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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Suche Wissenschaftlichen Taschenrechner


Autor: Flo S. (tuxianer)
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Hallo,

fürs Studium benötige ich einen nicht programmierbaren 
Taschenrechenrechner. Die meisten schwärmen ja vom Casio fx-991ES. Ich 
habe ihn probiert und muss sagen, er ist zum Teil ziemlich bescheiden. 
Das Konzept ist gut, also dieses Natural Input und der Funktionsumfang. 
Die Umsetzung ist jedoch zum Teil sehr schlecht. Wenn man diese 
Eingabemethode nutzt wird der Rechner schon nach wenigen Brüchen sehr 
lahm und verschluckt Tastendrücke.
Ein anderen Rechner, den ich getestet habe ist der Sharp EL-W506. Dieser 
hat eine bedeutend bessere Geschwindigkeit, also er verschluckt keine 
Eingaben. Aber zum einen ist die Verarbeitung nicht optimal. Zum 
Beispiel hat er einen sehr schlechten Tastenanschlag. Also dieser ist 
viel zu weich. Da passiert es oft, dass man ungewollt eine Eingabe 
tätigt. Zum anderen konnte ich nicht einmal solche elementaren 
Funktionen entdecken wie z.B die Möglichkeit das Komma zu verschieben. 
Auf dem Casio heißt die Taste dafür ENG bzw. Shift ENG für die andere 
Richtung.

Kennt jemand noch andere, bessere Alternativen zu den beiden genannten 
Modellen? Wichtig wäre mir so ein Natural Input und die Funktion das 
Komma zu verschieben. Gut wäre noch eine Wertetabellenfunktion und das 
Lösen von LGS. Wobei das nicht unbedingt erforderlich ist.

Viele Grüße

Autor: Daniel F. (danielosna)
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Ich habe während meines Studiums gute Erfahrungen mit dem TI-89 gemacht 
- den gibts gebraucht bei ebay für schmales Geld - auch die Voyage 200 
sind echt nett...

Einige nette Sachen: Stammfunktionen, Ableitungen, LGls lösen usw.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Da muss ich doch einmal eine blöde(?) Frage stellen: Was zum Geier ist 
denn "Natural Input"?

Nach deiner Beschreibung hast du dich doch offensichtlich unbewusst 
schon auf ein Casio-Produkt eingestellt.

Ich bekomme jetzt bestimmt Prügel, aber aus meiner Sicht ist ein 
Taschenrechner immer noch ein kleiner Rechner und keine mobile 
Raketenkontrollzentrale. Und für diesen Zweck halte ich immer noch die 
UPN-Methode für die beste, die leider selbst bei HP immer seltener 
angeboten wird. Meinen HP 15-C nutze ich seit zwanzig Jahren. Auf e-bay 
ist der aber praktisch nicht zu bekommen, wer verkauft so ein Schätzchen 
auch, und wenn doch, dann nur zum damaligen Neupreis (!) von ca. 200DM 
(103€).

Mir ging es damals so, dass ich von einem Studienkollegen zu UPN 
überredet wurde. Seitdem kann ich nicht mehr verstehen, dass man 
Taschenrechner anders bedienen könnte.

Autor: Flo S. (tuxianer)
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Daniel F. schrieb:
> Ich habe während meines Studiums gute Erfahrungen mit dem TI-89 gemacht
> - den gibts gebraucht bei ebay für schmales Geld - auch die Voyage 200
> sind echt nett...

Diese Rechner sind aber programmierbar. Und die Funkionen brauche ich 
nicht. In Mathe sind Taschenrechner so und so tabu, und in den anderen 
Fächern gilt meist die Beschränkung auf nicht programmierbare Geräte.

Detlev T. schrieb:
> Da muss ich doch einmal eine blöde(?) Frage stellen: Was zum Geier ist
> denn "Natural Input"?

Bei diesem Natural Input gibt man die Ausdrücke so ein, wie man sie auch 
auf Papier schreiben würde. Siehe hier:

http://www.casio-europe.com/de/images/calc/sgr/det...

Detlev T. schrieb:
> Nach deiner Beschreibung hast du dich doch offensichtlich unbewusst
> schon auf ein Casio-Produkt eingestellt.

