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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf "Weltweite IBS" Diskussion - Suche Gastschreiber


Autor: B. L. (rice)
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Hallo ich habe dieses Thema hier durchgelesen

Beitrag "Weltweiter Inbetriebnahme Ingenieur - Fernweh und Abenteuerlust ?"

und musste nun feststellen es ist geschlossen und das schon über 2 
Monate. Mich interessiert nun ob die beiden benutzer HariboHunter und 
Zocker_01 sich noch zeitweise hier aufhalten. Ich hätte ein paar Fragen 
bzw. würde ich gerne mit Ihnen persönlich Sprechen, da ich auch gerade 
in einer Entscheidungsphase bin.
Beide erzählen Dinge die auf Firmenverstaltungen bewusst verschwiegen 
werden, um das Interesse an dem Beruf zu wahren. Jedoch interessieren 
mich die Fakten und nicht das beschönte Bild eines Großkonzerns.

Wenn die beiden Nuter so freundlich wären sich hier zu melden, wäre mir 
damit schon einmal geholfen.

Jedes andere Kommentar was nicht mit IBS und/oder dem weltweiten 
Arbeitseinsatz zu tun hat ist hier völlig fehl am Platz. Also sparrt 
euch die Tastenanschläge!

Autor: T................... (Gast)
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Hallo,

bin IBS'ler in gerade im arabischen Raum unterwegs. Bei Fragen einfach 
hier posten :-)

Autor: B. L. (rice)
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@ T................... und auch andere IBSler

Aus dem anderen Topic kopiere ich einfach mal die "Zusammenfassung":

Zusammengefasst:

Arbeit:
-Viel Arbeit in z.T. widrigen Umgebungen, 10 Monate Ausland/Jahr, 2
Monate Heimat/Jahr; 50-60 Std/W, 6 T/W.
-Am Anfang monotone Arbeit, später interessant.
-Soziale Kontakte gehen ein. 1-2 Jahre Inbetriebsetzung bedeutet
statistisch eine kappute Beziehung.
-Ungewohnte Kulturen, Essen, Sitten können ungewohnt und abschreckend
wirken.
-Oft bis immer auf der Baustelle. Teilweise keine Freizeit an den
Wochenenden.
-Ausbildung on the Job.
-Reisen bringt am Anfang Spaß - dann eher lästig - Flüge meist nur noch
Economy Class
-Als Hochschulabsolvent kann man mit 60.000 € im Jahr rechnen.

Karriere:
-Potential Schwach - Auf der Baustelle Befehlsempfänger.
-Leitende Baustellenfunktionen führen auch z.T. in eine berufliche
Sackgasse.
-Keine Zeit für Netzwerkaufbau, Kontakte.
-Ein (interner) Stellenwechsel kann dich weiterbringen.
-Nach der Inbetriebn. stehen die gleichen Wege offen wie anderen auch.

Tips:
-Bei der Gehaltsverhandlung auf ERA 10 zielen.
Länderfokus besprechen.
-Die mittelfristige Planung auf 4-5 Jahre in der Inbetriebnahme
anpeilen.
-Führungskräfte auf sich aufmerksam machen - event. PM Förderung
erhoffen.
-Mit der Freundin Schluss machen.



Erst einmal, kannst du das bestätigen, ergänzen oder verbessern?

Was hat dich dazu gebracht den Job auszuführen?

Welche Vorteile und Nachteile siehst du in dem Beruf?

Welche Vorraussetzungen sind für den Job absolut unerlässlich und welche 
eher nicht so?

Welche Grenzen hast du in Bezug auf Auftragsländer oder auch 
Baustellenumgebungen?

Schon mal vielen Dank für deine Antworten

Autor: B. L. (rice)
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@Zuckerle

Also ich bin im Moment auch am Überlegen IBS zu machen. War auch schon 
mal 6 Monate im Ausland auf Montage, damals eher als normler Arbeiter 
und als eine Art Praktikum.
Jetzt bin ich mit meinem ET Studium fast fertig und will mich in diese 
Richtung bei der Suche nach meiner Diplomarbeit orientieren. Wie schon 
einen Beitrag vorher beschrieben sind das die Fragen so spontan in den 
Sinn kommen.
Ich kenne zwei IBSler und kann mich mit der Lebensweise schon 
identifizieren, ob es etwas dauerhaftes sein wird kann man noch nicht 
sagen. Aber um einen besseren Eindruck von diesem Job zu erhalten, finde 
ich persönliche Erfahrungsberichte wesentlich sinnvoller als 
Propagandaveranstaltungen diverser Großkonzerne.
Der ursprüngliche Thread war interessant zu lesen und hat mich schon 
weiter gebracht. Aber so prinzipiell glaub ich keiner einzelnen Meinung 
sondern bastel mir meine Meinung aus mehreren Meinungen zusammen.
Von daher wäre es nett, wenn du entweder auf die oben genannten Fragen 
antwortest oder auch deine Eindrücke von IBS schilderst und Vor und 
Nachteile nennst die für dich essentiell wichtig sind.

Vielen Dank schon einmal

Autor: T................... (Gast)
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Hallo,

also dann will ich dir mal einen Einblick geben


-Viel Arbeit in z.T. widrigen Umgebungen, 10 Monate Ausland/Jahr, 2
Monate Heimat/Jahr; 50-60 Std/W, 6 T/W.

naja habe hier eine reguläre 6 Tage Woche mit 9 Stunden mit indischen 
verhältnissen. Naja du hast 30 Tage Urlaub, also nur einen Monat die 
Überstunden lässt man sich auszahlen sonst bringt doch der ganze Job 
nix.

-Am Anfang monotone Arbeit, später interessant.

recht interesant, schon ab dem ersten Tag, viel Verantwortung must 
alleine durchkommen. Jedoch bekommen die alten IBS'ler die "guten" 
Projekte.

-Soziale Kontakte gehen ein. 1-2 Jahre Inbetriebsetzung bedeutet
statistisch eine kappute Beziehung.

es gibt praktisch nur soziale Kontakte unter Kollegen in dem selben Land 
und die paar Leute die du im Land selber kennenlernst, den Traum Freunde 
oder sogar Freundin in Deutschland zu behalten ist eben nur ein Traum. 
Dann musst du schon Heiraten und Frau mitnehmen, die dann aber zu 90% 
sich scheiden lässt wenn du 4 Monate in nem dreckigen Camp in Indien 
sitzt.


-Ungewohnte Kulturen, Essen, Sitten können ungewohnt und abschreckend
wirken.

.. geht einen meißt auf die Nerven Europa ist so schöhn, vergiss die 
Urlaubsmentalität

-Oft bis immer auf der Baustelle. Teilweise keine Freizeit an den
Wochenenden.

kommt drauf an, man muss auch mal nein sagen, aber was willst du in der 
Wüste sonst machen sonnen bei 50°C ?


