höher als zum Beispiel in Skandinavien oder im erwähnten 
angelsächischen Raum. Natürlich gibt es dort auch Unis - sprich 
Elite-Unis - die sehr gute Ausbildung bieten.

Fazit, man kann eben einen Bachelor aus Spanien/Italien/England/etc. 
nicht mit einem aus Deutschland/Österreich/Schweiz vergleichen. Und das 
ist die Schweinerei der Politik die uns das Bologna-System aufgezwungen 
hat.

Noch was, es wird doch keiner bestreiten das zB. die qualitativ 
hochwertigsten Produkte im Bereich Maschinenbau aus 
Deutschland/Österreich kommen? Wie kommt man zu solcher Qualität - sehr 
gut ausgebildete Facharbeiter und Ingenieure - mit den entsprechenden 
Tugenden.

Autor: High Performer (Gast)
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Hallo Leute,

ich denke, man sollte ruhig mehr Leuten, auch im Sinne der 
Chancengleichheit,  den Zugang zu einem Studium ermöglichen. Das ist ja 
per se nicht schlecht. Allerdings sollte man nicht der Versuchung 
erliegen, die Anforderungen im Studium zu senken. Durch politischen 
Druck in der Form "wir brauchen mehr Hochschulabgänger und weniger 
Studienabbrecher" und ökonomischen Druck ist ja die Gefahr schon 
gegeben, die Anforderungen auf dem Tablett höherer "Erfolgsquoten" zu 
opfern. Das sollte dringend vermieden werden, um die Qualität und 
Reputation einer Ausbildung an einer deutschen Hochschule nicht zu 
verwässern.

Autor: Gastino G. (gastino)
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WT schrieb:
> Darum geht es auch garnicht.

Ach nein? Ist es nicht so, dass man für ein Masterstudium über eine 
entsprechende Grundlagenausbildung verfügen muss? Wie kommt man also an 
diese? Vorlesungen in der Mittagspause? Bücher unter dem Kopfkissen? 
Wunschdenken?

> Nicht wirklich.
> Es hängt vielmehr von der weiterführenden Ausbildung ab, was es für ein
> Master Studiengang ist.

Also wenn für einen Masterstudiengang keine entsprechende 
Grundlagenausbildung auf Hochschulniveau benötigt wird, hat das mit 
"Master" nicht viel zu tun. Es ist dann einfach nur Wischi-Waschi für 
Leute, die auf den Titel scharf sind.

> Das ganze hört sich sehr nach Neid an.

Neid? Auf was? Auf die Titelgeilheit, die letztendlich zu solchen 
Schmalspurangeboten führt?

> Ich versteh ehrlichgesagt die Aufregung und das eingeschränkte Denken
> nicht, die Ausbildungswege etwas zu öffnen. Geschenkt bekommt man
> trotzdem nichts, man öffnet lediglich die Möglichkeit der Weiterbildung.
> Meinetwegen soll doch ein beruflich qualifizierter Meister, Techniker
> oder Informatiker dort zugelassen werden können wenn er die für das
> Studium vorausgesetzen Kenntnisse nachweisen kann. Wie schon gesagt,
> diese müssen auch erst nachgewiesen werden, so einfach anmelden und los
> gehts, geht nicht.

Das ist doch Augenwischerei. Diese angeblichen Nachweise sind für die 
von Dir genannten Gruppen praktisch nicht zu führen, da sie Ergebnisse 
eines Grundstudiums sind, das man nicht einfach so nebenbei durch 
Berufserfahrung ersetzen kann. Das wissen auch die Leute, die solche 
"Studiengänge" erfinden. Die Nachweise werden also dem nicht entsprechen 
und im Laufe der Zeit auch immer "weicher" werden.

Für mich ist das Etikettenschwindel erinnert ein wenig an die Angebote 
der einschlägig bekannten "Titelmühlen", die gegen den "Nachweis von 
Berufserfahrung" und lächerliche "Abschlussarbeiten" Diplome und 
Doktorurkunden verkaufen.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Warren Spector schrieb:
> Da sehe ich Praxiswissen als extrem wertvolles Gut an, das deutlich
> schwerer zu vermitteln ist, als Theoriewissen.

Dein Praxiswissen wird Dir in einem Studium kaum etwas nützen.
Hinzu kommt, dass das Praxiswissen aus Lehrberufen bei der späteren 
Arbeit als Ingenieur ebenfalls nur sehr begrenzt von Nutzen ist - wenn 
der Ingenieur auch als solcher arbeitet.

Es sind einfach verschiedene Ausbildungen für verschiedene 
Einsatzbereiche.

Autor: WT (Gast)
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"Die Donau-Uni Krems is eine Wischi-Waschi Uni. Das weiss auch jeder in
Österreich. Bin selbst Österreicher und studiere an einer richtigen
österreichischen Universität."

Also mit den Leuten mit denen ich Kontakt hatte, die dort studiert haben 
oder noch studieren, waren da anderer Meinung.

"ich denke, man sollte ruhig mehr Leuten, auch im Sinne der
Chancengleichheit,  den Zugang zu einem Studium ermöglichen. Das ist ja
per se nicht schlecht. Allerdings sollte man nicht der Versuchung
erliegen, die Anforderungen im Studium zu senken."

Da geb ich dir recht.


"Ach nein? Ist es nicht so, dass man für ein Masterstudium über eine
entsprechende Grundlagenausbildung verfügen muss?"

Es muss ein bestimmtes Grundlagenwissen vorhanden sein. Dieses Wissen 
kann aber eben auch auf einem anderen Wege erworben worden sein.


"Also wenn für einen Masterstudiengang keine entsprechende
Grundlagenausbildung auf Hochschulniveau benötigt wird, hat das mit
"Master" nicht viel zu tun. Es ist dann einfach nur Wischi-Waschi für
Leute, die auf den Titel scharf sind."

Und das ist purer Neid.


"Das ist doch Augenwischerei. Diese angeblichen Nachweise sind für die
von Dir genannten Gruppen praktisch nicht zu führen, da sie Ergebnisse
eines Grundstudiums sind, das man nicht einfach so nebenbei durch
Berufserfahrung ersetzen kann. Das wissen auch die Leute, die solche
"Studiengänge" erfinden. Die Nachweise werden also dem nicht entsprechen
und im Laufe der Zeit auch immer "weicher" werden.

Für mich ist das Etikettenschwindel erinnert ein wenig an die Angebote
der einschlägig bekannten "Titelmühlen", die gegen den "Nachweis von
Berufserfahrung" und lächerliche "Abschlussarbeiten" Diplome und
Doktorurkunden verkaufen."

Dann solltest du dich wohl besser informieren.
Natürlich kann man solche Nachweise erbringen, aber wenn man solche 
Möglichkeiten natürlich von vornherein als schlecht empfindet oder als 
Augenwischerei bezeichnet wird man sich der Thematik (Durchlässigkeit 
und Anrechenbarkeit) kaum öffnen können um sie richtig beurteilen zu 
können.
Wie gesagt, es ist auch nachgewiesen, dass sich fachlich anderweitig 
erworbene Kenntnisse durch z.B. schulische Ausbildungen und 
Weiterbildungen auf weiterführende Studiengänge anrechnen lassen können.

"Dein Praxiswissen wird Dir in einem Studium kaum etwas nützen."

Kann man nicht so pauschal sagen, gibt einige gegenteilige Meinungen und 
Erfahrungen.

Autor: urmel (Gast)
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Meister- oder Fachschulen müssen scheinbar ihre Ausbildung verbessern, 
wenn deren Absolveten nicht mal genug einblick in die Theorie haben um 
zu erkennen, wie oberflächlich ihre Ausbildung ist im Vergleich zu einem 
Wisssenschaftlichem Bachelorabschluß (vom Master ganz zu schweigen).

Die Bachelorgleichstellung bzw. Anerkennung wird von den Fachleuten 
(HRK) schon nicht zugelassen. Ein Master ohne Bachelor als 
Vorraussetzung ist genau die Herabsetzung des Bachelorabschlusses von 
dem einige Techniker in Ihren feuchten Träumen träumen (die halten sich 
ja innerlich schon für Bachelor).

Was tut man nicht alles um sein Ego aufzupolieen (abgesehen von einem 
richtigem beschwerlichem Studium).

Autor: WT (Gast)
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"Meister- oder Fachschulen müssen scheinbar ihre Ausbildung verbessern,
wenn deren Absolveten nicht mal genug einblick in die Theorie haben um
zu erkennen, wie oberflächlich ihre Ausbildung ist im Vergleich zu einem
Wisssenschaftlichem Bachelorabschluß (vom Master ganz zu schweigen)."

Nein, solche Leute wie du sollten nicht mit Scheuklappen rumlaufen und 
den Status anderer Ausbildungen anerkennen.


"Die Bachelorgleichstellung bzw. Anerkennung wird von den Fachleuten
(HRK) schon nicht zugelassen. Ein Master ohne Bachelor als
Vorraussetzung ist genau die Herabsetzung des Bachelorabschlusses von
dem einige Techniker in Ihren feuchten Träumen träumen (die halten sich
ja innerlich schon für Bachelor)."

Wer will denn eine Bachelorgleichstellung davon war nie die Rede.
Das Hochschul-ud Fachschulstudim gleichsetzen will auch keiner, weil 
jeder weiß, dass ein Hochschulstudium intensiver und umfangreicher ist.
Da spricht wieder der pure Neid von Leuten die Angst haben, es könnte 
jemand mit anderer Hintergrundbildung auf einem anderen Weg ein 
ähnliches oder gar gleiches Ziel erreichen. (sehr schade)
Wer den Unterschied nicht versteht zwischen den Voraussetzungen die oben 
genannt werden, der tut mir echt leid und sollte seinen Horizont wohl 
etwas erweitern. Denn das ist absolutes Schubladendenken.
Eigentlich schade für angeblich so gebildete Leute die innovativ sein 
wollen und oftmals meinen der Nabel der Welt zu sein....
Sorry, natürlich sind nicht alle so(ich kenn zum Glück so gut wie keinen 
persönlich) aber wenn es so los geht über die Fachschulen oder 
Meisterschulen...und über Berufspraxis...

Autor: Paul (Gast)
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>Es gibst ja auch keinen akademischen Grad dafür Paulchen,

Keine Angst, den habe ich schon seit 11 Jahren und zwar erarbeitet, 
nicht geschenkt.

> Das ganze hört sich sehr nach Neid an.

Wie kann ich denn neidisch auf jemanden sein, der nichts zu bieten hat. 
Ich möchte keinen akademische Grad oder sonstwars im 
"Grabbeltischverfahren" haben. Das rächt sich später im Beruf, wenn man 
doch nicht das halten kann, was man verspricht. Und stolz kann man auf 
so ein Sonderangebot für die "Rasenlatscher" auch nicht sein.

Das Problem ist aber, daß das Ansehen des Abschlusses insgesamt nach 
unten gezogen wird, und das ist unfair gegenüber all denen, die ihn auf 
legalem Wege erstanden haben, ohne Zugeständnisse an die nichtvorhandene 
Eingangsqualifikation.

Warum können sich denn nicht alle an Spielregeln halten? Immer wieder 
gibt es welche, die sich  bereits  durch Berufs-, Meister- oder 
Technikerschule so super vorgebildet sehen, daß sie diesen primitiven 
"Mist" wie einen Bachelor nicht nötig haben. Das ist aber in 99% der 
Fälle eher der Tellerrand, über den nicht geblickt werden kann.

Autor: WT (Gast)
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"Keine Angst, den habe ich schon seit 11 Jahren und zwar erarbeitet,
nicht geschenkt."
Dan dann meinen allerhöchsten Respekt und meine Anerkennung, dass du 
dies geschafft und dir diese hochrangige Auszeichnung in eigener Kraft 
und Mühe erarbeitet hast...
Auch an der Uni Krems bekommt man keinen geschenkt.


"Wie kann ich denn neidisch auf jemanden sein, der nichts zu bieten hat.
Ich möchte keinen akademische Grad oder sonstwars im
"Grabbeltischverfahren" haben. Das rächt sich später im Beruf, wenn man
doch nicht das halten kann, was man verspricht. Und stolz kann man auf
so ein Sonderangebot für die "Rasenlatscher" auch nicht sein."

Ähm, ein MAster der nichts zu bieten hat...
..kein Neid, ist klar...

"Das Problem ist aber, daß das Ansehen des Abschlusses insgesamt nach
unten gezogen wird, und das ist unfair gegenüber all denen, die ihn auf
legalem Wege erstanden haben, ohne Zugeständnisse an die nichtvorhandene
Eingangsqualifikation"

Nicht wirklich, der Abschluss wird vielleicht nach unten gezogen weil es 
Leute wie dich gibt, die Angst um ihren Status haben und neidisch sind, 
dass man auch auf anderm Wege ans gleich Ziel(oder ein ähnliche Ziel ) 
kommen kann.(und vermeindlich leichter, wobei das absoluter Quatsch ist)


"Warum können sich denn nicht alle an Spielregeln halten? Immer wieder
gibt es welche, die sich  bereits  durch Berufs-, Meister- oder
Technikerschule so super vorgebildet sehen, daß sie diesen primitiven
"Mist" wie einen Bachelor nicht nötig haben. Das ist aber in 99% der
Fälle eher der Tellerrand, über den nicht geblickt werden kann."

Warum können nicht alle das Schwarz/Weiß Denken ablegen und über den 
Tellerrand hiaussehen...so kann man dies auch hintefragen.

Dir geht es um Gerechtigkeit, dann dürte man als Fh Absolent das Abitur 
nicht bekommen, als Berufsschüler die mittlere Reife nicht, als 
Abiturient die Lehrzeit oder Ausbildungszeit nicht verkürzen, usw.
Wie kann man nur so verbohrt sein...
Ich persönlich habe nichts dagegen, wenn eine Person mit niedrigerem 
Abschluss auf einem anderen Wege das gleiche Zel erreicht wie ich.
So beschränkt bin ich nicht in meiner Denk ud Anerkennungsweise, dass 
ich andere Bildungsgänge und deren Umfang nicht anerkenne.

Autor: WT (Gast)
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Dann müsstest du eigentlich auch gegen die Handhabung der Fachschulen 
sein, die den Zugang auch Leuten erlauben ohne abgeschossene 
Berufsausbildung, sondern auch über die Berufstätigkeit.

Autor: Paul (Gast)
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>Dir geht es um Gerechtigkeit, dann dürte man als Fh Absolent das Abitur
>nicht bekommen, ...

Erst mal haben 70% der FHler bereits bei Beginn ein Vollabi und zweitens 
wird kein Abi verschenkt, sondern man erhält die Berechtigung zum 
allgemeinen Hochschulzugang als Upgrade. Eine Urkunde mit dem Aufdruck 
"Abiturzeugnis" bekommen diese Leute nicht! Diese Leute haben damit kein 
Abitur, sondern den FH-Abschluß, der zum Studium in jedem Fach an jeder 
Hochschulform berechtigt.

Übertragen: Von mir aus sollen sich doch nicht Bachelor in Masterstudium 
setzen können. Wenn sie es erfolgreich abschließen, sollen sie eine 
Urkunde über sie 90 bzw. 120 ECTS zu Verrechnung bekommen, aber nicht 
den Titel/Grad "Master" (vgl. Abi), denn zu dem fehlen mindestens 180 
ECTS in Form des Bachelors.

Den kleinen Unterschied verstanden?

>Nicht wirklich, der Abschluss wird vielleicht nach unten gezogen weil es
>Leute wie dich gibt, die Angst um ihren Status haben und neidisch sind,
>dass man auch auf anderm Wege ans gleich Ziel(oder ein ähnliche Ziel )

Die "Logik" mußt Du  mir mal deutlich machen. Und das Wort Neid verbinde 
ich mit dem Begehren etwas höherwertigem/schönere/besseren. Wenn ich das 
Originalauto in der Garage stehen hat und der Nachbar angeblich dasslebe 
(nur aus Pappmache), bin ich sicherlich nicht neidig.

Autor: WT (Gast)
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"Erst mal haben 70% der FHler bereits bei Beginn ein Vollabi und 
zweitens
wird kein Abi verschenkt, sondern man erhält die Berechtigung zum
allgemeinen Hochschulzugang als Upgrade. Eine Urkunde mit dem Aufdruck
"Abiturzeugnis" bekommen diese Leute nicht! Diese Leute haben damit kein
Abitur, sondern den FH-Abschluß, der zum Studium in jedem Fach an jeder
Hochschulform berechtigt."

So guter Mann. Wieviele Leute bereits ein Vollabi haben ist in diesem 
Fall nicht relevant.


"(3) 1  Durch die bestandene Vorprüfung oder entsprechende Prüfungen in 
einem Fachhochschulstudiengang wird die fachgebundene Hochschulreife für 
einen eng verwandten Studiengang an einer Universität erworben. 2  Durch 
das Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss eines 
Fachhochschulstudiengangs wird die allgemeine Hochschulreife 
nachgewiesen. "

So is es in Bayern.

Ein gymnasium wurde aber von einem Fh Absolventen der das "Vollabi" 
vorher nicht hatte trotzdem nicht besucht. Somit wäre dies auch 
ungerecht einem voll ausgebildetem gynasiasten gegeüber oder einem BOS 
absolventen.
Ist im Prinzip das gleiche.

"Übertragen: Von mir aus sollen sich doch nicht Bachelor in 
Masterstudium
setzen können. Wenn sie es erfolgreich abschließen, sollen sie eine
Urkunde über sie 90 bzw. 120 ECTS zu Verrechnung bekommen, aber nicht
den Titel/Grad "Master" (vgl. Abi), denn zu dem fehlen mindestens 180
ECTS in Form des Bachelors.

Den kleinen Unterschied verstanden?"

Du verstehst den Unterschied nicht, Master und Bachelor sind zwei 
verschiedene Abschlüsse. Das Masterstudium muss genauso absolviert 
werden wie es von einem vorherigen Bachelorstudenten absolviert werden 
muss.
Die Bezeichnung Bachelor einfach mit dazu bekommen, das wäre nicht in 
Ordnung, aber die Bezeichnung Master schon, denn die Vorausstzungen für 
diesen Studiengang wurden mit Nachweis der erfoderlichen Kenntniesse 
(diese werden in der Regel ja auch geprüft, einfach so wird da normal 
auch keiner zugelassen) ja erbracht. Ob dies durch einen 
Hochschulschulabschluss geschehen ist oder durch einen anderen Abschluss 
und Berufserfahrung und einer Überprüfung durch die Lehrgangsleitung. 
Das spätere Studium muss trotzdem genauso abeolviert werden.


"Die "Logik" mußt Du  mir mal deutlich machen. Und das Wort Neid 
verbinde
ich mit dem Begehren etwas höherwertigem/schönere/besseren. Wenn ich das
Originalauto in der Garage stehen hat und der Nachbar angeblich dasslebe
(nur aus Pappmache), bin ich sicherlich nicht neidig."

Neidisch heißt das doch oder?
Neid drückt sich nicht nur duch das Begehren nach etwas besserem aus.
Zudem gehst du davon aus, dass es die Person, die den gleichen Abschluss 
wie du auf einem anderen Weg erreicht hat es besser gehabt hat und 
Vorteile gegenüber dir hatte.

"Unter Neid versteht man das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige 
(emotionale) Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer. "

"Neidisch ist mithin jemand (der „Neider“), den ein Besitztum oder 
Vorzug anderer – auch unbewusst – kränkt (ein Minderwertigkeitsgefühl 
auslöst). "

Neid trifft da natürlich auf dein Verhalten zu.

Autor: puffel (Gast)
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WT schrieb:
> Und das ist purer Neid.

Interessant ist, dass gerade die anderen schlechte 
Charaktereigenschaften unterstellen, die auf der anderen Seite mit 
möglichst wenig Aufwand dasselbe Ergebnis erreichen wollen, wie andere, 
die sich das hart erarbeiten mussten.

Da versuchen sich die Dünnbrettbohrer gegenüber den hart für ihre 
Abschlüsse arbeitenden Leuten als moralisch überlegen zu präsentieren. 
Das ist doch ein Witz!

Und wie man während des normalen Berufslebens in einem Lehrberuf an die 
Grundlagen kommt, die man typischerweise in einem Grundstudium erwirbt, 
hast Du auch noch nicht verlauten lassen.

Autor: WT (Gast)
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"Interessant ist, dass gerade die anderen schlechte
Charaktereigenschaften unterstellen, die auf der anderen Seite mit
möglichst wenig Aufwand dasselbe Ergebnis erreichen wollen, wie andere,
die sich das hart erarbeiten mussten.

Da versuchen sich die Dünnbrettbohrer gegenüber den hart für ihre
Abschlüsse arbeitenden Leuten als moralisch überlegen zu präsentieren.
Das ist doch ein Witz!"

Jetz fang ich auch das lachen an bei solch einer Behauptung.

Wenn ich solche Sprüche höre wie "mit möglichst wenige Aufwand" oder 
"Dünnbrettbohrer" zweifle ich echt an der kompetenz mancher Personen.
Denn damit hat das ganze garnichts zu tun.

Ich bin auch nicht dafür, dass mansich irgendwas erkauft oder ohen 
Aufwand etwas geschenkt bekommt, also einen Abschuss für etwas bekommt 
was man nicht gemacht hat.
Aber für eine Leistungsanerkennung und eine Durchlässigkeit bin ich, 
denn da ist keine Ungerechtigkeit im Sinne von den oben genannten 
Vorwürfen dabei.
Das man sich bei Veränderungen ungerecht behandlt fühlt kann vorkommen, 
aber eine deratige Ablehnung zeugt nicht gerade von einem offenen 
zeitgemäßem Denken.

"Und wie man während des normalen Berufslebens in einem Lehrberuf an die
Grundlagen kommt, die man typischerweise in einem Grundstudium erwirbt,
hast Du auch noch nicht verlauten lassen."

Arbeitest du schon?
Dann müsstest du eigentlich wissen, dass Berufserfahrung nicht zu 
verachten ist un dwichtiger als man denkt.
natürlich lernt man nicht das was man im Studium lernt. Aber man lernt 
berufsrelevante Kenntnisse und hast du dir die Masterstudiengänge einmal 
angeschaut?
In diesen Fällen sind praktisches Wissen von Vorteil.
Ich hatte schon mit Leuten von dort Kontakt und es ist auch so gewollt, 
dass die Praxis stark mit einfließt, gerade bei einem berufsbegleitenden 
Studiengang.

Autor: Paul (Gast)
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>So guter Mann. Wieviele Leute bereits ein Vollabi haben ist in diesem
>Fall nicht relevant.

Doch, denn aus einem Abitur läßt sich schlecht noch eins machen ;-)

>Ein gymnasium wurde aber von einem Fh Absolventen der das "Vollabi"
>vorher nicht hatte trotzdem nicht besucht.

Deswegen bekommt er richtigerweise auch kein Abitur, sondern die 
Berechtigung an jeder Hochschule in jedem Fach zu studieren. Der Begriff 
Abitur wird von D i r in diesem Falle benutzt, er steht nirgendwo.

>Das Masterstudium muss genauso absolviert
>werden wie es von einem vorherigen Bachelorstudenten absolviert werden
>muss.

Du vergißt, daß lt. Bolognavereinbarung der Master an die Vergabe von 
300 ECTS gekoppelt ist, ohne Bachelor hat man aber erst 120 bzw. 90 
ECTS.

PS.: warum heißt es konsekutiver Master? ;-)

>Neid trifft da natürlich auf dein Verhalten zu.

Siehe Folgebeitrag von puffel. Besser kann ich auch nicht antworten.

>Aber man lernt
>berufsrelevante Kenntnisse und hast du dir die Masterstudiengänge einmal
>angeschaut?

Ja habe ich. Kann kaum was erkennen, was man im normalen Berufsleben so 
lernt.

"...dass die Praxis stark mit einfließt, gerade bei einem 
berufsbegleitenden Studiengang."

Was hat das mit berufsbegleitend zu tun? Den akademischen Grad gibt's 
für Theorie, nicht für Praxis!

Autor: WT (Gast)
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"Doch, denn aus einem Abitur läßt sich schlecht noch eins machen ;-)"

Stimmt, da hast du recht :-)

Dann musst du aber auch bedenken, dass wahrschinlich der Großteil dieser 
Masterstudenten einen Hochschulabschluss besitzt.
Da dies der übliche Zugang ist.


"Deswegen bekommt er richtigerweise auch kein Abitur, sondern die
Berechtigung an jeder Hochschule in jedem Fach zu studieren. Der Begriff
Abitur wird von D i r in diesem Falle benutzt, er steht nirgendwo."

O.k. falsch ausgdrückt, gebe ich zu, die fachgebundene Hochshculreife 
wird erworben oder die allgemeine Hochschulreife nachgewiesen.


"Du vergißt, daß lt. Bolognavereinbarung der Master an die Vergabe von
300 ECTS gekoppelt ist, ohne Bachelor hat man aber erst 120 bzw. 90
ECTS."

Siehe Anerkennung von Leistungen. :-)


"Ja habe ich. Kann kaum was erkennen, was man im normalen Berufsleben so
lernt.

"...dass die Praxis stark mit einfließt, gerade bei einem
berufsbegleitenden Studiengang."

Was hat das mit berufsbegleitend zu tun? Den akademischen Grad gibt's
für Theorie, nicht für Praxis!"

Du willst es nicht verstehen.
Wie sollst du auch was erkennen, die Inhalte im Studium lernt du dort ja 
erst. Die Masterstudiengänge sind auch so aufgebaut um praktische 
Kenntnisse, Erfahrungen und Umstände mit einfließen zu lassen.

Autor: bear (Gast)
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Leute die einen Masterstudiengang - noch dazu berufsbegleitend - machen 
ohne vorher eine Bachelor zu absolvieren, kann man nicht ernstnehmen. 
Schaut euch die Leute genau an, wo haben sie studiert, was haben sie 
studiert, dann weiss man wenn man vor sich hat.

Wie gesagt, jede ernstzunehmende Universität lässt es NICHT zu, einen 
Master zu absolvieren ohne einen Bachelor - vor allem in techn. 
Studienrichtungen. Die 
Tourismus/Krankenschwester/WasWeißIch-Möchtegern-Akademiker sollen 
glauben was sie wollen.

Autor: Thomas (Gast)
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bear schrieb:
> Leute die einen Masterstudiengang - noch dazu berufsbegleitend - machen
> ohne vorher eine Bachelor zu absolvieren, kann man nicht ernstnehmen.
> Schaut euch die Leute genau an, wo haben sie studiert, was haben sie
> studiert, dann weiss man wenn man vor sich hat.

Im Ausland ist sowas aber gut möglich natürlich müssen die Leistungen 
gebracht werden.

> Wie gesagt, jede ernstzunehmende Universität lässt es NICHT zu, einen
> Master zu absolvieren ohne einen Bachelor - vor allem in techn.
> Studienrichtungen. Die
> Tourismus/Krankenschwester/WasWeißIch-Möchtegern-Akademiker sollen
> glauben was sie wollen

Auch das sind oft Berufe, die in anderen Ländern ein Studium 
voraussetzen. So pauschal kann man es nicht sagen. Wer es nicht schafft, 
wird eben den Abschluss nicht bekommen und die anderen haben es 
verdient.

Autor: Thomas (Gast)
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Paul schrieb:
> Das Problem ist aber, daß das Ansehen des Abschlusses insgesamt nach
> unten gezogen wird, und das ist unfair gegenüber all denen, die ihn auf
> legalem Wege erstanden haben, ohne Zugeständnisse an die nichtvorhandene
> Eingangsqualifikation.

Auch ohne FHR oder Abi kann man an der FH studieren. Das ist schon seit 
einigen Jahren so.

>
> Warum können sich denn nicht alle an Spielregeln halten? Immer wieder
> gibt es welche, die sich  bereits  durch Berufs-, Meister- oder
> Technikerschule so super vorgebildet sehen, daß sie diesen primitiven
> "Mist" wie einen Bachelor nicht nötig haben. Das ist aber in 99% der
> Fälle eher der Tellerrand, über den nicht geblickt werden kann.

Nur gibt es keine Durchlässigkeit, wo Techniker usw. mit Kursen und 
Abschlussarbeit den Bachelor bekommen können. Weiterbildung wird von 
vielen abgewertet und nicht anerkannt, was falsch ist. Da muss eine 
Lösung her. Entweder internationale Anerkennung der 
Fortbildungsabschlüsse oder Anschlussprogramme zum Bachelor.

Autor: lalala (Gast)
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Hier gibt es ein paar deutliche Ansagen zu dem Quatsch ala Austria: 
http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/0...

Autor: bear (Gast)
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Thomas schrieb:
> Auch das sind oft Berufe, die in anderen Ländern ein Studium
> voraussetzen. So pauschal kann man es nicht sagen. Wer es nicht schafft,
> wird eben den Abschluss nicht bekommen und die anderen haben es
> verdient.

Nur weil es in anderen Ländern üblich ist, die Ausbildung zur/zum 
Krankenschwester/Pfleger als akademisch - auf Uni-Niveau - zu 
bezeichnen, muss dies nicht überall Gültigkeit haben.

Es gibt sogar Länder, wo eine Kindergartentante "akademisch" ausgebildet 
wird - LÄCHERLICH!

Autor: BaneE (Gast)
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Das ganze würde im Gegenzug dann doch bedeuten, dass man mit genügend 
Berufserfahrung einen Bachelor automatisch bekommt, falls man die 
Voraussetzungen für dieses Masterstudium erfüllt.
Da man durch dieses Master-Studium 90-120 ECTS bekommt, und man am 
Schluss für den Master 300 braucht, hat man also vorher 180-210 ECTS 
durch Berufserfahrung erworben.
Diese würden wiederum zum Bachelor reichen, ohne jemals eine Uni oder FH 
von innen gesehen zu haben.

Autor: bear (Gast)
Datum:

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Nachtrag:

In Österreich wird für technische Studienrichtungen der akademische Grad 
"Diplom-Ingenieur" abgekürzt "Dipl.-Ing bzw. DI" auch im neuen System 
verliehen. D.h bevor Bologna umgesetzt wurde gab es eine 
Mindeststudiendauer von 10 Semester.

Heute dauert ein Studium min. 6 Semester(Bachelor) und 4. 
Semester(Master) => min. 10 Semester. Der Inhalt des Studiums hat sich 
nicht - bzw. nur marginal - geändert.

D.h. in Österreich war man so gscheit, den über alle Grenzen hinaus 
anerkannten Titel "Dipl-Ing." nicht zu opfern.  Der Titel war und ist 
eine Institution im deutschsprachigen Raum.

Warum man sich ausgerechnet in Deutschland - als DAS Land der Ingenieure 
- diesen englischen Dreckstitel "Master of LeckMichAmArsch" aufwingen 
ließ, ist mir persönlich unbegreiflich.


PS: Natürlich entspricht der "Dipl.-Ing/DI" in Österreich dem 
internationalen Master - für jene, die unbedingt in den 
nichtdeutsprachigen Raum auswandern wollen.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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"Leute die einen Masterstudiengang - noch dazu berufsbegleitend - machen
ohne vorher eine Bachelor zu absolvieren, kann man nicht ernstnehmen."

Mit welchen Grund?
Das könnte man bei solchen Schmarrbeuteln wie bei dir auch sagen.

"Auch das sind oft Berufe, die in anderen Ländern ein Studium
voraussetzen. So pauschal kann man es nicht sagen. Wer es nicht schafft,
wird eben den Abschluss nicht bekommen und die anderen haben es
verdient."

So schauts es aus.

"Das ganze würde im Gegenzug dann doch bedeuten, dass man mit genügend
Berufserfahrung einen Bachelor automatisch bekommt, falls man die
Voraussetzungen für dieses Masterstudium erfüllt."


NEIN. Kannst du nicht lesen?
Man bekommt keinen Bachelor geschenkt.
Oh man.Sorry.

Beispiel Fachschule, diese lässt auch Leute zu die keinen Gesellenbrief 
haben aber eine gewisse Anzahl an Berufserfahrung im entsprechenden 
Bereich.
Man bekommt dadurch den Gesellenbrief nicht geschenkt, man wird auch 
nicht zum Gesellen ernant oder was weiß ich, man hat lediglich die 
BEreichtigung die Schule zu besuchen.
Ebenso schaut es dort aus. Man bekommt keinen Bachelor, man wir nicht 
zum Bachelor ernannt, man bekommt lediglich die Möglichkiet auf einem 
anderen Wege als der Normale, dieses Studium absolvieren zu können.

Autor: Gastino G. (gastino)
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WT schrieb:
> Arbeitest du schon?
> Dann müsstest du eigentlich wissen, dass Berufserfahrung nicht zu
> verachten ist un dwichtiger als man denkt.

Was bitte hat das mit den Grundlagen zu tun, die man im Grundstudium 
lernt und auf die letztendlich alles aufbaut, von denen der Ingenieur 
sein ganzes Berufsleben zehren muss und die so ziemlich das einzige 
Wissen sind, das nicht nach 20 Jahren veraltet ist?

Und was soll Dir die Berufserfahrung in einem Lehrberuf bei einem 
Ingenieursstudium helfen?

> Ebenso schaut es dort aus. Man bekommt keinen Bachelor, man wir nicht
> zum Bachelor ernannt, man bekommt lediglich die Möglichkiet auf einem
> anderen Wege als der Normale, dieses Studium absolvieren zu können.

Zu dem Studium gehört aber nun mal zwingend ein Grundstudium, heute in 
Form eines etwas darüber hinaus gehenden Bachelorstudienganges. Das ist 
keine Schikane, sondern eine Notwendigkeit, ohne die auch der Master als 
Ausbildung reichlich wertlos ist bzw. wird.
Als ob die Lufthansa Pilotenanwärter ein wenig am Flugzeug praktisch 
schult und die Theorie (Technik, Navigation, etc.) schon mit 
langjähriger Berufserfahrung als Steward(ess) abgedeckt wäre...

Autor: Gastino G. (gastino)
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lalala schrieb:
> Hier gibt es ein paar deutliche Ansagen zu dem Quatsch ala Austria:
> http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/0...

Aua! Wenn man das liest, dann ist dieser Dünnbrett-Master ja noch eine 
der besseren Angebote. Diese "Weiterbildungs-Uni" ist ja ein ganz tolles 
Institut... :D :D
Da erübrigt sich eigentlich die Diskussion um deren "Studiengänge" 
völlig.

Autor: bear (Gast)
Datum:

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WT schrieb:
> Mit welchen Grund?
> Das könnte man bei solchen Schmarrbeuteln wie bei dir auch sagen.

Wenn die Argumente ausgehen werden die minderbemittelten beleidigend. 
Aber ich versuch es nochmal. Ein Masterstudiengang an einer Universität 
verlangt, dass man VOLLZEIT studiert. Berufsbegleitend heißt, man 
arbeitet VOLLZEIT und studiert nebenbei. Aber ich kann mir überhaupt 
nicht vorstellen, dass du jemals mit einem richtigten Ingenieurstudium 
in Berührung gekommen bist, ansonsten würdest du Bescheid wissen.

Bestenfalls berufsbegleitend an einer FH ... also keine Ahnung von Tuten 
und Blasen.

Autor: Thomas (Gast)
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bear schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Auch das sind oft Berufe, die in anderen Ländern ein Studium
>> voraussetzen. So pauschal kann man es nicht sagen. Wer es nicht schafft,
>> wird eben den Abschluss nicht bekommen und die anderen haben es
>> verdient.
>
> Nur weil es in anderen Ländern üblich ist, die Ausbildung zur/zum
> Krankenschwester/Pfleger als akademisch - auf Uni-Niveau - zu
> bezeichnen, muss dies nicht überall Gültigkeit haben.

Zufällig gibt es dafür Studiengänge zu Bachelor, Master und Doktor. So 
sinnlos kann das doch nicht im Ausland sein. Deswegen ist die Ausbildung 
aus D überall nicht anerkannt. Schon seltsam, wie wenig 
Gesundheitsberufe hier wert sind.

>
> Es gibt sogar Länder, wo eine Kindergartentante "akademisch" ausgebildet
> wird - LÄCHERLICH!

Auch das ist ein Beruf mit Bachelorabschluss (B.Ed.).

Autor: Tante Thomas (Gast)
Datum:

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bear schrieb:
> Es gibt sogar Länder, wo eine Kindergartentante "akademisch" ausgebildet
> wird - LÄCHERLICH!

Jaa jaaa wir hatten es ja alle soo schwierig und gehören als Ingenieure 
zu einer Herrenrasse...
Komm mal runter von deinem hohen Ross!

Autor: urmel (Gast)
Datum:

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wenn man Berufserfahrung mit akademischen Leistungen gleichsetzten kann 
müßte man sich als Ingenieur mit Berufserfahrung demnach bei der IHK/HWK 
Gesellenbrief, Meisterbrief und Technikerurkunde ausstellen lassen 
können (mit allen damit verbundenen Rechten).

würde mich mal interessieren, was die einem da alles an den Kopf 
schmeißen wenn man das vorschlägt.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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"Was bitte hat das mit den Grundlagen zu tun, die man im Grundstudium
lernt und auf die letztendlich alles aufbaut, von denen der Ingenieur
sein ganzes Berufsleben zehren muss und die so ziemlich das einzige
Wissen sind, das nicht nach 20 Jahren veraltet ist?"

Ganz genau. :-)
Hast du dir die Masterstudiengäneg mal angeschaut?
Also wenn du meinst im Berufsleben nichts relevantes mehr hinzuzulernen, 
dann tust du mir leid, denn das ist absolut falsch. Falls es doch so 
ist, dann machst du etwas falsch. Du lernst natürlich nicht die Theorie, 
die du an der Hochschule lernst, aber du lernst viele andere 
berufsspezifische Dinge, die sogar manchmal hilfreicher sein können. :-)

"Und was soll Dir die Berufserfahrung in einem Lehrberuf bei einem
Ingenieursstudium helfen?"

Von einem Lehrberuf war da ja sowieso nicht die Rede, abgesehen davon 
schadet die praktische herangehensweise auch einem Theoretiker nicht, 
wovon man mit einem zusätzlichen Lehrberuf zehren kann.
Eine Lehre ist doch etwa anderes als ein Ferienjob oder Praktika.


"Zu dem Studium gehört aber nun mal zwingend ein Grundstudium, heute in
Form eines etwas darüber hinaus gehenden Bachelorstudienganges. Das ist
keine Schikane, sondern eine Notwendigkeit, ohne die auch der Master als
Ausbildung reichlich wertlos ist bzw. wird."

Andere Länder, andere Vorausstzungen, hier können die Kenntnisse eben 
auch anders nachgewiesen werden. So schwer zu verstehen? Da reicht es 
vielleicht Techniker mit 5 Jahren Berufserfahrung auf einer 
Ingenierustelle.


"Wenn die Argumente ausgehen werden die minderbemittelten beleidigend.
Aber ich versuch es nochmal. Ein Masterstudiengang an einer Universität
verlangt, dass man VOLLZEIT studiert. Berufsbegleitend heißt, man
arbeitet VOLLZEIT und studiert nebenbei. Aber ich kann mir überhaupt
nicht vorstellen, dass du jemals mit einem richtigten Ingenieurstudium
in Berührung gekommen bist, ansonsten würdest du Bescheid wissen.

Bestenfalls berufsbegleitend an einer FH ... also keine Ahnung von Tuten
und Blasen."

Wenn du dich angesprochen fühlst...
Hast du dir diese Studiengäneg schon einmal angeschaut und deren Ablauf? 
Ich denke nicht, sonst würdet du mehr Ahnung vom Ablauf haben.
Diese Masterlehrgänge sind so ausgelegt, dass sie berufsbegleitend in 
Modulen absolviert werden.


"wenn man Berufserfahrung mit akademischen Leistungen gleichsetzten kann
müßte man sich als Ingenieur mit Berufserfahrung demnach bei der IHK/HWK
Gesellenbrief, Meisterbrief und Technikerurkunde ausstellen lassen
können (mit allen damit verbundenen Rechten).

würde mich mal interessieren, was die einem da alles an den Kopf
schmeißen wenn man das vorschlägt."