Das liegt vermutlich daran, dass wir in der Schule einen Casio 
Grafikrechner genutzt haben, und ich somit schon mit der Bedienung von 
deren Produkten vertraut bin.



Ich brauche wie schon gesagt keine 5xx Funktionen, sondern ein 
zuverlässiges Gerät, wobei ich eben dieses Natural Input nicht mehr 
missen möchte, da es gerade bei komplizierteren Formeln Eingabefehler 
vermeidet. Aber der fx991 ist eben nicht wirklich zuverlässig, da er 
eben Eingaben verschluckt.

Autor: Floh (Gast)
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Natural input ist doch die Anzeige mit Brüchen im grafischen Display?
Hab nie verstanden warums nicht einfach Klammern tun.
Hab mir in der 9.Klasse eher aus Jux für 3€ beim Netto nen 
Tasschenrechner geholt, den nutz ich auch im Studium weiter :-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Es gab doch hier letztens erst einen interessanten Thread. Vielleicht 
ist da was dabei:

Beitrag "brauche taschenrechner für systemtheorie"

Autor: Flo S. (tuxianer)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Es gab doch hier letztens erst einen interessanten Thread. Vielleicht
> ist da was dabei:
>
> Beitrag "brauche taschenrechner für systemtheorie"

Gerade mal kurz überflogen, da geht es auch eher um diese 
"Superrechner".

Autor: funky (Gast)
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Ich hab den Casio 991 MS und bin sehr zufrieden damit.

Natural Input hat der nicht, aber Klammern tuns ja auch.
Ich bin damit gut durchs ETechnik-Studium gekommen und vom Umfang ists 
mehr als ausreichend...hab wahrscheinlich nichtmal die Hälfte von dem 
Zeugs was der kann benötigt

Und ich sah nun erst während des schreibens das Dir Natural Input 
wichtig ist...also kannst Du den Beitrag eigentlich auch getrost 
ignorieren =P

Autor: IGBT (Gast)
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Wer braucht heute noch einen Taschenrechner?

Stelle ich mir grad lustig vor: Eistellungsgespräch, der Fragesteller 
dieses Beitrags müsste 60+ oder ein Vollidiot sein.

Also Frage: Stellt mir die Firma einen Rechenschieber aus Gold?

Antwort: (Dieses lustige Kopfschütteln, was man aus den Filmen kennt...)

Ja, es gibt Taschenrechner, NEIN, keiner braucht die.

Autor: Pharao (Gast)
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IGBT schrieb:
> Ja, es gibt Taschenrechner, NEIN, keiner braucht die.

TRotzdem sind sie im Studium zugelassen.
Sonst wäre ja die calc.exe auch eine Idee.

Autor: M. B. (reisender)
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Also im Prinzip reicht es, wenn du deinen Laptop dabei hast.

Maple, Mathematica oder konsorten drauf und du bist gut bedient.

Das kriegst du erst noch günstiger.

Ich persönlich verwende einen Ti-89 Titanium. Würd ich niemehr hergeben 
:)

Ansonsten, in den Fächern in denen du einen Rechner gebrauchen darfst, 
bringt er dir nichts. So ist es zumindest in meinem E-Tech Studium.

Also liegt die einzige Verwendung darin, z.b. mal ein Intregral zu 
rechnen o.ä. Hauptsächlich verwende ich ihn zur Kontrolle meiner 
Rechnnungen, wenn ich gerade keinen Laptop zur Hand habe.

Autor: IGBT (Gast)
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Ja, die Profs sind halt Schwachköppe außer die paar die ich persönlich 
kenne - Der reale Mensch sitzt heute an einem Hochleistungsrechner mit 
Internetanbindung - jeden Tag die ganze Zeit. Bitte ankommen in der 
Realität.

Autor: IGBT (Gast)
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M. B. schrieb:
> Also liegt die einzige Verwendung darin, z.b. mal ein Intregral zu
> rechnen o.ä. Hauptsächlich verwende ich ihn zur Kontrolle meiner
> Rechnnungen, wenn ich gerade keinen Laptop zur Hand habe.

Wenn ich im Atlantik schwimme, hab ich auch keinen Laptop zur Hand.