-Ausbildung on the Job.

klar ist billiger

-Reisen bringt am Anfang Spaß - dann eher lästig - Flüge meist nur noch
Economy Class

klar ist billiger , mehr Geld für die Firma

-Als Hochschulabsolvent kann man mit 60.000 € im Jahr rechnen.

60k€ im Ersten
65k€ im Zweiten
dann knapp 70€k im dritten Jahr brutto

Karriere:
-Potential Schwach - Auf der Baustelle Befehlsempfänger.

gibt innerhalb keine Aufstiegschance, ist aber ein guten Einstieg wenn 
man davon nach ner zeit wegkommt

-Keine Zeit für Netzwerkaufbau, Kontakte.

das schon aber eben weltweit und nicht in D

-Ein (interner) Stellenwechsel kann dich weiterbringen.

nur ein stellenwechsel kann dich weiterbringen

-Nach der Inbetriebn. stehen die gleichen Wege offen wie anderen auch.

denke die Chancen sind besser

Tips:
-Bei der Gehaltsverhandlung auf ERA 10 zielen.

nur mit UNI Diplom

Länderfokus besprechen

ist die Welt zu klein, es kann überall hingehen, nen Mietwagen sucht 
sich auch nicht aus wohin es geht.


-Mit der Freundin Schluss machen.
so hart es klingt, aber um so früher um so schmerzfreier , es klappt 
halt einfach nicht




Was hat dich dazu gebracht den Job auszuführen?

Geld, Geld, Geld und vieleicht eine kleine Chance die Kaiere zu 
verbessern.

Welche Vorteile und Nachteile siehst du in dem Beruf?

Vorteil:
Du hast nen guten Verdienst + ca. 20k€ Steuerfrei als Verplegungskosen.
Alte IBS'ler bekommen die "guten" Projekte.

Nachteil:
soziale Kontakte
die Scheiße der Welt zu sehen wie moderne Sklaverei, Rassismus etc. etc.




Welche Grenzen hast du in Bezug auf Auftragsländer oder auch
Baustellenumgebungen?

was meinst du mit Grenzen?

Autor: Ziff (Gast)
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Man sollte speziell Grenzen gegenueber der Firma bekommen. 
Hin-und-Wieder(TM) kann man Zeit und Geld sparen durch erhoehten 
Kapitaleinsatz, bessere Werkzeuge, ein zusaetzliches Messgeraet. Ohne 
Feedback an die Firma lassen die dich mit dem aergsten Kram rummalochen, 
weil es fuer die Firma am guenstigsten kommt. Irgendwann kommt die Idee 
auf, die Firma sollte ein Messgeraet bereitstellen da man selbst sonst 
beliebig viel Zeit rausblaest fuer marginale Erkenntnisse. Entweder 
findet man sich da mit der Firma, oder laesst es besser bleiben.

Ich ging dann da raus, und entwickle heute.

So ein Job lohnt sich auf alle Faelle fuer eine begrenzte Zeit. 
Veraendert die spaetere Entwicklersicht der Dinge im positiven Sinne.
Im Sinne dass viel mehr wie die Spezifikationen zaehlen. Viele Geraete 
sind 15..20 Jahre oder laenger im Einsatz. Wie gut sie wirklich sind 
zeigt sich erst spaeter.

Autor: ukstudent (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1817922:
> Habe bei den meisten Einsätzen nichts von den Ländern gesehen wie den
> Flughafen , die Baustellen und die Wohn-Kloos ( Toilette mit
> anschließendem Wohnraum ) .


Ist das wirklich wahr kann das wer bestätigen?

Hätt mich nämlich auch interessiert auf Auslandseinsatz zu gehen oder 
noch besser als Soldat zB Kosovo..

soll man ja angeblich supi verdienen!

Autor: High Performer (Gast)
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>Ist das wirklich wahr kann das wer bestätigen?

Kann ich bestätigen. Entweder man hat absolut keine Zeit für 
Sightseeing, oder man ist derart in der Pampa, dass die nächste größere 
Stadt nur mit dem Flugzeug zu erreichen ist. Oft beides kombiniert.

>Hätt mich nämlich auch interessiert auf Auslandseinsatz zu gehen oder
>noch besser als Soldat zB Kosovo..

Bist Du irre!? Geh doch gleich nach Afghanistan!

Autor: B. L. (rice)
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@alle die etwas sinnvolles zum Thema beigetragen haben

Vielen Dank für die Erläuterungen und Einschätzungen die Ihr bisher 
gegeben habt. Ich habe dadurch etwas mehr Einblick in die Welt der IBS 
erhalten.

>So ein Job lohnt sich auf alle Faelle fuer eine begrenzte Zeit.
>Veraendert die spaetere Entwicklersicht der Dinge im positiven Sinne...

Meine Sichtweise in Bezug auf diesen Job ist folgende:

Ich suche eine Herausforderung und bin bereit Opfer dafür zu bringen. 
Jedoch bin ich mir inzwischen nicht mehr ganz sicher ob die damit in 
Verbindung stehenden Nachteile durch das Finanzielle und die Sammlung 
von wertvoller Erfahrungen in einem angemessenen Verhältnis stehen. 
Sicherlich muss man das selbst wissen, was ein "angemessenes Verhältnis" 
ist.

Meine Frage deshalb an alle die, die Ihre Entscheidung vor Jahren 
getroffen hatte:

Würdet ihr diesen Weg nochmal einschlagen? Welche Tips könnt ihr mir, 
zusätzlich zu den schon genannten, noch geben? Was sind typische Fehler 
die man beim Einstieg in einen solchen Beruf machen kann aber vielleicht 
auch machen sollte(aus Fehlern lernt man ja bekanntlich am besten)?


BTW
Ich finde es unglaublich was für Kiddies sich schon wieder einmischen 
und meinen irgendetwas sinnloses von sich geben zu müssen. Niveauvoll 
oder gar erwachsen ist das in keinem Fall. Von daher bietet sich wohl 
der Auslandseinsatz bei der BW an.
Vielleicht löst sich ein Problem dann von selbst?

Autor: B. L. (rice)
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@ Zuckerle

Welche Bedingungen genau haben sich denn in den letzten 30 Jahren 
geändert? Sind diese so gravierend?

Ich hab schon etwas davon gehört dass die Steuerfreiheit bzw. 
Begünstigung ab einem gewissen Aufenthalt in Ausland nicht mehr gegeben 
ist. Inwiefern stimmt das?

Autor: ingenieurforfun (Gast)
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Ich hab halt das Problem dass ich eher so ein Einzelgänger wär.

Drum wär alleine auf Inbetriebnahme durch die Welt reisen das Ideal für 
mich!!

Wenn ich dann bei den Anlagen irgendwo in Japan/USA/.. bin und an einem 
Problem tüfteln kann, ich glaub das wär mein Traumberuf..

verschiedene Kulturen, ein bisschen um die Welt kommen..viel Geld 
verdienen..