Und schon wieder ein Beweis, dass es nicht verstanden wurde.
Es bekommt doch keiner eine Abschluss geschenkt. Es bekommt doch keiner 
ein Diplom bzw. eine Bachelorurkunde ausgestellt.
Meinetwegen soll der Ingenieur sich ein Technikerzeugnis ausstellen 
lassen von einer Fachschule, wenn er der Fachschule die entsprechenden 
theoretischen Kenntnisse nachweist. Allerdings fehlt die vorherige 
Berufsausbildung. Meinetwegen kann er sich auch ein dem Techniker 
gleichgestelltes Zeugnis ausstellen lassen in dem vermerkt wird, dass 
keine vorherige Ausbildung vorliegt.
Meinetwegen soll der Ingenieur auch einen Gesellenbrief bekommen wenn er 
praktisch tätig ist und seine praktischen Kenntnisse nachweisen kann, in 
der Theorie sollte er ja keine großen Probleme haben.

Fakt ist jedenfalls, dass allein durch eine Zugangsberechtigung kein 
neuer Abschluss erworben wird, sondern eben nur eine 
Zugangsberechtigung, welche einem den Zugang zu einer bestimmten Sache 
ermöglicht.

Wie schonmal gesagt, an die Fachschule kann man auch z.B. ohne 
Berufsausbildung, eben wenn man entsprechende Kenntnisse durch 
Berufserfahrung nachweisen kann. Einen Abschluss ausgestellt bekommt man 
deshalb noch lange nicht.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

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lalala schrieb:
> Hier gibt es ein paar deutliche Ansagen zu dem Quatsch ala Austria:
> http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/0...

Ach du Scheiße!

Sind die Österreicher völlig durchgeknallt? Einen Master of Science 
für Homöopathie und andere Scharlantanerie, und dann noch schnell per 
drei Semester Weiterbildungs-Studium? Nicht etwa von einer "prestigious 
unaccredited University" auf irgendeiner Karibikinsel oder einer 
nicht-staatliche privaten Hochschule ala Schweiz, sondern von einer 
staatlichen "Irgendwas" (ich weigere mich diesen Donau-Laden 
"Hochschule" zu nennen.

Wie viel Bestechung und gemeinsame Puffbesuche hat es die Balkan-Mafia 
gekostet, das in ein österreichisches Gesetz gießen zu lassen?

Autor: urmel (Gast)
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Aber das Ziel der ganzen Übung ist es einen dem Bachelor höhergestellten 
Abschluß zu ergattern (aus unterbewußter Mißgunst den 
Bachelorabsolventen gegenüber denen man sich gern überlegen fühlt). Wenn 
man das ganze Ding nun nicht Master nennen würde (weil ja keine 300 
credits erarbeitet werden), sondern "Mastercraftsmen of work experience" 
würde sich keine Sau dafür interessieren, selbst wenn er umsonst wäre 
und von einer Eliteuni angeboten würde.

Die Leuten nehmen damit nicht nur billigend in Kauf mit einem echtem 
Masterbsolventen verwechselt zu werden sondern legen es bewußt darauf 
an.

Autor: WT (Gast)
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"Aber das Ziel der ganzen Übung ist es einen dem Bachelor 
höhergestellten
Abschluß zu ergattern (aus unterbewußter Mißgunst den
Bachelorabsolventen gegenüber denen man sich gern überlegen fühlt). Wenn
man das ganze Ding nun nicht Master nennen würde (weil ja keine 300
credits erarbeitet werden), sondern "Mastercraftsmen of work experience"
würde sich keine Sau dafür interessieren, selbst wenn er umsonst wäre
und von einer Eliteuni angeboten würde."

ANscheinend hast du es noch nicht verstanden.
Es werden in erster Linie Hochschulabsolventen angesprochen die einen 
Master machen wollen.
Also nichts mit solchen Unterstellungen.

"Die Leuten nehmen damit nicht nur billigend in Kauf mit einem echtem
Masterbsolventen verwechselt zu werden sondern legen es bewußt darauf
an."

Ein Masterabsolvent ist man trotzem, eben mit anderem Hintergrund.
In Deutschland wird man sowas nicht finden. Andere Länder andere 
Regelungen.
In Deutschland funktioniert es zwar des öfteren sich bei einem 
nachfolgenden Bachelorstudium etwas anerkennen zu lassen, aber für ein 
Masterstudium gibt es keine alternativen Zugänge.
Es hat allerdings auch ganz viel mit der Akzeptanz anderer Gegebenheiten 
zu tun und der Akzeptanz anderer Bildungsmöglichkeiten.
Solche Leute, die ihre sture Argumentation nur auf einen fehlenden 
Hochschulabschluss aufbauen und keine anderen Möglichkeiten zulassen, 
ohne auch nur etwas mehr darüber nachgedacht und sich genauer informiert 
zu haben, besitzen eine recht beschränkte Sichtweise bezüglich des doch 
recht komplexen Themas der verschiedenen Ausbildungswege und 
Möglickeiten.
Eine derartige Schwarz/Weiß Denkweise bezüglich der verschiedenen 
Bildungswege ist zum einen nicht mehr zeitgemäß, zum anderen nicht mehr 
richtig.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Du willst es nicht verstehen.
>Wie sollst du auch was erkennen, die Inhalte im Studium lernt du dort ja
>erst.

Eben lieber WT, und der beruflich Gebildete würde auch erst im Bachelor 
die Inhalte des Grundstudiums + 2 Semester lernen. Nur den willst Du ja 
weglassen.

Das Schlimme ist ja, daß man den Bachelor einsparen will, der erst mal 
die Grundlagen bildet und auch eine höhere Durchfallrate hat (ähnlich 
wie Grundstudium). Diese Gefahr will man einfach durch Überspringen 
beseitigen.
Außerdem zeigt man damit die Arroganz gegenüber des ersten akademischen 
Grades, den man selber nie erreicht hat.

>sondern "Mastercraftsmen of work experience"
>würde sich keine Sau dafür interessieren, selbst wenn er umsonst wäre
>und von einer Eliteuni angeboten würde.

Mein Reden als ich den Unterschied zwischen einer Urkunde über die 120 
ECTS und der Verleihung des M. Sc. deutlich machte. Wenn der Master ein 
0815-Titel wäre, würde den keiner durch Tricksereien anstreben. Der 
Mastertitel hat aber den (noch) guten Ruf, weil er nur durch einen 
seriösen, steinigen Weg zu erlangen ist. Wenn die ersten 
Schnellbesohlungsmaster auf dem Markt kommen, sinkt auch das Ansehen 
dieses Abschlusses.

Fraglich ist sowieso, ob dieser Schnellpressmaster eine Akkreditierng 
erhält. Einen unakkreditierten Master kann man weglassen, da kommt man 
mit dem Einkauf bei Konsul Weyer schneller ans Ziel.
Tipp: Gleich Dr. und Graf im Vorratspack kaufen - gibt Mengenrabatt. ;-)

Zur Krankenschwester: Es steht doch außer Frage, daß man in manchen 
Ländern einen Bachelor oder Master of nursing anbietet. Vielmehr steht 
zur Debatte, ob es auch Hochschulniveau ist? Vielmehr versteckt sich 
doch das bei uns übliche Fachschulniveau hinter diesen Titeln. Oder wie 
will man 70% Akademikerrate in manchen Ländern erreichen? 
Etikettenschwindel!

Autor: High Performer (Gast)
Datum:

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Hallo Leute,

mir ist heute ein Angebot meiner ehemaligen Hochschule (FH) ins Haus 
geflattert:

http://www.htw-aalen.de/studium/n2422_graduate_sch...

Also zumindest in diesem Fall sind die Zulassungsvoraussetzungen schon 
ganz ordentlich, und weit weg von "Grundstudium reicht" oder 
"Berufserfahrung reicht" ;-)

Autor: WT (Gast)
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"Eben lieber WT, und der beruflich Gebildete würde auch erst im Bachelor
die Inhalte des Grundstudiums + 2 Semester lernen. Nur den willst Du ja
weglassen.

Das Schlimme ist ja, daß man den Bachelor einsparen will, der erst mal
die Grundlagen bildet und auch eine höhere Durchfallrate hat (ähnlich
wie Grundstudium). Diese Gefahr will man einfach durch Überspringen
beseitigen.
Außerdem zeigt man damit die Arroganz gegenüber des ersten akademischen
Grades, den man selber nie erreicht hat."

Lieber Paule,
mit Arroganz gegenüber akademischen Graden hast das absolut nichts zu 
tun. Ich habe Anerkennung vor der erbrachten Leistung und auch den 
nötigen Respekt.
Allerdings gehe ich über das Schubladendenken derer die Angst um ihren 
Status haben hinaus und bin offen in Sachen Leistungsanerkennung über 
die Grenzen eines einzelnen Bildungsweges.
Von einfach einsparen kann auc nicht die Rede sein, denn einfach so kann 
man solche einen Masterlehrgang nicht absolvieren.

" Wenn die ersten
Schnellbesohlungsmaster auf dem Markt kommen, sinkt auch das Ansehen
dieses Abschlusses."

So schnell und einfach geht das für einen Nicht-Hochschulabsolventen und 
berufslich Qualifizierten auch nicht.
Da kommt wieder dein Neid ans Tageslicht andere könnten es vermeindlich 
besser haben...Schade für angeblich so gebildetet Leute...



"Zur Krankenschwester: Es steht doch außer Frage, daß man in manchen
Ländern einen Bachelor oder Master of nursing anbietet. Vielmehr steht
zur Debatte, ob es auch Hochschulniveau ist? Vielmehr versteckt sich
doch das bei uns übliche Fachschulniveau hinter diesen Titeln. Oder wie
will man 70% Akademikerrate in manchen Ländern erreichen?
Etikettenschwindel!"

Schonmal daran gedacht, dass es den Bachelor schon länger gibt?
(Ich hätte schon vor 8 oder 10 Jahren einen Weg gehabt einen 
Bachelorabschluss zu erlangen, mit Schulabschluss mittlerer Reife.

Der Abschluss Bachelor ist eben nicht in jedem Land gleich definiert, 
das automatisch als Etikettenschwindes zu bezeichnen ist nicht so 
korrekt, da wir uns ja auch hätten anpassen können an andere Länder...

Autor: WT (Gast)
Datum:

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"Also zumindest in diesem Fall sind die Zulassungsvoraussetzungen schon
ganz ordentlich, und weit weg von "Grundstudium reicht" oder
"Berufserfahrung reicht" ;-)"

Mag daran liegen, dass es sowas wie in Österreich bei uns nicht gibt. 
;-)

Das allerdings als Wischi Waschi, Etikettenschwindel, Dünnbrettbohrer, 
Schmalspurabschlusss zu bezeichnen ist nicht in Ordnung.
Man muss die Ausbildung anderer Länder genauso akzeptieren und 
respektieren, das wollen die Herren hier selbst ja auch, dass unser 
System und unsere Abschlüsse die nötige Anerkennung finden.

Autor: Paul (Gast)
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>Allerdings gehe ich über das Schubladendenken derer die Angst um ihren
>Status

Angst um die Qualität und damit Ansehen des Abschlusses trifft es wohl 
eher.

>Schonmal daran gedacht, dass es den Bachelor schon länger gibt?

Seit ca. 800 Jahren!

>Der Abschluss Bachelor ist eben nicht in jedem Land gleich definiert,
>das automatisch als Etikettenschwindes zu bezeichnen ist nicht so
>korrekt, da wir uns ja auch hätten anpassen können an andere Länder...

Deutschland hat nun mal sein Schulsystem so definiert. Drum ist es 
sinnfrei OECD-Studien über die angeblich traumhaften Akademikerraten 
anderer Länder zu bemühen, wenn es keine Niveaunormierung gibt. Unter 
dieser Voraussetzung würden die Akademikerraten anderer Staaten anders 
aussehen. Schade, daß man lieber auf Quantität schielt, als auf 
Qualität.

>mir ist heute ein Angebot meiner ehemaligen Hochschule (FH) ins Haus
>geflattert:

Was ist daran ungewöhnlich? Ein seriöses Angebot. Außerdem kein 
sekudativer Master, sondern MBA!

Autor: Thomas (Gast)
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In Austria ist das schon in der <keitik, da die Abschlüsse in anderen 
Ländern nicht geführt werden dürfen. Hier gibt es ja auch nichts 
vergleichbares.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lehrgang_universit%C3...

Auch Akad hatte schon den Master füe Leute ohne Hochschulabschluss im 
Angebot. Nur sind die Hürden deutlich höher als bei LuC in A.

Autor: WT (Gast)
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"Angst um die Qualität und damit Ansehen des Abschlusses trifft es wohl
eher."

Wobei diese Angst in der Hinsicht nicht ganz nachvollziehbar ist über 
einen Abschluss der über die Grenzen hinaus sowieso unterschiedliche 
Definitionen hat.


"Deutschland hat nun mal sein Schulsystem so definiert."
Deswegen wir des sowas bei uns nicht geben.
Andere Länder andere Schul-/ Ausbildunsgsysteme. Müssen wir genauso 
akzeptieren wie andere unser System akzeptieren müssen, vor allem wenn 
sie bei uns ihre Ausbildung absolvieren.

Generell stimme ich mit dir darüber ein, dass es nicht rechtens ist 
einfach so einen Abschluss geschenkt, in Form von ausgehändigt, zu 
bekommen.
Da dies in diesem Fall nicht so ist, ist die Vorgehensweise in Ordnung, 
vor allem weil man auch nicht einfach so zu so einem Materstudienplatz, 
geschweige denn Masterabschluss kommt.

Autor: lalala (Gast)
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Thomas schrieb:
> In Austria ist das schon in der <keitik, da die Abschlüsse in anderen
> Ländern nicht geführt werden dürfen

Dieser Donau Weiterbildungs-Master ist ja auch ein Witz.

Eine interessante Frage ist, inwieweit die Absolventen gerne mal 
vergessen, dass ihr bachelor-loser, 6000 Euro, 60 ECTS, 3 Semester 
nebenberuflicher Master of Science in Natural Medicine nicht überall 
geführt werden kann?

Ebenso interessant die Frage, inwieweit die österreichische Bevölkerung 
weiß, was sich hinter so einem MSc verbirgt, ob sie den überhaupt von 
echten Akademikern unterscheiden kann?

Dann stellt sich noch die Frage, ob ein Ausländer in Österreich nicht 
besser auf das Führen eines echten Masters verzichten sollte, um nicht 
mit dem Donau-Zeugs in eine Schublade gesteckt zu werden?

Autor: Mane (Gast)
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EIn bekannter von mir macht an dieser Donau-Universität momentan den 
MSc,
weiss allerding nicht in welchem Fach.
Dieser Studiengang dauert angeblich nur 9 (!) Monate neben dem Beruf, 
und schliesst mit dem MSc ab.
Als Vorbildung besitz dieser lediglich einen Industriemeister in 
Elektrotechnik.
Und er ist KEIN Österreicher, sondern auch Deutscher.

Darf der diesen "Titel" in D überhaupt führen?

Der beitzt dann durch einen 9-monatigen Teilzeit Kurs einen Abschluss, 
welcher höher ist als nach einem 6 semestrigen Vollzeit-Studium an einer 
deutschen Uni oder FH zum Bachelor.

Der 9-monatige Kurs wird mittlerweile von der Donau-Uni Krems nicht mehr 
angeboten, wird jedoch noch zu Ende geführt.
Sagt eigentlich schon alles.....

Autor: P. S. (Gast)
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Komisch ist mal wieder, dass es hier die ueblichen Verdaechtigen 
ueberhaupt nicht stoert, dass es bei vielen Masterstudiengaengen voellig 
egal ist, was studiert wurde, hauptsache, man hat schon einen 
Hochschulabschluss. So kann man sich problemlos mit einem lockeren 
BWL-Studium den Bachelor beschaffen und dann regulaer den Master in 
"Advanced Computer Science" machen. Und das ist durchaus zu schaffen, 
denn was ich da sehe, sind alles nur Lern- und Laberfaecher: 
http://www.hs-furtwangen.de/deutsch/services/downl...

Da ist mir ein ausgebildeter Informatiker, der den Master aufsetzt, 
allemal lieber...

Autor: Ben (Gast)
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Wenn so ca. 60% BWL bez. Wirtschaftswissenschaften und noch nicht einmal 
20% der Studierenden einen Ing. Wissenschaftlichen Studiengang wählen - 
ist es sehr wohl sehr wahr, dass wir nur von vielen "Labertaschen" 
umgeben sind und dies auch Vorrang hat. Das Präsentieren von Zahlen und 
das bunte Aufsetzen neue Statistiken ist ganz klar kein mathematisches 
Fach:

Deswegen ist Advanced Computer Science, man achte auf "Advanced" - 
tatsächlich nur für "Labertaschen geeignet", Bachelor 
Wirtschaftsinformatiker hingegen würden in der Uni einschlafen.

Ich kenne den Master of Comp. Science - Zeichnungsberechtigt ist nicht 
nur wer ein Hochschulstudium hat, sondern, da dort Stchastik, Algo und 
Datenbanken usw. als Modulfächer sind -> mind. 0 SWS Mathe oder 18 SWS 
Informatik als Voraussetzung.

Übrigens der M. Sc. im Fach Informatik dauert 4 Semester 120 ECTS -
M. Advanced Computer Science (! <> ) M. of Computer Science

Wirklich lächerlich das man dafür auch noch 90 ECTS bekommt.
Diese Leute sind dann sowieso nur als Berater tätig...  "Business IT 
Beraterer" ein Witz -
so wird das Geld verteilt wo es nicht hingehört. 60% müssen gefüttert 
werden, und die Arbeitszeitzergliederung ständig neu definiert werden, 
weil keiner richtig arbeiten will oder richtige Verantwortung übernehmen 
will.
Ständig Posten wechseln und sich "neuen Aufgaben zuwenden" das ist Inn.

Autor: P. S. (Gast)
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Ben schrieb:

> Ich kenne den Master of Comp. Science - Zeichnungsberechtigt ist nicht
> nur wer ein Hochschulstudium hat, sondern, da dort Stchastik, Algo und
> Datenbanken usw. als Modulfächer sind -> mind. 0 SWS Mathe oder 18 SWS
> Informatik als Voraussetzung.
>
> Übrigens der M. Sc. im Fach Informatik dauert 4 Semester 120 ECTS -
> M. Advanced Computer Science (! <> ) M. of Computer Science

Wie waer's mal mit einem Link auf "dein" Angebot?

Auf dem Papier ist der "Advanced Computer Science" auch noch der 
Bessere, "advanced" eben :-/

Autor: Ben (Gast)
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9 SWS Mathe (siehe oben)


Ach ja, dieser Master ist noch nicht Akkreditiert!!!!
Ich hoffe "Advanced Computer Science" scheitert beim Akkreditierung- 
Verfahren. Sonst ist Master in naher Zukunft nur noch ein Witz.

Autor: Ben (Gast)
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Autor: P. S. (Gast)
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Ben schrieb:
> 9 SWS Mathe (siehe oben)
>
> Ach ja, dieser Master ist noch nicht Akkreditiert!!!!

Quelle?

> Ich hoffe "Advanced Computer Science" scheitert beim Akkreditierung-
> Verfahren. Sonst ist Master in naher Zukunft nur noch ein Witz.

Das waere uebel fuer die Leute, die diesen Master seit 2006 gemacht 
haben...

Autor: P. S. (Gast)
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Ben schrieb:
> Bitte, hier einmal FH-Trier
> http://www.fh-trier.de/fileadmin/groups/12/Fernstu...

Die Vorraussetzungen finde ich ja auch lustig... man darf nicht 
Informatik studiert haben, muss aber Berufserfahrung in diesem Bereich 
haben?!?

Autor: Gastino G. (gastino)
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WT schrieb:
> Du lernst natürlich nicht die Theorie,
> die du an der Hochschule lernst, aber du lernst viele andere
> berufsspezifische Dinge, die sogar manchmal hilfreicher sein können. :-)

Du verstehst es nicht oder willst es nicht verstehen: Das Studium ist 
die Grundlage für den Beruf und nicht umgekehrt. Schon gar nicht die 
Berufserfahrung aus einem anderen Job.
Aber meinetwegen schreib Dich doch dort ein. Mehr als Lacher wirst Du 
bei Deinen Bewerbungen mit diesem Papiertitel (der wahrscheinlich hier 
gar nicht geführt werden darf) nicht ernten.

Autor: WT (Gast)
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"Eine interessante Frage ist, inwieweit die Absolventen gerne mal
vergessen, dass ihr bachelor-loser, 6000 Euro, 60 ECTS, 3 Semester
nebenberuflicher Master of Science in Natural Medicine nicht überall
geführt werden kann?"

Ja das weiß sie, googeln hilft dabei.
Bei uns kann dieser Grad geführt werden.

"Diese Leute sind dann sowieso nur als Berater tätig...  "Business IT
Beraterer" ein Witz -"

So einen Job als Witz zu bezeichnen zeugt nicht gerade von Reife, 
geschweige denn von Bildung.

"Zum Studium können auch Personen zugelassen werden, die keinen
Hochschulabschluss besitzen. Die Zulassung dieser Personen setzt voraus:

1. Hochschulreife oder Fachhochschulreife
2. eine mindestens fünfjährige Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, die
hinreichende inhaltliche Zusammenhänge mit dem Master-Fernstudiengang
Informatik (Aufbaustudium) aufweist und in deren Verlauf Kenntnisse und
Fähigkeiten erworben wurden, die für den Studiengang förderlich sind.
die praktischen Fähigkeiten besitzen, welche zu Forschung und Entanderen 
Tätigkeiten im Bereich der Informatik befähigen, die ein 
hohesabstrahierender und formalisierender Auseinandersetzung und 
konstruLösung
Master-Grad Auf Grund der bestandenen Prüfungen im 
Master-Fernstudiengang Informatik
3.erfolgreicher Abschluss der Eignungsprüfung mit der die 
Gleichwertigkeit der beruflichen Qualifikation mit der eines 
abgeschlossenen grundständigen Studiums festgestellt wird."

Und was gibst da auszusetzen? Das ist vollkommen O.K. und es kann keiner 
mit einer niedrigeren Qualifikation einfach so bekommen.

"Du verstehst es nicht oder willst es nicht verstehen: Das Studium ist
die Grundlage für den Beruf und nicht umgekehrt. Schon gar nicht die
Berufserfahrung aus einem anderen Job.
Aber meinetwegen schreib Dich doch dort ein. Mehr als Lacher wirst Du
bei Deinen Bewerbungen mit diesem Papiertitel (der wahrscheinlich hier
gar nicht geführt werden darf) nicht ernten."


Ich denke du hast es nicht verstanden, schade eigentlich. Das 
Grundlagenwissen um für das jeweilige Master-Studium zugelassen zu 
werden, können auch anders nachgewiesen werden, als durch ein 
Bachelorstudium.
Lacher wird es keine geben, informier dich lieber mal bevor du in der 
Richtung was sagst. Die Krems Absolventen sind nicht schlcht was ich so 
herausgefunden habe und den Abschluss darf man bei uns auch führen, da 
er in Österreich als Masterabschluss anerkannt ist.
Wer solche Möglichkeiten, auch wie die oben beschriebenen nicht 
anerkennt hat meiner Meinung nach ein typisch eingeschränktes 
Schubladendenken.
Ich bin wahrlich nicht dafür einfach so irgendeinen Abschluss 
herzuschenken, aber für Durchlässigkeit und Leistungsanrechnungen bin 
ich. Das sind zwei verschiedene Sachen.
Das es geht wurde schon des öfteren bewiesen und auch schon in DStudien 
nachgewiesen, abgesehen davon kann man das auch selbst feststellen wenn 
man nicht unbedingt mit Scheuklappen umherrennt.

Autor: Gastino G. (gastino)
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WT schrieb:
> Ich denke du hast es nicht verstanden, schade eigentlich. Das
> Grundlagenwissen um für das jeweilige Master-Studium zugelassen zu
> werden, können auch anders nachgewiesen werden, als durch ein
> Bachelorstudium.

Du drückst Dich schon seit etlichen Beiträgen um die Antwort wie sie 
das machen sollen. Wie sollen sie ohne Grundstudium an diese Kenntnisse 
kommen?

> Lacher wird es keine geben, informier dich lieber mal bevor du in der
> Richtung was sagst. Die Krems Absolventen sind nicht schlcht was ich so
> herausgefunden habe und den Abschluss darf man bei uns auch führen, da
> er in Österreich als Masterabschluss anerkannt ist.

Stimmt nicht. Es fehlt offenbar die Akkreditierung.

> Wer solche Möglichkeiten, auch wie die oben beschriebenen nicht
> anerkennt hat meiner Meinung nach ein typisch eingeschränktes
> Schubladendenken.
> Ich bin wahrlich nicht dafür einfach so irgendeinen Abschluss
> herzuschenken, aber für Durchlässigkeit und Leistungsanrechnungen bin
> ich. Das sind zwei verschiedene Sachen.

Du willst aber nicht erbrachte Leistungen anrechnen lassen. Ein nicht 
vorhandenes Grundstudium ist eine nicht erbrachte Leistung.

> Das es geht wurde schon des öfteren bewiesen und auch schon in DStudien
> nachgewiesen, abgesehen davon kann man das auch selbst feststellen wenn
> man nicht unbedingt mit Scheuklappen umherrennt.

Ja, is scho recht... :D :D

Autor: High Performer (Gast)
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>Ich denke du hast es nicht verstanden, schade eigentlich. Das
>Grundlagenwissen um für das jeweilige Master-Studium zugelassen zu
>werden, können auch anders nachgewiesen werden, als durch ein
>Bachelorstudium.

Entschuldige bitte, aber hast Du auch nur den Hauch einer Idee, was in 
einem naturwissenschaftlichen oder technischen Studium im Grundstudium 
gelehrt wird? Das lernt man nicht mal ansatzweise in irgend einer 
anderen Ausbildung.
Ich bin dafür, allen Leuten ein Studium zu ermöglichen. Das muss, wie 
ich bereits geschrieben habe, ohne jegliche Senkung der Anforderungen im 
Studium geschehen. Wer dann so ein Studium durchzieht, hat es auch 
verdient. Das dürfte allerdings die Ausnahme sein, denn sogar Studenten 
mit entsprechender Vorbildung sind nicht vor einem Abbruch gefeit.

Autor: Ben (Gast)
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@Wet
Ich bin ebenfalls sehr dafür, das Berufs erfahrende bzw. Betriebswirte, 
Techniker, Meister, die Möglichkeit bekommen den Master in Ihren 
Fachbereich zu machen. Immerhin müssen sie ein hohes Verständnis für die 
jeweilig geforderte Materie mitbringen. Vielleicht vorher noch eine 
Zugangsprüfung um die Hochschulen nicht zu überlasten. Denn für 
Elektrotechnik oder Maschinenbau ist z.B. Mathe nicht ganz ohne.... Aber 
wenn die Leistung nicht stimmt so bleibt der Master auch ein Traum.

Also -> Bachelor ist nicht mehr als staatl. Techniker, sehe ich genauso.

Aber - > Was Du nicht begreifst oder einfach nicht wissen willst ist:

Die meisten hier, so auch ich, sind sehr dagegen das aufgesetzte Master 
Module zur Normalität werden. Was Sie offenbar auch noch nicht sind.
Schau Dir doch mal die Forderungen des von Stegemann geposteten Links 
an:
http://www.hs-furtwangen.de/deutsch/services/downl...

Wahrlich ein Witz. Diese Master sollen als laut hs-furtwangen z.B. als 
"Business IT Berater" fungieren...
Wahrlich ein Fachinformatiker kann auch als Berater seine runden drehen 
und viel erzählen.
Akkreditiert ist dieser Studiengang" zum Glück nicht. Damit würde man 
andere Masterstudiengänge wirklich an Bedeutung herunterscharuben.
Ich wüsste nicht was man mit einigen Studiengängen vertiefen sollte.

Ein Witz.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Was ich von WTs Geschreibsel mitnehme ist, dass, wenn mir in Zukunft 
jemand mit einem österreichischen Dialekt und einem Mastertitel über den 
Weg läuft, ich

1) mich beherrschen sollte um nicht sofort laut loszulachen und

2) den Kasper mal lieber nicht so ernst nehmen sollte,

da er seinen Master of Science auf einer der österreichischen 
Spezial-Baumschulen gemacht haben könnte und nur gerade "zufällig 
vergessen" hat, dass er den Titel nicht überall führen darf.

Autor: WT (Gast)
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"Du drückst Dich schon seit etlichen Beiträgen um die Antwort wie sie
das machen sollen. Wie sollen sie ohne Grundstudium an diese Kenntnisse
kommen?"

Lieber Gastino, das ganze hat mit Anrechnung von Leistungen aus anderen 
Ausbildungen und mit erworbener Berufserfahrung im jeweiligen Bereich zu 
tun, man kann sich aber auch querstellen und es nicht verstehen wollen.


"Stimmt nicht. Es fehlt offenbar die Akkreditierung."

Auf Anfrage und nach etwas googelen ist er das schon.

"Du willst aber nicht erbrachte Leistungen anrechnen lassen. Ein nicht
vorhandenes Grundstudium ist eine nicht erbrachte Leistung."

Du willst es niocht verstehen, sinnlos.

Natürlich ist kein Hochschulstueium absolviert woeder, aber es geht um 
die Anrechnug von erbracten Leistungen aus anderen Ausbildungen. Das 
geht und wurde auch schon erwiesen.

"Ja, is scho recht... :D :D"

Ein bisschen suchen holft, dann vergeht dir das Lachen noch. Schade für 
solche Beschränktheit.

"Entschuldige bitte, aber hast Du auch nur den Hauch einer Idee, was in
einem naturwissenschaftlichen oder technischen Studium im Grundstudium
gelehrt wird? Das lernt man nicht mal ansatzweise in irgend einer
anderen Ausbildung."

Ach nein, dann schau mal nach was andere an beispielsweise Fachschulen 
oder Berufsakademien machen...
Ich sprach auch nicht von einer kompletten Gleichsetzung.


"Ich bin ebenfalls sehr dafür, das Berufs erfahrende bzw. Betriebswirte,
Techniker, Meister, die Möglichkeit bekommen den Master in Ihren
Fachbereich zu machen. Immerhin müssen sie ein hohes Verständnis für die
jeweilig geforderte Materie mitbringen. Vielleicht vorher noch eine
Zugangsprüfung um die Hochschulen nicht zu überlasten. Denn für
Elektrotechnik oder Maschinenbau ist z.B. Mathe nicht ganz ohne.... Aber
wenn die Leistung nicht stimmt so bleibt der Master auch ein Traum."

Na dann sind wir uns doch einig. Hallo?
Einfach so kann man das auch nicht machen. Da ist diese Art von Angst 
meiner Meinung nach ubegründet.

"Also -> Bachelor ist nicht mehr als staatl. Techniker, sehe ich 
genauso.

Ähm, also dass der Bachelor nicht mehr als ein Techniker ist, habe ich 
nirgends gesagt und dem ist auch nicht so. Da sind natürlich auch noch 
UNterschiede, keine Frage.

"Die meisten hier, so auch ich, sind sehr dagegen das aufgesetzte Master
Module zur Normalität werden. Was Sie offenbar auch noch nicht sind.
Schau Dir doch mal die Forderungen des von Stegemann geposteten Links
an:
http://www.hs-furtwangen.de/deutsch/services/downl...

Wahrlich ein Witz. Diese Master sollen als laut hs-furtwangen z.B. als
"Business IT Berater" fungieren...
Wahrlich ein Fachinformatiker kann auch als Berater seine runden drehen
und viel erzählen.
Akkreditiert ist dieser Studiengang" zum Glück nicht. Damit würde man
andere Masterstudiengänge wirklich an Bedeutung herunterscharuben.
Ich wüsste nicht was man mit einigen Studiengängen vertiefen sollte."

Dass jeder einfach so ein Masterstudium machen kann oder auch generell 
ein Studium egal welcher Art beginnen kann, auch wenn er nicht die 
üblichen Zulassungsvoraussetzung hat, da bin ich ja auch nicht dafür. 
Dem ist ja auch nicht so.
Wie du aber selbst oben sagst, einem berufserfahrenen Techiker z.B. kann 
man nach Prüfung seines Kenntnissstandes aber die Möglichkeit geben ein 
solches Studium anzuschließen. Hat er die nötigen Kenntnisse nicht die 
für dieses jweilige Studium erforderlich sind, hat er Pech gehabt.
Das kann meinetwegen durch eine Aufnahmeprüfung, durch ein 
"Bewerbungsgespräch" oder was auch immer stattfinden.
Dass es momentan Masterstudien in allemöglichen Arten gibt, die 
vielleicht nicht ganz so sinnvoll sind, bezweifliche garnicht, darum 
ging es aber nicht.



"Was ich von WTs Geschreibsel mitnehme ist, dass, wenn mir in Zukunft
jemand mit einem österreichischen Dialekt und einem Mastertitel über den
Weg läuft, ich

1) mich beherrschen sollte um nicht sofort laut loszulachen und

2) den Kasper mal lieber nicht so ernst nehmen sollte,

da er seinen Master of Science auf einer der österreichischen
Spezial-Baumschulen gemacht haben könnte und nur gerade "zufällig
vergessen" hat, dass er den Titel nicht überall führen darf."

Lach am besten mal über dich selbst nach so einem lächerlichen Beitrag.

Sorry, aber dieses schlecht machen ohen sich auch nur ansatzweise 
informiert zu haben finde ich recht unangebracht.


http://www.anabin.de/scripts/SelectLand.asp?SuchLa...

"Art. 68
Führung ausländischer Grade, Hochschultitel und
Hochschultätigkeitsbezeichnungen, Strafvorschrift

(1) 1  Ein ausländischer akademischer Grad, der von einer nach dem Recht 
des Herkunftslandes anerkannten Hochschule oder anderen Stelle, die zur 
Verleihung dieses Grades berechtigt ist, auf Grund eines tatsächlich 
absolvierten und ordnungsgemäß durch Prüfung abgeschlossenen Studiums 
verliehen worden ist, kann in der Form, in der er verliehen wurde, unter 
Angabe der verleihenden Institution genehmigungsfrei geführt werden; 
Entsprechendes gilt für die im Herkunftsland zugelassene oder 
nachweislich übliche Abkürzung. 2  Soweit erforderlich, kann die 
verliehene Führungsform in die lateinische Schrift übertragen und eine 
wörtliche Übersetzung in Klammern hinzugefügt werden. 3  Eine Umwandlung 
in entsprechende deutsche Grade findet nicht statt; Art. 105 bleibt 
unberührt. "


"http://www.anabin.de/scripts/SelectLand.asp?SuchLa...

Da schonmal keine Angst.


Wie schonmal gesagt, dafür dass irgendetwas einfach so verschenkt wird 
bin ich nicht, dafür, dass die Zugänge einfach so für jeden ermöglicht 
werden bin ich auch nicht. Aber für eine weiter Durchlässigkeit auf 
Grund von Institutionsübergreifender Leistungsanrechnung nach 
Überprüfung bin ich schon. (wie Ben es sagte) Etwas anders hab ich nicht 
gesagt und anderes läuft es ja auch nicht ab.

Autor: P. S. (Gast)
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Ben schrieb:

> Akkreditiert ist dieser Studiengang" zum Glück nicht.

Darf ich dich nochmal darum bitten zu erlaeutern, wie du darauf kommst?

Autor: Paul (Gast)
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>Und was gibst da auszusetzen? Das ist vollkommen O.K. und es kann keiner
>mit einer niedrigeren Qualifikation einfach so bekommen.

Schau in die Bolognavereinbarung: Ein akkreditierter Master darf nur 
vergeben werden, wenn 300 ECTS nachgewiesen werden! Wo bitte bekommen 
Deine berufl. Vorgebildeten 180 ECTS her? Keine seriöse Hochschule wird 
nicht einfach so für eine Bberufsausbildung, Meister, Techniker oder gar 
Berufserfahrung ECTS Punkte erteilen. Denn dann würde diese Hochschule 
vom Akkreditierungsrat ausgeschlossen (Studenten bleiben weg, Gelder weg 
usw.). Es ist also gar nicht möglich, einen bolognakonformen (wertigen) 
Master auf diesem Wege zu machen!

>Also -> Bachelor ist nicht mehr als staatl. Techniker, sehe ich genauso.

Bei dieser Verblendung und Arroganz könnte ich nur Kotz....
Jemand, der noch nie einen Tag an einer Hochschule verbracht hat, 
besitzt die Arroganz einen Hochschultitel abzuwerten. Jemand, der 
eigentlich nicht mal die bisher geforderten formalen 
Zugangsvoraussetzungen für ein Hochschulstudium hat und schon an 
einfachen Dingen, wie einem Beweis mittels vollst. Induktion scheitern 
würde (Stoff Klasse 11) .
Ihr könnt nicht über den Tellerrand schauen. Jeder Bachelor, der in 
einen Technikerlehrplan schaut, kann nur lachen, wenn er hört, daß sich 
manche als gleichwertig empfinden. Ich mache mich wieder unbeliebt, aber 
das allgemeine Grundlagenzeug der Technikerschule beherrscht jeder 
Abiturient, im Gegenteil hat es ausführlicher gehabt, auch wenn er 
später Kunsthistorik studiert! Und die berufsfachlichen Themen werden 
auf einem Niveau gelehrt, das keiner Hochschule entspricht. Ihr springt 
nur auf einen Zug auf, weil manche angefangen haben, den Bachelor zu 
mobben. Aber nein, ihr seid einen Schritt weiter: Bis jetzt wurde durch 
die Techniker der Bachelor begehrt (siehe Technikerforum, in dem man nur 
das schreiben darf, was der Meinung des Mods enstpricht). Jetzt ist der 
Bachelor viel zu "popelig" und möchte gleich ein Masterstudium anfangen. 
Ihr schwebt 300km über dem Erdboden wegen einem Fortbildungsabschluß mit 
gerade 2400h!

Autor: urmel (Gast)
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Der Master ist eine Erweiterung zum Bachelorstudium, dass davon ausgeht 
(und auch geprüft wird) ob der vorherige Bachelor zum Master passt 
(konsekutiv). Nur mit Bachelor- & Masterstudium ist man vollwertiger 
Master und darf sich so bezeichenen. Alle anderen sind gelinde gesagt 
nur träumer, die sich mit fremden Federn schmücken. Allein diese 
Forderung reicht schon vollkommen aus, um zu erkennen das diese leute 
das Hochschulsystem nicht verstanden haben.

Dieses Berufserfahrungsgelaber der Techniker und Meister ist der dümmste 
scheiß den ich je gelesen hab. Manche Leute reden sich das nur ein weil 
sie sonst nix vorzuweisen haben, traurig.

Wenn ihr so gut seit kann der Bachelor ja nur 2 Semester dauern. DGLs 
lassen sich ja sicherlich auch mit Berufserfahrung lösen und sonst 
verweist man in schwierigen Theoriefragen einfach auf nen CAD oder FEM 
Programm im vertrauen darauf das man es richtig bedienen kann.

Der Abstand zwischen Techniker und Bachelor ist wesentlich größer als 
der Unterschied zwischen Geselle und Meister. Dann müssen wir auch alle 
Gesellen mit Berufserfahrung zu Meistern machen und alle Meister zu 
Technikern. Die werden Dipl.Ing.(FH) zum Dipl.Ing. und der Dipl.Ing zum 
Dr.-Ing.

Wir sollten es so machen:

15 Jahre Haupltschulabschluss und Job angefangen

17 Jahre Verleihung Gesellenbrief wegen Berufserfahrung

19 Jahre Verleihung Meisterbrief wegen Berufserfahrung

20 Jahre Verleihung Fachschulabschluß wegen Berufserfahrung

26 Bachelor...

30 Master...

37 Dr.-Ing....

Dann sind wir alle Dr.-Ing. mit 37 und zufrieden.




