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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Reichelartikelfrage


Autor: Weber Knecht (Gast)
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http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D23...

meint ihr, dieser Lötkolben ist gut oder ist er eher nicht so gut?

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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das ist die "Standard" Lötstation für Einsteiger. Ich selbs hab sie 
auch, komme als Gelegenheitslöter (ca. 10 STd/Woche) damit ganz gut 
zurecht.

Besorg dir auf jende Fall noch die zugehörigen Lötspitzen in 
verschiedenen Größen, die kosten nicht viel und sind immer wichtig, wenn 
man mal was dickeres oder dünneres löten will

Autor: lötkolben-kenner (Gast)
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Lass bitte die Finger von solchen Lötkolben.
Solch ein Werkzeug ist eigentlich eine einmalige Anschaffung. Doch diese 
Lötkolben sind wirklich nicht sonderlich toll und shcon bald musst du 
diese zurückschicken.
Ich habe den Lötkolben auch schon in den Fingern gehabt, und muss sagen 
er braucht wirklich Minuten um auf Temperatur zu kommen.
Spar lieber dein Geld und setzte auf Made in Germany (Weller/Ersa).

Grüße

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das hängt vom Anwendungsfall ab. Einem Industriegerät von Ersa oder 
Weller wird das Ding nicht das Wasser reichen können, aber besser als 
ein ungeregelter Lötkolben ist das Ding allemal.

Wichtig sind die Lötspitzen, wenn die nichts taugen, macht das Löten 
keinen Spaß. Das Kabel, das zum Lötkolben führt, sollte nicht zu steif 
und idealerwise hitzebeständig (Silikon) sein.

 Bei --vermutlich-- knapp 50 Watt Leistung könnte das Ding durchaus 
benutzbar sein, nur bei großen thermischen Lasten wie z.B. den 
Kondensatoren auf PC-Motherboards ist das unterdimensioniert.


Ohne das Teil in die Hand zu nehmen und damit zu löten kann ich mehr 
nicht sagen.

Ob es signifikant besser ist als http://www.reichelt.de/?ARTICLE=90921 
weiß ich natürlich auch nicht; ich nutze für meine Lötarbeiten die gute 
alte Magnastat, bei der die Temperatur durch ein thermomagnetisches 
Element an der Lötspitze vorgegeben wird.

Autor: Marvin S. (demo)
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Ist halt von Zhongdi und benutzt mit Sicherheit die gleiche nicht gerade 
langlebige Elektronik wie alle Zhongdi-Loetstationen ;) . Solange du das 
Teil nicht im Dauerbetrieb laufen hast und genug geld fuer 
Ersatzloetkolben bereitlegst, sind die Teile aber brauchbar. Ich selbst 
habe ueber ein Jahr mit so einer Station gearbeitet und man kann damit 
leben - vorallem fuer den Preis.

Gruesse

Marvin

Autor: Micha B. (mbcontrol)
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Also ich bin mit der Station von Reichelt als Hobbyanwender bisher recht 
zufrieden. Auch die Lötspitzen sind nicht allzu schlecht. Ich kenne auch 
WELLER und ERSA. Wer sich sowas aber nicht leisten kann hat mit der 
Billigstation eine brauchbare Alternative für die erste Zeit. Wenn du es 
dir leisten kannst, würde ich dennoch dringend zu einer ERSA/WELLER 
raten.

Gruß MB

Autor: Micha B. (mbcontrol)
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Noch einen Tip, bestell dir gleich einen Ersatzlötkolben dazu. Der 
kostet zum Beispiel bei Pollin 5,50 od. Reichelt 6,95. Bei Pollin gibts 
übrigens die Station zum selben Preis.

Autor: Weber Knecht (Gast)
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meint ihr, dass gerät ist dann vielleicht besser?

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D23...

Autor: Micha B. (mbcontrol)
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Viel besser !!!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> und muss sagen er braucht wirklich Minuten um auf Temperatur zu kommen.

ich hab grade mal gemessen: 270 Grad in 1 Minute (60 sek). Bist zu 
meiner voreingestellten Temperatur 370 Grad hat er 100 Sek gebraucht.