Integrale kann man auch im Kopf berrechnen...

Autor: Flo S. (tuxianer)
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Ich fürchte, wir reden aneinander vorbei. Ich brauche keinen Rechner, um 
Integrale zu lösen, dass kann ich im Kopf, sondern um Aufgaben mit 
Zahlenwerten zu berechnen, denn das geht meistens nicht im Kopf. Und da 
es sich zum Teil um sehr verschachtelte Formeln handelt wäre mir so eine 
Natural Eingabe ganz lieb, um Klammern zu sparen, bzw. um Fehler zu 
vermeiden.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Detlev T. schrieb:
> Mir ging es damals so, dass ich von einem Studienkollegen zu UPN
> überredet wurde. Seitdem kann ich nicht mehr verstehen, dass man
> Taschenrechner anders bedienen könnte.

So geht es mir auch. Wenn irgendein Eingabekonzept die Bezeichnung
"Natural Input" verdient hat, dann UPN.

Das, was in Florentins Link

  http://www.casio-europe.com/de/images/calc/sgr/det...

als Natural Input angepriesen wird, ist eine tolle Sache, die ich aber
eher als "Natural Output" bezeichnen würde, weil es sich offensichtlich
auf die Anzeige im Display bezieht.

UPN für die Eingabe und Natural Output zur visuellen Kontrolle der
eingegeben Terme, das wäre doch das Dream Team. Gibt es so etwas noch
nicht?

Edit:

Ich war gerade auf der Casio-Webseite. Das Dingen heißt nicht "Natural
Input", sondern "Natural Textbook Display", was den Kern deutlich besser
trifft. So schön die Terme auf dem Display dargestellt werden, so
schrecklich finde ich deren Eingabe ähnlich dem MS-Formeleditor.

Autor: Sascha S. (dec)
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Hallo,
ich benutze in meinem Studium (Materialwissenschaft) den Casio fx-991ES. 
Grafikfähigen darf ich nicht benutzen, in HM gar keinen. Die Eingabe per 
natural Gedöns dauert eine Ewigkeit, da bin ich mit den Klammern 
deutlich schneller, vor allem wenn man zurückscrollen will dauert es 
sonst echt zu lange. Was ich allerdings sehr gut finde und auch oft 
benötige, sind die einprogrammierten wissenschaftlichen Konstanten.

Gruß

Autor: IGBT (Gast)
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Was ist denn das?

Stell dir mal vor, es gibt Menschen denen wurde im Krieg nicht ein Bein 
weggeschossen und die waren praktisch auch nie im Krieg.

Aufgaben mit Zahlenwerten machen Maschinen - in meiner Welt.
Und nur nebenbei - wer sowas schreibt, kann kein Integral im Kopf lösen 
- oder wieso ist die erste Ableitung des Kugelvolumens die 
Kugeloberfläche?
Nur ein Dummbeutel - oder Jemand der wirklich versteht - oder toll 
auswendig gelernt...?

Florentin bleib bei deinen Blumen, Mathematik ist zu hoch für dich...

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Casio fx-991ES - auch wenn "Natural Display" eher ein Marketinggag ist.

Autor: IGBT (Gast)
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Sascha S. schrieb:
> da bin ich mit den Klammern
> deutlich schneller

Wäre es möglich das wir aus dem Mittelalter rauskommen?

Ist es Irgendwie möglich diese primitive Ebene zu verlassen?

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Ich bin mit dem auch super zufrieden.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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IGBT schrieb:
> Sascha S. schrieb:
>> da bin ich mit den Klammern
>> deutlich schneller
>
> Wäre es möglich das wir aus dem Mittelalter rauskommen?
>
> Ist es Irgendwie möglich diese primitive Ebene zu verlassen?