Nur wer macht sich dann noch die Mühe einer richtigen 
Hochschulausbildung?

Autor: urmel (Gast)
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@Paul

Früher oder Später wird sich auch in Deutschland eine vermutlich private 
Hochschule finden, die alle zum Master zulässt. Das dieser Studiengang 
dann nicht akkreditiert ist wird von Schule und Absolventen dann auch 
gern mal vergessen.

Das es diesen Spaßvögeln nicht um die Lehrinhalte geht merkt man allein 
schon daran, dass andere Abschlußbezeichnungen außer Master nicht 
akzeptiert werden.

Diese Leute glauben einem Bachelor überlegen zu sein. Sie wollen nen 
Masterstudium um endlich den Universitätsabschluß zu kriegen, von dem 
sie immer geträumt haben, für den es aber leider nicht gereicht hat.

Ich wette dieser Masterstudiengang wird dann auch (dank der Intelligenz 
seiner Teilnehmer) in max. 2 Jahren per Fernstudium zu absolvieren sein.

Autor: WT (Gast)
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"Schau in die Bolognavereinbarung: Ein akkreditierter Master darf nur
vergeben werden, wenn 300 ECTS nachgewiesen werden! Wo bitte bekommen
Deine berufl. Vorgebildeten 180 ECTS her? Keine seriöse Hochschule wird
nicht einfach so für eine Bberufsausbildung, Meister, Techniker oder gar
Berufserfahrung ECTS Punkte erteilen."

Doch, solche anrechnungsverfahren gibt es unter anderem beieinem 
Bachelorstudium mit vorheriger Berufsfachschule.


" Jeder Bachelor, der in
einen Technikerlehrplan schaut, kann nur lachen, wenn er hört, daß sich
manche als gleichwertig empfinden. Ich mache mich wieder unbeliebt, aber
das allgemeine Grundlagenzeug der Technikerschule beherrscht jeder
Abiturient, im Gegenteil hat es ausführlicher gehabt, auch wenn er
später Kunsthistorik studiert!Und die berufsfachlichen Themen werden
auf einem Niveau gelehrt, das keiner Hochschule entspricht."

Du machst dich nicht nur unbeliebt sondern lächerlich, weil es sehr 
deutlich zeigt wie wenig Ahnung du eigentlich hast.
Was ist denn Grundlagenzeug für dich an einer Technikerschule? Deutsch, 
Mathe nud Englisch oder? Da gebe ich dir vollkommen recht,l dass ein 
Abiturient diese Fächer intensiver hat. Vor allem mit entsprechendem LK.
DBei den anderen Fächern schaut es deutlich anders aus. Dass die 
relevanten berufsspezifischen Fächer worauf eine Fachschule ja 
ausgereichtet ist lieber Paule, intensiver sind und auf einem höheren 
Level sind ist nunmal so, sie sind natürlich nicht so intensiv und 
umfangreich wie an einer Hochschule. Dennoch lassen sich auch hier Teile 
auf ein Nachfolgestudium anrechnen. Wie gesagt das wurde nachgewiesen 
und wird auch te8lweise schon praktiziert.Auch wenn du diese 
Überschneidungen nicht wahrhaben möchtest.
Die gleichen Tatsachen lassen sich auch bei diveresn Bildungsgängen an 
Berufsfachschulen feststellen.


" Nur mit Bachelor- & Masterstudium ist man vollwertiger
Master und darf sich so bezeichenen. Alle anderen sind gelinde gesagt
nur träumer, die sich mit fremden Federn schmücken. Allein diese
Forderung reicht schon vollkommen aus, um zu erkennen das diese leute
das Hochschulsystem nicht verstanden haben."

Womit wir wieder bei der eingeschränkten Sichtweise und Akzeptanz wären.
Andere Länder haben nunmal andere Ausbildungssysteme, diese gilt es 
genauso zu akzeptieren.
Die Handhabung bei uns als das Optimum zu bezeichnen und als Richtlinei 
herzunehmen macht auch wenig Sinn wenn es keine einheitliche Regelung 
aller Länder gibt. Man kann nun alles was abweichend von unseren 
Gegebenheiten abläuft als schlecht bezeichnen oder auch etwas offener 
sein und die Gegebenheiten anderer akzeptieren.


"Dieses Berufserfahrungsgelaber der Techniker und Meister ist der 
dümmste
scheiß den ich je gelesen hab. Manche Leute reden sich das nur ein weil
sie sonst nix vorzuweisen haben, traurig."

Traurig ist eher deine Ansicht.

"Wenn ihr so gut seit kann der Bachelor ja nur 2 Semester dauern. DGLs
lassen sich ja sicherlich auch mit Berufserfahrung lösen und sonst
verweist man in schwierigen Theoriefragen einfach auf nen CAD oder FEM
Programm im vertrauen darauf das man es richtig bedienen kann.

Der Abstand zwischen Techniker und Bachelor ist wesentlich größer als
der Unterschied zwischen Geselle und Meister. Dann müssen wir auch alle
Gesellen mit Berufserfahrung zu Meistern machen und alle Meister zu
Technikern. Die werden Dipl.Ing.(FH) zum Dipl.Ing. und der Dipl.Ing zum
Dr.-Ing."

Und wieder einer der es NICHT verstanden hat.
Es wird keiner einfach so durch Berufserfahrung irgendwas, es bekommt 
auch keiner einfach so ws geschenkt. Ist für so gebildete Akademiker 
anscheinend zu hoch.
Wer den Unterschied nicht versteht tut mir echt leid.

Wie oben schon erwähnt gibt es schon diverse Anrechnungsverfahren für 
Fachschul und auch Berufsfachschulabsolventen für ein weiterführendes 
Studium in der gleichen Fachrichtung.

Wer die Handhabung anderer Länder nicht akzeptiert ist selbst schuld, 
deswegen dies als Träumer, Dampfplauderer oder lächerlich zu bezeichnen 
zeugt von einem sher schwachen Sozialverhalten und einem sehr 
eingeschränktem Blickfeld gegenüber "fremden" Vorhehensweisen.

Ich finde es auch nicht in Ordnung wenn in anderen Ländern jeder Beruf 
mit einem Bachelor of sonstwas abschließt, aber es wird dort so 
gehandhabt und ich akzeptiere es. wie das Ausbildunsgsystem woanders 
funktioniert und stelle dies nicht als schelcht und minderwertig hin.
Jemand der vom Ausland bei uns studiert oder seine Ausbildung macht muss 
dies unser System auch akzeptieren.
Zur eigentlichen Vergleichbarkeit trägt es natürlich nicht bei in jedem 
Land sein eigenes Süppchen zu kochen, bevor man aber alles andere durch 
den Dreck zieht setzt euch lieber für eine einheitliche Regelung ein.


"Das es diesen Spaßvögeln nicht um die Lehrinhalte geht merkt man allein
schon daran, dass andere Abschlußbezeichnungen außer Master nicht
akzeptiert werden."

Wer sagt denn sowas?

"Diese Leute glauben einem Bachelor überlegen zu sein. Sie wollen nen
Masterstudium um endlich den Universitätsabschluß zu kriegen, von dem
sie immer geträumt haben, für den es aber leider nicht gereicht hat."

Wenn jemand diesen Studiengang schafft und das ohne vorherigen 
Hochshculabschluss, hat dieser Jemand meinen Respekt genauso verdient.
Das respektlose Gerede über solche Absolventen und Studenten und die 
Möglichkeit an sich,  ist unangebracht und unsozial.

Autor: Ben (Gast)
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Paul schrieb:
>>Also -> Bachelor ist nicht mehr als staatl. Techniker, sehe ich genauso.
>
>
>
> Bei dieser Verblendung und Arroganz könnte ich nur Kotz....

Paul schrieb:
> Jemand, der
>
> eigentlich nicht mal die bisher geforderten formalen
>
> Zugangsvoraussetzungen für ein Hochschulstudium hat und schon an
>
> einfachen Dingen, wie einem Beweis mittels vollst. Induktion scheitern
>
> würde (Stoff Klasse 11) .

Ich glaube die Zulassungsvoraussetzung und/oder Zugansprüfung  ist dafür 
da die Leute erstmal zu selektieren um den Bildungsauftrag möglichts 
gerecht zu werden.

Natürlich kann ein Techniker oder auch andere, sich etwas mit dem Thema 
Induktion beschäftigt haben. Kann er dies nicht, oder schafft er den 
Stoff nicht so bekommt er auch kein Abschluss. Wo ist das Problem?
Wissen ist nicht Schlau sein und Wissen ist nicht Erfahrung.

Jeder Studienanfänger sollte doch wohl wissen ob der mit Höherer Mathem. 
zurechtkommen wird. Und beim Master(Ing) setzen wir es einfach voraus.


Ich bleibe dabei ein Bachelor ist eine Hochschulausbildung, ein 
Techniker nunmal nicht und es gibt unterschiede. Denoch kann der 
Bachelor eine "Granate" oder eine "Niete" sein- genauso wie der 
Techniker. Arroganz definiere ich hier anders.
Aber vielleicht hatte ich mich auch etwas falsch ausgedrückt
Techniker ist nicht mehr als Bachelor und dies ebenfalls einmal 
"negieren" - Jedenfalls siedle ich den Bachelor nicht höher an.

Peter Stegemann schrieb:
> Akkreditiert ist dieser Studiengang" zum Glück nicht.
>
>
>
> Darf ich dich nochmal darum bitten zu erlaeutern, wie du darauf kommst?

http://www.hs-furtwangen.de/deutsch/studienangebot...

Autor: Andreas (Gast)
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> Wenn jemand diesen Studiengang schafft und das ohne vorherigen
> Hochshculabschluss, hat dieser Jemand meinen Respekt genauso verdient.

Der Bachelor ist die Grundlage auf der der Master aufbaut. Wenn jemand 
den Master schafft ohne vorher den Bachelor gemacht zu haben, dann ist 
das zwar schön, aber ihm fehlt dann all das was er im Bachelor gelernt 
hätte (dass man 6 Semester Mathematik, Differentialgleichungen, Signal- 
und Informationstheorie usw. nebenbei im Beruf mitnimmt ist eher 
unüblich). Der Bachelor wird oft als der härteste Teil auf dem Weg zum 
Master angesehen.

Autor: WT (Gast)
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"Der Bachelor ist die Grundlage auf der der Master aufbaut. Wenn jemand
den Master schafft ohne vorher den Bachelor gemacht zu haben, dann ist
das zwar schön, aber ihm fehlt dann all das was er im Bachelor gelernt
hätte (dass man 6 Semester Mathematik, Differentialgleichungen, Signal-
und Informationstheorie usw. nebenbei im Beruf mitnimmt ist eher
unüblich). Der Bachelor wird oft als der härteste Teil auf dem Weg zum
Master angesehen."

Da hast du recht das vorherige Wissen aus dem Bachelorstudium fehlt.
Das Wissen, waslches für die Voraussetzung für diesen Studiengang dient 
kann aber eben auch auf einem anderen Wege nachgewiesen werden. Somit 
fehlt es sicherlich nicht komplett sondern wurde auf einem anderen Wege 
erworben (andere Ausbildungen, Lehrgänge, Berufserfahrung)
Einfach mal so schnell da hin spazieren ohne vorherigen 
Hochschulabschluss und den Master machen ist da natürlich nicht drinnen. 
Sowohl bei uns nicht als auch in Österreich nicht.

"Ich bleibe dabei ein Bachelor ist eine Hochschulausbildung, ein
Techniker nunmal nicht und es gibt unterschiede. Denoch kann der
Bachelor eine "Granate" oder eine "Niete" sein- genauso wie der
Techniker. Arroganz definiere ich hier anders."

Da hast du recht.

Autor: Paul (Gast)
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>Aber vielleicht hatte ich mich auch etwas falsch ausgedrückt
>Techniker ist nicht mehr als Bachelor und dies ebenfalls einmal
>"negieren" - Jedenfalls siedle ich den Bachelor nicht höher an.

Also ich gehe jede Wette ein, daß jeder fertige Bachelor die 
Technikerausbildung schafft, aber nicht jeder Techniker den Bachelor. 
Das zeigt nun mal den anderen Anspruch.

@WT:

Seit mehreren Jahren gehört zu meiner Arbeit auch die Betreuung von 
Azubis, und ich habe auch Enblick in die Ausbildungsinhalte des 
Technikers.

Gerade jetzt ist wieder Prüfungsvorbereitung mit den Aufgabenstellungen 
der letzten Jahre:

Es ist ein Unterschied, ob man an ein Themengebiet nur mal rangerochen 
hat und danach multiple Choice 1-aus-5-Fragen ankreuzen muß oder ob man 
völlig selbständig einen Lösungsweg erarbeiten muß, mit anschließender 
Diskussion und Fehleranalyse. Ich erlebe es auch, daß einige abgehobene 
Azubis nach bestandener Ankreuzprüfung den Satz loslassen: "Ach das 
hatten wir auch (beim Vergleich der Lehrinhalte zur Hochschule)". Diese 
Leute wissen aber (durch den Tellerrand) nicht, daß man ein Themengebiet 
mit gleichem Inhalt auf völlig verschiedenem Niveau bearbeiten kann.

Kleines Beispiel: in der Azubiprüfung ist eine Wheatstonebrücke mit 
PT100 und anschließendem Meßverstärker gezeichnet. Angegeben sind die 
Übertragungsgleichung (1. Ordung) und der Hinweis auf den Tempbereich 
10-100°C. Nun soll der Azubi ankreuzen, wie groß die Ausgangsspannung am 
Meßverstärker bei einer Temperatur ist (Widerstände gegeben). Jeder 
Depp, der noch nie was von Elektronik gehört hat, hat durch alleiniges 
Setzen des Kreuzes schon eine WK von 20%, die richtige Antwort gegeben 
zu haben. Der gute Azubi rechnet und kreuzt auch noch richtig an. Später 
denkt er mit stolzer Brust, das Themengebiet PT100 und Brücke bereites 
anrechenbar auf ein Studium zu beherrschen. Falsch!

Die Aufgabenstellung an einer Hochschule würde anders aussehen: Die 
Übertragungsgleichung des PT100 wird nicht gegeben, sondern soll vom 
Studenten selbständig anhand einer Taylorreihe entwickelt werden für den 
gesamten Teperaturbereich. Linearitätsbetrachtungen werden verlangt. 
Fehlerströme sollen diskutiert werden nebst Lösung (Mehrdraht PTC). 
Hinzu kommt der Weg zum Instrumentenverstärker oder Lock in/OTA. All das 
hat der Azubi nie gemacht, wähnt sich aber ebenbürdig, weil er das Thema 
PT100 "bereits hatte".

So ähnlich sieht es auch mit Techniker und Bachelor, sowie die begehrte 
Anrechnung aus. Dort gibt es nichts anzurechnen!

Autor: Andreas (Gast)
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WT schrieb:
> Da hast du recht das vorherige Wissen aus dem Bachelorstudium fehlt.
> Das Wissen, waslches für die Voraussetzung für diesen Studiengang dient
> kann aber eben auch auf einem anderen Wege nachgewiesen werden. Somit
> fehlt es sicherlich nicht komplett sondern wurde auf einem anderen Wege
> erworben (andere Ausbildungen, Lehrgänge, Berufserfahrung)

Nein, das geht eben nicht. Hast du dir mal angeschaut du was an der Uni 
z.B. über Feldtheorie oder Informationstheorie gelehrt wird? Das gibt es 
in keiner Ausbildung, keinem Lehrgang und keinem nicht-akademischen 
Beruf. Wer meint das wäre für ihn kein Problem, der kann ja einfach 
nebenbei ein Bachelor-Fernstudium machen. Aber anscheinend ist das ja 
doch ein Problem, sonst würden das alle machen, statt Anrechnungen zu 
fordern.

Autor: Tom (Gast)
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Also ich kann hierzu sagen, dass ich vor meinem FH-Studium den Techniker 
gemacht habe.
Hab mir auch gedacht, dass die ersten Semester locker durch meinen 
Techniker zu erledigen sind, allerdings wurde mir hier die Grenze 
bereits im ersten (!) Semester aufgezeigt, da hier der Stoff in 
Grundlagen Elektrotechnik bereits weit über dem der Technikerausbildung 
steht.
In der Techniker-Ausbildung muss niemand Aufgaben mit Hilfe von 
Differntial- oder Integralgleichungen lösen.
Im Studium wird dieses jedoch von Anfang an gefordert.

Ich will hier den Techniker nicht schlecht reden, da hier wiederum viele 
Praxisnahe Themen, welche im Studium nie behandelt wurde, gelehrt 
wurden.
Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass es mit der 
Hochschulausbildung nicht viel gemeinsam hat.

Daher ist es für mich auch verwunderlich, wie man ohne Vorherigen Dipl. 
bzw. Bachelor zu einem MSx zugelassen werden kann.

Mit Sicherheit ist es für einen Techniker auch machbar, gezielt diese 
Lehrinhalte zu büffeln, aber dadurch wird das Bachelor Studium niemals 
ersetzt.

Ich finde es daher sehr unangebracht jemanden innerhalb 4 Semester einen 
auf dem Papier höheren akad. Grad zu verleihen, was der Master ja 
duchaus ist, als nach einem 8 Semestrigen Diplomstudiengang.

Autor: WT (Gast)
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"Es ist ein Unterschied, ob man an ein Themengebiet nur mal rangerochen
hat und danach multiple Choice 1-aus-5-Fragen ankreuzen muß oder ob man
völlig selbständig einen Lösungsweg erarbeiten muß, mit anschließender
Diskussion und Fehleranalyse. Ich erlebe es auch, daß einige abgehobene
Azubis nach bestandener Ankreuzprüfung den Satz loslassen: "Ach das
hatten wir auch (beim Vergleich der Lehrinhalte zur Hochschule)". Diese
Leute wissen aber (durch den Tellerrand) nicht, daß man ein Themengebiet
mit gleichem Inhalt auf völlig verschiedenem Niveau bearbeiten kann."

Wurde auch nie etwas anders behauptet.

"So ähnlich sieht es auch mit Techniker und Bachelor, sowie die begehrte
Anrechnung aus. Dort gibt es nichts anzurechnen!"

Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, das gibt es. Es wurden die 
Fächer auf den Inhalt und das Niveau überprüft. Glaub es doch endlich. 
Wurde auch nachgewiesen, schau selbst nach.


"Nein, das geht eben nicht."
Schon komsich, dass es wohl doch geht die für bestimmte Studiengänge 
erforderlichen Kenntnisse anderweitig nachzu weisen.
Das genau die Kenntnisse aus dem Bachelorstudium da sind hat keiner 
behauptet, aber wenn es für einen solchen Master ausreichend ist und die 
Ienntnisse z.B. durch eine Prüfung nachgewiesen werden, eben die 
Kenntnisse die für diesen Studiengang erforderlich sind, dann besteht 
kein Zweifel.

Autor: WT (Gast)
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"Ich finde es daher sehr unangebracht jemanden innerhalb 4 Semester 
einen
auf dem Papier höheren akad. Grad zu verleihen, was der Master ja
duchaus ist, als nach einem 8 Semestrigen Diplomstudiengang."

Ein "Master", der als Abschluss eines Universitätslehrganges erworben 
worden ist, ist in KEINEM Fall gleichwertig mit einem deutschen 
universitären Diplom.

Das über den Master von Krems, als Universitätslehrgang.

Autor: BaneE (Gast)
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Und wie unterscheidet man dann einen Master als Universitätslehrgang und 
einen, welcher über Bachelor- und Masterstudium an einer Uni erworben 
wurde????
Ist doch meiner Meinung nach der selbe akad. Grad, oder sehe ich das 
falsch?
Beides steht dann als MSc auf der Visitenkarte drauf.....

Autor: Thomas (Gast)
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>Ihr könnt nicht über den Tellerrand schauen. Jeder Bachelor, der in
>einen Technikerlehrplan schaut, kann nur lachen, wenn er hört, daß sich
>manche als gleichwertig empfinden. Ich mache mich wieder unbeliebt, aber
>das allgemeine Grundlagenzeug der Technikerschule beherrscht jeder
>Abiturient, im Gegenteil hat es ausführlicher gehabt, auch wenn er
>später Kunsthistorik studiert! Und die berufsfachlichen Themen werden
>auf einem Niveau gelehrt, das keiner Hochschule entspricht.


Das ist schon sehr arrogant, denn Abiturienten können Meistern oder 
Technikern nicht das Wasser reichen. Natürlich sind diese 
Weiterbildungen nicht so tief und weit wie beim Bachelor. Es fehlt da 
eben die Durchlässigkeit, da Fortbildung leider durch Überheblichkeit 
der Hochschulen zur Sackgasse geworden sind. IN Australien ist das 
beispielsweise anders und dort kann man nach der TAFE zur Uni wechseln.

http://www.ranke-heinemann.de/australien/bildungssystem.php

Autor: WT (Gast)
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"Und wie unterscheidet man dann einen Master als Universitätslehrgang 
und
einen, welcher über Bachelor- und Masterstudium an einer Uni erworben
wurde????
Ist doch meiner Meinung nach der selbe akad. Grad, oder sehe ich das
falsch?
Beides steht dann als MSc auf der Visitenkarte drauf....."

Wie unterscheidest du einen Bachelor der FH und der Uni? Oder einen 
Bachelor der aus dem Ausland wie im obigen Beispiel von einer 
Krankenschwester bzw. dem auf dem Level unserer Fachschulebe?
Einen Bachelor der von 6 Semestern mit einem der 7 oder 8 dauert?
Wie unterscheidest du einen Techniker ohne vorherige Lehre von einem mit 
einer?

Du siehst das nicht falsch, ist beides der akademische Grad MSc.
Wenn du dich darüber aufregst, dann kämpfe für eine einheitliche 
Regelung in allen Ländern, denn dann weiß jeder was ein Bachelor ist und 
gelernt hat und was ein Master ist und gelernt hat.
Zudem sollte es aber auch innerhalb Deutschlands eine einheitliche 
Regelung bezüglich der Länge und des Inhaltes geben um eine 
Gleichberechtigung zu erhalten.


"Das ist schon sehr arrogant, denn Abiturienten können Meistern oder
Technikern nicht das Wasser reichen."

Das ist es in der Tat.
Von den allgemeinbildenden Fächern mal abgesehen, die im Anspruch an 
einer Fach- oder Berufsfachschule natürlich niedriger sind,  gebe ich 
dir recht.

Autor: Ben (Gast)
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Was mich nur an der ganzen Sache stört, sind diese "Aufgesetzten Master"
wo ein fundiertes Grundstudium überhaupt nicht vertieft wird.

Ob ein Meister oder Techniker Probleme mit Differentialgleichungen oder 
sonstiges haben, soll uns doch auch nicht stören. Abiturienten haben 
dies auch und jeder lernt seine Grenzen kennen. Besteht oder besteht 
nicht.

Warum soll der z.B. ein Techniker ein Bachelor nachmachen um einen 
Master zu machen ?

Weil er zu wenig Kenntnisse hat? -> Dann besteht er auch nicht
Weil der Master auch vom "Techniker" oder einen mit "Berufserfahrung zu 
schaffen ist? -> Neid?

Und genau hier möchte ich darauf hinweisen das mich der Neid von 
gewissen Leuten wenig stört. Was micht an der Sache stört sind diese 
lockeren Master....
An einer richtigen Uni muß man nunmal sein Wissen transferieren um 
diesen vertiefen zu können.
Hierfür muß z.B. ein Techniker(z.B. Informatik) schon mehr drauf 
haben... und auch ein Bachelor in BWL hat nicht viel mehr Mathe drauf um 
z.B. einen Master in praktischer Informatik zu machen...

Darum bin ich gegen einfache Master !!! Über den Zugang zum Studium 
können sich dann jene Leute die nicht so gut lernen können und trotzdem 
bestanden haben weiterhin streiten... Denn auch Techniker sind nicht 
weniger lernfähig als Bachelorabsolventen. Wir alles sind Menschen mit 
unterschiedlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnissen - nicht alle 
gleich.

Darum ist nicht die Vorbildung auf Papier nicht entscheidend für das 
Talent.

Der Weg zum Master in einer Uni geht nicht ohne Vorbildung!!! Alles 
andere sind "Schaumaster" und diese müssen weg - ganz gleich welches 
Land(Österreich steht da leider nicht allein mit dieser 
Scheingraduierung...)

Autor: WT (Gast)
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"Und genau hier möchte ich darauf hinweisen das mich der Neid von
gewissen Leuten wenig stört. Was micht an der Sache stört sind diese
lockeren Master...."


"Was mich nur an der ganzen Sache stört, sind diese "Aufgesetzten 
Master"
wo ein fundiertes Grundstudium überhaupt nicht vertieft wird."


An sich eine gute Einstellung bezüglich anderer Bildungsgänge und 
Durchlässigkeit. ;-)

Was meinst du mit lockerer Master? Alle Nicht-konsekutiven?

Autor: Gastino G. (gastino)
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Thomas schrieb:
> Das ist schon sehr arrogant, denn Abiturienten können Meistern oder
> Technikern nicht das Wasser reichen.

Dann können sie doch mit Leichtigkeit das Abitur nachholen.

Autor: WT (Gast)
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"Dann können sie doch mit Leichtigkeit das Abitur nachholen."

Warum sollten sie das tun? Mit dem Fachschulabschluss kann man das 
arbeiten anfangen...und allein mit dem Abitur? ;-))
Soll jetzt nicht abwertend gegenüber Gymnasiasten sein oder so, ich 
weiß, dass es nicht einfach ist.

Autor: Gastino G. (gastino)
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WT schrieb:
> Warum sollten sie das tun? Mit dem Fachschulabschluss kann man das
> arbeiten anfangen...und allein mit dem Abitur? ;-))

Ja und? Dann fängt man eben an zu arbeiten. Es ging aber nicht um das 
Arbeiten, sondern um das Studieren.

Autor: urmel (Gast)
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Der Master beinhaltet den Bachelor ohne Bachelor gibts keinen Master. 
Sonst ist man nur jemand der mal 4 Semester auf der uni war und das 
könnte man dann auch anders nennen.

Nur wenn Masterstudiengänge ohne Bachelor Schule machen, macht niemand 
mehr den Bachelor. Alles studiueren dann schön per Fernstudium Master 
und machen ne Lehre vorher (die Berufserfahrung kommt ja von allein). 
Bringt viel Geld und ist lockerer. Die Einstiegshürden verhalten sich 
dann antiproprotional zum Lehrgangspreis und wir werden alle Master, 
abgesehen von den Deppen die so dumm sind nen ordentliches Studium zu 
machen.

Autor: WT (Gast)
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"Ja und? Dann fängt man eben an zu arbeiten. Es ging aber nicht um das
Arbeiten, sondern um das Studieren."

Stimmt das könnet man tun alleine mit dem Abitur.
Vielleicht findest du ja demnächste mal eine Stellenausschreibung in der 
steht: Dipl. Ing./ Techiker oder Abitur. ;-)

Auch zu dem Thema gibts keine Notwenidigkeit weil der Techniker 
mittlerweile als allgemeiner Hochschulzugang akzeptiert ist (finde ich 
zwar auch nicht so gut, ist aber so)
Daneben ist es sogar vereinzelt möglich sich etwas anrechnen zu lassen.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Sowas kann doch eigentlich nur funktionieren, wenn das Studium ein 
Inselstudium ist, also mit Inselwissen, und stark abgespeckt. Wenn 
zentrale Fächer wie Mathe draußen gelassen werden, und nur die 
oberflächlichsten Anwendungsfächer drin sind, die eben nicht so 
wissenschaftslastig sind, da kann ich mir noch so gerade eben 
vorstellen, daß was gehen könnte. Z.B. sowas wie EDV1 oder BWL1.


Gastino G. schrieb:

>Aua! Wenn man das liest, dann ist dieser
>Dünnbrett-Master ja noch eine der
>besseren Angebote. Diese
>"Weiterbildungs-Uni" ist ja ein ganz
>tolles Institut... :D :D

Da geht es wohl alleine nur um Einnahmequellen, nicht um den Studenten. 
Ob der mit voller Wucht gegen die Wand läuft, das ist denen doch sowas 
von sch...egal. Ich hab ja hier schon mal einen erlebt, der ohne Abi 
studieren durfte. Mann, was war der am schwitzen, und zwar vom Beginn 
des Grundstudiums an...

Ist ja auch sonst im Grunde nicht anders. Die Leute werden mit den 
besten Versprechen nach wie vor in MINT-Studiengänge gelockt, wohl 
wissend, daß da nur ein Teil später in die richtigen Bahnen gerät.

Meine ehemalige FH hatte auch mal ein Halbtagsstudium für Informatiker 
eingeführt. Vorlesung 2 mal die Woche 4 Stunden abends nach Feierabend, 
und Samstags ganztags. Man hat ja sonst nichts zu tun. Selbst bei einem, 
der sich im Job den ganzen Tag die Eier schaukelt: Abends noch mal 4 
Stunden höchst konzentriert zu sein, ist sehr grenzwertig. Es bleibt ja 
auch nicht nur bei den Präsenzzeiten: Da ist noch echt Nacharbeiten zu 
Hause angesagt, und sicher nicht wenig. Sicher ganztags Sonntags...

Was hatte ich da Blender um mich herum. Eine Bekannte sagte damals zu 
mir, um mich herabzuwürdigen: Verstehe nicht, was an E-Technik so schwer 
sein soll, mein Freund macht das jetzt mal locker nebenbei, und verdient 
noch volles Geld...

Nach ein paar Monaten hörte man von der Sache schon gar nichts mehr. 
Dabei sollte dieses Halbtagsstudium über geschlagene 8-10 Jahre (!!!) 
gehen, der doppelten Dauer des Vollzeitstudiums, denn geschenkt wird ja 
nichts. Bei späterer Nachfrage bei meiner Bekannten, stammelte die: Ähm, 
jaaaa, der Mann hat hingeschmissen, war doch etwas heftiger als 
gedacht...

Ahaaaaa!!!

Und letztendlich: Nach den 8 Jahren ist man mit dem Abschluß dann auch 
noch zu alt. Denn, wie alt ist denn der Student mit Berufserfahrung zu 
Beginn?

Gut, es hat sich erledigt. Das ganze Ding wurde wohl eingestampft, ich 
hab davon nie mehr was gehört.

>Da erübrigt sich eigentlich die Diskussion
>um deren "Studiengänge" völlig.

Allerdings!

Übrigens, Berufserfahrung: Ich war selbst vor meinem Vollzeitstudium 
über 10 Jahre lang Servicetechniker im TK-Bereich. Und was hätte ich alt 
ausgesehen, mit der Erfahrung von dort aus dem Beruf ein abgespecktes 
Studium zu absolvieren. Sorry, aber ich kann das etwas beurteilen. Das 
ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

Autor: High Performer (Gast)
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>Das ist schon sehr arrogant, denn Abiturienten können Meistern oder
>Technikern nicht das Wasser reichen. Natürlich sind diese
>Weiterbildungen nicht so tief und weit wie beim Bachelor.

Du neigst zu extremen Untertreibungen mit "Natürlich sind diese 
Weiterbildungen..."! Eine Techniker- oder Meisterausbildung hat mit 
einem Studium nichts zu tun. Punkt! Sagt mal, ich wundere mich manchmal, 
wie Leute hier ohne jede Vorstellung eines Studiums derartige 
Behauptungen aufstellen.

Autor: High Performer (Gast)
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>Warum sollten sie das tun? Mit dem Fachschulabschluss kann man das
>arbeiten anfangen...und allein mit dem Abitur? ;-))

Allein mit dem Abitur kann man das Denken anfangen! ;-)

SCNR!

Autor: WT (Gast)
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" Eine Techniker- oder Meisterausbildung hat mit
einem Studium nichts zu tun. Punkt!"

Und ganau das stimmt nicht...
Auch wenn du es nicht wahrhaben möchtest. Ach ja, Punkt!

"Allein mit dem Abitur kann man das Denken anfangen! ;-)"

Wofür man mit einem berufsqualifizierenden Abschluss auch noch Geld 
bekommt... ;-)

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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High Performer schrieb:
>>Das ist schon sehr arrogant, denn Abiturienten können Meistern oder
>>Technikern nicht das Wasser reichen. Natürlich sind diese
>>Weiterbildungen nicht so tief und weit wie beim Bachelor.
>
> Du neigst zu extremen Untertreibungen mit "Natürlich sind diese
> Weiterbildungen..."! Eine Techniker- oder Meisterausbildung hat mit
> einem Studium nichts zu tun. Punkt! Sagt mal, ich wundere mich manchmal,
> wie Leute hier ohne jede Vorstellung eines Studiums derartige
> Behauptungen aufstellen.


Jedenfalls sind viele mit Abitur nicht studierfähig. Stur 
auswendiglernen reicht, um ein ABI zu bekommen und dann noch super 
Noten, welche mit LK Kunst usw. gemacht werden. Darum haben Leute mit 
Fortbildung deutlich mehr drauf und es eher verdient zu studieren.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Thomas schrieb:

>Jedenfalls sind viele mit Abitur nicht
>studierfähig. Stur auswendiglernen reicht,
>um ein ABI zu bekommen und dann noch super
>Noten, welche mit LK Kunst usw. gemacht
>werden.

Da ist etwas Wahrheit drin. Wir bekamen im Labor an der FH gelegentlich 
schon mal Besucher vom Abi, die Mathe abgewählt hatten. Die sich den 
Fachbereich etwas anschauen wollten. Interessenten fürs 
E-Technik-Studium. Wir verdrehten alle nur die Augen...

>Darum haben Leute mit Fortbildung
>deutlich mehr drauf und es eher
>verdient zu studieren.

Leute mit einer schon mal geschafften soliden Berufsausbildung, und 
vielleicht noch anschließende Berufspraxis, und spätere Fortbildung 
hinsichtlich Fachabitur, auf jeden Fall.

Autor: High Performer (Gast)
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Nur mal ein kleiner Einwurf zum Thema Studium, dass auch diejenigen 
hier, die nicht studiert haben, eine kleine Vorstellung von den 
Anforderungen bekommen:

In meinem Studium (Diplom (FH) Elektronik / Technische Informatik) gabe 
es einige Prüfungen, in denen alle Hilfsmittel erlaubt waren. OK, das 
war vor den Zeiten, in denen jeder ein Handy hatte ;-)

Aber genau die Prüfungen waren die schwierigsten. Der Stapel Bücher und 
andere Doku hat zwar beruhigt, aber meist hat der Stapel Bücher einen 
nicht weitergebracht.

Und für die Interessierten: schaut doch mal kurz in eine "akademische" 
Formelsammlung rein, ich kann hier den "Bronstein" empfehlen.

Autor: WT (Gast)
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"Jedenfalls sind viele mit Abitur nicht studierfähig."
Das stimmt allerdings.

"Darum haben Leute mit
Fortbildung deutlich mehr drauf und es eher verdient zu studieren."
So pauschal würde ich es jetzt nicht sagen. Gibt solche un solche.
Aber normalerweise sollte es im jeweiligen Fachbereich so sein.

Autor: Paul (Gast)
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>Das ist schon sehr arrogant, denn Abiturienten können Meistern oder
>Technikern nicht das Wasser reichen.

Lies mal richtig, was ich schrieb. In den allgemeinbildenten Fächern 
sind duie Abiturienten haushoch überlegen. In den spezialisierenden 
Fächern nicht. Da es hier aber nicht um den Berufseintritt geht, sondern 
um ein Hochschulstudium, spielt das keine Rolle. Mit anderen Worten: Der 
Abiturient ist spezialisiert worden zur Aufnahme eines 
Hochschulstudiums, der Techniker mit Einschränkungen, der Meister gar 
nicht. Nun wollen aller drei an die Hochschule, wer ist da im Vorteil?

>Wie unterscheidest du einen Bachelor der FH und der Uni?

Gar nicht. Weil ein Akkreditierungsrat dafür sorgt, daß die Ansprüche 
normiert sind und deshalb gleichwertig.

>Warum sollten sie das tun? Mit dem Fachschulabschluss kann man das
>arbeiten anfangen...und allein mit dem Abitur? ;-))
... kann man das studieren an einer Hochschule anfangen. Nun kommen aber 
die Fachschulabsolventen und wollen die "Seite" wechseln und auch 
studieren. Die KMK läßt das auch noch zu. Als Gerechtigkeit müßte man 
jetzt jedem Abiturienten den Facharbeiterbrief in die Hände geben, ohne 
das auch nur ein Tag Berufsausbildung stattfand.

>Jedenfalls sind viele mit Abitur nicht studierfähig.

Besser: Einige Abiturienten sind nicht studierfähig, die Techniker zum 
größten Teil nicht, obwohl sie durch Entgegenkommen des 
Kultusministeriums jetzt dürfen und die Meister haben nicht eine 
Kenntnis von dem, was man schon im Grundstuium voraussetzt.

> Stur
>auswendiglernen reicht, um ein ABI zu bekommen und dann noch super
>Noten, welche mit LK Kunst usw. gemacht werden.

Auf jeden Fall reicht es für ein Abi nicht, Multiple Choice Fragen 1 von 
5 mal anzukreuzen, wie in der Facharbeiterprüfung. Dort wird selbst. 
Erarbeiten von Lösungen gelernt, nocht das Ankreuzen von Lösungen, die 
ein anderer vorgedacht hat.

Autor: WT (Gast)
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"Nun kommen aber
die Fachschulabsolventen und wollen die "Seite" wechseln und auch
studieren. Die KMK läßt das auch noch zu. Als Gerechtigkeit müßte man
jetzt jedem Abiturienten den Facharbeiterbrief in die Hände geben, ohne
das auch nur ein Tag Berufsausbildung stattfand."

Wenn dann müsste man den Abiturienetn zur Abschlussprüfung zulassen oder 
ihm die gleichen Rechte wie einem Facharbeiter/ Gesellen verleihen um 
einen Eintritt ins Berufsleben alleinem mit dem Abitur starten zu 
können, ohne das absolvieren einer zusätzlichen Ausbildung.
Soweit ich weiß bekommt der Techniker oder Meister kein exra Zeugnis auf 
dem steht " Allgemeine Hochschulreife" o. Ä.
Der Abschluss als solcher wird als allgemeiner Hochschulzugang 
anerkannt.

"Auf jeden Fall reicht es für ein Abi nicht, Multiple Choice Fragen 1 
von
5 mal anzukreuzen, wie in der Facharbeiterprüfung."
Dast stimmt allerdings, aber so "billig" ist eine Ausbildung auch nicht 
und überall reicht es nicht einfach ein paar Fragen anzukreuzen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Dast stimmt allerdings, aber so "billig" ist eine Ausbildung auch nicht
>und überall reicht es nicht einfach ein paar Fragen anzukreuzen.

Mir machste da nichts vor. Ich bin für die Azubis zuständig und sehe, 
was da gefordert wird. Eigenes Denken wird nicht erwünscht.

Autor: Ben (Gast)
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Paul schrieb:
> Mir machste da nichts vor. Ich bin für die Azubis zuständig und sehe,
> was da gefordert wird. Eigenes Denken wird nicht erwünscht.

Dürfen wir wissen was Du ausbildest?

Paul schrieb:
> Als Gerechtigkeit müßte man
> jetzt jedem Abiturienten den Facharbeiterbrief in die Hände geben

Damit er dann auch ausbilden kann?

Paul schrieb:
> Besser: Einige Abiturienten sind nicht studierfähig, die Techniker zum
> größten Teil nicht, obwohl sie durch Entgegenkommen des
> Kultusministeriums jetzt dürfen und die Meister haben nicht eine
> Kenntnis von dem, was man schon im Grundstuium voraussetzt.

Wer nicht "studierfähig" ist, entscheiden die Noten. Studierwilligen 
soll der Zugang erleichtert werden, sie bekommen kein Diplom geschenkt.
Genauso wenig wie der Abiturient eine Ausbildung geschenkt bekommt. 
Duales Studium wäre eine Alternative.
Studieren ohne "Grundkenntnisse" geht schon-mal gar nicht. Ohne 
Vorkenntnisse kann man egal wo, wenig transferieren.