Oder ist das nur ein Wunschtraum? Ist man oft in der Gruppe und muss man 
sich ärgern? Wie schlimm ist der Stress/Zeitdruck in dieser Tätigkeit?
Hat man auch ab und zu seine Ruhe? Reisen muss ja schön sein :-)

Aber eines ist es sicher auf jeden Fall oder: Auf jeden Fall besser und 
abwechslungsreicher als jeder Bürojob in der Entwicklung wo man 9 - to - 
5 Dienst schiebt oder?

viele Grüße aus München..
ein kleiner Maschinenbaustudent und hoffentlich bald mal fertig..und 
will meinen Traumjob finden..

Autor: ingenieurforfun (Gast)
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Hehe, ja etwas..

aber ich mal einen abwechslungsreichen Job haben mit viel Reisen..

hab mal ein Praktikum gemacht in nem Büro.. das war der Horror! Fast nix 
zu tun, total öde wie kann man sich vorstellen bis 65 in nem Büro zu 
sitzen mit den ganzen Idioten um mich herum? Ic h nicht :(

Aber wie ich mal in nem Praktikum bei den Anlagen (Stahlwerk) war, ist 
mir ein Licht aufgegangen und ich hab gespürt, dort will ich sein..sehr 
interessant, hab Kontrollgänge gemacht, war alleine für meine Arbeit 
verantwortlich etc. wirklich toll

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ich hab vor 30 Jahren Inbetriebnahme gemacht. Es war weniger wegen des 
Geldes. Ueberstunden wurden damals auch nicht ausbezahlt, dafuer war es 
auch kein 8-5 Job. Ich war damals also in China. Im Norden liefen alle 
noch mit den blauen Maoklamotten herum, im Sueden war's etwas bunter. 
Geld spielte eigentlich keine Rolle. Der Spitaldirektor hatte denselben 
Lohn wie wie der, der mit dem Bambusstock Kies transportierte. Der 
Spitaldirektor lebte mit seiner Familie (2 Erwachsene, 1 Kind, die 
Grossmutter ... ) in einer extrem kleinen 2 Zimmerwohnung. Der 
Wanderarbeiter, der unter einem Dach Matrazen herstellte, ueberlebte 
auch da. Andere Wanderarbeiter uebernachteten bei ihrer Habe auf der 
Strasse unter einer Plastikfolie. Die extrem wenigen Autos und Lastwagen 
fuhren in der Nacht ohne Licht. Denn wenn man zuhause kein elektrisches 
Licht hat, so muss man es auch im Fahrzeug sparen... Fremde wie ich 
waren noch sehr selten. Ich wurde eingeladen an der Uni anlaesslich 
einer Abendvorlesung etwas zu erzaehlen. Da waren dann nur die Studenten 
und wollten testen wie gut ihr Englisch ist. Denn ihre Englischlehrer 
waren nie im Ausland. Ich fuhr mal waehrend 3 Tagen in einem Zug vom 
Sueden in die Mitte. Ich war in der harten-Bett-Klasse. Es sprach sich 
relativ schnell rum, dass ein Fremder im Zug war. Wie zufaellig kam 
immer ein Anderer vorbei um mit mir zu sprechen. Alle konnten englisch, 
einer war sogar Professor fuer Englisch an einer Uni.

Damals erkannte ich, dass die Chinesen uns, falls man jedem einen 
Drehbank gaebe, in 50 Jahren einholen. Diese Erkenntnis war nicht so 
danaben. Ich habe meinen Aufenthalt dort nicht bereut. Im Gegenteil.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Hi rice,

Hab gerade Deinen Inbetriebnamepost gelesen und Du hast mich ja direkt 
angesprochen. Klar werde ich gerne versuchen auf alle Fragen offen zu 
antworten. Allerdings lieber ueber PM weil die Informationen dann wohl 
schnell zu persoenlich fuer ein Forum werden.

Jede Entsendung bei jeder Firma verlaeuft ein bisschen anders. Da ich 
nun seit zwo Wochen nach 3 Jahren Weltreise wieder im Stammwerk bin, 
kann ich noch nicht beantworten ob diese Zeit fuer meine Laufbahn 
foerderlich oder hinderlich war.
Hab unheimlich viel gelernt in der Entsendungszeit, musste aber auch 
einen recht hohen Preis fuer diese Entscheidung zahlen.

Wie hoch erfaehrst Du erst richtig, wenn Du mit dem ganzen Zirkus 
abgeschlossen hast und in ein Loch faellst. Ok, wenn das jetzt nur ein 
paar Wochen dauert dann Schwamm drueber. Aber ich fuehle mich derzeit 
ziemlich mies. Nicht nur wegen dem Jetlag. Ist vielmehr so wie ein 
schlimmer Kater.
Ich haette diesen Kater wohl verzoegern koennen wenn ich, wie es der 
Firma Wunsch war, verlaengert haette - was waere dann gekommen? Noch 
eine Verlaengerung? Ich kenne nun mittlerweile einige die den Zeitpunkt 
zum Absprung verpasst haben und total kapput sind.
Entsendungen mit Alkoholismus zu vergleichen ist gar nicht so falsch, es 
gibt noch weitere Parallelen.

Das Schlimmste war zurueckzukommen (gegen den Wunsch Deiner 
Vorgesetzten!) und dann als Folge in das gleiche Projekt gedrueckt zu 
werden mit dem Du 2006 als kleiner Entwickler gestartet bist. Nur mit 
dem Unterschied das die Anlage zu diesem Zeitpunkt ein Prototyp war an 
der Du ungehemmt basteln konntest. Und nun die Nr. 4 und 5 gebaut werden 
und Du gezwungen wirst die gleichen Fehler, die Du damals gemacht hast 
wieder einzubauen weil die Anlagen ja alle identisch sein sollen. Das 
ist ziemlich oede.

Habe mir ein paar Aspirin von der Firma erhofft aber die setzen auf 
kalten Entzug. In deren Augen bist Du immer noch der Jungingenieur von 
2006 da sich der Laden daheim kaum veraendert hat. Da ich aus der 
Schublade wohl nicht rauskommen werde, bin ich dabei mich nach etwas 
Neuem umzuschauen. Ist nicht ganz einfach sich nach mehr als 9 Jahren 
(2006 +duales Studium) im gleichen Betrieb zu loesen wenn man soviel 
mehr Einsatz und Arbeit hineingesteckt hat als es der Job eigentlich 
verlangte.

Ich werde wieder aus Deutschland rausgehen.
Aber nicht mehr als IBN/Elektroniker vor Ort.
Du hampelst und strampelst und badest die grotesken Fehlplanungen der 
dortigen Entscheidungstraeger aus und kommst mit einem Riesenaufwand nur 
in Babyschritten voran, was auf Dauer unheimlich frustriert.
Ich moechte jetzt selbst Fehlentscheidungen treffen und die Zeichen 
stehen ziemlich gut, das mir dies auch ermoeglicht wird, nur halt 
woanders.
Winter, ade!

