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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MSP430 - Olimex JTAG und TI Code Composer


Autor: Stefan N. (Firma: Student) (stefant60)
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Hallo liebe Mikrocontroller.net Community,

ich habe mich nun für einen MSP430 entscheiden (MSP430F249).

Nach ich nun das Headerboard http://elmicro.com/de/msp430hb.html 
ausgewählt habe brauche ich noch geeignetes Werkzeug damit ich starten 
kann:

1. JTAG
2. Software (IDE, Toolchain)

Meine erste Frage wäre:
Läuft der Olimex USB JTAG problemlos mit dem TI Code Composer oder gibt 
es Einschränkungen zum Original JTAG von TI?

Wenn ja, welchen JTAG von TI würdet Ihr empfehlen?


Meine zweite Frage lautet:
Welche IDE bzw. Toolchain würdet Ihr empfehlen, TI Code Composer oder 
CrossWorks Crossstudio? 16KB Programmspeicher reichen mir völlig aus 
obwohl der MSP430F249 60KB zur Verfügung hat.


Ich freue mich über eure Meinungen bzw. Erfahrungen.

Autor: Stefan N. (Firma: Student) (stefant60)
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Der Olimex JTAG scheint wohl keine Probleme mit Crossworks zu haben:

http://www.olimex.com/dev/index.html

Autor: Christian R. (supachris)
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Olimex liefert DLLs mit, die musst du im Code Composer Ordner 
austauschen, dann läuft der problemlos. Sogar unter Windows 7 x64 hier 
bei mir. (JTAG TINY)

Autor: Stefan N. (Firma: Student) (stefant60)
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Ok, danke. Ich werde den Olimex nutzen denn der nach meiner Recherche 
absolut in Ordnung.

Autor: Christian R. (supachris)
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Ist er auch. Wesentlich schneller als der TI, aber hat einige 
Einsparungen gegenüber dem FET. Die Ausgangsspannung ist fest 3,3V und 
der hat auch keine Levelshifter drin, also arbeitet soweit ich das 
gemessen habe, immer mit 3,3V. Wenn man den MSP430 mit weniger betreibt, 
kann´s Probleme geben. Auch funktioniert der TINY nicht unter Linux, der 
ISO schon.

Autor: Stefan N. (Firma: Student) (stefant60)
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Christian R. schrieb:
> Auch funktioniert der TINY nicht unter Linux, der
> ISO schon.

Kennst du den Grund dazu?

Christian R. schrieb:
> Die Ausgangsspannung ist fest 3,3V und
> der hat auch keine Levelshifter drin, also arbeitet soweit ich das
> gemessen habe, immer mit 3,3V

Ich möchte mit der geringsten Spannung arbeiten wie möglich. Sprich 2,2V 
auf 1MHZ bei 270µA

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, das mit Linux ist nicht ganz klar. Hintergrund scheint zu sein, 
dass die im TINY den Silabs USB UART Chip einsetzen, und über die DLL 
gehen, anstatt über einen virtuellen COM Port. Jedenfalls wird unter 
Windows im Gegensatz zum TI FET kein COM erzeugt.

Wenn du 2,2V machen willst, müsstest du noch Levelshifter dran bauen, 
zum Beispiel ADG3304 oder gleich einen ADuM, der noch mit Isolation ist. 
Ansonsten funktioniert der TINY problemlos, zuverlässig und wiegesagt um 
ein vielfaches schneller als der FET. Merkt man vor allem beim Debuggen, 
die Register bei einem Breakpoint sind derart schnell übertragen, das 
macht richtig Spaß.

Autor: Stefan N. (Firma: Student) (stefant60)
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Christian R. schrieb:
> Sogar unter Windows 7 x64 hier
> bei mir. (JTAG TINY)

Läuft Windows7 in einer Virtual Maschine?

Autor: Christian R. (supachris)
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Bei mir oder allgemein? Das läuft bei mir nativ und der Olimex Treiber 
ist einwandfrei signiert. Keinerlei Probleme damit.

Autor: Stefan N. (Firma: Student) (stefant60)
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Ja nun musste ich Win7 native installieren :-(

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo,

der -TINY geht auch unter Linux. Siehe hier: 
Beitrag "Re: MSP430 programmieren/debuggen unter Linux"

Allerdings muss man den cp210x Kerneltreiber manuell compilieren und 
evtl. noch bisl Baudrateneinstellung im oberen Programmpaket anpassen. 
Hab's mangels verfügbaren -TINY nicht testen können.

Vor einigen Tagen habe ich zusätzlich noch folgendes gefunden: 
http://mspdebug.sourceforge.net/download.html

Das ist ein gdbproxy für die TI-FET und den -Tiny. Leider bin ich noch 
nicht zum detaillierten Testen gekommen. Auf -ISO umschreiben und 
Verbindung aufbauen geht zumindest:

# ./mspdebug -j -d /dev/ttyUSB0 olimex
MSPDebug version 0.10 - debugging tool for MSP430 MCUs
Copyright (C) 2009, 2010 Daniel Beer <daniel@tortek.co.nz>
This is free software; see the source for copying conditions.  There is NO
warranty; not even for MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.

Trying to open UIF on /dev/ttyUSB0...
Resetting Olimex command processor...
Initializing FET...
FET protocol version is 10003008
Configured for JTAG (2)
fet: FET returned error code 38 (External power detected)
warning: fet: set VCC failed
Device ID: 0xf249
Device: MSP430F249
Code memory starts at 0x1100
Number of breakpoints: 3
fet: FET returned error code 34 (Not supported by selected Interface)
fet: warning: message C_IDENT3 failed

Available commands:
    =         dis       hexout    opt       reset     step      
    break     erase     isearch   prog      run       sym       
    cgraph    gdb       md        read      set       
    delbreak  help      mw        regs      setbreak  

Available options:
    color     gdb_loop  

Type "help <topic>" for more information.
Press Ctrl+D to quit.

(mspdebug) regs
    ( PC: 8000)  ( R4: ffff)  ( R8: ffff)  (R12: ffff)  
    ( SP: ffff)  ( R5: ffff)  ( R9: ffff)  (R13: ffff)  
    ( SR: 0000)  ( R6: ffff)  (R10: ffff)  (R14: ffff)  
    ( R3: 0000)  ( R7: ffff)  (R11: ffff)  (R15: ffff)  
    8000: b2 40 80 7a 20 01   MOV     #0x7a80,         &0x0120
    8006: 3f 40 3f 40         MOV     #0x403f,         R15
    800a: 0f 93               TST     R15
    800c: 05 24               JZ      0x8018
    800e: 2f 83               DECD    R15
(mspdebug)

Autor: Stefan (Gast)
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Nachtrag: Ich sehe gerade, dass es bei Ubuntu 10.04 zumindest schon 
einen fertigen cp210x Treiber gibt. Das Problem ist, dass der die 
VID/PID vom Olimex nicht kennt. Es gibt keine Möglichkeit, eine 
zusätzliche VID/PID beim Laden des Moduls anzugeben. Bleibt also nur: 
Modul patchen 
http://mspdebug.sourceforge.net/linux-olimex-msp-j... und 
kompilieren.

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