http://www.mbda-careers.de/
Teilweise befristet, daher nicht für Erfahrene in festen Jobs von
Interesse -> ergo: Anfänger / Junge haben Chancen!!
Arbeitsort ist Unterschleißheim und langfristig wohl Schrobenhausen
Was Unterschleißheim angeht:
- kleinstädtisch, verkehrsmäßig recht gut zu befahren, in Wohngebieten
sehr gut und auch ruhig, Wohnungspreise aber grosstädtisch, da man
ruckzuck in München ist, man fährt 15min-20min bis ins Zentrum
- Parkmöglichkeiten bei Firma gut bis befriedigend, aber immer ein Platz
zu finden, eigenes Parkgelände, Auto steht recht sicher
- Optik aussen und innen steril, alles funktionell gehalten
- keine Klimaanlage, aber 100% rauchfreie Gebäude und sehr ruhig
- Belegschaft überwiegend Nichtbayern, teilweise international
- Betriebsklima befriedigend bis sehr gut, je nach Abteilung
- Leicht militärisch geprägtes Umfeld / Flair, machmal laufen einem
Millitärs im Kampfanzug vor die Linse :-)
- Umgang der Kollegen i.d.R. locker
- Kantine gepflegt und insgesamt gut, viel Auswahl, Essen befriedigend
bis gut, Verhungern sehr unwahrscheinlich
Was die Situation für Entwickler angeht:
- Arbeitsplätze befriedigend bis gut, meistens Kleinbüros mit 2-4 Leuten
- Arbeitsplatzausstattung insgesamt ok bis gut, was Elektronik und
Software anbelangt die üblichen Verdächtigen: MATLAB, Simulink,
ModelSim, Xilinx, Visual Studio, Rational, Mentor etc .. - was gebraucht
wird, ist auch da
- Themen: Softwareentwicklung, Algorithmen, Treiber, embedded,
Boardentwicklung, Microconroller und FPGAs
- Projektsprache teilweise English, meistens Deutsch
Insgesamt kein schlechter Griff - wer mal eine Weile in München
rumturnen will ...
MBDA gehört meines Wissens nach zu EADS. Hab mit denen bei einer
Karrierebörse gelabert. Der Standort wird komplett nach Schrobenhausen
verlegt, weil sie da im Wald mit ihren Raketen rumschießen können. Vom
Gehalt her wirds halt dann ERA sein.
Eine Stellenausschreibung für Leute ohne Moral und Werte, die nichts
besseres mit sich anzufangen wissen, als ihr Geld in der
Rüstungsindustrie zu verdienen, anstatt etwas nützliches auf dieser Welt
zu tun :-(
egon schrieb:> Eine Stellenausschreibung für Leute ohne Moral und Werte, die nichts> besseres mit sich anzufangen wissen, als ihr Geld in der> Rüstungsindustrie zu verdienen, anstatt etwas nützliches auf dieser Welt> zu tun :-(
Was denn Nützliches tun? Ähnlich wie die Rüstungsindustrie florieren,
dürfte bald die Druckmaschinen-Anlagenindustrie. Da zu arbeiten ist
moralisch auf jeden Fall unverwerflich.
Warmweiß schrieb:>Ähnlich wie die Rüstungsindustrie florieren,>dürfte bald die Druckmaschinen-Anlagenindustrie.
Yep! Der leider immer noch zunehmenden Briefkasten-Werbeflut nach zu
urteilen, ist das gar nicht abwegig. So gut wie alles, was ich an
Altpapier habe, und das ist eine Menge, ist nicht von mir bestellt oder
gekauft. Und erst recht nicht erwünscht.
egon schrieb:> Eine Stellenausschreibung für Leute ohne Moral und Werte, die nichts> besseres mit sich anzufangen wissen, als ihr Geld in der> Rüstungsindustrie zu verdienen, anstatt etwas nützliches auf dieser Welt> zu tun :-(
Leider sind die Stellen, in denen man etwas Nützliches macht,
erschreckend schlecht bezahlt.