Gruss,
      Florian

Autor: dominik (Gast)
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Aber jetzt mal ehrlich und ohne Flachs!

Muss es nicht toll sein alleine um die Welt rumzkommen, sein eigener 
Chef zu sein und viel zu verdienen und sich mit verschiedensten Kulturen 
und Menschen auseinanderzusetzen?! Was sollte da der Nachteil sein, ich 
verstehs nicht?

Da muss doch irgendwo ein Haken sein. Sonst würd jeder so einen 
Inbetriebnahme-Job machen wollen.

Aber welcher?! Bitte helft mir. Würd das so gern machen als baldiger 
Absolvent, aber ich möchte mich vor einer Falschentscheidung bewahren. 
Kann mir aber fast nicht vorstellen dass das schlecht ist.

Wer hilft mir die Illusion zu nehmen und das etwas realistischer zu 
sehen? Bin nur ein kleiner Maschinenbau-Student und hab keine 
Vorstellung von der Wirtschaftswelt und Industrie da draußen. Stell mir 
das irgendwie wie durch eine rosarote Brille vor. Bitte helft mir :)

Autor: -Gast_XIV (Gast)
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dominik schrieb:
> Muss es nicht toll sein alleine um die Welt rumzkommen, sein eigener
> Chef zu sein und viel zu verdienen und sich mit verschiedensten Kulturen
> und Menschen auseinanderzusetzen?! Was sollte da der Nachteil sein, ich
> verstehs nicht?

Das du nicht in der Welt rumkommst. Du sitzt in der Regel auf einer 
Baustelle und bist da mit Arbeitern zu Gange die weder deine Sprache 
noch Kultur kennen.

Das ganze in der Regel in primitivem Umfeld, kein Kaffee morgens mittags 
abends Reis und wenn du Pech hast Malaria, Denguefieber, Bilharziose und 
was das Lexikon exotischer Krankheiten sonst noch so hergibt.

Dann (je nach Gefährdungslage) immer n paar Type mit Kalschnikow um dich 
herum gepanzerte Fahrzeuge und die Leute aus dem eigenen Land die da 
lange sind und das sagen haben sind meist auch nicht ohne Grund da.

Vorstrafen Alimente, Jähzorn Alkohol usw. usf.

Mädels in "Landesfarben" zum aussuchen, aber was willst du mit ihnen 
machen ausser in deutsch englisch unterrichten ;-).

Stress bis zum umfallen (wenn man kein Standing hat) Planung die jeder 
anders versteht und naja Versuch mal ne M3 x X Schraube zu bekomme ohne 
einen Flieger zu besteigen.

Ich liebe es, gerne wieder, aber die Romantik Sonnenuntergang in der 
selbstgeschweißten Sauna am Rande des nichts (bzw Tundra voller Mücken) 
ist nicht jedermanns Sache.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Muss es nicht toll sein alleine um die Welt rumzkommen, sein eigener
Chef zu sein und viel zu verdienen und sich mit verschiedensten Kulturen
und Menschen auseinanderzusetzen?! Was sollte da der Nachteil sein, ich
verstehs nicht?


''Muss es nicht toll sein alleine um die Welt rumzkommen''

Ein Trip laeuft wie folgt (Mexiko):
Du setzt Dich in Frankfurt in einen Flieger Touristenklasse. Nach 20 
Stunden mit ADHS-Kevin hinter Dir und ein paarmal umsteigen, kletterst 
Du aus der Buechse die nur noch von Duct-tape zusammengehalten wird, aus 
und laeufst vor eine Wand aus Hitze. Kann feucht oder trocken sein, aber 
auf jedenfall sehr heiss. Wenn Du Glueck hast wirst Du abgeholt, mit 
etwas Pech musst Du Dich allein zurechtfinden. Dein Handy geht nicht und 
Englisch kann keiner an dem Regional-Zielflughafen. Da es schon etwas 
spaeter ist erreichst Du auch keinen mehr im Werk. Du wartest ein wenig 
und wenn dann die Lichter im Flughafen irgendwann ausgeschaltet und die 
Tueren abgeschlossen werden, fasst Du Dir ein Herz, steigst ins letzte 
Taxi, schaust dem Fahrer tief in die Augen und sagst: 'H-O-T-E-L' in der 
Hoffnung er versteht dieses Wort und akzeptiert Kreditkarte oder Euros 
(tut er aber nicht, seinen Lohn kriegt er nach Diskussionen an der 
Hotelrezeptur.) Wenn er ein netter Taxifahrer ist, faehrt er Dich zu dem 
Hotel wo er die hoechste Provision bekommt. Wenn er ein boeser 
Taxifahrer ist, dann ist die Reise fuer Dich zu diesem Zeitpunkt 
beendet.
Gut, irgendwann erreichst Du Deinen Zielort. Von nun an ist der 
Tagesablauf ziemlich geregelt.
Du stehst auf, faehrst zum Werk.
Um Acht oder Neun oder auch gar nicht, kommen die Einheimischen.
Dann bist Du den Tag ueber die Nanny die alles erklaeren und sich um 
alles kuemmern darf, immer und immer wieder von vorne. Wenns 
schieflaeuft bist Du der Depp. Wenns gut laeuft ist Dein 'Vorgesetzter'
(*-Gast_XIV: meist auch nicht ohne Grund da.
Vorstrafen Alimente, Jähzorn Alkohol usw. usf. *) der King.
Die Chancen das es erstmal schieflaeuft stehen 100%.
Die Chancen das Du es doch noch hinkriegst liegen bei Dir. Kommt auf 
Deine Kreativitaet und Deine Organisation und Durchsetzungsfaehigkeit 
an.
Wenn Du das Ruder an Dich nimmst, fuehlt sich dein 'Vorgesetzter'
( siehe Gast_XIV ) angepisst und wirft Dir Knueppel zwischen die 
Beine.
Ersatzteile kommen nicht. Nie. Hilf Dir Selbst.
Die Diebstaehle und die Unterschlagungen und die Korruption musst relaxt 
sehen, sonst wirst Du irre.

