Netzspannung (50 Hz) mit irgendwas im 10 µs Bereich
vergleichen? Das ist schon SEHR anspruchsvoll, und nicht
einfach mit einem gleichgerichteten und gefilterten Signal
möglich! Filterung heißt Verzögerung - da kommen bei
entsprechender Filterung schnell 100 ms und mehr heraus,
bis das gefilterte Signal eine Gleichspannung liefert, die
dem dem vorn anliegenden 50 Hz-Signal gefolgt ist.
Geht es nun darum, den mit 0-50 V verschobenen 300 V Verlauf
(Wechselspannung?) in Echtzeit mit der Netz-(wechsel?)spannung
zu vergleichen, oder nur darum gleichgerichtete (geglättete?)
Mittelwerte einem Vergleicher zuzuführen? Das geht aber nicht
mit einer Zeitaulösung von 10 µs!
Rechne dabei eher mit 100 ms.
Oder soll nur der Statuswechsel des Komparators < 10 µs sein?
Warum meinen denn hier alle Fragesteller, dass man auf 10%
Problemschilderung eine zu 90% passende Lösungshilfe bekommen
kann?
Grobe Abschätzung:
1 Einflussfaktor unterschlagen - Trefferrate 10%
2 Einflussfaktoren unterschlagen - Trefferrate 10%^2 = 1%
5 Einflussfaktoren unterschlagen - Trefferrate 10%^5 = 0,00001
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Ansonsten hier eine Anpassung auf die 5 V statt 50 V, mit dem
Vorteil, dass die Vorwiderstände nicht mehr als 1 W verbraten
müssen. Funktioniert aber nur mit positiven Gleichspannungen!
+5V
|
2,2k
0...+560 V ---1M------+------|+ |
| | >----- zu einem TTL-Eingang o. ä.
+300 V ---1M--+-------+--|-
| | |
+5 V --100k- 6k8 6k8 LM311
| |
- -
Zum Filtern könnte man die 1M-Widerstände in 3 * 330k
aufteilen und jeweils am rechten Ende 22 nF / 1000 V
nach Masse schalten.
---330k---+---330k--....
|
= 22n
|
-
Oder rechne 14 Tage weiter an Problemen herum, die du nicht
benennen kannst - bin jetzt 2 Wochen im Urlaub. :-)