Ja, mit UPN. Da gibt es gar keine Klammern -> noch schneller :)

Autor: Markus Bücker (Gast)
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Hallo,

Ich persönlich halte zu viel Rechnenpower im Taschenrechner auch für 
Quatsch. Viele Kolegen haben während meines E-Technik Studiums "dicke" 
Grafiktaschenrechner von HP gehabt und innerhalb von nem halben Jahr 
waren die vier AAA Batterien leer. Ich habe seit dem Gymnasium einen 
TI68. Die Batterie ist bis heute nicht einmal gewechselt worden und 
meine Ergebnisse waren immer mindestens so richtig wie die meiner 
Kollegen. Der Taschen-rechner ist spartanischer aber missen möchte ich 
Ihn heutzutage im Beruf nicht.
Von diesem Natural Input halte ich garnichts. Ein Blatt Papier auf dem 
man die Herleitung / Equivalenzumformungen vornimmt, um das dann 
einzuprogrammierenden ist immer besser als eine hübsche Darstellung im 
Display. Das Problem ist, man gewöhnt sich schnell an Dinge, die einem 
abgenommen werden aber besser verstehen wird man es deshalb nicht.
Außerdem soll man im Studium verstehen das Fehler in Berechnungen nun 
mal allzu menschlich sind. Es ist viel wichtiger Ergebnisse als falsch 
oder richtig einordnen zu können. Der Verstand zählt immer mehr als der 
Rechner der Ergebnisse auswirft.

Guts nächtle

Autor: IGBT (Gast)
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Yalu X. schrieb:
> Ja, mit UPN. Da gibt es gar keine Klammern -> noch schneller :)

Verstehe ich alles nicht - Taschenrechner klingt für mich wie 
Mittelalter.

Klammern - wie kann man sowas thematisieren?

Autor: Flo S. (tuxianer)
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Sascha S. schrieb:
> ich benutze in meinem Studium (Materialwissenschaft) den Casio fx-991ES.
> Grafikfähigen darf ich nicht benutzen, in HM gar keinen. Die Eingabe per
> natural Gedöns dauert eine Ewigkeit

Das liegt an der wirklich lahmen Eingabe beim fx991 in diesem Modus. Die 
größeren Casios haben das auch, aber da geht es bedeutend besser. Und 
ich persönlich komme so schneller, als mit Klammern setzen.

IGBT schrieb:
> Aufgaben mit Zahlenwerten machen Maschinen - in meiner Welt.

Tja ich kann leider auch nichts dafür, dass unsere Professoren aus dem 
Mittelalter kommen und uns in den Klausuren Zahlenwerte berechnen 
lassen, anstatt das Maschinen zu übergeben.

IGBT schrieb:
> - oder wieso ist die erste Ableitung des Kugelvolumens die
> Kugeloberfläche?

Gehe rückwärts an die Sache heran und integriere alle infinitesimal 
kleinen Oberflächen über den Radius, und du erhältst das Volumen. Das 
geht hier in diesem Fall, da die gerichteten Flächenelemente parallel 
zum Radius sind. beim Kreis gilt das gleiche eine Dimension tiefer. Der 
Flächeninhalt einmal nach dem Radius differenziert ergibt den Umfang.

Yalu X. schrieb:
> IGBT schrieb:
>> Sascha S. schrieb:
>>> da bin ich mit den Klammern
>>> deutlich schneller
>>
>> Wäre es möglich das wir aus dem Mittelalter rauskommen?
>>
>> Ist es Irgendwie möglich diese primitive Ebene zu verlassen?
>
> Ja, mit UPN. Da gibt es gar keine Klammern -> noch schneller :)

Ich bin auch nicht dem gegenüber abgeneigt einmal diese UPN Eingabe zu 
testen. Aber wie es mir scheint sind alle HP Rechner, die das anbieten 
programmierbar.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Florentin S. schrieb:
> Ich bin auch nicht dem gegenüber abgeneigt einmal diese UPN Eingabe zu
> testen. Aber wie es mir scheint sind alle HP Rechner, die das anbieten
> programmierbar.

Stimmt, die einfacheren wissenschaftlichen Rechner haben alle nur
algebraische Eingabe. Interessanterweise können aber 4 der 5
kaufmännischen Rechner UPN, auch ohne dass sie programmierbar sind.
Zudem sehen sie teilweise noch richtig nach HP aus¹. Da sie aber
vermutlich keinen Sinus können, sind sie für ernsthafte Anwendungen
leider nicht zu gebrauchen.

¹) Ob sie wohl auch den typischen HP-Geruch von einst haben?