Bewacher mit Pumpguns haette ich manchmal gerne gehabt. Aber dafuer war 
die Armee an einigen Tagen sehr praesent. Die fuhren gerne mit Pickups 
in einem Hoellentempo durch die Altstadt. Hintendrauf stand einer an 
einer Flaklafette und ein paar weitere Banditen. Sehr Martialisch.
Zwischendurch erfaehrst Du das einem 'US-Amerianer'
('alle wir Weissen sind US-Amerikaner, die Amerikaner nennen die 
Mexikaner im Gegenzug Wetback oder Sandnigger') vor einem von Dir 
frequentierten Restaurant ins Gesicht geschossen wurde. Er war naemlich 
CIA-Mitarbeiter. (Ist die Standardausrede fuer einen misslungenen 
Ueberfall)
Nach 12,13 Stunden faehrst Du mit Deiner unauffaelligen Gammelkiste 
zurueck ins schwerbewachte Appartment (wenn es Dunkel ist, niemals an 
roten Ampeln halten!!!), schaust noch nach was die Putzfrau heute 
geklaut hat und gehst dann pennen.
Am Samstag wird gearbeitet, am Sonntag gibts Langeweile oder Du laesst 
die Sau raus, oder arbeitest, jeder nach seiner Fasson. Deutsche im 
Ausland sind gerne gesellig und unter ihresgleichen. Du hast in Deiner 
Freizeit keinen Kontakt zu Einheimischen wenn Du nicht moechtest. Du 
wirst Experte fuer Internetpromografie.
In den ersten 2 Monaten ist dieses Leben sogar noch ganz lustig.
Zaehneputzen mit Mineralwasser. Sobald Du das Leitungswasser in den Mund 
bekommst und sei es kurz beim Duschen, kreist Du tagelang auf der 
Toilette. (immer rum, knien, sitzen, knien, sitzen...)
Du findest interessante Tierarten in Deinem Schlafzimmer. Viele davon 
giftig. Die Stadt stinkt. Deine einheimischen Kollegen haben alle ein 
Universitaetsdiplom, koennen aber nicht lesen und schreiben.
Du stumpfst ab, Deine Kontakte nach Hause brechen ein, denn es sind 6-7 
Stunden Zeitverschiebung. Du lernst alle Flueche und Beschimpfungen in 
Landessprache und beginnst die Sandnigger und ihr Gottverfluchtes 
Drecksland zu hassen (das legt sich spaeter auch wieder).
Dein Koerper wehrt sich gegen den Stress.
Ich bekam ein Zucken im Augenlid und offene Fuesse. Das Zucken ist aber 
schnell wieder verschwunden nach der Heimkehr.
Einige fluechten in den Suff.
Dann ist die Zeit um und Du fliegst wieder zurueck.

Ok, das war mein Worstcase Mexiko.
In China liefs besser und die USA sind sogar halbzivilisiert. :p
Aber auch dort galt: 'Appartment, Arbeiten, (Alkohol).'

''sein eigener Chef zu sein und viel zu verdienen.''
Du hast immer einen Chef. Wenn er gut ist, laesst er Dich in Ruhe 
arbeiten.
Verdienen, naja es geht. Du waerst enttaeuscht. Die Leute im 
Heimatstandort entwickeln sich weiter und erreichen Positioenchen.
Du kommst zurueck und startest bei 0.

''und sich mit verschiedensten Kulturen und Menschen 
auseinanderzusetzen?!''
Unsere Grosseltern haben noch gewusst wie man sich mit anderen Kulturen 
und Menschen auseinandersetzt. Du leistest Entwicklungshilfe.

''Was sollte da der Nachteil sein, ich verstehs nicht?''
Machs ein paar Jahre. Du lernst Dich selber kennen.

Autor: dominik (Gast)
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Hey, HariboHunter
danke dir vielmals für deine Ausführungen. So etwas im Vorhinein zu 
wissen ist Gold wert -  was einem wirklich erwartet abgesehen von den 
Werbebroschüren und Propaganda des Unternehmens für Inbetriebnahme..

Autor: dominik (Gast)
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Aja eins wollt ich dich noch fragen, inwiefern lernt man sich selbst 
kennen? Ist das eine schöne Erfahrung?

Würd das schon gern machen weil in Wirklichkeit bin ich nohc grün hinter 
den Ohren, und weiß oft nicht so recht was ich im Leben will. Ich glaube 
wenn man das alles hinter sicht hat, schätz ich mal, lernt man erst wie 
schön man es in unserem Lande hat .. achja bin Österreicher

Autor: Ronald R. (Gast)
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> Autor: HariboHunter (Gast)
> Datum: 20.08.2010 09:12

Deine Formulierungen finde ich grandios! Du solltest mal ein Buch 
darüber schreiben. Man kann sich so richtig in Deine damalige Lage 
hineinversetzen.

Autor: dominik (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1825579:
> Hallo dominik
>
> Wenn du dreimal geschieden bist , viermal der Führerschein weg war wegen
> Suff , fünfmal im Knast warst bist du nicht mehr grün hinter den Ohren !
> Dann bist du ein gestandener IBN - Mann ! Willkommen im Club !

hmm ob das wirklich erstrebenswert ist das ganze?


Ronald R. schrieb:
> Deine Formulierungen finde ich grandios! Du solltest mal ein Buch
> darüber schreiben. Man kann sich so richtig in Deine damalige Lage
> hineinversetzen.
>

Hmm gibts sowas eigentlich, ein Buch über erlebte Erfahrungen als 
Inbetriebnehmer???

Ich glaube nicht, könntet euch ne goldene Nase verdienen, wenn ihr 
schlau seit! Also los!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Zu Haribohunters Story.. Es gibt kooperative Kunden und unkooperative. 
Ich hatte in China kooperative. Die verstanden wo ich Probleme haben 
wuerde und beseitigten die meist bevor sie auftraten. Als ich den Wunsch 
aeusserte Eisenbahn zu fahren, schwups - zwei Tage spaeter war ein 
Ticket da. Ich erfuhr erst spaeter, dass da ein Angestellter fuer mich 
ueber Nacht am Bahnhof anstand. An einem Sonntag wollte ich mit einem 
Fahrrad etwas rumfahren - der Abteilungsleiter begleitete mich.
Anders zwei Kollegen im selben Spital. Als sie ankamen fehlte die halbe 
Ware. Wenn's nichts gibt, ist auch eine Bride schon Gold wert. Die 
mussten sich das halbe Geraet nochmals schicken lassen. und auch dann 
verschwanden Teile sobals es aufm Gelaende war. Es war klar wer die 
Teile hatte. Der extrem abbitioese wie sich selbst ueberschaetzende 
dafuer zustaendige Chefarzt. Sie mussten jede Schraube, jede Bride, 
jeden Schlauch aus dem Typen rauspressen. Die Installation einer 
Trivialitaet, die hier hoechstens einen Tag dauert, dauerte da 3 Wochen. 
Waehrend ich da mit meinem "lokalen Team" in 3 Monaten aufstellte, was 
eine Konkurrenzfirma in einer Nachbarsstadt in 6 Monaten nicht schaffte. 
Nicht dass "mein Team" voellig selbstlos gehandelt haette. Wir waren die 
ersten von 3 Firmen an drei Orten die so eine Installation schafften. 
Dafuer kam dann auch der Verteidigungsminister zu Besuch. Und was sonst 
noch dazugehoert. Aber das ist eine andere Story.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wenn man eine fremde Kultur kennenlernen will und sich selbst 
kennenlernen will ohne sich psychisch völlig zu verheizen, kann man 
immer noch einen Entwicklungsjob im Ausland anstreben. Da hast du 
immerhin dann mit einigermaßen gebildeten Kollegen zu tun und sitzt 
meistens auch nicht mitten im Jungle.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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dominik schrieb:
> Aja eins wollt ich dich noch fragen, inwiefern lernt man sich selbst
> kennen? Ist das eine schöne Erfahrung?

