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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wer von euch ist arbeitslos?


Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Hallo,

ich lese aus den Beiträgen hier immer wieder heraus, dass einige von 
euch schon länger arbeitslos sind. Vor dem Hintergrund des 
"Ingenieurmangels" wäre es sehr interessant zu erfahren, was diejenigen 
gemeinsam haben, die keinen Job haben.
Vielleicht könnt ihr ja mal kurz sagen:

-wie lange ihr jetzt nix mehr habt
-wie alt ihr seid
-wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
-was ihr vorher gemacht habt
-wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet 
(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
-welche aktuelle Perspektive Ihr seht

Danke! Und es wäre sehr nett, wenn der Rest einmal auf Bashing und 
arrogante Kommentare verzichten könnte.

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Mine Fields (Gast)
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Ich setze die Liste mal fort.

- Wie viel Berufserfahrung
- Welche Region
- Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch 
Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?

Autor: nur mal so anmerk (Gast)
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Man könnte es noch ergänzen um "Wer von Euch war/ist auf Kurzarbeit".

Autor: Kleener (Gast)
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>wie lange ihr jetzt nix mehr habt
6,5Monate

>wie alt ihr seid
27

>wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Dipl.-Ing.(FH)

>was ihr vorher gemacht habt
Abi,Studium,arbeiten,arbeitslos

>wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
jaaa,neee

>welche aktuelle Perspektive Ihr seht
...wird schon, mit garantie

>Wie viel Berufserfahrung
2 Jahre (auch mit Kurzarbeit)

>Welche Region
Haupstadt

>Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
>Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?
Ja Gründe: meistens Konditionen mit 1 Jahr Probezeit (nicht befristet 
sondern PROBEZEIT,Gehalt und Urlaub)
- tägliche Fahrentfernung >110km pro Strecke (2mal am Tag)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>wie lange ihr jetzt nix mehr habt
 > Länger als ein Jahr (absolute Zahl möchte ich für mich behalten)

>wie alt ihr seid
50

>wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
staatl. gepr. Techniker und IHK-Elektronik-Entwickler (Cert)

>was ihr vorher gemacht habt
na gearbeitet

>wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
>(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
Das ist nicht Privat, sondern nicht repräsentativ.
Wenn es mir zusagen würde, würde ich mit 2k -2k5/Mo. anfangen,
nicht weniger. Aber es findet sich anscheinend immer einer der
billiger ist. Ich habe mich mal runterhandeln lassen und dann
war das ganze doch nur befristet (was ich nicht wusste).

>welche aktuelle Perspektive Ihr seht
Als abhängig Beschäftigter:keine, als Selbständiger schon eher.

>Wie viel Berufserfahrung
16 Jahre mit Lehre durchgehend
Kundendienst, Entwicklung, Fertigung, Prüffeld

>Welche Region
30

>Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
>Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?
Ein mal, weil: 1) Miese Bezahlung oder Behandlung für meine
Berufsgattung oder wenn es konzeptionell miserabel beschrieben war.
Personaldienstleister lehne ich generell ab, es sei denn
ich werde im ausreichenden Maß informiert was praktisch nicht
statt findet. Daher werden die generell von mir gemieden.
Ich bin nicht ablehnend wenn der mir bekannte Arbeitgeber
einen vernünftigen Menschenwürdigen Informationsaustausch pflegt.
Die ewig gleichen stereotypen Antwortschreiben haben mir aber
den Rest gegeben. Es waren einfach zu viel.
Z.Zt. blocke ich alles ab wegen Perspektivlosigkeit.
Ein ordentliches Beschäftigungskonzept und 40-50km zum Arbeitsort
wären annehmbar.
Ich hasse Transportmittel die nicht von mir geführt werden
und somit Reisen. Damit kann man mich jagen.

Spezialgebiet: Leiterplattendesign,-herstellung und Baugruppenentwurf.

Autor: smoerre (Gast)
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> wie lange ihr jetzt nix mehr habt
kommt darauf an was Du unter nix verstehst.
Wenn ich die Zwangsarbeitsmaßnahme des AA hinzurechne dann seit rund 6 
Monaten nichts mehr, ansonsten länger.

> wie alt ihr seid
gehe auf die 50 zu

>wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Dipl.-Ing. FH

>was ihr vorher gemacht habt
gearbeitet in anderen Jobs, selbstständig, arbeitslos, zu lange studiert

>wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
>(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
das kommt darauf an - bin zu Zugeständnissen bereit, wenn die 
Perspektiven stimmen und auch mal auf meine Wünsche eingegangen wird.
Wohnortwechsel ja, aber dann möchte ich eine klare und korrekte 
Perspektive und nicht wischiwaschi.

>Wie viel Berufserfahrung?
Als Ing.? logischerweise gleich Null, wenn ich keine Anstellung in 
diesem Beruf finde. Ich könnte natürlich noch irgendwelchen sonstigen 
Jobs als Berufserfahrung deklarieren ... aber ich stehe nicht auf 
Betrug.

Welche Region?
Hauptstadt

>welche aktuelle Perspektive Ihr seht?
Ja die habe ich, und die habe ich mir größtenteils selbst erarbeiten 
müssen ... ein wenig hat mir auch das A-Amt auf meinen Wunsch hin dabei 
geholfen, dafür Danke! ... die werde ich logischerweise nicht posten.

>Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
>Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?
Sonst noch Fragen?
lese Dir mal die SGB II Bedingungen und die Eingliederungsvereinbarung 
durch, da steht nun wirklich alles drin.
Im Prinzip muß ich alles annehmen was kommt.

Zusatzfrage:
Was bringt jetzt die Datensammlung der Fragen?

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Die brint nur, einmal zu verstehen, was wirklich die Kriterien sind, 
nach denen aussortiert wird. Ob es Quallifikation ist, oder eben Alter, 
etc...

Autor: smoerre (Gast)
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Ich denke mal, daß wird Alter, Berufserfahrung und sonstige Wünsche 
(Ortsgebundenheit,etc.) sein.
Aber warten wir mal ab, wer sonst noch so postet

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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jepp, ic dachte Uhu, Willem und Ivan hätten auch grad nix...

Autor: Toni (Gast)
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>wie lange ihr jetzt nix mehr habt
6 Monate

>wie alt ihr seid
21

>wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Bachelor

>was ihr vorher gemacht habt
Ausbildung,Fachabi,Studium,arbeitslos

>wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
egal

>welche aktuelle Perspektive Ihr seht
keine

>Wie viel Berufserfahrung
0 Jahre

>Welche Region
NRW

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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>-wie lange ihr jetzt nix mehr habt

Mehr als 2 Jahre. Also schon richtig langzeitarbeitslos. Zwischendurch 
mal kurze Fehlversuche unterhalb eines Monats in der für mich etwas 
fremden Automatisierungsbranche, über Dienstleister (dort falsch 
kommuniziert).

>-wie alt ihr seid

50

>-wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)

Handwerksberuf (Telekommunikationselektroniker)
Dipl.-Ing.(FH) E-Technik mit Schwerpunkt Mikroelektronik

>-was ihr vorher gemacht habt

Als TK-Elektroniker gearbeitet, dann Studium, dann als Embedded 
Entwickler gearbeitet

>-wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
> (oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)

Kommt auf die Situation an. Bis einige 10 km vor der Haustür, da würden 
durchaus anfangs mal 1200€ netto gehen. In meiner Region. Das sind nur 
die allernötigsten Fixkosten Miete, Nebenkosten, Strom, Telefon, 
Versicherung, Auto, und Ernährung. Aber nicht auf Dauer. Eine neue Hose 
und ein paar Schuhe, 1 Kinobesuch und 1 mal raus essen gehen monatlich, 
Altersvorsorge, sind da noch lange nicht mit drin. Urlaubsreise schon 
mal gar nicht. Beim Dienstleister müßte es sicher mehr sein, da die 
Abrechnungssätze (Reisen, Unterkunft) den Zusatzaufwand wohl nicht immer 
gut decken (z.B. sehr teure Unterbringung oberhalb der Sätze, in 
Stuttgart und München).

>-welche aktuelle Perspektive Ihr seht

Mittlerweile keine mehr, dieser Stern geht allmählich sang- und klanglos 
unter. Irgendwann nach einer gewissen Anzahl sieht man im 
Bewerbungsanschreiben nur noch Sternchen, der Verstand bleibt 
vollständig stehen, die Fantasie und Wünsche gehen verloren, man hat 
einfach nur noch die Schnauze gestrichen voll. Obwohl die Bewerbung ja 
so gut wie fertig und restlos durchgestylt auf dem PC liegt. Die ist 
auch von speziellen Coaches und Personalern und Unternehmensberatern auf 
guten Ingenieurseminaren mehrfach durchgesehen und nachgearbeitet. In 
einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter was auf die Beine stellen, sowas in 
der Art wäre mir als einzige echte Alternative geblieben. Aber, find die 
mal. Ansonsten: Hartz-IV mit allen Konsequenzen, wie Straße fegen unter 
der Aufsicht eines echten Antreibers aus der Kategorie Bodybuilder aus 
der Schulversager-Liga.

>- Wie viel Berufserfahrung

TK-Elektroniker: 15 Jahre
HW-/SW-Entwickler: 4 Jahre

>- Welche Region

54

>- Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
>  Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?

Ja. Z.B. unterirdisch schlechte Angebote von DL in Entfernungen fast 
ausschließlich über 500-900 km , wobei die Herrschaften gelegentlich 
meinten, man müsse als Arbeitsloser wirtschaftlich wieder komplett bei 
Null beginnen (wie ein 18-jähriger nach der Ausbildung). Wobei ich bei 
sowas die Befürchtung habe, trotz Jobs dort rote Zahlen zu schreiben, 
und womöglich als Ing. zum Hartz-IV-Aufstocker würde. Langfristig Null 
Input in meiner Bilanz, und aus dem Koffer nur auf Reisen, und nie mehr 
auf einen grünen Zweig kommen, gelegentlich immer mal wieder arbeitslos, 
das gäbe mir endgültig den Rest.

Meine Umzugsbereitschaft beträgt Pi mal Daumen durchaus mal 400 km für 
eine annehmbare Perspektive, im Einzelfall kann man auch über die 
Entfernung noch sprechen. Ich bin hier nicht fest gewachsen. Jedoch, 
möchte ich nicht den Rest meines Lebens wie einen Dauer-Karnevalsumzug 
gestalten, Dienstleister, wöchentlich mit dem Koffer unter dem Arm per 
Bahn quer durch die Republik, wenn das Auto schon geopfert ist, und man 
dennnoch wirtschaftlich Hartz-IV-nah bleibt. Denn, dann wäre ich hier am 
Wohnort besser als Gärtner oder Hausmeister aufgehoben, und hätte in 
meinem Leben irgendwas gravierendes falsch gemacht.

Von einer richtigen Firma, außerhalb der Dienstleister, kam übrigens nie 
mehr was bei mir zurück.

Autor: xyz (Gast)
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@Wilhelm Ferkes

Mensch Wilhelm, dass geht mir nun doch nahe. Ein bisschen finde ich mich 
in deinem Beitrag wieder, nur dass ich ca. 20 Jahre jünger bin. Meine 
Situation ist ähnlich. Eigentlich müssten doch die Firmen nach Leuten 
wie dir suchen. Meine ich jetzt nicht ironisch. Der vdi tönt aktuell 
wider mal ganz groß rum, dass (angeblich) 61.000 Stellen unbesetzt sind. 
Siemens sucht (angeblich) zur Zeit 2.000 Ingenieure. Ein Problem mag 
dein Alter sein, aber: "Die Industrie schreit nach Silver-Workern", also 
älteren Arbeitnehmern. War zumindest auch mal ein Artikel vom vdi, meine 
ich. Auch zu diesem Artikel ist wohl jeder Kommentar überflüssig.

Dass du die "Schnauze voll" hast und nur noch Frust kann ich voll 
verstehen. Jetzt hat man ja viel Zeit zum Lesen. "Der Ingenieurberuf 
bietet vielfältige interessante Einsatzmöglichkeiten, bla, bla, ... ." 
Die Realität: viele hundert Absagen oder meistens gar keine Reaktion. 
Was mich echt mal interessieren würde, wie viele Absagen hast du jetzt 
schon? Müssten ja schon einige tausend sein. Von richtigen Firmen gar 
keine Reaktion. Das finde ich echt schockierend. Jegliche Kreativität 
und Zuversicht ist schon lange erloschen. Bei mir auch. Und dann dann 
noch die Sache mit der Straße fegen unter Aufsicht. Die Demütigung ist 
garantiert. Du hast ja eigentlich einen soliden Lebenslauf, ich 
eigentlich auch. Trotzdem kein Platz in der Arbeitswelt. Ich wahr 
übrigens schon mit 27 Jahren "viiiieeel zu alt und aufgrund des Alters 
nicht mehr führbar".

Was ich aber als Hauptproblem ansehe: Die allgegenwärtigen Aussagen wie 
"Ingenieure händeringend gesucht, usw." In den Medien, besonders im 
Fernsehen wird nur das Problem von komplett ungelernten dargestellt, 
Leute ohne Schulabschluß. Hast du eigentlich schon mal ernsthaft darüber 
nachgedacht, ins Ausland zu gehen? Du hast mit 48 Jahren keinen Job mehr 
bekommen, also noch 20 Jahre bis zur Rente. Ich fühle mich in 
Deutschland komplett vera*****. Schwieriges Studium mit 70% 
Abbrecherquote: ja. Studiengebühren zahlen müssen: ja. 600 km bis zum 
Vorstellungsgespräch: ja. Ein Job: nein! Manche Angebote sind echt eine 
Frechheit: 40h 14.000 Euro brutto Jahresgehalt warens bei mir. 2 Jahre 
befristet.

Ich denke (notgedrungen!) ernsthaft nach ins Ausland zu gehen. 
Vielleicht ist man ja in China mit einem deutschen Diplom noch was wert, 
in Deutschland ist man es jedenfalls nicht! Keiner hilft einem! Noch 
schlechter kann es für mich (und viele andere) gar nicht kommen: 
Tägliche Demütigung und Verhöhnung. Demütgung vom Staat und Verhöhnung 
von den sog. "Vereinen". In diesem Land haben 90% der Ingenieure einfach 
keine Perspektive mehr. Ich fühle mich von allen belogen! 
"Ingenieurmangel"? Ich kann es echt nicht mehr hören! "Ingenieure 
arbeiten in der Entwicklung, Inbetriebnahme, Vertrieb,..." Realität: 70% 
der Absolventen stehen auf der Straße.

Das "gute" bei mir ist: Bei mir ist noch nicht alles zu spät. Ich hätte 
vor einigen Jahren niemals daran gedacht, mal in Asien bei einer z.B. 
Chinesischen Firme zu arbeiten. Jetzt als Absolvent ist es für mich die 
einzig übrig gebliebene Möglichkeit. Danke Deutschland!

Muss gerade noch an eine sog. "Firmenkontaktmesse" denken. Nach dem 
Einsammeln von vielen Kulis die Dame am Stand von einem 
Energieversorger: "Mit Elektrotechnik-Diplom rennen Sie bei uns offene 
Türen ein." Um 3 Stellen beworben: 3 Absagen am nächsten Tag. Bei 
Kommilitonen das selbe.

Weiteres Erlebnis bei einem Dienstleister, eine ziemlich junge Dame, auf 
die Frage nach dem Gehalt: "Wie reden Sie überhaupt mit mir!? Ich(!) 
entscheide wer hier in der Region Arbeit bekommt und wer nicht. Ihre 
Stimme merke ich mir vor. Wenn Sie sich bewerben, bekommen Sie gleich 
eine Absage!" Wie war das eigentlich noch mal mit der 
Anti-Diskriminierung? Fazit: Nicht unterwürfig genug: sofort Absage!

Ich fühle mich von Deutschland komplett verladen! An alle, die denken, 
dass es hier noch so geht: Zum einen, so viel schlechter ist es wo 
anders als Ingenieur mit(!) Arbeit auch nicht. Z.B. in Taiwan sind die 
Ingenieursgehäter sogar höher als in Deutschland. In Asien wird das 
Alter als etwas positives angesehen, in D. ist es ein absolutes 
k.o-Kriterium.
Zum zweiten: Wie lange es die jetztigen Sozialleistungen wohl noch geben 
wird? Die "altrömische Dekanz" ist ja einigen Politikern ein großer Dorn 
im auge. Mit 7 Euro lebt es sich allerdinges wirklich sehr dekadent, 
fast so dekadent wie als politiker mit 20.000 Euro im Monat und 
Dientwagen , usw.

Autor: Kalif Storch (Gast)
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Die spätrömische Dekandenz, wohlbemerkt. Und Guido hatte vollkommen 
recht. Seine Aussage wurde ja in den Medien vollkommen verdreht. Die 
spätrömische Dekadenz hat sich in der gesamten Gesellschaft, bei den 
Etablierten, breitgemacht. Die Sozialpolitik und die Auswüchse bei der 
Personalrekrutierung sind ja nur Folgeerscheinungen.

Man kann ja die Arbeitgeber auch verstehen, dass sie reserviert 
gegenüber Neueinstellungen sind, wenn man sich die Arbeitschutzgesetze 
ansieht, die mit dem Ziel der Herstellung der sozialen Gerechtigkeit 
entstanden sind. Da suchen die natürlich die Nadel im Heuhaufen, mit der 
fatalen Folge, dass sie regelmäßig irgendwelchen Blendern aufsitzen.

Die Arroganz der BWL-Schnösel ist ein weiteres Problem. Von der 
Geschäftsgrundlage haben die keine Ahnung (z. B. Maschinenbau), wollen 
aber bestimmen, wo es langgeht.

In meiner Firma ist es so, dass bei uns die Software immer mehr an 
Bedeutung gewonnen hat, auch in unseren Produkten. Diese Entwicklung 
drückt sich dadurch aus, dass die IT-Abteilung stetig wächst. Die 
Geschäftsleitung und der Vetrieb sehen das nicht; für die ist IT 
untergeordnet. Dabei wächst mit jedem Spezialfall, den die verkaufen, 
die Komplexität der Software. Gerade die Integration in einer 
bestehenden Softwarelandschaft, z. B. SAP-Anbindung, ist nicht gerade 
ein Zuckerschlecken. Aber für die Vetriebler ist das alles nur Beiwerk. 
- Solche Entwicklungen haben wir vielerorts. Bei uns geht's ja noch, 
weil bei uns traditionell nüchtern argumentierende Menschen 
mitentscheiden. Aber wenn das weltfremde BWLer wären...

In den Medien kann man gut sehen, was BWLer anrichten. 9-Live war der 
erste Sender, der komplett betriebswirtschaftlich ausgerichtet war. Man 
wollte die Leute weder informieren, noch unterhalten, sondern allein zum 
Anrufen animieren. Diese Geldschneiderei kann aber nicht die Blaupause 
sein für das Gros der Firmen. Ich habe den Eindruck, dass, wenn BWLer am 
Ruder sind, oft an der falschen Stelle gespart wird. Da werden dann 
Ingenieure und Informatiker rausgeschmissen. Vertrieblern wird dann 
zusätzlich Geld in den Hintern geschoben, weil man noch mehr 
Überzeugungskraft benötigt, um Verträge an Land zu ziehen. Gute Produkte 
verkaufen sich fast von allein.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Könnt ihr nicht einmal beim Thema bleiben und euch die Kommentare mal 
verkneifen? Nehmt einen der 1000 anderen Threads zu dem Thema - die 
Auflistung hier könnte doch sicherlich interessant sein.

Autor: Mark P. (kellerkind)
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Ich glaube es liegt nicht am Alter.

Ich versuche seit gut 1,5 Jahren einen Job zu finden.Seit guten 6 
Monaten bin ich arbeitslos. Meine letzte Stelle lag in Niedersachsen. 
Ich war unbefristet eingestellt und bin zweimal die Woche eine Strecke 
von 320km gefahren. Nahezu 2Jahre ging das so. Der gute Verdienst wurde 
reichlich geschmälert durch die zweite Miete und die hohen Benzinkosten. 
Und trotzdem habe ich mich sehr wohl gefühlt, bis die Bude zu gemacht 
hat...

Da ich sowas schon geahnt habe, habe ich mich frühzeitig umgesehen und 
so such ich jetzt schon seit 1,5 Jahren.
Bis jetzt gute 50 Bewerbungen auf für mich aussichtsreiche Stellen. Die 
Antwortqoute ist maginal, besonders bei großen Firmen.
Vielen fehlen die "mindestens 3 oder 5 Jahre Berufserfahrung". 2 sind 
wohl einfach zu wenig. Obwohl alle Zeugnisse gut sind (Diplom und 
Abi)´gibt es nichts für einen jungen Menschen mit 26. Die Ernüchterung 
kommt schnell.

Stattdessen gibts vom Amt Ansagen wie: "Sie müssen sich bundesweit 
bewerben!" Ach nee, wo habe ich den zuletzt gearbeitet?
Kurse gibts nicht, man sei zu gut qualifiziert.Untersützung für 
Arbeitgeber der mich einstellen würde gibts auch auch nicht. Nicht alt 
genug, man ist ja gut vermittelbar. Ich habe in 7 Monaten, seit dem das 
Amt weiß, daß ich arbeitslos bin/werde nicht eine Stelle zugeschickt 
bekommen.Und wenn man Bewerbungskosten erstatten haben will, dann wartet 
man schon mal 4 Monate. Das alles obwohl es eine extra Abteilung für 
Akademiker gibt. Die sind hoffnungslos überfordert.

Einem ehemaligen Kollegen mit 10 Jahren durchgängiger Berufserfahrung 
geht es ebenso.

Ich habe mich sogar in Kanada beworben und hatte ein 
Vorstellungsgespräch in Frankfurt auf Englisch.Nach langem zögern der 
Firma, habe ich sogar ein 3-monatiges Praktikum angeboten und 
letztendlich kam doch eine Absage...

Manchmal denke ich an Bekannte, die haben eine solide Ausbildung gemacht 
(Elektriker etc.) und sind seit dem sie 16 sind beschäftigt und 
glücklich...

Irgendwas stinkt hier jedenfalls ganz gewaltig. Das Alter ist es 
jedenfalls nicht und die Qualifizierung kann ich sicherlich auch 
ausschließen. Ergo, es gibt zuviele Bewerber auf zu wenige Stellen.
Ich spiele immernoch mit dem Gedanken mich selbstständig zu machen. 
Allerdings nicht als Freelancer in meiner Branche sondern vieleicht mit 
einem Café an der richtigen Stelle...

Autor: Tommi (Gast)
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@xyz:
Du sprichst von China und Asien, hast du da etwas in Aussicht?
Wenn ja, welche Tätigkeit?

Autor: InteressierterGast (Gast)
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Siehe oben:

> Könnt ihr nicht einmal beim Thema bleiben und euch die Kommentare mal
> verkneifen? Nehmt einen der 1000 anderen Threads zu dem Thema - die
> Auflistung hier könnte doch sicherlich interessant sein.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Können die Moderatoren solche unerwünschten Kommentare nicht mal
verschieben oder löschen?

Autor: dagger (Gast)
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Tine Schwerzel schrieb:
> -wie lange ihr jetzt nix mehr habt
15 Monate
> -wie alt ihr seid
30
> -wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Dipl.-Ing. (FH)
> -was ihr vorher gemacht habt
2 Jahre als Dipl.-Ing. gearbeitet, dann betriebsbedingt gekündigt.
> -wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
> (oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
Ich gehe mit 3K€/Monat an die Sache ran, bei interessanten Jobangeboten 
würde ich auch runter gehen. So bis 2k7 im Monat. Viel tiefer geht 
sowieso keiner, da bei zu geringen Gehältern die Leute nicht viel länger 
als 2-3 Jahre bleiben würden.
> -welche aktuelle Perspektive Ihr seht
Die Resonanz der letzten 4 Wochen fühlt sich besser an, wie vor 6 
Monaten.
> -Wie viel Berufserfahrung
2 Jahre
> -Welche Region
Ich lebe in 37XXX, bewerbe mich für XXXXX, auch bekannt als 
bundesweit.
> -Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
>  Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?
Nein.

Mike Hammer schrieb:
> Können die Moderatoren solche unerwünschten Kommentare nicht mal
> verschieben oder löschen?
Fände ich auch gut. Hier geht es um kurz und prägnant.

Autor: Peter (Gast)
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Tine Schwerzel schrieb:
> -wie lange ihr jetzt nix mehr habt

Über 1 Jahr

> -wie alt ihr seid

42 Jahre

> -wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)

Lehre als Energieanlagenelektroniker
Dipl.Ing(FH)
M.Eng. (Abendstudium Technik+Wirtschaft)

> -was ihr vorher gemacht habt

Letzte Tätigkeit Ingenieurdienstleister
davor techn. Sachbearbeiter,
Inbetriebnahmeingenieur,
Mitarbeiter in Lehre und Forschung


> -wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet

abhängig von Ort und Aufgabe, Sesselpupen um die Ecke für 1300€/netto 
und dann weiterbewerben

> -welche aktuelle Perspektive Ihr seht

Es geht weiter, irgendwie und irgendwo.
Die Situation ist statt katastrophal nur noch mies.

> - Wie viel Berufserfahrung

Insgesamt ca. 15 jahre, nicht nur als Ingenieur

> - Welche Region

Schwerpunkt westliches NRW
sonst bundesweit

> - Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
> Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?

Ja, wollte keine 1000km fahren, um nur einen Bewerberbogen persönlich 
abzugeben. Ein vorab telefonisches Interview wurde abgelehnt. 
(Zeitarbeit)

Autor: haha (Gast)
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Kleener schrieb:
>>welche aktuelle Perspektive Ihr seht
> ...wird schon, mit garantie
>
>>Wie viel Berufserfahrung
> 2 Jahre (auch mit Kurzarbeit)
>
>>Welche Region
> Haupstadt


Unsere Firma stellt gerade Ausländer ein, obwohl es mehr als genug sehr 
gute Bewerber aus der EU und Deutschland gab ~50 (gefiltert) auf eine 
Stelle. Wo? Auch in der Hauptstadt...

Denk sich jeder seinen Teil dazu. Bei der nächsten Wahl daran denken, 
woher die aktuellen Gesetze kommen!!

Autor: Gästchen (Gast)
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Mark P. schrieb:
> Manchmal denke ich an Bekannte, die haben eine solide Ausbildung gemacht
> (Elektriker etc.) und sind seit dem sie 16 sind beschäftigt und
> glücklich...

Da hast du genau hingeschaut. Genau das Gleiche beobachte ich auch: 
Facharbeiter arbeiten, haben Arbeit und verdienen nicht schlcht, während 
Ingenieure jammern, unbezahlte Überstunden machen.
Mit der Versprechung an sich selbst dass man durch Studium einen geilen 
Job und guted Geld bekommt haben sich viele eine Falle gestellt.

Gruß.

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Das ist auch bei Facharbeiter so. Auch das Sie immer weniger verdienen 
und der Chef dafür mehr. Durch Sub Sub Unternehmen verliert der 
Facharbeiter ( nicht nur er) sein Verdienst. Durch Outsourcing über 
Zeitarbeit etc.

Also es betrifft jeden. Nicht nur Ing. .

Ja man sollte mal "die" richtige Partei wählen. Die alten können es 
nicht mehr die Armut aufhalten, weil die selber genug daran verdienen.

Autor: Wurst (Gast)
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Durch Outsourcing kann man aber auch mehr verdienen. Bspw. in dem man 
sich selbst outsourct.

Autor: Friedensfahne (Gast)
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Jungs,

streitet Euch doch nicht immer so und bleibt beim Thema!!!
Diese persöhnlichen Angriffe sind nicht fein sondern gemein. Eure 
Situation wird davon auch nicht besser.

Gruß,
Friedensfahne

Autor: IGBT (Gast)
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Ihr wisst ja immer alle nicht wie ihr mich einordnen sollt:

-wie lange ihr jetzt nix mehr habt
15 Monate von 09/2008 - 12/2009

-wie alt ihr seid
38

-wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Diplom ET (FH)

-was ihr vorher gemacht habt
Elektriker 4 Jahre (mit Ausbildung)
Bundeswehr 4 Jahre (Ich war der Held der nicht erschossen wurde)

-wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
Nach Aufwand - direket vor der Tür (wie aktuell) - reichen 1800 Netto.