Autor: Stefan E. (na_fets)
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"Natural input" kannst du in die Tonne treten. Ich benutze auch den 
Casio fx-991ES. Vielleicht kann man in der Schule damit noch hantieren, 
sobald allerdings man einen etwas längeren Term eingeben muss, wirds 
ungemütlich. Mit Klammern lässt sich aber alles problemlos eingeben (man 
kann im Menü die beiden Modi wählen).
Was ich besonders schätze, sind die komplexen Zahlen und die 
Möglichkeit, 2-3 vormals eingegebene Terme wieder aufrufen und 
bearbeiten zu können.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Florentin S. schrieb:
> fürs Studium benötige ich einen nicht programmierbaren
> Taschenrechenrechner.

Das ist wahrscheinlich das K.O.-Kriterium. Denn die HP-Geräte sind schon 
seit Jahrzehnten programmierbar. Ich vermute aber, diese Einschränkung 
gilt nur für Prüfungen. Da ein Studium aber nicht nur aus Prüfungen 
besteht, ist für den Alltag UPN vielleicht trotzdem keine schlechte 
Wahl. Den HP35s gibt es für ca. 50€.

Meine Erfahrung: Wer erst einmal UPN gelernt hat, kann grundsätzlich 
viel besser mit Taschenrechnern umgehen. Das (mühsame) Eintippen einer 
Formel so wie sie auf dem Papier steht, scheint auf den ersten Blick der 
direkte Weg zum Ergebnis sein. Tatsächlich ist der jedoch langsam und 
vor allem fehlerträchtig. Da solltest du dir für diesen Zweck lieber ein 
einfaches, aber solides Zweit-Gerät mit mehreren Zahlen-Speichern 
zulegen.

Autor: Daniel G. (daniel83)
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Ich haben einen fx-991es von Casio. Die Probleme mit den Eingaben kann 
ich bestätigen. Mit ein bischen Übeung hast du aber sehr schnell raus, 
ab welcher länge der Fomel du besser etwas zwischen rechnest. Also erst 
alles über dem Bruchstrich, dann darunter usw. Bisonders ärgerlich ist, 
wenn die letzten beiden Zuiffern nciht mehr in die Formel passen udn man 
dann alle Teile wieder neu eingeben oder die hälfte löschen muss.
Der Rechner ist also eigentlich ganz gut, wenn man weiß wie man mit ihm 
umzugehen hat.

Autor: Reiner (Gast)
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Ich nutze auch den Casio fx-991ES. Neben den hier genannten Vor- und 
Nachteilen hat der Casio aus meinen Augen einen weiteren ganz großen 
Vorteil: Fast jeder Student nutzt ihn und die Profs. kennen ihn. Man 
erspart sich damit in meinen Augen sehr viel Stress, weil
- man keine Diskussionen in oder vor der Klausur fürchten muss, ob der 
Taschenrechner zugelassen ist oder nicht.
- man sich nicht umstellen muss, wenn man bei der Lerngruppe mal seinen 
Rechner vergessen hat und auf einem Leihrechner tippen muss.
- man keine Probleme hat Ersatz zu bekommen, wenn der Rechner geklaut 
wird oder kaputt geht und
- man schnell Hilfe in Sachen Bedienung bekommt.

Man muss sich halt irgendwie mit der Geschwindigkeit bei langen Brüchen 
arrangieren. Ein Punkt der mich immer davon abgehalten hat zu lange 
Formeln in den Rechner zu tippen war der, dass man bei uns schnell 
Gefahr lief Punkte zu verschenken. Ein Satz beim manuellen Ausrechnen 
mit Zwischenschritten wie z.B. "Term unter dem Bruch muss <x sein, weil 
... deshalb Fehler bei ... gemacht" konnte einem wenigstens noch einen 
Teil der Punkte retten.
Wie schon gesagt: Das war bei uns so, wenn es bei euch anders läuft dann 
hat das mit der Geschwindigkeit natürlich ein anderes Gewicht.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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hab nen Casio fx-82, weiß aber nicht ganz genau, welches Modell von 
denen. Der Funktionsumfang ist mit dem 991 vergleichbar, aber ich finde 
die Bedienung etwas besser und der hat beispielsweise Kürzeltasten für 
10^3, 10^-9 usw., was manchmal ganz nett ist.