Liegt an Dir.

Kapselst Du Dich ein? Wirst Du Gewaltaetig? Faengst Du an Dummheiten zu 
machen? Knuepfst Du ein Netzwerk? Bist Du ein Handwerker oder ein 
Mundwerker?
Lebst Du Dich ein, oder erzeugst Du eine 5000$ Telefonrechnung?
Wirst Du zum ruecksichtslosen Raser der jedes halbe Jahr seinen 
Firmenwagen schrottet? Alkohol?
Jede Deiner Aktionen wirkt sich unmittelbar auf den Fortschritt des 
Projektes aus. Es gibt kein Verstecken und kein Auffangnetz -- und 
niemanden den es interessiert, ausser es betrifft das Projekt.

-Einer hat angefangen die Firma zu bescheissen und ist heute Reich.
(und arbeitet immer noch dort, von wegen Kriminalitaet lohnt nicht.. 
-.-' )
-Ein Anderer hat jede Kleinigkeit uebernommen war quasi 24 Stunden am 
Brennen und ist heute psychisch gebrochen.
Moechte aber wieder in die Ferne.
-Ein dritter ist der staerkste Raucher den ich kenne.
Aber ein sehr guter Mann der mir viel gezeigt hat.
Der liest hier auch mit.
...

-Ich selber, oehh. moechte ich lieber nichts zu sagen. :)

Autor: blackstar (Gast)
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@HariboHunter

ok danke. Also ich wär eher der Typ der ein Netzwerk knüpft. Gewaltaetig 
würd ich nicht sein, evtl viell. kleine Dummheiten (? wie das auch immer 
gemeint ist).
Raser würd ich wohl nicht sein, aber ich trinke gern viel Bier. Auch 
während der Studienzeit, das war schon immer so :-)
Aber wenn ich da merken würde, dass ich durch so kleine Bescheisserein 
reich werde, weiß ich nicht, ob ichs nicht zumindest auch ausprobieren 
würde, kommt wohl drauf an welche Konsequenzen man dann zu erwarten 
hätte :)

Achja ich würd bestimmt nicht jede Kleinigkeit übernehmen und dann daran 
zu zerbrechen..

lg

Autor: Mine Fields (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1825888:
> Das Problem hierbei ist das ich das was ich bei DED oder einem
> Entwicklungsjob im Monat verdiene auf der IBN am Tag habe !
> Entwicklungsdienst ist mehr was für Idealisten die noch an das Gute
> im Menschen glauben . Ich glaube an meinen Geldbeutel und der ist
> meistens leer .

Ich meinte nicht Entwicklungshilfe sondern F&E.

Autor: Kongo-Otto (Gast)
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>Autor:  Zuckerle (Gast)

>Ich kann dir KHS in Dortmund empfehlen , die suchen permanent Leute
>welche
>bereit sind nach Schwarzafrika zu gehen , dort wo Schädel eingeschlagen
>und Hälse durchgeschnitten werden . Das Problem ist , die finden keine ,
>welche für die Hungerlöhne welche die Zahlen nach Schwarzafrika gehen .

>Guten Rat von einem Zugführer d.R.

Sie sind nicht zufällig verwandt mit "Kongo-Müller"?

http://www.youtube.com/watch?v=Hc3V2GWc9Gk

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Es gibt in der Tat Laender wo man einen Zusatzspesenvertrag braucht. 
Irak, Afghanistan, und dergleichen. Da sollte man darauf achten, dass 
ein Kofferraum voller Wafen der eigenen Wahl plus Tausend Schuss 
Munition pro Tag dabei sind. Nicht als Cash, sondern als Material. 
Sodass man nicht gleich ein Problem mit irgendwelchen Wegelagerern 
bekommt.
:-)

Autor: Raik C. (raik_c)
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moin,

Hä-jetzt Noch schrieb:
> Es gibt in der Tat Laender wo man einen Zusatzspesenvertrag braucht.
> Irak, Afghanistan, und dergleichen.

kann ich für den Irak nicht bestätigen. Gut ich war nur im sicheren 
Kurdistan, habe mich dort aber sicher gefühlt. Sicherlich ist das Leben 
dort gewöhnungsbedürftig, aber nach einer gewissen Zeit kommt man damit 
klar.
Wir wurden sogar eingeladen zur Bärenjagd und zu einem Trip in die 
Berge, leider wurde da nichts draus(Zeitproblem).

Freue mich aber wieder runter zu fahren.

Raik

Autor: Ertl (Gast)
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@Zuckerle

Der Kongo ist z.B. auch ein Land, das kein Doppelbesteuerungsabkommmen 
mit Deutschland hat. Ist sicherlich auch schwierig durchzusetzen, wenn 
der schwarze Mob alle paar Monate den Präsidenten und seinen 
Minister-Stab lyncht  lol.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Bali ist schwierig. Denn Fremde bekommen nur ein 2 Monatsvisum, 
ungeachtet, ob man ein Haus oder so besitzt. Das bedeutet Ausreisen nach 
Singapore fuer einen Tag.
Ich fand die Leute auch nur vordergruendig freundlich. Denn sie werden 
von Indonesien beschissen. Sie haben viele Touristen, aber das Geld wir 
alles nach Jakarta abgezuegelt. Dh, obgleich viel Geld zusammenkommt, 
aendert sich an der Infrastruktur wenig. Die Infrastruktur ist 
verbesserungswuerdig. Die Balinesen sehen Fremde fuer ein Haeuschen 20$ 
oder mehr pro Tag bezahlen, sie selbst verdienen aber nur 30$ im Monat. 
Da sind sie zu Recht sauer. Einzig der budhistische Glaube laesst sie 
nicht alles niedermesserln. Aber eine Revolution waere angebracht. Da 
ist man dann besser nicht da...
:-)

Autor: yannik (Gast)
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Hawaii ist kein eigenständiger (souveräner) Staat.
(es ist ein Bundesstaat der USA (oder veraltet auch VSA))

Autor: yannik (Gast)
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Bali ist eine der wenigen Gebiet Indonesiens die noch Hinduistisch sind.

Hindu (93.19%), Muslim (4.79%), Christian (1.38%), Buddhist (0.64%)
wikipedia

-> die Buddhisten sind absolute Minorität

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Hinduisten ... Stimmt, haett ich auch selbst drauf kommen koennen. Das 
aendert aber wenig an den geschilderten Eindruecken.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hawaii ist der 50. Bundesstaat der USA. Alleine auf Grund der runden 
Zahl sollte man sich das leicht merken können.