Gastino G. schrieb:> Leider sind die Stellen, in denen man etwas Nützliches macht,> erschreckend schlecht bezahlt.
Töten war schon immer ein gutes Geschäft.
Hat jemand von euch das Video aus dem Hubschrauber gesehen, bei dem die
Reuters Jornalisten erschossen werden?
http://www.heise.de/tp/blogs/8/147387
Es scheint mittlerweile nicht mehr auf dem Server verfügbar zu sein, das
ist schade, weil wenn man mal wirklich sieht, wie Leute erschossen
werden, hinterlässt das ziemlich unangenehme Spuren im eigenen
Empfinden.
Hier ein Absatz aus dem Telepolis Artikel über die aktuellen
Droheneinsätze:
"Aber Tierney will auch wissen, wer ein legaler Kämpfer ist: der
USAF-Pilot, der Tausende von Kilometern vom Einsatzort entfernt die
Drohne steuert, oder derjenige, der die Drohne vor Ort wartet, ausrüstet
und startbereit macht. Und problematisch könnten auch die Belastungen
für die Piloten sein, die eine Drohne steuern, Menschen töten und dann
zum Abendessen nach Hause gehen."
Hannes Jaeger schrieb:> Töten war schon immer ein gutes Geschäft.
Mag sein. Ich habe zu meinem Berufsstart aber ein recht gutes Angebot
(hatte mich nicht da beworben) einer solchen Firma abgelehnt, weil ich
mit so einer Arbeit ein moralisches Problem hätte. Andererseits ist mir
natürlich bewusst, dass das auch nicht ganz widerspruchsfrei ist. Daher
ist das die Sache eines jeden Einzelnen, ob er so eine Arbeit machen
will oder nicht.
Georg schrieb:> - Optik aussen und innen steril, alles funktionell gehalten
Also nit "gmiatlich", wie man auf gut bayerisch sagt? Schade.
> - keine Klimaanlage, aber 100% rauchfreie Gebäude
Umgekehrt (Klimaanlage und Raucherzimmer) koennte man darueber reden.
Gruß, Iwan
>Kannst du mal ne Gehaltsorientierung geben? Was verdient dort ein>Dipl.Ing. als Einsteiger?
Moin,
wie schon angemerkt gehört diese Devision z.T. zur EADS. Diese zahlt für
gewöhnlich in Bayern für einen Einsteiger als Systemingenieur die
Entgeltstufe ERA EG10. Je nach Abteilung und Verantwortung kann nach 3-5
Jahren auch die Gruppe EG12 drin sein.
Allerdings gibt es neben diesem eher zwiespältigen Geschäftsfeld auch
noch weitere interessante Jobs hier im Münchner Umland bei einigen guten
Firmen.
Cheers
Tom schrieb:> Allerdings gibt es neben diesem eher zwiespältigen Geschäftsfeld auch> noch weitere interessante Jobs hier im Münchner Umland bei einigen guten> Firmen.
Mach doch mal ein paar konkrete Angaben!
Warmweiß schrieb:> Was denn Nützliches tun? Ähnlich wie die Rüstungsindustrie florieren,> dürfte bald die Druckmaschinen-Anlagenindustrie. Da zu arbeiten ist> moralisch auf jeden Fall unverwerflich.
Weisst Du Genaueres?
Werden die Notenpressen angeworfen, nachdem Griechenland und demnächst
möglicherweise noch ein paar Länder Pleite sind?! B-)
>Mach doch mal ein paar konkrete Angaben!
Hier:
www.eads.de (Astrium oder Eurocopter)
www.iabg.de
www.esg.de
www.rohde-schwarz.de (Hier gibt´s auch eine zivile Sparte)
Einfach mal die Stellenausschreibungen durchforsten
Die Art, wie diese Stellenanzeigen hier diskutiert werden, ist mir sehr
fremd.
Ich hätte gedacht, dass die meisten Ingenieure auch eine moralische
Ausbildung in der Schule genossen haben und auf Grund dieser Ausbildung
über das für und wieder solch einer Arbeitsstelle nachdenkt.