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Ich habe einen von HP, mit RPN, sehr nett.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Daniel G. schrieb:
> Also erst
> alles über dem Bruchstrich, dann darunter

Das ist aus meiner Sicht auch die intuitiv richtige Art, mit einem 
Taschenrechner umzugehen. Also nicht die Formel von links nach rechts, 
sondern von innen nach außen zu berechnen. Und dem kommt UPN eben 
entgegen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Tine Schwerzel schrieb:

>Ich habe einen von HP, mit RPN, sehr nett.

HP48G, o.ä.?

Autor: Yalu Y. (Gast)
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Ich nutze immer noch einen HP42S, einer der besten HP-Rechner.
Hatte ich damals (ca. 1992) bei einer Vobis-Filial-Auflösung in Aachen 
mit 50% Rabatt bekommen.
Ideale Größe, einwandfreie Tastatur, lange Batterielaufzeit, leicht und 
schnell zu programmieren. Was will man mehr?

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Yalu Y. schrieb:
> leicht und
> schnell zu programmieren. Was will man mehr?

Jemanden, der erst liest und dann schreibt?

Florentin S. schrieb:
> fürs Studium benötige ich einen nicht programmierbaren
> Taschenrechenrechner.

Autor: Martin (Gast)
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An alle Warmduscher im Thread: Männer mit Bart verwenden natürlich einen 
Rechenschieber.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Yalu Y. schrieb:

>Ich nutze immer noch einen HP42S, einer der besten HP-Rechner.

Ist wohl ein Vorgänger des HP48G?

>Hatte ich damals (ca. 1992) bei einer Vobis-Filial-Auflösung
>in Aachen mit 50% Rabatt bekommen.

Und der hat vermutlich schon 5 PC-Generationen überlebt, und 
funktioniert immer noch einwandfrei. 50% Rabatt bekamen wir über die 
Sammelbestellung der Fachschaft, das war auch nicht schlecht. Also, nie 
einen Rechner schon vor dem Studium anschaffen.

>Was will man mehr?

Eben. So ein kleines Teil ist auch noch leicht transportabel. Hat mir 
unheimlich viel vor allem bei bei den Übungsaufgaben gebracht. In 
Klausuren durfte er meist nicht benutzt werden. Und wenn, dann nur für 
numerische Rechnungen. Für den PC gab es zu der Zeit (1995) nur 
Matheass. War ne nette kleine Spielerei.

Den HP48G kann man wohl auch in einen Betriebsmode schalten, daß er 
Natural Input hat.


Martin schrieb:

>Männer mit Bart verwenden natürlich einen Rechenschieber.

Yep, ich hab auch noch einen Aristo von etwa 1970. Wer das kennt, kann 
unter Umständen schneller sein, als ein Elektronenrechner.

Autor: A. K. (prx)
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Bin ja auch ein Freund von UPN, aber gibt's da einen, der das liefert, 
was ich neben gelegentlichen trivialen Rechenspielchen gern drin habe: 
Einheitenumrechung, °C/°F inklusive? Als ich letzthin gezwungen war, mir 
einen Neuen zu suchen, konnte ich bei HP dazu nichts finden, wenn man 
von der Möglichkeit absieht, sich sowas zu programmieren. Weshalb ich 
dann auf dem Irrweg über einen Casio fx-992irgendwas mit hirnrissiger 
Tastenbeschriftung Dunkelrot (für mich) auf Dunkelgrau beim o.A. EL-W506 
landete.

Autor: Hmmmm? (Gast)
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> Bin ja auch ein Freund von UPN, aber gibt's da einen, der das liefert,
> was ich neben gelegentlichen trivialen Rechenspielchen gern drin habe:
> Einheitenumrechung, °C/°F inklusive? Als ich letzthin gezwungen war, mir
> einen Neuen zu suchen, konnte ich bei HP dazu nichts finden,

Hmm, schon der uralte HP28 kam mit einer ziemlich große eingebauten 
Einheiten-Bibliothek zur Umrechnung. Sollte dass HP geändert haben?

