Hallo Robert,
Robert schrieb:
> Danke schonmal für eure hilfe!
>
> wie sieht es mit der dimensionierung und polarität des elkos aus??
da musst Du nochmal abschätzen wie Du den Ausgang belasten nöchtest.
In dem Wikipedia Artikel steht drin wie das Ganze wirkt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochpass
Du musst zunächst wissen welchen Aschlußwiderstand Du am Ausgang hast.
Dann rechnest Du mit Deiner Freuenz die Größe des Kondensators aus.
Super genau musst Du das nicht machen, wähle einfach Grenzwerte von
denen Du sicher bist das sie nicht erreichst werden. Z.B.:
Frequenz 20kHz
Lastwiderstand 20kOhm
Dann muss der Kondensator ungefähr 400nF groß sein. Wähle einfach den
nächst größeren Wert, den Du in der Bastelkiste hast. Das alles hier ist
mehr ein Abschätzen als genaues rechnen, aber versuche es einfach mal
und schau Dir an ob das Ausgangssignal dem Eingangssignal noch
entspricht.
Wenn Du den Kondensator zu klein wählst beschneidet er Dein
Ausgangssignal und Du hast kein Dreiecksspannung mehr sondern eher einen
Sinus. Wenn Du ihn zu groß wählst dauert es länger bis Deine Schaltung
am Ausgang im Mittel 0V erreicht hat. Bei Audioanwendungen führt das
dann zu dem "plop" Effekt.
Wenn Du einen Elko verwendest, dann lege den Minus Pol an die Last.
Aktuell ist Dein Ausgangspotenzial ja größer als 0V, also positiv
gegenüber dem angestrebten Wert von 0V am Lastwiderstand.
Die Ausgangslast ist hier als rein ohmsche Last idealisiert angenommen.
In der Realität hast Du wahrscheinlich komplexe Lasten. Dann kannst Du
mit der einfachen Formel nicht mehr arbeiten.
Experimentieren kannst Du aber immer. Wenn Du das dann mit der Theroie
vergleichst ergibt das Aha-Effekte bzw. Efahrung.
Ich hätte Dir natürlich auch einfach antworten können ... "nim einen
4,7uF Elko, der liegt bestimmt noch in der Bastelkiste rum" ;-)