-welche aktuelle Perspektive Ihr seht
Nachdem ich völlig ernüchtert wurde - hab genau zum Kriesenbeginn Ende 
2008 meinen hochbezahlten Job freiwillig hingeschmissen - mit Abfindung 
- halbes Jahr Urlaub gemacht. Komme zurück, schreibe Bewerbungen, 
bekomme 3 Bewerbungsgespräche bei echten Firmen in 3 Monaten, sonst nur 
Keine Antworten oder Gepräche bei Dienstleistern - zu lächerlichen 
Konditionen.
Wunschvorstellungen mit Realität abgeglichen. Halbwegs demoralisiert 
nüchtern gedacht - meinen alten Professor angerufen - gesagt 'Land 
unter! -
Zurück in der Forschung.

- Wie viel Berufserfahrung
Als Ing. 8 Jahre

- Welche Region
Bundesweit (Erlangen, Iserlohn, Ahlen, Lübeck, Halle, Nürnberg, 
Amsterdam)

- Auch schon Angebote abgelehnt - Bewerbungsgespräch oder auch
Ja - abgelehnt wegen Dummheit. Man redet mit den Leuten und ich bewerbe 
mich nicht nur bei der Firma, sondern die Firma bewirbt sich auch bei 
mir -  da erwarte ich bei jedem Spass in einem Gespräch oder bei jedem 
geschulten Verfahren - das man miteinander umgeht wie vernünftige 
Menschen das machen  - auf eine einfache Frage erwarte ich eine 
ordentliche Antwort und nicht irgendwelches Blasülz.

Autor: istegal (Gast)
Datum:

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> -wie lange ihr jetzt nix mehr habt
0 (noch nie nix gehabt)
> -wie alt ihr seid
50
> -wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Berufsschule
> -was ihr vorher gemacht habt
Lehre
> -wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
> (oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
3k
> -welche aktuelle Perspektive Ihr seht
keine

@Wilhelm Ferkes
Kann Dich gut verstehen. Habe gleiche Ansichten.

Viele meiner Kollegen sind gekickt worden, nur wegen Profitgier, nicht 
weil es der Firma schlecht geht.
Ich durfte gerade so noch bleiben, dank hohem "Organisationsgrad" (BR, 
IGM, DGB).

In meiner Region (Hauptstadt) sind sehr viele Nachbarn auf H4, das fällt 
schon auf. Deshalb wundert mich der Zweckoptimismus einiger Forum-User. 
Sind das alles junge Naive?

Autor: iIng (Gast)
Datum:

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>-wie lange ihr jetzt nix mehr habt
1 Monat

>-wie alt ihr seid
31

>-wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Dipl. Ing. FH

>-was ihr vorher gemacht habt
als Entwickler gearbeitet

>-wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
2.5K Netto

>-welche aktuelle Perspektive Ihr seht

>- Wie viel Berufserfahrung
4 Jahre
>- Welche Region
Hauptstadt

>- Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?
Ja, möchte nicht drauf eingehen, da zu spezifisch....

Autor: Axel (Gast)
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istegal schrieb:
> Deshalb wundert mich der Zweckoptimismus einiger Forum-User.
> Sind das alles junge Naive?

Nö, die haben nur alle einen guten Job und kennen es nicht anders. Es 
ist immer schwierig, sich in die Situation hineinzuversetzen arbeitslos 
zu sein, wenn man es noch nie war. Dann denkt man: Mir kann doch so 
etwas nie passieren, das trifft höchstens die Anderen, die nichts können 
oder großes Pech haben.

Zudem würde ich sagen, dass der durchschnittliche Forum-User hier eher 
kein junger naiver Zweckoptimist ist, sondern ein gutbezahlter 
Ingenieur, der geplagt von Zukunftsängsten auf hohem Niveau jammert. Ich 
gehöre auch zu dieser Gruppe.

Autor: Gunb (Gast)
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Axel schrieb:
> Zudem würde ich sagen, dass der durchschnittliche Forum-User hier eher
> kein junger naiver Zweckoptimist ist, sondern ein gutbezahlter
> Ingenieur, der geplagt von Zukunftsängsten auf hohem Niveau jammert. Ich
> gehöre auch zu dieser Gruppe.

Na, wenigstens mal ein Ehrlicher.

Autor: Glaskugel (Gast)
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Zitat

Zudem würde ich sagen, dass der durchschnittliche Forum-User hier eher
kein junger naiver Zweckoptimist ist, sondern ein gutbezahlter
Ingenieur, der geplagt von Zukunftsängsten auf hohem Niveau jammert. Ich
gehöre auch zu dieser Gruppe.


Zukunftsängste

Im Fußball heist es
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

In der Wirtschaft heist es mittlerweile
Nach der Kriese ist vor der Kriese.


Das nächste Produzieren und Entwickeln und mehr, mehr schneller, 
schneller kommt dämnächst in ihrem Kino. Sie dürfen sich schon mal 
warmlaufen.

Die nächste "krasse" Vollbremsung auch.

Dazwischen ein Leben zu führen, mit ruhigem ein und ausatmen mit dem 
stolzen Gefühl man macht was vernünftiges für eine bessere Welt und 
Menschheit, gibt es nicht mehr. Eine Welt in der alle nach Maß gefordert 
werden und ihren Teil dazu beitragen.
Unser Wirtschaftssystem ist eines mit Verfallsdatum. Es trägt wenige ein 
gutes Stück des Weges. Es trägt aber nicht viele und nicht Nachhaltig.


Das ist aber nichts neues, der Mensch hat sich diesbezüglich in den 
letzten Jahrhunderten nicht geändert.

Was aber neu ist, ist die Dimension.
Wenn 1 Milliarde spinnen, dann juckt das die Erde nicht.
Spinnen aber 7 Milliarden, dann fängt sie an zu hüsteln. Wir sind auf 
dem Weg zu 9 Milliarden extremen Leistungsspinnern. Das ist das Problem 
und das ist meine Zukunftsangst.


Bin nicht arbeitslos, mich kotzt die ungleichheit und ungerechtigkeit 
an.
Die blindheit der Führungskräfte in Wirtschaft und Politik gegenüber 
vernünftigem nachhaltigem Handeln. Da kehrt jeder nur vor seiner eigenen 
Tür, mit frisiertem Besen. Und sahnt ab wo es geht. Das geht, da die 
Erde dem Affen viel Substanz mitgegeben hat. Diese kann (will) er aber 
nicht teilen und das ist seine Achillesferse.

Autor: Jo (Gast)
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Glaskugel schrieb:
> Nach der Kriese ist vor der Kriese.
>
> Bin nicht arbeitslos, mich kotzt die ungleichheit und ungerechtigkeit
>
> an.

Ich will ja nicht pingelig sein. Aber die lausige Rechtschreibung 
überschreitet das Maß des erträglichen deutlich und lässt den Autor 
unseriös wirken. Irgendwann nimmt man als Leser halt nur noch die Fehler 
wahr, aber nicht mehr den Inhalt.
Ab einem gewissen Level im Beruf ist eine vernünftige Orthographie 
sicherlich auch heute noch ein Element (von vielen natürlich), das über 
den beruflichen Erfolg mitentscheidet.
Jo.

Autor: Gustav (Gast)
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Irgendwie sind hier die ganzen FH-Ings arbeitslos...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Gustav schrieb:

>Irgendwie sind hier die ganzen FH-Ings arbeitslos...

Wie sagte meine Oma schon immer:

So manch einer, der morgen schei*t, hat heute noch keinen A*sch. ;-)

Sinngemäß: Was nicht ist, kann noch kommen. Für jeden, ders nicht glaubt 
und sich absolut sicher fühlt. Sowas geht oft ganz schnell, innerhalb 5 
Minuten, ohne Vorwarnung und Sicherheitsnetz.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Tja Wilhelm, verstehste jetzt, warum die Deutschen karnickeln sollen?

Autor: Warmweiß (Gast)
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Gustav schrieb:
> Irgendwie sind hier die ganzen FH-Ings arbeitslos...

Gibt ja auch viel mehr FH-Ings. ;)
Abgänger von Hochschulen haben auch den Vorteil, unter Umständen als 
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule die Krise erstmal 
auszusitzen oder gar den Doktor dranhängen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Tja Wilhelm, verstehste jetzt, warum die Deutschen karnickeln sollen?
Es fehlt der Anreiz. Eine Abwrackprämie für die Alten und etwas
vergleichbares für nen Neugeborenes wäre dann die nächste Aktion
der Regierung. Nach dem aktuellen höchstrichterlichen Urteil kann man
jetzt sogar eingeschläfert werden. Na Prost Mahlzeit.
Da kann keiner sagen das sich die Gesellschaft nicht verändert hat.

Autor: Kongo Müller (Gast)
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Hey.

> streitet Euch doch nicht immer so und bleibt beim Thema!!!
> Diese persöhnlichen Angriffe sind nicht fein sondern gemein. Eure
> Situation wird davon auch nicht besser.

Streit ist doch ok. Es ist unter Männern eben üblich, daß Mann mal kurz 
die Rangordnung durch eine kleine Beisserei klarstellt.

Immerhin finden sie sich einander würdig genug, um sich an die Kehle zu 
gehen. Die echten Looser und Parias werden dagegen ignoriert.

Oh wie ich diese Gleichberechtigung, wo Mann sich immer "politisch 
korrekt" verhalten muss, hasse.

Viva la Machismo!

Kongo Müller

Autor: Michael (Gast)
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Wenn ich mir so manche Schicksale hier anschaue, tut es mir in der Seele 
weh!

Allerdings sehe ich auch das manche an der Situation selbst Schuld sind.

Als Entwicklungsleiter sortiere ich die Bewerbungen vor, bevor ich die 
geeigneten Kandidaten an meinen Chef weitergebe. Von daher kenne ich 
auch die "andere Seite" sehr gut.

Was mir z.B. hier besonders auffällt ist die extrem niedrige 
Gehaltsvorstellung der meisten arbeitslosen Ingenieure. Viele der Leute 
sind bereit, für ein (Netto-)Gehalt von 1200,- EUR bis 1500,- EUR zu 
arbeiten.

Also erst einmal vorab: Dem neuen Arbeitgeber interessiert nicht das 
Nettogehalt sondern immer nur das Bruttogehalt was Ihr verdienen wollt. 
Wie Eure private Lebensituation aussieht (Steuerklasse), interessiert 
Euren künftigen Arbeitgeber wenig.

Niedrig ran zu gehen scheint auf den ersten Blick richtig zu sein um 
erst einmal ein Fuß in der Tür zu haben. Aber habt Ihr Euch schon mal 
gefragt, was Ihr eigentlich damit über Euch aussagt? Wenn ich eine 
Bewerbung auf dem Tisch bekomme, bei der die Gehaltsvorstellung bei 
2000,- EUR brutto oder darunter liegt, dann sortiere ich diese sofort 
aus! Ich lese keine weitere Zeile der Bewerbung!

Warum?

Wenn wir jemanden suchen, brauche ich gute und belastbare Leute oder gar 
keine. Ingenieure die ich ständig an die Hand nehmen muss kann ich nicht 
gebrauchen. Egal wie billig sie sind!

Gute Leute wollen auch gutes Geld verdienen. Das weiß auch jeder Chef.

Wenn jemand wenig verdienen will, taugt er in der Regel auch nichts.

Jetzt wird der eine oder andere von Euch vielleicht sagen, dass man 
solch eine Bewerbung trotzdem lesen sollte. Vielleicht ist es doch ein 
fähiger Mitarbeiter. Solche Leute haben aber erst recht keine Chance!

Warum?

Versetzt Euch doch mal in meine Position! Solche Leute erschweren mir 
meine Gehaltsverhandlungen mit meinem Chef. Den ich arbeite garantiert 
nicht für 2000,- EUR brutto.

Also wen Ihr kompetente Ingenieure vom Typ Mitunternehmer seid, dann 
fordert auch ein entsprechendes Gehalt und tretet Selbstbewusst auf. 
Falls nicht, dann feilt an Eurer Persönlichkeit und an Euren 
Fähigkeiten. Mit der Einstellung, ich leiste wenig und will aber auch 
wenig, kommt Ihr nicht zum Ziel.

Übrigens, noch ein Nachwort zum Thema Alter. Prinzipiell hat man es mit 
über 50 schwer eine Job zu bekommen. Spielt man aber die Karte "viel 
Berufserfahrung" kann sich das Alter auch zum Vorteil erweisen. Man muss 
dann allerdings auch wirklich was vorweisen können.

Autor: MaWin (Gast)
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> vom Typ Mitunternehmer

Die kann eine Firma überhaupt nicht gebrauchen. Man will Mitläufer. 
gerade Leute die schon Erfahrung haben weil sie mal Selbständig waren, 
haben ganz schlechte Karten.

> Egal wie billig sie sind!

Unsinn. Der klassische Grund, warum jüngere aber dafür leider 
unerfahrene Arbeitskräfte genommen werden ist nur, weil sie unerfahren 
im Gehalt sind, sie arbeiten für weniger, vor allem wenn sie noch von 
den Eltern unterstützt werden und selbst keine Eltern sind.

Zwar geht die Rechnung in vielen Fällen nicht auf, weil der Jüngere noch 
viel weniger bringt (bzw. mehr Unruhe bringt und mehr Schaden anrichtet) 
als er kostet, aber das interessiert den Chef aus einem anderen Grund 
niht:

> Solche Leute erschweren mir meine Gehaltsverhandlungen

Eben grade nicht, wenn der Altersabstand und Gehaltsabstand ausreichend 
ist.

Dein wahrer Grund, warum bei dir weder ein älterer noch jemand mit 
höheren Gehaltsvorstellung eine Chance hätte ist: Er ist Konkurrent für 
dich, könnte dich dank mehr Erfahrung (auch Sozialkompetenz) in 
kürzester Zeit entlarven, und selbst wenn er fachlich weit produktiver 
ist als du: Du kannst es dir als sein Leiter nicht erlauben, weniger zu 
verdienen.


Sei ehrlich zu dir selbst, wenn du es zu uns schon nicht bist.

Autor: Packetdienst (Gast)
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An Michael.

> Falls nicht, dann feilt an Eurer Persönlichkeit und an Euren
> Fähigkeiten.

Das dürfte für Leute jenseits der 50 zu spät sein. Ein bisschen feilen 
wäre ja ok, aber einen kompletten Einstieg in ein neues Gebiet ist 
illusorisch. Mit 50 lernt es sich schon deutlich langsamer als mit 30.


> Mit der Einstellung, ich leiste wenig und will aber auch
> wenig, kommt Ihr nicht zum Ziel.

Das mag sein. Aber mit der Einstellung "ich leiste wenig und will aber 
viel" wird es noch weniger. :O)
Problem ist eben, das ich nicht mehr Leisten kann.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>Nach dem aktuellen höchstrichterlichen Urteil kann man
>jetzt sogar eingeschläfert werden.

An manchen Stellen sage ich hier im Forum immer mal wieder: Huxley läßt 
grüßen. Auch wenn das ein Science Fiction von 1932 ist. Einige der 
Inhalte dort werden nach und nach immer präsenter. Da gab es für die 
nicht mehr benötigten Menschen ab 60 die Ablebeanstalt. Heute heißt das 
ja noch Seniorenwohnheim oder Altersheim. Braucht ja nur mal jemand das 
Grundgesetz zu ändern (hatten wir übrigens vergangene Woche wegen der 
ARGE-Verwaltung), oder ne große Staatskrise zu kommen. Der Mann mit dem 
erhobenen Finger (Bundespräsident) ist kaum weg, da kann man mal eben 
schnell wieder irgendwo hinein pfuschen. Der letzte Versuch, ich glaube 
vor 1-2 Jahren, schlug nämlich am Widerspruch des Präsidenten noch fehl.


Michael schrieb:

>Viele der Leute sind bereit, für ein (Netto-)Gehalt von 1200,- EUR
>bis 1500,- EUR zu arbeiten.

Oo ooh, da liegt ein Mißverständnis vor. Oben wurde gefragt, wieviel 
Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet. Da war gar 
nicht vom Ing. in Festanstellung die Rede. Und das Netto stammt alleine 
von den monatlichen Lebenshaltungskosten. Brutto ist das individuell für 
jeden nach Familienstand anders.

Ich gebe in Bewerbungen schon mal 45-50k€/p.a. an. Aber nur, wenn es 
sein muß. Sonst lasse ich diese Frage offen. Das wurde mir schon mal von 
Unternehmens- bzw. Personalberatern empfohlen, sowohl die Handhabung der 
Frage, als auch der Zahl.

So, und jetzt geh mit dieser Zahl zum Personaldienstleister. Die werfen 
die Bewerbung ohne weiteren Blick sofort weg. In meiner alten Firma wäre 
ich damit auch zu teuer gewesen, und nie eingestellt worden. Als binnen 
Monaten immer wieder Leute die Firma verließen, sagte mal jemand: Ich 
glaube, das liegt am Gehalt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Packetdienst schrieb:

>Das dürfte für Leute jenseits der 50 zu spät sein. Ein bisschen
>feilen wäre ja ok, aber einen kompletten Einstieg in ein neues
>Gebiet ist illusorisch. Mit 50 lernt es sich schon deutlich
>langsamer als mit 30.

Das ist ein einfaches Pauschalurteil, was allenfalls statistischen 
Angaben stand halten würde. Ich selbst, habe erst mit 44 als Ing. 
begonnen, und mir so ziemlich alles selbst beigebracht, da aus dem 
Betrieb da keine große Unterstützung zu erwarten war. Lediglich 
Werkzeuge und Tools stellten sie zur Verfügung. Ist größtenteils auch 
OK, ich habe nicht darüber gemeckert. So, und durch meinen Lebenslauf 
zieht sich aber eine klare Linie, da ich schon immer in der 
Elektrobranche war, und das spätere Studium aus Interesse an der Materie 
und dem Hobby begann.

Allerdings sind 50 Jahre tatsächlich wohl ein Grund, warum bei mir 
nichts manierliches mehr herein kommt.

Autor: mjo (Gast)
Datum:

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Michael schrieb:
> Übrigens, noch ein Nachwort zum Thema Alter. Prinzipiell hat man es mit
> über 50 schwer eine Job zu bekommen. Spielt man aber die Karte "viel
> Berufserfahrung" kann sich das Alter auch zum Vorteil erweisen. Man muss
> dann allerdings auch wirklich was vorweisen können.

Kann dieses Verhalten mal jemand absolut schlüssig erklären?
In anderen Kulturkreisen scheint das doch auch zu funktionieren.
"Spezialwissen, Arbeitszeit bis zur Rente, usw" sind doch nur 
Scheinargumente.
Michael, mal ganz ehrlich, würdest du jemand einstellen, der älter ist 
als du? Vielleicht liegt ja da der Hund begraben.

Gruß
mjo

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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@Mike Hammer, Wilhelm Ferkes,

>da gab es für die nicht mehr benötigten Menschen ab 60 die Ablebeanstalt.

>Nach dem aktuellen höchstrichterlichen Urteil kann man
>jetzt sogar eingeschläfert werden.

Könnt Ihr das aus dem Urteil konkret belegen?

Ansonsten solltet Ihr Euch mit der Möglichkeit beschäftigen, evtl. 
selbst mal zu einem hilflosen Stück Fleisch zu werden, bevor Ihr solche 
unqualifizieren Sprüche ablasst.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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mjo schrieb:

>Vielleicht liegt ja da der Hund begraben.

Der ewige Jungbrunnen mit den jungen Teams in Stellenanzeigen kommt 
auch nicht von ungefähr. Da ist eben im Jugendwahn keiner mehr über 45 
vorgesehen. Nicht umsonst gibt es doch auch sogar in bekannten großen 
Unternehmen die Säuberungsaktionen 45+ oder 50+.

Übrigens, es scheint Ausnahmen zu geben. In meiner alten Firma war der 
Schnitt des Teams durchaus um die 50. Da waren aber auch schon 
Arbeitslose bei, die sich äußerst preiswert einstellen ließen.


Backflow schrieb:

>Könnt Ihr das aus dem Urteil konkret belegen?

Also den Huxley, "Schöne neue Welt", den gibt es schon seit Jahrzehnten 
im Buchhandel. Darin lesen, muß man schon selbst.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Mike Hammer schrieb:
>
>>Nach dem aktuellen höchstrichterlichen Urteil kann man
>>jetzt sogar eingeschläfert werden.
>
> An manchen Stellen sage ich hier im Forum immer mal wieder: Huxley läßt
> grüßen.

Nein Jungs, das ist völliger Quatsch, was ihr da schreibt.

Es geht nicht darum, Leute, die man "nicht mehr braucht" legal unter die 
Erde zu entsorgen, sondern es geht darum, endlich das 
Selbstbestimmungsrecht eines Menschen über das eigene Leben ernst zu 
nehmen.

Bisher war es so, daß Patientenverfügungen als unverbindliche Wünsche 
behandelt wurden, die man respektierte, so lange der Fall nicht 
eingetreten war. Wenn es so weit war, war man als Betroffener der 
Willkür Dritter ausgeliefert und noch nicht einmal diejenigen, die die 
Interessen der willenlosen Person vertreten sollten, hatten eine 
Möglichkeit, die Vorgaben der Patientenverfügung für den Betroffenen 
durchzusetzen.

Das hat sich jetzt endlich, endlich geändert.

Ich hatte einen guten Freund, der in der Mitte seiner 40er Jahre an ALS 
erkrankte. Die Krankheit schritt sehr schnell voran und er stand vor der 
Wahl, entweder selbst dem Elend ein Ende zu machen, oder sich in die 
Hände von Personen zu begeben, denen er auf Gedeih und Verderb 
ausgeliefert wäre. Von Genuß des Lebens wäre nicht mehr die Spur gewesen 
und die einzige Perspektive war, daß er irgendwann elendiglich erstickt, 
nämlich dann, wenn die Atemmuskulatur gelähmt sein würde.

Er wollte das nicht und nahm sich kurz bevor seine Hände völlig gelähmt 
waren das Leben.

Was wäre gewesen, wenn er diesen Moment verpaßt hätte? Sowas wünsche ich 
niemandem.

Und jeder, der solchen menschenverachtenden Unsinn verbrät, wie ihr das 
hier gemacht habt, stellt sich auf die Seite derer, die sich am Leid 
anderer ergötzen.

Aber womöglich ist das ja eine Folge eurer eigenen Frustration - da 
schließen sich die Kreise wieder zu dem, was Michael hier: 
Beitrag "Re: Wer von euch ist arbeitslos?" geschrieben hatte.

Das Stichwort ist Selbstwertgefühl. Wenn das fehlt, oder abhanden 
gekommen ist - was übrigens das Ziel der Hartz-IV-Tretmühle ist -, dann 
werdet ihr keinen Erfolg haben, denn nur wirkliche Deppen von Chefs 
stehen auf Mitarbeiter die selbst der Ansicht sind, nichts zu taugen und 
sich selbstverständlich auch so verhalten werden - auch wenn MaWin jetzt 
gleich wieder den großen Aufschrei fahren läßt...

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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>Darin lesen, muß man schon selbst.

Du wirst lachen, den habe ich sogar gelesen. Wenn Du diesen Roman 
ernsthaft mit dem jetzigen Urteil gleichsetzt, zeugt das eher von 
sozialer Inkompetenz.

Uhus Beitrag ist in diesem Falle nichts hinzuzufügen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:

>Das Stichwort ist Selbstwertgefühl. Wenn das fehlt, oder
>abhanden gekommen ist - was übrigens das Ziel der
>Hartz-IV-Tretmühle ist -, dann werdet ihr keinen Erfolg
>haben, denn nur wirkliche Deppen von Chefs stehen auf
>Mitarbeitern die selbst der Ansicht sind, nichts zu taugen
>und sich selbstverständlich auch so verhalten werden - auch
>wenn MaWin jetzt gleich wieder den großen Aufschrei fahren
>läßt...

Yep, Uhu, du hast es voll getroffen.

Ich verfolgte heute nachmittag schon das Thema:

Beitrag "Ratschläge zur Entwicklung und dem Verkaufen von elektronischen Geräten als "kleiner Mann" gesucht"

Wobei sich MaWin über die Unfähigen ausließ, die den Hintern nicht hoch 
kriegen, weil es sich vom Amt auch leben läßt.

Dazu kann ich nur folgendes sagen:

Der vom Amt gequälte Arbeitslose ist nicht mehr der geborene Kaufmann, 
um sich aus der Not heraus selbstständig zu machen.

Ich sprach diese Möglichkeiten mit meinem letzten professionellen 
Jobcoach durch. Der konnte auch meine Persönlichkeit nach und nach 
einschätzen. Sein Rat: Tun sie das auf gar keinen Fall, das sind sie 
nicht. Auch in einem voran gegangenen Coaching, wurde die Alternative 
Selbstständigkeit stark eingeklammert und mit Fragezeichen versehen.

So, und den Rat in den Wind schlagen, und es trotzdem machen, da stehe 
ich mit mir echt auf Kriegsfuß. Aus der Not heraus wäre ich ja durchaus 
geneigt...

Ich hatte ganz oben schon mal angesprochen, eine Selbstständigkeit 
eventuell in einer kleinen Gruppe verschiedenartiger Menschen versuchen 
zu wollen. Eben z.B. ein Ing., einer mit kaufmännischen Fähigkeiten, 
einer der gute Ideen anschleppt. Als lebenslang nur abhängig 
Beschäftigter ist die Thematik für mich einfach zu fremd, um da 
100-prozentig alleine hinein zu springen.

Dann ließt man hier im Forum schon mal, daß welche auf die Nase fallen 
und abgezockt werden und auf Schulden sitzen bleiben. Denn, die Verträge 
und Kalkulationen sind ein großes Haifischbecken. Das kann man nicht 
ignorieren.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Backflow schrieb:

>Wenn Du diesen Roman ernsthaft mit dem jetzigen Urteil
>gleichsetzt, zeugt das eher von sozialer Inkompetenz.

Über das Urteil habe nicht ich berichtet, das war jemand anders.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Eben z.B. ein Ing., einer mit kaufmännischen Fähigkeiten,
> einer der gute Ideen anschleppt.

Hmm... und was würdest du dann mitbringen, dass sich jemand darauf 
einlassen würde?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Bedauerlich wenn man genötigt wird einen Gehaltswunsch
abzugeben. Bei solchen Firmen mache ich einen großen
Bogen weil da ohnehin nichts Positives zu erwarten ist,
so meine Einschätzung.
Ich finde es diskriminierend vorrangig mit einem Preisschild
versehen, so behandelt zu werden. Schließlich habe ich auch
meinen Stolz und meine Würde. Als Bewerber habe ich meist
nicht die Möglichkeit mir über die Firma ein objektives
Bild zu machen und aus Erfahrung weiß ich, das die Extreme in
beide Richtung kräftig ausschlagen können.

@Michael

Für so eine Einstellung gehörste bestenfalls gelyncht.
Du bist Bedingungsfeindlich und Menschenverachtend.
Von Gleichbehandlung haste wohl noch nie was gehört?
Das ist Gesetz und Verstöße können Folgen haben.
Man sollte dich aus dem Verkehr ziehen und in Hartz 4
schicken und dann in Stumpfsinnseminare stecken damit
du mal Sozialkompetenz und Respekt lernst, auch wenn
das wohl nur ein frommer Wunsch ist.
Wahrscheinlich kriechste deinem Chef möglichst tief in den
Allerwertesten, nur um Karriere zu machen.
Meiner Einschätzung nach biste in einer leitenden Position
fehlplatziert. Leider zählt meine  Meinung nichts.


Bin gespannt, ob Meinungsfreiheit hier respektiert wird.

Autor: Realist (Gast)
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Tine Schwerzel schrieb:
> Und es wäre sehr nett, wenn der Rest einmal auf Bashing und
> arrogante Kommentare verzichten könnte.

Das ging wohl voll daneben - statt Fakten kommt jetzt das übliche ... - 
Schade

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Stefan L. schrieb:

>>Eben z.B. ein Ing., einer mit kaufmännischen Fähigkeiten,
>>einer der gute Ideen anschleppt.

>Hmm... und was würdest du dann mitbringen, dass sich jemand
>darauf einlassen würde?

Ganz einfach: Das, was ich glaube, zu können.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Realist schrieb:

>Tine Schwerzel schrieb:

>>Und es wäre sehr nett, wenn der Rest einmal auf Bashing und
>>arrogante Kommentare verzichten könnte.