Aber die meisten hier handeln ja nach dem Motto: Diese Arbeitsstellen
sind in Deutschland legal und deshalb muss ich mir keine eigenen
Gedanken machen.
Die Verantwortung am Werkstor abzugeben, finde ich sehr bedenklich.
Jeder der dort arbeitet, handelt doch nach dem Motto: Für das was ich
hier tue, tragen andere die Verantwortung, hauptsächlich ich verdiene
meine Brötchen.
man Junge dann zieh nach Berlin und kriech Ströbele in den Arsch,
während du für 1EUR pro Stunde das 60000ste Solarmodul entwickelst.
Immer dieses Moralgelaber...
Tjo kommt halt immer auf die Situation an: Wenn ich die Wahl habe dann
kann ich logischerweise wählen. Hätte ich aber 2 Kinder daheim die
Hunger haben liegt das Wohl dieser näher als die Bekämpfung allen
Übels...
"I want you to remember that no bastard ever won a war by dying for his
country. He won it by making the other poor, dumb bastard die for his
country."
egon schrieb:>Die Art, wie diese Stellenanzeigen hier>diskutiert werden, ist mir sehr>fremd.>Ich hätte gedacht, dass die meisten>Ingenieure auch eine moralische>Ausbildung in der Schule genossen>haben und auf Grund dieser Ausbildung>über das für und wieder solch einer>Arbeitsstelle nachdenkt.
Ein kirchlich geführtes Gymnasium, hat einen ganz guten Ruf in meiner
Region. Warum ausgerechnet Abgänger von dort nach dem Studium gerne
moralische Extreme wählen, ist mir bis heute nicht bekannt. Vielleicht
ist es auch einfach nur die Arbeitsmarktsituation. Aus meinem bekannten
Umfeld, ging kürzlich noch einer von dort in den wortschöpfungsmäßig
wunderbaren Bereich Defence. So ist das.
Moral ist nicht zwangsläufig an eine kirchliche Institution gebunden.
Momentan scheint ja da eher das Gegenteil der Fall zu sein, wenn man so
die Medien verfolgt.
Moral ist hat eher was mit Persönlichkeit zu tun.
Eher keine Persönlichkeit ist dieser Herr hier:
>man Junge dann zieh nach Berlin und kriech Ströbele in den Arsch,>während du für 1EUR pro Stunde das 60000ste Solarmodul entwickelst.>Immer dieses Moralgelaber...
>John schrieb:>Wobei die beiden hier "bessere" Dinstleister sind:>> www.iabg.de>>www.esg.de>Erfahrungen?
Jepp, Erfahrung mit der IABG (betreibt u.a. das größte
Raumfahrt-Test-Zentrum Europas). Diese sind sicherlich Dienstleister
aber im eigentlichen Sinn und nicht wie die Übrigen Brunels, Ferchaus
oder Altrans.
Cheers
egon schrieb:> Die Art, wie diese Stellenanzeigen hier diskutiert werden, ist mir sehr> fremd.> Ich hätte gedacht, dass die meisten Ingenieure auch eine moralische> Ausbildung in der Schule genossen haben und auf Grund dieser Ausbildung> über das für und wieder solch einer Arbeitsstelle nachdenkt.> Aber die meisten hier handeln ja nach dem Motto: Diese Arbeitsstellen> sind in Deutschland legal und deshalb muss ich mir keine eigenen> Gedanken machen.>> Die Verantwortung am Werkstor abzugeben, finde ich sehr bedenklich.> Jeder der dort arbeitet, handelt doch nach dem Motto: Für das was ich> hier tue, tragen andere die Verantwortung, hauptsächlich ich verdiene> meine Brötchen.
Man kann mit der selben Berechtigung auch das Gegenteil behaupten.
Nur mal zwei Diskussionspunkte:
1. Welchen Einfluss haben ~650k (~1% der Wahlberechtigten) Ingenieure
2. Allgemeiner Grundsatz: Alles was machbar ist, wird von irgendjemandem
gemacht, auch wenn es moralisch noch so verwerflich ist. Egal in welchem
Bereich.
