UA747HC Operationsverstärker

Gast #1738670
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>Ein einzelner 741 kostet beim Reichelt 17 cent... viel wert sind die
>Dinger nicht.

Mit solchen Urteilen sollte man sehr sparsam umgehen. Die ELRAD hat in 
den 70igern einen analogen Synthesizer veröffentlicht, der praktisch nur 
mit dem 741, dem 3140 und anderen Bauteilen aus der Bastelkiste auskam. 
Das war ein feines Teil mit außergewöhnlichem Sound.

Heute, über 30 Jahre später, gibt es natürlich bessere Teile...

Kai Klaas
#1738692
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Kai Klaas schrieb:
> Mit solchen Urteilen sollte man sehr sparsam umgehen. Die ELRAD hat in
> den 70igern einen analogen Synthesizer veröffentlicht, der praktisch nur
> mit dem 741, dem 3140 und anderen Bauteilen aus der Bastelkiste auskam.
> Das war ein feines Teil mit außergewöhnlichem Sound.
>
> Heute, über 30 Jahre später, gibt es natürlich bessere Teile...
>
> Kai Klaas

Das ändert nichts an der Tatsache, dass der gute alte 741 keinen hohen 
materiellen wert hat.
Mit Sachverstand eingesetzt, ist ein OP schon eine tolle Sache, auch 
wenn er alt und (relativ) schlecht ist.
Der Synthi.. ist das der FORMANT ? Das Ding hat Kultstatus, ist aber 
auch ziemlich aufwänding.
Gast #1739503
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Kauf dir das Buch "Operationsverstärker-Praxis" von Nührmann, dort wird 
mit diesen OPs gebaut.
Die Betonung liegt aber bei deiner Anfrage auf "HC", das ist die 
hochohmige Ausführung mit FET-Eingängen.
Gast #1739540
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Was schreibst du denn hier für einen Käse.

HC ist nicht wie bei Digitalschaltkreisen Highspeed-Cmos,
sondern H steht für die Gehäusevariante und C für den
Consumer-Qualitätsbereich mit niedrigeren Anforderungen
http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/9029/NSC/LM747H.html

Nicht nur Nührmann kupfert Schaltungen mit 741/747 ab,
sondern jeder der aus so alten Quellen seine Infos zieht wie er.

Im Prinzip lässt sich der 741 oder 747 in jeder normalen 
Operationsverstärkerschaltung einsetzen, deren Anforderungen nicht 
besonders hoch sind, also Tonfrequenzbereich, wenn man 3V mehr als 
Betriebsspannung hat als die maximale zu verarbeitende Spannung und 3V 
weniger als die kleinste zu verarbeitende Spannung.

(Bei +12V und -12V als Versorgungsspannung kann man also Spannungen von 
-9V bis 9V verarbeiten).

Die Frage von Lukas, wo er die Dinger also einsetzen kann:
In vielen Schaltungen, in denen Operationsverstärker als Bauteil drin 
sind, kann der 747 als Doppel-OpAmp eingesetzt werden.
Es sollte nur nicht zu hohe Frequenzen sein (Video geht nicht),
nicht zu hohe Genauigkeit erwartet werden (Platinsensoren eher nicht) 
oder zu geringe Ströme (oder pH-Meter eher nicht)
und falls in der Schaltung ein Single-Supply Operationsverstärker wie 
LM324/358 oder ein Rail-To-Rail-Operationsverstärker wie TS912/LM6482 
eingesetzt wird, dann brauchst du anderen zusätzliche 
Versorgungsspannungen.
Falls du also bei einer konkrenten Schaltung Zweifel hast, frage hier, 
ob sich darin xyz mit dem 747 ersetzen lässt.
Ansonsten schmeiss sie weg. Es sind nur alte ICs, Elektronikschrott.
Gast #1739565
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>Ist ein Operationsverstärker, was kann ich mit den UA747HC machen?

Diese Einstiegsfrage ist ja schon bescheuert. Sollen wir für dich jetzt 
Schaltungen heraussuchen, in denen man einen 747 einsetzen kann?? Wie 
wärs denn alternativ mit einem Blick deinerseits ins Datenblatt des 
747??

>Die Betonung liegt aber bei deiner Anfrage auf "HC", das ist die
>hochohmige Ausführung mit FET-Eingängen.

Hhm, das wäre dann aber kein 747 mehr, denn dieser ist ein bipolarer 
OPamp.

Kai Klaas

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