>Das ging wohl voll daneben - statt Fakten kommt jetzt das
>übliche ... -
>Schade

Quark. Der Thread ist doch nicht auf eine Anzahl Beiträge limitiert...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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>Hmm... und was würdest du dann mitbringen, dass sich jemand darauf
>einlassen würde?
Die Persönlichkeit eines Machers und Motivators sollte man haben.
Auch sollte man sich und andere immer wieder aufs Neue animieren
können.
>Das ging wohl voll daneben - statt Fakten kommt jetzt das übliche ... -
>Schade
Unwahrscheinlich das noch jemand hier wunschgemäß gepostet hätte.
So viele Arbeitslose gibts nun auch wieder nicht.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Ich finde eben, dass man als potentieller Geschäftspartner etwas 
Besonderes zu bieten muss. Das wäre also entweder Kapital, 
unternehmerische Kompetenzen oder gute Ideen. Oder man baut etwas mit 
Freunden/ehemaligen Kollegen/sonstigen Bekannten auf. Leute, die "nur" 
Fachkompetenz mitbringen, könnte man auch einfach als normale 
Angestellte einstellen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan L. schrieb:

>Ich finde eben, dass man als potentieller Geschäftspartner
>etwas Besonderes zu bieten muss. Das wäre also entweder
>Kapital, unternehmerische Kompetenzen oder gute Ideen.

Eben. Wie schon beschrieben, könnte ich mir allenfalls noch ne kleine 
Gruppe aus 3 Spezialisten vorstellen, die in meiner Lage sind. Jeder für 
ein anderes Thema.

Der Falk Brunner hat es im Thread:

Beitrag "Ratschläge zur Entwicklung und dem Verkaufen von elektronischen Geräten als "kleiner Mann" gesucht"

schon trefflich beschrieben. Der Ingenieur ist mitnichten ein guter 
Kaufmann.

Etwas Startkapital wäre bei mir noch da, aber nicht mehr sehr lange. Und 
meine Kenntnisse. Mehr aber nicht.

Soziale Kontakte sind gerade durch die Arbeitslosigkeit völlig 
zerbrochen. Wer es nicht glaubt, kann es gerne selbst ausprobieren.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mike Hammer schrieb:
> Für so eine Einstellung gehörste bestenfalls gelyncht.

Nun ja, das ist genau die Verbohrtheit, mit der du dich um jede 
Erkenntnis bringst...

> Du bist Bedingungsfeindlich und Menschenverachtend.

Unter Bedingungsfeindlich kann ich mir leider nichts vorstellen, aber 
Menschenverachtend ist er gewiß nicht.

> Von Gleichbehandlung haste wohl noch nie was gehört?

Wieso Gleichbehandlung? Das ist doch keine Lotterie, bei der Fortuna mit 
verbundenen Augen den Namen eines Bewerbers aus einer Urne zieht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>Unwahrscheinlich das noch jemand hier wunschgemäß gepostet
>hätte. So viele Arbeitslose gibts nun auch wieder nicht.

Inoffiziell, gibt es wohl bis zu 16 Millionen Arbeitsloser in 
Deutschland. Die Statistik ist mit immer neuen Methoden sehr geschönt, 
um im Volk keine Unruhe hervor zu heben. Alle Qualifizierungskurse vom 
Amt, dienen hauptsächlich dem Zweck, daß der Arbeitslose für die Zeit 
des Kurses nicht als arbeitslos gilt. So, und das kann man expandieren. 
Wenn du einen Kurs für ein halbes Jahr bekommst, der nur 1 Wochenstunde 
hat, dann bist du in dem gesamten halben Jahr nicht arbeitslos. Begreift 
das mal jemand? Erst kürzlich, kam eine Nachricht auf DLF, daß im 
vergangenen Jahr 15 Prozent der Hartz-IV-er aus dem System heraus 
geschmissen wurden. Liegen wohl jetzt in Obdachlosenheimen oder unter 
der Brücke und mit dem Sammelhut in Fußgängerzonen. Die Leute haben rüde 
Restriktionen wohl nicht einwandslos befolgt.

Ich bin mir fast sicher, daß ich auch nicht mehr als arbeitsloser 
Akademiker geführt werde. Möglicherweise werde ich intern beim Amt sogar 
gar nicht als Arbeitsloser geführt, weil ich noch kein Hartz-IV 
angemeldet habe.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Wieso Gleichbehandlung? Das ist doch keine Lotterie, bei der Fortuna mit
>verbundenen Augen den Namen eines Bewerbers aus einer Urne zieht.
Gleichbehandlung heißt, das Kriterien wie das Alter, Geschlecht
und Personenbezogenes keine Rolle bei der Auswahl spielen dürfen.
Die Realität ist eben eine andere, wie man immer wieder feststellen 
muss.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Alle Qualifizierungskurse vom
> Amt, dienen hauptsächlich dem Zweck, daß der Arbeitslose für die Zeit
> des Kurses nicht als arbeitslos gilt.

Nicht nur. Sie dienen auch dazu, die Opfer glauben zu machen, es gäbe 
genug freie Stellen und daß sie keine bekommen, läge ausschließlich nur 
an ihnen.

Für Bewerbungstrainings gilt das insbesondere.

Wenn es keine Jobs gibt, dann kann man sich bewerben, so viel man 
will...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Mike Hammer schrieb:
> Gleichbehandlung heißt, das Kriterien wie das Alter, Geschlecht
> und Personenbezogenes keine Rolle bei der Auswahl spielen dürfen.

Und du bist sicher, daß es ausschließlich an solchen Dingen liegt?

Nein mein Lieber. Als Personaler muß man zum einen die Qualifikationen 
eines Bewerbers einschätzen und zum anderen die Persönlichkeit - 
derjenige muß nämlich in ein Team passen, man will schließlich länger 
mit ihm arbeiten und hat keine Lust, die wenig produktive 
Einarbeitungsphase an einen Soziopathen zu verschwenden.

Wenn einer von vorn herein den Eindruck macht, daß er von sich nichts 
hält und von anderen noch viel weniger, dann wird er - trotz womöglich 
bester fachlicher Qualifikationen - an der zweiten Hürde innerhalb der 
ersten Minute des Vorstellungsgespräches scheitern

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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>Liegen wohl jetzt in Obdachlosenheimen oder unter
>der Brücke und mit dem Sammelhut in Fußgängerzonen. Die Leute haben rüde
>Restriktionen wohl nicht einwandslos befolgt.
Wenn man den Ämtern gleich so kommt, haben die dann oft auch keine
andere Wahl, allerdings ist das Vorgehen der Behörden(auch Argen)
oft von der Verfahrensweise her unzulässig und Sanktionen werden dann
aufgehoben, notfalls durch Sozialgerichtsurteil. Die, die nicht wissen
was man für Rechte hat, landen dann u.U. im Obdachlosenasyl wie Wodim
einst.

>Wenn es keine Jobs gibt, dann kann man sich bewerben, so viel man
>will...
Da hat sich in den letzten Monaten einiges bewegt und wenn man
das mal ein wenig gezielt beobachtet lässt sich eine gewisse Tendenz
nicht verleugnen, allerdings von einer wirklichen Trendwende würde
ich da nicht sprechen. Langzeitarbeitslose haben da ohnehin keine
Chance.

Autor: David ... (volatile)
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select * from mikrocontrollernet where arbeitslos = '1' order by 
nachname

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>allerdings ist das Vorgehen der Behörden(auch Argen)
>oft von der Verfahrensweise her unzulässig und
>Sanktionen werden dann aufgehoben, notfalls durch
>Sozialgerichtsurteil.

Es kann dir aber passieren, daß du während der Zeit des langen 
Verfahrens nichts zu fressen hast, weil dein Geld trotzdem gekürzt oder 
gestrichen ist, bis ein Urteil steht. Hab ich die Tage hier schon mal 
gelesen.

>Die, die nicht wissen was man für Rechte hat, landen dann u.U.
>im Obdachlosenasyl wie Wodim einst.

Den Wodim fand ich noch ganz taff, der konnte sich sehr wohl noch 
ordentlich wehren, und sachlich argumentieren. Er wurde auf Grund seines 
sozoialen Statusses aber nicht mehr ernst genommen. So ist das. 
Irgendwann geht jedem die Puste aus, wenn man nur noch bespuckt wird. 
Schade.

Autor: David ... (volatile)
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Wilhelm Ferkes schrieb:

> Den Wodim fand ich noch ganz taff, der konnte sich sehr wohl noch
> ordentlich wehren, und sachlich argumentieren. Er wurde auf Grund seines
> sozoialen Statusses aber nicht mehr ernst genommen. So ist das.
> Irgendwann geht jedem die Puste aus, wenn man nur noch bespuckt wird.
> Schade.

Ha! Das einzige was wodim NICHT konnte was sachlich argumentieren.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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David ... schrieb:

>Ha! Das einzige was wodim NICHT konnte was sachlich argumentieren.

Überlaß dieses Urteil ruhig mal mir!

Autor: David ... (volatile)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> David ... schrieb:
>
>>Ha! Das einzige was wodim NICHT konnte was sachlich argumentieren.
>
> Überlaß dieses Urteil ruhig mal mir!

Hoer dich mal an... Da fehlen mir echt die Worte.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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David ... schrieb:

>Hoer dich mal an... Da fehlen mir echt die Worte.

Ich hoffe, dir fehlt bald auch die Schrift.

Autor: David ... (volatile)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> David ... schrieb:
>
>>Hoer dich mal an... Da fehlen mir echt die Worte.
>
> Ich hoffe, dir fehlt bald auch die Schrift.

Was ist los? Warum darf ich - der damals aktiv im Wodim-Thread war - mir 
keine eigene Meinung bilden, sondern soll das dir ueberlassen, und warum 
stellt das fuer dich ein Problem dar?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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David ... schrieb:

>Was ist los? Warum darf ich - der damals aktiv im Wodim-Thread
>war - mir keine eigene Meinung bilden, sondern soll das dir
>ueberlassen, und warum stellt das fuer dich ein Problem dar?

Ich, habe nicht behauptet, daß du dir nicht deine eigene Meinung bilden 
darfst. Aber, ich habe gesagt, daß ich mir über die Dinge meine eigene 
Meinung bilde. Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Wilhelm Ferkes
>Es kann dir aber passieren, daß du während der Zeit des langen
>Verfahrens nichts zu fressen hast, weil dein Geld trotzdem gekürzt oder
>gestrichen ist, bis ein Urteil steht. Hab ich die Tage hier schon mal
>gelesen.

Sicher, passieren kann dir viel, aber dann muss die
Behörde dir Lebensmittelgutscheine geben oder du schlägst dir
den Bauch bei den Tafeln voll oder holst dir da Lebensmittel.
Hungern ist also nicht. Der einzige Nachteil ist also das du
deine Stütze nicht mehr eigenständig ausgeben kannst. Außerdem
kannste der Behörde ganz gehörig auf die Nerven gehen in dem
du von deinen Rechten Gebrauch machst. Beispiel: Vermittlung, 
Betreuung(2x/Woche oder mehr), Sonderforderungen stellen,
Widersprüche einreichen usw..
Da kannste schnell den Behördenapparat ausbremsen.
Es steht dir nämlich auch zu, etwas zu verlangen, notfalls auch 
einzuklagen.
Das die Behördenmitarbeiter teilweise ihren Ar.. nicht hoch
bekommen weil die überarbeitet sind ist dann dein Vorteil.
Daher bin ich der Überzeugung das da dann Handverlesen wird
und wenn ein Kunde nach Arbeit und Ärger riecht, bzw. keine
Fortschritte zu erwarten sind, lässt man schnell von ihm ab
und der wird dann nur noch minimal betreut. Dann wird nur noch 
halbjährlich eingeladen und dumm geschwätzt, Hauptsache der
Verwaltungsakt sichert die Existenz der Behördenmitarbeiter.
Konzeptionell haben die nämlich nichts zu bieten. Die haben
dafür nämlich kein Vorschrift.
Das zeigt dann auch immer wieder die Aussage der Regierenden wenn
es nicht richtig rund läuft und dann Amtsaktionen dem Rotstift
zum Opfer fallen(siehe Sparpaket).
Es wird ohne grundlegende Änderungen eine Verwaltung von
Arbeitslosigkeit bleiben wie die verantwortlichen Politiker
früher schon zugegeben mussten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mike Hammer schrieb:
> Das die Behördenmitarbeiter teilweise ihren Ar.. nicht hoch
> bekommen weil die überarbeitet sind

Siehst du nicht den Widerspruch?

> ist dann dein Vorteil.

Wo ist der Vorteil?

> Daher bin ich der Überzeugung das da dann Handverlesen wird
> und wenn ein Kunde nach Arbeit und Ärger riecht,

Der Kunde ist König, nicht wahr?

> bzw. keine
> Fortschritte zu erwarten sind, lässt man schnell von ihm ab
> und der wird dann nur noch minimal betreut.

Das ist immer so, wenn es um Mängelverwaltung geht. Die ARGE-Leute 
werden schließlich auch nicht an ihren Mißerfolgen gemessen.

> Konzeptionell haben die nämlich nichts zu bieten. Die haben
> dafür nämlich kein Vorschrift.

Scotty, du irrst: hinter dem Ganzen steckt ein wohldurchdachtes Konzept, 
auch wenn die wenigsten es durchschauen.

Die ARGEn veranstalten Windhunderennen auf die wenigen freien Jobs und 
bei dieser Art von Veranstaltungen gibt es eben immer nur einen Sieger. 
Den zu finden muß man keinen großen Aufwand treiben. (Und das ist 
nebenbei auch noch prächtig geeignet, die Löhne zu drücken - irgendwie 
muß die Exportweltmeisterei ja schließlich finanziert werden.)

> Es wird ohne grundlegende Änderungen eine Verwaltung von
> Arbeitslosigkeit bleiben wie die verantwortlichen Politiker
> früher schon zugegeben mussten.

Das ist keine Verwaltung von Arbeitslosigkeit, sondern es handelt sich 
um eine systemstabilisierende Einrichtung aller höchsten Ranges. Was 
glaubst du, was hier los wäre, wenn die Leute, die von den ARGEn alle 
einzeln zur Schnecke gemacht werden, sich zusammentäten um offensiv 
einzufordern, was ihnen zusteht? Dann müßten sie die Bürgerkriegsarmeen 
aussenden und das würde sehr teuer.

Hartz-IV ist eben billiger, als die Leute in Arbeitslager zu sperren um 
sie dort Steine klopfen zu lassen und macht auch nicht einen so 
katatstrophal schlechten Eindruck nach außen.

Also: Der frustrierte, antriebslose Langzeitarbeitslose ist nicht die 
Wurzel des Übels, sondern das gewollte Resultat einer wohlduchdachten 
Demütigungsmaschinerie - die haben sich übrigens nicht irgendwelche 
durchgeknallten Bürokraten ausgedacht, sondern Psychologen. Und daß 
sie auch noch nach einem durch und durch korrupten alten 
Gewerkschaftsbonzen benannt ist, dessen höchstes Anliegen war, seinen 
Kumpanen Nutten zu vermitteln, ist nur die Krönung des Zynismus.

Also nochmal zusammengefaßt, was die ARGEn leisten sollen:
- Windhunderennen auf die wenigen Jobs veranstalten, die zu vermitteln
  sind
- den Rest der Meute so fertig machen, daß sie alle glauben, es läge an
  ihnen, daß es in der Wüste kein Wasser gibt.
- den Prellbock für die Frustation der Leute bilden, der kleinste
  "Verfehlungen" gnadenlos verfolgt um die Leute in die Resignation zu
  treiben, oder die Wut der Aufmüpfigen weiter anzuheizen und sie so in
  die soziale Isolation und letztlich auch in die Resignation zu
  treiben.

Die ganze Einrichtung ist auf maximale Reibung ausgelegt, an der sich 
die Leute ohne Aussicht auf Besserung abrackern sollen.

Scotty, ich kann zwar so langsam nachvollziehen, wo die Häme herkommt, 
mit der du uns hier reichlich beglückst. Mach dir doch mal klar, daß du 
es hier nicht mit einer Zweigstelle des zu Recht verhaßten Apparates 
zu tun hast und verhalte dich entsprechend.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Bin nicht arbeitslos, mich kotzt die ungleichheit und ungerechtigkeit
>an.

Naja, wenn ein Ing in China ein Zehntel von Dir verdient, kannst Du zwar 
gerne kotzen, aber sicher nicht, weil man DICH ungerecht behandelt hat.

Wenn man übrigends mal in US-Foren stöbert, stellt man fest, dass da die 
gleichen Themen wie hier gewälzt werden. Nur, dass die noch mehr 
Probleme mit der Green Card haben.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Naja, wenn ein Ing in China ein Zehntel von Dir verdient, kannst Du zwar
> gerne kotzen, aber sicher nicht, weil man DICH ungerecht behandelt hat.

Du läßt eine wichtige Kleinigkeit außer Acht: Die Frage von Armut und 
Reichtum ist überwiegend nicht eine Frage von absoluten Zahlen, sondern 
von Relationen innerhalb der Gesellschaft. Der Mensch ist ein soziales 
Wesen - was Ingenieure und Ideologen gerne "übersehen". Erstere aus 
Borniertheit, letztere mit demagogischen Absichten und zum eigenen 
Nutzen.

Autor: smoerre (Gast)
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> Sicher, passieren kann dir viel, aber dann muss die
> Behörde dir Lebensmittelgutscheine geben
muß sie das wirklich, wenn Du Dich verkalkulierst?
> oder du schlägst dir den Bauch bei den Tafeln voll oder holst dir da
> Lebensmittel.
die Tafel ist nicht unbedingt vor der Haustür, ich bin mir auch nicht 
sicher wie die das da handhaben (wahrscheinlich kannst Du da Deine 
Lebensmittelgutscheine vom Amt eintauschen, keine Ahnung), habe da keine 
Erfahrungswerte so wie Du.
> Hungern ist also nicht.
ich kenn einen H4-Nachbarn, der hungert immer am Ende des Monats, weil 
er mit dem Geld nicht zurechtkommt wegen der blöden Raucherei.
Sag mal besser, verhungern ist nicht.

Zurück zum Thema:
ich denke mal, daß es hier auch viele gibt, die sich hier nicht nackt 
präsentieren möchten, weil sie sich genieren.
Und es gibt mindestens doppelt so viele, die genau diese Angst im 
Hinterkopf haben, weil sie wissen, daß Ihr Job so sicher nicht ist.


Den Einwand von Michael fand ich berechtigt und ich denke mal das war 
auch ein Fehler, den ich in der Vergangenheit gemacht habe.
Man darf sich nämlich nicht unter Preis verkaufen nur weil einem 
irgendwelche Experten dazu raten.
Die Bewerbung sollte dem Personalchef, der Sie erhält gefallen.
Das heißt auch, wenn man sich zu sehr auf irgendwelche Berater verläßt, 
dann wird man untergehen.
Es stellt sich nämlich die Frage woher diese Leute Ihr Wissen haben.

Letztendlich kommt es auf Vitamin B an ;-)

Autor: dagger (Gast)
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David ... schrieb:
> select * from mikrocontrollernet where arbeitslos = '1' order by
> nachname
Wo ist denn der Output hin? Ich hätte gern
select * from mikrocontrollernet where arbeitslos = '1' order by date
;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)

>Der Falk Brunner hat es im Thread:

Vielen Dank für die Blumen. Aber man kann und sollte direkt auf den 
Beitrag verlinken, die Titelzeile enthält den richtigen Link.

Beitrag "Re: Ratschläge zur Entwicklung und dem Verkaufen von elektronischen Geräten als "kleiner Mann" ges"

MFG
Falk

Autor: Jupp (Gast)
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Jupp

@Wilhelm Ferkes

Du kommst doch aus dem Postleitzahlengebiet 54

Liege ich bei TR richtig.

Arbeite auch als EW HW/Firmware in der Gegend. Stichwort "im Ländchen"

mfg
Jupp

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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smoerre schrieb:

>ich denke mal, daß es hier auch viele gibt, die sich hier nicht
>nackt präsentieren möchten, weil sie sich genieren.

Den Kopf in den Sand stecken, und sich verstecken gehen, ist aber genau 
die falsche Lösung. Ich befinde mich doch in einer Position, wo es 
nichts mehr zu verlieren und genieren gibt. Und binde jedem alles auf 
die Nase, sowohl im realen Leben, als auch hier im Forum. Und beobachte 
die Reaktionen. Richtig bösartig läuft da in der Regel nichts, oft sogar 
erstaunlich gut, aber man sollte auf die Umstände aufmerksam machen, und 
Verständnis wecken. Die Poststellen-Verkäuferin leidet jedesmal mit mir, 
wenn ich in seltenen Fällen mal eine papierne Bewerbung (statt Email) 
absende. Die sucht dann ne besonders schöne Briefmarke aus, und klebt 
sie sehr sorgfältig auf. Obwohl ich Mitleid und Selbstmitleid sonst gar 
nicht mag.

>Die Bewerbung sollte dem Personalchef, der Sie erhält gefallen.

Und wenn eine Gehaltsangabe gefordert ist, einen gesunden mittleren 
Preis nennen, bloß nicht am unteren Limit. Wird man zum Thema Gehalt auf 
die Arbeitslosigkeit angesprochen, sollte man versuchen, das Thema in 
die richtige Richtung zu biegen. Ich gehe doch hauptsächlich mich aus 
dem Grunde irgendwo präsentieren, um meine Leistungen anzubieten, und 
nicht der Arbeitslosigkeit wegen. So sollte das in Gesprächen rüber 
kommen.

>Das heißt auch, wenn man sich zu sehr auf irgendwelche Berater
>verläßt, dann wird man untergehen.

Man kann da eine Schnittmenge der guten Dinge bilden, wo man meint, sie 
gebrauchen zu können. Und den Rest ignorieren.


Falk Brunner schrieb:

>Vielen Dank für die Blumen.

Sorry, Falk, ich hoffe, das ist nicht ernsthaft negativ gemeint. Es ist 
keineswegs meine Absicht, jemanden zu verunglimpfen. Solltest du es so 
aufgefasst haben, entschuldige ich mich hiermit dafür. Ich konnte aber 
deine Kommentare mal gut gebrauchen.

>Aber man kann und sollte direkt auf den Beitrag verlinken,
>die Titelzeile enthält den richtigen Link.

Im allgemeinen verwende ich die Querverlinkung ohnehin nicht so oft, so 
daß ich gleich den gesamten Thread verwendete. Ist natürlich anders 
besser. Ich gelobe Besserung.


Jupp schrieb:

>Liege ich bei TR richtig.

Sagen wir mal, südliche Eifel. Aber etwa 15-20km von der Grenze zum 
"Ländchen". Bitte um Verständnis, wenn ich den genauen Ort nicht nenne.

>Arbeite auch als EW HW/Firmware in der Gegend.

Hab das Ländchen schon mehrmals abgegrast. Mir wurde immer auch wieder 
gesagt, daß es in L so gut wie keine Entwicklung gibt, weil die 
Luxemburger wohl alle benötigten Komponenten aus den Nachbarländern 
einkaufen. Zuletzt sagte mir das sogar noch ein Projektleiter aus der 
Automatisierungsbranche dort. Was man dort in L hauptsächlich findet, 
ist Webdesign, Bankensoftware, Automatisierungs- und Energiebranche.

Andererseits fehlt mir die Amtssprache Französisch, die dort ab einem 
bestimmten Level wohl zwingend erforderlich ist. Der gerade genannte 
Projektleiter erklärte mir, daß Ingenieure dort im Ländchen 
hauptsächlich aus Belgien und Frankreich aquiriert werden, eben wegen 
der Sprache.

Falls du mal nen Tipp hast, wäre das durchaus sehr nett.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)

>>Vielen Dank für die Blumen.

>Sorry, Falk, ich hoffe, das ist nicht ernsthaft negativ gemeint.

Das hab ich auch keineswegs so empfunden. Es war vollkommen ernst und 
direkt gemeint, keine Ironie.

MfG
Falk

Autor: Gunb (Gast)
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@Mitleser:

Zustimmung.

Es nervt, liebe Leute, bleibt beim Thema.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Das Thema kann begraben werden.(Man, hat der Löscher wieder 
zugeschlagen).

Autor: Gastino G. (gastino)
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Eine Frage so nebenbei an die Arbeitslosen hier: Womit vertreibt Ihr 
Euch die Zeit? Entwickelt Ihr private Projekte oder beteiligt Ihr Euch 
an irgendwelchen Open Source-Projekten?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Gastino G. schrieb:

>Eine Frage so nebenbei an die Arbeitslosen hier: Womit vertreibt
>Ihr Euch die Zeit? Entwickelt Ihr private Projekte oder beteiligt
>Ihr Euch an irgendwelchen Open Source-Projekten?

Scherzkeks. Was glaubst du, das wäre wie Urlaub? Vom Amt, meinem 
Arbeitgeber, habe ich die Vorgabe, mich einen normalen Arbeitstag lang 
um Jobrecherche und Bewerbungen zu bemühen. Die Aktivitäten und 
Resultate muß ich dort auch schriftlich beweisen. Urlaub, muß ich 
übrigens auch beim Amt beantragen, und genehmigen lassen. Das reicht nur 
für ne Reise nach Balkonien. Das liegt hinter Gardinien.

Autor: Der Bong (Gast)
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@ Gastino
also ich bin öfters im Freibad hab ne Dauerkarte

Autor: Gastino G. (gastino)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Scherzkeks. Was glaubst du, das wäre wie Urlaub? Vom Amt, meinem
> Arbeitgeber, habe ich die Vorgabe, mich einen normalen Arbeitstag lang
> um Jobrecherche und Bewerbungen zu bemühen. Die Aktivitäten und
> Resultate muß ich dort auch schriftlich beweisen. Urlaub, muß ich
> übrigens auch beim Amt beantragen, und genehmigen lassen. Das reicht nur
> für ne Reise nach Balkonien. Das liegt hinter Gardinien.

Jetzt mal im Ernst: Du bist nach eigener Aussage schon etliche Monate 
arbeitslos und wirst sicher einige Bewerbungen schon abgeschickt haben. 
Aber dass jeder Arbeitslose genau 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche 
nach Firmen recherchiert und Bewerbungen schreibt, ist dann doch nicht 
sehr glaubwürdig.
Die Frage war auch nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern vor dem 
Hintergrund, dass ich in der Situation wahrscheinlich solche Dinge als 
Zeitvertreib tun würde. Und mich interessiert eben, ob das jemand der 
Arbeitslosen hier macht...

Autor: dagger (Gast)
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Gastino G. schrieb:
> Die Frage war auch nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern vor dem
> Hintergrund, dass ich in der Situation wahrscheinlich solche Dinge als
> Zeitvertreib tun würde. Und mich interessiert eben, ob das jemand der
> Arbeitslosen hier macht...
Zu meiner Rechten : ein Pollin-Board
In Planung        : ein ARM-Board mit JAVA oder Qt oder GTK, hängt aber
                    auch von den Kosten ab

Ist halt beschissen, vorher ordentlich Geld aber keine Zeit und nun, 
kein Geld aber viel Zeit. Von Seiten der Arbeitsagentur erwarte ich in 
der Richtung auch nicht soviel hilfreiches...

Autor: Gastino G. (gastino)
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dagger schrieb:
> Ist halt beschissen, vorher ordentlich Geld aber keine Zeit und nun,
> kein Geld aber viel Zeit. Von Seiten der Arbeitsagentur erwarte ich in
> der Richtung auch nicht soviel hilfreiches...

Wenn der finanzielle Aufwand für die Hardware zu groß ist, bleibt ja 
noch die "Flucht" in die Software.

Autor: S. B. (Gast)
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> Die Frage war auch nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern vor dem
> Hintergrund, dass ich in der Situation wahrscheinlich solche Dinge als
> Zeitvertreib tun würde. Und mich interessiert eben, ob das jemand der
> Arbeitslosen hier macht...
die Frage ist ja auch okay. Ich arbeite mich zur Zeit in C++ rein und 
hoffe, daß mich das Amt nicht dabei stört, weil das bisweilen 
kontraprodutiv ist wie das Wilhelm schon beschrieben hat - Bewerbungen, 
die nichts bringen, stressen einfach nur. Den Weg aus der 
Arbeitslosigkeit kann man finden - das geht aber nicht mal so auf die 
Schnelle, wenn man Defizite hat.
Ich versuche dem Amt den Weg zu weisen, momentan klappt das 
einigermaßen.
Desweiteren trainiere ich meine Fremdsprachkenntnisse und halte meine 
Auslandskontakte aufrecht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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S. B. schrieb:

>Bewerbungen, die nichts bringen, stressen einfach nur

Hast du tatsächlich mal einen Weg gefunden, aus den blöden 
Verpflichtungen der Eingliederungsvereinbarung heraus zu kommen? Bei mir 
wird das bei jedem Pflichtbesuch der Agentur eine halbe Seite A4 mehr. 
Ich kriege da schon rein theoretisch kaum die Kurve, all den Dingen nach 
zu gehen.

Mit dem Gedanken C++ spiele ich gerade auch. Aber rein in 
Eigeninitiative, wie immer, und nicht als Kurs. Ob man es brauchen kann, 
steht aber immer noch auf einem anderen Blatt.


