10,5 Volt in 3 volt wandeln

#1809730
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bayliner schrieb:
> Hallo
>
>
> Brauche für ein anloges Instrument einen Wandler.
> Eingagsspannung 10,50 V Ausgangsspannung  3,0 V
>
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> 10,50 V    3,0 V
> 11,07 V    3,7 V
> 11,64 V    4,4 V
> 12,21 V    5,1 V
> 12,78 V    5,8 V

Wie wäre es mal mit ein bisschen aber auch nur ein bisschen 
eigenleistun?
Wenn du diese nicht machen willst, warum auch immer, wende dich an eine 
fachfirma deines vertrauens und beauftrage sie damit! Da bekommst du 
dann eine fertige lösung, für die du dann aber auch den lohn einiger 
ingenieursstunden bezahlen musst.
Ansonsten, wir helfen gerne wenn es mal irgentwo hakt oder du 
verständnis probleme hast.

Achso, um doch noch ein wenig am thread konstruktiv mit zuwirken:
OP-Amps sind deine Wahl, vorrausgesetzt die ströme werden nocht allzu 
groß. Am bessten du googlest mal ein wenig oder schaust dir den artikel 
an, den Alexander gepostet hat.

grüße
Tobias
Gast #1809744
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Um 10,5V in 3V zu skalieren reicht dir ein Spannungsteiler im Verhältnis 
von 10,5:3.

Anhand deiner Tabelle benötigst du jedoch vermutlich etwas anderes als 
nur skalieren. Dazu benötigst du die Übertragungsfunktion. Damit das 
etwas einfacher wird geh ich mal davon aus das die Funktion eine Gerade 
ist. Dann reicht es den kleinsten und den größten Wert zu betrachten.

Geradengleichung: f(x) = mx + b

Werte:
f(10,5V) = 3,0V
f(12,78V) = 5,8V

Gain: m = (5,8 - 3,0) / (12,78 - 10,5V) = 1,228

Offset: f(10,5)= 10,5*1,228 + b = 3,0
b = -9,894


Also lautet unsere Übertragungsfunktion: f(x) = 1,228x - 9,894

Zum überprüfen ob die Funktion richtig ist kann man die Werte einsetzen 
und vergleichen:

X          Ysoll  Yist       Error
10,50 V    3,0 V  3,00000 V  0,00000 V
11,07 V    3,7 V  3,69996 V  0,00004 V
11,64 V    4,4 V  4,39992 V  0,00008 V
12,21 V    5,1 V  5,09988 V  0,00012 V
12,78 V    5,8 V  5,79984 V  0,00016 V

Der Maximale Fehler beträgt 160µV was vermutlich zu vernachlässigen ist.

Nun zur Praxis

Schaltungstechnisch heißt die Formel:
Zuerst den Eingangswert X mit 1,228 multiplizieren und anschließend 
9,894V abziehen.

Das Multiplizieren geht mit einem Impedanzwandler:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverst%C3%A4rker-Grundschaltungen#Spannungsfolger_.28Impedanzwandler.29

Dahinter noch einen Subtrahierer:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverst%C3%A4rker-Grundschaltungen#Der_Subtrahierer

Wenn du zB den LM358 als OP verwendest benötigst du nur einen IC da 
dieser schon 2 OPs pro Gehäuse besitzt.

Viel Spass beim zusammebaun.

Lg
Moderator #1810183
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Wenn du eine Hilfsspannung von mindestens etwa 45V hast, kannst du es
mit einem einzelnen Opamp so machen, wie im Anhang.

Ansonsten gibt es Alternativen mit mehr als einen Opamp. Wie die Schal-
tung genau aussieht, hängt von den zur Verfügung stehenden Spannungen
ab.

Edit: Die drei Widerstände solltest du alle um den Faktor 10 vergößern,
sonst wird der Ausgangsstrom des Opamp etwas hoch.
Angehängte Dateien:

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