Da ich nicht im Akkord löte, ist es mir auch ziemlich egal ob dieser 
China-Lötkolben 100 oder 150 Sekunden braucht, um seine Temperatur zu 
erreichen, oder ob ein Weller das ganze in der halben Anheiz-Zeit 
schafft

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Und die erst mal:

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=22847

Der "no-frills"-Klassiker, überlebt auch jahrelangen Dauerbetrieb.

Autor: Weber Knecht (Gast)
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ich hab jetzt auch mal bei Pollin geschaut, dort gibt es diesen Artikel:

http://www.pollin.de/shop/dt/NjA5OTUxOTk-/Werkstat...

Da ist jetzt auch eine Entlötpistole dabei, meint ihr, so ein Dingen ist 
auch lohnenswert? Ich hab sowas noch garnicht gesehen, ich kannte immer 
nur diese Art Vakuumpumpen, wo man vorher mitm Lötkolben den Lötzinn 
anheitzt und dann geht man mit dem Entlötschnapper dadrauf und dann 
macht es schnapp und der Lötzinn wird rausgesaugt. Dort wird der Lötzinn 
dann schon mit der Pistole vorgewärmt, oder?

Autor: Weber Knecht (Gast)
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ich hab natürlich eben vergessen, mich für eure Ratschläge noch zu 
bedanken, ich freue mich, dass ihr mir so schnell geantwortet habt und 
mir Eure Erfahrungen mit den Geräten mitteilt und so.

Autor: bix (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Ob es signifikant besser ist als http://www.reichelt.de/?ARTICLE=90921
> weiß ich natürlich auch nicht;

Die ZD99 ist ziemlich mies. Ich hatte sie mal als Drittstation geholt, 
habe aber 2-3 wesentliche Kritikpunte.

1. Es wird die Leistung, jedoch nicht die Temperatur geregelt.

2. Die Lötspitze wird mit einer relativ kurzen Mutter direkt an der 
Lötspitze festgeschraubt, was man auf dem Foto einigermaßen erkennen 
kann. Dadurch hat die Lötspitze keinen sicheren Halt. Dauernd löst sich 
die Mutter und muss spätestens nach 2 Lötstellen wieder festgezogen 
werden.

3. Das Kabel ist unflexibel.

Bei der ZD931 ist zumindest eine lange Überwurfhülse auf dem Lötkolben, 
die mit der Mutter beim Griff festgeschraubt wird. Das sorgt für mehr 
Stabilität und die Lötspitze sollte sich nicht von allein lösen.

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Weber Knecht schrieb:
> Da ist jetzt auch eine Entlötpistole dabei, meint ihr, so ein Dingen ist
> auch lohnenswert?

Also ich hatte so ein Entlötkolben sozusagen, der per Knopfdruck vorne 
duch ein Loch das Lötzinn Wegsaugt. Hab ich auch ein paar mal benutzt, 
aber ansich ist es nichts anderes als ein Lötkolben und eine (quasi 
elektrische) Entlötpumpe in einem Gerät. Also wenn man sowas hat, kann 
man es auch benutzen, nur vorher in der Ausbildung und auch zuhause hab 
ich so ein Teil nicht vermisst.

Die für mich ideale Lötstation hatte ich bei meiner letzten 
Arbeitsstelle. 2 getrennt regelbare Lötkolbenalsgänge, 2 Kolben. Der 
eine einzeln, der andere wie eine Art Zange oder Pinzette. Dazu ein 
Ständer mit reichlich Lötspitzen, von dick, über Flach, bis dünn. Was 
cool war, vorallem um quadratische ICs auszulöten, die Lötkoblenzange 
mit 2 "90° Winkeln", womit man dann auf einmal alle Pins heiß machen 
kann und dann einfach vonder Platine nehmen kann. War von ERSA aber ich 
weiß leider nicht mehr, wie das Ding hieß =( (falls es jemand weiß, 
bitte sagen^^)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Ob die oben gezeigte Entlötpistole etwas taugt, weiß ich nicht.

Aber ich habe eine Entlötpumpe, die ist Gold wert
(keine Pistole, sondern zylindrisch mit Feder zum Vorspannen des
Kolbens und Knopf zum Auslösen).

Ich weiß leider nicht mehr, wo ich sie gekauft habe.
Die würde ich sicher schnell vermissen.

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Im Beitrag "Lötstation ZD-931 von Pollin" wird die Lötstation 
(ZD 931) in epischer Breite diskutiert.