Gastino G. schrieb:

>Und mich interessiert eben, ob das jemand der
>Arbeitslosen hier macht...

Bei dem Dauerstumpfsinn, geht ne ganze Menge Initiative, Spaß, und 
Interesse, einfach verloren.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Man hat schon genug damit zu tun das bisschen Geld vom Amt so sinnvoll
einzusetzen und auszugeben das man dafür ein Maximum an Sachen bekommt.
Ohne Ebay könnte man sich begraben aber ein Allheilmittel ist das auch
nicht, vor allem wenn die Konkurrenz groß ist. Vorteilhaft als technisch
Ausgebildeter ist der Umstand das man viel selbst machen kann und muss
wenn man über die Runden kommen will. Andere haben diese Fähigkeit
nämlich nicht und stehen ganz schön dumm da.

Autor: smoerre (Gast)
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> Hast du tatsächlich mal einen Weg gefunden, aus den blöden
> Verpflichtungen der Eingliederungsvereinbarung heraus zu kommen?
Irgendwann vorher hattest Du mal geschrieben, daß Du noch kein H4 
beziehst!
Sorry, aber wenn Du ohne Leistungsbezug bist, was wollen die dann 
sanktionieren ?
Wenn Du Leistungsbezieher bist, dann sieht die Sache anders aus.
Was soll ich denn jetzt glauben?
Als ich noch keinen Leistungsbezug hatte, gab's auch keine 
Eingliederungsvereinbarung - und ich hätte sie auch nicht 
unterschrieben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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smoerre schrieb:

>Irgendwann vorher hattest Du mal geschrieben, daß Du noch
>kein H4 beziehst!

Richtig. Noch nicht, aber das kommt in Kürze. Aber ich stecke in der 
bürokratischen Mühle genau so drin wie die anderen auch. Einzig, sie 
können mich mit Geldstreichungen noch nicht quälen.

>Sorry, aber wenn Du ohne Leistungsbezug bist, was wollen die
>dann sanktionieren ?

Das tun sie bei jeder Gelegenheit mit anderen Dingen, z.B. Nichtmeldung 
der Rentenanrechnungszeiten mit Sperre der Vermittlung/Betreuung. 
Möglicherweise lasse ich mich da zu sehr ins Bockshorn jagen.

>Als ich noch keinen Leistungsbezug hatte, gab's auch keine
>Eingliederungsvereinbarung

Wie gesagt, bei mir hingegen schon.

> - und ich hätte sie auch nicht unterschrieben.

Gute Frage, wie ich mich da wohl richtig verhalte. Nächstes mal einfach 
nicht mehr unterschreiben? Das wird dann wohl die gerade beschriebenen 
Folgen nach sich ziehen.

Ich bin noch ein wenig auf die angewiesen, das möchte ich nicht ganz 
vergeigen. Da sind ja unter anderem noch so Dinge wie 
Bewerbungskostenzuschuß, höhere Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen, 
Umzugskostenhilfe, Bekleidungszuschuß, wenn ich mal nen ordentlichen 
Anzug zur Vorstellung brauche...


Mike Hammer schrieb:

>Vorteilhaft als technisch Ausgebildeter ist der Umstand das
>man viel selbst machen kann und muss wenn man über die Runden
>kommen will.

So ist es. Für so Dinge wie Renovierung oder Reparatur kann man eh 
keinen Fachmann mehr bestellen. Diese Zeiten sind erst mal vorbei.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Wilhelm Ferkes

>So ist es. Für so Dinge wie Renovierung oder Reparatur kann man eh
>keinen Fachmann mehr bestellen. Diese Zeiten sind erst mal vorbei.
Das mache ich auch nicht selbst wenn ich nen gut bezahlten
Job hätte. Weder in der Vergangenheit, Gegenwart, oder in
Zukunft. Was ich gelernt habe und was ich kann soll in
erster Linie mir von Nutzen sein. Ich würde mir sogar meinen
eigenen Sarg zimmmern wenn dadurch Geld gespart würde.
Es ist nicht unklug ein sparsames Leben zu führen da man
nie weiß was die Zukunft bringt. Da kann erspartes Schonvermögen
unter Umständen dich aus dem schlimmsten Schlamassel retten.
Absolut gefährlich, beinahe tötlich sind Schulden, auch wenn
es mittlerweile eine Restschuldbefreiung gibt, aber ein
Allheilmittel ist das auch nicht.

>Gute Frage, wie ich mich da wohl richtig verhalte. Nächstes mal einfach
>nicht mehr unterschreiben?
Lass dir Gelegenheit geben die EGV zu prüfen(mitnehmen),
notfalls mittels Rechtsberatungsschein kostenlos durch
einen erfahrenen Sozialanwalt. Auch sollte die EGV von
den Inhalten ausreichend Aussicht auf Erfolg bieten.
Stereotype Textblöcke ohne Rücksichten gegenüber dem
Kunden können schon problematisch sein für die Behörde
oder steht da drin das man sich was selber suchen soll
oder nichts stichhaltiges über Inhalte und Ziele kann
das Ding schnell unwirksam werden. Kommt dir was zweifelhaft
vor, notiere das schriftlich und füge es der EGV bei,
den du dann "Unter Vorbehalt" unterschreibst. Beispiele
kann man auch in Sozialforen nachlesen.
Wenn der Behördenmitarbeiter unterschreibt dürfte dieser
Verwaltungsakt auch trotz diesem Zusatz zunächst rechtsgültig
sein. Ansonsten kannst dich gerichtlich immer darauf berufen
das du etwas nicht verstanden hast trotz einer entsprechenden
Erklärung in der EGV. Die Behörde hat nämlich die Pflicht sich
gegenüber dem Kunden verständlich und nachvollziehbar zu verhalten,
ansonsten wackelt gelich der ganze Verwaltungsakt wenn gegen
Grundrechte verstoßen wird. Das ist für eine Behörde oft sehr schwer.
Wenn eine Unterschrift fehlt , wie bei mir letztens, ist
der Wisch nicht mal so viel wie Toilettenpapier wert und man
braucht nichts zu befürchten. Mit zunehmender Arbeitslosigkeit,
die ich keinem wünsche, wird der Druck immer weniger weil eben die 
Aussichten immer schlechter werden. Das sagen alle.
>Das wird dann wohl die gerade beschriebenen Folgen nach sich ziehen.
Genau, ein harter Verwaltungsakt wäre die Folge, fast so
ähnlich wie ein Inhaftierungsbescheid zu so einer Blödmaßnahme
gegen den man aber fristgerecht Widerspruch einlegen kann
was dann automatisch zum Gerichtsverfahren führt was man
aber immer mit einem Anwalt wahrnehmen sollte.

Wenn man sich Respektvoll und bereitwillig und sich für
die eigenen Fehler die einem unterlaufen, auch mal entschuldigt,
was menschlich ist, dann wird man auch keine Sanktionen
verhängen. Das ist nämlich nicht die Gestapo.
>Ich bin noch ein wenig auf die angewiesen, das möchte ich nicht ganz
>vergeigen.
Das würde ich dir auch nicht raten, aber du hast
Möglichkeiten. Völlig falsch wäre eine Blockadehaltung
aber auch ein Angriff ist die beste Verteidigung.
Suche dir Maßnahmen die dir für das weitere berufliche
Fortkommen besonders geeignet erscheinen, z.B. in der
Kursbörse die man in der AA-Jobbörse findet, die den Segen
der A-Agentur haben und die so optimistisch klingen
das man gar keine andere Wahl sieht als dir das zu
gewähren und dann machste das erfolgreich als würde
dein Leben davon abhängen. Gerade zu Beginn der
Arbeitslosigkeit stehen die Chancen für so was gar
nicht so schlecht. Auch versucht man das ganze
nach Jahren zu wiederholen  wenn sich nichts geändert hat.
Aber man wird von Seiten der Behörde dann auch vorsichtiger.
Ein Grundproblem der Behörde ist, das die von den
beruflichen Inhalten, bzw. Berufsbildern NUll-Ahnung
haben. Sind eben Verwaltungsfachleute, keine Ingenieure
und deshalb honorieren die manchmal Engagement wenn man
die unterstützt um ihre Arbeit erfolgreich zu erfüllen.
>Da sind ja unter anderem noch so Dinge wie Bewerbungskostenzuschuß,
Meines Wissens werden die nicht sanktioniert, aber
die Auflagen können einen schon heftig gegen den Strich gehen.
>höhere Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen,
Wenn die vorab genehmigt werden, bekommst du die auch.
>Umzugskostenhilfe, Bekleidungszuschuß, wenn ich mal nen ordentlichen
>Anzug zur Vorstellung brauche...
Mal auf dem Teppich bleiben. Sicher gibts Möglichkeiten,
aber nicht grundsätzlich Geld mit der Gieskanne. Da muss
der Aufwand schon ausreichend Aussicht auf Erfolg haben
und die Auflagen müssen erfüllt werden. Ein Maurer bekäme
jedenfalls keinen Anzug bezahlt, Umzugskosten in vernünftiger
Höhe zu einem neuen Arbeitsort, also bei Vorlage eines
Arbeitsvertrages oder besser sogar nach der Probezeit
würden auch unter Auflagen erstattet, aber oft ist das
nur ein Zuschuss, keine Vollerstattung. Insgesamt wird
dann nach Aktenlage entschieden.
Im Web gibt es ganze Massen von Geschichten über das
Verhältnis Bürger zu den Arbeitsbehörden und wenn man
nicht mit einem Dickschädel dort durch die Wand gehen
will, dann hat man auch nichts zu befürchten wenn man
mal Anlass zu möglichen Sanktionen gibt.
Man steht auch nicht alleine da weil sich überall auch
Initiativen gebildet haben die einem bei Behördenproblemen
helfen können.(Stand heute vor so einer in der Stadt).
Hab ich aber bisher nicht gebraucht.

Autor: smoerre (Gast)
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@Wilhelm Ferkes
also Mike hat Dir ja schon die super ausführliche Beratungshilfe 
gegeben, ansonsten würde ich Dich noch Verdi mit Ihren Ortsvereinen 
empfehlen.
Den Weg raus sollte man eigentlich selbst finden, notfalls den Job 
wechseln - so schlecht scheint Dein Lebenslauf doch nicht zu sein ?!

Autor: smoerre (Gast)
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Schreibfehler, sorry - spielt hier ja keine Rolle.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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smoerre schrieb:

>also Mike hat Dir ja schon die super ausführliche Beratungshilfe
>gegeben,

Ja. Dank an Mike.

>so schlecht scheint Dein Lebenslauf doch nicht zu sein ?!

Nö, finde ich auch. Manche stoßen sich jedoch an der längeren 
Arbeitslosigkeit, vielleicht am grenzwertig werdenden Alter, aber das 
ist nun mal alles da.

Autor: Faktenschreiber (Gast)
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Hallo

man sollte vielleicht mal anders fragen

Von wieviel Jahren seit dem Diplom hat man effektiv adäquat als Ing
gearbeitet ?

Es dürfte statistisch schon interessant sein ,wenn es heißt
5-7 Jahre studiert   3 Jahre ab und zu als Ing ansonsten rumsuchen
und weil garnix hilft ne Firmennotgründung.....
oder Generation Golf - man lebt davon ,daß Papi trotz schlechterer
Bildung weit mehr vedienen konnt und heute net gefeuert werden kann...

Ich schätze , davon dürfte es viele geben.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Manche stoßen sich jedoch an der längeren Arbeitslosigkeit,
>vielleicht am grenzwertig werdenden Alter, aber das ist nun
>mal alles da.
Manche, vielleicht sogar viele, aber gewiss nicht alle.
Problem ist eben wie es auf dem Arbeitsmarkt aussieht
und wie man bei Bewerbungen vorgeht bzw. ob man überhaupt
welche schreibt. Das ist wegen der unverantwortlichen und
unvorteilhaften Handverlese der Firmen ein echtes Dilemma.
Sehr lange haben die Firmen den Arbeitsmarkt nach ihren
Vorstellungen benutzt und ausgebeutet, weil es immer genug
Arbeitskräfte gegeben hat, aber ich habe langsam den Eindruck
das die Zeiten für die Firmen wirklich schwieriger werden.
Dann bleibt denen nur, sich auch um die bisher geschmäten
personellen Resourcen zu bemühen und auf einige Vorbehalte
zu verzichten. Allerdings hat die Wirtschaft derart an
Glaubwürdigkeit verloren das niemand mehr in der Lage ist
einen Lanzeitarbeitslosen noch zu motivieren sich um Arbeit
zu bemühen, getreu dem Motto "Verar...en kann ich mich allein.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mike Hammer schrieb:
> Das ist wegen der unverantwortlichen und
> unvorteilhaften Handverlese der Firmen ein echtes Dilemma.

Was ist daran unverantwortlich?

Eine Firma ist nicht verpflichtet, jeden zu nehmen und ich kann nur aus 
eigener Erfahrung sagen, daß mit guter Auswahl der Mitarbeiter der 
Erfolg steht, oder fällt.

> Sehr lange haben die Firmen den Arbeitsmarkt nach ihren
> Vorstellungen benutzt und ausgebeutet, weil es immer genug
> Arbeitskräfte gegeben hat, aber ich habe langsam den Eindruck
> das die Zeiten für die Firmen wirklich schwieriger werden.

Wenn du damit z.B. Frühverrentung auf Kosten der Allgemeinheit meinen 
solltest, muß ich dir Recht geben. Aber das haben vor allem die 
Großunternehmen gemacht, die die Mittel hatten, die 
Schröder/Fischer-Regierung zu kaufen.

Hast du dir schon mal überlegt, daß jeder alles, was er benutzt, in 
aller Regel nach seinen Vorstellungen benutzt? Ich kann daran nichts 
Schlechtes sehen.

Kriminell wirds erst dann, wenn die Regierung sich einmischt und 
Bedingungen schafft, die gewisse Kreise auf krasse Weise bevorzugen. 
Aber das "den Firmen" vorzuwerfen, ist völliger Unsinn. Es ist ein 
politisches Problem, für das der Bächer um die Ecke - der ja auch eine 
Firma ist - nun wirklich nichts kann, außer dem, was er mit seinem 
einzelnen Kreuzchen auf dem Stimmzettel bewirken kann.

Autor: MaWin (Gast)
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> Kriminell wirds erst dann, wenn die Regierung sich einmischt und
> Bedingungen schafft, die gewisse Kreise auf krasse Weise bevorzugen.

Also sind die aktuellen Zustände kriminell.
Was gedenkst du dagegen zu tun ?

> die die Mittel hatten, die Schröder/Fischer-Regierung zu kaufen.

Das mit der Frühverrentung war vor allem unter Kohl üblich.

> Eine Firma ist nicht verpflichtet, jeden zu nehmen

Ein Studierter ist auch nicht verpflichtet, nur als Angesteller in 
irgendwelchen Firmen mitzuarbeiten die ihn offenbar nicht mögen. Macht 
euch selbständig ! (Vorraussetzung ist, daß ihr gute Ideen habt, aber 
darüber habe ich noch niemanden jammern hören).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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MaWin schrieb:
> Macht
> euch selbständig ! (Vorraussetzung ist, daß ihr gute Ideen habt, aber
> darüber habe ich noch niemanden jammern hören).

MaWin, du bist wirklich ein Herzchen. Keiner ist so akademisch weltfremd 
und abgehoben, wie du...

Nicht alle haben das Zeug, sich auf das Abenteuer Selbständigkeit 
einzulassen, von Ideen und Konzepten ganz zu schweigen. Aber damit haben 
sie nicht das Recht verwirkt, anständig behandelt und respektiert zu 
werden.

Autor: smoerre (Gast)
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> Nicht alle haben das Zeug, sich auf das Abenteuer Selbständigkeit
> einzulassen, von Ideen und Konzepten ganz zu schweigen
stimmt; nur irgendwas sollte man schon was tun.
Da ist die Idee der Selbstständigkeit im Prinzip schon richtig ... 
natürlich nicht hier.

> Aber damit haben sie nicht das Recht verwirkt, anständig behandelt und
> respektiert zu werden.
Jetzt bist Du etwas weltfremd, da Du die ganzen Umstände nicht kennst.
Ist allerdings eine Frage für ein anderes Forum, deshalb einfach mal 
auswandern:
z.B.: http://www.politik-forum.de/

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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smoerre schrieb:
>> Aber damit haben sie nicht das Recht verwirkt, anständig behandelt und
>> respektiert zu werden.
> Jetzt bist Du etwas weltfremd, da Du die ganzen Umstände nicht kennst.

Weltfremd? Nein, das sind nur die aller primitivsten Regeln des 
Anstandes.

Es gibt so viele Leute, für die Selbständigkeit absolut nicht denkbar 
ist, die aber bestimmte Jobs einfach ganz prima machen. Wenn du die 
weder anständig behandeln, noch respektieren willst, dann soll dich der 
Teufel fikassieren.

Autor: MaWin (Gast)
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> Es gibt so viele Leute, für die Selbständigkeit absolut nicht denkbar
> ist, die aber bestimmte Jobs einfach ganz prima machen.

Die sind dann aber Lagerarbeiter, und sollten mit dem Lohn eines 
Lagerarbeiters zufrieden sein.

Und wer meint, daß er hochspezialisiert die linke Schraube in den 
rechten Verteiler reindrehen kann, der muss damit leben, daß man seine 
Fähigkeit vielleicht gerade nicht braucht.

Wer hingegen behauptet, so ideenreich zu sein daß er damit der ganzen 
Welt weiterhelfen kann, sollte wenigstens sein eigene Leben geregelt 
kriegen, also dazu selbstständig genug sein.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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MaWin schrieb:
> Wer hingegen behauptet, so ideenreich zu sein daß er damit der ganzen
> Welt weiterhelfen kann, sollte wenigstens sein eigene Leben geregelt
> kriegen, also dazu selbstständig genug sein.

Na ja, ich war mein gesamtes Arbeitsleben selbständig und kenne die 
Tücken. Leichtfertig, oder gar aus Not den Schritt in die 
Selbständigkeit zu machen, ist keine gute Idee; da sollte man schon 
wissen, was man will und nicht nur das, was man nicht will...

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Tja mein Lieber, so ist es aber nicht. Gerade extrem intelligente Leute 
sind oftmals mit praktischen organisatorischen Aufgaben überfordert. Ein 
Autist geht schnell mit seiner Firma Pleite, wenn er die Kunden 
beleidigt. Hat er aber ein geregeltes Umfeld, kann er extreme Leistungen 
auf bestimmten Gebieten vollbringen. Und da es gerade in mathematischen 
Fächern viele davon gibt, beweist dies, dass Deine Aussage so nicht 
stimmt.

Autor: Backflow (Gast)
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@MaWin,

womit hast Du dich denn selbstständig gemacht?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>womit hast Du dich denn selbstständig gemacht?
Richte die Frage mal an Uhu, wenn er die Courage hat darüber
zu schreiben. Ich glaube es allerdings nicht.

@Uhu
>Was ist daran unverantwortlich?
Findest du stereotype Absagen und Verantwortungslosigkeit
gegenüber dem Bewerber nicht unverantwortlich?
Für mich war/ist das der Hauptgrund nicht mehr als
abhängig Beschäftigter arbeiten zu wollen.
Natürlich hat der Arbeitgeber die freie Wahl, aber
abgelehnte Kandidaten sollten nachvollziehbare Gründe
erfahren. Ansonsten wäre das nichts anderes als
unternehmerisch geführte Planwirtschaft zum einseitigen Nutzen.
Das ist dann kein Wettbewerb mehr.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mike Hammer schrieb:
>>Was ist daran unverantwortlich?
> Findest du stereotype Absagen und Verantwortungslosigkeit
> gegenüber dem Bewerber nicht unverantwortlich?

Nein. Das ist höchstens eine Frage des Anstandes, die sich spätestens 
dann relativiert, wenn eine Firma auf ein Stellenangebot von den ARGEs 
in ganz Deutschland mit Bewerbern "eingedeckt" wird, von denen schon bei 
der ersten Sichtung der Bewerbungen keiner paßt.

Es wäre im Gegenteil verantwortungslos gegenüber der Firma, wenn die 
Personalabteilung aufstocken müßte...

> Für mich war/ist das der Hauptgrund nicht mehr als
> abhängig Beschäftigter arbeiten zu wollen.

Aha, du weißt also, was du nicht willst. Das ist zwar ein aller erster 
Schritt, aber nicht ausreichend, darauf eine Existenz als Selbständiger 
aufzubauen.

Autor: smoerre (Gast)
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> Wenn du die weder anständig behandeln, noch respektieren willst, dann ...
das sind alles sehr dehnbare Begriffe, kann ich auch jeden Tag hören, 
wenn ich das TV anmache.
Okay, ich wünsche dann noch viel Spaß bei der weiteren Diskussion, ich 
blende mich mal komplett aus.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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was ihr nicht alles wisst und wie klug ihr doch seid...
und trotzdem nichts weiter als ein pack von nebenher belächelten 
pappfiguren.

so vieles fällt euch auf, dafür aber hat jeder von euch ein blindes 
auge.

Autor: Backflow (Gast)
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@Mike Hammer,

>>womit hast Du dich denn selbstständig gemacht?
>Richte die Frage mal an Uhu,

MaWin glänzt doch hier mit seinen wohlfeilen Tips. Aber offenbar steckt 
nicht viel dahinter.

Oder er bastelt noch an einer plausiblen Antwort.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@uhu
>Aha, du weißt also, was du nicht willst. Das ist zwar ein aller erster
>Schritt, aber nicht ausreichend, darauf eine Existenz als Selbständiger
>aufzubauen.
Natürlich nicht, dafür hat man ja dann Plan B. Zumindest war
ich da schon ganz schön aktiv mit dem Besuch von
Existenzgründungsseminare, Marktbeobachtungen, Anschaffungen
und noch einiges mehr.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Scotty, falls du hier unter Klarnamen postest, solltest du daran denken, 
daß auch Auftraggeber von Selbständigen/Freiberuflern mittlerweile ein 
Wenig Google können...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Ich bin vielleicht blöd, aber so blöd nun auch wieder nicht.

>Nein. Das ist höchstens eine Frage des Anstandes...

Anstand bei Selbständigen? Das ich nicht lache.
Warum glaubst du, werden Selbständige volkstümlich auch
Könige im Königreich genannt?
Weil die sich auch genauso verhalten, als wären alle Menschen
Untertanen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Mike Hammer schrieb:
> Ich bin vielleicht blöd, aber so blöd nun auch wieder nicht.
>
>>Nein. Das ist höchstens eine Frage des Anstandes...
>
> Anstand bei Selbständigen? Das ich nicht lache.

Nanana ;-)
Ich halte mich zumindest für anständig und auch sozial halbwegs 
engagiert.

> Warum glaubst du, werden Selbständige volkstümlich auch
> Könige im Königreich genannt?

Ja? Wusste ich gar nicht.
Königlich ist zumindest bei mir nur die Freiheit, das zu tun, was ich 
will und es dann zu tun, wann ich es will. Und das genieße ich wirklich.

> Weil die sich auch genauso verhalten, als wären alle Menschen
> Untertanen.

Manche sicherlich - aber das gibt es auch bei Angestellten.

Es hängt - wie immer - vom Charakter des Einzelnen ab.

Chris D. (nein, ich bin nicht im Lions-Club ;-)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>sozial halbwegs
Nur halbwegs? Einen Angestellten macht noch keinen richtigen
guten Arbeitgeber, vor allem nicht die, die auf dem Arbeitsmarkt
ständig ihr Unwesen treiben. Auch du hast deine Negativseiten,
und würdest einem abgewiesenen Bewerber deine Entscheidungs-
gründe nicht mitteilen. Mündlich vielleicht, aber Schall und Rauch
hat da meist sowieso keinen Wert. Glaub mir, ich kenne das aus
Erfahrung.
>Es hängt - wie immer - vom Charakter des Einzelnen ab.
Und das hängt manchmal auch vom Schicksal ab.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mike Hammer schrieb:
> Ich bin vielleicht blöd, aber so blöd nun auch wieder nicht.

Na dann bin ich beruhigt...

>>Nein. Das ist höchstens eine Frage des Anstandes...
>
> Anstand bei Selbständigen? Das ich nicht lache.

Mir scheint, du verallgemeinerst einige deiner schlechten Erfahrungen.

Aber sei beruhigt: Selbständige, die sich nur danebenbenehmen können, 
werden es nie auf einen grünen Zweig bringen. Wenn du für so einen 
Misanthropen auch noch arbeiten mußt, dann hast du auf Dauer den Streß, 
den er dir mit einer hingerotzten Ablehnung nur einmal macht.

Auf jeden Fall ist sowas kein Grund, sich selbst so aufzuführen.

>>Es hängt - wie immer - vom Charakter des Einzelnen ab.
> Und das hängt manchmal auch vom Schicksal ab.

Dein Schicksal kannst du nur in Grenzen beeinflussen - im Gegensatz zu 
deinem Benehmen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Dein Schicksal kannst du nur in Grenzen beeinflussen -
>im Gegensatz zu deinem Benehmen.
Da würde ich mich mal an die eigene Nase fassen, uhu.
Du hast wohl zu viel Knigge gelesen, hab ich den Eindruck?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Mike Hammer schrieb:
>>sozial halbwegs
> Nur halbwegs? Einen Angestellten macht noch keinen richtigen
> guten Arbeitgeber.

Warum nicht?
Entweder ist man ein guter Arbeitgeber oder nicht, das macht sich nicht 
an der Anzahl der Beschäftigten fest. Ich kenne leider auch jemanden, 
der seine einzige Angestellte sehr schlecht behandelt (hat).

"Halbwegs sozial engagiert" bin ich "nur", weil das nicht mein Beruf 
ist. Ein Großteil seiner Zeit verbringt man eben im Unternehmen - sonst 
wird das nix. Danach kommt dann die Familie und dann soziales 
Engagement.

> vor allem nicht die, die auf dem Arbeitsmarkt
> ständig ihr Unwesen treiben. Auch du hast deine Negativseiten,

Natürlich, aber die hat jeder.

> und würdest einem abgewiesenen Bewerber deine Entscheidungs-
> gründe nicht mitteilen.

Doch, ich gebe auch bei den Initiativbewerbungen, die hier ab und zu 
aufschlagen, immer telefonisch Rückmeldung.

> Mündlich vielleicht, aber Schall und Rauch
> hat da meist sowieso keinen Wert.

Warum hat das keinen Wert? Wenn ich mir schon die Mühe mache, die Leute 
anzurufen, dann können sie mir das, was ich sage, auch glauben.

Schriftliches dauert mir da einfach zu lange oder ist zu unpersönlich. 
Die Zeit habe ich nicht - und die Bewerber scheinen das Telefonat sehr 
positiv zu sehen.
Zumindest nehme ich mir die Zeit, kurze Manöverkritik an der Bewerbung 
zu üben - was mir gefiel, was nicht usw.

Ich freue mich ja umgekehrt auch, wenn Kunden konstruktive Kritik üben.

> Glaub mir, ich kenne das aus Erfahrung.

Das mag sein, aber jeder hat eben nur begrenzte Erfahrungen.

>>Es hängt - wie immer - vom Charakter des Einzelnen ab.
> Und das hängt manchmal auch vom Schicksal ab.

Das würde ich so nicht unterschreiben - je nach Charakter geht man mit 
seinem Schicksal durchaus ganz unterschiedlich um.

Chris D.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Allerdings sehe ich auch das manche an der Situation selbst Schuld sind.

Sehe ich teilweise auch so...

> Was mir z.B. hier besonders auffällt ist die extrem niedrige
> Gehaltsvorstellung der meisten arbeitslosen Ingenieure. Viele der Leute
> sind bereit, für ein (Netto-)Gehalt von 1200,- EUR bis 1500,- EUR zu
> arbeiten.

Also selbst Netto 1500 Euro scheinen mir wesentlich zu wenig.  Wenn ich 
hier die Mieten mir ansehe, sind 3000 Euro Brutto das minimum.

Mein lezter Sold war 4800 Euro nach 24 Jahren Militärdienst.  Dipl.Ing, 
für Elektrotechnik (Hochenergie), Elektronik und Maschinenbau 
(Schwerpunkt Raumfahrttechnik) sowie Doktorat in Informatik (Biometrik 
und Ihre Algortithmen)

Alles per Fernstudium wobei die ersten drei an der FernUni Haagen und 
lezeres an der UCLA.

> Also erst einmal vorab: Dem neuen Arbeitgeber interessiert nicht das
> Nettogehalt sondern immer nur das Bruttogehalt was Ihr verdienen wollt.
> Wie Eure private Lebensituation aussieht (Steuerklasse), interessiert
> Euren künftigen Arbeitgeber wenig.

