Hallo,
wie ihr der Schaltung im Anhang entnehmen könnt versuchen wir mit hilfe
von Triac´s die Spannung über eine Phasenanschnittssteuerung zu senken.
Unser Problem ist nun, dass das senken der Spannung bis zu einem
bestimmten Winkel alpha problemlos läuft (170V effektiv) und dann unter
dieser Spg.(>170V) die Vorsicherung durchbrennt. Das komische ist, dass
die
Steuerung mit demselben Programm, in verbindung mit einer Glühlampe
(statt 1~Motor) funktioniert. Wenn jemand eine Idee hat würden wir uns
über eine Antwort sehr freuen... danke vorraus
HI, so wie ich das sehe ist das hier ein Rechts Linkslauf für Motoren?
könntest du kurz näher erläutern wann welche triacs angesteuert werden.
Welche Triac Optokopller verwendets du?
Hi,
mal ne blöde Frage: Was macht Ihr da eigentlich?
Wieso verwendet Ihr 4 Triacs, wo einer genügen würde?
Bzgl. Eures Problems kann ich so nichts sagen, da mir 1. die Ansteuerung
unbekannt ist und ich 2. gerade zu faul bin, mir das Datenblatt Eurer
Optokoppler einmal anzusehen. Ich tippe aber darauf, dass Ihr Triacs mit
Transistoren verwechselt habt. Bitte mit dem Funktionsprinzip von Triacs
vertraut machen, dann den Stromfluss über einen Motor verstehen und dann
Fehler suchen.
Ich verstehe nicht ganz wofür man dann 4 Traics braucht. Das von dir
beschriebene habe ich mit einem triac auch schon realisiert? Von daher
verstehe ich den Sinn der Schaltung noch nicht so ganz...geschweige denn
die Software die dahinter stehen könnte...somit bräuchte ich noch nähere
Informationen
gruss
Huiuiui....kurzer Exkurs zum Thema Triacs...
Ihr nehmt laut zeichnung zumindst manl den richtigen
optokoppler...wichtig für eure Anwendung KEINE ZERO CROSSING DETECTION.
Dann nehme man einen Triac in der Zuleitung (Phase) und schließe die
Masse direkt ans Netz. Dann kann Softwaretechnisch bestimmt werden a)
wieviel eine Halbwelle durchgelassen wird b)welche halbwellen
durchgeschaltet werden (somit kann man auch die frequenz
beeinträchtigen).
Zur Info: Ein Triac wird nach dem Zünden mit entsprechender Gatespannung
leitend und wird, falls die Ansteuerung nichtmehr vorliegt bis zum
nächsten Nulldurchgang des Stromes leitend bleiben, danach selsbtständig
erlöschen.
Klaus H. schrieb:> Wir benötigen 4 Triac´s, da wir ab halber Netzspg. die Frequenz auf 25HZ> bzw. 16 2/3 Hz regulieren müssen
Wie soll der Spannungsverlauf für den Motor bei 25 Hz dann aussehen?
Bitte ienfach mal die Arbeit machen und ausführlicher erklöären was ihr
da gezaubert habt. momentan wundert mich weniger dass es ab 170V nicht
geht als vielmehr dass es überhaupt geht ;-))
nein nix für ungut...einfach mal n paar mehr info's dann klappt's auch
mim nachbarn
nochwas fällt mir gerade auf...halbe netzspannung sind dann effektiv in
etwa deine 170V, sollte also was mit eurer ominösen umschaltung zu tun
haben...erklär einfach mal genau die abläufe
Da bei halber Netztspg. die Wicklung des Motors warm wird muss die
Frequenz geändert werden(in diesem Fall auf 25 Hz). Doch bei halber
Frequenz halbiert sich auch die Reaktanz des Motors. Das bedeutet das
der Strom zu hoch wird.
1. 50Hz: regeln der Spg. auf 1/2 U
2. ändern der Frequenz auf 25 HZ
3. regeln der Spg. 1/3 U
4. ändern der Frequnez auf 16 2/3 HZ
5. regeln der Spg. < 1/3 U
Also ohne zu wissen was Ihr da genau treibt. (Ihr werdet schon wissen
was Ihr tut) solltet Ihr bei diesr Umpolung aufpassen...
Ein Triac Schaltet im Nulldurchgang des STROMES selbstständig aus, heißt
wenn die Ansteuerung weggenommen wird bleibt er für max. 10ms aktiv.
Falls vorher der andre eingesachaltet wird knallts.
Des Weiteren ist eine Glühlampe überwiegend Ohms, also cos Phi =1 -->
Nulldurchgang von Strom und Spannung sind identsich...wunderbar also...
beim motor sind nulldurchgang und strom verschoben--> ergo..das viech
schaltet zu einem andren Zeitpunkt ab, da ihr ja die Phasen der SPANNUNG
mitm Atmega detektiert udn somit also auch auf Spannungsnulldurchgänge
regelt....
Einfach die "Eigenleitung" der Triacs bedenken und die Sache nochmal
durchdenken.
Falls Ihr uns mal sagen würdet wie die Spannungsverläufe bei 25/ 16 Hz
etc aussehen sollen, kann man auch überlegen ob 4 Triacs wirklich von
nöten sind
Unser Hauptproblem ist, dass wir die Spannung bei 50Hz nicht unter
170Volt regeln können. Wir schalten in diesem Fall zwei Triacs, ein
Triac schaltet die Phase der andere den Nullleiter. Ein Kurzschluss
schließen wir damit aus.
Die anderen beiden Triacs werden nicht angesteuert.
Klaus H. schrieb:> Die anderen beiden Triacs werden nicht angesteuert.