Die Frage die sich dann stellt ist, trotz der damit verbundenen
Implikationen, nur noch rhetorisch: Soll und/oder darf entsprechende
Verteidigungs- und Angriffstechnik entwickelt werden bzw. wer übernimmt
die Verantwortung in einem Krisenfall wenn keine entsprechenden
Techniken zur Verfügung stehen?
>Eine Stellenausschreibung für Leute ohne Moral und Werte, die nichts> besseres mit sich anzufangen wissen, als ihr Geld in der>Rüstungsindustrie zu verdienen,
Ich habe es mir lange hin und her überlegt:
Die meisten Menschen werden nicht in Kriegen getötet, sondern
verhungern, weil wir in der ersten Welt soviele Resourcen verbrauchen.
In Deutschland sterben viele Tausende Menschen auf der Strasse, weil
viele ihr Auto als Waffe nutzen und vorhandene Sicherheitstechnik aus
Kostengründen nicht eingebaut wird. Die echten Killer sitzen unter den
Ingenieuren der Automobilindustrie! Klingt brutal ist aber so. Wo sind
bitte die automatischen Bremsen, wenn jemand vors Auto läuft oder ein
Radfahrer davor fällt? Wo sind die funggesteuerten Bremsen im
Ampelbereich und nahe von Kindergärten? Wo ist der automatische
Ultraschallabstandshalter? An all so einem Zeug habe ich schon
entwickelt, es will aber keiner!!!!!
Außerdem geht es schon ein wenig um die Landesverteidigung:
Polizisten werden auch mit Waffen ausgestattet, um die bösen Buben zur
Strecke zu bringen und die Bundeswehr ist nichts anderes als eine
Polizei nach Außen. Über die Auslandseinsätze kann man sicher streiten
und ich bin auch kein echter Freund davon, nur hat die demokatische
Regierung beschlossen, dass wir uns da beteiligen und da müssen alle
eben mitziehen und ich sorge mit zielgenauer Waffentechnik lieber dafür,
daß 50 Taliban in die Luft fliegen, als 1 deutscher Soldat.
Ungeachtet dessen könnte ich mit (m)einer Entwicklungsverweigerung
nichts stoppen: Die Bundeswehr bestellt nun mal die Waffentechnik und
andere Länder bestellen auch, ergo wird es auch irgendwo gebaut! Es wird
also in jedem Fall was gebaut, also kann man es auch in Deutschland
bauen und hier den Rahm abschöpfen. Die BW braucht ferbner auch eigene
Technik und eine gewisse Unabhängigkeit von anderen, also muss in jedem
Fall auch in D gebaut werden, ergo kann es auch der deutsche Ingenieur
machen - in deutschen Firmen sind genug Ausländer beschäftigt.
Wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer. Klingt banal, ist aber
so.
Wer weniger Tote will, muss politisch agieren und dafür sorgen, daß die
Amis weniger Streit in der Welt sähen und nicht überall einfallen, sodaß
Terroristennester entstehen, die uns an den Kragen wollen und die wir
vorort (glauben) bekämpfen (zu) müssen, in dem wir Leute von uns dahin
schicken. Letztens sind wieder deutsche Soldaten draufgegangen. Mit
einer einer entsprechenden Distanzwaffe geht aber erstmal nur der Gegner
drauf!
Passt mal auf: in 20 Jahren gibt es einen Weltkrieg um die Wasserechte,
weil wir in Europa die Gletscher und die Niederschlagsgebite haben und
die reichen Scheichs und Araber in der ausgetrockneten Wüste sitzen.
oszi40 schrieb:> Freie Stellen sind oft dort zu finden, wo das Leben zu teuer oder die> Bezahlung zu schlecht ist.>
Wussten Sie nicht, dass man nur dort produktiv arbeiten kann, wo man
hohe Immobilienpreise hat? Sonst denken die Kunden noch: Seht mal, die
können sich nicht einmal Büroräume in München leisten. Wir glauben alle,
das ist ironisch gemeint, aber bei BWLer und Bankstern kann ich mir
diese Denke durchaus vorstellen.