Eben.

> Niedrig ran zu gehen scheint auf den ersten Blick richtig zu sein um
> erst einmal ein Fuß in der Tür zu haben. Aber habt Ihr Euch schon mal
> gefragt, was Ihr eigentlich damit über Euch aussagt? Wenn ich eine
> Bewerbung auf dem Tisch bekomme, bei der die Gehaltsvorstellung bei
> 2000,- EUR brutto oder darunter liegt, dann sortiere ich diese sofort
> aus! Ich lese keine weitere Zeile der Bewerbung!

Als ich vom derzeitigen französichen Presidenten am 2010-07-31 aus der 
Armee entfernt wurde, war ich 2 Jahre arbeitslos (aber in 
Firmengründung), bin Anfang 2009 nach DE gekommen und mußte Zwangsweise 
wegen eines problems mit Frankreich vorübergehend ALG2 am 2009-06-08 
beantragen und die dies ABM's vond er Kommunalen waren der meinung, das 
ich für unter 2000 Euro brutto arbeiten müßte.

Wie dem auch sei, sie haben mich wegen meiner beabsichtigten 
Firmengründung zu ener Existenzberatungsfirma "Bussines Identity" in 
Offenburg geschickt und die hat gleich kapituliert, als ich denen Sagte, 
das ich in Gründung einer UG als Elektronik Entwicklungsbüros bin.

Die waren einfach nicht dafür Qualifiziert...

Gut, denkste, nimmste eben einen Kontakt zur Steinbeiß-Stiftung auf... 
Da kommt man schon an schwachsinnige Mail-Server administratoren die 
meine Domain ohne irgendwelche gründe Blockieren und alle Mails 
rejekten.

Ein Anruf kostete mich 30 Minuten in einer kostenpflichtigen 
Dudel-Leitung

Gut, dann anfang Oktober 2009 habe ich antrag auf Erstaustattung für 
meine Wohnung beantragt und gleichzeitig Existenzgründungsbeihilfe (300 
Euro pro Monat extra für 12 Monate und nicht zurückzahlbar zu den 359 
Euro ALG2 sowie das Zinslose Existenzgründungs-Darlehn von 20.000 
Euro)...

6 Wochen später haben sie mir meinen ALG2 Vertrag annuliert und ich war 
auf der Straße...  Mit nem angemeldeten Kleinbetrieb der noch keinen 
Gewinn abwirft.

Mußte mir dann von privat und so jede menge Geld Leihen um einigermaßen 
zu starten

Es ist einfach frustrierend wenn Du beid er Armee studiert hast, immense 
praktische Erfahrung in Robotter- und Waffensystemen hast, du aber von 
Firmen abgelehnt wierst weil keine industrielle Erfahrung...  Dann noch 
als Frau bei der Armee?

Die Kommunale wollte mir ne stelle bei ner Putzkollone in Kehl anbieten 
für 1 Euro/Stunde weil ich sowieso keinen Job bekommen kann!

> Warum?
>
> Wenn wir jemanden suchen, brauche ich gute und belastbare Leute oder gar
> keine. Ingenieure die ich ständig an die Hand nehmen muss kann ich nicht
> gebrauchen. Egal wie billig sie sind!

Eben!  Aber es gibt anscheinend Firmen die nicht so denen.

> Gute Leute wollen auch gutes Geld verdienen. Das weiß auch jeder Chef.

Theoretisch!

> Wenn jemand wenig verdienen will, taugt er in der Regel auch nichts.

ACK

> Übrigens, noch ein Nachwort zum Thema Alter. Prinzipiell hat man es mit
> über 50 schwer eine Job zu bekommen. Spielt man aber die Karte "viel
> Berufserfahrung" kann sich das Alter auch zum Vorteil erweisen. Man muss
> dann allerdings auch wirklich was vorweisen können.

Exzelentes Posting Michael.

Grüße
Michelle

Autor: IGBT (Gast)
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Michelle Konzack schrieb:
> Es ist einfach frustrierend wenn Du beid er Armee studiert hast, immense
> praktische Erfahrung in Robotter- und Waffensystemen hast, du aber von
> Firmen abgelehnt wierst weil keine industrielle Erfahrung...  Dann noch
> als Frau bei der Armee?

@Michelle

Die militärischen Technologien zählen zu den fortgeschrittensten – an 
deinen Fähigkeiten dürfte also kein Zweifel bestehen.

In manchen Firmen gibt es aber einen Codex sich nicht an militärischen 
Technologien zu beteiligen.

Ich sollte mal so ein Projekt übernehmen:

Jemand hatte die tolle Idee gegnerische Scharfschützen mit akustischer 
Ortung aufzuspüren und denen dann eine GPS-gesteuerte 100 mm Granate als 
Begrüßungsgeschenk zu schicken.

Das System war im Stadium Funktionsmuster und funktionierte auf dem 
Übungsplatz einwandfrei – der Scharfschütze (lafetiertes Gewehr mit 
Dummy mit automatischer Abfeuerung) wurde nach 2 min nach dem 2. Schuss 
ausgeschaltet.

Dann haben die das in der Realität getestet und das System versagte 
völlig – die 'realen' Scharfschützen wurden nicht bekämpft – merkte man 
an der immer noch vorhandenen akustischen Signatur (fingerprint).

Irgendwer hat irgendwie herausgefunden das ich einmal 
Scharfschützenausbilder war.
Von denen gibt es sicher viele – und sicher nur ganz wenige die solche 
akustischen Feldprobleme algorithmisch lösen können.
Also die waren bei mir genau an der richtigen Adresse. Ich durfte mir 
die Dokumentation ansehen – einige Sachen auch nicht, durfte mir eine 
Vorführung des Systems ansehen – aber das interessante war, wie die 
versucht haben das Problem zu lösen.
So wie in Computerspielen 'intelligente' Bots programmiert werden.

Die haben dabei aber etwas entscheidendes übersehen – was man als 
Softwareentwickler und Nichtscharfschütze nicht wissen kann.

Ich sagte denen, das nach meiner Einschätzung etwa 6 Monate nötig wären 
tatsächlich 'intelligente' Algorithmen zu implementieren.

Die Frage die ich mir dann gestellt habe war folgende: Ein Projekt 
bringt Geld, mache ich es nicht, macht es irgendwann jemand anders.
Was aber ist, wenn es Leute wie 'ich' sind, die genau dadurch eine 
Technologie erschaffen die gar nicht möglich wäre, würden sich die paar 
Leute die das verstehen und können – einfach weigern das zu tun?

Also hab ich zu meinem Chef gesagt: Ich kann das Projekt nicht 
übernehmen – ich fühle mich ausserstande intelligente Algorithmen in 
automatisierte Tötungsmaschinen einzubauen.
Wenn mein Algorithmus falsch rechnet – mal ganz banal gesagt – und nicht 
den Scharfschützen tötet sondern die versammelte Hochzeitsgesellschaft 
und ich stehe irgendwann vor Gott – stellt der mir folgende Frage:

Dachtest du, du wärest ICH?

Aus dem Grund kann es sein das es Leute gibt die damit ein Problem 
haben.

Autor: Paul (Gast)
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>In manchen Firmen gibt es aber einen Codex sich nicht an militärischen
>Technologien zu beteiligen.

Dann wäre es doch sinnvoll für Michelle sich bei solchen Firmen (wenn 
nicht schon geschehen) zu bewerben, die genau Militärtechnik entwickeln. 
Dort müßte sie mit Kußhand genommen werden (DLR, EADS usw.)

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Paul schrieb:
> Dann wäre es doch sinnvoll für Michelle sich bei solchen Firmen (wenn
> nicht schon geschehen) zu bewerben, die genau Militärtechnik entwickeln.
> Dort müßte sie mit Kußhand genommen werden (DLR, EADS usw.)

Ein Bekannter von mir (Maschinenbauingenieur) arbeitet an einem 
Octo-Copter als Aufklärungsdrohne wobei ich die option habe, als 
selbständige Electronik-Ingenieuren und Informatikern für die passende 
Elektronik zu sorgen...

Ich liebe die Robotter-Technik und Fernlenk-Manipulatoren... wo man sich 
nach allen Windrichtugen auslassen kann.  Ich denke dabei nicht wirklich 
an Kriegsspielzeug...

Eher an solche Teile wie Katastrophenaufklärung und -bereinigung.

Ich bin dabei, ein Ladegerät zu bauen, welches 10 LiPoly Zellen (37V) vo 
einer 10kV oder 20kV Überlandleuitungen aufladen kann  Womit man einen 
elektrischen Octo-Copter nahezu endlos über die Landschaft fliegen 
lassen kann, ohne das der Vogel vom Host zurück muß.

Sprich der 30kg Schwere Octo-Copter setzt sich oben auf die Leitungen 
und wird aufgelaen und gleichzeitig guckt er sich mit ner 24 Mega Pixel 
Camera und IR Sensoren die Gegend an...

Das funktioniert tatsäckhlich und ist aus einer Erfahrung erwachsen, die 
ich bei der Armee gesammel habe.

Das ganze könnte auch eine ADAC-Verkehrsdrohne sein welche dann 
irgendwo auf einem Autobahnschild eine Vorrichtuung hat, wo sie sich 
automatisch aufladen kann oder so...

Alleine diese Idee hat mir und meinem Bekannten einen Sponsor 
eingebracht. Der ADAC könnte damit wesentlich mehr Autobahnen Überwachen 
und wesentlich billiger als mit den Schwerfälligen BK-117.

Ich habe soviel Militärkram im Kopf den man zivil einsetzen kann, das es 
für ein paar dutzend Ingenieure ein paar Jahre ausreicht...

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Fällt mir noch was ein:

Ich habe eine Bekannten in Offenburg welcher auch hier im Forum
herumgeistert und ich habe ihm schon vor ein paar Jahren gesagt,
das ich mit zwei (damals 24 Zoll) Moniteren einen elektronischen
Kartentisch gebaut habe (funktionsfähig) aber eigentlich nicht
weitermachen konnte, aufgrund eines fehlenden Herstellers für
Touchscreens.

Danach kam dann James Bond mit dem riesigen Touchscreen Tisch in
der MI6-Zentrale, dann eine türkische Action Serie und nun habe
ich sowwas mit nem einzelnen 30" oder so in der iranischen Action
Serie "Hooshe Siah" gefunden...

Ich würde an so nem Teil gerne weiterarbeiten, denn ich hätte
Kunden dafür...

Das Problem ist aber, das ich dezeit KEINEN Hersteller für 30"
Multi-Touchscreen Folien gefunden habe, ohne die das Project
sinnlos ist.

Grüße
Michelle

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  IGBT (Gast)

>Die militärischen Technologien zählen zu den fortgeschrittensten – an
>deinen Fähigkeiten dürfte also kein Zweifel bestehen.

Ohje! Du solltest Politiker werden, die dreschen auch den ganzen Tag 
solche hohlen Phrasen.

Wie willst du die WIRKLICHEN Fähigkeiten der Michelle (so es denn keine 
Fake ist) beurteilen, ohne sie je gesehen und live an einem Projekt 
arbeiten lassen hast. Das ist nix weiter als Wunschdenken und Klischees.

Und warst auch mal beim Militär und Scharfschützenausbilder. Hmmm, noch 
so ein High Potential, der im Zivilleben nicht so recht auf nen grünen 
Zweig kommt. Woran das wohl liegt . . . ?

Autor: IGBT (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Und warst auch mal beim Militär und Scharfschützenausbilder. Hmmm, noch
> so ein High Potential, der im Zivilleben nicht so recht auf nen grünen
> Zweig kommt. Woran das wohl liegt . . . ?

Das ist lange her - und das eine hat mit dem Anderen auch nicht viel zu 
tun.

Eine mögliche Richtung für Michelle wäre z.B. Medizintechnik - da gibt 
es z.B. Systeme die  automatisch quasi nach Fahrplan Knochenimplantate 
fräsen - auch sehr anspruchsvoll.

Ein Fake meinst du?

Stellen wir doch mal eine Testfrage:

Falk Brunner schrieb:
> Ohje! Du solltest Politiker werden, die dreschen auch den ganzen Tag
> solche hohlen Phrasen.

Würdest du mich denn wählen? :-)

Ok Testfrage an Michelle:

Michelle Konzack schrieb:
> Ich bin dabei, ein Ladegerät zu bauen, welches 10 LiPoly Zellen (37V) vo
> einer 10kV oder 20kV Überlandleuitungen aufladen kann  Womit man einen
> elektrischen Octo-Copter nahezu endlos über die Landschaft fliegen
> lassen kann, ohne das der Vogel vom Host zurück muß.

Woher nimmst du die Masse und wie isolierst du deinen 'Vogel' in dem 
HF-Feld gegen Fading?

Autor: dd (Gast)
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ich mach mal weiter

Tine Schwerzel schrieb:
> -wie lange ihr jetzt nix mehr habt
1jahr

> -wie alt ihr seid
28

> -wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Bachelor of Engineering in Mechatronik und Mikrosystemtechnik
+Ausgebildeter Mechatroniker (vor dem Studium)

> -was ihr vorher gemacht habt
Konstrukteur (3Monate), danach entlassung wegen Wirtschaftskrise

> -wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
> (oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
30k pro Jahr war mein Gehalt, 35k sehe ich als absolute Untergrenze

> -welche aktuelle Perspektive Ihr seht
200 Bewerbungen davon etwa 50% keine Antwort, etwa 25% direktabsagen 
ohne Gespräch, der Rest ist noch am laufen sieht aber nicht gut aus...

Stefan L. schrieb:
> - Wie viel Berufserfahrung
3Monate, wenn man keinen Job bekommt, bekommt man auch keine Erfahrung

> - Welche Region
Hessen, Wobei ich mich deutschlandweit bewerbe

> - Auch schon Angebote abgelehnt (Bewerbungsgespräch oder auch
> Jobangebote)? Wenn ja aus welchem Grund?
Ja beim TÜV Hessen, Grund: unter 30k+zu große Kosten für 
Sachverständigenprüfung und Führerscheine

Autor: Falk Brunner (falk)
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@IGBT (Gast)

>Eine mögliche Richtung für Michelle wäre z.B. Medizintechnik - da gibt
>es z.B. Systeme die  automatisch quasi nach Fahrplan Knochenimplantate
>fräsen - auch sehr anspruchsvoll.

Und schon längt überholt. Der Robodoc, der mit CNC Präzision 
Oberschenkelknochen fräßt, damit die Implantate zu 95% passen ist teuer 
und überflüssig. Hat man in der Praxis festgestellt. Ein guter Chirurg 
mit Handdfräsung schafft nur ca. 20% direkten Kontakt, das ist aber 
egal, der Rest wächst allein zusammen.

>Ein Fake meinst du?

>Stellen wir doch mal eine Testfrage:

Kindergartenunsinn. "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen"

>Würdest du mich denn wählen? :-)

Klar, ABwählen ;-)

MfG
Falk

Autor: IGBT (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Und schon längt überholt. Der Robodoc, der mit CNC Präzision
> Oberschenkelknochen fräßt, damit die Implantate zu 95% passen ist teuer
> und überflüssig. Hat man in der Praxis festgestellt. Ein guter Chirurg
> mit Handdfräsung schafft nur ca. 20% direkten Kontakt, das ist aber
> egal, der Rest wächst allein zusammen.

Ok - wusste ich nicht - das ist mir neu - kann ich mir aber vorstellen.

Nosokomial betrachtet auch besser oder bisher nicht untersucht?

Autor: S. B. (Gast)
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Ein Fake meinst du?
Das denke ich auch.

> Ich bin dabei, ein Ladegerät zu bauen, welches 10 LiPoly Zellen (37V) vo
> einer 10kV oder 20kV Überlandleuitungen aufladen kann  Womit man einen
> elektrischen Octo-Copter nahezu endlos über die Landschaft fliegen
> lassen kann, ohne das der Vogel vom Host zurück muß.
so, so, 10kV - bei einer Überlandleitung fließen ein wenig als 10 mA, 
nur mal so nebenbei.
Allein der Lichtbogen wird Deinen Vogel ganz schön schwarz aussehen 
lassen.

Autor: S. B. (Gast)
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wenig mehr als 10mA soll es heißen.
Also alles glaub ich nun auch nicht.

Autor: IGBT (Gast)
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Eben - selbst bei hochohmiger Ankopplung an welche Masse? dürfte das 
schwierig werden...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  IGBT (Gast)

>Eben - selbst bei hochohmiger Ankopplung an welche Masse? dürfte das
>schwierig werden...

Ach herje. Und das von jemand, der sich IGBT nennt und was von E-Technik 
verstehen will.

Zumindest theoretisch kannst du dich an die Oberleitung anzapfen, per 
Quad/Octocopter. Denn die meisten Leitungen sind 3 Phasig. Der Rest 
sollte klar sein.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  IGBT (Gast)

>Nosokomial betrachtet auch besser oder bisher nicht untersucht?

Keine Ahnung, das war eine Dokumentation vor einigen Jahren.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  S. B. (smoerre)

>so, so, 10kV - bei einer Überlandleitung fließen ein wenig als 10 mA,
>nur mal so nebenbei.

Was hat der Strom durch die Überlandleitung mit einer Anzapfung zu tun?

>Allein der Lichtbogen wird Deinen Vogel ganz schön schwarz aussehen
>lassen.

Woher soll der kommen? Schon mal Vögel auf der Hochspannungsleitung 
sitzen sehen? Und?

[ ] Du hast Ahnung von E-Technik.

MFG
Falk

Autor: IGBT (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Ach herje. Und das von jemand, der sich IGBT nennt und was von E-Technik
> verstehen will.

Du solltest darauf ja auch nicht antworten...ich wüsste auch wie man das 
machen könnte - nur ist die Frage ob unser Fake das wüsste...

Autor: g. b. (gunb)
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Klasse,

und wieder ein Thread von den immer gleichen Abweichlern total OT 
zugemüllt.
Komisch, dass ihr es nicht mal schafft, zwei Klicks zu machen und euren 
eigenen Thread aufzumachen. Fehlt euch wohl das Thema, wie?

Dieser heißt übrigens: "Wer von euch ist arbeitslos?"

Autor: IGBT (Gast)
Datum:

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Gun B. schrieb:
> und wieder ein Thread von den immer gleichen Abweichlern total OT
> zugemüllt.

Entspann dich - wir antworten hier auf Fragestellungen am Rande - das 
kommt vor und lässt sich nie vermeiden - man vertieft sich in eine 
Diskussion - gibt es hier einen Thread wo das nicht vorkommt?

Solange wir alle sachlich bleiben - ein paar Späße und Provokatioen am 
Rande seien erlaubt - lies einfach drüber über das was dich nicht 
interessiert.

Schreib doch mal einen qualifizierten Beitrag zu meinem Thread.

Also, wir bleiben alle cool, dann passiert keinem was :-)

Autor: S. B. (Gast)
Datum:

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> Was hat der Strom durch die Überlandleitung mit einer Anzapfung zu tun?
Sie möchte ja Ihre Lithium-Batterien damit aufladen - zum Aufladen 
brauche ich einen Ladestrom.

> Woher soll der kommen? Schon mal Vögel auf der Hochspannungsleitung
> sitzen sehen? Und?
Das ist schon richtig, da fließt ja auch kein Strom - nur hier soll ja 
was geladen werden.
Was passiert denn, wenn der Vogel die Flügel spreizt und nehmen wir mal 
an die parallele Leitung tangiert... puff, dann gibt's Grillhähnchen.
Erst einmal muß man die Ankopplung bewerkstelligen und dann auch noch 
den Ladestrom begrenzen ... bei 10kV viel Spaß dabei.
Also Hochspannung ist nicht mein Fachgebiet, aber ganz blöd bin ich dann 
doch nicht, hoffe ich wenigstens.

Autor: S. B. (Gast)
Datum:

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> Dieser heißt übrigens: "Wer von euch ist arbeitslos?"
diesmal gebe ich Dir recht.
Shake hands, ich hoffe mein Friedensangebot wird von Dir akzeptiert ?

Autor: g. b. (gunb)
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IGBT schrieb:
> Entspann dich - wir antworten hier auf Fragestellungen am Rande

Nein, dass sind wie üblich völlig aus dem Zusammenhang gerissene Themen, 
die mit dem Ausgangspost nichts zu tun haben. Wenn ich zur Post gehe, 
dann will ich auch keine Wurst kaufen, weil ich vielleicht den Metzger 
treffe.

> kommt vor und lässt sich nie vermeiden

Doch, wenn sich alle mal einfach an die einfachsten Regeln halten 
würden.

> - man vertieft sich in eine
> Diskussion - gibt es hier einen Thread wo das nicht vorkommt?

Dank Leuten wir dir!

IGBT schrieb:
> Solange wir alle sachlich bleiben - ein paar Späße und Provokatioen am
> Rande seien erlaubt - lies einfach drüber über das was dich nicht
> interessiert.

Irrtum, in Foren, die besser gepflegt werden, wird erst mal ne Anmeldung 
obligatorisch und wer sich wie du nicht an die Regeln hält, fliegt raus.

IGBT schrieb:
> Solange wir alle sachlich bleiben

Du bist nicht sachlich, du bist OT.

IGBT schrieb:
> Schreib doch mal einen qualifizierten Beitrag zu meinem Thread.

Ha, der Witz schlechthin. Lern's erst einmal selbst.

Autor: g. b. (gunb)
Datum:

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S. B. schrieb:
> Shake hands, ich hoffe mein Friedensangebot wird von Dir akzeptiert ?

Immer, warum nicht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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S. B. schrieb:

>Allein der Lichtbogen wird Deinen Vogel ganz schön schwarz
>aussehen lassen.

Nöö, das ist ja eben die Kunst, dafür die entsprechende Technik zu 
entwickeln. Eine Ingenieursaufgabe eben.

Im militärischen Ernstfall, wird es nur ein Problem geben, wenn dann 
binnen 10 Minuten alle Überlandleitungen ohne Strom sind...

Autor: S. B. (Gast)
Datum:

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> Immer, warum nicht
okay, dann gilt's :-)

>Im militärischen Ernstfall, wird es nur ein Problem geben, wenn dann
> binnen 10 Minuten alle Überlandleitungen ohne Strom sind...
Militärtechnik wäre ein interessantes Thema für einen neuen Thread.

Autor: Warmweiß (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Im militärischen Ernstfall, wird es nur ein Problem geben, wenn dann
> binnen 10 Minuten alle Überlandleitungen ohne Strom sind...

Bei den Feldstärken wäre doch ne induktive Aufladung möglich? 
Schließlich laden sich spannunglose Hochspannnunsleitungen durch ihre 
stromführenden Nachbarleitungen mit bis zu einigen kV auf.

Autor: IGBT (Gast)
Datum:

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S. B. schrieb:
> Militärtechnik wäre ein interessantes Thema für einen neuen Thread.

Stimme ich zu.

Gun B. schrieb:
> Du bist nicht sachlich, du bist OT.

Macht dir die Temperatur (OT) zu schaffen?
Nebenfrage - was ist bei dir OT? (Abkürzungswahnsinn)

Deine Kommentare zu meinen Anmerkungen qualifizieren dich aber auch 
nicht wirklich.

Gun B. schrieb:
> Doch, wenn sich alle mal einfach an die einfachsten Regeln halten
> würden.

Erklär mir doch bitte nochmal deine einfachsten Regeln - dann kann ich 
mich auch daran halten.

Danke.

PS: Ich bin grundsätzlich kooperativ.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
Datum:

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Falk Brunner schrieb:
> Wie willst du die WIRKLICHEN Fähigkeiten der Michelle (so es denn keine
> Fake ist) beurteilen, ohne sie je gesehen und live an einem Projekt
> arbeiten lassen hast. Das ist nix weiter als Wunschdenken und Klischees.
>
> Und warst auch mal beim Militär und Scharfschützenausbilder. Hmmm, noch
> so ein High Potential, der im Zivilleben nicht so recht auf nen grünen
> Zweig kommt. Woran das wohl liegt . . . ?

Das Problem von Mir und auch IGBT ist, das wir das, was wir bei der 
Armee gelernt haben in einem Zivilberuf umsetzen müssen.

Als Schafrfschüze weis ich nicht so recht, aber ich habe in Analysen und 
Elektronischer Aufklärung sowie Sicherheitssystmen gearbeitet und ich 
kenne jede menge Schwachstellen...

Ebenso hatten wir MEHRFACH bei der Armee massive Versorgunsgprobleme 
mit Energie wobei mobile Kommandostände ausfielen...  Nicht sehr Lustig 
wenn Du in einem Einsatz bist...

Nunja, Oberst Klein hatte ja auch zwei Tanker Wegputzen lassen...  Las 
jetzt mal ne massive Attacke der Taliban oder so erfolgen und den 
Versorgungsweg über zwei wochen abschneiden...  Dann Stehen die 
Stromgeneratoren.  (Die Militärbasis in Kandahar hat gerade mal 5 Tage 
Treibstoffreserven)

Nunja, ich arbeite an Autonomen Energieversorgunssystemen, 
Low-Energie Electronics, Sicherheitssysteme  und alles was das Leben 
(weitgehend) unabhängig macht.

Grüße
Michelle

Autor: g. b. (gunb)
Datum:

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IGBT schrieb:
> Nebenfrage - was ist bei dir OT? (Abkürzungswahnsinn)

Internetanschluss neu? Alter Hut, sollte man wissen, wenn man in Foren 
diskutiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Off-Topic

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Abk%C3%BCrz...

IGBT schrieb:
> Erklär mir doch bitte nochmal deine einfachsten Regeln - dann kann ich
> mich auch daran halten.

Zu Zeiten, als es noch kein WWW gab und User vor Beitritt ins Usenet 
und/oder Mailboxen sich erst anmelden mussten, um Beiträge schreiben zu 
können, gab es Regeln, die sie lesen und einhalten mussten, um nicht 
jeden Thread durch falsche Beiträge vollzumüllen. Der Admin hat das 
i.d.R. überwacht, wodurch auch themenbezogene Beiträge zustande kamen. 
Fehlgeleitete wurden und werden auch heute noch zurecht gelöscht oder 
vom Admin verschoben.
Das sind nicht "meine" Regeln, dass sind Regeln, die man kennen und 
wenigstens ansatzweise einzuhalten versuchen sollte, damit eben nicht in 
einem Beitrag über "Wer von euch ist arbeitslos" über Vögel auf der 
Stromleitung diskutiert wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet

Siehe Umgangsformen und Charta.

In diesem Forum gibt es viele Freiheiten, was sicher gut ist. Diese aber 
immer wieder dazu zu benutzen, anfangs sachlich geführte Beiträge total 
fehlzuleiten, nach dem Motto "ich weiss was, ich kann' ja mal 
schreiben", macht es denen, die sich am Header orientieren und beim 
Thema bleiben wollen, nicht leicht zum Thema auch verwandte Diskussionen 
zu führen.

.

Autor: g. b. (gunb)
Datum:

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Michelle Konzack schrieb:
> Das Problem von Mir und auch IGBT ist, das wir das, was wir bei der
> Armee gelernt haben in einem Zivilberuf umsetzen müssen.

Das Problem von dir ist, dass du auch total OT bist.
Gute Frau, mach doch einfach einen neuen Thread auf für DEINE Probleme 
und lass die, die hier konkret zum Thema "Wer von euch ist arbeitslos" 
lesen und schreiben möchten, dieses eben tun.

Die von dir geschilderten Probleme der Bundeswehr haben damit ABSOLUT 
nichts zu tun!

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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S. B. schrieb:
> Ein Fake meinst du?
> Das denke ich auch.
>
>> Ich bin dabei, ein Ladegerät zu bauen, welches 10 LiPoly Zellen (37V) vo
>> einer 10kV oder 20kV Überlandleuitungen aufladen kann  Womit man einen
>> elektrischen Octo-Copter nahezu endlos über die Landschaft fliegen
>> lassen kann, ohne das der Vogel vom Host zurück muß.
> so, so, 10kV - bei einer Überlandleitung fließen ein wenig als 10 mA,
> nur mal so nebenbei.

Wie meinen?

Da hängen mehrere Häuser dran und die Transformatoren bringen bis zu 3 
mal 100A = 24kW pro phase was dann bei 10kV aber immer noch 2,4A sind...

10kV Überlandleitungen machen gut 100A und die 20kV Teile 63A

> Allein der Lichtbogen wird Deinen Vogel ganz schön schwarz aussehen
> lassen.

???  Die Gummi-Isolierung die ich verwende ist durchslagssicher bis 50kV 
und wird auch in entsprechender dicke bei 110/220/380kV eingesetzt.