Ich lese nur Neid. Dabei ist doch die individuelle Leistung eines jeden 
verschieden. Für alle ohne Hoch/Fachschulreife Techniker und Meister 
gibt es auch die Zugangsprüfung (ohne Multiple "Choice")

Autor: WT (Gast)
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"Mir machste da nichts vor. Ich bin für die Azubis zuständig und sehe,
was da gefordert wird. Eigenes Denken wird nicht erwünscht."

Schön, dass es bei dir so ist und du deinen Azubis das eigene Denken 
nicht erlaubst, pauschal ists allerdings nicht in jeder Ausbildung so.

Autor: Paul (Gast)
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>Schön, dass es bei dir so ist und du deinen Azubis das eigene Denken
>nicht erlaubst, pauschal ists allerdings nicht in jeder Ausbildung so.

Das gibt die IHK vor, nicht der betriebliche Ausbilder. Selbst die 19" 
Einschübe darf man nicht am freien Markt kaufen, sondern muß sie bei 
einem Wucherer mit den Anfangsbuchstaben Chr. kaufen.

>Dürfen wir wissen was Du ausbildest?

Es sind Elektroniker für Geräte und Systeme.

>Studierwilligen soll der Zugang erleichtert werden,

und

>Studieren ohne "Grundkenntnisse" geht schon-mal gar nicht.

paßt irgendwie nicht so richtig zusammen, gelle?

>Ich lese nur Neid. Dabei ist doch die individuelle Leistung eines jeden
>verschieden.

Aber ihr wollt für die individuelle Leistung den gleichen, nämlich den 
höchsten Abschluß!

Ich glaube einige sollten sich wirklich erst mal mit der Bedeutung des 
Wortes Neid auseinandersetzen. Wieso sollte ich, der seit 1991 ein 
Abitur in der Tasche hat, danach ein 4jähriges Studium ohne 
Sonderreglung erfolgreich beendet hat, auf jemanden neidisch sein, der 
jetzt versucht, unter Umgehung von Leistungen einen hoch fragwürdigen 
Abschluß zu erreichen? Glaubt ihr nicht, daß jeder Personaler, der den 
regulären seriösen Weg zu einem Abschluß kennt, sich nicht schief lacht, 
wenn er so eine Bewerbung von einem Schnellbesohlten auf dem Tisch hat?

>Für alle ohne Hoch/Fachschulreife Techniker und Meister
>gibt es auch die Zugangsprüfung (ohne Multiple "Choice")

Also erst mal hat ein Techniker die Fachschulreife schon zu Beginn, 
sonst hätte er seine Fachschule nicht anfangen dürfen. Die gibt es mit 
Abschluß der 10. Klasse. Hier geht es um die Hochschulreifen. Techniker 
bekommen sie je nach Bundesland zu ihrem Abschluß dazu oder müssen noch 
weitere Zusatzprüfungen ablegen für die FHR. Ein Meister darf ab 2009 
mit seinem Meisterbrief bundesweit an allen Hochschularten (Uni/FH) in 
allen Fächern studieren, wie ein Abiturient auch. Sonderprüfungen für 
Nichthochschulreife gab es schon immer, nur bestanden die die wenigsten. 
Hier geht es doch darum, daß das mittlerweile nicht mehr genug ist, 
sondern man gleich den Bachelor überspringen will und den Master 
beginnen.

Autor: WT (Gast)
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"Das gibt die IHK vor, nicht der betriebliche Ausbilder."

Allerdings hat der betrieblich Ausbilder einen Einfluss auf den Ablauf 
und die Förderung seiner Azubis.
Wie gesagt, es kommt auf die Ausbildung an.

"Ich glaube einige sollten sich wirklich erst mal mit der Bedeutung des
Wortes Neid auseinandersetzen."

Da solltest du tun, den Link der Bedeutung habe ich dir schon geschickt. 
Denn laut der Definition des Wortes Neid, passt es bei dir wie die 
Faust.

"Glaubt ihr nicht, daß jeder Personaler, der den
regulären seriösen Weg zu einem Abschluß kennt, sich nicht schief lacht,
wenn er so eine Bewerbung von einem Schnellbesohlten auf dem Tisch hat?"

Wenn der Personaler auch so neidisch ist und einen eingeschfänkten Blick 
bezüglich unseres Bildungssystems hat, dann ja, ansonsten nein.


"Also erst mal hat ein Techniker die Fachschulreife schon zu Beginn,
sonst hätte er seine Fachschule nicht anfangen dürfen."

Ähm, ich weiß jetzt nicht wo du diese Info her hast, aber bei uns in 
Bayern ist es nicht so.
Die Fachschulreife wird entweder nach dem ersten Jahr vergeben oder mit 
der erfolgreichen Abschlussprüfung, sofern vorher kein mittlerer 
Bildungsabschluss (mittlere Reife, Oberstufenreife,...) vorhanden ist.
Ebenso läuft es z.B. an Berufsfachschulen ab, dort wird beim Bestehen 
der Abschlussprüfung mit einem Schnitt von 2,5 der mittlere 
Bildungsabschluss erworben sofern dieser noch nicht vorhanden ist (keine 
Angst es bekommt keiner das Realschulzeugnis in die Hand gedrückt).

Autor: WT (Gast)
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"Hier geht es doch darum, daß das mittlerweile nicht mehr genug ist,
sondern man gleich den Bachelor überspringen will und den Master
beginnen."

Und dies funktioniert nur, wenn die für den jeweiligen Master 
vorausgesetzen Kenntnisse nachgewiesen werden, was eben auch auf einem 
anderen Weg geschehen kann als alleine durch einen Bachelor.
Sind diese Kenntnisse nicht ausreichend nachgewiesen worden, kann kein 
derartiges Studium begonnen werden.

Autor: Paul (Gast)
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>was eben auch auf einem
>anderen Weg geschehen kann als alleine durch einen Bachelor.

Auf welchem? Dazu müßte der Kandidat die Bachelorprüfungen schreiben. 
Genau das passiert eben nicht (würde er auch zu 99% nicht packen).

Autor: P. S. (Gast)
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Es gibt doch eigentlich nur 2 Moeglichkeiten:

1) Der Master ist eine Fortfuehrung des Bachelors, dann ist er nur mit 
Koennen auf Bachelor-Niveau bestehbar.

2) Der Master ist keine Fortfuehrung des Bachelors und auch ohne das 
oben genannte Koennen bestehbar.


Im ersteren Fall eruebrigt sich der Bachelor als Zulassungskriterium, 
denn wer den Master besteht, beweist die noetige Kompetenz eben dadurch, 
der Rest faellt durch. Im zweiteren Fall eruebrigt sich der Bachelor 
sowieso, da es sich ja offensichtlich um einen vom Bachelor 
unabhaengigen Studiengang handelt. Eine Moeglichkeit, sich unverdient 
einen Abschluss zu erschleichen, gibt es in keinem dieser Faelle.

Autor: Andreas (Gast)
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Peter Stegemann schrieb:
> Im ersteren Fall eruebrigt sich der Bachelor als Zulassungskriterium,
> denn wer den Master besteht, beweist die noetige Kompetenz eben dadurch,
> der Rest faellt durch.

Der Bachelor ist nicht einfach dazu da die Leute fit für den Master zu 
machen, sondern dazu ihnen eine breite Basis zu verschaffen, die dann 
im Master in die gewünschte Richtung spezialisiert werden kann. Wenn man 
nur den Master macht, dann kann man sich als Fachidiot durchmogeln. Im 
Extremfall könnte man z.B. einen Master im Bereich Digitale 
Signalverarbeitung machen, ohne je den Unterschied zwischen Strom und 
Spannung gelernt zu haben.

Autor: P. S. (Gast)
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Andreas schrieb:
> Im Extremfall könnte man z.B. einen Master im Bereich Digitale
> Signalverarbeitung machen, ohne je den Unterschied zwischen Strom und
> Spannung gelernt zu haben.

Das waere dann Fall 2.

Autor: Ben (Gast)
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Paul schrieb:
> Sonderprüfungen für
> Nichthochschulreife gab es schon immer, nur bestanden die die wenigsten.
> Hier geht es doch darum, daß das mittlerweile nicht mehr genug ist,
> sondern man gleich den Bachelor überspringen will und den Master
> beginnen.
> ..warum auf jemanden neidisch sein, der
> jetzt versucht, unter Umgehung von Leistungen...


D.h. der Master ist wohl einigermaßen einfach, jeder der den Master 
anfangen darf könnte den Master auch tatsächlich bekommen....
Immerhin werden nach Deiner Definition die Kenntnisse des Bachelors 
nicht oder nicht zur Genüge mehr gefragt. Jeder der ein bisschen von 
Gleichungen und Wurzeln versteht hätte Chancen?
Nein, natürlich nicht!
Wo ist dann das Problem -> Missgunst? Für was? "Umgehung von Leistung"

>Studieren ohne "Grundkenntnisse" geht schon-mal gar nicht.
>paßt irgendwie nicht so richtig zusammen, gelle?
Genau, deswegen verstehe ich Deine "Missgunst" nicht.

Wenn man nichts kann-ist Master out, Bachelor out, Ausbilder out...

Ausbilder???
Paul schrieb:
"Das gibt die IHK vor, nicht der betriebliche Ausbilder."

Die Zuständige Stelle regelt nichts. Die Überwacht die Ausbildung!!

Rechtsverordnung = Ausbildungsverordnung:
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/indelausbv...
> Eigenes Denken wird nicht erwünscht.

????
Eigene Handlungskompetenz im Studium zu kurz gekommen???

http://www.sihk.de/produktmarken/bildung/Informati...


AEVO nach Studiumabschluss wahrscheinlich nicht nötig???
Kern- und Fachqualifikationen???

Aber sich über studierende beschweren..
Böse... einfach so den Master abstauben, andere haben diesen noch nicht, 
dabei haben Sie studiert. "BILD" würde es so ähnlich aufziehen... Ohne 
Not.
Masterdernennung (egal welche Leistung und Kenntnisse - man sollte den 
Bachelor haben???)

1.Um ausbilden zu können sollte man ebenfalls genau definierten Beruf 
abgeschlossen haben
2.und einen Nachweis der Ausbildereignung führen....

1. so Verordnung: Reicht aber die nachgewiesene Erfahrung im Beruf, so 
wie bei Dir.
2. Brauchte man bisher kein Nachweis für Ausbildereignung. So wie bei 
Dir.

Oder warum redet man über seine Ausbildenden so abfällig.
Unzufriedenheit??

Autor: Matthias (Gast)
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Servus Leute,
ich bin der Meinung, dass jemand ohne Abitur ein Studium beginnt und 
relativ gut schaft, ist doch dann nicht weniger leistungsfähig als einer 
mit Abi.

Braucht für zB E-Studium wirklich die ganzen Fächer: wie Chemie, 
Biologie, Sport, Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde...

Wichtig ist doch nur, dass man ein gewisses Fundament in Mathematik und 
Physik hat sowie sehr gut und sehr schnell lernen kann.
Eine sehr gute Ausdrucksweise in Deutsch und Englisch schadet auch 
nicht.

Ich perönlich finde es nicht einfacher E-Studium zumachen, nach 
Techniker
Weiterbildung. Das ist dann auch noch der längerer Weg als dierekt nach 
dem Abitur ein Studium zu machen.

So hat wenigstens Etappenweise etwas in der Hand Facharbeiterbierf 
Technikerabschluss und dann Studium.... (bis zum Prof.).

Wenn man Abitur hat, dann hat man eigentlich nichts in der Hand.

Wenn man dann zur einer Firma hingeht und man will dorten arbeiten.
Fragt der Personaler Was kannst du?
Und Du sagst dann ich hab Abitur.

Autor: TT (Gast)
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Paul schrieb:
> Mir machste da nichts vor. Ich bin für die Azubis zuständig und sehe,
> was da gefordert wird. Eigenes Denken wird nicht erwünscht.

Vielleicht solltest du dich dann mal etwas mehr um deine Azubis kümmern, 
statt den ganzen Tag damit zu verbringen in irgendwelchen Foren über
Bildungspolitische Themen zu referieren... Wenn man mal so verfolgt 
wieviele Beiträge du über den Tag verstreut so postest fragt man sich 
wirklich ob du nichts zu tun hast. Statt hier große Sprüche zu klopfen 
und dich noch für dein vor zwanzig Jahren abgelegtes, hart erarbeitetes 
"Vollabitur" selbst zu beweiräuchern könntest du z.B. mal damit anfangen 
deinen Azubis etwas beizubringen oder sind diese wegen des fehlenden 
"Vollabiturs" bei dir schon als Fußvolk abgestempelt?

Autor: WT (Gast)
Datum:

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"Auf welchem?"

Beispielsweise Aufnahmeprüfungen in welchen die vorausgesetzen 
Kenntnisse für den jeweilgen Masterstudiengang geprüft werden.


"ich bin der Meinung, dass jemand ohne Abitur ein Studium beginnt und
relativ gut schaft, ist doch dann nicht weniger leistungsfähig als einer
mit Abi."

Da hast du vollkommen recht.

Autor: Ben (Gast)
Datum:

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Mal davon abgesehen das keiner den Bachelor, Techniker, Meister oder 
soger Master (um den es hier geht) hinterher geworfen bekommt...

Ausbilden (durfte) da hingegen jeder...
Meister geht auch ohne Gesellenbrief. Ausbilder geht ohne Gesellenbrief.
Seine Kenntnisse muß er bei der Fachlichen u. Teorie unter Beweis 
stellen.

Autor: Paul (Gast)
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>Vielleicht solltest du dich dann mal etwas mehr um deine Azubis kümmern,
>statt den ganzen Tag damit zu verbringen in irgendwelchen Foren über
>Bildungspolitische Themen zu referieren... Wenn man mal so verfolgt
>wieviele Beiträge du über den Tag verstreut so postest fragt man sich
>wirklich ob du nichts zu tun hast.

Was weißt Du über mein Leben? Aber urteilen. Wie ich vielleicht schon 
mal schrieb, bin ich 70% schwerbehindert, habe deshalb eine 
Teilzeitstelle und die andere Zeit bin ich selbständig.

>ch perönlich finde es nicht einfacher E-Studium zumachen, nach
>Techniker
>Weiterbildung. Das ist dann auch noch der längerer Weg als dierekt nach
>dem Abitur ein Studium zu machen.

>So hat wenigstens Etappenweise etwas in der Hand Facharbeiterbierf
>Technikerabschluss und dann Studium.... (bis zum Prof.).

Gegen Deinen Weg über den Techniker zum Studium hat doch keiner was. 
Problematisch wird es doch erst, wenn Du nach dem Techniker gleich den 
Master machen willst. Das ist Verkennung der eigenen Leistung und 
Mißachtung der Leistung anderer.

>Wenn man Abitur hat, dann hat man eigentlich nichts in der Hand.

Ist das nicht etwas großkotzig. Es ist schließlich der höchste 
schulische Bildungsabschluß in der Welt. Viele schaffen den gar nicht 
oder nur mit Nachhilfe.

>Beispielsweise Aufnahmeprüfungen in welchen die vorausgesetzen
>Kenntnisse für den jeweilgen Masterstudiengang geprüft werden.

Dann wär's ja OK. Aber die finden ja aus erdenklichen Gründen nicht 
statt. Sonst wäre das Interesse für dieses Angebot ja nicht so groß ;-)

>Die Zuständige Stelle regelt nichts. Die Überwacht die Ausbildung!!

Aufgabe für die Azubis war eine Schaltung für eine einfache 
Heizungsteuerung zu entwickeln. Als ich mich mit den Azubis hinsetzte 
und das erarbeitete, kam als Ergebnis durch die Berufsschullehrer, daß 
nur der eine IC erlaubt sie, den sie in ihrer Musterschaltung hatten. 
Mit anderen Worten: Die Denkarbeit war nicht erlaubt, es sollte genau 
die Schaltung nachgebaut werden, wie schon die letzten 5 Jahre - 
Kopieren! Tolle Leistung, Vor allem, warum sagen sie das nicht in der 
Aufgabenstellung. Vielleicht weil schon gar niemand mehr damit rechnete, 
daß mal eine andere Schaltung ausgedacht wird. Man hätte sich ja selber 
in Neues reindenken müssen.

>2. Brauchte man bisher kein Nachweis für Ausbildereignung. So wie bei
>Dir.

Eine Ausbildereignungsprüfung muß man bei der IHK schon ablegen, keine 
Angst. Und selbst so einen "Unqualifizierten" wie einen Ingenieur läßt 
die IHK da sogar ran.

>1. so Verordnung: Reicht aber die nachgewiesene Erfahrung im Beruf, so
>wie bei Dir.

Wieso soll ich die Qualifikation mit einem Hochschulabschluß nicht 
erfüllen, selbst wenn ich keinen Facharbeiter habe? Für die 
Schaltungstechnik usw. dürfte es schon reichen ;-)

Was ihr hier versucht, ist eine Parallele herzustellen. Ihr unterschlagt 
den Unterschied. Will jemand mit einem niedrigeren ABschluß ohne 
Nachweis von Leistung einen höheren oder ist jemand mit einem höheren 
Abschlu befähigt auch die Tätigkeit des niedrigeren auszuführen. Also 
dem Arzt traue ich das Fiebermessen schon zu, der Schwester die 
Magenspiegelung eher nicht. Weißt was ich meine?

Autor: Ben (Gast)
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Paul schrieb:
> Wieso soll ich die Qualifikation mit einem Hochschulabschluß nicht
> erfüllen,
Ohne Gesellenbrief/Meisterbrief  darfst Du ausbilden. Sicherlich bist Du 
was Theorie betrifft sicher ein Ass. Einen
...Beide Wege sind möglich um Ausbilden zu können und einen Meister zu 
erhalten. Genauso verhält es sich mit der in der Hochschule.

Einen Gesellenbreif bekommst Du deswegen sicherlich nicht geschenkt,
und kannst auch nie einen Meister ersetzten. Dennoch darfst Du im Feld 
tätig sein, so verhält es sich mit anderen....


Paul schrieb:
> Aufgabe für die Azubis war eine Schaltung für eine einfache
> Heizungsteuerung zu entwickeln. Als ich mich mit den Azubis hinsetzte
> und das erarbeitete,

Ich glaube Du verwechselst etwas im Dualen System. Näheres brauch ich 
jetzt nicht weiter erwähnen.

Paul schrieb:
> Eine Ausbildereignungsprüfung muß man bei der IHK schon ablegen,

Muß man erst seit 2009 wieder nachweisen um ausbilden zu können.
Und was ich bei Dir zwischen den Zeilen lese, nett formuliert, ist Dir 
die AEVO überhaupt nicht geläufig.

Autor: WT (Gast)
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"Gegen Deinen Weg über den Techniker zum Studium hat doch keiner was.
Problematisch wird es doch erst, wenn Du nach dem Techniker gleich den
Master machen willst. Das ist Verkennung der eigenen Leistung und
Mißachtung der Leistung anderer."

Ein Problem kann es geben wenn die benötigten Kenntnisse nicht vorhanden 
sind oder es vom Niveau zu hoch wird.
Mit einer Verkennung der eigenen Leistung und einer Mißachtung der 
Leistung anderer hat es nichts zu tun. Das machst du gerade.
Denn wenn jemand die Kenntnisse die für etwas benötigt werden 
anderweitig nachweist, was durch eine Aufnahmeprüfung, Aufnahmegespräch, 
Überprüfung der bisherigen Ausbildungsnachweise und Inhalte usw. 
stattfindet, hat er weder seine eigene Leistung verkannt noch die 
anderer mißachtet.
Wenn es durch die verantwortliche Leitung als ausreichend angesehen 
wird, dann wird hier nichts unrechtes gemacht.
Und das ein Abschluss in einem anderen Land gemacht wird, in dem andere 
Regeln herrschen ist auch nichts ungerechtes oder unrechtes.

EIn Beispiel anderer Art, der TBW, den kann man sowohl als Meister, 
Techniker oder Ing. machen. Geschenkt bekommt da keiner was. Es sind 
aber unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten vorhanden.
Dass der Begriff Master in Österreich auch für diese Lehrgänge verwendet 
werden darf, zieht weder den Master bei uns runter noch verachtet es den 
Bachelor, denn es basiert auf einem anderen Ausbildungssystem.

"Ist das nicht etwas großkotzig. Es ist schließlich der höchste
schulische Bildungsabschluß in der Welt. Viele schaffen den gar nicht
oder nur mit Nachhilfe."

Stimmt, hat auch meine Anerkennung verdient, nur sollte man das Abi 
nicht überbewerten.
Und allein mit einem Abitur kann man im Arbeitsleben wenig anfangen. Man 
hat einen allgemeinbildenden Schulabschluss, zwar den höchsten aber das 
wars auch schon. Man kann auch diverse Ausbildungen dadurch verkürzen 
aber machen muss man trotzdem eine.

Autor: Paul (Gast)
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>Denn wenn jemand die Kenntnisse die für etwas benötigt werden
>anderweitig nachweist, was durch eine Aufnahmeprüfung, Aufnahmegespräch,
>Überprüfung der bisherigen Ausbildungsnachweise und Inhalte usw.
>stattfindet, hat er weder seine eigene Leistung verkannt noch die
>anderer mißachtet.

Wenn... Eine Aufnahmeprüfung? Fehlanzeige und dann mit gleichem Niveau 
und Inhalt wie beim Bachelor, auch Nachholen der Bachelorthesis.
Die Ausbildungsnachweise können durchgesehen werden wie sie wollen, 
selbst bei gleicher wörtlicher Thematik, behandelt das ein Bachelor auf 
einem höheren Niveau. Das kann durch Blick in die beruflichen 
Ausbildungsunterlagen nicht erreicht werden, nur durch das Ablegen der 
Bachlorprüfungen.

Mißachtung ander Leistung: Der Bachelor wird abgewertet auf gleichwertig 
Meister/Techniker. Sonst könnte man den ja nicht weglassen. Das ist ein 
Trugschluß  Praktische Abschlüsse auf nichtakademischen Niveau vs. 
akademischer Grad.

>Muß man erst seit 2009 wieder nachweisen um ausbilden zu können.
>Und was ich bei Dir zwischen den Zeilen lese, nett formuliert, ist Dir
>die AEVO überhaupt nicht geläufig.

Komisch, ich mußte die bereits 2007 nachweisen... Und für die 
Ausbildereignungsprüfung hat es aber grereicht. Bei manchen Diskutanten 
kann ich eher den Eindruch bekommen, sie reden über Hochschule und dem 
Level des Bachelor und haben selber noch nie eine Hochschule von innen 
gesehen, oder eine Bachelorvorlesung mitgemacht.

>> Aufgabe für die Azubis war eine Schaltung für eine einfache
>> Heizungsteuerung zu entwickeln. Als ich mich mit den Azubis hinsetzte
>> und das erarbeitete,

>Ich glaube Du verwechselst etwas im Dualen System. Näheres brauch ich
>jetzt nicht weiter erwähnen.

Vielleicht verwechsele ich meine Arbeit mit dem Nichtstun anderer 
Ausbilder. Die sagen dem Azubi besorge Dir das Material vom 
vorhergehenden Jahr, ändere 2 Schriftarten und gib es wieder ab. 
Bestanden haben die dann alle (sind sogar die liebsten der 
Berufsschullehrer, da unkompliziert). Gelernt haben die (außer dem 
CTRL-C, CTRL-V) nichts. Das kann es wohl doch nicht sein, oder?

>Und allein mit einem Abitur kann man im Arbeitsleben wenig anfangen.

Das ist auch nicht das Ansinnen eines Abiturienten. Dieser bricht keine 
ellenlangen Threads vom Zaun, was wie weit doch dem Facharbeiter, 
vielleicht noch Meister entspräche und ob man nicht gleich nich den 
Techniker dazubekommen kann. Der Abiturient wurde zu einem Zweck 
ausgebildet: Der Aufnahme eines Hochschulstudiums, nicht mehr, nicht 
weniger. Ihr wollt aber den Zweck Eures Abschlusses, nämlich die prof. 
Ausführung eines Berufes plötzlich ummünzen, zu etwas, das nie 
Bestandteil eines Facharbeiterbriefs oder Meisters war (beim Techniker 
auch nur eingeschränkt): Die Reife für ein Hochschulstudium zu erlangen. 
Zur Reife zählt man nicht nur die unbedingt erforderlichen Vorkenntnisse 
in den benötigten Fächern, sondern eben auch eine gewisse normierte 
Breitenbildung, die durch das Abitur vermittelt wird.

Autor: WT (Gast)
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"Wenn... Eine Aufnahmeprüfung? Fehlanzeige und dann mit gleichem Niveau
und Inhalt wie beim Bachelor, auch Nachholen der Bachelorthesis.
Die Ausbildungsnachweise können durchgesehen werden wie sie wollen,
selbst bei gleicher wörtlicher Thematik, behandelt das ein Bachelor auf
einem höheren Niveau. Das kann durch Blick in die beruflichen
Ausbildungsunterlagen nicht erreicht werden, nur durch das Ablegen der
Bachlorprüfungen."

Bei dem Beispiel in Deutschland war eine Aufnahmeprüfung nötig.
Natürlich behandelt ein Bachelor die Themen meist tiefer.
Deswegen ist bei anderer Bildung auch zusätzliche Berufserfahrung nötig 
im fachgebiet nötig.


"Zulassungsvoraussetzung Masterlehrgang
Angesprochen werden Personen mit einem abgeschlossenes, 
facheinschlägiges österreichisches Bakkalaureats-, Magister- oder 
Diplomstudium, oder der Abschluss eines österreichischen 
Fachhochschul-Studienganges, sowie mit gleichwertigen ausländischen 
Universitäts-, Hochschul- oder Fachhochschulstudium einer einschlägigen 
Fachrichtung.

Zugelassen werden ferner auch Personen die aufgrund einer relevanten, 
einschlägigen Berufspraxis über eine derartige Qualifikation verfügen, 
die im gegenständlichen Fachgebiet jener gleichzuhalten ist.

In beiden Fällen ist zur Zulassung die Absolvierung des 
Bewerbungsverfahrens Voraussetzung. Für NichtakademikerInnen ist der 
Besuch eines zweitägigen Proseminars "Wissenschaftliches Arbeiten" 
verbindlich, für AkademikerInnen optional."

Hier die Voraussetzungen für den Masterlehrgang: Sanierung und 
Revitalisierung.
Einfach so mit anmelden und los gehts, ist hier auch nicht drinnen, 
keine Sorge.

"Mißachtung ander Leistung: Der Bachelor wird abgewertet auf 
gleichwertig
Meister/Techniker. Sonst könnte man den ja nicht weglassen. Das ist ein
Trugschluß  Praktische Abschlüsse auf nichtakademischen Niveau vs.
akademischer Grad."

Der Bachelor wird doch nicht abgewertet nur weil andere Leistungen als 
Mindestanforderungen anerkannt werden.
Sorry, aber das was du hast ist Neid und Ängste.
Der Bachelor bleibt der Bachelor, der Techniker der Techniker, der 
MEister der Meister usw.
Und wenn der ein Bautechniker mit mehrjähriger BE Kenntnisse nachweist 
die für z.B einen o. g. Master ausreichend sind, wird der 
Bachelorabschluss nicht wirklich abgewertet. Denn hiermit hat man die 
benötigen Kenntnisse sicher ohne einen zusätzlichen Nachweis erbringen 
zu müssen.



"Das ist auch nicht das Ansinnen eines Abiturienten. Dieser bricht keine
ellenlangen Threads vom Zaun, was wie weit doch dem Facharbeiter,
vielleicht noch Meister entspräche und ob man nicht gleich nich den
Techniker dazubekommen kann."

Ach nein? Und was machst du dann mit deinem Schubladendenken und der 
ständigen Ansage auf welchen Niveau doch die anderen Ausbildungen im 
Gegensatz zm Gymnasium sind?


"Der Abiturient wurde zu einem Zweck
ausgebildet: Der Aufnahme eines Hochschulstudiums, nicht mehr, nicht
weniger. Ihr wollt aber den Zweck Eures Abschlusses, nämlich die prof.
Ausführung eines Berufes plötzlich ummünzen, zu etwas, das nie
Bestandteil eines Facharbeiterbriefs oder Meisters war (beim Techniker
auch nur eingeschränkt): Die Reife für ein Hochschulstudium zu erlangen.
Zur Reife zählt man nicht nur die unbedingt erforderlichen Vorkenntnisse
in den benötigten Fächern, sondern eben auch eine gewisse normierte
Breitenbildung, die durch das Abitur vermittelt wird."

Es scheint als seist du in der Zeit hängengeblieben.
Der Abiturient ist länsgt nicht nur dafür da ein Hochschulstudium zu 
beginnen. Das war mal, ist aber schon längere Zeit nicht mehr so.
Auch Abiturienten streben oft eine Duale oder schulische Ausbildung an.
Zum Thema Breite, da gebe ich dir recht, von der Allgemeinbildung her 
hat der Abiturient oder FOS Absolvent natürlich mehr mit auf den Weg 
bekommen als ein "Lehrling"/Azubi/studierender an sonst. berufsbildenden 
Einrichtungen.

Man hat allerdings irgendwann festgestellt, dass diese Bildung zwar zur 
"Reife" dazuzählt, es jedoch nicht das wichtigste Kriterium ist ein 
Hochsschulstudium zu beginnen.
Das Fachschulabsolventen, so wie Gesellen ein gewisses maß an Reife 
besitzen ist unbestritten, demnach kommt des öfteren vor einen reiferen 
Gesellen vor sich zu haben und einen kindlichen Abiturienten.
Die Breite und Tiefe der beiderseits erworbenen Ausbildung ist natürlich 
unterschiedlich, jedoch lassen es die Umstände zu jemandem der die 
nötige Reife besitzt und diese auch durch seine Prüfungen und seine 
Tätigkeit nachgewiesen hat, eine bildungsanerkennung und Weiterbildung 
zu ermöglichen.
Übrigens geschieht dies auch in die andere Richtung, wenn dem 
Abiturienten der eine Duale oder schulische Ausbildung beginnt etwas 
angerechnet wird. Hier wird auch die berufliche Bildung mit der 
schulischen Bildung vermischt und angerechnet.

Autor: Paul (Gast)
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>Ach nein? Und was machst du dann mit deinem Schubladendenken und der
>ständigen Ansage auf welchen Niveau doch die anderen Ausbildungen im
>Gegensatz zm Gymnasium sind?

Ich habe als Abiturient nie geäußert, daß ich für mein Abitur auch 
gleich noch einen Berufsabschluß will. Hier jedoch will der beruflich 
Qualifizierte hochschulreif sein.

>Auch Abiturienten streben oft eine Duale oder schulische Ausbildung an.

Ich sehe, DU hast schon begriffen, wie es läuft, weißt es aber noch 
nicht.

Der Abiturient, der einen Berufsabschluß will, strebt eine Duale 
Ausbildung an, hält sich also an die Regeln zum Erwerb des beruflichen 
Bildung.

Der beruflich Gebildete jedoch kommt nicht auf den Gedanken vor dem 
Studium eine FOS oder ein Gym zu besuchen, sondern will seine 
Qualifikation als Hochschulreife anerkannt haben, oder sogar als 
Bachelor. Er will die Spielregeln außer Kraft setzen.

>Das Fachschulabsolventen, so wie Gesellen ein gewisses maß an Reife
>besitzen ist unbestritten,

Du scheinst den Begriff Reife hier anders zu interpretieren. Man kann 
geistig, mental reif sein. Das ist unabhängig von der Vorbildung. Was 
hier als hochschulreif bezeichnet wird, ist die Fülle an Vorbildung, 
durch die man befähigt (reif) ist, ein Hochschulstuium mit guten Chancen 
auf Erfolg zu absolvieren.

Man sollte auch nicht den Unterschied zwischen 
Hochschulzugangsberechtigung und -reife unterschlagen. Ein 
Abiturient/FOSler (eingeschränkt auch der Techniker) ist 
hochschulzugangsbrechtigt und hochschulreif. Der Meister ist nur 
zugangsberechtigt.

>Und wenn der ein Bautechniker mit mehrjähriger BE Kenntnisse nachweist
>die für z.B einen o. g. Master ausreichend sind,

Diese Kenntnisse kann er nur durch Ablegen der Bachelorprüfungen 
nachweisen, nicht weil er mal was in die Richtung gemacht hat. Soll er 
diese Prüfungen und die Thesis nachschreiben habe ich nichts dagegen. 
Bis dahin bleibt er den Nachweis schuldig.

Beispiel:

Ich kann FEM haben ohne mathematische Hintergründe -> berufl. 
Qualifizierter (schmeißt den PC und das Sim-Programm an). Oder aber man 
lernt, die part. DGL herzuleiten und lösen zu können (Ansatz per Hand) 
-> Bachelor. Der Master lernt auch noch andere Lösungsansätze zu part. 
DGL und den Beweis der Richtigkeit des Ansatzes. Es wäre nicht die 
gleiche Leistung, obwohl es den Anschein hat.

Autor: WT (Gast)
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"Hier jedoch will der beruflich
Qualifizierte hochschulreif sein."

Was er auf Grund der vorkenntnisse im jeweiligen Fach auch ist.

"Der beruflich Gebildete jedoch kommt nicht auf den Gedanken vor dem
Studium eine FOS oder ein Gym zu besuchen, sondern will seine
Qualifikation als Hochschulreife anerkannt haben, oder sogar als
Bachelor. Er will die Spielregeln außer Kraft setzen."

Der Abiturient kann seine Lehr oder Ausbildungszeit auch verkürzen.
Abgesehen davon, und da wären wir wieder dabei, dass du nicht ganz in 
der Zeit bist, hat man einfach auch festgestellt, dass das 
Schubladendenken nicht mehr realistisch ist und man durchaus auch in der 
beruflichen Bildung hochschulrelevantes Wissen lernt.

"Was
hier als hochschulreif bezeichnet wird, ist die Fülle an Vorbildung,
durch die man befähigt (reif) ist, ein Hochschulstuium mit guten Chancen
auf Erfolg zu absolvieren."

Und diese Vorbildung kann auch auf einem anderen Wege erreicht werden, 
das scheinst du nicht ganz zu verstehen.

"Diese Kenntnisse kann er nur durch Ablegen der Bachelorprüfungen
nachweisen, nicht weil er mal was in die Richtung gemacht hat. Soll er
diese Prüfungen und die Thesis nachschreiben habe ich nichts dagegen.
Bis dahin bleibt er den Nachweis schuldig."

Diese Kenntnisse kann er nachweisen in dem er die für den entsprechenden 
Studiengang relevanten Kenntnisse nachweist.
Ist das zu hoch für dich?
Du hast echt ein extremes Schubladendenken, was nicht mehr wirklich 
zeitgemäß ist.
In einem Punkt gebe ich dir recht, dass es nicht ganz o.k. is dem 
Meister und Techniker eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung zu 
geben.

Wenn die Ausbildungseinrichtung nun einen Bautechniker der 5 Jahr in der 
Bauleitung gearbeitet hat, nach Prüfung der Ausbildungs-, 
Weiterbildungsnachweise und der Berufstätigkeit zulässt und dr Meinung 
ist diese Kenntnisse die derjenige in diesrr Zeit gesammelt hat wären 
für diesen Studiengang auch ausreichend ist das vollkommen in Ordnung. 
Natürlich ist nicht das gleiche theoretische Wissen erlernt worden, aber 
sorry, berufserfahrung ist nicht zu unterschätzen und diese hat der 
Bewerber in dem Fall.
Reichen seine Kenntnisse nicht aus wird er nicht zugelassen. Aus.
Wirds als ausreichend angesehen weil er entsprechene berufliche Erfolge 
vorzuweisen hat, im obigen Beispiel z.B. einige Objekte erfolgreich 
betreut und die gesamte Bauleitung übernommen usw., kann dies unter 
Umständen als ausreichend angesehen werden.

Du vergisst, dass wir verschiedene Masterstudiengänge haben.

Autor: Paul (Gast)
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>Was er auf Grund der vorkenntnisse im jeweiligen Fach auch ist.
:-)

>nicht mehr realistisch ist und man durchaus auch in der
>beruflichen Bildung hochschulrelevantes Wissen lernt.
f'(x)?
n über k?

>Diese Kenntnisse kann er nachweisen in dem er die für den entsprechenden
>Studiengang relevanten Kenntnisse nachweist.
>Ist das zu hoch für dich?

Der erste Satz beißt sich in den Schwanz. Es heißt P r ü f u n g! Es 
wird auf das Vorhandensein von Kenntnissen geprüft. Wenn keine Prüfung 
(hier die Bachelorprüfung) stattfindet, kann man auch keine Kenntnisse 
nachweisen.

PS.: WT, hast Du einen Hochschulabschluß? Hast Du Dir jemals angeschaut, 
wie es in einem Hochschulstudium zugeht? Weißt Du auf welchem Level eine 
Bachelorthesis geschrieben wird? Ich glaube kaum, bei dem was Du hier 
von Dir gibst.

>Wenn die Ausbildungseinrichtung nun einen Bautechniker der 5 Jahr in der
>Bauleitung gearbeitet hat, nach Prüfung der Ausbildungs-,
>Weiterbildungsnachweise und der Berufstätigkeit zulässt und dr Meinung
>ist diese Kenntnisse die derjenige in diesrr Zeit gesammelt hat wären
>für diesen Studiengang auch ausreichend ist das vollkommen in Ordnung.

Dann laßt ihn von mir aus zum Bachelorstudium zu, je nach Wahrheit 
dieser Annahme fliegt er raus, aber er hat absolunt nichts im 
Masterstudium zu suchen, solange er nicht den Bachelor oder einen 
anderen ersten Hochschulabschluß gemacht hat, oder die Prüfungen an 
einer Hochschule zum Bachelor ohne entsprechendes Studium bestanden hat. 
Alles andere ist Bauernfängerei, weil eben n i c h t in der Berufspraxis 
und den Weiterbildungsangeboten das gelernt wird, das einen ersten 
Hochschulabschluß ausmacht. Oder gehst Du zu einer Fortbildung für 
Meister mit dem Titel: "Lösung von Differentialgleichungen mittels 
Eigenwerten" oder aber "Untersuchung von Leitungsvierpolen mit 
Bergeronverfahren"? Das ist eine andere Welt. Die der beruflichen 
Bildung und die der akademischen Bildung. Für einen akad. Grad ist die 
zweite ausschlaggebend, nicht die berufliche.

Autor: WT (Gast)
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Ach, Paulchen, du bist also der Meinung ein Abiturient wäre z.B. im 
Bereich Maschinenbau besser ausgebildet als ein Maschinenbautechniker? 
Oder im Bereich Landwirtschaft ? Oder in der Musik besser als ein BFS 
Absolvent?
Am letzeren Beispiel kann ich dir sagen, geht das Gymnasium zwar weit, 
aber ein BFS Absolvent ist auf ein entsprechendes Musikstudium weit 
besser vorbereitet...

" Es heißt P r ü f u n g! Es
wird auf das Vorhandensein von Kenntnissen geprüft. Wenn keine Prüfung
(hier die Bachelorprüfung) stattfindet, kann man auch keine Kenntnisse
nachweisen."

Ein Prüfung findet in Form von der Prüfung der Ausbildungsnachweise, 
durch z.B. Aufnahmegespräche usw. statt oder wie an anderer Stelle durch 
Aufnahmeprüfungen. Du verstehen?


"Dann laßt ihn von mir aus zum Bachelorstudium zu, je nach Wahrheit
dieser Annahme fliegt er raus, aber er hat absolunt nichts im
Masterstudium zu suchen, solange er nicht den Bachelor oder einen
anderen ersten Hochschulabschluß gemacht hat, oder die Prüfungen an
einer Hochschule zum Bachelor ohne entsprechendes Studium bestanden 
hat."

Da kommt mal wieder dein Neid durch und deine eingeschränkte Sichtweise.


"Alles andere ist Bauernfängerei, weil eben n i c h t in der 
Berufspraxis
und den Weiterbildungsangeboten das gelernt wird, das einen ersten
Hochschulabschluß ausmacht."