Vor 3 Monaten beworben und nach der Empfangsbestätigung, dass es ne
Weile dauern würde für die Antwort, nie wieder was gehört. So richtige
freie Stellen sind das wohl auch nicht wirklich.
Die eigentliche Frage wäre ja, wo das überhaupt hinführt.
Die westliche Welt beherrscht die Ölquellen durch überlegene
Technologie.
Ein paar eigene Verluste (Afgahnistan nicht mal 2000 Gefallene in 5
Jahren, das als Krieg zu bezeichnen ist schon lächerlich, soviele
Soldaten sind in 24 h an der Ostfront gestorben und sterben in 2 Monaten
auf deutschen Autobahnen) werden toleriert.
Was machen wir eigentlich wenn die im Iran weiter Atombomben bauen - die
Raketen die bis MUC fliegen haben sie ja schon?
Ein konventioneller Krieg wie im Iraq wäre zu verlustreich -
IGBT schrieb:>Afgahnistan nicht mal 2000 Gefallene in 5>Jahren, das als Krieg zu bezeichnen ist schon lächerlich,
Wie bitte? Was ist an 2000 Ermordeten lächerlich?
Wilhelm Ferkes schrieb:> Wie bitte? Was ist an 2000 Ermordeten lächerlich?
Lächerlich ist der Vergleich einer Mücke mit einem Elefanten.
Wenn die Mücke für sich beansprucht als Elefant für voll genommen zu
werden.
Das Thema ist schon ein paar mal vor Gericht gelaufen als
'Verharmlosung'.
Allerdings sind das keine 'Ermordeten' sondern Opfer einer asymetrischen
Kriegsführung. Damit korrekt als 'Getötete' zu bezeichnen.
Mord bedingt ein niederes Motiv. Die Befreiung seines Landes von einer
Fremdherrschaft ist aber kein niederes Motiv. Damit handelt es sich
nicht um Mord.
Allerdings stellt die Art der Kriegsführung der Taliban nicht in
Übereinstimmung zur Hager Landkriegsordnung - damit sind sie nicht als
Kriegsgefangene zu betrachten, sondern als kriminelle Verbrecher.
Zwischen Ermordung und Gefallen einen Unterschied zu machen, das
sehen einige kritische Zeitgenossen seit den letzten Kriegen ganz
anders. Es ist nämlich im Ergebnis das selbe.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Zwischen Ermordung und Gefallen einen Unterschied zu machen, das> sehen einige kritische Zeitgenossen seit den letzten Kriegen ganz> anders. Es ist nämlich im Ergebnis das selbe.
Nein ist es nicht. Jemanden zu ermorden bedeutet das ein Mensch mit
willentlich bewusstem Vorsatz Jemanden Anderen tötet, aus niederen
Motiven z.B. um sich zu bereichern oder seine Tat zu vertuschen.
Völlig verschieden ist die Situation und der Hintergrund, wenn Jemand
durch einen Unfall oder allgemein gesagt, durch nicht vorsätzliche
Handlung oder Unterlassung (wie auch Fehler des Arztes bei einer OP) ums
Leben kommt.
Nach allgemeiner Auffassung ist A - verwerflich und gehört bestraft.
Und B - Pech gehabt, kann passieren.
Rein hypothetisch gedacht, kannst du den QS Manager der Reifenfirma des
Mordes beschuldigen, wenn genau dein Reifen platzt und du verunglückst -
oder ist das dann kein Mord?
Wenn du es so betrachtest, sind die Architekten des Systems welches sich
der Rohstoffe bemächtigen will, die eigentlichen Mörder.
Der Einzelne, der da mit seinen 22 Lenzen rumläuft - eher nicht...
Heute gibt es eh keine Kriege mehr. Das sind Verprügelungsaktionen von
Schwächeren, um sich die Ressourcen unter den Nagel zu reißen.
Vergleichbar mit einem Kinderschänder, der zur Vormittagszeit in den
Kindergarten einbricht und sich dort jedes Kind einzeln vornimmt,
nachdem er die Ausgänge verschlossen hat. Er verschafft sich was er
braucht und weiß, dass er wohl ohne schwerere Verletzungen davon kommt.