Luft hat eine Überschlagsfestigkeit von 100kV/m (das ist der Isolator 
bei Hochspannungsleitungen) und wenn Du drei Isaolatoren siehst, ist es 
eine 380kV Leitung

Der Gummi liegt bei gut 6mio Volt pro Meter und bei 1 cm währen das 
immer noch 60kV

Diese Dummisolierung des 10kV Testkopfs für mein Hameg Oszi hat auch 
keine 2mm isolierung.

Grüße
Michelle

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Warmweiß schrieb:

>Bei den Feldstärken wäre doch ne induktive Aufladung möglich?

Wie meinst du das?

>Schließlich laden sich spannunglose Hochspannnunsleitungen durch
>ihre stromführenden Nachbarleitungen mit bis zu einigen kV auf.

Ah, verstehe. Nee, sowas ist mitnichten ein idealer Trafo. Noch nicht 
mal was ähnliches. Da kannst du von der Leistung her vielleicht mal ne 
Glimmlampe dran zünden, mehr nicht.

Hier geht es ja darum, mit regulärer Power in aller kürzester Zeit den 
Akku wieder zu laden.


Gun B. schrieb:

>macht es denen, die sich am Header orientieren und beim
>Thema bleiben wollen, nicht leicht zum Thema auch verwandte
>Diskussionen zu führen.

Ein wenig Ausschweifung kann ein Thema mal vertragen. Aber dann auch 
wieder zum Ausgangspunkt zurück kehren, denn sonst geht es wie gestern 
hier:

Beitrag "Leiharbeit Ehrlose Abzockbande"

Da rührt sich seitdem keine Maus mehr, nachdem ein paar Gäste das Thema 
verseuchten, und die sich anscheinend danach auch nicht im Forum 
anmelden und einloggen wollen...

Autor: g. b. (gunb)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Da rührt sich seitdem keine Maus mehr, nachdem ein paar Gäste das Thema
> verseuchten, und die sich anscheinend danach auch nicht im Forum
> anmelden und einloggen wollen...

NA UND?

Dann rührt sich eben wieder dann was, wenn jemand was zum Thema zu 
schreiben hat! Wem tut's weh?

Gibt es euch das Recht, alle Threads, die ein paar Tage stehen, mit 
themenfremden Beiträgen zuzumüllen?

Da kannst du gleich beim Thema HAMEG Scopes weitermachen, der Link 
startete auch heute erst wieder nach Wochen.

Wozu das Ganze, ihr könnt doch einen eigenen themenbezogenen Thread 
aufmachen und macht dieses Forum nicht zu einem unbrauchbaren 
Müllhaufen, was es immer mehr wird.

Wo ist das Problem?

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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IGBT schrieb:
> Eben - selbst bei hochohmiger Ankopplung an welche Masse? dürfte das
> schwierig werden...

Interessiert doch keinen, denn erstens sind bei den Masten 4 Leiter 
inclusive Erde und zweites kannich auch zwischen den Phasen abzapfen.

Wo ist jetzt das problem bitte?

Da die Spannung sowieso gleich gerichtet wird und der elektronische 
wandler alles (0+400 Hz) verkraftet gibt es dort einfach keine Probleme.

Da das Lagdegerät Sekundär sowieso nut 50V mit 10A benötigt ist der 
elektronische Wandler relativ klein. Mist ist nur, das ich die 
notwendigen spezial Power-Induktoeren nicht selber herstellen kann und 
die Hochspannungs-Relais schweine teuer sind weil hermetisch abgedichtet 
und mit Öl gefüllt.

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Gun B. schrieb:
> Klasse,
>
> und wieder ein Thread von den immer gleichen Abweichlern total OT
> zugemüllt.
> Komisch, dass ihr es nicht mal schafft, zwei Klicks zu machen und euren
> eigenen Thread aufzumachen. Fehlt euch wohl das Thema, wie?
>
> Dieser heißt übrigens: "Wer von euch ist arbeitslos?"

Frage:

Wenn ein (Nachbar-) Staat einem die Firma gesemmelt hat und alles daran
sezt das man nicht mehr hochkommt, Du aber pervers resistent bist und
trotzdem weiter machst, Dein Einkommen anständig beim Finanzamt
registrierts, deine Umsatzsteuer anständig abführst, Du aber keinen
festen Wohnsitz hast und in einem selbst geauten High-Tech Mobilhome
wohnst das Du (mit genehmigung des Eigentümers) in der Botanik auf
einem Acker abgestellt hast, das Rathaus mit ihrem Ordnungsamt und der
Baubehörde Dir aufs Solardach sprint, weil das 22m² Wohn-Monster
(7,45x3x2,6m) zum aufstellen eine Baugehnehmigung benötigt...

...zählt man da auch als "offiziell Arbeitslos"?

Anm.:   Weil mich jemand gefragt hat, nein, das Finanzamt hällt meine
        Firma NICHT für ein Kleingewerbe und ich kann die MärchenSt
        ausweisen und außerdem habe ich eine Ust-ID.

        Bei wieviel tausend Euro liegt da eigentlich die Obergrenze?

        Mit meiner lezten "Sammelbestellung MoreTthanAll" und der
        gestarteten (ersten) Produktion am lezten Montag habe ich
        dieses Jahr bereits 27.500 Euro Netto-Umsatz gemacht.

Grüße
Michelle

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Gun B. schrieb:

>Dann rührt sich eben wieder dann was, wenn jemand was zum Thema
>zu schreiben hat! Wem tut's weh?

Stimmt, im Grunde hast du Recht. Die nichtssagenden Labersäcke, die ein 
völlig neues Faß aufmachen wollten, sind verschwunden.

Aber dieser Thread hier, ist ansonsten auch mein Thema. Bitte weiter 
oben nachschauen, da gibts einiges.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>dieses Jahr bereits 27.500 Euro Netto-Umsatz gemacht.

Umsatz ist kein Gewinn und ab 17500Euro (glaube ich) ist man erst
dann kein Kleingewerbetreibender mehr. Darunter schon. Mehr steht
aber im Wikipedia.
Wenn man mehr als 100 Euro im Monat zu Alg2 verdient und
interessanterweise soll es da einige Absetzmöglichkeiten geben,
werden dann von 100Euro bis 400 Euro 80% vom Amt kassiert und 20%
kannste behalten. Möglicherweise gibts noch andere 
Berechnungskonstrukte, vor allem Aufstockung.
Man muss eben formell Verluste machen. Bis ins letzte Detail weiss
ich leider noch nicht Bescheid weil das Amt damit nicht rausrückt.

Autor: g. b. (gunb)
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Michelle Konzack schrieb:
> Frage:
>
> Wenn ein (Nachbar-) Staat einem die Firma gesemmelt hat und alles daran
> sezt das man nicht mehr hochkommt, Du aber pervers resistent bist und
> trotzdem weiter machst, Dein Einkommen anständig beim Finanzamt
> registrierts, deine Umsatzsteuer anständig abführst, Du aber keinen
> festen Wohnsitz hast und in einem selbst geauten High-Tech Mobilhome
> wohnst das Du (mit genehmigung des Eigentümers) in der Botanik auf
> einem Acker abgestellt hast, das Rathaus mit ihrem Ordnungsamt und der
> Baubehörde Dir aufs Solardach sprint, weil das 22m² Wohn-Monster
> (7,45x3x2,6m) zum aufstellen eine Baugehnehmigung benötigt...
>
> ...zählt man da auch als "offiziell Arbeitslos"?
>
> Anm.:   Weil mich jemand gefragt hat, nein, das Finanzamt hällt meine
>         Firma NICHT für ein Kleingewerbe und ich kann die MärchenSt
>         ausweisen und außerdem habe ich eine Ust-ID.
>
>         Bei wieviel tausend Euro liegt da eigentlich die Obergrenze?
>
>         Mit meiner lezten "Sammelbestellung MoreTthanAll" und der
>         gestarteten (ersten) Produktion am lezten Montag habe ich
>         dieses Jahr bereits 27.500 Euro Netto-Umsatz gemacht.

Antwort: Frag das Amt. Deine Beiträge über 60kV und Armee und was du da 
alles gemacht hast und Durchschlagfestigkeit von Luft, die Iso deines 
Hameg-Tastkopfes und, und, und ...
haben mit dem Thema Arbeitslosigkeit jedenfalls keinen direkten Bezug, 
selbst wenn du's bist. Immer wieder die gleichen Ausreden.

Wir haben alle unsere Probleme mit Job, Druck, Familie, Geld, Gesundheit 
usw., der Eine mehr, der Andere weniger, aber wollten wir das alle hier 
schreiben, gäb's Chaos.


Trotzdem gute Nacht.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  S. B. (smoerre)

>> Was hat der Strom durch die Überlandleitung mit einer Anzapfung zu tun?
>Sie möchte ja Ihre Lithium-Batterien damit aufladen - zum Aufladen
>brauche ich einen Ladestrom.

Apfelmus ist Mus aus Äpfeln. Sehr aufschlussreich.

>> Woher soll der kommen? Schon mal Vögel auf der Hochspannungsleitung
>> sitzen sehen? Und?
>Das ist schon richtig, da fließt ja auch kein Strom - nur hier soll ja
>was geladen werden.

In der Tat.

>Was passiert denn, wenn der Vogel die Flügel spreizt und nehmen wir mal
>an die parallele Leitung tangiert... puff, dann gibt's Grillhähnchen.

Sicher, aber es gibt da eine Erfindung, namen Transformator, der kann 
aus 20kV 30V machen, und umgekehrt.

>Erst einmal muß man die Ankopplung bewerkstelligen und dann auch noch
>den Ladestrom begrenzen ... bei 10kV viel Spaß dabei.

[ ] Du kennst dich aus.

>Also Hochspannung ist nicht mein Fachgebiet, aber ganz blöd bin ich dann
>doch nicht, hoffe ich wenigstens.

Die Hoffung stirbt zuletzt. Uuups, pieeeeeeep. Das wars wohl ;-)

P S Und weil ein Trafo von 20kV auf 30V bei 50 auch bei kleinen 
Leistungen ein wenig groß und schwer ist, muss man sich was besseres 
ausdenken, aka, Schaltnetzteil. Aber auch das ist bei der Dimension 
alles andere als trivial.

Autor: smoerre (Gast)
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> P S Und weil ein Trafo von 20kV auf 30V bei 50 auch bei kleinen
> Leistungen ein wenig groß und schwer ist, muss man sich was besseres
> ausdenken, aka, Schaltnetzteil. Aber auch das ist bei der Dimension
> alles andere als trivial.
Du sagst es, zu groß, zu schwer und kostspielig - das war ja mein 
Einwand ;-)
Induktion spielt dabei auch noch eine Rolle.

Aber ist wie schon richtig angemerkt wurde, ein völlig anderes Thema.

Autor: User (Gast)
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Wäre da evtl. ein Kondensatornetzteil geeignet?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Mike Hammer schrieb:
>>dieses Jahr bereits 27.500 Euro Netto-Umsatz gemacht.
>
> Umsatz ist kein Gewinn und ab 17500Euro (glaube ich) ist man erst
> dann kein Kleingewerbetreibender mehr. Darunter schon. Mehr steht
> aber im Wikipedia.

Nicht, dass das hier falsch stehen bleibt ;-)

Am Anfang wird man automatisch anhand des zu erwartenden Umsatzes (gibt 
man im Erfassungsfragebogen des FAs an) als Kleinunternehmer (bis 17500€ 
BRUTTOUMSATZ) eingestuft. Man kann aber direkt zur Umsatzsteuer optieren 
(hab ich gemacht, gilt dann für 5 Jahre).
Wenn im aktuellen Jahr mehr als diese 17500 und im darauffolgenden 
wahrscheinlich auch mehr verdient wird (ich meine 50k€), stuft einen das 
FA dann automatisch in die Kategorie "mit USt." ein.

Die Kleinunternehmerregelung kann Michelle also getrost vergessen.

Wenn man hauptsächlich "Vorsteuerabzusberechtigte" beliefert, ist es mit 
USt. sowieso günstiger.

> Man muss eben formell Verluste machen.

Verluste sind immer gut ;-) solange dafür ein Gegenwert im Unternehmen 
entsteht. Deswegen ist EÜR eine feine Sache: keine Inventur, keine 
Bilanz. Ausgaben sind sofort Ausgaben, egal wie gut das Lager gefüllt 
ist ;-)

Autor: Lupin (Gast)
Datum:

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> Wenn ein (Nachbar-) Staat einem die Firma gesemmelt hat und alles daran
> sezt das man nicht mehr hochkommt

Du hast ein ganzes Land gegen dich? Als aufmerksamer Mitleser, habe ich 
das jetzt bereits mehrfach von dir gelesen. Leicht verbittert?

Autor: David ... (volatile)
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Michelle Konzack schrieb:

> Ich bin dabei, ein Ladegerät zu bauen, welches 10 LiPoly Zellen (37V) vo
> einer 10kV oder 20kV Überlandleuitungen aufladen kann  Womit man einen
> elektrischen Octo-Copter nahezu endlos über die Landschaft fliegen
> lassen kann, ohne das der Vogel vom Host zurück muß.
>
> Sprich der 30kg Schwere Octo-Copter setzt sich oben auf die Leitungen
> und wird aufgelaen und gleichzeitig guckt er sich mit ner 24 Mega Pixel
> Camera und IR Sensoren die Gegend an...

Ah Mist, wieso bin ich darauf nicht gekommen? Dann kaeme man endlich 
weiter mit den Dingern :) Poste doch mal den Schaltplan :D (als ob)

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Mike Hammer schrieb:
>>dieses Jahr bereits 27.500 Euro Netto-Umsatz gemacht.
>
> Umsatz ist kein Gewinn und ab 17500Euro (glaube ich) ist man erst
> dann kein Kleingewerbetreibender mehr. Darunter schon. Mehr steht
> aber im Wikipedia.
> Wenn man mehr als 100 Euro im Monat zu Alg2 verdient und
> interessanterweise soll es da einige Absetzmöglichkeiten geben,
> werden dann von 100Euro bis 400 Euro 80% vom Amt kassiert und 20%
> kannste behalten. Möglicherweise gibts noch andere
> Berechnungskonstrukte, vor allem Aufstockung.
> Man muss eben formell Verluste machen. Bis ins letzte Detail weiss
> ich leider noch nicht Bescheid weil das Amt damit nicht rausrückt.

Also Du hast auch keine Antworkt darauf erhalten?

Hier is es genauso.  Ich habe die gefragt wie das ist, wenn ich ALG2 
habe und damit eine Firma gründe...  Die geben einfach keine Antwort!

Mir haben die auch vorgeworfen das ich meh als 100 Euro gemacht habe, 
aber wollten mein Werkzeug und Elektronicschen Apperate nicht als 
Ausgaben ansehen, weshalb ich dann eben über 600 euro Pro Monat neben 
dem ALG2 hatte...

Ich warte mal ab, wie das Sozial-Gericht in Freiburg den Kauf meines 
HM2008, meiner Wr3000, etc., beurteilt...  das waren insgesammt über 
9000 Euro netto!  Außerdem hat mitr Di Kommunale angekreidet, das ich 
mir Privat 5000 Euro geliehen habe...  Wenn ich soviel Geld habe, 
brauche ich ja keine ALG2...

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Falk Brunner schrieb:
> P S Und weil ein Trafo von 20kV auf 30V bei 50 auch bei kleinen
> Leistungen ein wenig groß und schwer ist, muss man sich was besseres
> ausdenken, aka, Schaltnetzteil. Aber auch das ist bei der Dimension
> alles andere als trivial.

Jo, aber haste alleine schon mal die Preise der PowerMOSFET gesehen, 
welche dann mit den 20kV umgehen können?  Da biegst es dir die Zehnägel 
auf!

Ich finde es nett, das es Firmen gibt die sowas entwickeln und 
herstellen, aber die nutzen dann damit ganz kräftig das "Monopol" aus...


Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Lupin schrieb:
> Du hast ein ganzes Land gegen dich? Als aufmerksamer Mitleser, habe ich
> das jetzt bereits mehrfach von dir gelesen. Leicht verbittert?

Ich habe ein gravierendes Problem mit der Prefektur von Strasbourg seit 
1999 und der Gründung meiner ersten Firma, was der France Telecom mit 
dem DSL-Project im wege stand sowie der Firma "CyberCable Strasbourg" 
(ne schrottige Firma mit jede menge Schulden) bei der der damalige 
Prefect einer der Hauptaktionäre war und an einen neiuen eigner Noos 
verkauft werden sollte => Gig ium einen Betrug in der höhe von 1,5mrd FF 
~230mio Euro).

Ich bin mit meinem Internet Service (FunkLAN) einfach geplättet worden 
mit entzug meiner "Carte de Sejour" und Arbeitsgenehmigung, keine 
Genehmigung zur Gründung einer Firma, annonyme denunzierung ich sei dei 
Mörderin von Kehl (=> 3 Wochen unschuldig U-Haft in DE weil ich meinen 
festen Wohnsitz in FR habe und somit Fluchtgefahr bestand) und weiteres 
inclusive dem verschwinden meiner 8 jährigen tochter Veronika in 
Strasbourg am 2000-01-17 wofür ich nochmal in den Knast einfuhr, obwohl 
ich während der Zeit in DE im Knast war..  Das ermittlungsverfahren zum 
Kidnaping meiner Tochter wurde von der Offenburger Kriminalpolizei am 
2009-04-09 erst mal aufgenommen, nachdem das deusche Jugendamt bei mir 
anfragte wo meine Tochter geblieben ist...  Hat mich dan nochmal 2 
Wochen Knast gekostet ohne Schadenersatz...

Und ich gehe mal davon aus, das Du nicht weist, was ein Prefect in 
Frankreich ist und was der alles kann und darf.

Derzeit stehen wegen Korruption und Amtsmißbrauch 14 vor dem Kadi...

Der Prefect ist Chef der Polizei usw...

Grüße
Michelle

Anm.: Der Staat hat genug Möglichkeiten jemand total fertig zu
      machen auch wenn Du unschuldig bist. Alleine die Tatsache
      das meine Name in Verbindung mit den Frauenmorden in Kehl,
      bzw., der Wanzenau/Strasbourg erwähnt wurde, hat mich 80%
      meiner damaligen Kunden gekostet.  Der französische Staat
      verzögert aber seitdem das Verfahren am Verwaltungsgericht
      in Strasbourg womit ich auch keine Europa-Klage einreichen
      kann wegen einer nicht abgeschlossenen Klage in Frankreich.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michelle Konzack schrieb:
> Mir haben die auch vorgeworfen das ich meh als 100 Euro gemacht habe,
> aber wollten mein Werkzeug und Elektronicschen Apperate nicht als
> Ausgaben ansehen, weshalb ich dann eben über 600 euro Pro Monat neben
> dem ALG2 hatte...
>
> Ich warte mal ab, wie das Sozial-Gericht in Freiburg den Kauf meines
> HM2008, meiner Wr3000, etc., beurteilt...  das waren insgesammt über
> 9000 Euro netto!  Außerdem hat mitr Di Kommunale angekreidet, das ich
> mir Privat 5000 Euro geliehen habe...  Wenn ich soviel Geld habe,
> brauche ich ja keine ALG2...

Schonmal was von korrekt abschreiben gehört? Messmittel dürften wohl 
jenseits 4 Jahre Benutzungsdauer liegen. Dann kannst du dir ja 
ausrechnen, wieviel das im Monat ausmacht.

Wenn man Unternehmer ist, aber noch nicht einmal die grundlegensten 
Dinge beherrscht, kann das eigentlich nur schiefgehen. Und dann noch das 
Sozialgericht dafür bemühen...

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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David ... schrieb:
> Ah Mist, wieso bin ich darauf nicht gekommen? Dann kaeme man endlich
> weiter mit den Dingern :) Poste doch mal den Schaltplan :D (als ob)

Machste Du was mit Quad/Octo-Coptern oder so?

Ich habe auf dem Internet jede menge Webseiten gefunden die so
Leichtteile bauen, aber auch interessante Videos auf YouTube.

Die 24 MPixel Camera und der IR-Wärmebild-Sensor sind wie üblich
in der Branche NDA.  :-(

Währe zu schön, wennd ie jeder bekommen könnte.

Bin auf der Suche nach gruppen oder Hobby-Bastlern in der Region
die so Modell-Drohnen und ähnliches bauen.

Grüße
Michelle

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Sagt mal, könntet Ihr bitte mit diesem Off-Topic-Gemülle aufhören? 
Welche Relevanz hat die Farge ob es 20 kV Mosfets gibt für das Thema 
"Wer von euch ist arbeitslos?"

Richtig. Gar keine. Und deshalb, diskutiert bitte hier weiter:

Beitrag "Octocopter auf der Überlandleitung und Militärtechnik"

Die Fantastereien von Michelle glaubt eh keiner, 1. ist ihre Webseite 
eine seltsame IT Seite und kein Militärtechnikunternehmen, 2. 
Scharfschütze und vergiftet und im Koma, dass ich nicht lache und 3. hat 
sie den Unfug mit dem Überlandleitungsladen einen Tag nach diesem 
Blog-Post veröffentlicht:
http://hackaday.com/2010/06/28/cameras-perch-on-po...

Wuhu, was für ein Zufall.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Stefan L. schrieb:
> Schonmal was von korrekt abschreiben gehört? Messmittel dürften wohl
> jenseits 4 Jahre Benutzungsdauer liegen. Dann kannst du dir ja
> ausrechnen, wieviel das im Monat ausmacht.

Als ich die Sachen gekauft hatte war meine Firma noch garnicht
angemeldet womit die Sache mit der Anscreibunghinfällig it,
denn die Geräte sind dementsprechen Wochen später als Kapital
in die Firma  eingegangen.

> Wenn man Unternehmer ist, aber noch nicht einmal die grundlegensten
> Dinge beherrscht, kann das eigentlich nur schiefgehen. Und dann noch das
> Sozialgericht dafür bemühen...

Deswegen dürfen sie trotzdem einen 5000 Euro Privat-Kredit nicht
als Einkommen bewerten...  Außerdem MUSSTE ich den Kredit ja
aufnehmen, weil die  Komunale sich ja geweigert hat, mir bei
einem Neueinstieg in DE zu helfen.

Das Regierungspresidium in Freiburg hat mir jedendfals dringend
zu einer Klage geraten

Grüße
Michelle

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michelle Konzack schrieb:

> Als ich die Sachen gekauft hatte war meine Firma noch garnicht
> angemeldet womit die Sache mit der Anscreibunghinfällig it,
> denn die Geräte sind dementsprechen Wochen später als Kapital
> in die Firma  eingegangen.

Im Zuge der Unternehmensgründung kannst Du selbstverständlich auch 
vorher Geräte anschaffen/Kosten verursachen und diese auch ganz normal 
abschreiben/geltend machen (sog. "vorweggenommene Betriebsausgaben").

Wenn das halbwegs plausibel dargelegt werden kann, ist das überhaupt 
kein Problem.

Aber: so etwas sollte man wissen, wenn man sich selbstständig macht.

Chris D.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Aber: so etwas sollte man wissen, wenn man sich selbstständig macht.

Dafür hat man gewöhnlich einen Steuerberater der mit solchen
Informationen wie z.B. Investitionen und Abschreibung rüber kommt.
Der lässt dann einen Kredit auch als Antivermögen in die Bücher
einfließen und beurkundet das auch gegenüber dem Amt. Wichtig ist
das Privatvermögen und Firmenvermögen getrennt werden und bleiben.
Investionen:
Man kann so was auch als berufsbezogene Ausgabe u.U. geltend machen.
In aller Regel akzeptieren die Finanzämter solche Ausgaben wenn die
nicht länger als ein Jahr zurück liegen.

@Michelle
Ich finde auch das diese Schauergeschichten und Schicksalsschläge
gar nicht hierher gehören. Das hat nichts mit dem Thema zu tun.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Dafür hat man gewöhnlich einen Steuerberater der mit solchen
> Informationen wie z.B. Investitionen und Abschreibung rüber kommt.

Ja eben, man sollte sich schon informieren, bevor man einfach so aus 
Spaß vierstellige Beträge ausgibt.

Ganz sollte man sowas einem Steuerberater sowieso nicht überlassen. 
Gerade das Thema Abschreibungen ist extrem wichtig und für Investitionen 
entscheidend - da sollte man schon selbst etwas davon verstehen.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Tine Schwerzel schrieb:
> Die Fantastereien von Michelle glaubt eh keiner, 1. ist ihre Webseite
> eine seltsame IT Seite und kein Militärtechnikunternehmen,

Meine Hauptfirma ich die

    TDNet Holding UG

und mit Tochtergesellschaften in form der
    itsysems@tdnet
    existiert seit 11 Jahren
    (anfänglich unter dem Namen "Michelles Internet Service")
        http://www.itsystems.tamay-dogan.net/
    TDWave
    existiert seit 7 Jahren in Marokko, seit 3 Jahren im Iran
    und seit leztem Jahr in Deutschland
        http://www.itsystems.tamay-dogan.net/

    electronica@tdnet
    existiert eigentlich seit leztem Jahr
        http://www.electronica.tamay-dogan.net/

    energia@tdnet
    existiert seit 7 Jahren in Marokko, seit 2 Jahren im Iran
    und seit leztem Jahr in Deutschland und ein neues Project
    mit einem arabischen Freund ist in Bahrain geplant
        http://www.energia.tamay-dogan.net/

> 2.
> Scharfschütze und vergiftet und im Koma, dass ich nicht lache und

Ich habe nie behauptet das ich Scharfschütze war.
Ich was beim 2ten Regiment Parachutiste und meine
Companie war die CEA (Compagnie d’Eclairage et d’Appui)

> 3. hat
> sie den Unfug mit dem Überlandleitungsladen einen Tag nach diesem
> Blog-Post veröffentlicht:
> http://hackaday.com/2010/06/28/cameras-perch-on-po...

Die Webseite kannte ich noch nicht!

> Wuhu, was für ein Zufall.

Ich arbeite mite einem Bekannten seit lezteme Jahr zusammen aan dem 
Octo-Copter welcher schon seit über 4 Jahre "under construction" von ihm 
ist.

Und Infos, das die US-Army selber sowas entwickelt bzw contractoren und 
Sonstige, findet man im Intenet seit gut 10 Jahren...

Also blubber hier nicht rum.

Wenn das Problem mit der Energie-Aufnahme gelößt ist, kann das 
entscheidend für die Entwicklung von Automatischen 
Überwachungs-Einrichtungen sein.

Achja schau Dir mal auf YouTube oder images.google.com die Landgestüzten 
automatischen Robotter Drohnen mit ihren Waffensystemen an...  Dazu gibt 
es sogar ne Ausschreibung des Pentagons direkt auf deren Webseite...

Die US-Armee benötigt leichtere Fahrzeuge, mehr Bewaffung und längeren 
Energie-Haushalt.

[ ]  Du weist, das Du mit Rüstungsaufträgen schweine Geld verdienen
     kannst, wenn Du die richtige Idee/Erfindung hast.

Grüße
Michelle

Autor: Backflow (Gast)
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>Die US-Armee benötigt leichtere Fahrzeuge, mehr Bewaffung und längeren
>Energie-Haushalt.

Die US-Regierung vergibt bevorzugt Aufträge an Firmen, die im Iran und 
Marokko aktiv sind?

Autor: netb (Gast)
Datum:

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Meine Güte! Der Thread ist hier völlig aus dem Ruder gelaufen! Warum 
könnt ihr euer Off-Topic-Zeugs nicht woanders bereden? Ist es wirklich 
so schwer einen neuen Thread aufzumachen?

Autor: IGBT (Gast)
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Michelle Konzack schrieb:
> Wenn das Problem mit der Energie-Aufnahme gelößt ist, kann das
> entscheidend für die Entwicklung von Automatischen
> Überwachungs-Einrichtungen sein.

Dürfte schwierig sein wenn man nicht mal die Grundlagen versteht:

Michelle Konzack schrieb:
> Der Gummi liegt bei gut 6mio Volt pro Meter und bei 1 cm währen das
> immer noch 60kV

Wo hast denn das falsch abgeschrieben oder wie falsch berechnet?

Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

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Tine Schwerzel schrieb:
> Die Fantastereien von Michelle glaubt eh keiner, 1. ist ihre Webseite
> eine seltsame IT Seite und kein Militärtechnikunternehmen, 2.
> Scharfschütze und vergiftet und im Koma, dass ich nicht lache und 3. hat
> sie den Unfug mit dem Überlandleitungsladen einen Tag nach diesem
> Blog-Post veröffentlicht:
> http://hackaday.com/2010/06/28/cameras-perch-on-po...