Es wird nicht genau das gelernt, da hast du recht. Es gibt allerdings 
Gemeinsamkeiten. (weshalb hier und da auch Anrechnungen möglich sind)
Aber hier kommt wieder dein Schubladendenken zu Tage, dass das eine rein 
garnichts mit dem anderen zu tun hat.
Mit Bauernfänerei hat es nichts zu tun, eher mit Fortschritt im 
Bildungswesen, woran du den Anschluss noch nicht so ganz gefunden hast.
Schade eigentlich, da du ja anscheinend doch ein gebildeter Mensch bist.

Autor: Ben (Gast)
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Sich einfach über etwas ärgern ohne jeglichen Sinn.

4 jähriges Studium....


manch einer 3 1/2 Jahre Ausbildung, vielleicht sogar übergreifend andere 
Module zusätzlich gelernt.
Meister Vollzeit je nach Fachrichtung 1 oder 2 Jahre.
Viele sogar Teilzeit 2 oder 3 Jahre (neben Beruf)

oder und Techniker 4 Jahre Teilzeit dazu.
Ich glaube du verzerrst etwas das Gesamtbild die Gesamtleistung das 
Wissen und das Können von nicht Hochschulabsolventen. Die dann 
erfolgreich studiert haben (um ihre Kenntnisse in anderen Bereichen zu 
vertiefen oder sich Umorientieren zu können)

AEVO, Rahmenplan, Rahmenlehrplan - allgemein die Ausbildungsverordnung 
sollte ebenfalls eingehalten werden, darüber hinaus ist immer mehr 
möglich, aber bitte nicht von "mehr denken" sprechen, nur weil der 
Ausbilder unterfordert ist. Dem Azubi kann man schon fordern.

Aber bitte sich ständig nicht einen zu hohen Wert zumessen.
Es ist nur ein Studium oder Lehre egal...
Jedes Individuum hat ein anderes  soziales Umfeld, Vergangenheit usw.
Weithin unbewusst, so manche Abneigung..

Autor: urmel (Gast)
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moinsen,

ich habe selbst ne duale Ausbildung genossen. Das Niveau in der Lehre 
war Welten unter dem der Fachoberschule, dessen Niveau Welten unter dem 
Niveau der Fachhochschule ist.

In meinem Bekanntenkreis gibts ein paar Handwerksmeister die 
Anforderungen die die an der Meisterschule zu bewältigen hatten waren 
wirklich nicht meisterlich.

Viele reden sich ihre eigene Ausbildung gerne gegenseitig schwieriger 
als sie eigentlich ist, aber man muß auch mal die Kirche im Dorf lassen. 
Nen Meister mit nem Bachelor vergleichen wollen ist ganz ehrlich einfach 
nen Witz.

Berufserfahrung macht wirklich jeder, ich weiß wirklich nicht was daran 
so besonders sein soll. Nen Pförtner wird nicht zum Werkstattmeister 
auch wenn er 100 Jahre Beruferfahrung hat.

Dem Paul gesteht ihr auch nur zu theoretisch Auszubilden, obwohl er 
viele Jahre BE hat. In euren "Club" der Berufserfahrenen lasst ihr auch 
nur diejenigen rein, die kein Studium abgeschlossen haben. Alle anderen 
werden scheinbar niemals praktische Tätigkeiten erlernen können.

Autor: Ben (Gast)
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urmel, lies mal die Beträge durch. Wer hier etwas vergleichen möchte 
oder unterstellt das man den Meister (mein verallgemeinere hier wieder 
auch gerne, Friseurmeiste, KFT-Technikermeister, Elektrotechnikmeister) 
mit einen Bachelor vergleichen soll...

Die Kirche im Dorf, zum beten und nicht ständig lästern!

Aber im Allgemeinen hast Du max. nur 7 Beträge gelesen ansonsten würdest 
Du nicht etwas über Ernennung nach Berufserfahrung und duale Ausbildung 
mit Studium vergleichen, oder unterstellen das es hier andere tun.- das 
ist Blödsinnig.

Es gibt Studium im Praxisverbund und es gibt Ausbildungen die vom Stoff 
her bestimmt kein "Witz" sind... Sicher für aussreicherd.. das geht 
immer.

Gerne füge ich hier noch etwas Stoff, Abgelehnt: „Bachelor Professional
http://www.zbi-berlin.de/ZBI-5-6-07-18.pdf

Integriertes Technisches Studium
http://www.hwk-karlsruhe.de/bildung/promo5/index.htm

Autor: Paul (Gast)
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Urmel hat Recht. Seine Aussagen kommen daher, weil er selber die 
einzelnen Ausbildungen durchlaufen hat und dadurch die Lage objektiv 
beurteilen kann und nicht wie ein Blinder von der Farbe redet. 
Interessanterweise bekommen diese Erkenntnis viele Techniker, die selber 
noch erfolgreich ein Hochschulstudium geschafft haben. Die sagen dann 
auch, daß es nicht fair wäre, den Bachelor zu verrechnen, komisch, nicht 
wahr?

>urmel, lies mal die Beträge durch. Wer hier etwas vergleichen möchte
>oder unterstellt das man den Meister (mein verallgemeinere hier wieder
>auch gerne, Friseurmeiste, KFT-Technikermeister, Elektrotechnikmeister)
>mit einen Bachelor vergleichen soll...

"Niemand will eine Mauer bauen..." Wenn man fordert mit einem 
beruflichen Abschluß (Meister incl.) gleich ins Masterstudium 
einzusteigen, setzt man damit den Meister implizit auf eine Stufe mit 
dem Bachelor. Und dann ist es schon angemessen darüber zu diskutieren, 
ob das so ist.

@WT: Dir gelingt es ja nicht mal in den Diskussionen Deine Emotionen zu 
unterdrücken. Wenn Dein Argument nicht angenommen wird, wirst Du 
beleidigend. Ich habe S/W-Denken, sei von gestern, neidisch usw. Alle 
schlechten Eigenschaften schreibst Du mir zu, wobei das Wort Neid 
sicherlich am unpassendsten ist. Und jetzt schmeiße ich Dir nur einen 
Satz an den Kopf, der all Deine Beitragsinhalte erklärt: Du weißt nicht, 
wie es an einer Hochschule zugeht. Deine Gedanken kreisen darum, daß die 
Qualität dasselbe sei, nur die Quantität zunehme. Das ist ein 
Trugschluß.


>4 jähriges Studium....


>manch einer 3 1/2 Jahre Ausbildung, vielleicht sogar übergreifend andere
>Module zusätzlich gelernt.
>Meister Vollzeit je nach Fachrichtung 1 oder 2 Jahre.
>Viele sogar Teilzeit 2 oder 3 Jahre (neben Beruf)

>oder und Techniker 4 Jahre Teilzeit dazu.
>Ich glaube du verzerrst etwas das Gesamtbild die Gesamtleistung das
>Wissen und das Können von nicht Hochschulabsolventen. Die dann
>erfolgreich studiert haben (um ihre Kenntnisse in anderen Bereichen zu
>vertiefen oder sich Umorientieren zu können)

Mal langsam:

Berufsausbildung 1/3 der Zeit ist Theorie, die überhaupt (ohne 
Qualitätsprüfung) für einen akad. Grad verrechnet werden könnten. Und 
viele Studenten haben bereits eine Berufsausbildung, bei denen wird auch 
nichts verrechnet, weil das Niveau nicht für eine Verrechnung reicht.

Ein Meister hat 1000h zu erbringen, in Vollzeit (so wie ein Student 
lernt) kann man das in einem halben Jahr durchziehen. Es ist zeitlich 
weniger als 1/5 des Bachelors!

Der Techniker bringt 2400 h = 2 Jahre. Ein Teil dieser Zeit wird 
verwendet, um die FHR zu rechtfertigen (FOS-Stoff)! Der andere 
berufliche Teil hat nicht die Tiefe, um es mit Hochschulstoff verrechnen 
zu können. Es ist zeitlich weniger als 1/2 des Bachelors!

Ein Bachelor benötigt mind. 5400 h auf Hochschulniveau! Vorher hat er 
noch eine FOS oder das Abi gemacht, diese Zeit schenke ich der Rechnung 
großzügig!

Autor: Thomas (Gast)
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@Paul

die Zeit der Bildung alleine sagt noch nicht viel aus. Es kommt aufs 
Niveau an und da gibt es grosse Unterschiede. An der Berufsakademie sind 
auch welche 3 jahre, davon die hälfte praktische Ausbildung. Also ist 
das auch unter der FH.

Autor: Paul (Gast)
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>@Paul

>die Zeit der Bildung alleine sagt noch nicht viel aus. Es kommt aufs
>Niveau an und da gibt es grosse Unterschiede. An der Berufsakademie sind
>auch welche 3 jahre, davon die hälfte praktische Ausbildung. Also ist
>das auch unter der FH.

Du willst doch nicht im Ernst behaupten, daß eine Meisterschule oder die 
Fachschule ein höheres Niveau fährt, als eine Hochschule? Mach Dich doch 
nicht lächerlich!

Mal ein kleines Gedankenexperiment für den Fall, es gäbe einen 
Akrreditierungsrat, der die Meister- und Technikerweiterbildung mit ECTS 
versehen würde, also auf einen Hochschulstudium normieren würde. Das 
wäre  gleichbedeutend, daß das Niveau an der Meister- Technikerschule 
gleich dem Hochschulniveau wäre:

Randbedingung: 1 ECTS = 30 h

Meistertitel: 1000h /30h = 33 ECTS
Technikerabschluß 2400h/30h = 80 ECTS

Angenommen diese beiden beruflich Gebildeten machen jetzt den besagten 
Master mit 120 ECTS:

33 + 120 ECTS = 153 ECTS für den Meister-"Master"
80 + 120 ECTS = 200 ECTS für den Techniker-"Master"

Das erste wäre nicht mal ein Bachelor (180 - 210 ECTS)
Für die zweite Leistung bekommt man nicht mal ein FH-Diplom (240 ECTS)

Der Master wurde europaweit mit 300 ECTS definiert!

Autor: WT (Gast)
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"Viele reden sich ihre eigene Ausbildung gerne gegenseitig schwieriger
als sie eigentlich ist, aber man muß auch mal die Kirche im Dorf 
lassen."

Es leigt wohl auch am unterschiedlichen Empfinden...

Ich habe z.B. mal eine Ausbildung zum Mediengestalter angefangen, im 
Gegensatz zum Gymnasium  empfand ich es nicht als einfacher.
Aber auch hier gab es unterschiedliche Ansichten.

"Nen Meister mit nem Bachelor vergleichen wollen ist ganz ehrlich 
einfach
nen Witz."

Vergleiche anstellen kann man natürlich...
Aber gleichstellen nicht und das hat auch keiner hier gemacht.


"Berufserfahrung macht wirklich jeder, ich weiß wirklich nicht was daran
so besonders sein soll. Nen Pförtner wird nicht zum Werkstattmeister
auch wenn er 100 Jahre Beruferfahrung hat."

toller Vergleich. Es geht auch um die Berufserfahrung im Entsprechenden 
Bereich.

"Dem Paul gesteht ihr auch nur zu theoretisch Auszubilden, obwohl er
viele Jahre BE hat. In euren "Club" der Berufserfahrenen lasst ihr auch
nur diejenigen rein, die kein Studium abgeschlossen haben. Alle anderen
werden scheinbar niemals praktische Tätigkeiten erlernen können."

Wer sagt das denn?
Der Paule kann bestimmt auch praktisch ausbilden, wieso nicht.


"Interessanterweise bekommen diese Erkenntnis viele Techniker, die 
selber
noch erfolgreich ein Hochschulstudium geschafft haben. Die sagen dann
auch, daß es nicht fair wäre, den Bachelor zu verrechnen, komisch, nicht
wahr?"

Die meisten Beiträge in dieser Richtung geben an, dass man schon einiges 
an Vorwissen mitbringt in verschiedenen Fächer und viele Themen selbst 
auch schon durchgemacht hat. Wenn auch hier und da in anderer Form und 
nicht so tief, aber man ist in dem BEreich kein Neuling mehr.

""Niemand will eine Mauer bauen..." Wenn man fordert mit einem
beruflichen Abschluß (Meister incl.) gleich ins Masterstudium
einzusteigen, setzt man damit den Meister implizit auf eine Stufe mit
dem Bachelor. Und dann ist es schon angemessen darüber zu diskutieren,
ob das so ist."

Der Meister ist ja nicht als Regelabschluss angegeben, somit ist er 
nicht auf der selben Stufe von der Wertigkeit her.

"Dir gelingt es ja nicht mal in den Diskussionen Deine Emotionen zu
unterdrücken. Wenn Dein Argument nicht angenommen wird, wirst Du
beleidigend. Ich habe S/W-Denken, sei von gestern, neidisch usw. Alle
schlechten Eigenschaften schreibst Du mir zu, wobei das Wort Neid
sicherlich am unpassendsten ist. Und jetzt schmeiße ich Dir nur einen
Satz an den Kopf, der all Deine Beitragsinhalte erklärt: Du weißt nicht,
wie es an einer Hochschule zugeht. Deine Gedanken kreisen darum, daß die
Qualität dasselbe sei, nur die Quantität zunehme. Das ist ein
Trugschluß."


Weißt du Paule, ich sehe es langsam als sinnlos an.
Beleidigend war ich nicht, ich habe dir lediglich eine eingeschränkte 
Sichtweise und Neid zu gesprochen, was in deisem Fall natürlich passt.
Zu deinen Beiträgen, diese beschreiben oft wie wenig du eigentlich über 
das Bildungssystem weißt, sonst wärst du nicht so verbissen in Sachen 
Leistungsanrechnung.

"Und
viele Studenten haben bereits eine Berufsausbildung, bei denen wird auch
nichts verrechnet, weil das Niveau nicht für eine Verrechnung reicht."

Viele ist übertrieben.
Daneben können hier die Praxissemester angerechnet werden.


"Der Techniker bringt 2400 h = 2 Jahre. Ein Teil dieser Zeit wird
verwendet, um die FHR zu rechtfertigen (FOS-Stoff)! Der andere
berufliche Teil hat nicht die Tiefe, um es mit Hochschulstoff verrechnen
zu können. Es ist zeitlich weniger als 1/2 des Bachelors!"

Der Teil der für die FHR gemacht wird ist nicht besonders groß, da der 
SChwerpunkt woanders ist.
Zu der Tiefe: Auch hier gab es schon Fälle und Modelle bei gewisse 
Fächer komplett angerechnet wurden weil der Stoff und das Nivau 
vergleichbar war.
Aber keine Angst, es wurde nicht alles angerechnet und gleich der 
Bachelor vergeben.

"Du willst doch nicht im Ernst behaupten, daß eine Meisterschule oder 
die
Fachschule ein höheres Niveau fährt, als eine Hochschule? Mach Dich doch
nicht lächerlich!"

DAS HAT DOCH KEINER GESAGT!!!
Sag mal hast du Angstzustände???
Das steht n diesem Satz nicht drinnen. Es wurde lediglich auf die Zeit 
hingewiesen, dass die Zeit nicht alleiniger Faktor ist. Mein Gott.

Autor: Paul (Gast)
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>Zu deinen Beiträgen, diese beschreiben oft wie wenig du eigentlich über
>das Bildungssystem weißt, sonst wärst du nicht so verbissen in Sachen
>Leistungsanrechnung.

Das war Dein Bester heute. Ich weiß sehr gut, wie eine Hochschule tickt 
und von innen aussieht. Selbst meine kulante Rechnung, in der ich 
unterstelle, daß ein Meister oder Techniker eine Fortbildung auf 
Hochschulniveau erhält, bringt nicht annährend die ECTS-Punkte, die für 
einen Master notwendig wären. Einen bestimmten Titel, gibt es für 
bestimmte Leistung, alles andere ist Etikettenschwindel. Was ist daran 
verbissen?

>Das steht n diesem Satz nicht drinnen. Es wurde lediglich auf die Zeit
>hingewiesen, dass die Zeit nicht alleiniger Faktor ist. Mein Gott.

Das hat Thomas indirekt behauptet (bezogen auf meine Zeitrechnung). Ich 
will jetzt mal die Wahrheit sagen: Meine Rechnung ging unter der 
Annahme, daß der Meister und Techniker Hochschulniveau hätten. Das ist 
sehr entgegenkommend, wenn man das tatsächliche Niveau einrechen würde, 
wären die ECTS/Stundenvergleiche infaust. Ein klassisches Eigentor.

>Sag mal hast du Angstzustände???

Vor wem? Vor dem, der gerne Master sein würde, aber nicht bereit ist, 
die Leistung dafür zu erbringen? Selbst mit verrechnetem 
Meister/Techniker würde die Leistung nicht reichen. Auch wenn man die 
Leitsung von Meister, Techniker und Master addieren würde, ist man erst 
bei 233 ECTS! Immer unter der Voraussetzung, es wäre gleiches Niveau.

Ich empfehle jeden, der hier wild verrechnen will, den Besuch einer 
Hochschule, dringend, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen. 
Wenn ein Hochschulabschluß so leicht wäre, hätten alle einen, schon aus 
Reputationsgründen.

Autor: P. S. (Gast)
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WT schrieb:

> Weißt du Paule, ich sehe es langsam als sinnlos an.

Na, das wird aber auch Zeit :-) Paul verteidigt den Status Quo, egal wie 
sinnvoll oder sinnlos der ist. Das sieht man auch gut an den Dingen, die 
er nicht angreift - wie z.B. die vielfaeltigen Moeglichkeiten, als 
Bachelor fachfremde Master ohne die noetige Qualifikation zu machen. 
Oder z.B., dass man im Fachstudium mit Fachabitur einfach dem 
allgemeinen Abitur gleichgestellt wird, ohne die fachspezifische 
Mehrleistung anerkannt zu bekommen. Auch, dass z.B. in der IT jeder Hinz 
und Kunz ohne qualifizierende Ausbildung als Fachkraft arbeiten kann, 
kuemmert ihn nicht. Dass sich die Argumentation dann meist auf "Es muss 
so sein, weil es so ist." reduziert, wird mit ordentlichen Textlawinen 
verdeckt. Aber was soll's, am Ende ist die Debatte hier so banal wie 
folgenlos.

Autor: Thomas (Gast)
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Paul schrieb:
> Du willst doch nicht im Ernst behaupten, daß eine Meisterschule oder die
> Fachschule ein höheres Niveau fährt, als eine Hochschule? Mach Dich doch
> nicht lächerlich!

Natürlich ist da noch ein Unterschied. Der Techniker hat schon 
Ähnlichkeit mit Absolventen der Berufsakademie und selbst die ist unter 
der FH.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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"Das war Dein Bester heute. Ich weiß sehr gut, wie eine Hochschule tickt
und von innen aussieht. Selbst meine kulante Rechnung, in der ich
unterstelle, daß ein Meister oder Techniker eine Fortbildung auf
Hochschulniveau erhält, bringt nicht annährend die ECTS-Punkte, die für
einen Master notwendig wären. Einen bestimmten Titel, gibt es für
bestimmte Leistung, alles andere ist Etikettenschwindel. Was ist daran
verbissen?"

Wann warst du denn so kulant?
Wenn du so viel wüssstest, dann würdest du merken, dass es bei uns in 
dieser Form sowieso nicht geht und das Beispiel das gezeihgt wurde von 
Dtl. war nur mit einer Aufnahmeprüfung zugänglich.
In Österreicht herrschen andere Regelungen. Diese Masterlehrgänge gibt 
es bis auf Krems nicht mehr, Krems ist allerdings als anerkannt und darf 
somit noch solche Masterlehrgänge anbieten. Die Regel ist dies also in Ö 
auch nicht, also brauchst du keine Angst haben.

"Das hat Thomas indirekt behauptet (bezogen auf meine Zeitrechnung)."
Nein, das hast du so interpretiert.


"Vor wem? Vor dem, der gerne Master sein würde, aber nicht bereit ist,
die Leistung dafür zu erbringen? Selbst mit verrechnetem
Meister/Techniker würde die Leistung nicht reichen. Auch wenn man die
Leitsung von Meister, Techniker und Master addieren würde, ist man erst
bei 233 ECTS! Immer unter der Voraussetzung, es wäre gleiches Niveau.

Ich empfehle jeden, der hier wild verrechnen will, den Besuch einer
Hochschule, dringend, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen.
Wenn ein Hochschulabschluß so leicht wäre, hätten alle einen, schon aus
Reputationsgründen."

Nicht vor wem, sondern vor was. Und zwar davor, dass jemand berufliche 
bzw. Teile beruflicher Bildung und akademische Bildung als gleichwertig 
betrachten könnte.

Hast du selbst eine Duale Ausbildung absolviert? Eine BFS besucht? Eine 
Fachschule besucht?

Wie oben schon erwähnt kannst du ganz unbesorgt sein, denn die Regel 
wird sowas nicht und in Ö gelten eben andere Regeln, weil diese eben die 
Möglichkeit eines masterlehrgangs anbieiten zu dem auch beruflich 
qualifizierte Leute ohne vorherigen akademischen Abschluss Zugang haben.

Autor: Paul (Gast)
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>Der Techniker hat schon
>Ähnlichkeit mit Absolventen der Berufsakademie und selbst die ist unter
>der FH.

Eben!

>wie z.B. die vielfaeltigen Moeglichkeiten, als
>Bachelor fachfremde Master ohne die noetige Qualifikation zu machen.

EIn MBA ist kein Master im klassischen Sinne, es ist eine Bildung im 
ökonomischen Bereich für Nichtökonomen.

>Oder z.B., dass man im Fachstudium mit Fachabitur einfach dem
>allgemeinen Abitur gleichgestellt wird, ohne die fachspezifische
>Mehrleistung anerkannt zu bekommen.

Welche Mehrleistung. Wenn ich mit dem Abi zur FH gehe, muß ich mich 
nicht beschweren, es ist meine Entscheidung. Und gerade dieses Beispiel 
zeigt, daß dem Abiturienten auch nichts erlassen wird, im Gegenteil.

>Auch, dass z.B. in der IT jeder Hinz
>und Kunz ohne qualifizierende Ausbildung als Fachkraft arbeiten kann,
>kuemmert ihn nicht.

Soll der doch, Dipl.-Inf., Staatl gepr. Inf. oder aber 
Informatikassistent darf er sich noch lange nicht nennen, darum geht es 
hier. Um Abschlußgrade, die bestimmte Kenntnisnachweise erforderlich 
machen, nicht der spätere Einsatz im Beruf. Es gibt genug arbeitslose 
Professoren und Ungelernte, die einen Flughafen leiten. Einen akad. Grad 
hat der Flughafenleiter dafür nicht zu beanspruchen.

>Aber was soll's, am Ende ist die Debatte hier so banal wie
>folgenlos.

Ich hoffe, das sie folgenlos bleibt, sonst ist es bald so weit, daß "in 
der IT jeder Hinz und Kunz ohne qualifizierende Ausbildung als Fachkraft 
arbeiten kann,..." und sich obendrein noch mit einem akad. Grad 
schmücken kann, ohne adäquaten Leistungsnachweis! Dann wäre der 
Schwindel komplett.

Autor: Paul (Gast)
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>Wie oben schon erwähnt kannst du ganz unbesorgt sein, denn die Regel
>wird sowas nicht und in Ö gelten eben andere Regeln, weil diese eben die
>Möglichkeit eines masterlehrgangs anbieiten zu dem auch beruflich
>qualifizierte Leute ohne vorherigen akademischen Abschluss Zugang haben.

Und die bekommen dann auch einen Bologna-akreditierten akad. Grad 
"Master" mit 300 ECTS? Deutschland hat seine Gründe, warum es hier sowas 
nicht gibt. Weil so ein Angebot mit §132a STGB, insbesondere Absatz 2 in 
Widerspruch stehen würde. Aus diesem Grunde wurde von der HRK auch das 
Ansinnen der IHK gekippt, den Bachelor prof. und den Master prof. 
einzuführen. Selbst diese "Ahnungslosen des Bildungssystemes" wie ich 
mit Namen HRK und KMK haben den bevorstehenden Etikettenschwindel 
gerochen und mißbilligt.

Autor: Paul (Gast)
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Noch eine kleine Frage danach:

Warum habt ihr nicht von Anfang an den klassichsen Weg zum akad. Grad 
beschritten, wenn ihr den unbedingt haben wollt?

Jeder FOSler/Abiturient geht den risikoreicheren Weg. Wenn er scheitert, 
steht er, wie jemand schon oben richtig bemerkt hat, mit nichts da. Ein 
Abitur zählt in der Berufswelt nämlich nichts. Der gescheiterte 
Abiturient bekommt dann aus Mitleid auch keinen Freibrief für den Beruf. 
Er kann eine Lehre anfangen, bei Null, obwohl er eine um 2 Jahre höhere 
Schulbildung hat, als der Durchschnittsazubi. Jeder Meister würde laut 
aufschreien, wenn der Abiturient aufgrund seines Abis ohne 
Berufsausbildung gleich den Meister anstreben wollte.

Autor: WT (Gast)
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"Warum habt ihr nicht von Anfang an den klassichsen Weg zum akad. Grad
beschritten, wenn ihr den unbedingt haben wollt?"

Wer will ihn denn unbedingt?

Autor: Paul (Gast)
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>Wer will ihn denn unbedingt?

Warum dann diese Diskussion? Entweder die in Bologna verabschiedeten 
geltenden Spielregeln werden eingehalten oder man ist eben nicht 
berechtigt, sich Master zu nennen.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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"Warum dann diese Diskussion? Entweder die in Bologna verabschiedeten
geltenden Spielregeln werden eingehalten oder man ist eben nicht
berechtigt, sich Master zu nennen."

Weil du die Regelung anderer Länder nicht akzeptierst.

Autor: Paul (Gast)
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>Weil du die Regelung anderer Länder nicht akzeptierst.

Wenn es ein bolgnaunterzeichnendes Land ist, das dieses Angebot macht, 
ist es kein akkreditierter Master. Die anderen Vertragsländer lassen 
sich nicht hintergehen, dafür gibt es die international besetzten 
Akkreditierungsräte, um das aufzudecken. Zur Erinnerung: Die 
Bolgnavereinbarung gilt nicht für Deutschland allein, sondern für (fast) 
ganz Europa.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

>>wie z.B. die vielfaeltigen Moeglichkeiten, als
>>Bachelor fachfremde Master ohne die noetige Qualifikation zu machen.
> EIn MBA ist kein Master im klassischen Sinne, es ist eine Bildung im
> ökonomischen Bereich für Nichtökonomen.

Schoen, hat nur mit meinem Satz nichts zu tun. Wenn ich Master schreibe, 
meine ich Master.

>>Oder z.B., dass man im Fachstudium mit Fachabitur einfach dem
>>allgemeinen Abitur gleichgestellt wird, ohne die fachspezifische
>>Mehrleistung anerkannt zu bekommen.
> Welche Mehrleistung.

Du siehst keine fachspezifischen Unterschiede zwischen den verschiedenen 
Formen der Hochschulreife?

> Wenn ich mit dem Abi zur FH gehe, muß ich mich
> nicht beschweren, es ist meine Entscheidung. Und gerade dieses Beispiel
> zeigt, daß dem Abiturienten auch nichts erlassen wird, im Gegenteil.

Das Einstiegsniveau im Studium wird so tief angesetzt, dass trotz 
eklatanter, fachspezifischer Maengel im allgemeinen Abitur damit 
studiert werden kann. Genau das also, was du so gerne als Menetekel an 
die Wand malst fuer den Fall, dass der Hochschulzugang noch weniger 
limitiert wuerde.

>>Auch, dass z.B. in der IT jeder Hinz
>>und Kunz ohne qualifizierende Ausbildung als Fachkraft arbeiten kann,
>>kuemmert ihn nicht.
> Soll der doch, Dipl.-Inf., Staatl gepr. Inf. oder aber
> Informatikassistent darf er sich noch lange nicht nennen, darum geht es
> hier.

Stimmt. Es geht hier nicht um Qualifikation, genau deswegen ist diese 
Diskussion so traurig. Hauptsache, die noetige Menge an Stunden wurde 
abgesessen, dann ist alles in Ordnung.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

> Er kann eine Lehre anfangen, bei Null, obwohl er eine um 2 Jahre höhere
> Schulbildung hat, als der Durchschnittsazubi.

Stimmt nicht, je nach Ausbildungsrichtung gibt es durchaus aus diverse 
Varianten der Lehrzeitverkuerzung.

Autor: Paul (Gast)
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>Stimmt nicht, je nach Ausbildungsrichtung gibt es durchaus aus diverse
>Varianten der Lehrzeitverkuerzung.

Diese Möglichkeit besteht für einen "normalen" Azubi auch. Beispiel hier 
in der Firma.

>Es geht hier nicht um Qualifikation, genau deswegen ist diese
>Diskussion so traurig.

Gerade darum geht es. Der Meister hat die Qualifikation des Meisters. 
Der Master die eines Bachelor + Masters.

>Das Einstiegsniveau im Studium wird so tief angesetzt, dass trotz
>eklatanter, fachspezifischer Maengel im allgemeinen Abitur damit
>studiert werden kann.

Aha, so ziehst Du es also auf. Mal ganz ehrlich. Ein Abiturient muß zm 
Beispiel an der FH das Vorpraktikum (16 Wochen) ableisten. Das wird dem 
FOSler erlassen. Wenn Du die fachspezifische Verrechnung beim FOSler 
haben willst, sollte dem Abiturient der Vorsprung im Theoretischen 
erlassen werden, also Mathe 1 (1 Semester). Das tut man auch nicht. Also 
patt.

Übrigens ein gefährliches Spiel, das Du spielst, denn dann könnten die 
Abiturienten Dir mal vorrechen, wieso ein FOSler (außer in Hessen) nicht 
zur Uni darf. Wegen eklatanter Mängel in der Breitenbildung und in der 
Tiefe. Aber das unterlasse ich, weil ich selber mit Abi an der FH war. 
(Übrigens zu einer Zeit, als die Hochschulform FH in meiner Stadt noch 
so neu war, daß es noch gar keine FOSler gegeben hat, bei uns hatten 
alle Abitur).

>Du siehst keine fachspezifischen Unterschiede zwischen den verschiedenen
>Formen der Hochschulreife?

Der FOSler hat die berufspraktischere Auslegung, der Abiturient die 
allgemeinbildend breitere Auslegung. In Fächern wie Mathe, Physik ist 
die Stofftiefe beim Abiturient sogar etwas mehr. Vielleicht macht die 
Österreichische Bezeichnung Matura und Berufsmatura den Unterschied 
deutlicher.

>Schoen, hat nur mit meinem Satz nichts zu tun. Wenn ich Master schreibe,
>meine ich Master.
Beispiele!

Autor: WT (Gast)
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"Diese Möglichkeit besteht für einen "normalen" Azubi auch. Beispiel 
hier
in der Firma."

Normal aber nicht in dem Umfang.
Des weiteren brachte ich auch das Beispiel Fremdsprachenschule, da wird 
ein ganzes Jahr erlassen.Beim späteren Techniker kann auch etwas 
erlassen werden mit einer vorhandenen FHR oder Abi.


"Wenn es ein bolgnaunterzeichnendes Land ist, das dieses Angebot macht,
ist es kein akkreditierter Master."
http://www.anabin.de/

Der Masterlehrgang der Uni Krems ist anerkannt.


"Soll der doch, Dipl.-Inf., Staatl gepr. Inf. oder aber
Informatikassistent darf er sich noch lange nicht nennen, darum geht es
hier."

Und um sich Master nennen zu dürfen geht auch nicht einfach so. Der 
Student ohne vorherigen akademischen Abschluss bekommt den 
Masterabschluss nicht einfach so geschenkt.

" Der Meister hat die Qualifikation des Meisters.
Der Master die eines Bachelor + Masters."

Der Master ist allerdings auch als eigenständiger Abschluss zu 
betrachten.
Der Techniker hat auch die Qualifikation des Gesellen+Techniker. 
Allerdings unter Umständen auch nur die Technikerqualifikation.
Beim SGB genauso.
Fachlehrer kann man z.B. auch mit unterschiedlichen Qualifikationen 
werden.
Mit dem FH Diplom kann man evtl. auch promovieren. (eigentlich doch dann 
auch ungerecht? )


"Aha, so ziehst Du es also auf. Mal ganz ehrlich. Ein Abiturient muß zm
Beispiel an der FH das Vorpraktikum (16 Wochen) ableisten. Das wird dem
FOSler erlassen. Wenn Du die fachspezifische Verrechnung beim FOSler
haben willst, sollte dem Abiturient der Vorsprung im Theoretischen
erlassen werden, also Mathe 1 (1 Semester). Das tut man auch nicht. Also
patt."

Wurde es schon probiert? ;-)

Was regst du dich denn eigentlich so auf. Hier bei uns wird es sowas 
nicht geben, dass gleiche Abschlussnamen vergeben werden oder eine 
Anrechnug in dem Maße stattfindet.
Und in anderen Ländern herrschen andere Gesetze.
Kämpfe in dem Fall lieber dafür wieder eigenständige Abschluss zu haben 
und keine internationalen die in den verschiedenen Ländern auch noch 
andere Wertigkeiten und Voraussetzungen haben können.
Dann passiert dir sowas nicht.

Wobei es auch zu Diiplom-Zeiten schon Anrechnungsmodelle gegeben hat um 
berufliche Qualifikationen anrechnen lassen zu können.

Autor: Paul (Gast)
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>Beim späteren Techniker kann auch etwas
>erlassen werden mit einer vorhandenen FHR oder Abi.

Ja natürlich, der Teil des Technikers, der zur bereits vorhandenen FHR 
führt. Zweimal FHR ablegen, wäre auch etwas sinnlos.

Leistung FOSler = Leistung im Techniker, die zur FHR führt = Anerkennung 
FHR-Teil
Leistung Abiturient >= Leistung im Techniker, die zur FHR führt = 
Anerkennung FHR-Teil

Ob ein Meister oder Techniker jedoch Leistungen des gesamten Bachelors 
bereits erbracht hat, steht ja gerade zur Diskussion.

Leistung Meister < Leistung Bachelor = keine Anerkennung
Leistung Techniker < Leistung Bachelor = keine Anerkennung

>Der Masterlehrgang der Uni Krems ist anerkannt.

Die Akkreditierungsurkunde dieses Studuienganges ist doch 
ausschlaggebend. Wieviele ECTS-Punkte stehen zum Beispiel auf dem 
Diplomasupplement, das dem Master mitgegeben wird, der über die 
berufliche Bildung angeblich den Bachelor kompensiert hat. Das wäre 
interessant. Ihm fehlen 180 ECTS von 300.

>Und um sich Master nennen zu dürfen geht auch nicht einfach so. Der
>Student ohne vorherigen akademischen Abschluss bekommt den
>Masterabschluss nicht einfach so geschenkt.

Den Master vielleicht nicht, aber den Bachelor.

>Der Master ist allerdings auch als eigenständiger Abschluss zu
>betrachten.

Eben nicht, er muß 300 ECTS nachweisen. Bei alleinigem 90 bzw. 120 ECTS 
Masterprogrammen etwas schwierig, nicht wahr?

>Der Techniker hat auch die Qualifikation des Gesellen+Techniker.

So soll's sein.

>Allerdings unter Umständen auch nur die Technikerqualifikation.
>Beim SGB genauso.

Auch schon Etikettenschwindel, keine Frage.

>Mit dem FH Diplom kann man evtl. auch promovieren. (eigentlich doch dann
>auch ungerecht? )

In der Regel sind hierzu die Hauptfächer an der Uni abzulegen (2 
Semester nachholen während der Promotion v. a. TET und Höma 3+4). Hinzu 
kommt die Prüfung der Leistung im Rigorosum. Mit anderen Worten: Man 
läßt den FHler die Prüfungen des Unilers schreiben. Um im so viel 
zitierten Ö zu bleiben. Dort war schon das Fh-Diplom berechtigt, an 
einem Promotionstudium teilzunehmen. Dort verlängerte sich das 
Promotionsstudium um die Differenz der Länge von Uni- zu FH-Diplom. Es 
wird nichts geschenkt. Ein Master der FH hat per se das Promotionsrecht.

Übertragen: Schreibt die Hauptprüfungen des Bachelors und ich hätte 
nichts dagegen.

>Wurde es schon probiert? ;-)

Stimmt, so überheblich ist ein Abiturient wieder nicht, daß er Mathe und 
Physik 1 beantragt, wegzulassen. Ehe er jahrelang Threads mit 
Gleichstellungsbegehren vollschreibt, schreibt er lieber gleich die 
Abschlußprüfung mit und hat völlig unbürokratisch das Problem mit 
Leistung behoben.

>Wobei es auch zu Diplom-Zeiten schon Anrechnungsmodelle gegeben hat um
>berufliche Qualifikationen anrechnen lassen zu können.

Das Vorpraktikum wie zu Diplomzeiten erlasse ich Dir gern. Weitere 
Anrechnungen waren eher Gegenstand etlicher gleichlautender Anfragen im 
Technikerforum mit der immerlautenden Antwort: "Nein, in der Regel nur 
das Vorpraktikum"

Autor: Ben (Gast)
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Es geht auch ohne Dich Peter. Und das ist auch gut so.

Die Mauer baust Du Dir selbst
1. indem Du immer wieder behauptest man wolle den "Meister" mit 
"Bachelor" vergleichen, bzw. DER MEISTER WÜRDE DEN BACHELOR EINFACH SO 
ÜBERSCHRIEBEN  BEKOMMEN..
Wirklich banal, denn man kann nicht einmal deinen HwK Meister mit 
Industriemeister vergleichen. Und die HwK Meister sind nur von den 
Modulen her zwar gleich, je nach Fachrichtung unterschiedlich schwer.

2.indem Du als "Auzsbilder" so schlecht und Handlungsunkompetet über 
deine Auszubildenden und über die Ausbildungsordnung und Gesetzeslage so 
"grün"  sprichts..

3. idem Du nicht begreifen willst das Du z.B. ohne einen Meisterbrief 
auch im Gewerblichen Bereich aktuell ausbildest und darfst.
Das Du nicht verstehen willst das  Meister nicht mehr umbedingt
Gesellenbrief bzw. Facharbeiter + Meister heisst
Genauso verhält es sich mit dem Techniker.
Genauso mit Betriebswirten usw.
Und so ist es auch im Studium. Keiner schenkt niemanden etwas.

Du kannst Dich darüber aufregen, trotzdem bitte nicht immer wieder von 
Meister=Bachelor sprechen ohne Leistung HAT KEIN BACHELOR!!! WENN-> Dann 
muß er Ihn machen UND:

IN DER REGEL SOLLTE ER IHN MACHEN-ANSONSTEN IST MASTER FAST UNMÖGLICH ZU 
SCHAFFEN. es sei den es ist ein "Master" den wir alle hier nicht haben 
wollen, nämlich nur auf Blatt Papier von jeden Akademiker leicht zu 
schaffen und sogar von einen Nichtakademiker mit ein wenig Mühe zu 
packen.
Zum Glück werden diese Masterstudiengänge (Trotz der vorgeschobenen 
"ecs") oft in Deutschland nicht akkreditiert.

Autor: WT (Gast)
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"Ja natürlich, der Teil des Technikers, der zur bereits vorhandenen FHR
führt. Zweimal FHR ablegen, wäre auch etwas sinnlos."

Das Beispiel das ich gelesen habe war das komplette erste Jahr.
Soweit ich weiß muss man auch an den Berufsfachschulen die 
allgemeinbildenden Fächer belegen, auch wenn man Abitur hat.

"Auch schon Etikettenschwindel, keine Frage."
Eingeschränktes Schubladendenken.


"Stimmt, so überheblich ist ein Abiturient wieder nicht, daß er Mathe 
und
Physik 1 beantragt, wegzulassen. Ehe er jahrelang Threads mit
Gleichstellungsbegehren vollschreibt, schreibt er lieber gleich die
Abschlußprüfung mit und hat völlig unbürokratisch das Problem mit
Leistung behoben."

