Michael H. schrieb:
> tonerpartikel haften auf elektrostatisch geladenen flächen, das wird bei
> kupfer schwierig ;)
Technisches Missverständnis: das gilt für die Trommel, nicht für das
bedruckte Medium.
Der Direktdruck wurde früher mal auch in der industriellen
Musterfertigung praktiziert, allerdings musste man oft mehrfach
überdrucken, um ätzfeste Schichten zu bekommen, was die Auflösung massiv
verschlechterte.
Es dürfte heute schwierig werden, einen Laserdrucker zu finden ohne
Umlenkrollen und mit ausreichender Heizung zur Fixierung. Beim Laserjet
III ging es noch halbwegs gerade durch, damit haben wir Visitenkarten
und Postkarten bedruckt. Soweit ich mich erinnern kann hatte der sogar
einen Einstellhebel für die Papierdicke. Übrigens waren damals auch die
Tonerpartikel deutlich dicker, die Buchstaben bildeten auf dem Papier
kleine Berge, fast wie Blindenschrift.
Gruss Reinhard