Und Strafe nach Verlasssen des Kindergartens gibt es auch nicht.
Wenn man eine anspruchsvolle Entwicklertätigkeit (lauter promovierte
Ingenieure und Physiker) sucht und es einem nichts ausmacht, dass man
entweder in ewig langen Projekten drinhängt oder zwischendurch mal ein
paar Studien für den Mülleimer macht, dann ist moderne Militärtechnik
schon ein toller Job. Moralische Flexibilität natürlich vorausgesetzt
;-)
Durch die Wirtschaftkrise ist die Branche bisher unbeschadet gekommen
und hat hohe Auftragsbestände (für deren Abwicklung dann auch noch Leute
gesucht werden. Die ausufernden Staatsschulden weltweit (und die sich
langsam durchsetzende Erkenntnis, dass der Staat ohne deutliches Sparen
dauerhaft handlungsunfähig wird) werden dies mittelfristig jedoch
abwürgen. Von einer anderen Firma aus dem Bereich Smart Missiles weiss
ich, dass der Auftragseingang gerade massiv einbricht und das Management
dauerhaft mit erheblich niedrigeren Umsätzen rechnet. Dort ist
mittlerweile Einstellungstopp. Insofern wäre ich vorsichtig, was einen
Einstieg im Defence-Bereich angeht.
kyb schrieb:> und die sich> langsam durchsetzende Erkenntnis, dass der Staat ohne deutliches Sparen> dauerhaft handlungsunfähig wird
Unsinn. Du schreibst Müll. Dieses bitte abstellen.
@IGBT
Wer hier hier den größten Müll schreibt, bist ja wohl du.
>Ein paar eigene Verluste (Afgahnistan nicht mal 2000 Gefallene in 5>Jahren, das als Krieg zu bezeichnen ist schon lächerlich, soviele>Soldaten sind in 24 h an der Ostfront gestorben und sterben in 2 Monaten>auf deutschen Autobahnen) werden toleriert.
Es gab in Deutschland 2009 etwas über 4000 Verkehrstote, die Mehrheit
auf Landstraßen.
>Die westliche Welt beherrscht die Ölquellen durch überlegene>Technologie.
Die meisten Ölquellen sind im Besitz von Staatsunternehmen innerhalb der
OPEC. Keines dieser Länder ist der westlichen Welt zuzurechnen.
Auf dein restliches pseudointellektuelles Gesülze will ich garnicht
eingehen.
kyb schrieb:> Die meisten Ölquellen sind im Besitz von Staatsunternehmen innerhalb der> OPEC. Keines dieser Länder ist der westlichen Welt zuzurechnen.>> Auf dein restliches pseudointellektuelles Gesülze will ich garnicht> eingehen.
Du machst mir Spass.
Pseudointellektuelles Gesülze - ohne deine Vorlage könnte ich es nicht
mal aussprechen! Die Frage ist weniger wem die Klamotte rechtlich gehört
als wie mehr demzufolge wer nun davon profitiert - kommen wir vermutlich
noch drauf -
KYB - kannste ausser Kritik noch was Meinungshaltiges von dir geben?
Gruß
IGBT
IGBT - kannste auch was von dir geben, was zum Topic passt? Es geht hier
im Ausbildung&Beruf-Forum um einen Rüstungskonzern, der freie Stellen zu
besetzen hat...nicht im Offtopic-Forum um Kriegsmoral und den
bevorstehenden Atomschlag im Iran!
"IGBT - kannste auch was von dir geben, was zum Topic passt? Es geht
hier
im Ausbildung&Beruf-Forum um einen Rüstungskonzern, der freie Stellen zu
besetzen hat"
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Bei jeden Ingenieurdienstleister würde auch thematisiert werden das es
sich um einen sog. "ausbeuter" Betrieb handelt. Warum sollte man nicht
auf die moralische Verantwortung die man als Mensch hat hinweisen?
(Ich will keine vergleiche zum Faschismus herstellen - auch wenn sie
sich meiner Meinung nach aufdrängen)