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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PC817 an 230V


Autor: Eee E. (snake4)
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Hallo,

ich wollte mit einem PIC an der Steckdose messen wann Strom drauf ist 
und wann nicht, also diese Kurven vom Strom (-: bildlich gesehen, wie 
auch immer man das nennt, ich hoffe ihr wisst was ich meine. Es reicht 
wenn der PIC Eingang eben 50 mal in der Sekunde high und 50 mal nicht 
ist.

Ich wollte das mit einem PC817 vom Netz trennen, aber dieser will nicht 
durchschalten. Ich hoffe mir kann da jemand helfen.

Ich habe 4 Dioden Damit der Leiter auf Pin 1 des PC817 ist und Null auf 
Pin 2. Dazu habe ich noch einen 56k Widerstand. Auf der anderen Seite 
habe ich zu Testzwecken eine LED.
Die Led leuchtet wenn ich die 5V der Led auch auf der anderen Seite 
anlege wo aber die Netzspannung sein soll. Leider tut sich mit 
Netzspannung garnichts. Aucht nicht mit einem 2,2k Widerstand.

Ich kann mir leider nicht erklären wieso?

MfG

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Wäre interessant wie du das geschalten hast.
Ansonst den Widerstand in Serie zum OK-Eingang, parallel zum OK-Eingang 
eine Diode entgegen gesetzt zur LED im OK.
Der Widerstand aber schon 2W haben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hubert G. schrieb:

>Der Widerstand aber schon 2W haben.

Da könnte man sicher auch über einen kapazitiven Vorwiderstand 
nachdenken, wenn eine Phasenverschiebung nichts ausmacht. Z.B. einen 
Folienkondensator, mit einigen nF, der netzspannungsfest ist.

Ich hatte vor einiger Zeit auf diese Art mal eine 60V-Signallampe am 
Netz betrieben.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Eee E. schrieb:
> Ich habe 4 Dioden Damit der Leiter auf Pin 1 des PC817 ist und Null auf
> Pin 2. Dazu habe ich noch einen 56k Widerstand. Auf der anderen Seite
R=U/I ist bekannt, oder?
Rechne dir mal aus, was für einen Strom deine arme Diode im PC aushalten 
muss.

> Aucht nicht mit einem 2,2k Widerstand.
WAH!

> Ich kann mir leider nicht erklären wieso?
Vmtl weil dein PC817 schon lang die Segel gestrichen hat.

Mach mal einen Schaltplan oder leg dir vernünftige Sprache und 
Rechtschreibung zu.
So ist das immer 50% lesen, 50% raten...

Beitrag "Re: Triac, Nulldurchgang erkennen (galvanisch getrennt!)"
So hab ich das vor ein paar Jahren mal gemacht.

Autor: Eee E. (snake4)
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Ich habe jetzt mal einen Schaltplan gemacht, war vorhin nur an einem 
andren Computer und konnte deshalb keinen machen. Ich hoffe ich habe das 
auch so gemacht wie ich das wirklich zusammengebaut habe.

@ Hubert G. : Wo willst du die Diode haben?

@ Wilhelm Ferkes : So ein Teil habe ich leider nicht, aber wie genau 
würde das denn dann aussehen?


@ Michael H. : U/R = I ?   230 / 56000 = 0,004 A ? Das soll zu viel 
sein?


Der PC817 geht noch denn wenn ich statt den 230V 5V (mit anderem 
Widerstand) anlege dann geht auch das LED

Habe ich was falsch zusammengesetzt?

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Ohne Brückengleichrichter, die Diode zwischen 1 und 2 mit der Kathode 
nach 1.
Der Widerstand muss natürlich drinnen bleiben.

Autor: Eee E. (snake4)
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Und was für ein Widerstand jetzt ?

Das Led leuchtet vielleicht nicht komischerweise beim 230V Stecker 
ziehen ganz kurz auf?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Eee E. schrieb:

> @ Michael H. : U/R = I ?   230 / 56000 = 0,004 A ? Das soll zu viel
> sein?

Schau ins Datenblatt.
Wieviel Strom will denn die LED im PCxxx haben?
Für eine normale LED sind 4mA schon ein bischen gar arg wenig. 10 bis 
15mA sollten es schon mindestens sein.


P = U * I beachten, sonst lebt der Widerstand nicht lange

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Michael H. schrieb:
> Rechne dir mal aus, was für einen Strom deine arme Diode im PC aushalten
> muss.
Da hätte meine Hand "mit ... auskommen muss" tippen sollen.

>> Aucht nicht mit einem 2,2k Widerstand.
> WAH!
Und das ist dann wiederum viel zu wenig.

Ich bleib dabei...
> Beitrag "Re: Triac, Nulldurchgang erkennen (galvanisch getrennt!)"
> So hab ich das vor ein paar Jahren mal gemacht.


Was nicht schaden könnte, wären mal Grundlagen über den Optokoppler zu 
lesen. (Zum Beispiel http://de.wikipedia.org/wiki/Optokoppler).
Das ist nämlich kein dummer Schalter, der auf der einen Seite zu macht, 
wenn auf der anderen Strom durch läuft.
Da gibts Übertragungs- oder Transferkennlinien, die dir beschreiben, wie 
weit dein Transistor bei welchem LED-Strom durchgesteuert ist, wie viel 
Verlustleistung die jeweilige Seite abkann, uswusf.

Nachtrag: aber was du eigentlich willst, erledigt ein MOC3082 für dich. 
Siehe Datenblatt mit Beispielschaltungen dazu.

Autor: Eee E. (snake4)
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Hallo,

ich habe mir dieses MOC Datenblatt mal angeschaut, aber ich bin nicht 
ganz dahinter gekommen was genau dieses Ding macht, oder in meinem Fall 
machen soll bzw wie ich es einsetzen kann.

Vielleicht könnte mir da mal jemand kurz auf die Sprünge helfen.

MfG

Autor: MaWin (Gast)
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> Habe ich was falsch zusammengesetzt?

Na ja, 1 Watt zu verbraten immer wenn der Strom an ist (du überprüfst 
nicht zufälligerweise 10 Leitungen ?) ist nicht ganz das, was grüne 
Klimaschützer heute von dir verlangen.

http://www.atmel.com/atmel/acrobat/doc2508.pdf AVR182 "Zero Cross 
Detector"
http://www.microchip.com/ AN521 "Interfacing to AC Power Lines"

Der MOC ist jetzt eher für die Gegenrichtung, 230V zu schalten durch ein 
Steuersignal aus der 5V Seite.

 http://www.nxp.com/acrobat/applicationnotes/AN467_1.pdf (Philips 
51LPC-Microcontrollers & TRIACs easily connected)
 http://www.kemt.fei.tuke.sk/predmety/KEMT350_EP/_m... 
(Leistungselektronik-Grundlagen)
 http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/analogswitch.htm (der übliche 
MOC3041 an TRIAC)

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