Hmm, da lag ich mit meinen Vorschlag gar nicht so daneben. :/

Autor: g. b. (gunb)
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netb schrieb:
> Meine Güte! Der Thread ist hier völlig aus dem Ruder gelaufen! Warum
> könnt ihr euer Off-Topic-Zeugs nicht woanders bereden? Ist es wirklich
> so schwer einen neuen Thread aufzumachen?

Vergiss es, habe ich oben auch schon versucht, so lange der Admin pennt, 
werden die Psychos hier wohl weiter ihren Privatthriller drehen.

Kein Wunder, wenn DIE arbeitlos sind, wenn sie die einfachsten 
Grundsätze nicht einmal kapieren.

Autor: Иван S. (ivan)
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Tine Schwerzel schrieb:
> jepp, ic dachte Uhu, Willem und Ivan hätten auch grad nix...

Korrekt, liebe Richtigkeit. Leider war ich in den letzten Wochen 
(Monaten?) hier aus privaten Gründen nicht mehr aktiv, möglicher Weise 
sind mir daher interessante Freds durch die Lappen gegangen. Dieser hier 
ist mir zufällig bei einer Suche in's Auge gesprungen, daher hier meine 
Datae:

Tine Schwerzel schrieb:
> -wie lange ihr jetzt nix mehr habt

Letzte berufliche Betätigung im April 2009, im gleichen Zeitraum 
Krankheitsfall. Ergo damals im Krankenstand gekündigt. Zwischen Mai und 
August 2009 arbeitslos, ab Ende August Krankenhausaufenthalt. In Folge 
seit September 2009 bis Ende Juno 2010 Krankenstand. Seit erstem Julei 
2010 befristet bis Ende QI/2012 pensioniert.

> -wie alt ihr seid

Zwischen 25 und 30. Näher an der 30.

> -wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)

Hauptschulabschluß mit ausgezeichnetem Erfolg. (Bitte beachten: 
Österreichisches Schulsystem, hier gibt es keine Real- oder 
Mittelschule).
Staplerschein
MCSE für Windows 2000 (zählt also nicht mehr)

> -was ihr vorher gemacht habt

Chronologisch:
Lagerist, Staplerfahrer und Warenausgangskontrolle im Sanitärbereich
Telefonist ("Call Center Agent National & International")
Schulbusfahrer für behinderte Kinder (12-monatiger Zivildienst)
Hochregal-Staplerfahrer im Lager eines bekannten Möbelhauses
Tankwart (Mädchen für Alles, vorwiegend Shopbetreuung und Kassa)
SEFMA - Secound Executive Facility Managment Agent (Mädchen für Alles)

> -wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet

Kollektivvertrag. Im ernst, die Frage ist nicht so einfach zu 
beantworten.
Tankstellenlohn waren nicht ganz 6 Euro Brutto pro Stunde, beim 
Möbelhaus bekam ich ziemlich genau 1000 p.M. für 2er-Schicht + jeden 
zweiten Samstag.

> -welche aktuelle Perspektive Ihr seht

Die nächsten 2 Jahre (im Rahmen des Möglichen) geniessen, dann auf 
Verlängerung bzw. Entfristung der Pensionierung hoffen. Bei rapider 
Besserung des Gesundheitszustandes eventuell höhere Lehranstalt für 
Elektrotechnik besuchen. Aber in nächster Zeit kann sich vieles ändern. 
Früher habe ich zu viel in die Zukunft geplant und bin überproportional 
oft schlecht damit gefahren.

Gruß, Iwan

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Иван S. schrieb:

>Tankstellenlohn waren nicht ganz 6 Euro Brutto pro Stunde,
>beim Möbelhaus bekam ich ziemlich genau 1000 p.M. für
>2er-Schicht + jeden zweiten Samstag.

6€ Brutto, ergibt bei 170 Stunden Vollzeit monatlich 1020€ brutto, sind 
vielleicht 700-800€ netto. Wie kann man damit leben? Hier in D sind 
solche Leute als Hartz-IV-Aufstocker bekannt, denn bei der Zeitarbeit 
liegen die Löhne auch um 6,50€ brutto. Wer eine Mietwohnung hat, und 
kein weiteres Einkommen im Haushalt, kann damit niemals über die Runden 
kommen.

Beim Möbelhaus, war es ja auch nicht mehr.

>Bei rapider Besserung des Gesundheitszustandes eventuell
>höhere Lehranstalt für Elektrotechnik besuchen.

Irgend sowas solltest du noch veranstalten. Hast du eigentlich einen 
Ausbildungsberuf?

Autor: Иван S. (ivan)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> 6€ Brutto, ergibt bei 170 Stunden Vollzeit monatlich 1020€ brutto, sind
> vielleicht 700-800€ netto.

Von der Richtung her richtig, aber trotzdem nicht ganz korrekt. Ich bin 
immer mit ungefähr 800 ausgestiegen bei 140 Stunden.

> Wie kann man damit leben?

Schwer und sparsam :-) Naja, das ist eben das Lohnniveau beim 
Proletariat. Wer am meissten arbeitet bekommt am wenigsten Lohn, das ist 
doch allgemein bekannt. Die alleinerziehende Putzfrau muss eben zusehen, 
wie sie über die Runden kommt. Wer irgendwo im Vorstand oder gar im 
Aufsichtsrat sitzt, braucht nur einmal in der Woche (wenn überhaupt) das 
Händchen hochheben und geniesst den Rest der Woche beim herumbrausen mit 
dem von der Firma gesponsortem SLK. Einer der Gründe, warum ich Mitglied 
bei der KP bin.


> Wer eine Mietwohnung hat, und kein weiteres Einkommen im Haushalt, kann
> damit niemals über die Runden kommen.

Ich schäztze grob, daß 80% der Erwerbstätigen hierzulande mit einem 
Betrag zwischen 900 und 1300 aussteigen. Es muß  also gehen. 
Andererseits gibt es bei uns ja auch noch ein Urlaubs- und 
Weihnachtsgeld, das gibt es bei Euch ja angeblich nicht. Insofern 
relativiert sich das wieder ein bisschen. Dafür ist bei euch die MwSt 
wieder geringer und man könnte ewig mit dem für und wieder hin- und 
herkreisen :-)

> Hast du eigentlich einen Ausbildungsberuf?

Negativ.

Liebe Grüße aus dem Südosten, "Dein" Iwan

Autor: loop (Gast)
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>Wie lange ihr jetzt nix mehr habt
Seit sechs Jahre

>Wie alt ihr seid
42

>Wie ihr qualifiziert seid (Diplom, Master, Bachelor in XY,...)
Dipl.-Ing.(FH) Ingenieur/Informatiker

>Was ihr vorher gemacht habt
Test- und Qualitätsmanagement, Rechenzentrum, Support(2nd/3rd-Level), 
Hardware, Software, ......

>Wieviel Lohn ihr als Untergrenze für eine Beschäftigung betrachtet
>(oder lasst es weg, wenn das zu privat ist)
40-50 TEUR p.a.

>Welche aktuelle Perspektive Ihr seht
Perspektive? Mehrere Personaler haben zu mir gesagt: "In ihrem Alter 
wollen sie noch arbeiten? Das wollen sie sich noch antun? Sie stehen 
doch kurz vor der Rente. - Lassen sie mal, wir haben da noch ein paar 
jüngere Bewerber."
Und da war ich noch nicht einmal 40!

>Welche Region
1xxxx

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Schon erstaunlich was da so für Stilblüten sich auftun.
Da sollte man schwer bewaffnet hingehen und dann gleich
zur Selbstjustiz greifen wenn diskriminiert wird.
Das schreit ja schon fast nach einen Aufstand.
Viva la Revolution.

>Seit sechs Jahre
Und, haste nur Trübsal geblasen?

>Perspektive? Mehrere Personaler haben zu mir gesagt...
Tja, hätte man wohl vorher wissen müssen das das nur Idioten
sind die leichte Opfer suchen.

Wie wäre es denn mal damit seine Talente selbständig zu vermarkten
und diesen Sumpf Namens Arbeitsmarkt trocken zu legen?
Heißt ja nicht umsonst ABHÄNGIG...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@loop:

Willkommen.

>>Wie lange ihr jetzt nix mehr habt
>Seit sechs Jahre

Mann, das wird schon echt haarig. Bei mir ist es noch die Hälfte etwa.

Personaler fragen mich immer wieder, welche Fortbildungskurse ich in der 
Zeit machte. Negativ, denn im Umkreis von 300km werden hier nur Töpfer- 
und Kochkurse angeboten, für alles andere müßte ich auf eigene Kosten 
weit reisen, das ist ein echtes Kostenproblem. D.h., auf Vorschuß, den 
man nicht garantiert auch erstattet bekommt, bzw. lange warten muß.

Wie schlägst du dich so durchs Leben?

Autor: Lupin (Gast)
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> >Welche Region
> 1xxxx

Da liegt wohl schon das Problem.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Personaler fragen mich immer wieder, welche Fortbildungskurse ich in der
> Zeit machte. Negativ, denn im Umkreis von 300km werden hier nur Töpfer-
> und Kochkurse angeboten, für alles andere müßte ich auf eigene Kosten
> weit reisen, das ist ein echtes Kostenproblem.

Ein Fernstudium kann man überall machen; ohne große Reisekostenaufwände.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Ein Fernstudium kann man überall machen; ohne große Reisekostenaufwände.
Ein Fernstudium ist nicht das selbe wie ein Fortbildungskurs.
Kommt halt auf Inhalte, Kosten und Dauer an. Wer eine Ausbildung
(erfolgreiches Studium) bereits hat, der braucht allenfalls noch
ein paar Kurse um seine Qualifikation etwas zu erweitern.
Seltsamerweise bieten dann die Personaler eben keinen Job
an mit Themen die man gerade gelernt hat. Mir kommt das so vor
als wenn die nur auf die Lernfähigkeit und den aktuellen
Leistungsnachweisen schielen. Da könnte man auch Metaphysik
studieren und die Deppen wären hell auf begeistert.

Wer sich von diesen Leuten herum schubsen lässt muss sich dann
nicht beschweren wenn sein Leben den Bach runter geht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan L. schrieb:

>Ein Fernstudium kann man überall machen; ohne große
>Reisekostenaufwände.

Ich hatte der Agentur ja sogar angeboten, freiwillig noch ein 
Präsenzstudium an einer nahe gelegenen FH zu absolvieren. Aber, das 
wurde abgelehnt, sowas ist nämlich kein Kurs, und der Teilnehmer steht 
nicht sofort dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Obwohl das völliger 
Blödsinn ist, denn mittlerweile könnte ich ein Studium fast um haben, 
weil das mit der täglichen Verfügbarkeit eben bisher nichts wurde.


Mike Hammer schrieb:

>Seltsamerweise bieten dann die Personaler eben keinen Job
>an mit Themen die man gerade gelernt hat.

Genau das ist es doch: Du lernst Thema A, und bekommst eher einen Job 
mit Thema B.

>Mir kommt das so vor als wenn die nur auf die Lernfähigkeit
>und den aktuellen Leistungsnachweisen schielen.

Und die Anzahl der Leistungsnachweise, die Mappe sollte möglichst schön 
prall voll sein.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ich hatte der Agentur ja sogar angeboten, freiwillig noch ein
> Präsenzstudium an einer nahe gelegenen FH zu absolvieren. Aber, das
> wurde abgelehnt, sowas ist nämlich kein Kurs, und der Teilnehmer steht
> nicht sofort dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Nachdem, was ich gehört habe, ist ein Teilzeitstudium problemlos 
möglich. Ein Fernstudium sollte dann erst recht drin sein. Das ist aber 
möglicherweise auch eine Frage des Auftretens und der 
Argumentationsweise.

Mike Hammer schrieb:
> Ein Fernstudium ist nicht das selbe wie ein Fortbildungskurs.

Natürlich ist ein Fernstudium etwas anderes; man kann davon ausgehen, 
dass es höher bewertet wird als irgendeine x-beliebige Fortbildung.

> Wer eine Ausbildung
> (erfolgreiches Studium) bereits hat, der braucht allenfalls noch
> ein paar Kurse um seine Qualifikation etwas zu erweitern.

Gerade wenn das letzte Studium möglicherweise schon Jahrzehnte 
zurückliegt ist das doch genau die richtige Möglichkeit zu beweisen, 
dass man noch fähig ist, sich neues Wissen schnell anzueignen und man 
eben nicht auf dem Wissensstand von seinem Diplom stehengeblieben ist.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Gerade wenn das letzte Studium möglicherweise schon Jahrzehnte
>zurückliegt ist das doch genau die richtige Möglichkeit zu beweisen,
>dass man noch fähig ist, sich neues Wissen schnell anzueignen und man
>eben nicht auf dem Wissensstand von seinem Diplom stehengeblieben ist.
Prinzipiell richtig, aber mich stört der Begriff "beweisen".
Ich bin der Ansicht das hier eine extreme Schieflage vorhanden ist
in den Ansichten was wer zu verlangen und wer was zu beweisen hat.
Hier ist das Anspruchsdenken der Arbeitergeber und auch der sonstigen
Personaler um ein vielfaches zu hoch im Vergleich zu dem was ein
Bewerber verlangen bzw. erwarten kann. Man kann das nämlich auch ins 
Unendliche steigern.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Prinzipiell richtig, aber mich stört der Begriff "beweisen".
> Ich bin der Ansicht das hier eine extreme Schieflage vorhanden ist
> in den Ansichten was wer zu verlangen und wer was zu beweisen hat.
> Hier ist das Anspruchsdenken der Arbeitergeber und auch der sonstigen
> Personaler um ein vielfaches zu hoch im Vergleich zu dem was ein
> Bewerber verlangen bzw. erwarten kann. Man kann das nämlich auch ins
> Unendliche steigern.

Das halte ich eine sehr problematische Einstellung für einen 
Arbeitslosen.

So etwas ist eben eine Besonderheit, ein Alleinstellungsmerkmal, die 
einem vielleicht eine Chance eröffnen kann. Es geht weniger um die 
Erwartungshaltung der Unternehmen als um das Angebot, das man dem 
Unternehmen damit gibt.

Man bekommt eben nichts mehr geschenkt. Wieso sollte man nur weil man 
vor zig Jahren studiert hat von jedem Unternehmen mit einem roten 
Teppich empfangen werden? Früher was das vielleicht einmal so, aber man 
muss sich eben anpassen.

Außerdem kann man es ebenfalls als einen Beweis für sich selbst sehen, 
dass man eben noch so leistungsfähig ist und mit den Jungen mithalten 
kann. Mit der Einstellung, dass man das nicht muss weil man ja so viel 
Erfahrung hat, kommt man sehr wahrscheinlich nicht wirklich weiter.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan L. schrieb:

>Nachdem, was ich gehört habe, ist ein Teilzeitstudium
>problemlos möglich. Ein Fernstudium sollte dann erst
>recht drin sein. Das ist aber möglicherweise auch eine
>Frage des Auftretens und der Argumentationsweise.

Hast du da nähere Info, z.B. Links, auf die ich mich da berufen könnte?

Denn, mir wurde schon mehrmals ausdrücklich und ausführlich erklärt, daß 
ein Studium und Arbeitslosigkeit sich vollständig widersprechen, und es 
deshalb nicht geht. Sonst käme ja jeder arbeitslose Akademiker auf die 
Idee für ein weiter führendes Studium mit Hartz-IV sozusagen als BaFöG. 
Aber dem ist nicht so. Mit dem Tag, wo ich ein Studium beginnen würde, 
würde ich sofort vom Amt und der Arbeitslosigkeit und allen Leistungen 
des Amtes befreit, auch aus der Rentenanrechnungszeit, und aus der 
Arbeitslosenstatistik genommen. Keine Panik, ich sprach das Thema schon 
mehrmals beim Amt an. Auftreten und Argumentationsweise kann man sich je 
nach Berater vollständig abschminken, denn da wird man gelegentlich erst 
mal kräftig abgebügelt, bevor man überhaupt zu Worte kommt. Da sind 
leider nicht immer gute gewohnte Umgangsformen wie im realen Leben 
möglich.

Aus eigener Tasche gehts auch nicht (mehr). Denn Studiengebühren müßte 
ich noch zusätzlich zum ohnehin schon auf Minimalstatus abgespeckten 
Leben aufbringen.

Außerdem: Wie lange soll ich denn studieren? Bis 53 oder 54? Habe ich 
dann ein besseres Alter als jetzt für die Wiedereingliederung in den 
Arbeitsmarkt?

>Gerade wenn das letzte Studium möglicherweise schon Jahrzehnte
>zurückliegt ist das doch genau die richtige Möglichkeit zu beweisen,

Ja klar, man kann sich auch das ganze Leben lang ohne Broterwerb nur 
beweisen.

Nichtsdestotrotz, ich werde es beim nächsten Besuch mit meinem Berater 
wieder ansprechen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Stefan L.
Ich habe keine Ahnung wo du deine Weisheit her hast.
>Das halte ich eine sehr problematische Einstellung für einen
>Arbeitslosen.
Und ich für eine schwache Grammatik.
Na, schönen Dank für die Diskriminierung. Diese Einstellung hatte ich
schon in der Lehre. Fairness war da Mangelware und gelehrnt hat man
da auch kaum was. Das meiste kam durch die Berufsschule und HWk-
Praktikum. Trotzdem hab ich es erfolgreich durchgezogen.

>So etwas ist eben eine Besonderheit, ein Alleinstellungsmerkmal,
>die einem vielleicht eine Chance eröffnen kann. Es geht weniger
>um die Erwartungshaltung der Unternehmen als um das Angebot,
>das man dem Unternehmen damit gibt.

Das ist Idealismus, der schön geredet wird. Unternehmen geben einen
nichts, die erdulden einen nur. Man ist ein Niemand und genauso wird
auch behandelt.
>Man bekommt eben nichts mehr geschenkt.
Das war schon immer so, allerdings wird einem auch nichts geboten.
>Wieso sollte man nur weil man vor zig Jahren studiert hat von
>jedem Unternehmen mit einem roten Teppich empfangen werden?

Man muss es ja nicht so übertreiben, aber Verantwortung auf gleicher
Augenhöhe ist eine Tugend die so ziemlich jedem Arbeitgeber fehlt.

>Früher was das vielleicht einmal so, aber man muss sich eben anpassen.
Und wie soll das aussehen? Noch mal studieren weil die Firmen den Hals 
nicht voll genug bekommen? Dann müssen die auch eine Perspektive bieten,
die man annehmen kann und das ist nur ein Wunschtraum.
>Außerdem kann man es ebenfalls als einen Beweis für sich selbst sehen,
>dass man eben noch so leistungsfähig ist und mit den Jungen mithalten
>kann.
Ich muss mir nichts mehr beweisen. Das ist nur eine fixe Idee.
>Mit der Einstellung, dass man das nicht muss weil man ja so viel
>Erfahrung hat, kommt man sehr wahrscheinlich nicht wirklich weiter.
Man kommt nicht weiter wenn man sich diesem perfiden System nicht 
gnadenlos unterwirft. Je mehr Schwächen man hat desto schwieriger
ist es. Firmen sind in ihren personellen Bedürfnissen unersättlich,
selbst wenn es hier und da auch schon mal zu Zugeständnissen kommt.
Das passiert aber nur dann wenn das Unternehemen keine andere
Möglichkeit sieht bequem seine Ziele zu erreichen. Gebildet habe
ich mich immer aus eigenem Antrieb und Motivation. Leider ist es
sehr oft ausgenutzt worden ohne das sich das auch mal für mich
auszahlte. Für mich ist diese Lebenserfahrung gelaufen. Es laufen
mir da draußen zu viel Kriminelle mit Gewerbeschein rum die mir
nur Schaden zufügen wollen und das ist keine Paranoia.

Autor: Warmweiß (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> auch aus der Rentenanrechnungszeit,
Das mit der Rentenrechnungszeit ist ja bald kein Problem mehr, 
jedenfalls für ALG 2er. Soll ja im Sparpaket mit der sozialen 
Riesenunwucht wegfallen. Krankenkassenbeiträge gehen auch über alle 
Pappelbäume. Die Kracher kommen immer während der WM. Ich hoffe die 
deutsche NM scheidet jetzt im HF aus. Vielleicht brennt dann doch noch 
mal irgendwann der Reichstag. ;)

Autor: Mine Fields (Gast)
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@ Wilhelm:
Ich habe irgendwo gelesen, dass der Anspruch auf ALG1/2 nicht verfällt, 
wenn man kein Bafög erhalten könnte.

Die Dauer des Studiums halte ich eigentlich für irrelevant; man kann ja 
zwischendurch auch wieder in den Job einsteigen. Hauptsache man zeigt, 
dass man etwas gemacht hat.

@Mike:

Mit Diskriminierung hat das nichts zu tun. Ich kann mir nur beim besten 
Willen nicht vorstellen, wie man mit einer solchen Einstellung erwarten 
kann, einen Job zu bekommen.

Immer die alte Leier von den bösen bösen Firmen. Das sind keine 
Wohlfahrtsvereine sondern müssen Geld verdienen. Und dafür braucht man 
Leute mit Leistungsbereitschaft. Wenn die fehlt, kann man den Firmen 
keinen Vorwurf machen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan L. schrieb:

>Ich habe irgendwo gelesen, dass der Anspruch auf ALG1/2 nicht
>verfällt, wenn man kein Bafög erhalten könnte.

BaFöG gibts nur bis 30. Und was mir vom Amt mehrmals gesagt wurde, steht 
oben.

>Hauptsache man zeigt, dass man etwas gemacht hat.

Da schließe ich mich vollständig dem Mike an. Das ist Mega-Gülle. Ja, 
ich tue gerne was, gegen Entgelt, und manierlich. Denn, ich müßte 
eigentlich Brötchen erwerben, anstatt mich dumm zu lernen.

Autor: Florian (Gast)
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Also ich würde auch gern mal meine 2 cent dazugeben.

Am Ende sind es Motivation, Erfahrungen und das Bauchgefühl die 
entscheiden ob jemand eingestellt wird. Ein Ingenieur mit seinen 50 
Jahren und einer gewissen Erfahrung in Beruf und Leben mag vielleicht 
auch die eine oder andere versteinerte Vorstellung vom Lauf der Dinge 
haben. In der heutigen Zeit in der der Personalreferent jünger ist als 
ein fertiger Akademiker ist das eine Hürde.

Betrachtet es anders herum: Stellt euch vor ihr wärt wieder 28 Jahre alt 
und habt einen Bewerber vor euch der euer Vater sein könnte. Würdet ihr 
den einstellen, oder viel mehr die Belehrungen fürchten die ihr als 
Jugendliche selbst von euren Eltern erfahren habt? Das ist doch ein 
Flashback!

Wenn ich mich für jemand entscheiden müsste, dann wären für mich 
folgende Punkte genauso wichtig wie die Qualifikation:
- Kommt der Bewerber mit seinem neuen Umfeld klar?
- Wird er von seinen neuen Kollegen akzeptiert werden?
- Wird er versuchen zu dominieren/belehren wegen seinem Alter?
- Wird er mit dem Tempo mithalten können?
- Wird er neue Zusammenhänge in annehmbarer Zeit lernen können?

Ihr seht, so einfach ist es nicht. Will man diese Punkte abschwächen 
braucht man ein ganz großes Plus auf der anderen Seite. Dieses Plus ist 
zur Hälfte eure Erfahrung. Die andere Hälfte ist was ihr damit anstellen 
und daraus machen könnt. Ich befürchte, je älter man wird, umso weniger 
kann man die Punkte aus der oberen Liste erfüllen. Das läuft dann 
zwangsweise darauf heraus dass man irgendwann in seinem gelernten Job 
nicht mehr auf die selbe Weise arbeiten kann.

Ich frag jetzt einfach mal was was dem einen oder anderen vielleicht 
noch garnicht in den Sinn gekommen ist: Hat der Eine oder Andere von 
euch schon mal daran gedacht zur IHK zu gehen und einen Ausbilderschein 
zu machen? So weit ich weis ist dafür nicht viel Kapitaleinsatz 
notwendig. Vielleicht tun sich so neue Wege auf die vorher verschlossen 
waren. Übrigens: Wenn einem die Optionen ausgehen muss man manchmal 
seine Prinzipien auf den Prüfstand stellen.

Wie gesagt, das stellt nun lediglich meine Ansicht der Dinge dar. Ihr 
dürft gern anderer Meinung sein.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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@Florian
Bist du Weisungsgeber oder -empfänger?
Gegenfragen und Kommentare.
>- Kommt der Bewerber mit seinem neuen Umfeld klar?
Kann der Arbeitgeber soviel Transparents zur Stammbelegschaft bieten
das sich der Bewerber da möglichst schnell akklimatisieren kann?
>- Wird er von seinen neuen Kollegen akzeptiert werden?
Kann man die neuen Kollegen akzeptieren oder sind das paranoide
Choleriker die sich was auf ihre Betriebszugehörigkeit 
einbilden(Bestandsschutz)? Nimmt man sich Zeit für den Neuen?
>- Wird er versuchen zu dominieren/belehren wegen seinem Alter?
Akzeptieren die Kollegen auch mal ein fremde Meinung oder diskutieren
die auch gegebenenfalls? (Ich hasse Leute die Alterssprüche machen)
>- Wird er mit dem Tempo mithalten können?
Nach einem angemessenen Akklimatisierungszeitraum sollte das möglich
sein aber Zeitdruck bewirkt noch lange keine guten Leistungen.
Manch einer macht Termine das man an der Zurechnungsfähigkeit
des Entscheiders zweifeln darf. Oft gibts auch keinen Vergleich das
das jemand anders mit gleichen Anlagen schneller schafft.
>- Wird er neue Zusammenhänge in annehmbarer Zeit lernen können?
Kommt auf die Materie und die Dokumentation an und ob man die
Möglichkeit bekommt den Stoff auch zu lernen. Das ist nicht immer
gegeben. Viele Faktoren spielen da eine Rolle. "Annehmbar"
ist nur Selbstbeweihräucherung. Gerade solche Aufgaben werden auf
Mitarbeiter abgewälzt die wenig Interesse an Neunen haben und
Bewerber als Futterneider ansehen. Übrigens Teamarbeit gibts nur
am Band. In den klassischen Entwicklungen sind die Tätigkeiten
individuell mit geringer Teambindung.

>und einen Ausbilderschein zu machen?
Perspektiven sind auf dem Gebiet zu gering. Hier wird oft auf den
Meister als geeigneten Mitarbeiter zurückgegriffen. Firmen können
ja auch Fachkräfte einstellen und den MA im Beschäftigungsverhältnis
den Schein machen lassen wenn die darauf Wert legen. Man muss
ja nun nicht gleich alles bieten. Man weiß nämlich nicht ob man es
überhaupt braucht. Und nach ein paar Jahren wird so eine ungenutzte
Bescheinigung schnell mal omnipotent vom Arbeitgeber für wertlos
erklärt. Ist das nicht schön? Nicht mit mir.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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@ Stefan L.

ACK!!


@Mike
Wie kann man denn den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen und ständig den 
anderen bzw. dem System die Schuld geben.

Wenn ein Personaler diese Einstellung nur im Ansatz schon erkennen 
sollte, dann kann er dich garnicht einstellen!!

Autor: S. B. (Gast)
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> In der heutigen Zeit in der der Personalreferent jünger ist als
> ein fertiger Akademiker ist das eine Hürde.
sag es kurz und bündig: er hat kein Interesse solche Leute einzustellen, 
da der Auswahlpool von Leuten groß genug ist.

> Würdet ihr
> den einstellen, oder viel mehr die Belehrungen fürchten die ihr als
> Jugendliche selbst von euren Eltern erfahren habt? Das ist doch ein
> Flashback!
gibt es überall auf der Welt, nennt man Altersdiskriminierung - tritt in 
Deutschland natürlich niemals offiziell in Erscheinung da per Gesetz 
verboten ;-)

> Wenn ich mich für jemand entscheiden müsste, dann wären für mich
> folgende Punkte genauso wichtig wie die Qualifikation:
Du hast hier ein paar entscheidende Fragen unterschlagen;
Was kostet mich dieser Arbeitnehmer gegenüber einem jüngeren mehr 
(Sozialabgaben) ?
Wie schnell kann ich den im Zweifelsfall wieder loswerden (das geht bei 
einem Jüngeren aus verschiedenen Gründen leichter)?

> Ich frag jetzt einfach mal was was dem einen oder anderen vielleicht
> noch garnicht in den Sinn gekommen ist: Hat der Eine oder Andere von
> euch schon mal daran gedacht zur IHK zu gehen und einen Ausbilderschein
> zu machen?
Ich frage mich das auch immer, für wie doof man in diesem Forum gehalten 
wird - deshalb mag ich auch gar nicht mehr viel schreiben hier.