Autor: B. L. (rice)
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Ich danke nochmal allen die hier Informationen zu ihren Eindrücken, 
Erlebnissen und Erfahrungen geschildert haben.
Auch für die Schilderung der Änderungen im finanziellen Bereich nochmals 
vielen Dank.

Nur möchte ich darauf hinweisen das es hier um IBS geht und nicht um 
Religionen oder Staatsangehörigkeiten!

@Zuckerle
Gibt es denn schon einen Titel für dein Buch? Den bisherigen Beiträgen 
zu Folge wird es auf jeden Fall lesenswert.

Autor: Sascha K. (Gast)
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... eine Frage an die Leute auf Auslandseinsatz, welche Kreditkarte 
verwendet ihr, gibts Firmenkarten oder die von Lufthansa, währe 
interesant zu erfahren.


Danke,

Sascha

Autor: Kongo-Otto (Gast)
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Kreditkarte? In Schwarzafrika zählt nur ne 9mm und US$ !

Autor: Kongo Otto (Gast)
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Was heisst Selbstverwirklichung Zuckerle, ich geh dahin wo am meisten 
Geld verdient werden kann. Bevorzugt Länder ohne DBS, war vorher 2 Jahre 
in Saudi Arabien, in 3 Jahren bin ich 40 und dann geh ich in Frührente, 
Geld hab ich genug verdient ! Komme übrigens aus der Explorationsbranche 
...

Autor: Iko P. (maniok)
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Hi habe ich den anderem Thread schon geschrieben... aber ihr seid wohl 
alle hierher umgezogen. Ich poste trotzdem nochma:

Hi Leute!

Interessanter Thread, gut das es das Internet gibt! Sonst wüßte man ja
garnicht, dass man sich mit so einem Job evtl. auf etwas völlig anderes
eingelassen hat, als man es sich vorstellte.

Zu mir: ich schreibe gerade meine Dipl. Arbeit, bin 26 und überlege mich
auf einen Inbetriebsetzer Job beim Konzern mit dem S am Anfang zu
bewerben.

Was ich aus diesem, und dem ähnlichen Thread hier im Forum stark
herauslese, ist, dass die Kohle zwar einigermaßen stimmt, aber ein
paradiesischer Job ist es bei weitem nicht. Aber nach all den
Schattenseiten, die hier schon zu Hauf Erwähnung fanden: => Ist denn
wirklich nicht viel Gutes an diesem Job?!
Gibt es nicht doch das Fünkchen Abenteuer, nachdem wir junge Menschen
nunmal streben?
Bitte schreibt doch auch mal jemand, dass es für ihn eine wichtige
persönliche Erfahrung war unter solchen Umständen zu arbeiten. Dass man
die Welt doch kennenlernt (auch wenn es nur aus dem Fenster eines
Flugzeuges ist)... und dass es weltweit trotzdem auch Gleichgesinnte
unter Arbeitskollegen gibt (gibt es doch, oder?) Irgendwie kann es nicht
sein, dass die Kohle das einzige rationelle Argument für diesen Job ist.
Ich mein klar, man muss damit rechnen, dass man ein recht eintöniges,
vielleicht auch sehr einsames Arbeitsleben in den Kraftwerksgebäuden
führt... aber gibt es nach der regulären Arbeitszeit wirklich nur den
Suff, Nutten und Drogen im Feierabend?
Sind die Karrierechancen wirklich mit einer Sackgasse zu vergleichen?!
Hängt doch von einem selbst ab, wo es hin geht, oder nicht?
Ich dachte bis jetzt auch, dass ein späterer Wechsel ins
Projekt-Management relativ automatisch kommt, aber das ist anscheinend
ein großer Trugschluß =(....

Wie lange ist denn in etwa die Dauer , die ein Inbetriebnehmer
durchschnittlich übersteht, ehe er als mentales, anarchistisches Wrack
vor der Frage der Wiedereingliederung in den (meines Erachtens auch
nicht gerade erheiternden) Büroalltag steht ?


______________________________________________________________________

Hmm, nachdem ich jetzt in diesem thread hier alles durchgelesen habe bin 
ich ehrlich gesagt noch ernüchterter... aber auf der anderen Seite:
man weiß nie wo es hingeht, wie die Zukunft wird. Jeder Tag verlangt 
nach neuen Entscheidungen... ja sogar manchmal jede Sekunde. Man muss 
dann eben auch konsequent sein: wenn es einem nicht gefällt muss ein 
Schlussstrich gezogen werden. Bürojobs laufen einem doch nicht weg. Es 
liegt doch an seinem eigenem Verkäufergen sich gut zu 
präsentieren....klar, wenn man 30 Jahre lang dabei ist wechselt man 
nicht so mal eben zu etwas ganz anderem. Aber mit mitte/ende zwanzig 
schadet es bestimmt nicht es einfach auszuprobieren. Meine psychische 
und körperliche Gesundheit sind mir dann aber auch viel zu wichtig um 
von den Fädenziehern aus deutschen Büros verheizt zu werden...dann schon 
eher humanitäre Projekte o. Ä.... Ach ja.. oder als Abnahmeingenieur... 
die sind nie so lange vor Ort wie IBS...

Autor: Phil (Gast)
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Fred X. schrieb im Beitrag #1833570:
> Arbeite im Ausland in der Automatisierungstechnik..

Meinst du damit deinen Job in Zürich? :-D

Wieviele Inbetriebnahmen hast du nach deinem Studium bisher gemacht? 
Woher hast du dieses Wissen?

Ansonsten...

Wie immer im Leben. Pest vs. Cholera. You got the choice bro!

Autor: Joe12 (Gast)
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Wer die Atmosphäre auf ner Baustelle sehen will sollte sich mal 
folgendes Video reinziehen, entstand während einer 
Montage/Inbetriebnahme einer Achterbahn in Norwegen:

Youtube-Video "Das Bandmaß ist voll! - Chef rastet aus"

Autor: maniok (Gast)
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nice! ja denk ich auch, dass alles individuell ist, wir sind ja nun mal 
alle verschieden. Aber die Möglichkeit über den Tellerrand hinaus 
zublicken ist doch 1A... das leben ist kein zuckerschlecken, so wird es 
immer ups and downs geben.. egal, hauptsache man geht vorwärts, bleibt 
sich selbst irgendwie treu indem man nicht vor Entscheidungen 
zurücksteckt...dann sollte auch die Wiedereingliederung ins Büro möglich 
sein: wenn die anderen Ameisen dass können, kriegt man das doch auch 
wieder hin. Einen weitausgebildeten Horizont zu haben ist doch etwas 
nützliches, was im Büro leider kaum zählt, aber dies sozusagen als 
Hindernis zu betrachten wäre ja auch nicht angemessen. Ich warte mal ab, 
und entscheide dann wenn es soweit ist. Optionen zu haben ist doch das A 
und O!

Autor: Ertl (Gast)
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Autor: kongo-otto (Gast)
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für viel Geld gibt es nunmal auch viel Risiko. Ausserdem sollte es in 
den "Hochrisikoländern" kein Problem sein sich entsprechenden 
Selbstschutz zu zulegen.