Bernhard

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Wie kann man einen so bekloppten Threadtitel wählen ?

Autor: Martin Sch. (msch)
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Michael Skropski schrieb:
>War von ERSA aber ich
> weiß leider nicht mehr, wie das Ding hieß =( (falls es jemand weiß,
> bitte sagen^^)

Vermutlich Ersa I-CON2,
hier z.B.: http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=89605;PROVID=2402

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Ich habe einer Weller WHS40 (http://www.reichelt.de/?ARTICLE=47768).
Die habe ich jetzt seit ungefähr 9 Jahren ohne Lötkolbenwechsel. Ich 
löte aber auch nicht so extrem häufig (vielleicht 5...10h/Woche).
Nur irgendwann mal (vor ca. 2 Jahren) war die Schraube, die die 
Lötspitze festhält festgefressen und ist beim Versuch sie rauszudrehen 
zersplittert. Ich habe das dann ausgebohrt und eine neue Schraube 
reingedreht.
Dagegen kann man auch vorbeugen, wenn man die Schraube alle paar Wochen 
mal ein Stück raus- und wieder reindreht. Dann frisst sie nicht fest.

Der einzige Nachteil an der Station ist die mit 40 Watt relativ knappe 
Leistung. Zum Löten an größeren Masseflächen oder etwas dickeren Kabeln 
würde ich mir manchmal etwas mehr Power wünschen.
Für solche Fälle (z.B. 6mm² Kabel an einen 35A Brückengleichrichter 
anlöten oder Leiterbahnen mit 2,5mm² Kupferdraht verstärken) nehme ich 
dann eben einen "großen" 75W Handlötkolben. So große Lötstellen habe ich 
nämlich nur alle paar Monate mal.

Ansonsten finde ich die WHS40 aber super: Der Kolben liegt gut in der 
Hand, das Kabel ist sehr flexibel und zerrt nicht lästig am Kolben, und 
die Station nimmt nicht viel Platz auf dem Basteltisch weg...

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Martin Sch. schrieb:
> Vermutlich Ersa I-CON2,

Ne, den hatte ich auch schon da gesehen, ist er aber nicht. Den ich 
hatte, hatte kein Display, nur 2 Potis und 2 Anschalter (und 
logischerweise 2 Buchsen). Aber die Kolben sehen schon so ähnlich aus. 
Hat wohl was bei 300€ gekostet. War aber richtig befriedigend damit zu 
löten ;)

Autor: Funkamateur (Gast)
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Hallo Weber Knecht,
ANALOG 60 :: ERSA Lötstation 60W von Reichelt ist gar nicht so schlecht. 
Entlöten braucht man nicht. Da würde ich lieber eine solides 
Vergrösserungsglas kaufen. Oder bei Aldi ein Mikrosskop mit USB 
Anschluss. Wichtig das der Lötkolben ein Sortiment mit allen Spitzen 
hat. In der Jugend merkst du das noch nicht. Aber im Alter.

Kauf den
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=D231;GROUPI...

und hol dir dazu ein Lupenlicht.
Ich hab damals mal bei Reichelt

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D91...

gekauft. Leider ist mir der Fuss nach einem halben Jahr abgebrochen und 
als ich bei Reichelt nachgefragt habe sagte man mir es tut uns leid pech 
gehabt. Bis heute keine neue Lampe noch irgend eine Info über den 
Hersteller bzw. Ersatzteileaddresse oder Info.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Funkamateur schrieb:
> Entlöten braucht man nicht. Da würde ich lieber eine solides
> Vergrösserungsglas kaufen. Oder bei Aldi ein Mikrosskop mit USB
> Anschluss.

Und wie ersetzt Du mit einem Vergrößerungsglas oder Mikroskop auf eine 
Platine gelötete Bauteile?

Kannst Du mir den dazu erforderlichen Algorithmus erklären?

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Ich nehme mal ganz stark an, dass es so gemeint ist, wie, dass er mit 
der normalen manuellen Entlötpumpe arbeiten sollte und das gesparte Geld 
für sinnvollere Sachen, wie z.b. ein Mikroskop, ausgeben sollte.

Autor: Weber Knecht (Gast)
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Autor: ... (Gast)
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lass die finger von den alten magnastat-system, da gibts keine 
ersatzteile mehr für.

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