Was ist das für ein haltloses Argument. Lächerlich.

"Das Vorpraktikum wie zu Diplomzeiten erlasse ich Dir gern. Weitere
Anrechnungen waren eher Gegenstand etlicher gleichlautender Anfragen im
Technikerforum mit der immerlautenden Antwort: "Nein, in der Regel nur
das Vorpraktikum"

Falsch. So viel dazu, wie gut du dich auskennst.
Beispiele hier u.A. STA und Fresenius.
Daneben wurde auch Leuten in dem von dir genannten Forum mehr als nur 
das Vorpraktikum erlassen.

"Du kannst Dich darüber aufregen, trotzdem bitte nicht immer wieder von
Meister=Bachelor sprechen ohne Leistung HAT KEIN BACHELOR!!! WENN-> Dann
muß er Ihn machen UND:

IN DER REGEL SOLLTE ER IHN MACHEN-ANSONSTEN IST MASTER FAST UNMÖGLICH ZU
SCHAFFEN."

Richtig.
Er interpretiert etwas was nicht gesagt und gemeint wurde.
Er spricht immer von Mißachtung...aber was macht er selbst?
Hängt noch irgenwo in einer früheren Zeit fest und kann die 
bildungspolitischen Veränderungen nicht akzeptieren.

Autor: Paul (Gast)
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Habe mir übrigens das Angebot dieser "Uni" noch mal durchgelesen.

Die Angebote heißen Professional M.sc. XXX. Es handelt sich also um den 
Master professional, der in Deutschland keine Zustimmung durch die HRK 
bekam.

Geschickt wurde der Anspruch weggetarnt, indem man in der 
Zugangsvoraussetzung zuerst die klassischen Zugänge zum seriösen Master 
nennt und dann zum Kern kommt, daß es eine Weiterbildung für beruflich 
Qualifizierte ist. Klassische Bauernfängerei.

Das ist so, als schreibe ich in die Zugangsvoraussetzung zur 
Facharbeiterlehre:
Zugelassen sind:
1. alle Inhaber eines ersten akad. Grades
2. alle Inhaber der mittleren Reife

klingt gut, nicht?

Autor: Paul (Gast)
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Lest Euch diese Seite mal durch: 
http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/anerkennungb...

Also besser verschleiern kann kaum jemand:

"Nach österreichischem Recht ist für öffentliche Universitäten keine 
Verpflichtung zur Akkreditierung gegeben. Nichtsdestotrotz lässt die 
Donau-Universität Krems einzelne Lehrgänge durch internationale 
Agenturen akkreditieren."

Klartext: Die wenigsten sind akkreditiert.

"Leistungen aus Universitätslehrgängen können für ordentliche Studien 
anerkannt werden. Die Entscheidungshoheit liegt immer bei der 
anerkennenden Organisation/Universität."

Also doch eher Pech gehabt. Ein akkreditierter Studiengang hat hingegen 
einen Rechtsanspruch auf Anerkennung im Bolognaraum.

"Die Universitätslehrgänge fallen unter die gleichwertigen Studien, die 
zur Aufnahme eines Doktoratsstudiums berechtigen können; diese 
Gleichwertigkeit ist von der betreffenden Universität im Einzelfall zu 
prüfen."

dito, Blablabla

"Die Mastergrade der Weiterbildung sind nicht identisch mit den 
Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien."

Die Kernaussage! Wenigstens einmal ehrlich.

"Mastergrade in der Weiterbildung entsprechen den 
Spezialisierungsstudien, die in manchen Staaten parallel zu den 
Doktoratsstudien eingerichtet sind. (z.B, „Magistar“ in Kroatien; 
„Master Universitario“ in Italien etc.) Aufgrund eines Mastergrades ist 
nicht mit einer automatischen Zulassung zu einem Doktoratsstudium im 
Ausland zu rechnen; allerdings kann dies im Einzelfall erfolgen."

Toll, 2 Jahre für ein Blatt Papier, das jeder auf seinem Heim-PC 
erstellen kann. Mit keinerlei Rechten versehen. Außer dem Recht auf 
Lächerlichkeit.

Unter der Überschrift: "Studium an der Donau-Universität Krems und 
Bologna-Prozess", kommt allgemeines Gesülze über das Ziel von Bologna, 
aber keine Aussage, daß man sich durch eine Akkreditierung angeschlossen 
hat, kurz BlaBlaBla.

Tolle "Uni"! Österreich, das hast Du eigentlich nicht nötig.

Übrigens das Bundesministerium Österreichs spricht von "Mastergraden in 
der Weiterbildung", nocht vom Master!

Autor: WT (Gast)
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Autor: Paul (Gast)
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Zum Vergleich die eindeutige Aussage einer "popeligen" deutschen, 
seriösen FH:

http://wiwi.htwk-leipzig.de/de/fakultaet-wiwi/akkr...

Autor: Paul (Gast)
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>Nur ein paar Beispiele, aber wo ahst du denn gechaut?

Wo ist die Akkreditierung?

Autor: WT (Gast)
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http://www.bmwf.gv.at/fileadmin/user_upload/wissen...

Zitat Krems:
"Wie sind im Rahmen eines Universitätslehrgangs erworbene Mastergrade zu 
bewerten?

Die österreichischen Mastergrade in der Weiterbildung werden nach 
Abschluss von Universitätslehrgängen verliehen, die in 
Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen entsprechenden 
ausländischen Masterstudien vergleichbar sind. Die Mastergrade der 
Weiterbildung sind jedoch nicht identisch mit den Mastergraden aufgrund 
des Abschlusses ordentlicher Studien."

http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/anerkennungb...

Autor: Paul (Gast)
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Und nun? Damit bestätigst Du mich doch. Es ist nicht zu identisch.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:
>>Stimmt nicht, je nach Ausbildungsrichtung gibt es durchaus aus diverse
>>Varianten der Lehrzeitverkuerzung.
> Diese Möglichkeit besteht für einen "normalen" Azubi auch. Beispiel hier
> in der Firma.

Das ist total witzig wie du die Diskussion immer wieder auf Punkte 
ziehst, die nie jemand bestritten hat. Du hast behauptet, ein 
Abiturient koenne sich nichts anrechnen lassen:

"Er kann eine Lehre anfangen, bei Null, obwohl er eine um 2 Jahre höhere 
Schulbildung hat, als der Durchschnittsazubi."

>>Es geht hier nicht um Qualifikation, genau deswegen ist diese Diskussion so 
traurig.
> Gerade darum geht es. Der Meister hat die Qualifikation des Meisters.
> Der Master die eines Bachelor + Masters.

Der Master im Fachbereich X hat nicht unbedingt auch die Qualifikation 
des Bachelors im Fachbereich X, was wir ja schon durchgekaut haben.

>>Das Einstiegsniveau im Studium wird so tief angesetzt, dass trotz
>>eklatanter, fachspezifischer Maengel im allgemeinen Abitur damit
>>studiert werden kann.
> Aha, so ziehst Du es also auf. Mal ganz ehrlich. Ein Abiturient muß zm
> Beispiel an der FH das Vorpraktikum (16 Wochen) ableisten. Das wird dem
> FOSler erlassen. Wenn Du die fachspezifische Verrechnung beim FOSler
> haben willst, sollte dem Abiturient der Vorsprung im Theoretischen
> erlassen werden, also Mathe 1 (1 Semester). Das tut man auch nicht. Also
> patt.

Kurz: Es geht dir ueberhaupt nicht um sinnvolle Regelungen, sondern um 
gegenseitiges Aufrechnung. Das ist das, was WT hier oefters als Neid 
bezeichnet. Ich wuerde eher sagen: Missgunst. "Wenn ICH xyz nicht 
anrechnen kann, darf DER auch nichts anrechnen." Studientkollegen von 
mir durften auch allerlei Berufserfahrung als 1 Praxissemester anrechnen 
lassen, was in vielen Faellen nicht mal sinnvoll war, weil sie die 
eigentlich in anderen Bereichen erworben hatten. Meine 
ausserbetriebliche, weit darueber hinaus gehende Praxiserfahrung hat 
dafuer kein Schwein gekuemmert. Das hat mich durchaus geaergert, aber 
ich waere nicht im Traum darauf gekommen, es meinen Kollegen nicht zu 
goennen.

> Übrigens ein gefährliches Spiel, das Du spielst, denn dann könnten die
> Abiturienten Dir mal vorrechen, wieso ein FOSler (außer in Hessen) nicht
> zur Uni darf. Wegen eklatanter Mängel in der Breitenbildung und in der
> Tiefe. Aber das unterlasse ich, weil ich selber mit Abi an der FH war.

Warum faengst du dann ueberhaupt davon an? Du forderst doch von Anderen 
auch die ganze Zeit, dass sie nur von Dingen reden, mit denen sie 
Erfahrung haben. Und du hast nun dummerweise weder Erfahrung mit der 
FOS, noch mit dem West-Abitur und auch nicht mit dem aktuellen Abitur. 
Und wenn wir schon dabei sind: Auch dein Wissen ueber die FH ist 
zweifelhaft, wie du ja schon mehrfach bewiesen hast, da deine FH zu 
deiner Studienzeit gerade erst aus einer TU entstanden ist und daher 
kaum mit einer aktuellen FH oder einer West-FH zur gleichen Zeit zu 
vergleichen ist.

> (Übrigens zu einer Zeit, als die Hochschulform FH in meiner Stadt noch
> so neu war, daß es noch gar keine FOSler gegeben hat, bei uns hatten
> alle Abitur).

Eben.

>>Du siehst keine fachspezifischen Unterschiede zwischen den verschiedenen
>>Formen der Hochschulreife?
> Der FOSler hat die berufspraktischere Auslegung, der Abiturient die
> allgemeinbildend breitere Auslegung. In Fächern wie Mathe, Physik ist
> die Stofftiefe beim Abiturient sogar etwas mehr.

Z.B. im Vergleich zu einem TGler hat der Abiturient ziemlich sicher 
nicht mehr. Zuegegeben, der TGler duerfte eklatante Schwaechen in 
Faechern wie Musik oder Kunst haben (wobei ich letzteres als Wahlfach 
hatte, stimmt also in diesem Falle nicht). Was gibt es noch an 
ueberlebenswichtigen Faechern beim allgemeinen Abitur? Ich habe das 
schon mit meinem Bruder diskutiert, der hat ein Jahr vor mir selbiges 
gemacht, ihm fiel nicht wirklich viel ein. Dafuer fiel auf, dass er 
keine Statik, Elektronik, Pneumatik, Metallurgie und natuerlich auch 
keine Praktika hatte. Ergo ein Schmalspurabitur, von Breite keine Spur. 
Biologie haette er noch machen koennen, ich nicht...

Autor: P. S. (Gast)
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Ben schrieb:

> Zum Glück werden diese Masterstudiengänge (Trotz der vorgeschobenen
> "ecs") oft in Deutschland nicht akkreditiert.

Mit dem Argument "Akkreditierung" waere ich vorsichtig - da wuerde ich 
vorher erst Mal nachforschen, wie langsam die Akkreditierung von 
Abschluessen in Deutschland vorankommt und wie viele Bachelor und Master 
inzwischen einen eben solchen Abschluss haben.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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" Damit bestätigst Du mich doch. Es ist nicht zu identisch."

Wo denn?

"Warum faengst du dann ueberhaupt davon an? Du forderst doch von Anderen
auch die ganze Zeit, dass sie nur von Dingen reden, mit denen sie
Erfahrung haben."

Stimmt. Dabei hat er selbst nicht alles durchgemacht und ist auch nicht 
über alle Bildungsmöglichkeiten informiert.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

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Peter Stegemann schrieb:

> Mit dem Argument "Akkreditierung" waere ich vorsichtig - da wuerde ich
> vorher erst Mal nachforschen, wie langsam die Akkreditierung von
> Abschluessen in Deutschland vorankommt und wie viele Bachelor und Master
> inzwischen einen eben solchen Abschluss haben.

Hat ein bisschen gedauert, die Zahlen wiederzufinden. Hier ab Seite 29:

http://www.akkreditierungsrat.de/fileadmin/Seiteni...

"Daraus folgt, dass derzeit über 40% der angebotenen Bachelor- und 
Masterstudiengänge, ..., akkreditiert sind."

Wenn man sich das auf 
http://www.hs-kompass2.de/kompass/xml/akkr/akkr_na... 
aufgeschluesselt ansieht, faellt auf, dass sich die "Universitaeten" 
offensichtlich deutlich weniger um Akkreditierung kuemmern, als die 
"Fachhochschulen".

Autor: Thomas (Gast)
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WT schrieb:
> In Österreicht herrschen andere Regelungen. Diese Masterlehrgänge gibt
> es bis auf Krems nicht mehr, Krems ist allerdings als anerkannt und darf
> somit noch solche Masterlehrgänge anbieten. Die Regel ist dies also in Ö
> auch nicht, also brauchst du keine Angst haben.


Diese Abschlüsse darf man auch nur in Österreich führen und berechtigen 
nicht zur Promotion.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lehrgang_universit%C3...

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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Paul schrieb:
> Aus diesem Grunde wurde von der HRK auch das
> Ansinnen der IHK gekippt, den Bachelor prof. und den Master prof.
> einzuführen. Selbst diese "Ahnungslosen des Bildungssystemes" wie ich
> mit Namen HRK und KMK haben den bevorstehenden Etikettenschwindel
> gerochen und mißbilligt.


Die IHk wurde dafür schon verwarnt und oftmals geben Leute ihren 
Fachwirt als Bachelor an, was falsch ist. Schliesslich darf das nur 
geführt werden, wenn es so verliehen wurde.

Hier steht auch was zum Thema: http://tinyurl.com/3cl6m9

Autor: WT (Gast)
Datum:

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"Diese Abschlüsse darf man auch nur in Österreich führen und berechtigen
nicht zur Promotion."

In Bayern kann man diesen Abschluss führen, da es erlaubt ist 
ausländische Grade zu führen, sofern diese im jeweiligen Land anerkannt 
sind.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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WT schrieb:
> "Diese Abschlüsse darf man auch nur in Österreich führen und berechtigen
> nicht zur Promotion."
>
> In Bayern kann man diesen Abschluss führen, da es erlaubt ist
> ausländische Grade zu führen, sofern diese im jeweiligen Land anerkannt
> sind.

Nein, denn es sind keine Hochschulgrade. Darum ist das von LuC hier 
sinnlos.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Nur mal kurz zu Peter:

Mir hälst Du vor, daß ich über Westabi, FOS und TG nicht urteilen kann, 
sogar als Thomaner ein Schmalspurabi (weil Normalabi) habe. Woher hast 
Du eigentlich Deine Weißheiten, wenn Du am TG und nicht an einem 
richtigen Gym warst?

Noch mal kurz zur "Uni" Krems: Also wer so selbstverliebt ist und nicht 
zwischen den Zeilen lesen kann, daß das gelinde gesagt recht fragwürdige 
Angebote sind, tut mir schon leid. Der hat wirklich Titelgeilheit. Für 
sowas bis 14000€ hinzublättern, obwohl er sich in Dtl. an über 500 
öffentlichen Unis oder Fhen zumeist kostenlos einen echten akademischen 
Grad mit allen Rechten erarbeiten kann.

Jede Uni oder FH, die eine Akkreditierung hat, macht die auf ihrer Seite 
auch öffentlich, weil dadurch die Zahl der bewerbenden Studenten in spe 
zunimmt. In der Regel schaut ein Studienbewerber schon darauf, ob er bis 
zu 5 Jahre in eine Sache investiert, die dann auch anerkannt wird oder 
ob er mit einem zweifelhaften Abschluß seine Zeit und sein Geld 
verplempert. So verschlossen mit Akkreditierungsurkunden (weil nicht 
vorhanden)und klaren Aussagen wie bei dieser "Uni" erlebt man selten. 
Promotions- oder Habilitationsvorhaben, wie an einer normalen Uni sucht 
man auch vergebens.

Autor: WT (Gast)
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"Noch mal kurz zur "Uni" Krems: Also wer so selbstverliebt ist und nicht
zwischen den Zeilen lesen kann, daß das gelinde gesagt recht fragwürdige
Angebote sind, tut mir schon leid. Der hat wirklich Titelgeilheit. Für
sowas bis 14000€ hinzublättern, obwohl er sich in Dtl. an über 500
öffentlichen Unis oder Fhen zumeist kostenlos einen echten akademischen
Grad mit allen Rechten erarbeiten kann."

Wer solche Angebote, die unter Anderem staatlich anerkannt sind, von 
vornherein als fragwürdig bezeichnet, daraus dann eine 
Selbstverliebtheit und Titelgeilheit schlussfolgert, der hat meiner 
Meinung nach einen recht beschränkten Blickwinkel bezüglich der 
verschiedenen Bildungssystemen.
Zudem ist ein großes maß an Missgunst erkennbar(teilweise auch 
Neidverhalten und auch spuren von Minderwertigkeitskomplexen), was 
allerdings nicht unbedingt auf handfesten Argumenten basiert.
Es werden Tatsachen und Regelungen einfach nicht akzeptiert und nur die 
eigene als vollwertig und als Maßstab anerkannt.



Für dich Paul:
http://www.anabin.de/scripts/SelectLand.asp?SuchLa...

http://www.anabin.de/scripts/SelectLand.asp?SuchLa...

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

> Mir hälst Du vor,

...usw. Ich messe dich genau an dem Mass, das du bei anderen anlegst. 
Wenn dein "richtiges" Abitur intellektuell wirklich so weit ueber meinem 
(unrichtigen?) stehen wuerde, dann muesstest du eigentlich merken, wann 
dir ein Spiegel vorgehalten wird.

> In der Regel schaut ein Studienbewerber schon darauf, ob er bis
> zu 5 Jahre in eine Sache investiert, die dann auch anerkannt wird oder
> ob er mit einem zweifelhaften Abschluß seine Zeit und sein Geld
> verplempert.

Nun, mein Artikel zur Verbreitung der Akkreditierung in Deutschland 
wurde ja geflissentlich von allen Akkreditierungsfans ignoriert... ist 
schon ein starkes Stueck, dass du bei der herrschenden Situation einfach 
der Mehrheit der Master und Bachelor erklaerst, sie haetten mit ihrem 
hart erarbeiteten Abschluss ihre Zeit verplempert.

Autor: Paul (Gast)
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>Wer solche Angebote, die unter Anderem staatlich anerkannt sind, von
>vornherein als fragwürdig bezeichnet, daraus dann eine
>Selbstverliebtheit und Titelgeilheit schlussfolgert, der hat meiner
>Meinung nach einen recht beschränkten Blickwinkel bezüglich der
>verschiedenen Bildungssystemen.

Warum nennen sie es Master, wenn es keiner (nach Bologna-Definition) 
ist? Angeberei.

Übrigenes bist Du der letzte, der hier als Psychologe auftreten kann, Du 
wendest die Begriffe nicht mal richtig an. Nochmal: Neid ist was ganz 
anderes. Dahinter steckt das Begehren von Leistung, Ansehen oder Besitz 
anderer. Auf diese Titelmühlenabschlüsse kann ich getrost verzichten. 
Ich habe was gegen Beschiß, dagegen, daß auf Kosten der ehrlichen, die 
zuerst den Bachelor abschließen und dann den Master machen, andere auf 
dem Trittbrett mitreisen. Diesen Trittbrettfahrern ist es völlig egal, 
ob dadurch ein angesehner Abschluß durch Namensgleichheit kaputt gemacht 
wird oder nicht. Hauptsache sie können vorgaukeln, daß sie den 
angesehenen Abschluß (dessen Ansehen durch die anderen erarbeitet wurde) 
inne haben.

> ist chon ein starkes Stueck, dass du bei der herrschenden Situation einfach
>der Mehrheit der Master und Bachelor erklaerst, sie haetten mit ihrem
>hart erarbeiteten Abschluss ihre Zeit verplempert.

Du legst das, was ich sage auch aus, wie Du es brauchst. Ich habe 
gesagt, daß  die meisten Hochschulen mit einer Akkreditierungsurkunde 
nicht hinter dem Berg halten, weil es Studenten dazu bewegt das Studium 
an dieser Hochschule auuzunehmen. Die verplemberte Zeit bezieht sich auf 
die "Master" der "uni"Krems.

Übrigens gewinne ich bei Dir den EindrucK, daß er einzig wahre 
Vorgebildete der des technischem Gyms ist. Daß bei Dir dafür andere 
Dinge auf der Strecke blieben, wird verschwiegen.


Ansonsten: Lest Euch die Angebote dieser Uni durch, wer etwas kritisch 
ist, merkt genau, wo er die "Master ohne Grundstudium" (also ohne 
Grundlagen) einordnen muß.

Autor: Paul (Gast)
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>Für dich Paul:
http://www.anabin.de/scripts/SelectLand.asp?SuchLa...

Vielleicht sollte Dich stutzig machen, daß diese "Uni" lt. dieser 
Tabelle kein Promotionsrecht hat. Es ist nach unserem Rechstempfinden 
weder eine Uni,  noch eine FH, sondern eine Fortbildungsanstalt, die das 
Wort Uni gerne für sich nutzt, genauso wie zu akademischen Graden 
gleichlautende Abschlüsse. Interpretieren kannst Du das ja selber. 
"Neidisch kann man darauf sicher nicht sein. Der Vorwurf des Neides als 
auch der Mißgunst kann übrigens wunderbar verwendet werden, wenn man die 
Gegenpartie ohne Argumente aus dem Feld schlagen will, hier geht es um 
Etikettenschwindel und Ungerechtigkeitsempfinden, nicht um Neid.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

> Übrigens gewinne ich bei Dir den EindrucK, daß er einzig wahre
> Vorgebildete der des technischem Gyms ist.

Du wiederholst dich. Gut, dann wiederhole ich mich eben auch:

"...usw. Ich messe dich genau an dem Mass, das du bei anderen anlegst.
Wenn dein "richtiges" Abitur intellektuell wirklich so weit ueber meinem
(unrichtigen?) stehen wuerde, dann muesstest du eigentlich merken, wann
dir ein Spiegel vorgehalten wird."

> Daß bei Dir dafür andere Dinge auf der Strecke blieben, wird verschwiegen.

Dazu habe ich mich auch weiter oben schon en Detail geaeussert. Viel 
interessanter als deine Antworten sind oft die Dinge, wo du lieber nicht 
antwortest...

Uebrigens, wenn du schon auf der Begriffsdefinition von Neid rumreitest, 
hier eine Definition, die doch sehr gut passt: "Unter Neid versteht man 
das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (emotionale) Verübeln der 
Besserstellung konkreter Anderer."

Autor: WT (Gast)
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"Eher umgangssprachlich wird „Sozialneid“ als Neid in einem sozialen 
Milieu auf eine – auch nur vermeintlich – besser gestellte andere 
Gruppierung (Bezugsgruppe) aufgefasst. Er kann sich sowohl auf 
Privilegien  (etwa Macht- oder Genussmöglichkeiten) als auch auf Besitz 
(Reichtum) beziehen."

Prinzipiell lässt es sich auch auf dich anwenden. Aber deswegen hatte 
ich Missgunst geschrieben, falls du es nicht gelesen hast.


"Ich habe was gegen Beschiß, dagegen, daß auf Kosten der ehrlichen, die
zuerst den Bachelor abschließen und dann den Master machen, andere auf
dem Trittbrett mitreisen. Diesen Trittbrettfahrern ist es völlig egal,
ob dadurch ein angesehner Abschluß durch Namensgleichheit kaputt gemacht
wird oder nicht. Hauptsache sie können vorgaukeln, daß sie den
angesehenen Abschluß (dessen Ansehen durch die anderen erarbeitet wurde)
inne haben."

Lieber Paul, nun da muss ich aber ganz klar sagen schiebst du die schuld 
den falschen Leuten zu, nämlich denjenigen die solche 
Weiterbildungsangebote annehmen. Es gaukelt keiner etwas vor, denn der 
Abschluss wird ja rechtmäßig erworben, eben nach dem österreichischen 
Bildungssystem.
Fang doch lieber da an zu kämpfen, dass es eine komlett einheitliche 
Regelung von Bachelor und Masterabschlüssen gibt in jedem Land gibt.
Dazu kannst du versuchen jegliche Art von Durchlässigkeit und 
Anrechnungsmodellen zu bekämpfen.


"Ansonsten: Lest Euch die Angebote dieser Uni durch, wer etwas kritisch
ist, merkt genau, wo er die "Master ohne Grundstudium" (also ohne
Grundlagen) einordnen muß."

Ich finde es nach wie vor eine gute Möglichkeit sich auch als 
Nicht-Akademiker weiterzubilden und einen höheren Abschluss zu erlangen.


"Es ist nach unserem Rechstempfinden
weder eine Uni,  noch eine FH, sondern eine Fortbildungsanstalt, die das
Wort Uni gerne für sich nutzt, genauso wie zu akademischen Graden
gleichlautende Abschlüsse."

Und was willst du hiermit sagen? Ich kann selbst lesen und die Uni ist 
in Österreich.


""Neidisch kann man darauf sicher nicht sein. Der Vorwurf des Neides als
auch der Mißgunst kann übrigens wunderbar verwendet werden, wenn man die
Gegenpartie ohne Argumente aus dem Feld schlagen will, hier geht es um
Etikettenschwindel und Ungerechtigkeitsempfinden, nicht um Neid.

Nein, es geht sehr wohl um Missgunst und darum, dass du andere 
Regelungen nicht akzeptierst und diese versuchst auf biegen und brechen 
schlecht zu machen. Des Weiteren versuchst du ständig auf 
Etikettenschwindel und Titelerschleichung, trittbrettfahren usw. zu 
argumentieren, was recht haltlos ist, denn der Abschluss wird laut dem 
Gesetz in Ö rechtmäßig erworben.
Wende dich doch bitte dort direkt nach Österreich um dies zu bekämpfen 
wenn dein Drang so groß und den Verständnis so klein ist.
Wenn du auf Ungereichtigkeit pochst sieht es genauso aus, denn wie 
gesagt, anderes Land...
Wenn es aber um Gerechtigkeit geht, dann müsste man ganz andere Dinge 
nicht zulassen...

Autor: WT (Gast)
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"Die Donau-Universität Krems ist eine anerkannte österreichische 
Hochschule, die sich von den "traditionellen" österreichischen 
Universitäten dadurch unterscheidet, dass sie ausschließlich 
post-graduale Ausbildungen anbietet. Diese Angebote sind kostenpflichtig 
und schließen entweder mit einer Bezeichnung (z.B. Akademischer 
Europarechtsexperte) oder mit einem Mastergrad ab (z.B. Master of 
Advanced Studies, Master of Business Administration, Master of Science 
Dental)"

Autor: Thomas (Gast)
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WT schrieb:
> Fang doch lieber da an zu kämpfen, dass es eine komlett einheitliche
> Regelung von Bachelor und Masterabschlüssen gibt in jedem Land gibt.
> Dazu kannst du versuchen jegliche Art von Durchlässigkeit und
> Anrechnungsmodellen zu bekämpfen.

Da fängt es doch an. Berufliche Fortbildung (Betriebswirt VWA, IHK, SGB, 
Techniker usw.) müssen auch international angepasst werden. Mit 
Zusatzkursen an Hochschulen lässt sich Durchlässigkeit erreichen. Bisher 
ist da eher die Sackgasse oder unsichtbare Wand, die alles bremst.

Autor: WT (Gast)
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"Da fängt es doch an. Berufliche Fortbildung (Betriebswirt VWA, IHK, 
SGB,
Techniker usw.) müssen auch international angepasst werden. Mit
Zusatzkursen an Hochschulen lässt sich Durchlässigkeit erreichen. Bisher
ist da eher die Sackgasse oder unsichtbare Wand, die alles bremst."

Ja das wäre gut.
Ich finde es z.b. nicht verkehrt wie es bei den STA Absolventen und den 
Kooperationshochschulen geregelt ist. An der Fresenius Hochschule gab es 
auch eine gute Regelung der Durchlässigkeit.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Unter Neid versteht man
>das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (emotionale) Verübeln der
>Besserstellung konkreter Anderer."

Weißt Du, mit dieser Definition kannst Du jedes empfundene Unrecht in 
die Sparte Neid abtun. Jeder Schiedsrichter, Richter oder Polizist ist 
dann neidisch, weil er daüber wacht, daß Regeln eingehalten werden. Wenn 
jemand Handspiel anzeigt, ist er angeblich neidisch, weil sich jemand 
einen Vorteil erschleicht.  Wie gesagt, neidisch ist man auf Dinge, die 
man selber gerne hätte (erstrebenswert sind), aber die Macht, der Grips 
usw. fehlt, sie in Besitz zu erbringen. Bei diesen Abschlüssen fehlt 
aber weit das Begehren, schließlich will ich mit nicht als Hochstapler 
lächerlich machen.

>der mit einem Mastergrad ab (z.B. Master of
>Advanced Studies, Master of Business Administration, Master of Science
>Dental)"

Diese Masterbezeichenungen (nicht Grade) sind nur in Ö zuöässig und im 
Rahmen der Bolognavereinbarungen (eiheitlicher Hochschulraum) ab 2012 
verboten.
Ich verstehe auch gar nicht, wie man auf so einen Abschluß stolz sein 
kann. Wenn ich den Master erwerben will, ist es ja gerade der Reiz der 
Herausforderung mit voller Anerkennung der Spielregeln (Bologna) diesen 
Abschluß zu schaffen. So habe ich zwar Master auf der Urkunde stehen, 
aber insgeheim wüßte ich auch, daß es eine ganz andere Leistung ist, die 
von keiner Hochschule für irgendwas anerkannt wird (sagt sogar selber 
die Donau"uni"). DIe Urkunde sagt Master, das Wissen ist aber nicht das 
des Masters, ertrebenswert ist mir das nicht, denn damit will ich mir ja 
nicht nur das Ego polieren, sondern eine Arbeit finden, die ich dann 
auch beherrsche.

Autor: WT (Gast)
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" Wie gesagt, neidisch ist man auf Dinge, die
man selber gerne hätte (erstrebenswert sind), aber die Macht, der Grips
usw. fehlt, sie in Besitz zu erbringen. Bei diesen Abschlüssen fehlt
aber weit das Begehren, schließlich will ich mit nicht als Hochstapler
lächerlich machen."

Diese Definition ist keine selbst geschriebene, sondern von Wikipedia.

Ich glaube dir fehlt es fast an einem der oben stehenden Dinge...
Der Neidgedanke oder der Gedanke der Missgunst trifft insofern bei dir 
zu, weil du denkst andere haben es leichter und bekommen etwas 
geschenkt, sprich sie haben einen Vorteil gegenüber anderen und sind 
besser gestellt.

Solche Absolventen als Hochstapler zu bezeichnen zeigt wieder wie weit 
dein Verständnis und deine Ansichten ausgeprägt sind.
Auch wenn du dich wieder beleidigt fühlst (wenn du dich damit 
angegriffen fühlst muss wohl etwas dran sein) aber so eine ablehnende 
Haltung ist absolut inakzeptabel und zeigt wenig Offenheit und 
Anerkennung auf.


"Diese Masterbezeichenungen (nicht Grade) sind nur in Ö zuöässig und im
Rahmen der Bolognavereinbarungen (eiheitlicher Hochschulraum) ab 2012
verboten."

Wo stehst das?


"Ich verstehe auch gar nicht, wie man auf so einen Abschluß stolz sein
kann. Wenn ich den Master erwerben will, ist es ja gerade der Reiz der
Herausforderung mit voller Anerkennung der Spielregeln (Bologna) diesen
Abschluß zu schaffen. So habe ich zwar Master auf der Urkunde stehen,
aber insgeheim wüßte ich auch, daß es eine ganz andere Leistung ist, die
von keiner Hochschule für irgendwas anerkannt wird (sagt sogar selber
die Donau"uni")."

Gott bist du verbittert.
Man kann darauf genauso stolz sein wie du auf deinen Abschluss stolz 
bist.
Man hab einen rechtmäßig erworbenen Abschluss in Österreich gemacht, ist 
das für dich zu hoch als Akademiker?
Sorry, aber dein gehetze geht mir dermaßen auf den Geist. Akzeptiere es 
endlich, dass es sich dort um ein auf Weiterbildung spezialisierte 
österreichische Uni handelt. Wenn es unrechtmäßig wäre, wäre diese 
Einrichtung nicht staatlich anerkannt.

"Ie Urkunde sagt Master, das Wissen ist aber nicht das
des Masters, ertrebenswert ist mir das nicht, denn damit will ich mir ja
nicht nur das Ego polieren, sondern eine Arbeit finden, die ich dann
auch beherrsche."

Und genau das machen die Absilventen auch.
Sie wollen sich weiterbilden um im Arbeitsleben und im Leben vorwärts zu 
kommen.
Du bist wohl irgendwo hängengeblieben.

Aber hetz ruhig weiter und zeig was in deiner kompetenten Haltung noch 
alles steckt.
Dass du an falscher Stelle ansetzt habe ich dir schonmal gesagt.

Autor: Paul (Gast)
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>Diese Definition ist keine selbst geschriebene, sondern von Wikipedia.

Und soll ich jetzt Wikipedia mal umschreiben? Ich hoffe, Du merkst, was 
ich meine. Wikipedia ist beeinflußbar.

Mensch, denke doch mal selber: Welches Gefühl hast Du, wenn der Nachbar, 
den Du sowieso schon nicht leiden kannst, die hübsche Frau abgeschleppt 
oder den tollen Sportwagen hat, den Du gerne hättest? Dieses Gefühl 
nennt man Neid.
Welches gefühl entwickelt man, wenn man im Sportwettbewerb rausgeflogen 
ist, aber ein anderer unter Einhaltung sämtlicher Regeln!!! den 1. Platz 
erreicht hat und man ihn dann schlecht macht? Das ist Mißgunst.

Was ist es wenn man selber den 1. Platz inne hat, aber darauf hinweist, 
daß ein anderer mit auf dem Treppchen steht, obwohl er die vereinbarten 
3000 m nicht gerannt ist, sondern heimlich mit dem Motorrad gefahren? 
Das ist kein Neid, keine Mißgunst, das ist Unrechtsempfinden. Und das 
ztrifft hier genau zu. Jemand versucht einen mit einer Leistung fest 
verankerten Titel für weniger Leistung zu bekommen.

>Neidgedanke oder der Gedanke der Missgunst trifft insofern bei dir
>zu, weil du denkst andere haben es leichter und bekommen etwas
>geschenkt, sprich sie haben einen Vorteil gegenüber anderen und sind
>besser gestellt.

sie haben es leichter und bekommen es geschenkt, keine Frage. Der 
Bachelor wird weggelassen, der Master findet auf einem Niveau statt, daß 
man es auch ohne Bachelorkenntnisse schaffen kann. Oder hast Du Dir 
nicht mal überlegt, warum keine Hochschule diese Abschlüsse anerkennt?

>Wo stehst das?

Universitätsgesetz von Ö, §124, Abs. 6a

"In der Zwischenzeit änderten sich durch den Bologna-Prozess und eine 
Reihe anderer Gesetze (Fachhochschul-Studiengesetz, 
Universitäts-Akkreditierungsgesetz für Privatuniversitäten, 
Universitätsgesetz 2002) die Rahmenbedingungen für Hochschulbildung in 
Österreich grundlegend. Lehrgänge universitären Charakters dürfen nur 
mehr bis Ende 2012 angeboten werden, Neuanträge waren noch bis Ende 2003 
möglich."

Auch interessant:

http://www.arbeiterkammer.at/www-192-IP-30072.html

>Und genau das machen die Absilventen auch.
>Sie wollen sich weiterbilden um im Arbeitsleben und im Leben vorwärts zu
>kommen.

Aber nicht auf dem Niveau eines Masters. Wenn sie das drauf schreiben, 
was sie wirklich geleistet haben, habe ich doch nichts dagegen.

>Man kann darauf genauso stolz sein wie du auf deinen Abschluss stolz
>bist.

Ja da sind unsere Vorstellungen von Leistung wohl etwas verschieden.

>Akzeptiere es
>endlich, dass es sich dort um ein auf Weiterbildung spezialisierte
>österreichische Uni handelt.

Wenn Du es Weiterbildung nennen willst bitte, aber nicht Master (lt 
Bolognadef.), und gleich gar nicht M. sc. Das ist der eigentliche 
Etikettenschwindel.

Autor: Paul (Gast)
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Autor: Ben (Gast)
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WT schrieb:
> "Diese Masterbezeichenungen (nicht Grade) sind nur in Ö zuöässig und im
> Rahmen der Bolognavereinbarungen (eiheitlicher Hochschulraum) ab 2012
> verboten."
>
> Wo stehst das?


@WT Schau mal was die Hochschule selbst darüber schreibt:
http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/anerkennungb...

Informiere Dich mal über "Lehrgang universitären Charakters" in 
Österreich.
Dann wirst Du auch erfahren das diese völlig zurecht nur noch bis Ende 
2012 angeboten werden dürfen!

Dies gilt auch für zahlreiche andere Länder da z.Z. dort, die Bez. 
Master
oft < und not "Master" ist.

Und die unsinnige Behauptung "Bachelor mit Techniker/ Meister = 
geschenkt..." ist von Peter ebenso abwegig.

Autor: Matthias (Gast)
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Ich will jetzt auch nochmal was kunt tun bzw behaupten:
Braucht man wirklich alles was man  im Bachleorstudium lernt auch im 
Master?
Um den Master dann zu bestehen. Es ist ja auch immer die Frage, wie 
breit jemand studiert.


Die Leute die den Bachleor überspringen, die willen doch eigentlich nur 
Zeit wieder einholen. Weil mit Lehre Facharbeiter Techniker geht scho 
eine gewisse Zeit verloren.
Und wenn die der Meinung sind sie  brauchen nicht das ganze Wissen vom 
Bachleor, Sparen  Sie sich den ganzen Prüfungsstress und die 
Bachleorarbeit.

Manche hier sind der Meinung das ist doch unfair die Müssen weniger 
Prüfungen schreiben um einen Master zu machen.
Ist nachvollziehbar, aber ob man später damit Anfängt "Klassen"  zu 
überspringen oder scho  früher damit angefangen hat macht doch keinen 
also großen unterschiedt.

Gruß

Autor: Paul (Gast)
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>nd wenn die der Meinung sind sie  brauchen nicht das ganze Wissen vom
>Bachleor, Sparen  Sie sich den ganzen Prüfungsstress und die
>Bachleorarbeit.

Das ist doch schon die Antwort. Sie sparen sich den Streß, die Arbeit, 
das Wissen. Wollen aber den gleichen Titel, wie andere, die diesen 
Streß, die Arbeit bereit waren zu bringen. Wenn man sich das sparen 
will, kann man eben diesen Titel nicht bekommen. Für ihre in der 
Vergangenheit erbrachte Leistung sind die ja nicht leer ausgegangen. Sie 
dürfen sich Facharbeiter, Meister oder aber staatlich geprüfter 
Techniker nennen. Das beschreibt das Niveau ihrer Ausbildung, nicht mehr 
und nicht weniger. Es gibt eine gerechte Auskunft über ihren durch 
Prüfung nachgewiesenen Ausbildungsstand.

Der Sinn der Bolognavereinbarung ist doch, einheitliche Ansprüche an 
einen akademischen Grad durchzusetzen. Wenn ein Master vor einem steht 
(der ja Promotionsrecht und damit Promotionsbefähigung hat), erwartet 
man die volle Bandbreite des Wissens aus Bachelor und Master. Auch wäre 
keine öffentliche Stelle bereit, solch einem "Master" mit einer A13 zu 
behängen.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

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Paul schrieb:

> Der Sinn der Bolognavereinbarung ist doch, einheitliche Ansprüche an
> einen akademischen Grad durchzusetzen.

Was von vorneherein laecherlich ist. Glaubst du ernsthaft, die 
Hochschulen in z.B. England werden das Niveau anheben? Von wegen. Die 
machen den gleichen Murks wie vorher, und verleihen die gleichen Grade 
wie die Deutschen, die sich dafuer den Hintern aufreissen. Schoen bloed, 
die Deutschen...

