mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DMX: Vergabelung möglich


Autor: Bernd Schuster (mms)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ist es bei DMX auch möglich, eine Vergabelung in der Leitung zu 
besitzen?


               |-----------|Gerät2|
DMX---------|Gerät1|
               |-----------|Gerät3|

Vom DMX-Ausgang des Gerät1 würde ich auf Gerät2 und Gerät3 gehen. 
Funktioniert das, oder muss es "eine" Leitung sein?

Gruß
Bernd

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Bernd Schuster (mms)

>ist es bei DMX auch möglich, eine Vergabelung in der Leitung zu
>besitzen?

Kann funktionieren, muss nicht. Sollte man nicht machen.

MFg
Falk

Autor: Bernd Schuster (mms)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
scheitert das, wenn die Leitungslängen zum Gerät2 und Gerät3 gleich lang 
sind?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Einfacher dürfte es sein, eine aktive Gabel/Hub zu bauen.
Da wird das eingehende Signal in ein asymmetrisches Signal gewandelt und 
dann auf mehrere Sender verteilt.
Zumindest würde ich es so machen...

Autor: MS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du brauchst einen DMX Splitter dann geht das ohne Probleme.
Kann man selber bauen oder kaufen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nu, DMX is dor immer vergabelt!

SCNR :-)

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd Schuster schrieb:
> Hallo,
>
> ist es bei DMX auch möglich, eine Vergabelung in der Leitung zu
> besitzen?
>
>
>                |-----------|Gerät2|
> DMX---------|Gerät1|
>                |-----------|Gerät3|
>
> Vom DMX-Ausgang des Gerät1 würde ich auf Gerät2 und Gerät3 gehen.
> Funktioniert das, oder muss es "eine" Leitung sein?
>
> Gruß
> Bernd

Hallo Bernd,

das geht nicht, weil DMX wg. Uebertragungsqualitaet am letzten Geraet 
einen Abschlusswiderstand fordert.
Welches ist Dein letztes Geraet? Geraet 1,2 oder3?

Wenn Du an alle drei einen Abschluss setzt, dann wird der Pegel zu 
klein, wenn Du nur an eines der drei geraete einen Abschluss haengst, 
funktioniert es soolange die zuleitungen zu den anderen beiden sehr kurz 
ist. Ich wuerde mal 2..5m fuer moeglich halten.


Es gibt auch verschiedene Sendetreiber sowie verschiedene 
Empfaenger....alles nicht so allgemein beantwortbar.


Gruss

Michael

Autor: Gerd V. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Bernd Schuster

Schreib doch mal was über die Länge der Leitungen.

Autor: JW (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
DMX ist doch RS245. Ein Sender, viele die mithören.

Einfach RS245-Empfänger, dann hat man die Daten (als TTL-Signal).
Und dann n x RS245-Sender für die nötigen Zweige.

Gab's mal in einem Elektor-Halbleiter-Heft als 1 zu 2, mit 3 getrennten 
Netzteilen und Opto's zu Potentialtrennung (Bühne, 
Potentialunterschiede) zwischen dem Empfänger und jedem einzelnen 
Sender.

Gruß,
Jürgen

Autor: Christopher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Michael Roek-ramirez

DMX Abschlusswiderstand wird selten benötigt siehe:

Beitrag "DMX abschlusswiderstand"


MFG

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  Christopher (Gast)

>DMX Abschlusswiderstand wird selten benötigt siehe:

Naja.

>Beitrag "DMX abschlusswiderstand"

Toller Thread. Und so fundiert!

Kids, don't try this at home!

Wie es real läuft, liest man im Artikel Wellenwiderstand. Und wenn 
man einen typischen RS422/RS485 Tranceiver ala MAX485 hernimmt, so haben 
die ca. 15ns Anstiegszeit, macht nach der Rechung im Artikel eine 
maximale Leitungslänge von ~60cm, die man ohne Terminierung noch nutzen 
kann. Mit Abstrichen vielleicht auch 1-2m.

Und warum geht es dann praktisch auch mit 10m und mehr? Weil DMX mit 
250kBit/s mit UART funktioniert. Dieser tastet das Signal mit 
16x250kHz=4 MHz ab, macht 250ns Abtastintervall. Dieser werden dann als 
"effektive" Anstiegszeit wirksam, sprich, es kann 250ns lang wild 
reflektieren danach wird erst abgetastet. Macht ca. 8m Kabellänge.

Sauber ist das aber nicht und kann ggf. Probleme machen.

Sinnvollerweise nutzt man für DMX einen definert langsamen Treiber wie 
den MAX483, der hat einen minimale Anstiegszeit von 250ns, real eher 
500-1000ns. Dann kann man problemlos und sicher 10m und mehr DMX ohne 
Terminierung betreiben.

MFG
Falk

Autor: Kaahl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klar funktioniert das.
Du darfst halt keinen Abschlusswiderstand benutzen - den man, wie eben 
schon angemerkt, zu 90% eh nie braucht.
Wenn es ganz blöd läuft hast Du halt mehrere Reflexionen durchdie eiden 
Kabelenden.
Aber im Grunde ist das überhaupt kein Problem.

Wenn durch die Kabellänge, wie auch dem am Bus befindlichen Geräten der 
Pegel zu arg in den Keller geht ist es natürlich auch nicht mehr 
möglich.

Also kommt es definitiv an Deinen speziellen Anwendungsfall an...

Toni

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.