Autor: Gastino G. (gastino)
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T................... schrieb:
> Geld, Geld, Geld und vieleicht eine kleine Chance die Kaiere zu
> verbessern.

Geld?? Lächerliche 60 -70 k p.a.??? Und dafür am Arsch der Welt 6 Tage 
die Woche, 9 Stunden lang arbeiten, soziale Kontakte verlieren? Ist das 
Dein Ernst?

Autor: Backflow (Gast)
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>Autor: Zuckerle (Gast)
>Datum: 14.10.2010 18:24

>Oh , 4000,- Netto !
>Sicher ein Teilzeitjob ?



>Autor: Zuckerle (Gast)
>Datum: 17.10.2010 08:02

>> Geld?? Lächerliche 60 -70 k p.a.???
>Redest du von einem Teilzeitjob


Jetzt müssen wir vor lauter intellekteller Flaute auch noch die Witzchen 
in mehreren Foren wiederholen, na ja wenigstens mit zeitlichem Abstand - 
oder ist das beginnender Alzheimer.

Oder auf'm Schießstand den Rückstoß an die Birne bekommen.

Autor: Backflow (Gast)
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>Willst du mal mit zum Schießstand gehen ?

Hab ich in meinem Grundwehrdienst genug erlebt, ich weiß was da für 
Vollpfosten mit Lametta auf den Schulterklappen mit dicken E..ern" 
rumlaufen, und sich als Voll-Rambo fühlen, wenn sie eine Wumme tragen 
dürfen.

>Außer hier im Forum voll auf die Tasten zu klopfen !

Ich kopfe bedeutend weniger als Du, ich spare mir nämlich eine Menge 
sinnloser Leerzeichen.
Oder arbeitest Du auf Deiner IBN mit ähnlich viel Leerlauf?!

Autor: Gastino G. (gastino)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1899564:
>> Geld?? Lächerliche 60 -70 k p.a.???
>
> Redest du von einem Teilzeitjob ?

Schonmal probiert, den Beitrag zu lesen, auf den sich meine Antwort 
bezog?

Autor: Wüstenklaus (Gast)
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Hallo Leute,
ich tummel mich auch schon seid nunmehr fast 8 Jahren als 
Inbetriebnehmer im Mittleren-Osten herum. Viele Erfahrungen die hier 
geschildert wurden kann ich nachvollziehen, oder habe sie persönlich 
erleben müssen.
Immer wieder tauchte hier die Frage auf, ob man es noch einmal machen 
würde.
Meine Antwort lautet definitiv: NEIN!
Geld ist nicht alles im Leben... entscheidet man sich jedoch dazu ins 
Ausland zu gehen, wird Geld zu dem was vom Leben noch bleibt. Zu viele 
Tage und Nächte ist man allein mit seinen Gedanken, man hat niemanden 
mehr dem man sich mitteilen kann, zum einen weil es weder Telefon noch 
Internetverbindungen gibt, zum anderen weil sich Freunde und Familie von 
einem Abwenden wenn man nur noch zwei mal im Jahr "zu Besuch" kommt. 
Sein Leben auf schlafen und arbeiten zu reduzieren klingt verlockend 
wenn man seinen Beruf liebt und man Spass daran hat, was einem jedoch 
genommen wird, dadurch das man immerfort in einem anderen Land ist und 
mit fremden Kulturen zu tun hat steht auf keinem Blatt Papier und jeder 
scheint es auch anders zu empfinden. Heimweh, sollte man nicht ausser 
Acht lassen! Wenn du es vermisst das heimische Vogelgezwitscher zu 
hören, wenn du dich nach Düften aus deiner Heimat sehnst und wenn du 
einem jeden der mit Sandalen und weißen Socken durch die Gegen läuft um 
den Hals fallen möchtest, in der Hoffnung er sei ein Deutscher mit dem 
du dich mal wieder in deiner Muttersprache unterhalten kannst, dann 
weißt du was Heimweh bedeuten kann... und das du gar bist!
Ich kann ebenso wie die vielen anderen Schreiber hier, die lange genug 
im Ausland waren nur herzlich wenig gefallen an anderen Kulturen finden. 
Ich bin im Ausland zum Patrioten geworden und habe die deutsche Ordnung 
zu lieben und zu schätzen gelernt!
Auch diese Sache das man sein eigener Herr ist hat bei mir einen 
bitteren Nachgeschmack! Du bist nicht nur dein eigener Herr, sondern 
hast auch noch über z.T. indischen Wanderarbeitern das Sagen, und diesen 
sollst du das letzte abverlangen, sie arbeiten hart und werden mit 
250,00 -600,00 US$ pro Monat abgespeist (wovon sie den größten Teil auch 
noch nach Hause zu ihren Familien schicken). Für mich eine moderne Form 
der Sklaverei und wahrlich nicht jedermanns Sache!
Das Leben zieht an einem vorbei wenn man im Ausland ist, Kinder werden 
groß ohne das man daran teil haben kann, Alte sterben ohne das man ihnen 
noch etwas sagen kann, geschweige denn das man sich von ihnen 
verabschieden kann.
Das ganze sorgt dafür, das man eine fette Hornhaut auf der Seele bekommt 
und nach außenhin abstumpft.
Erstrebenswert finde ich das nicht!

Autor: Robert (Gast)
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Wüstenklaus schrieb:
> sie arbeiten hart und werden mit
> 250,00 -600,00 US$ pro Monat abgespeist

Das ist doch aber wahnsinnig viel!!! Welche Qualifikationen haben diese 
Leute? Eine Näherin, die in Bangladesch Hemden näht, bekommt 40 US$ pro 
Monat. Ein arbeiter in China 80 - 150 US$. Da sind die von die 
beschrieben Löhne doch der abolute Wahnsinn!!! Wie kommen die zustande? 
7 Tage Woche? In Afrika bekommen manche Leute für harte Arbeit gerade 
mal 2 US$, pro Monat!

Autor: Robert (Gast)
Datum:

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Zuckerle schrieb im Beitrag #2009945:
> Aus der Bild Zeitung?

Die Bild Zeitung ist auch nicht schlechter als die meisten anderen 
etablierten Medien. Die berichten brav über die Symptome, aber die 
Ursachen bleiben seit Jahrzehnten im Dunkeln. Die Bild Zetung hat 
wenigstens den Vorteil, dass man in 10 Min durch ist und wieder selber 
(kritisch) denken kann.

> Warst du schon mal in Afrika?

Nein.

> Findest du Afrika überhaupt auf der Landkarte?

Ja, das sollte schon noch gehen. Hast du noch weitere Fragen dieser Art?

> Ich habe gerade drei Jahre Schwarzafrika hinter mir.

Schön, dass du wieder hier bist und sicher viele Erfahrungen sammeln 
konntest.

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