> So weit ich weis ist dafür nicht viel Kapitaleinsatz
> notwendig. Vielleicht tun sich so neue Wege auf die vorher verschlossen
> waren. Übrigens: Wenn einem die Optionen ausgehen muss man manchmal
> seine Prinzipien auf den Prüfstand stellen.
Du bist ja wahnsinnig schlau, Florian ... als ob wir hier alle verblödet 
wären und nicht längst schon selbst auf diese Idee gekommen wären.

Aber dann solltest Du nicht die Leute komplett informieren:
Es hängt nämlich wie immer vom Alter ab!
Deshalb mal ein Tip vom doofen Smörre, für alle die noch damit was 
anfangen können:
Bis 50 Jahre hat man die Chance Lehrer zu werden, dann ist man Beamter!
Alter als 50 = Ende Gelände, dann ist dieser Weg für immer versperrt.

Das sollte man sich gut überlegen, denn man muß ja jetzt bis 67 
arbeiten, ehe es Rente gibt (nur in Deutschland übrigens, in Frankreich 
machen sie diesen Käse nicht mit :-)
Als Ing. bzw. Techniker lebst Du als Angestellter äußerst gefährlich, 
sofern man nicht im quasi unkündbaren Spezialsegment arbeitet.

Der Lehrerjob besitzt eine besondere Protektion, d.h. für Quereinsteiger 
so gut wie Null Chance (das weiß ich leider, weil ich mich bemüht habe 
da als Quereinsteiger rein zu kommen !), deshalb gibt es ja auch die 
wesentlich schlechtere AEVO Variante der IHK.

Tja, da lohnt es sich vielleicht schon ein Lehramtstudium draufzusatteln 
(im Vergleich zum Ing.-Studium sollte es zu schaffen sein), je nach 
Alter natürlich, müßt Ihr Euch mal ausrechnen, ob das altersmäßig noch 
hinkommt ...

Mehr schreib ich jetzt mal nicht, weil ich keine Lust auf die Welle des
Unmuts habe ... wegen was auch immer.

Autor: MaWin (Gast)
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> Manch einer macht Termine das man an der Zurechnungsfähigkeit
> des Entscheiders zweifeln darf.

Du brauchst nicht zweifeln. Die sind nicht zurechnungsfähig.

>  man muß ja jetzt bis 67 arbeiten, ehe es Rente gibt

Ehe es die volle Rente gibt. Das Rentenalter ist letztlich nur ein 
Berechnungspunkt über die Höhe der Rente.

> (nur in Deutschland übrigens,
> in Frankreich machen sie diesen Käse nicht mit :-)

Franzosen sind auch kinderfreundlich und haben den Nachwuchs, der die 
Rente sichert. Deutsche hingegen sind asozial und kinsderfeindlich und 
wundern sich jetzt, daß das Folgen hat.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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MaWin schrieb:
> Franzosen sind auch kinderfreundlich und haben den Nachwuchs, der die
> Rente sichert.

Ja sichern denn Arbeitslose die Rente?

Autor: MaWin (Gast)
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> Ja sichern denn Arbeitslose die Rente?

Oje DIE alte dumme Bildzeitungsleier.

Es gibt nicht zu wenig Arbeit.
Man könnte viele nützliche Dinge tun.

Es gibt nur zu wenig Geld.
Es ist kein Geld da, um die zu finanzieren,
die die nützliche Arbeit machen könnten.

Und eigentlich gibt es auch nicht zu wenig Geld,
wir sind schliesslich eines der reichsten Länder
der Erde, sondern das Geld ist falsch verteilt.

Einige bekommen viel, viel zu viel, so daß für andere
nichts mehr übrig ist. Es ist die Gier der Arbeitenden,
die den Arbeitslosen das Geld für den Job wegnimmt.

Alleine ein Ackermann nimmt 4000 Deutschen Das Geöd
für ihre Arbeit weg. Und nicht nur der Ackermann ist
schuld, sondern jeder, der überdurchschnittlich verdient,
ach, was heisst verdient, bekommt, und was heiasst
bekommt, verlangt.

Denn es gibt halt nur ein durchschnittliches Gehalt in
Deutschland, wenn alle arbeiten würden. Das
durchschnittliche Geld wäre international gesehen nicht
schlecht. Aber es reicht manchen nicht, sie wollen
mehr, und damit bekommen andere weniger, und für einige
reicht es dann nicht mehr, um sie für nützliche Arbeit
zu bezahlen.

Wir haben ein Verteilungsproblem, kein Arbeitsproblem.
Und ein Intelligenzproblem, denn zu viele Leute begreifen
das nicht.

Autor: David ... (volatile)
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MaWin schrieb:

> Alleine ein Ackermann nimmt 4000 Deutschen Das Geöd
> für ihre Arbeit weg. Und nicht nur der Ackermann ist
> schuld, sondern jeder, der überdurchschnittlich verdient,
> ach, was heisst verdient, bekommt, und was heiasst
> bekommt, verlangt.
>
> Denn es gibt halt nur ein durchschnittliches Gehalt in
> Deutschland, wenn alle arbeiten würden. Das
> durchschnittliche Geld wäre international gesehen nicht
> schlecht. Aber es reicht manchen nicht, sie wollen
> mehr, und damit bekommen andere weniger, und für einige
> reicht es dann nicht mehr, um sie für nützliche Arbeit
> zu bezahlen.

Aber manche 'verdienen'eben wirklich mehr als andere? Heute mit einem 
Kranfahrer gesprochen, der bekommt <11 Euro wenn der den Kran bewegt und 
<12 wenn er damit 'krant'. Hat dabei Verantwortung ueber 400k Euro bei 
einem kleinen Kran bis eben viel mehr, mehrere Menschenleben und weitere 
Sachwerte. Ist es richtig, wenn der soviel wie eine Putzfrau oder so 
bekommt?
Nur als Denkansatz, auch soll das nicht das Gehalt eines Ackermanns 
rechtfertigen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wußte garnicht, daß MaWin ein Kommunist DDRscher Prägung ist...

Man lernt nie aus.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Verteilungsproblem ist völlig richtig.
Macht mal praktische Vorschläge aber möglichst nicht in Richtung
PLANWIRTSCHAFT sonst erobert die exDDR uns doch noch und Honecker
lacht sich in seinem Grab eins ins Fäustchen. Dann wäre die Saat
nämlich vollends aufgegangen.

@S. B. (smoerre)
Danke für dein Interesse, aber bleiben wir doch lieber hier im Forum.
Ich möchte nämlich nicht das jemand aufgrund falsch verstandener
Äußerungen zu Schaden kommt, bloß weil ich Glück hatte. Wir
können uns ruhig hier weiter austauschen.

Autor: Иван S. (ivan)
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David ... schrieb:
> MaWin schrieb:
>
>> Alleine ein Ackermann nimmt 4000 Deutschen Das Geöd
>> für ihre Arbeit weg. Und nicht nur der Ackermann ist
>> schuld, sondern jeder, der überdurchschnittlich verdient,
>> ach, was heisst verdient, bekommt, und was heiasst
>> bekommt, verlangt.
>
> Aber manche 'verdienen'eben wirklich mehr als andere? Heute mit einem
> Kranfahrer gesprochen, der bekommt <11 Euro wenn der den Kran bewegt und
> <12 wenn er damit 'krant'. Hat dabei Verantwortung ueber 400k Euro bei
> einem kleinen Kran bis eben viel mehr, mehrere Menschenleben und weitere
> Sachwerte. Ist es richtig, wenn der soviel wie eine Putzfrau oder so
> bekommt?

Hi volatile, schön Dich wieder einmal zu lesen. Ich glaube (und hoffe), 
Du hast Manfred hier etwas mißverstanden. Meine persönliche Ansicht ist 
nämlich jene, daß die Leute, die wirklich Arbeiten - und da zähle ich 
deinen Kranfahrer sehr wohl dazu - eben zu wenig verdienen, wenn man das 
in Relazion zu den "Leistungen" der Ackermanns, Zumwinkels, Elsners und 
wie sie alle heißen mögen setzt.

Mike Hammer schrieb:
> Verteilungsproblem ist völlig richtig.
> Macht mal praktische Vorschläge aber möglichst nicht in Richtung
> PLANWIRTSCHAFT

Gerade in Richtung weitsichtiger Plantung und vor allem 
Wiederverstaatlichung müsste sich das System wandeln. Stichwort "Stoppt 
den Ausverkauf!"

> sonst erobert die exDDR uns doch noch und Honecker
> lacht sich in seinem Grab eins ins Fäustchen.

Der typische westdeutsche Beissreflex in Richtung allem, was sich 
irgendwie "links" oder "sozial gerecht" anhört. Mich wundert, daß man 
bei euch "drüben" noch nicht bemerkt hat, daß man mit dieser 
Einsteillung still aber kontinuierlich am Ast des Sozialsystems sägt.

> Dann wäre die Saat nämlich vollends aufgegangen.

Du sprichst es nicht aus, meinst aber wohl "Die Saat des Bösen".

Viel Glück, ihr Deutschen!

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>kontinuierlich am Ast des Sozialsystems sägt.
Wir können ja auch amerikanische Verhältnisse einführen.
Was wären die Folgen? Ein erneuter Nationalsozialismus?
Das war schon mal und hat auch nicht funktioniert.
Also los, Vorschläge?
(Bitte keinen Problemlöser aus Österreich, das hatten wir auch schon)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Wußte garnicht, daß MaWin ein Kommunist DDRscher Prägung ist...

>Man lernt nie aus.

Ach, der hat doch großteils völlig Recht. Es gibt doch das 
Umverteilungsproblem. Man muß dem Kind nicht auch immer gleich einen 
Namen z.B. aus einer vergangenen Epoche verpassen.

In einer Sache stimme ich ihm jedoch nicht zu: Deutsche sind nicht 
kinderfeindlich, sie werden durch die irren Bedingungen kinderfeindlich 
gemacht. Mein Vater konnte noch als Alleinverdiener eine 4-köpfige 
Familie durchbringen, und es hat gut gereicht. Geht heute beim 
Normalverdiener fast nicht mehr. Und Kinder kriegen, und die während der 
Arbeitszeit weg geben, und man sich entfremdet, ist nicht jedermanns 
Sache.

Autor: David ... (volatile)
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Иван S. schrieb:
> David ... schrieb:

>> Aber manche 'verdienen'eben wirklich mehr als andere? Heute mit einem
>> Kranfahrer gesprochen, der bekommt <11 Euro wenn der den Kran bewegt und
>> <12 wenn er damit 'krant'. Hat dabei Verantwortung ueber 400k Euro bei
>> einem kleinen Kran bis eben viel mehr, mehrere Menschenleben und weitere
>> Sachwerte. Ist es richtig, wenn der soviel wie eine Putzfrau oder so
>> bekommt?
>
> Hi volatile, schön Dich wieder einmal zu lesen. Ich glaube (und hoffe),
> Du hast Manfred hier etwas mißverstanden. Meine persönliche Ansicht ist
> nämlich jene, daß die Leute, die wirklich Arbeiten - und da zähle ich
> deinen Kranfahrer sehr wohl dazu - eben zu wenig verdienen, wenn man das
> in Relazion zu den "Leistungen" der Ackermanns, Zumwinkels, Elsners und
> wie sie alle heißen mögen setzt.

Die Freude ist ganz meinerseits ;)
Ich meinte ja auch, dass sie mehr verdienen als sie verdienen, aber man 
auch bei Geringverdienern noch differenzieren sollte. Aber ach, ich 
weiss auch nicht wie genau, und keine Lust mir da was zu ueberlegen 
gerade ;)

Autor: g. b. (gunb)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Mein Vater konnte noch als Alleinverdiener eine 4-köpfige
> Familie durchbringen, und es hat gut gereicht. Geht heute beim
> Normalverdiener fast nicht mehr. Und Kinder kriegen, und die während der
> Arbeitszeit weg geben, und man sich entfremdet, ist nicht jedermanns
> Sache.

Richtig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Und Kinder kriegen, und die während der
> Arbeitszeit weg geben, und man sich entfremdet, ist nicht jedermanns
> Sache.

Aber gerade das ist es, was den Horizont der Kinder vergrößern kann, 
wenn es sich nicht nur um reine Verwahranstalten handelt.

Nur auf eine einzige Person fixiert zu sein, mach nicht klüger.

Autor: netb (Gast)
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Der beste Kindergarten kann nie gute Eltern ersetzen und die besten 
Eltern können nie einen guten Kindergarten ersetzen. Beides muss sich 
ergänzen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Aber gerade das ist es, was den Horizont der Kinder
>vergrößern kann, wenn es sich nicht nur um reine
>Verwahranstalten handelt.

Laß mich nicht schon wieder den armen Huxley quälen! Der machte bei 
Bedarf eine Flasche auf, aber keine Bierflasche.

Kinder, brauchen mal eine kleine soziale Zelle, z.B. Vater und Mutter, 
auf jeden Fall aber nur wenige wichtige Bezugspersonen, aber nicht 
ersatzweise den gesamten Verwandten- und Bekanntenkreis, Hinz und Kunz, 
oder sonstige Einrichtungen, während Papa die Woche über irgendwo im 
Bundesgebiet auf Zeitarbeit ist.

>Nur auf eine einzige Person fixiert zu sein, mach nicht klüger.

Dann stell uns mal dein Zukunftsmodell vor, wie wir klüger werden, und 
was das bewirken soll.

Autor: Florian (Gast)
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S. B. schrieb:
> sag es kurz und bündig: er hat kein Interesse solche Leute einzustellen,
> da der Auswahlpool von Leuten groß genug ist.

So kann man es evtl. auch sehen aber Nieten gibt es in jedem Pool, ob 
alt oder Jung.

> gibt es überall auf der Welt, nennt man Altersdiskriminierung - tritt in
> Deutschland natürlich niemals offiziell in Erscheinung da per Gesetz
> verboten ;-)

Nun, man kann so viel verbieten wie man will. Solange du es nicht 
nachweisen kannst, interessierts niemanden. Wo kein Kläger...


> Du hast hier ein paar entscheidende Fragen unterschlagen;
> Was kostet mich dieser Arbeitnehmer gegenüber einem jüngeren mehr
> (Sozialabgaben) ?
> Wie schnell kann ich den im Zweifelsfall wieder loswerden (das geht bei
> einem Jüngeren aus verschiedenen Gründen leichter)?

Wieso unterschlagen? Das ist doch schon lange allgemein bekannt, leider.


> Ich frage mich das auch immer, für wie doof man in diesem Forum gehalten
> wird - deshalb mag ich auch gar nicht mehr viel schreiben hier.

> Du bist ja wahnsinnig schlau, Florian ... als ob wir hier alle verblödet
> wären und nicht längst schon selbst auf diese Idee gekommen wären.

Sachte, brauner, ich wollte hier keinen belehren oder einen Krieg vom 
Zaun brechen. Es ist nur so: Perspektiven gibt es mehr als genug aber 
keiner scheint sich damit auseinanderzusetzen. Jeder meckert dass alles 
schlimm ist, aber ich denke Sinn dieses Threads ist es auch dem Leser 
mal neue Perspektiven darzulegen. Mit meckern und schimpfen geht das 
bestimmt nicht.

> Aber dann solltest Du nicht die Leute komplett informieren:
> Es hängt nämlich wie immer vom Alter ab!
> Deshalb mal ein Tip vom doofen Smörre, für alle die noch damit was
> anfangen können:
> Bis 50 Jahre hat man die Chance Lehrer zu werden, dann ist man Beamter!
> Alter als 50 = Ende Gelände, dann ist dieser Weg für immer versperrt.

Tjoa, keiner wird jünger. Ich arbeite im Gebiet der Softwareentwicklung. 
Was meinst wie da die Leute verheizt werden? Da hast du auch nur die 
Chance bis 40 so viel Geld zu verdienen um mit 41 in den Ruhestand zu 
gehen. Leider ein Trend der sich immer mehr wie ein roter Faden durch 
die Arbeitswelt zieht.

> Das sollte man sich gut überlegen, denn man muß ja jetzt bis 67
> arbeiten, ehe es Rente gibt (nur in Deutschland übrigens, in Frankreich
> machen sie diesen Käse nicht mit :-)

Stimmt, in Frankreich ist man nämlich ein ganz armes Schwein wenn man 
nicht 10 KM um Paris herum wohnt. Frankreich ist nunmal zentralistisch. 
Wies den Leuten außerhalb vom Zentrum geht, interessiert die Regierung 
nicht.

> Als Ing. bzw. Techniker lebst Du als Angestellter äußerst gefährlich,
> sofern man nicht im quasi unkündbaren Spezialsegment arbeitet.

Inwiefern gefährlich? Heute arbeitet doch keiner mehr lange genug in 
einer Firma um wirklich ernsthaft in Gefahr zu kommen.


> Der Lehrerjob besitzt eine besondere Protektion, d.h. für Quereinsteiger
> so gut wie Null Chance (das weiß ich leider, weil ich mich bemüht habe
> da als Quereinsteiger rein zu kommen !), deshalb gibt es ja auch die
> wesentlich schlechtere AEVO Variante der IHK.
>
> Tja, da lohnt es sich vielleicht schon ein Lehramtstudium draufzusatteln
> (im Vergleich zum Ing.-Studium sollte es zu schaffen sein), je nach
> Alter natürlich, müßt Ihr Euch mal ausrechnen, ob das altersmäßig noch
> hinkommt ...

So einfach ist das leider auch nicht. Es gibt nunmal auch hier viel zu 
viele die auf Lehramt studieren wollen. Da gibts dann einen NC und wenn 
der nicht reicht (1.0) wird eben nach Alter, Wohnort und Gesicht 
gegangen.
Da muss man dann schon in Fächer und Fachrichtungen gehen die unbeliebt 
sind. Musik, Religion, Geschichte, etc.

> Mehr schreib ich jetzt mal nicht, weil ich keine Lust auf die Welle des
> Unmuts habe ... wegen was auch immer.

Ich habe das Gefühl bei Dir einen ganz wunden punkt getroffen zu haben. 
Es ist nicht gut, wenn Du dich von so etwas aus der Fassung bringen 
lässt. Denk nochmal drüber nach, genau das habe ich mit den 
Entscheidungen des Personalers gemeint. Wenn jemend nicht mehr 
Kritikfähig ist, oder sich wegen dummer Sprüche aus der Fassung bringen 
lässt, ist er kein Kandidat für eine Einstellung.

Autor: S. B. (Gast)
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> Jeder meckert dass alles
> schlimm ist, aber ich denke Sinn dieses Threads ist es auch dem Leser
> mal neue Perspektiven darzulegen. Mit meckern und schimpfen geht das
> bestimmt nicht.
ist okay, ich bin davon ausgegangen, daß mögliche Alternativen bereits 
bekannt sind - aber dem scheint nicht so zu sein bzw. die Leute 
versuchen ja gar nichts mehr, sondern regen sich über Ackermann & Co auf 
... führt doch zu gar nichts.
Also Besitzneid oder Kommmunismus ist nicht mein Ding, sonstige 
etablierte Parteien auch nicht, aber genug der Abweichung.
Insofern ist Dein Einwand berechtigt.

> Tjoa, keiner wird jünger. Ich arbeite im Gebiet der Softwareentwicklung.
> Was meinst wie da die Leute verheizt werden?
Das kann ich mir sehr gut vorstellen, da doch eigentlich jeder in die 
Entwicklung oder Forschung möchte ... oder nicht ?

> Da hast du auch nur die
> Chance bis 40 so viel Geld zu verdienen um mit 41 in den Ruhestand zu
> gehen. Leider ein Trend der sich immer mehr wie ein roter Faden durch
> die Arbeitswelt zieht.
Na ja, deshalb ja mein Vorschlag die Beamtenlaufbahn einzuschlagen, weil 
sich ja alles ins Negative verändert hat.

> Stimmt, in Frankreich ist man nämlich ein ganz armes Schwein wenn man
> nicht 10 KM um Paris herum wohnt.
das kann man nicht so pauschal sagen - ich kenne einige Leute dort, die 
in Wohlstand auf dem Land bzw. in anderen Städten leben.

> Frankreich ist nunmal zentralistisch.
Das hat auch enorme Vorteile - ist Dir klar, oder?

> Wies den Leuten außerhalb vom Zentrum geht, interessiert die Regierung
> nicht.
Ja, die gehen dort auf die Straße, wenn dehnen was nicht paßt - das 
läuft da ein bißchen anders ab, Zentralismus hin oder her.
Die Regierung merkt das spätestens bei der nächsten Wahl in der Region, 
das macht sich nicht so gut.

> Inwiefern gefährlich? Heute arbeitet doch keiner mehr lange genug in
> einer Firma um wirklich ernsthaft in Gefahr zu kommen.
Na klar, wenn Du ständig auf Wanderschaft gehen willst ... wenn sich 
finanziell lohnt vollkommen okay, ansonsten viel Spaß beim 
Nomadendasein.

> Da gibts dann einen NC und wenn
> der nicht reicht (1.0) wird eben nach Alter, Wohnort und Gesicht
> gegangen.
Auch in Mathe, Physik, Informatik - ich dachte da wäre der große 
Lehrermangel ?! Habe ich erst neulich wieder von einem Rektor gehört.
Okay, vielleicht eine weitere Lüge ODER dieser bescheuerte 
Förderalismus.

> Da muss man dann schon in Fächer und Fachrichtungen gehen die unbeliebt
> sind. Musik, Religion, Geschichte, etc.
die kann doch so ziemlich jeder mit einem Sozialkunde-Lehramt-Studium 
machen,
das wär mir nun wirklich neu, daß da ein Mangel ist.
Selbst wenn, die Entlohnung ist die Gleiche ... und daran denken, es 
geht bis 67 (sonst's gibts u.U. nur ne Almosenrente), das ist eine lange 
Zeit.

> Ich habe das Gefühl bei Dir einen ganz wunden punkt getroffen zu haben.
> Es ist nicht gut, wenn Du dich von so etwas aus der Fassung bringen
> lässt.
Also, ich habe mich bisher über Wasser gehalten und mir wird das auch 
weiterhin gelingen ... ich denke da ganz realistisch, hoffe ich.
Aus der Fassung gebracht hast Du mich nicht, das haben einige Leute vor 
Dir vollbracht, da war ich dann doch manchmal ziemlich überrascht bzw. 
irritiert.
Ich finde auch gut, daß Du anderen Möglichkeiten aus der Misere 
aufzeigst, das meine ich jetzt ernsthaft.
Ob und von wem die hier wahrgenommen werden sei dahingestellt ... ich 
habe übrigens schon den Ausbilderschein :-)
Ich bin davon ausgegangen, daß die Möglichkeiten bekannt sind, deshalb 
meine Reaktion. Scheint wohl nicht so der Fall zu sein.
Ist nicht schlecht, aber solange man die Möglichkeiten hat, würde ich 
aus heutiger Sicht die bessere Option wählen, nämlich Lehramt.
Wie die aktuellen Bedingungen sind (NC, etc.) weiß ich leider nicht, 
früher war das noch nicht der Fall.

> Wenn jemend nicht mehr
> Kritikfähig ist, oder sich wegen dummer Sprüche aus der Fassung bringen
> lässt, ist er kein Kandidat für eine Einstellung.
Ich denke schon, daß ich bis zu einem gewissen Grade kritikfähig bin, 
ich erwarte das allerdings auch von der Gegenseite - und meine 
bisherigen Erfahrungen geben mir recht, bisher lag ich richtig.
Das Witzige dabei ist, daß meine Kritik auch schon von dem ein oder 
anderen Großunternehmen aufgegriffen wurden ... eine Frage der 
Sichtweise ;-)
Lieber schnell zum Ziel kommen (ein Ziel sollte man haben), statt sich 
irrealer Hoffnungen hinzugeben - diesbezüglich kenne ich genug mahnende 
Beispiele.

Autor: muc - dis (Gast)
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an alle arbeitslosen im Raum München.
Wir suchen einen Mitarbeiter- vorerst befristet, der für uns Demos 
aufbaut, prüft, bestehende aufpeppelt.
Bei den Demos handelt es sich um LCD Anzeigen- Text, Graphic Monochrome, 
TFT -3,5 bis 17,5. Als embedded Controller eventuell F&S oder falls 
eigene Ideen/ Erfahrungen da sind, können die Ansteuerungen auch mit 
diesen realisiert werden. Wichtig ist für uns- Die Demos müssen stabil 
bei einer Spannung ( 5 oder 9 Volt) laufen.
Bitte richten Sie Ihre Kurzbewerbung mit Angabe Ihrer Kontakt Daten an 
hhaupt(at)gmx.de.
Zu unserer Firma- Wir sind ein Distributor für Display Technologien- im 
Münchner Osten - Nähe Messegelände.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Autor: Florian (Gast)
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S. B. schrieb:
> Also, ich habe mich bisher über Wasser gehalten und mir wird das auch
> weiterhin gelingen ... ich denke da ganz realistisch, hoffe ich.
> Aus der Fassung gebracht hast Du mich nicht, das haben einige Leute vor
> Dir vollbracht, da war ich dann doch manchmal ziemlich überrascht bzw.
> irritiert.

OK, dann bin ich beruhigt. :-)

> Ich finde auch gut, daß Du anderen Möglichkeiten aus der Misere
> aufzeigst, das meine ich jetzt ernsthaft.

Ich wollts halt angesprochen haben weil eigentlich sollte es ja kein 
Meckerthread werden. :-D Ich habe gelernt, auch wenns für die älteren 
vielleicht komisch klingt weil ich aus ihrer Sicht noch "jung" bin, dass 
man nicht aufgeben soll und wenn das Leben hart wird, muss man härter 
sein.

> Ob und von wem die hier wahrgenommen werden sei dahingestellt ... ich
> habe übrigens schon den Ausbilderschein :-)

Das nenne ich gesunden Optimismus. Immer eine Option in der Hand haben 
ist nicht verkehrt.

> Ich bin davon ausgegangen, daß die Möglichkeiten bekannt sind, deshalb
> meine Reaktion. Scheint wohl nicht so der Fall zu sein.
> Ist nicht schlecht, aber solange man die Möglichkeiten hat, würde ich
> aus heutiger Sicht die bessere Option wählen, nämlich Lehramt.
> Wie die aktuellen Bedingungen sind (NC, etc.) weiß ich leider nicht,
> früher war das noch nicht der Fall.

Ja, früher war es recht einfach. Aber in den letzten 10 Jahren hat sich 
das leider geändert. Es gibt viele die ein Lehramtstudium wählen weil 
sie der Meinung sind dass das weniger Aufwand bedeutet und erzieherisch 
tätig sein ist ja derzeit Hipp und voll im Trend. Das führt zu 
Vorlesungssälen mit teilweise 120 - 200 Studenten. Dies fürht leider 
zwangsweise zu einem NC weil die PHs und UNIs sich nicht mehr retten 
können. Die Kehrseite davon ist dass viele nach dem Grundstudium 
abbrechen oder in eine andere Richtung gehen. Am Ende bleiben nur ganz 
wenige übrig die Lehrer werden können. Da kommt dann aber schon das 
nächste Problem: Es gibt leider den Trend, dass es immer weniger 
verbeamtete, sondern vielmehr Angestellte, Lehrer gibt.

Der Grund ist ja klar: Keine Zwangsbindung. Beamten muss man 
beschäftigen, Teufel komm raus. Angestellte kannst mit den Schuhen 
treten.

Einiges davon weis ich von meinen ehemaligen Lehrern die das Live 
mitbekommen, anderes weis ich aus erster Hand weil meine verlobte Gtund- 
und Hauptschullehramt studiert.

Autor: No Name (nohelp)
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Selten soviel OT Stuss gelesen bzw. überflogen. Der Titel erklärt auch 
warum.

Autor: Paul (Gast)
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>Selten soviel OT Stuss gelesen bzw. überflogen. Der Titel erklärt auch
>warum.

Da hast Du mit Deinem Beitrag das Niveau aber unheimlich angehoben. ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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S. B. schrieb im Beitrag #1774816:

>ich habe mich mittlerweile in andere Foren geflüchtet ...
>irgendwie sind die da besser drauf.

Was gibts denn da noch so an interessanten und relevanten Foren zum 
Thema? Das ist keine rhetorische Frage, sondern, es interessiert mich.

Autor: Martin Thomas (mthomas) (Moderator) Benutzerseite
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Was gibts denn da noch so an interessanten und relevanten Foren zum
> Thema? Das ist keine rhetorische Frage, sondern, es interessiert mich.

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