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

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Ben schrieb:

> Und die unsinnige Behauptung "Bachelor mit Techniker/ Meister =
> geschenkt..." ist von Peter ebenso abwegig.

Von welchem Peter redest du hier eigentlich dauernd?

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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Paul schrieb:
> Der Sinn der Bolognavereinbarung ist doch, einheitliche Ansprüche an
> einen akademischen Grad durchzusetzen. Wenn ein Master vor einem steht
> (der ja Promotionsrecht und damit Promotionsbefähigung hat), erwartet
> man die volle Bandbreite des Wissens aus Bachelor und Master. Auch wäre
> keine öffentliche Stelle bereit, solch einem "Master" mit einer A13 zu
> behängen.


Nicht jeder Master hat Promotionsrecht. Im Ausland gibt es 
berufsspezifische Master, die einfach nur für den job da sind. Auch das 
von Krems ist so. Im höheren Dienst werden nicht viele mit BWL oder 
Technischem Master reinkommen, da hauptsächlich Juristen den hD 
blockieren.

Autor: urmel (Gast)
Datum:

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in den ganzen Beiträgen hier geht es nur daum billig nen Master 
abzustauben. Niveau, Lerninhalte, Bachelor + 4 Sem. = Master und 
Anerkennung spielen keine Rolle. Da schreibt noch einer, dass die 
Auswahl der Lehrinhalte frei stehen sollte. Das ist nicht nur Thema 
verfehlt 5 sondern Thema komplett nicht verstanden und 
Arbeitsverweigerung 6 zugleich.

kopfschüttel

Autor: Ben (Gast)
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Peter Stegemann schrieb:
> Ben schrieb:
>
>> Und die unsinnige Behauptung "Bachelor mit Techniker/ Meister =
>> geschenkt..." ist von Peter ebenso abwegig.
>
> Von welchem Peter redest du hier eigentlich dauernd?
sry Paul war damit gemeint. Der keine Missgunst gegenüber  speziellen, 
Minderheiten hat die trotz anderer Ausbildung und fachlichen und 
persönlichen Eignung im Nachhinein studieren oder studiert haben und 
diesen Abschluss trotzdem nicht als Dekoration betrachten bzw. 
diskutieren müssen das andere es nicht geschafft hätten weil sie der 
Meinung sind das sie jetzt nunwohl "begabter" sind.

Autor: Ben (Gast)
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urmel schrieb:
> in den ganzen Beiträgen hier geht es nur daum billig nen Master
> abzustauben.

Die Bild würde es so zitieren.
Es geht um den richtigen Bachelor und um den richtigen Master.
Andere "Lehrgänge universitären Charakters" sind nicht mit gemeint und 
auch nicht vergleichbar.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

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Ben schrieb:
> Peter Stegemann schrieb:

>> Von welchem Peter redest du hier eigentlich dauernd?
> sry Paul war damit gemeint.

Hat mich schon voellig verwirrt :-)

Autor: WT (Gast)
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"Missgunst bezeichnet das ethisch vorwerfbare Verübeln der Stellung 
Anderer, sei es nun in materieller oder sonstiger Hinsicht, wobei der 
Begriff in Abgrenzung zum Neid insofern weiter gefasst ist, als dass die 
betrachtete Person oder Gruppe im Vergleich zu dem Verübelnden nicht 
unbedingt besser gestellt sein muss; in einem Fall von Missgunst werden 
dem Anderen Dinge schlichtweg nicht gegönnt. Auch die gleichzeitige 
Begehr desselben Status für sich, wie sie beim Neid auftritt, ist bei 
der Missgunst kein zwingendes Merkmal."

"Das ist kein Neid, keine Mißgunst, das ist Unrechtsempfinden. Und das
ztrifft hier genau zu. Jemand versucht einen mit einer Leistung fest
verankerten Titel für weniger Leistung zu bekommen."

Da kommt die Missgunst ins Spiel...
Einen fest verankerten Titel...für weniger Lesitung.

"sie haben es leichter und bekommen es geschenkt, keine Frage. Der
Bachelor wird weggelassen, der Master findet auf einem Niveau statt, daß
man es auch ohne Bachelorkenntnisse schaffen kann. Oder hast Du Dir
nicht mal überlegt, warum keine Hochschule diese Abschlüsse anerkennt?"

Also zunächst mal bekommt keiner etwas geschenkt, hast du wohl noch 
nicht verstanden.

"Bewertung in Österreich
Mastergrade in der Weiterbildung sind akademische Grade auf der 
Grundlage einer abgeschlossenen spezialisierten Ausbildung 
(Weiterbildung) mit starkem Berufsbezug, für das ein abgeschlossenes 
Studium bzw. eine gleichwertige Qualifikation Zulassungsvoraussetzung 
ist. Die Universitätslehrgänge fallen unter die gleichwertigen Studien, 
die zur Aufnahme eines Doktoratsstudiums berechtigen können; diese 
Gleichwertigkeit ist von der betreffenden Universität im Einzelfall zu 
prüfen. Berufsrechtlich können Mastergrade in der Weiterbildung 
Voraussetzung für die Zulassung zu bestimmten gewerblichen Tätigkeiten 
sein.
Die Mastergrade der Weiterbildung sind nicht identisch mit den 
Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien.

Internationale Bewertung
Mastergrade in der Weiterbildung entsprechen den 
Spezialisierungsstudien, die in manchen Staaten parallel zu den 
Doktoratsstudien eingerichtet sind. (z.B, „Magistar“ in Kroatien; 
„Master Universitario“ in Italien etc.) Aufgrund eines Mastergrades ist 
nicht mit einer automatischen Zulassung zu einem Doktoratsstudium im 
Ausland zu rechnen; allerdings kann dies im Einzelfall erfolgen."

"Aber nicht auf dem Niveau eines Masters. Wenn sie das drauf schreiben,
was sie wirklich geleistet haben, habe ich doch nichts dagegen."

Du hast es immernoch nicht verstanden, dass es sich hier um ein anderes 
Land handelt und es dazu verschiendene Master gibt.


"Wenn Du es Weiterbildung nennen willst bitte, aber nicht Master (lt
Bolognadef.), und gleich gar nicht M. sc. Das ist der eigentliche
Etikettenschwindel."

Ja dann kämpfe bitte für eine einheitliche Regelung überall.
Dann setze dich bitte dafür ein, dass:
-die Bachelorausbildung überall gleich ist
-die Masterausbildung überall gleich ist
-aber auch die Technikerausbildung nur mit einer Berufsausbildung 
gemacht werden kann
-keine Leistungsanrechnungen erfolgen, weder von der Berufsfachschule 
oder Fachschule zur Hochschule, noch vom Gymnasium zur Berufsfachschule 
oder Ausbildung usw.
-es keine Durchlässigkeit mehr gibt
-es jeden Abschuss nur für einen Weg gibt, also auch keinen mittleren 
Bildungsabschluss mehr auf dem Gymnasium, in der Berufsschule oder 
Berufsfachschule, keine FHR mehr an der Fachschule, keine allgemeine 
Hochschulreife an der FH usw.

Wenn es dich glücklich macht dann bitte.
Dann stelle dich gegen die Entwicklung in der Bildung und sorge für eine 
umfassende Gerechtigkeit.


"Braucht man wirklich alles was man  im Bachleorstudium lernt auch im
Master?
Um den Master dann zu bestehen. Es ist ja auch immer die Frage, wie
breit jemand studiert."

Das ist ja genau der Punkt. In der Regel ist ja ein vorheriger 
Hochschulabschluss notwendig, in dem Fall werden aber auch qualifizierte 
Bewerber ohne Hochschulstudim zugelassen wenn sie die für DIESEN 
Masterlehrgung notwendigen Kenntnisse vorweisen können.

"Das ist doch schon die Antwort. Sie sparen sich den Streß, die Arbeit,
das Wissen. Wollen aber den gleichen Titel, wie andere, die diesen
Streß, die Arbeit bereit waren zu bringen. Wenn man sich das sparen
will, kann man eben diesen Titel nicht bekommen. Für ihre in der
Vergangenheit erbrachte Leistung sind die ja nicht leer ausgegangen. Sie
dürfen sich Facharbeiter, Meister oder aber staatlich geprüfter
Techniker nennen. Das beschreibt das Niveau ihrer Ausbildung, nicht mehr
und nicht weniger. Es gibt eine gerechte Auskunft über ihren durch
Prüfung nachgewiesenen Ausbildungsstand."

Ach Pauli, meinst du in einer Lehre zum Facharbeiter hat man keinen 
Stress? Meinst du die Technikerschule ist ein Kindergarten? Meinst du 
später im Job als fertiger Techniker schiebt man ne ruhige Kugel und hat 
keinen Stress? Also ich weiß ja nicht was du den ganzen Tag machst, aber 
die Ingenieure und Techniker die ich kenne haben schon einiges zu tun 
und auch ein gutes Stück Verantwortung.
Falls du es immernoch nicht verstanden hast, es bekommt keiner einen 
Abschluss geschenkt, der Meister bleibt der Meister, der Techniker der 
Techniker. Es haben lediglich beide die Möglichkeit auf eine 
Weiterbildung (wenn sie genommen werden) in einem Land namens 
Österreich, dass es nunmal (noch) zulässt Masterlehrgänge auch ohne 
vorherigen Amsterabschluss aufnehmen zu können.


"Der Sinn der Bolognavereinbarung ist doch, einheitliche Ansprüche an
einen akademischen Grad durchzusetzen."
Ja das wars, fängt aber bei uns schon mit den unterschiedlichen 
Bachelorausbildungen an. Und geht in anderen Ländern damit weiter...

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

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Viel sinnvoller als dieser Dschungel von Zugangsberechtigungen und 
Bildungshierarchien waere, den Zugang zu Bildung einfach zu oeffnen und 
auf der anderen Seite das elitaere Brauchtum, Hochschulabschluesse als 
Namensanteil zu benutzen, abzuschaffen. Wer wissen will, was welchen 
Bildungs- und Erfahrungsstand Jemand hat, sieht sich sowieso den 
Lebenslauf und die dazu gehoerigen Unterlagen an. Dann sieht man auch 
gleich, ob einer ein Kasperle-Diplom oder einen ernst zu nehmenden 
Abschluss hat.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>> sry Paul war damit gemeint.

>Hat mich schon voellig verwirrt :-)

bezieht sich auf was?

>Und die unsinnige Behauptung "Bachelor mit Techniker/ Meister =
>geschenkt..." ist von Peter ebenso abwegig.

Sorry, schreib deutlich und nicht in "algebraischer Sprache", dann kann 
ich auch antworten.

>Was von vorneherein laecherlich ist. Glaubst du ernsthaft, die
>Hochschulen in z.B. England werden das Niveau anheben? Von wegen. Die
>machen den gleichen Murks wie vorher, und verleihen die gleichen Grade...

... bekommen das aber nicht akkreditiert. Also zweimal hinschauen, 
welcher "Master" vor einem sitzt.

Das ist noch lange kein Grund, in diese Titelmühlenschlacht 
einzusteigen. Mir wäre es auch lieber gewesen, die Altabschlüsse zu 
behalten (versehen mit ECTS). Der Titel Ingenieur und die akademischen 
Grade haben gerade deshalb in Deutschland ein halbwegs hohes Ansehen, 
weil es recht feste Regularien gibt, nach denen diese Titel verliehen 
werden bzw. wann man sie tragen darf. Was denkst Du, wieviele heute 
Ingenieur hießen ohne adäquate Ausbildung, wenn dieser Titel nicht 
geschützt wäre?

>Nicht jeder Master hat Promotionsrecht.

Ein bolognakonformer Master hat immer! Promotionsrecht. Der Sinn dieser 
Vereinbarung ist es eben, diesen Wildwuchs an "Mastern" abzuschaffen.

>sry Paul war damit gemeint. Der keine Missgunst gegenüber  speziellen,
>Minderheiten hat die trotz anderer Ausbildung und fachlichen und
>persönlichen Eignung im Nachhinein studieren oder studiert haben und
>diesen Abschluss trotzdem nicht als Dekoration betrachten bzw....

Ich hoffe, ich habe das Satzmonster richtig entwirrt: Ich habe n i c h t 
s gegen jemanden der eine andere Ausbildung gemacht hat, danach studiert 
und es auch nach den europaweiten Regeln geschafft hat. Habe also nichts 
gegen Bildungsaufsteiger. Hier geht es darum, daß:

1. Der Bachelor eingespart werden soll. Nicht mal die Einsicht, daß man 
sich ohne Vorlesungsbesuch nur prüfen läßt, ist da.
2. Ein Master gemacht werden will, der keineswegs ein Master gemäß den 
in Dtl. geltenden Leitlinien (bolognakonform) entspricht.

Also macht den Bachelor oder nur die Bachelorprüfung und schreibt Euch 
danach an einer Hochschule , die echte akademische Grade anbietet, ein 
und besteht den Master, dann seid ihr herzlich willkommen. Aber diesen 
"Master", der keiner ist, braucht hier niemand.

>urmel schrieb:
>> in den ganzen Beiträgen hier geht es nur daum billig nen Master
>> abzustauben.

>Die Bild würde es so zitieren.
>Es geht um den richtigen Bachelor und um den richtigen Master.
>Andere "Lehrgänge universitären Charakters" sind nicht mit gemeint und
>auch nicht vergleichbar.

Also da bleibt einem doch die Spucke weg. Wir diskutieren hier tagelang 
das Angebot, dessen Link der Threadstarter gesetzt hat und dann kommst 
Du und versuchst, im Nachhinein den Inhalt der ganzen Diskussion mit 
einer anderen Ausgangsfrage zu verknüpfen. Zur Erinnerung: Hier geht es 
um die Angebote der Donau"uni" Krems. Das sind universitäre Lehrgänge 
nach altem Universitätsgesetz von Österreich, die nicht dasselbe sind, 
wie ein Bologna-Master (Selbstauskunft dieser "Uni").

>Da kommt die Missgunst ins Spiel...
>Einen fest verankerten Titel...für weniger Lesitung.

Du willst den Unterschied nicht begreifen. Warum wohl wird beim 100m- 
Lauf sofort der Start abgepfiffen, wenn jemand zu früh losgerannt ist? 
Aus Mißgunst? Nein, weil man Unfainess verhindern will, weil man mit 
unlauteren Mitteln einen Titel (hier Sieg) erlangen will. Man will 
weniger Leistung bringen als die anderen. Genau das ist hier dasselbe.

>Also zunächst mal bekommt keiner etwas geschenkt, hast du wohl noch
>nicht verstanden.

Wo bitte kommen die 180 ECTS des Bachelors her, die benötigt werden, um 
die 300 ECTS für den Master zu bekommen? H a l l o! Ein Master wird nach 
300 ECTS verliehen und nicht nach den 90 oder 120 der Donau"uni"!

>Du hast es immernoch nicht verstanden, dass es sich hier um ein anderes
>Land handelt und es dazu verschiendene Master gibt.

Frage: Bist Du Österreicher? In Dtl. dürfen diese Titel nicht getragen 
werden. Außerdem ist dann der Threadtitel falsch gestellt "Master ohne 
Grundstudium". Für diesen Danaumaster braucht man nie ein Grundstudium, 
weil es nach 1999 vereinbarten Regeln kein Master ist. Östterreich hat 
übrigens diese Vereinbarung unterzeichnet.

>Wenn es dich glücklich macht dann bitte.
>Dann stelle dich gegen die Entwicklung in der Bildung und sorge für eine
>umfassende Gerechtigkeit.

WTlerle, Du verstehst meinen Zweck gar nicht. Mir geht es nicht darum, 
daß gleiche Leistung nicht verrechnet werden kann. Mir geht es darum, 
daß man ungleiche! Leistung nicht verrechnet. Ein Aiturient hat in den 
allgemeinen Fächern der Berufsschule diese Leistung auf einem höheren 
Niveau bereits erbracht -> Verrechnung. Der Techniker hat die 
FOS-Leistung bereits erbracht -> FHR. Der Techiker oder Meisrer hat die 
Bachelor/Masterleistung noch nicht erbracht -> keine Verrechnung usw. 
Ist das so schwer?

>Ja das wars, fängt aber bei uns schon mit den unterschiedlichen
>Bachelorausbildungen an. Und geht in anderen Ländern damit weiter...

Ja dann muß das eben nachgebessert werden. Aber doch nicht noch einen 
Wildwuchshaufen daneben aufmachen.

>Viel sinnvoller als dieser Dschungel von Zugangsberechtigungen und
>Bildungshierarchien waere, den Zugang zu Bildung einfach zu oeffnen...

Bei gleichbleibendem Niveau würde das zu einer enormen Abbruchrate 
führen. Ein Hochschulstudium muß - genau wie die duale Ausbildung - von 
jemandem (der Allgemeinheit) bezahlt werden. Schon jetzt sind die 
Hochschulen überfüllt mit Leuten, die wenigstens die vorhergehende 
Schulstufe - die Oberschule - besucht haben. Dein Ansinnen ist ähnlich, 
als würde man jeden Schulanfänger auf Probe in die 3. Klasse setzen. Du 
kannst Dir sicherlich vorstellen, daß die meisten ganz ordentlich auf 
die Fresse fliegen würden. Ein Abi/FHR ist keine Schikane. Dort lernt 
man Dinge, die für das Bestehen einer Hochschule Voraussetzung sind. 
Übrigens konnte man schon immer ohne Abi/FHR an einer Hochschule 
studieren, dazu gab es Externenprüfungen. Die bestanden 3%. Warum wohl?

>...der anderen Seite das elitaere Brauchtum, Hochschulabschluesse als
>Namensanteil zu benutzen, abzuschaffen.

Peter, in Deutschlnd gibt es schon lange kein Anrecht mehr auf 
Eintragung von akad. Graden als Namensbestandteil. Das war in der DDR 
so, dort hatte man das Recht auf Eintragung in den Personalausweis.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:
>>> sry Paul war damit gemeint.
>>Hat mich schon voellig verwirrt :-)
> bezieht sich auf was?

Es waere wesentlich einfacher, wenn du, wie alle anderen hier, den Namen 
desjenigen quoten wuerdest, den du zitierst.

>>Was von vorneherein laecherlich ist. Glaubst du ernsthaft, die
>>Hochschulen in z.B. England werden das Niveau anheben? Von wegen. Die
>>machen den gleichen Murks wie vorher, und verleihen die gleichen Grade...
> ... bekommen das aber nicht akkreditiert. Also zweimal hinschauen,
> welcher "Master" vor einem sitzt.

Das ist ein Witz. Du glaubst ernsthaft, dass sich mit der Akkreditierung 
ein hohes Niveau der Lehre garantieren laesst? Glaubst du auch an ISO 
9000?

> Das ist noch lange kein Grund, in diese Titelmühlenschlacht
> einzusteigen. Mir wäre es auch lieber gewesen, die Altabschlüsse zu
> behalten (versehen mit ECTS).

Hier wurden schon Beispiele genannt, wie unterschiedlich das Niveau von 
Master-Abschluessen sein kann, unabhaengig davon, dass die noetigen ECTS 
zusammenkommen.

> Der Titel Ingenieur und die akademischen
> Grade haben gerade deshalb in Deutschland ein halbwegs hohes Ansehen,
> weil es recht feste Regularien gibt, nach denen diese Titel verliehen
> werden bzw. wann man sie tragen darf.

Komisch nur, dass das mit der freien Lehre jahrzentelang vereinbar war, 
ohne teure Akkreditierung auskam und, wie wir ja andernorts schon 
festgestellt haben, z.B. mit recht unterschiedlichen Konstruktionen wie 
7+1, 6+1, 6+2 Semestern fuer den eigentlich gleichen Studiengang.

Aber auf die Akkreditierungsproblematik an den deutschen Hochschulen 
willst du ja ueberhaupt nicht eingehen.

> Du willst den Unterschied nicht begreifen. Warum wohl wird beim 100m-
> Lauf sofort der Start abgepfiffen, wenn jemand zu früh losgerannt ist?

Deine Vergleiche passen ueberhaupt nicht,. Was du verlangst ist schlicht 
und einfach, dass der Starter nur qualifiziert wird, wenn er frueher mal 
die 500m gelaufen ist. Und da sieht man bei deinem Beispiel schoen, wie 
irrelevant das ist, wenn man wissen will, wer alles die 100m schafft.

> WTlerle, Du verstehst meinen Zweck gar nicht. Mir geht es nicht darum,
> daß gleiche Leistung nicht verrechnet werden kann.

Du redest schon wieder die ganze Zeit von Leistung, nicht von Kompetenz. 
Das ist sehr traurig, denn bei Bildung sollte es nicht darum gehen, 
moeglichst viele Fleisspunkte zu sammeln, sondern sich Wissen 
anzueignen.

>>Viel sinnvoller als dieser Dschungel von Zugangsberechtigungen und
>>Bildungshierarchien waere, den Zugang zu Bildung einfach zu oeffnen...
> Bei gleichbleibendem Niveau würde das zu einer enormen Abbruchrate
> führen.

Die Hoersaele wuerden explodieren, sie wie bei der Einfuehrung des 
Meisterstudiums. Ah, moment - da ist ja gar nichts passiert. Und die 
Hochschulen werben auch nicht fuer ihre Masterkurse, weil die voellig 
ueberfuellt sind. Freie Bildung ist wirklich ein Horrorszenario.

> Du kannst Dir sicherlich vorstellen, daß die meisten ganz ordentlich auf
> die Fresse fliegen würden.

Schon jetzt fallen ueber 50% der Studierenden in technischen 
Studiengaengen "auf die Fresse". Wenn dir das wirklich ein Anliegen 
waere, muesstest du auch dagegen sein, Studenten mit einem allgemeinen 
oder gar fachfremden Abitur zu fachspezifischen Studiengaengen 
zuzulassen. Dummerweise haette das aber auch dich betroffen und dein 
"goldener Weg" waere bei dieser Einsicht gar nicht mehr so golden.

>>...der anderen Seite das elitaere Brauchtum, Hochschulabschluesse als
>>Namensanteil zu benutzen, abzuschaffen.
> Peter, in Deutschlnd gibt es schon lange kein Anrecht mehr auf
> Eintragung von akad. Graden als Namensbestandteil.

Von einem Akademiker sollte man erwarten koennen, dass er einen so 
einfachen Satz lesen und verstehen kann. Schau dir mal die Visitenkarten 
der Leute an, das ist der De-Facto-Zustand. Nicht umsonst habe ich nicht 
von Recht geschrieben, sondern von Brauchtum.

Autor: WT (Gast)
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"er Titel Ingenieur und die akademischen
Grade haben gerade deshalb in Deutschland ein halbwegs hohes Ansehen,
weil es recht feste Regularien gibt, nach denen diese Titel verliehen
werden bzw. wann man sie tragen darf. Was denkst Du, wieviele heute
Ingenieur hießen ohne adäquate Ausbildung, wenn dieser Titel nicht
geschützt wäre?"

Jeder der eine derartige Ausbildung hat und jeder der eine 
ingenieurmäßige Tätigkeit hat.

"1. Der Bachelor eingespart werden soll. Nicht mal die Einsicht, daß man
sich ohne Vorlesungsbesuch nur prüfen läßt, ist da.
2. Ein Master gemacht werden will, der keineswegs ein Master gemäß den
in Dtl. geltenden Leitlinien (bolognakonform) entspricht."

Zu 1. Einfach so kommt trotzdem keiner rein. Es geht nicht um 
einsparungen sindern um Anrechnungen.
Zu 2. Es sind die österreichischen Regelungen falls du es immernoch 
nicht verstanden hast. Demnacht kannst du nicht einfach herkommen und 
mit Unterstellungen beschimpfen.

"Du willst den Unterschied nicht begreifen. Warum wohl wird beim 100m-
Lauf sofort der Start abgepfiffen, wenn jemand zu früh losgerannt ist?
Aus Mißgunst? Nein, weil man Unfainess verhindern will, weil man mit
unlauteren Mitteln einen Titel (hier Sieg) erlangen will. Man will
weniger Leistung bringen als die anderen. Genau das ist hier dasselbe."

Nein ist es nicht, aber das wirst du wohl nie verstehen, da wu wohl 
irgendwo in der zeit stehen geblieben bist.
Das wäre es, wenn man den Master einfach so bekäme oder in kürzerer Zeit 
als diejenigen die den Masterlehrgang normal absolvieren.

"Wo bitte kommen die 180 ECTS des Bachelors her, die benötigt werden, um
die 300 ECTS für den Master zu bekommen? H a l l o! Ein Master wird nach
300 ECTS verliehen und nicht nach den 90 oder 120 der Donau"uni"!"

Du checkst es immernoch nicht wie das Prinzip funktioniert.

"Frage: Bist Du Österreicher? In Dtl. dürfen diese Titel nicht getragen
werden. Außerdem ist dann der Threadtitel falsch gestellt "Master ohne
Grundstudium". Für diesen Danaumaster braucht man nie ein Grundstudium,
weil es nach 1999 vereinbarten Regeln kein Master ist. Östterreich hat
übrigens diese Vereinbarung unterzeichnet."

Nein bin ich nicht. In Bayern darf man diese schon führen.
Wo hast du das gelesen, dass es nach den Regeln kein Master ist?

http://www.bmwf.gv.at/fileadmin/user_upload/wissen...

"Bewertung in Österreich
Mastergrade in der Weiterbildung sind akademische Grade auf der 
Grundlage einer abgeschlossenen spezialisierten Ausbildung 
(Weiterbildung) mit starkem Berufsbezug, für das ein abgeschlossenes 
Studium bzw. eine gleichwertige Qualifikation Zulassungsvoraussetzung 
ist. Die Universitätslehrgänge fallen unter die gleichwertigen Studien, 
die zur Aufnahme eines Doktoratsstudiums berechtigen können; diese 
Gleichwertigkeit ist von der betreffenden Universität im Einzelfall zu 
prüfen. Berufsrechtlich können Mastergrade in der Weiterbildung 
Voraussetzung für die Zulassung zu bestimmten gewerblichen Tätigkeiten 
sein.
Die Mastergrade der Weiterbildung sind nicht identisch mit den 
Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien."



"WTlerle, Du verstehst meinen Zweck gar nicht. Mir geht es nicht darum,
daß gleiche Leistung nicht verrechnet werden kann. Mir geht es darum,
daß man ungleiche! Leistung nicht verrechnet. Ein Aiturient hat in den
allgemeinen Fächern der Berufsschule diese Leistung auf einem höheren
Niveau bereits erbracht -> Verrechnung. Der Techniker hat die
FOS-Leistung bereits erbracht -> FHR. Der Techiker oder Meisrer hat die
Bachelor/Masterleistung noch nicht erbracht -> keine Verrechnung usw.
Ist das so schwer?"

Nach deinem Vergleich könnte man das Vorgehen sogar rechtfertigen.
Der Abiturient hat zwar eine höhere Allgemeinbildung genossen, aber im 
fachspezifischen nicht. Bekommt aber trotzdem was angerechnet. Die 
Lehrzeit kann verkürzt werden, die Ausbildung an BFS kann verkürzt 
werden (z.b. ein komplettes Jahr) und die Technikerausbildung kann auch 
verkürzt werden (das Beispiel das ich gesehen habe was auch ein Jahr).
Die fachspezifischen Fächer hat ein Abiturient auch nicht in der 
Intensität gehabt, bekommt sie aber trotzdem erlassen.
Für die Aufbereitung des Wissens um den Anschluss zu bekommen ist er 
dann selbst verantwortlich.

So mein lieber Paule, ich verstehe sehrwohl, du mein lieber Paule willst 
nicht verstehen, dass es auch Anrechnungsmöglichkeiten nach oben gibt.
Das ein Techniker nicht ganu das gleiche lernt ist klar, dass es 
überschneidungen gibt in Sachen Inhalte, Stoff und Ziel ist auch klar 
und nachgewiesen, weswegen sich die Möglichgkeiten der Anrechnung 
ergibt.

Eine komplette Anrechnung wie es in Österreich gibt wirds bei uns in der 
Form nicht geben. Aber du musst auch akzeptieren wie es woanderes läuft. 
Du kannst dich gerne darüber aufregen, vor allem, dass hier gleiche 
Abschlüsse vergeben werden. Aber die Studenten oder Absolventen und das 
ganze System so schlecht zu machen, dazu hast du a)nicht die 
Berechtigung b) ist es im Sinne der Gerechtigkeit absolut falsch c) 
schimpfst du an der falschen Stelle.

"Ja dann muß das eben nachgebessert werden. Aber doch nicht noch einen
Wildwuchshaufen daneben aufmachen."
Die Uni gibts nicht erst seit gestern.
Wie gesagt, dann kämpfe dafür, für eine komplett einheitliche Regelung 
aller Länder. Vielleicht hast du Glück und unser Bildunsgsystem wird 
einheitlich übertragen. Aber erstmal solltest du bei uns anfangen bevor 
du die Regelung anderer Länder angreifst...

Autor: WT (Gast)
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Nennungspflicht Akademischer Grade [Bearbeiten]

Wolfgang Zimmerling ist der Auffassung, dass im Dienst- oder 
Angestelltenverhältnis auch dann keine Pflicht besteht, bei Vorgesetzten 
den Doktortitel zu nennen, wenn dieser verlangt, mit dem vollen Namen 
angesprochen zu werden; es verletzt z. B. bei Beamten nicht das 
beamtenrechtliche Gebot zu achtungs- und vertrauenswürdigem Verhalten. 
Der Arbeitnehmer hat jedoch aufgrund des allgemeinen 
Persönlichkeitsschutzes einen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber 
seinen akademischen Grad im Geschäftsverkehr nach außen korrekt 
verwendet.[6]

Die Eintragung von akademischen Graden beim Namen der Eltern in die 
Geburtsurkunde ist möglich, wie der Bundesgerichtshof 1962 entschieden 
hat, obwohl § 62 des Personenstandsgesetzes in der Fassung von 1957 sie 
nicht auflistet und es sich auch nicht schon aus der Regelung des 
Paragraphen ergibt, dass in der Urkunde der Name zu nennen ist – der 
akademische Grad ist in diesem Sinne kein Namensbestandteil.[7]



Die Eintragung akademischer Grade in offizielle Dokumente, z. B. in den 
Reisepass, ist in Deutschland im Gegensatz zu Ländern wie Österreich 
nicht vorgesehen. Eine Ausnahme bildet der Doktorgrad, der in 
abgekürzter Form in den Ausweis eingetragen werden kann. Im Berliner 
'behelfsmäßigen Personalausweis' bestand hingegen darauf kein 
Anspruch.[10]

Eine Pflicht zur Führung eines akademischen Grades besteht für den 
Inhaber in Deutschland nicht.

Autor: Paul (Gast)
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pst schrieb:
>Das ist ein Witz. Du glaubst ernsthaft, dass sich mit der Akkreditierung
>ein hohes Niveau der Lehre garantieren laesst?

Ja. Deutschland hat es mit den Hochschulrahmenordungen vor 1999 
vorgemacht. Deshalb und nur deshalb waren die deutschen Abschlüsse hoch 
angesehen.

pst schrieb:

>Hier wurden schon Beispiele genannt, wie unterschiedlich das Niveau von
>Master-Abschluessen sein kann, unabhaengig davon, dass die noetigen ECTS
>zusammenkommen.

Diese Abschlüsse beruhen auf Gesetzen, die in den jeweiligen Ländern vor 
Bologna bestanden. Wenn ein Land die Bolognavereinbarung unterschreibt, 
hat es dafür zu sorgen, daß die Regularien auch eingehalten werden. Im 
Extremfall steht das Europagesetz über den Landesgesetzen (Beispiel 
Auslauf dieser Lehrgänge bis 2012, Verbot der professional Bac./Master 
CCI in Dtl.)

>festgestellt haben, z.B. mit recht unterschiedlichen Konstruktionen wie
>7+1, 6+1, 6+2 Semestern fuer den eigentlich gleichen Studiengang.

>Aber auf die Akkreditierungsproblematik an den deutschen Hochschulen
>willst du ja ueberhaupt nicht eingehen.

Es ist ein Trugschluß, daß es vor Bologna keine Aufsicht gab. Seit 1976 
gibt es die Rahmenstudiunordnungen der KMK, die ein Mindestmaß an 
EInheitlichkeit an den deutschen Hochschulen vorgaben. Ein Studiengang 
wurde nur zugelassen, wenn er diesen Rahmenordnungen entspricht. Seit 
EInführung der neuen Abschlüsse wurde diese Regelung ersetzt durch 
europaweite Akkreditierungsräte(Agenturen). Die Rahmenstudienordnungen 
sind damit obsolet (siehe KMK.org)

Natürlich würde mir ein einheitlicher Schulraum in ganz Deutschland mit 
Einheiitsabi, Einheitsabschlüssen gefallen. Leider scheitert das immer 
wieder, so daß Dtl. im Schulraum immer noch ein Schulsystem von 1931 
hat.

Also: Ich sage nicht, daß alles schon bestens ist, aber das heißt, man 
sollte die Lücken schließen und nicht weitere öffnen.

>Was du verlangst ist schlicht
>und einfach, dass der Starter nur qualifiziert wird, wenn er frueher mal
>die 500m gelaufen ist.

Auch das gibt es in Form der Wettbewerbsqualifikation (siehe 
Fußball-WM). Natürlich hinken Vergleiche. Mir fällt nur auf, das die 
Wörter Neid, Mißgunst, Fairness völlig quer verwendet werden.

>Du redest schon wieder die ganze Zeit von Leistung, nicht von Kompetenz.
>Das ist sehr traurig, denn bei Bildung sollte es nicht darum gehen,
>moeglichst viele Fleisspunkte zu sammeln, sondern sich Wissen
>anzueignen.

Eben Kompetenz: Die muß durch eine Bachelorprüfung erst nachgewiesen 
werden. Zu behaupten, man habe eine Kompetenz ohne das zu prüfen, kann 
doch jeder. Die Sache mit den Fleißpunkten ist doch auch recht vage. Du 
unterstellst, daß man den Bachelor nur durch Fleiß oder absitzen von 
Zeit bekommen kann, gleichzeitig ermächtigst Du den Meister, daß er in 
1000h die Leistung bringen könne, die der Bachelor in 5400 bringt. Mit 
anderen Worten ist der Meister 5mal so Leistungsfähig wie ein Bachelor. 
Warum hat solch ein Überflieger nicht den 1. Bildungsweg genommen? Warum 
scheut er sich davor, einfach ohne Besuch der Vorlesungen die Prüfung 
zum Bachelor abzulegen? Es müßte doch nur eine reine Formsache sein. So 
steht eine Behauptung im Raum, man scheut aber den Beweis.

>Die Hoersaele wuerden explodieren, sie wie bei der Einfuehrung des
>Meisterstudiums. Ah, moment - da ist ja gar nichts passiert.

1. Wart es ab. Diese Möglichkeit gibt es erst seit August 2009.
2. Vielleicht gibt es auch Meister, die etwas Selbstzweifel haben?

>Wenn dir das wirklich ein Anliegen
>waere, muesstest du auch dagegen sein, Studenten mit einem allgemeinen
>oder gar fachfremden Abitur zu fachspezifischen Studiengaengen
>zuzulassen. Dummerweise haette das aber auch dich betroffen und dein
>"goldener Weg" waere bei dieser Einsicht gar nicht mehr so golden.

Moment mein Lieber Peter. Das Abitur ist der ureigene Königsweg zum 
Studium an einer Hochschule. Es heißt allgemeine Hochschulreife. In 
allen Fächern wurde man auf ein Niveau gebracht, das am Beginn eines 
Studiums verlangt wird. Das schon seit 800 Jahren. Die Konstruktionen 
TG, FOS usw. sind doch Kreationen der Neuzeit, um die Zugangsraten an 
den Hochschulen zu erhöhen. Es sind Zugeständnisse. Auch vergißt Du, daß 
Du am TG in der Zeit, wo bei Dir technische Fächer liefen, Fächer aus 
dem normalen Abi weggelassen wurden. Es hat sich also nicht er 
Urabiturient nach der Neukration zu richten. Was ist Deiner Meinung die 
Steigerung von allgemeiner Hochschulreife? Ich darf nach Deinen Ansinnen 
also nur eingeschränkt studieren? Du solltest das Wort allgemein im 
Synonymwörterbuch mal nachschlagen.

V>on einem Akademiker sollte man erwarten koennen, dass er einen so
>einfachen Satz lesen und verstehen kann.

Ich brauche nicht über Brauchtümer zu bestimmen, die kann ich höchstens 
verbieten. Das Recht gibt es nicht mehr, wie gesagt. Wer verbietet es 
demnach dem Meister oder Techniker, seinen Titel auf die Visitenkarten 
zu drucken. Soll er doch! Du willst das verbieten, was Du nicht erreicht 
hast, aber andere ordnungsgemäß tragen. Das nennt man Mißgunst.

Autor: WT (Gast)
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"Eben Kompetenz: Die muß durch eine Bachelorprüfung erst nachgewiesen
werden. Zu behaupten, man habe eine Kompetenz ohne das zu prüfen, kann
doch jeder. Die Sache mit den Fleißpunkten ist doch auch recht vage. Du
unterstellst, daß man den Bachelor nur durch Fleiß oder absitzen von
Zeit bekommen kann, gleichzeitig ermächtigst Du den Meister, daß er in
1000h die Leistung bringen könne, die der Bachelor in 5400 bringt. Mit
anderen Worten ist der Meister 5mal so Leistungsfähig wie ein Bachelor.
Warum hat solch ein Überflieger nicht den 1. Bildungsweg genommen? Warum
scheut er sich davor, einfach ohne Besuch der Vorlesungen die Prüfung
zum Bachelor abzulegen? Es müßte doch nur eine reine Formsache sein. So
steht eine Behauptung im Raum, man scheut aber den Beweis"

Was du nicht verstehst, dass eben diese Kompetenz, die hierfür 
erforderlich ist auch anders nachgewiesen werden kann.
Dass der Bachlor und der Meister den gleichen Leistungsumfang haben hat 
doch keiner gesagt.
Diese Regelung wie sie in Österreich ist, gibt es ja bei uns nicht. 
Anrechnungen geschehen meist in kleinerem Umfang und wenn größer, dann 
mit meist mit einer Aufnahmeprüfung oder einer bestimmten 
Leistungsregelung.
Somit brauchst du doch keine Angst haben, dass sowas überhand nimmt.

"Mir fällt nur auf, das die
Wörter Neid, Mißgunst, Fairness völlig quer verwendet werden."
Wobei laut der Definition mittleres am meisten Zutrifft.

Mit Ungerechtigkeit hat es natürlich etwas zu tun, das bezeifle ich 
nicht. Aber dürften wir uns nicht entwickeln und müssten irgendwo stehen 
bleiben.
ODer alles was es bisher gab über den Haufen schmeißen.
Bei weiterentwicklungen wird es immer Leute geben die einen Vorteil 
haben und welche die nicht (mehr) davon profitieren.
Allerdings sollte man bezüglich dieser Thematik auch eine gewisse 
Offenheit haben.

Autor: WT (Gast)
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"Ich brauche nicht über Brauchtümer zu bestimmen, die kann ich höchstens
verbieten. Das Recht gibt es nicht mehr, wie gesagt. Wer verbietet es
demnach dem Meister oder Techniker, seinen Titel auf die Visitenkarten
zu drucken. Soll er doch! Du willst das verbieten, was Du nicht erreicht
hast, aber andere ordnungsgemäß tragen. Das nennt man Mißgunst."

Wie kommst du jetzt auf so einen Schmarrn?

Zunächstmal darf jeder auf seine Visitenkarte das drauf schreiben was er 
will, sofern es rechtmäßig ist.
Bei Firmen ist es wohl auch davon abhänig wie die Vorgaben sind.
Erfahrungsgemäß sieht man aber wenn dann die akademischen Grade auf dem 
Kärtchen als einen anderen Abschluss. Da wird dann oft nur die 
Jobbezeichnung angegeben einen Abschluss aufzuführen.