Da mag ja sein, aber bei Überspannung zünden die evtl. "aus
Solidarität"?
Schaltet mal zum Test eine Glühlampe zum Motor als Last parallel um zu
prüfen ob Ihr damit die Schaltung in einen brauchbaren Bereich bekommt.
Hab ich eigentlich irgendwo Snubber gesehen ?
Wenn ich das richtig verstanden habe, werden doch ab 170V (für 25 Hz)
abwechselnd OK10 und OK40 (bzw. OK20 nd OK30) geschalten.
Die schalten aber evtl. wegen der Phasenverschiebung des Stromes doch
gar nicht rechtzeitig ab, d.h. wenn OK40 gezündet wird leitet OK10 noch,
oder täusche ich mich?
Zwei Anmerkungen zur Last hätte ich
1) Was ist ein 1~Motor? Reihenschlussmotor oder Kondensatormotor
Ich hab auch mal mit nem IC von Atmel und EINEM Triac nen
Reihenschlussmotor in auf Strom geregelt. Hab dabei dann erfahren, dass
die Kondensatormotoren die Phasenanschnittsteuerung nicht mögen, mit dem
Reihenschlussmotor geht das.
2) Wenns mit ner Glühlampe (ohmsche Last) funktioniert und mit dem Motor
(induktive Last) nicht, dann würde ich mal die Phasenverschiebung
zwischen Strom und Spannung näher betrachten. Die Triacs bleiben leitend
bis zum Stromnulldurchgang und der ist bei ner induktiven Last
bekanntlich nicht gleich zum Spannungsnulldurchgang.
gruß tom
Klaus H. schrieb:> Im Anhang>> 1. 50 Hz> 2. 25 Hz> 3. 16 2/3 HZ
Ich würde auch sagen, dass das so nicht funktionieren kann. Du mußt
Deine Tiac-Brücke von einer Halbwelle auf die andere im
Spannungsnulldurchgang der Netzspannung umschalten. Wie bereits richtig
geschrieben wurde, ist das bei induktiver Last aber nicht der
Stromnulldurchgang. D.h., die Triacs, die nach der Umschaltung sperren
sollen, werden das nicht zuverlässig tun. Ein Kurzschluß ist also
unvermeidbar.
Jörg
Im Schaltplan fehlt meines Erachtens ein Snubber-Glied pro Triac BTA12.
Dazu zu jedem der vier Triac's einen 2W-100 Ohm Widerstand und in Serie
einen Kondensator 47nF 275V~ parallel schalten.
Wenn die Last am Ausgang induktiv ist, eilt der Strom hinterher.
Das bedeutet Triac T1 ist noch leitend und Triac T4 wird gezündet...
Peng!
Workaround: Mit einem Sensor im Hauptstromkreis den Zeitpunkt des
Stromnull-durchgangs ermitteln.
Hans Dampf in allen Gasen schrieb:> Workaround: Mit einem Sensor im Hauptstromkreis den Zeitpunkt des> Stromnull-durchgangs ermitteln.
Theoretisch gut, sollte aber praktisch robuster sein als die Sicherung
(wenn zufällig beide zünden).
Hans Dampf in allen Gassen schrieb:> Workaround: Mit einem Sensor im Hauptstromkreis den Zeitpunkt des> Stromnull-durchgangs ermitteln.
Das angedachte Prinzip der Frequenzteilung basiert aber darauf, dass
genau im Spannungsnulldurchgang umgeschaltet wird. wenn nur im
Stromnulldurchgang geschaltet werden darf, dürfte es frequenzmäßig etwas
chaotisch werden.
> Ich würde euch diese Dimmerschaltung empfehlen:
Dimmerschaltungen sind für Induktionsmotoren ungeeignet. Da kannst Du
gleich einen Schiebewiderstand nehmen. Der brennt Dir nicht so schnell
durch wie die Statorwicklungen.
Jörg
Jörg Rehrmann schrieb:> Dimmerschaltungen sind für Induktionsmotoren ungeeignet.
Ist es denn ein Induktionsmotor?
Dieses Stichwort taucht sonst im Thread nicht auf?!
Da mir das Wort Induktionsmotor nicht geläufig war, habe ich bei
Wikipoedia geschaut, dort wird man auf Drehstrom-Asynchronmaschine
weitergeleitet...
>Dimmerschaltungen sind für Induktionsmotoren ungeeignet.
Diese hier schon.
Hans Dampf in allen Gassen schrieb:> Ist es denn ein Induktionsmotor?> Dieses Stichwort taucht sonst im Thread nicht auf?!
Das nicht, aber aus der Problemstellung und der Kennlinie folgt
eindeutig, dass es sich um einen Induktionsmotor handeln muß.
Da man einen Universalmotor tatsächlich einfach mit einem Dimmer stellen
kann, müßte man den Aufwand mit der Frequenzumsetzung nicht treiben.
> Da mir das Wort Induktionsmotor nicht geläufig war, habe ich bei> Wikipoedia geschaut, dort wird man auf Drehstrom-Asynchronmaschine> weitergeleitet...
Jeder Asynchronmotor ist ein Induktionsmotor, egal ob eine
100-kW-Drehstrom-Asynchronmachine oder ein 5-W-Lüftermotor.
Jörg
Klaus H. schrieb:> Da bei halber Netztspg. die Wicklung des Motors warm wird muss die> Frequenz geändert werden(in diesem Fall auf 25 Hz). Doch bei halber> Frequenz halbiert sich auch die Reaktanz des Motors. Das bedeutet das> der Strom zu hoch wird.
Sollte das nicht andersherum lauten?