Autor: A. K. (prx)
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Ich hatte in der Webübersicht aber nichts Schlüssiges dazu gefunden.

Was am Casio auch nervte: Der hatte zwar allerlei dafür hilfreiche 
Konstanten (die "Mal"-Taste schaffe ich da grad noch selbst), aber bei 
°F/°C hilft das nicht weiter.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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A. K. schrieb:

>Einheitenumrechung, °C/°F inklusive?

Nun ja, mein HP48G hat immerhin eine Konstanten-Library, wobei den 
Werten die SI-Einheit angehängt ist. Damit kann man sogar rechnen, die 
Einheiten werden mit aufgelöst. Hab das jedoch nie benutzt, kann dazu 
nichts genaueres sagen. Es würde mich aber sehr wundern, wenn HP nicht 
nach meinem 15 Jahre alten HP48 ein verbessertes oder wenigstens 
gleichwertiges Modell hätte. Nicht, daß ich ausschließlich auf HP 
schwöre. TI und Casio sollten da auch was in ihren Programmen haben.

Um es zu testen, gibt es für dich aber die Möglichkeit, z.B. einen 
HP48-Emulator für den PC aus dem Internet zu ziehen. Adressen hab ich da 
leider keine, da ich es für mich nie als notwendig betrachtete.

Autor: Martin (Gast)
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Ihhh - Zuckerle plenkt.

Autor: Markus Teubner (toybaer) Benutzerseite
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Moin.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Nun ja, mein HP48G hat immerhin eine Konstanten-Library, wobei den
> Werten die SI-Einheit angehängt ist. Damit kann man sogar rechnen, die
> Einheiten werden mit aufgelöst. Hab das jedoch nie benutzt, kann dazu
> nichts genaueres sagen. Es würde mich aber sehr wundern, wenn HP nicht
> nach meinem 15 Jahre alten HP48 ein verbessertes oder wenigstens
> gleichwertiges Modell hätte.

Den HP48g hatte ich irgendwann gegen den 49er eingetauscht, genau diese 
dolle Library haben sie dort ausgebaut. (Und nebenbei den IR-Port.)

Wenn ich heute noch regelmäßig einen TR bräuchte, hätte ich wieder den 
48...

Grüße,
Markus

Autor: Thomas (Gast)
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Den IR-Port haben sie wohl ausgebaut, weil der HP48 deswegen 
(verständlicherweise) an vielen Unis nicht mehr zu Prüfungen zugelassen 
war.

Wir haben uns damals auf anraten unseres Mathe-Profs auch alle den HP49G 
zugelegt.
In Mathe haben wir dessen Features kaum gebraucht, dafür in anderen 
Fächern wie Elektrotechnik und Regelungstechnik umso mehr.
Schön ist z.B. die Tabellenfunktion, und das berechnen komplexer 
Netzwerke kann ich mir mir einem normalen Taschenrechner gar nicht 
vorstellen.

Aber wie das halt so ist:
Am Tag der letzten Prüfung habe ich das Teil auch zum letzten mal 
benutzt, und das ist jetzt 5 Jahre her...

Heute hab ich so ein kleines Netbook für den gleichen Preis und Matlab 
drauf.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Markus Teubner schrieb:

>Und nebenbei den IR-Port.

Der IR-Port war übrigens höchst nützlich. Voraussetzung war aber, daß 
z.B. eine Studentengruppe den gleichen Rechner hatte. So war das bei 
uns, am Studienbeginn wurde für alle Neulinge der HP48G bestellt, und 
auch noch mit 50% Rabatt.

Wenn dann mal jemand was neues (z.B. Programm) auf seinem Rechner hatte, 
konnte es völlig unkompliziert innerhalb weniger Minuten auf z.B. 50 
andere Rechner übertragen werden. Wir machten davon im Studium 
tatsächlich Gebrauch. Die IR-Übertragung funktionierte sogar bis zu etwa 
5m weit, obwohl das nicht dokumentiert und vorgesehen war.

Mittlerweile nutzt mir der IR-Port nichts mehr, weil ich mit dem Rechner 
alleine zu Hause sitze, und keine anderen HP48G-Nutzer mehr kenne.

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