Autor: Paul (Gast)
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pst schrieb :
>Was du nicht verstehst, dass eben diese Kompetenz, die hierfür
>erforderlich ist auch anders nachgewiesen werden kann.

Welche Kompetenz. Hinter einem Meister steckt eine andere Kompetenz als 
hinter einem Bachelor.

Laß den Meister mal ein Dreifachintergral lösen. Es wird mit hoher 
Wahrscheilichkeit diese Kompetenz nicht haben. Ein Bachelor einer 
technisch/mathematischen Studienrichtung kann das, sonst hätte er diesen 
Abschluß nicht erreicht. Als Gegenbeispiel: Lasse den Bachelor ein 
schmiedeeisernes Tor anfertigen. Der Schmiedemeister kann das 
(Meisterkompetenz), der Bachelor kann das nicht, hat dafür andere 
Kompetenzen.

>Bei weiterentwicklungen wird es immer Leute geben die einen Vorteil
>haben und welche die nicht (mehr) davon profitieren.

Die Weiterentwicklung kann nicht sein, die Leistungen zu verringern.

WT schrieb:
>Zunächstmal darf jeder auf seine Visitenkarte das drauf schreiben was er
>will, sofern es rechtmäßig ist.

Das habe ich nie bezweifelt, im Gegenteil habe ich darauf noch mal 
hingewiesen.

>Erfahrungsgemäß sieht man aber wenn dann die akademischen Grade auf dem
>Kärtchen als einen anderen Abschluss.

Das wird wohl einen Grund haben. Der Grund heißt Höhe der Qualifikation, 
Höhe oder Schwierigkeitsgrad der erbrachten Leistung. In der Regel ist 
der Schwierigkeitsgrad umgekehrt proportional zur Menge der Inhaber.

>Da wird dann oft nur die
>Jobbezeichnung angegeben einen Abschluss aufzuführen.

Ja dann liegt es an Dir, beim Chef durchzudrücken, daß Dein Meister, 
Facharbeiter oder Techniker mit auf die Visitenkarte kommt. Aber was 
wollt ihr? Den Akademikern verbieten, ihre Abschlüsse mit auf die Karte 
zu drucken. Das nennt man Mißgunst.

Autor: WT (Gast)
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"Welche Kompetenz. Hinter einem Meister steckt eine andere Kompetenz als
hinter einem Bachelor."

Das hat auch keiner bezweifelt, die für diesen bestimmten Studiengang 
erforderlichen Kompetenzen und Kenntnisse. So schwer?


"Laß den Meister mal ein Dreifachintergral lösen. Es wird mit hoher
Wahrscheilichkeit diese Kompetenz nicht haben. Ein Bachelor einer
technisch/mathematischen Studienrichtung kann das, sonst hätte er diesen
Abschluß nicht erreicht. Als Gegenbeispiel: Lasse den Bachelor ein
schmiedeeisernes Tor anfertigen. Der Schmiedemeister kann das
(Meisterkompetenz), der Bachelor kann das nicht, hat dafür andere
Kompetenzen."

Da hast du recht. Und jetzt mal die Annahme ein Master in eben genau den 
Bereich wird angeboten...


"Die Weiterentwicklung kann nicht sein, die Leistungen zu verringern."

Das passiert auch nicht, es wird bereits erbrachte Leistung und 
erworbene Kenntnisse bildungsübergreifend angerechnet.


"Das wird wohl einen Grund haben. Der Grund heißt Höhe der 
Qualifikation,
Höhe oder Schwierigkeitsgrad der erbrachten Leistung. In der Regel ist
der Schwierigkeitsgrad umgekehrt proportional zur Menge der Inhaber."

Ach so, dass heißt um zu zeigen welchen schweren Weg man auf sich 
genommen hat und das man eine besonders hohe Qualifikation hat?

"Ja dann liegt es an Dir, beim Chef durchzudrücken, daß Dein Meister,
Facharbeiter oder Techniker mit auf die Visitenkarte kommt. Aber was
wollt ihr? Den Akademikern verbieten, ihre Abschlüsse mit auf die Karte
zu drucken. Das nennt man Mißgunst."

Hat doch keiner in der Form gesagt.
Soll doch jeder das drauf schreiben was er mag. Ein Facharbeiter, 
Techniker, Meister oder sonst wer braucht sich keinesfalls verstecken 
und kann seine Bezeichnung ruhig führen.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:
> pst schrieb :
>>Was du nicht verstehst, dass eben diese Kompetenz, die hierfür
>>erforderlich ist auch anders nachgewiesen werden kann.
> Welche Kompetenz. Hinter einem Meister steckt eine andere Kompetenz als
> hinter einem Bachelor.

Paul, es reicht langsam. Du schiebst mir eine Aussage unter, die ich nie 
getaetigt habe.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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@Paule

Auch im Ausland gibt es Master, die nicht zur Promotion berechtigen. 
Sowas bekommt dann aber eine andere Bezeichnung als die üblichen Akad. 
Grade. Hier ist mal sowas vom Fernstudium beschrieben:

http://www.ba-karlsruhe.de/share/IT/Flyer_ITMaster.pdf

Warum das nicht in A auch so gemacht wurde, ist nicht klar. Dann wüsste 
jeder, was das für ein Abschluss ist und kann damit besser umgehen. Also 
muss der Name geändert werden.



Weiterhin werden in Australien und USA nicht so oft Titel und Grade auf 
die Visitenkarte geschrieben, selbt ein PhD nicht. Manchmal reicht nur 
eine Angabe oder es steht die Funktionsbezeichnung drauf.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:
> pst schrieb:

>>Das ist ein Witz. Du glaubst ernsthaft, dass sich mit der Akkreditierung
>>ein hohes Niveau der Lehre garantieren laesst?
> Ja. Deutschland hat es mit den Hochschulrahmenordungen vor 1999
> vorgemacht. Deshalb und nur deshalb waren die deutschen Abschlüsse hoch
> angesehen.

Wo ist da die Akkreditierung, die dem heutigen Akkreditierungswesen 
entspricht?

> Diese Abschlüsse beruhen auf Gesetzen, die in den jeweiligen Ländern vor
> Bologna bestanden.

Falsch, es ging darum um deutsche Master nach Bologna.

>>festgestellt haben, z.B. mit recht unterschiedlichen Konstruktionen wie
>>7+1, 6+1, 6+2 Semestern fuer den eigentlich gleichen Studiengang.
>
>>Aber auf die Akkreditierungsproblematik an den deutschen Hochschulen
>>willst du ja ueberhaupt nicht eingehen.
> Es ist ein Trugschluß, daß es vor Bologna keine Aufsicht gab.

Du ueberspringst schon wieder das Kernproblem. Die Akkreditierung ist 
teuer und zeitaufwendig, nicht umsonst ist ein Grossteil der 
Studiengaenge noch immer nicht Akkreditiert. Und da geht es eben nicht 
im irgendwelche Wald- und Wiesenstudiengaenge von 
Schlumpfuniversitaeten, sondern um renomierte Hochschulen, deren 
Qualitaet nach den alten Regelungen ueber jeden Zweifel erhaben war. Von 
einer Verbesserung also keine Spur, im Gegenteil, schon die zweite 
Generation von Studenten wird ein Riesenproblem auf die Schultern 
geladen.

> Eben Kompetenz: Die muß durch eine Bachelorprüfung erst nachgewiesen
> werden. Zu behaupten, man habe eine Kompetenz ohne das zu prüfen, kann
> doch jeder. Die Sache mit den Fleißpunkten ist doch auch recht vage. Du
> unterstellst, daß man den Bachelor nur durch Fleiß oder absitzen von
> Zeit bekommen kann, gleichzeitig ermächtigst Du den Meister, daß er in
> 1000h die Leistung bringen könne, die der Bachelor in 5400 bringt. Mit
> anderen Worten ist der Meister 5mal so Leistungsfähig wie ein Bachelor.

Das ist Unsinn, das habe ich nie behauptet. Du rotierst einfach nur in 
deinem Schema.

>>Die Hoersaele wuerden explodieren, sie wie bei der Einfuehrung des
>>Meisterstudiums. Ah, moment - da ist ja gar nichts passiert.
> 1. Wart es ab. Diese Möglichkeit gibt es erst seit August 2009.
> 2. Vielleicht gibt es auch Meister, die etwas Selbstzweifel haben?

Eben. Nur weil sie duerfen, werden nicht ploetzlich alle Meister an die 
Hochschulen stuermen. Tatsaechlich wird das nur eine winzig kleine 
Gruppe sein. Aber das ist es, was freie Bildung bedeutet: Wer will und 
es sich zutraut, kann. Ein hohes Gut. Aber, dass du dieses nicht 
schaetzt, hatten wir ja schon geklaert.

> Moment mein Lieber Peter. Das Abitur ist der ureigene Königsweg zum
> Studium an einer Hochschule. Es heißt allgemeine Hochschulreife. In
> allen Fächern wurde man auf ein Niveau gebracht, das am Beginn eines
> Studiums verlangt wird. Das schon seit 800 Jahren.

Und deswegen muss das fuer alle Zeiten so bleiben.

> Die Konstruktionen
> TG, FOS usw. sind doch Kreationen der Neuzeit, um die Zugangsraten an
> den Hochschulen zu erhöhen. Es sind Zugeständnisse.

Und schon wieder erklaerst du eine Alternative zu deinem Weg zu etwas 
Zweitklassigem. Und du wunderst dich, dass man dir Neid und/oder 
Missgunst unterstellst?

> Auch vergißt Du, daß
> Du am TG in der Zeit, wo bei Dir technische Fächer liefen, Fächer aus
> dem normalen Abi weggelassen wurden.

Ich habe dich schonmal gebeten, das nicht nur zu behaupten, sondern mal 
klar zu belegen, wo die Unterschiede sind. Aber davor hast du dich ja 
auch gedrueckt.

> Urabiturient nach der Neukration zu richten. Was ist Deiner Meinung die
> Steigerung von allgemeiner Hochschulreife?

Die spezialisierte Hochschulreife. Oder bist du auch fuer ein Studium 
generale ohne jede Spezialisierung?

Achtung, Ironie:

Du rechnest doch sonst so gerne Stunden: Ganz offensichtlich hat der mit 
der fachspezifischen Hochschulreife auch mehr fachspezifischen 
Unterricht genossen. Er ist also dem mit der allgemeinen Hochschulreife 
nach deinen eigenen Theorien hoeher gestellt, sein Master muesste ein 
Master+ sein. Es kann ja nicht angehen, dass Jemand, der weniger fuer 
seinen Master geleistet hat (und der Master ist nunmal fachspezifisch) 
den gleichen Abschluss bekommt.

Ohne Ironie: Es ist de Fakto so, dass die technischen Studiengaenge 
durch die mangelnde Qualifikation der "normalen" Abiturienten gebremst 
werden.

> Du willst das verbieten, was Du nicht erreicht hast, aber andere ordnungsgemäß 
tragen.

Ich habe einen "ordnungsgemaessen" akademischen Grad erworben, bitte 
keine Unterstellungen.

Autor: WT (Gast)
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"Warum das nicht in A auch so gemacht wurde, ist nicht klar. Dann wüsste
jeder, was das für ein Abschluss ist und kann damit besser umgehen. Also
muss der Name geändert werden."

Selbst hier gäbe es wahrscheinlich das gleiche Problem wenn es 
verschiedene Zugangsvoraussetzungen gibt.

Ein anderes Beispiel dafür aus der Lehrerausbildung:
Beim Fachlehrer für Kommunikationstechnik und Musik gilt als 
Voraussetzung die mitllerer Reife und der abschluss einer BFS, der 
Abschluss als staatl. gepr. Musiklehrer, als Diplom Musiklehrer oder als 
Kirchenmusiker.
Hier gelten für ein und den selben weiterführenden Abschluss 
verschiedene Zugangsmöglichkeiten was zur Folge hat, dass die Vorbildung 
unterschiedlich ist. Für das weitere Studium muss dies aber nicht 
unbedingt ein Nachteil sein.
Im Bereich Hauswirtschaft schaut es ebenfalls so aus, dass es mitunter 
verschiedene Zugangsmöglichkeiten gibt, die die für dieses Studium 
erforderlichen Kenntnisse abdecken.

Autor: Paul (Gast)
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>Da hast du recht. Und jetzt mal die Annahme ein Master in eben genau den
>Bereich wird angeboten...

In den Bolognaräumen soll es eben solche Angebote nicht mehr geben. Das 
ist der Sinn der Reform. Diesen erworbenen Titel darf man in Dtl. nicht 
tragen, weil er einen akad. Grad vortäuscht. Nenn es doch nicht Master 
oder Bachelor und die Welt ist in Ordnung. Warum muß es Master sein?

>Auch im Ausland gibt es Master, die nicht zur Promotion berechtigen.

Falsch. Nur im Ausland gibt es diese Master. In Deinem Link steht auch:

"Dennoch ist dieser Abschluß mit seinen begrenzten Möglichkeiten bei der 
Verwertung für eine Hochschulkarriere sehr wohl von einem klassischen 
akademischen Master zu unterscheiden und berechtigt nicht zur 
Promotion."

Weiter oben wird das Ding beim Namen genannt: Professional Master. Das 
ist das, was die HRK in Deutschland verboten hat. Master professional.

>Also muss der Name geändert werden.

Dann sollten die es doch endlich tun. Bachelor/Master in Wortverbindung 
sind nur noch für die akademischen Grade zulässig, wie in Deutschland. 
Gegen anderslautende Abschlüsse in der praxisbezogenen Weiterbildung 
habe ich doch gar nichts. Nur dann wird wohl das Interesse auch 
zurückgehen.

>Weiterhin werden in Australien und USA nicht so oft Titel und Grade auf
>die Visitenkarte geschrieben, selbt ein PhD nicht. Manchmal reicht nur
>eine Angabe oder es steht die Funktionsbezeichnung drauf.

Aber doch weil es dort so üblich ist, nicht weil es verboten ist. In 
Deutschland kann solche eine Sitte nur von sich aus auslaufen, oder es 
wird verboten. Man kann doch niemanden ohne Gesetzgrundlage abhalten, 
seinen Titel auf die Karte zu drucken, weder den Akademiker noch den 
Meister, Techniker usw.

>Paul, es reicht langsam. Du schiebst mir eine Aussage unter, die ich nie
>getaetigt habe.

Entschuldigung dann war es das WTlein. Das ändert an meiner Aussage 
nichts. Ich sehe, Du hast also in dieser Frage keine Übereinkunft mit 
WTlein ;-)

>Ach so, dass heißt um zu zeigen welchen schweren Weg man auf sich
>genommen hat und das man eine besonders hohe Qualifikation hat?

Diese Interpretation hängt doch vom Leser ab, nicht vom Schreiber. Für 
einen ist der Meister das höchste der Gefühle, für den anderen der 
Master. Man beachte doch auch die Werbeaktion des Handwerks:
http://aufnkaffee.wordpress.com/2010/01/29/gott-da...

Manch einer glaubt sich als Handwerker wirklich so wichtig, wieder 
andere schreien Blasphemie, der nächste lächelt. Alles eine Frage des 
Leserklientels. Ein Bachlor wird beim Doktor kein Gefühl besonders hoher 
Qualifikation auslösen. Beim Facharbeiter hat man Ehrfurcht vorm 
Meister. Alles eine Frage des Standpunktes.

Autor: Paul (Gast)
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>Wo ist da die Akkreditierung, die dem heutigen Akkreditierungswesen
>entspricht?

Wie ich schon schrieb, gab es eine "Akkreditierung" in Form der 
Rahmenstudienordnung innerhalb Dtl.-S Seit Dtl. die Bolognavereinbarung 
gezeichnet hat, werden die Abschlüsse, wenn die Hochschule es beantragt, 
akkreditiert. Ohne Akkreditierung kann man mit einem Verlust an 
Studieninteressierten rechenen. Deshalb tun es viele Hochschulen, v. a. 
beim Master, weil nur ein akkreditierter zu einer höheren Laufbahn 
befähigt.

>Falsch, es ging darum um deutsche Master nach Bologna.

Dann muß wohl das Post des Threadstarters umgeschrieben werden ;-)

>Du ueberspringst schon wieder das Kernproblem. Die Akkreditierung ist
>teuer und zeitaufwendig, nicht umsonst ist ein Grossteil der
>Studiengaenge noch immer nicht Akkreditiert. Und da geht es eben nicht
>im irgendwelche Wald- und Wiesenstudiengaenge von
>Schlumpfuniversitaeten, sondern um renomierte Hochschulen, deren
>Qualitaet nach den alten Regelungen ueber jeden Zweifel erhaben war. Von
>einer Verbesserung also keine Spur, im Gegenteil, schon die zweite
>Generation von Studenten wird ein Riesenproblem auf die Schultern
>geladen.

Und Du gibst die Antwort auf Deine Frage. Eine kleine "Schlumpfuni" muß 
eine Akkreditierung beantragen, um überhaupt von den Studierwilligen 
ernst genommen zu werden. Rennomierte Unis leben noch von ihrem Ruf, den 
sie sicherlich nicht mit unseriösen Angeboten erwirkt haben. Wenn der 
Jurist aus Heidelberg kommt, fragt keiner nach der Akkreditierung, weil 
schon vorher das hohe Niveau bekannt war und daß eben keiner einen 
Abschluß ohne entsprechende Vorbildung bekommen hat. Ruf erlangt man 
über Härte, nicht über Großmütigkeit.

>Eben. Nur weil sie duerfen, werden nicht ploetzlich alle Meister an die
>Hochschulen stuermen. Tatsaechlich wird das nur eine winzig kleine
>Gruppe sein.

So einfach ist das auch nicht. Die Meister kommen nicht in Scharen, weil 
sie dafür eine Stelle mit Bezahlung aufgeben müßten, ein Fernstudium 
aber teuer ist. Wenn aber jeder, wie Du oder WTlein es fordert, 
studieren darf, kommt jeder frischgebackene Absolvent der Mittleren 
Reife auf die Idee, es mal zu versuchen, weil man eben noch nicht in 
einer festen Struktur (Gehalt, Arbeitsverhältnis) ist, sondern die 
Entscheidung Studium mit Klasse 10 oder Berufsausbildung hat. Dann sehen 
die Zahlen der Probierer ganz anders aus.

>Und schon wieder erklaerst du eine Alternative zu deinem Weg zu etwas
>Zweitklassigem.

Ich schrieb von Kreationen der Neuzeit, nicht von Zweitklassigem.

>Ich habe dich schonmal gebeten, das nicht nur zu behaupten, sondern mal
>klar zu belegen, wo die Unterschiede sind. Aber davor hast du dich ja
>auch gedrueckt.


Ein Abitur ist wie jeder andere Bildungsabschluß in Dtl, an eine 
bestimmte zu erbringende Stundenzahl gebunden, so auch Dein TG. Bei 
gleicher Stundenzahl und erweitertem technischen Angebot, wurde an 
anderer Stelle was weggelassen. Oder hattest Du 2 Fremdprachen, eine 
Altsprache, alle 4 naturwissenschaftlichen Fächer, Kunst und Musik?

>Die spezialisierte Hochschulreife. Oder bist du auch fuer ein Studium
>generale ohne jede Spezialisierung?

Das Ergebnis ist der Fachidiot. Zur Bildung eines Hochschulabsolventen 
zählen einmal die Breitenbildung (durch das Abi) und die Spezialisierung 
auf ein Fachgebiet (durch das Studium).

>Er ist also dem mit der allgemeinen Hochschulreife
>nach deinen eigenen Theorien hoeher gestellt, sein Master muesste ein
>Master+ sein.

Irgendwie kommst Du mit Deinen eigenen Gedanken nicht klar. Vor ein paar 
Tagen wolltest Du Fächer des TG an der Fh angerechnet bekommen (gleicher 
Inhalt schon mal vermittelt), jetzt willst Du einen Master+ 
(zusätzliches Wissen). Was denn nun? Kann es nicht auch so sein, daß 
Dein zugegeben erhöhtes technisches WIssen durch das TG nicht die Tiefe 
(Hochschulniveau) hatte, um es zu verrechnen?

>Ich habe einen "ordnungsgemaessen" akademischen Grad erworben, bitte
>keine Unterstellungen.

Es ist Dir also doch nicht ganz unwichtig ;-) Der Wolf im Schafspelz.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

> Entschuldigung dann war es das WTlein. Das ändert an meiner Aussage
> nichts. Ich sehe, Du hast also in dieser Frage keine Übereinkunft mit
> WTlein ;-)

Was ein unzulaessiger Umkehrschluss ist, weist du als Akademiker doch 
eigentlich?

Autor: Paul (Gast)
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>Was ein unzulaessiger Umkehrschluss ist, weist du als Akademiker doch
>eigentlich?

Deswegen auch das Smiley ;-)

Übrigens habe ich Deine Masche schon durchschaut.

Variante 1 (wird von WTlein perfekt beherrscht): Man wird für dumm 
erkläert. Sätze wie: "ist das so schwer", oder "...falls du es immernoch 
nicht verstanden hast. " Die eigene Meinung wird als global richtig 
erklärt, andere haben es nur nicht verstanden!

Variante 2: Man wird an das eigene Ego erinnert und so zu einer 
Abwendung der eigenen Aussage gebracht. "....weist du als Akademiker 
doch
eigentlich? " usw.

Diese Masche zieht in der Politik auch: Beispiel: "Die Linken wählen nur 
ungebildete Leute." Also entweder man verabschiedet sich von seiner 
Meinung oder man sei ungebildet. Toll!

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

>>Wo ist da die Akkreditierung, die dem heutigen Akkreditierungswesen
>>entspricht?
> Wie ich schon schrieb, gab es eine "Akkreditierung" in Form der
> Rahmenstudienordnung innerhalb Dtl.

Kurz: Es gab kein vergleichbares Verfahren.

> Ohne Akkreditierung kann man mit einem Verlust an
> Studieninteressierten rechenen. Deshalb tun es viele Hochschulen, v. a.
> beim Master, weil nur ein akkreditierter zu einer höheren Laufbahn
> befähigt.

Die Akkreditierungs-Zahlen habe ich ja schon gepostet, blaettere einfach 
zurueck.

>>Falsch, es ging darum um deutsche Master nach Bologna.
> Dann muß wohl das Post des Threadstarters umgeschrieben werden ;-)

Bitte den Verlauf beachten.

> Und Du gibst die Antwort auf Deine Frage. Eine kleine "Schlumpfuni" muß
> eine Akkreditierung beantragen, um überhaupt von den Studierwilligen
> ernst genommen zu werden. Rennomierte Unis leben noch von ihrem Ruf, den
> sie sicherlich nicht mit unseriösen Angeboten erwirkt haben. Wenn der
> Jurist aus Heidelberg kommt, fragt keiner nach der Akkreditierung, weil
> schon vorher das hohe Niveau bekannt war und daß eben keiner einen
> Abschluß ohne entsprechende Vorbildung bekommen hat. Ruf erlangt man
> über Härte, nicht über Großmütigkeit.

Also sind nicht akkreditierte Master o.k., wenn sie von einer 
renomierten Hochschule vergeben werden? Das nimmt Bologna jeden Sinn.

> Wenn aber jeder, wie Du oder WTlein es fordert,
> studieren darf, kommt jeder frischgebackene Absolvent der Mittleren
> Reife auf die Idee, es mal zu versuchen, weil man eben noch nicht in
> einer festen Struktur (Gehalt, Arbeitsverhältnis) ist, sondern die
> Entscheidung Studium mit Klasse 10 oder Berufsausbildung hat. Dann sehen
> die Zahlen der Probierer ganz anders aus.

Das halte ich doch fuer arg an den Haaren herbeigezogen :-)

>>Und schon wieder erklaerst du eine Alternative zu deinem Weg zu etwas
>>Zweitklassigem.
> Ich schrieb von Kreationen der Neuzeit, nicht von Zweitklassigem.

Du schriebst:

"Die Konstruktionen TG, FOS usw. sind doch Kreationen der Neuzeit, um 
die Zugangsraten an den Hochschulen zu erhöhen. Es sind Zugeständnisse."

Zugestaendnisse ist das Zauberwort.

>>Ich habe dich schonmal gebeten, das nicht nur zu behaupten, sondern mal
>>klar zu belegen, wo die Unterschiede sind. Aber davor hast du dich ja
>>auch gedrueckt.
> Ein Abitur ist wie jeder andere Bildungsabschluß in Dtl, an eine
> bestimmte zu erbringende Stundenzahl gebunden, so auch Dein TG. Bei
> gleicher Stundenzahl und erweitertem technischen Angebot, wurde an
> anderer Stelle was weggelassen. Oder hattest Du 2 Fremdprachen, eine
> Altsprache, alle 4 naturwissenschaftlichen Fächer, Kunst und Musik?

Keine Altsprache, keine Musik, Physik und/oder Chemie je nach Wahl. 
Diverse zusaetzliche Faecher habe ich ja schonmal aufgelistet. 
Entschuldige, wenn mich Altsprachen, Kunst und Musik nicht sehr 
beeindrucken.

>>Die spezialisierte Hochschulreife. Oder bist du auch fuer ein Studium
>>generale ohne jede Spezialisierung?
> Das Ergebnis ist der Fachidiot.

Das ist eine dreiste Unterstellung. Du beschimpfst hier pauschal alle, 
die einen fachspezifischen Abschluss haben.

> Irgendwie kommst Du mit Deinen eigenen Gedanken nicht klar. Vor ein paar
> Tagen wolltest Du Fächer des TG an der Fh angerechnet bekommen (gleicher
> Inhalt schon mal vermittelt), jetzt willst Du einen Master+
> (zusätzliches Wissen). Was denn nun?

Textverstaendnis! Bitte sieh nach, womit ich diesen Abschnitt 
eingeleitet habe!

> Kann es nicht auch so sein, daß
> Dein zugegeben erhöhtes technisches WIssen durch das TG nicht die Tiefe
> (Hochschulniveau) hatte, um es zu verrechnen?

Ich wollte gar nichts verrechnen. Ich finde es nur recht dreist, dass du 
hier einen potentiellen Niveauverlust beklagst, obwohl du selbst mit 
deinem allgemeinen Abitur zur Gruppe der Bremskloetze im 
fachspezifischen Studium gehoerst. Auf dich hat das Studium Ruecksicht 
zu nehmen, weil du dich an 800 Jahre alten Normen klammerst...

>>Ich habe einen "ordnungsgemaessen" akademischen Grad erworben, bitte
>>keine Unterstellungen.
> Es ist Dir also doch nicht ganz unwichtig ;-) Der Wolf im Schafspelz.

Bloedsinn. Ich stelle lediglich deine freche Behauptung wichtig.

Autor: Paul (Gast)
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>Kurz: Es gab kein vergleichbares Verfahren.

In Deutschland schon. Ein Studiengang wurde nur zugelassen, wenn er die 
Rahmenstudienordnung und Rahmenprüfungsordung der KMK erfüllte. 
Europaweit nicht, da hast Du Recht.

>Die Akkreditierungs-Zahlen habe ich ja schon gepostet, blaettere einfach
>zurueck.
40%

Nun überlege, daß 25 % der Studenten an einer FH studieren, die ja per 
se mit kritischem Auge (ob zurecht oder nicht) betrachtet wird. Genau 
diese FHen sind es, die es als erste nötig haben, eine Akkreditierung zu 
beantragen. Große Unis gehen da viel gelassener ran, weil sie einen über 
jeden Zweifel erhabenen Ruf haben. Das sind 75% der Studienangebote. 
Dann sollte man die bisher nicht eindeutig gekläerte Lage bei den 
Juristen, Ärzten und Leherern sehen, die mit einem Bachelor keine 
Berufszulassung bekommen. Wie soll man diese Fächer akkreditieren auf 
Bachelor?

>Also sind nicht akkreditierte Master o.k., wenn sie von einer
>renomierten Hochschule vergeben werden? Das nimmt Bologna jeden Sinn.

Nein sind sie nicht, nur wird jeder an einem seriösen hochwertigen 
Abschluß interessierter entweder einen akkeditierten Abschluß anstreben 
oder aber eine Uni auswählen, die schon durch ihren Ruf für Qualität 
bürgt. Auch das ist sicherlich in Dtl. eine Übergangslösung.

>Das halte ich doch fuer arg an den Haaren herbeigezogen :-)

Gott sei Dank steht der Versuch nicht aus.

>Zugestaendnisse ist das Zauberwort.

Zugeständnisse, daß man auch ohne das Ablegen der klassichscen 
Fächerkombi eine Hochschule besuchen darf.

>Keine Altsprache, keine Musik, Physik und/oder Chemie je nach Wahl.
>Diverse zusaetzliche Faecher habe ich ja schonmal aufgelistet.

Genau das macht es aber zur allgemeinen Hochschulreife und zur 
Breitenbildung. Ein Arzt ohne Latein und Bio, ein Theologe,  ein 
Kunsthistoriker ohne Altsprache(n), ein Kirchenmusiker ohne Musik ist 
undenkbar. All das muß aber eine allgemeine Hochschulreife abdecken, 
sonst wäre sie nicht allgemein.

>Entschuldige, wenn mich Altsprachen, Kunst und Musik nicht sehr
>beeindrucken.

Aus diesem Grund unterschätzen viele das Theologiestudium. Die 
Altsprachen :-)

>Das ist eine dreiste Unterstellung. Du beschimpfst hier pauschal alle,
>die einen fachspezifischen Abschluss haben.

Da Du all den Abiturienten die fachspezifische Bildung absprichst und 
sie damit zum "Hemmklotz" degradierst, darf ich auch mal. Denn das ist 
der Umkerhschluß Deiner Ansicht. Ich der Hemmklotz mit oberflächlicher 
technischer Vrobildung, Du der Fachidiot ohne Altsprachenkenntisse usw.

>Auf dich hat das Studium Ruecksicht
>zu nehmen, weil du dich an 800 Jahre alten Normen klammerst...

Auf das Abitur ist der Hochschuleintritt normiert, jawohl.

>Ich stelle lediglich deine freche Behauptung wichtig.

Wenn ein Meister, Techniker oder sonstwas das gleiche Niveau hat wie ein 
akademischer Abschluß, was ist daran frech, DIch als Akademiker da mit 
einzureihen. Fühlst Du Dich in Deinen Errungenschaften falsch bewertet? 
Das ist der Hauptinhalt der Diskussion in diesem Thread. Welchen Wert 
hat welcher Abschluß, um ihn verrechnen zu können.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

>>Ich stelle lediglich deine freche Behauptung wichtig.
> Wenn ein Meister, Techniker oder sonstwas das gleiche Niveau hat wie ein
> akademischer Abschluß, was ist daran frech, DIch als Akademiker da mit
> einzureihen.

Du hast behauptet ich haette keinen akademischen Grad erreicht. Das war 
eine Luege, die habe ich richtig gestellt. Es ist ziemlich muessig mit 
Jemandem zu diskutieren, der sich nicht daran erinnern kann oder will, 
was er selbst kurz vorher geschrieben hat.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

> Da Du all den Abiturienten die fachspezifische Bildung absprichst und
> sie damit zum "Hemmklotz" degradierst, darf ich auch mal. Denn das ist
> der Umkerhschluß Deiner Ansicht. Ich der Hemmklotz mit oberflächlicher
> technischer Vrobildung

Es ist ein Fakt, dass im Studium Stoff wiederholt wird, der den 
Studenten mit fachspezifischer Vorbildung bekannt ist. Ergo ist es ein 
einfacher Schluss, dass hier Zeit fuer Wiederholungen verwendet wird, 
die anderweitig genutzt werden koennte.

> Du der Fachidiot ohne Altsprachenkenntisse usw.

Ich verbitte mir entschieden von dir als Idiot beschimpft zu werden.

Autor: WT (Gast)
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"Dann sollten die es doch endlich tun. Bachelor/Master in Wortverbindung
sind nur noch für die akademischen Grade zulässig, wie in Deutschland.
Gegen anderslautende Abschlüsse in der praxisbezogenen Weiterbildung
habe ich doch gar nichts. Nur dann wird wohl das Interesse auch
zurückgehen."

Wenn sie es auf rechtlicher Basis tun, warum dann ändern.
Ob das Interesse zurückgeht hängt davon ab wie die Weiterbildung abläuft 
und wie der Abschluss in der bildungslandschaft positioniert ist.


"Entschuldigung dann war es das WTlein. Das ändert an meiner Aussage
nichts. Ich sehe, Du hast also in dieser Frage keine Übereinkunft mit
WTlein ;-)"

Hä? Ich hab solche eine Aussage auch nicht gebracht Pauline.

"Ein Bachlor wird beim Doktor kein Gefühl besonders hoher
Qualifikation auslösen. Beim Facharbeiter hat man Ehrfurcht vorm
Meister. Alles eine Frage des Standpunktes."

Wobei das genau dann einen richtig guten Menschen ausmacht, wenn er 
nicht nach der Qualifikation geht und einen Bachelor ebenso schätzt wie 
einen Dr. oder Arbeiter und ihn nicht auf Grund der niedrigeren 
Ausbildung weniger Anerkennt.

"Wenn aber jeder, wie Du oder WTlein es fordert,
studieren darf,..."

Mansch Paulilein, richtig lesen wäre von Vorteil. Ich bin nicht der 
Meinung, dass jeder einfach so studieren darf.
Hast du wohl nicht ganz richtig verstanden oder du willst mir da 
irgendwas unterstellen...

"Variante 1 (wird von WTlein perfekt beherrscht): Man wird für dumm
erkläert. Sätze wie: "ist das so schwer", oder "...falls du es immernoch
nicht verstanden hast. " Die eigene Meinung wird als global richtig
erklärt, andere haben es nur nicht verstanden!"

Scheint ja auch recht schwer für dich zu sein. Es geht hier weniger um 
eine Meinung sondern um Fakten. Die Vorgehensweise in einem anderen 
Land, die nach den dortigen Regeln rechtens ist basiert nicht auf meiner 
Meinung sondern auf den Fakten.
Ob ich es für gut oder schlecht empfinde ist meine Meinung, allerdings 
stelle ich nicht die Absolventen oder das ganze System an den Pranger 
und habe nur für das eigene die nötige Anerkennung.


"Es ist ziemlich muessig mit
Jemandem zu diskutieren, der sich nicht daran erinnern kann oder will,
was er selbst kurz vorher geschrieben hat."

Ich glaube er will es einfach nicht...eigentlich sinnlos...

Mir hat er ja auch Sachen unterstellt die ich angeblich gesagt habe oder 
das ich irgendeiner Meinung bin die ich nie so vertreten habe.

Autor: Thomas (Gast)
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Paul schrieb:
> Weiter oben wird das Ding beim Namen genannt: Professional Master. Das
> ist das, was die HRK in Deutschland verboten hat. Master professional.


Da hast du was übersehen, denn in Australien wird an einer Uni studiert, 
um diesen Abschluß zu bekommen und in Deutschland wollte die IHK ihre 
Abschlüsse einfach umbenennen. Für mich ist das schon was anderes.

Autor: WT (Gast)
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"Da hast du was übersehen, denn in Australien wird an einer Uni 
studiert,
um diesen Abschluß zu bekommen und in Deutschland wollte die IHK ihre
Abschlüsse einfach umbenennen. Für mich ist das schon was anderes."

Ist es ja auch. :-)

Autor: urmel (Gast)
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>>>Da hast du recht. Und jetzt mal die Annahme ein Master in eben genau den
>>>Bereich wird angeboten...

>In den Bolognaräumen soll es eben solche Angebote nicht mehr geben. Das
>ist der Sinn der Reform. Diesen erworbenen Titel darf man in Dtl. nicht
>tragen, weil er einen akad. Grad vortäuscht. Nenn es doch nicht Master
>oder Bachelor und die Welt ist in Ordnung. Warum muß es Master sein?


Würde es anders heißen gäbe es diesen Thread nicht. Ohne die Bezeichnung 
Bachelor oder (Größenwahn) Master wäre das spezielle zahlungskräftige 
Klientel (das sich nur das Ego aufpolieren will) nicht vorhanden. Die 
wären auch bereit für den von der dauer her kürzeren Master wesentlich 
mehr hinzublättern als für den längeren Bachelor (woran das wohl 
liegt?!?). Bei dem riesigen Markt an zahlungskräftigen Angestellten ohne 
akademischen Grad werden sich auf dauer noch einige Grenznahe 
Hochschulen finden, die für entsprechende Bezahlung nen super Master 
hinzaubern. Aber das ändert nichts daran, dass es falsch ist.

Autor: WT (Gast)
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"(1) 1 Ein ausländischer akademischer Grad, der von einer nach dem Recht 
des Herkunftslandes
anerkannten Hochschule oder anderen Stelle, die zur Verleihung dieses
Grades berechtigt ist, auf Grund eines tatsächlich absolvierten und 
ordnungsgemäß
durch Prüfung abgeschlossenen Studiums verliehen worden ist, kann in der
Form, in der er verliehen wurde, unter Angabe der verleihenden 
Institution genehmigungsfrei
geführt werden; Entsprechendes gilt für die im Herkunftsland zugelassene
oder nachweislich übliche Abkürzung. 2 Soweit erforderlich, kann die 
verliehene Führungsform
in die lateinische Schrift übertragen und eine wörtliche Übersetzung in
Klammern hinzugefügt werden. 3 Eine Umwandlung in entsprechende deutsche
Grade findet nicht statt; Art. 105 bleibt unberührt"

Und die Uni Krems ist in Österreich anerkannt...


"Würde es anders heißen gäbe es diesen Thread nicht. Ohne die 
Bezeichnung
Bachelor oder (Größenwahn) Master wäre das spezielle zahlungskräftige
Klientel (das sich nur das Ego aufpolieren will) nicht vorhanden."

Und das schließt du woraus?
In erster Linie gehts darum sich weiterzubilden. Wenn die Sturktur in 
Österreich so ist, dass solch ein Lehrgang mit einem Master abschließt, 
dann kann man dieses Angeboot auch annehmen, zudem es auch staatlich 
anerkannt ist. Dazu ist dieses Angebot immernoch hauptsächlich an 
Akademiker gerichtet.

" Die
wären auch bereit für den von der dauer her kürzeren Master wesentlich
mehr hinzublättern als für den längeren Bachelor (woran das wohl
liegt?!?)"

Der Masterlehrgang selbst dauert für einen beruflich Qualifizierten 
genauso lange wie für einen Akademiker.
Zu abgekürzetn Vorbildung als Bsp:
Abi + Bachelor 3 Jahre
Facharbeiter 3 Jahre + Techniker 2 Jahre + Berufserfahrung im 
entsprechenden Bereich

Autor: WT (Gast)
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Würde man diese oder ähnliche Weiterbildungen anders benennen, gäbe es 
die Probleme der Wertigkeit, auf welcher Stufe diese stehen.
Dann wird sich wieder mit Zugangsvoraussetzungen, Stundenzahlen und 
Inhalten rumgestritten, damit der hoffentlich der eigene Status nicht 
gefährdet wird.
Man kanns auch übertreiben.
Techniker- und Meister sind beides Fachschulabschlüsse, also im Prinzip 
auf der gleichen Stufe verankert. Wobei der Techniker innerhalb dieses 
Bereichs die höhere Wertigkeit hat.

Bei Berufsfachschulen z.B. ist es ähnlich. Es gibt 2 jährige 
Bildungsgänge und 3 jährige. Egal welcher Abschluss gemacht wurde, es 
ist und bleibt ein Berufsfachschulabschluss. Dass der 3 jährige der 
höherwertige ist bestreitet keiner, sie sind von der allgemeinen 
Wertigkeit auf die Schulart bezogen auf der gleichen Stufe angesiedelt.

Würde man nun den Namen ändern gäbe es wieder streitigkeiten weil sich 
irgendjemand benachteiligt fühlt wenn der Abschluss nun auf der gleichen 
Stufe liegt wie ein anderer und noch dazu auch auf verschiedenen Wegen 
erworben werden kann.

Autor: Paul (Gast)
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