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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche lowdrop Regler für negative Spannung


Autor: A. R. (redegle)
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Hallo,

ich suche einen rauscharmen lowdrop Regler für -2,5V und ein Gegenstück 
für +2,5V.
Der Eigenverbrauch sollte 1mA nicht übersteigen.
Der Ausgangsstrom sollte mindestens 100mA sein.
Die Eingangsspannung ist +/-5V.
Erhältlich bei Reichelt, Conrad oder Farnell.
Kennt jemand ein schönes Exemplar?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>ich suche einen rauscharmen lowdrop Regler für -2,5V und ein Gegenstück
>für +2,5V.
>Der Eigenverbrauch sollte 1mA nicht übersteigen.
>Der Ausgangsstrom sollte mindestens 100mA sein.
>Die Eingangsspannung ist +/-5V.

Was führt dich zu der irrigen Annahme, dass du bei -5V Eingangsspannung 
einen Low Drop Regler brauchst? Jeder 0815 Regler kommt mit den 2,5V 
Dropout locker klar.

>Kennt jemand ein schönes Exemplar?

+5V LP2950
-5V keine Ahnung

MfG
Falk

Autor: Anja (Gast)
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LT1763 positiv und
LT1964 negativ

beide bei Reichelt. (jeweils die "adj" Version verwenden)

Gruß Anja

Autor: A. R. (redegle)
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>Was führt dich zu der irrigen Annahme, dass du bei -5V Eingangsspannung
>einen Low Drop Regler brauchst? Jeder 0815 Regler kommt mit den 2,5V
>Dropout locker klar.

Nen LM117 hat nen dropout von 2,3V.
Ich wollte sehr wahrscheinlich noch einen Filter vor den Regler 
Schalten. Da dieser Verlustbehaftet ist wäre ich sehr dankbar, wenn ich 
nur einen dropout von 0,5V habe.
Ja ich weiß, dass hätte ich erwähnen sollen.
Die Ausgangsspannung sollte auch "möglichst" stabil sein. Also weniger 
als 1mV schwanken.
Da kommt später ein Komparator dran. Der Ausgang wird als analoges 
Signal verwendet. Die Schwankungen der Versorgungsspannung wirken sich 
also auf die Signalqualität aus.

>+5V LP2950

Danke für den Hinweis. Dieser sieht schonmal ganz gut aus.
Das Hauptproblem ist das ich fast keine negativen Regler finden konnte.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Das Hauptproblem ist das ich fast keine negativen Regler finden konnte.

negative Lowdrop gibt es auch fast keine.

TI hat da jetzt einen neuen Regler rausgebracht-

http://embeddedsystemnews.com/tis-tps7a30-36v-low-...

Autor: A. R. (redegle)
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@ Anja

Die beiden sehen ganz gut aus. Denke ich werde diese benutzen.
Ein Rippel Rejection von 46dB bei 120Hz
20dB bei 10kHz.
Das ist ein Reduktion von 10.
Die Eingangsspannung liefert ein Schaltregler. Die Spannung sollte dann 
noch gut gefiltert werden.

@Helmut Lenzen

Das Teil ist ein Monster.
Kostet ca. 5 Euro.
http://de.farnell.com/texas-instruments/tps7a8001d...
http://www.farnell.com/datasheets/610886.pdf
PSRR von 38dB bei 1Mhz

Autor: Anja (Gast)
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A. R. schrieb:
> Ein Rippel Rejection von 46dB bei 120Hz

Ist halt der Preis für Low-Drop bei weniger als 1mA.

Ripple-Rejection braucht halt einen schnellen Regler (viel Strom) und 
etwas "Headroom".
Ich hätte noch den TPS72301 vorgeschlagen aber den beziehe ich von 
RS-Components.

Gruß Anja

Autor: Falk Brunner (falk)
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Die Frage ist gar nicht, wieviel Ripple der Regler hat, sonder was unser 
lieber Redegle wieder vor hat. In der Vergangenheit waren es immer sehr 
ambitionierte Dinge, aka eierlegende Wollmilchsäue. ;-)

MFG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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@ Falk,

das ist diesmal gar nicht mal so was besonderes.

Ich möchte einen Dreieckgenerator bauen.
Hierbei wird das "übliche" Prinzip verwendet. Siehe Link:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/b/bb/Drei...
Das ist nicht mein Schaltplan sondern nur eine Prinzipskizze aus dem 
Internet.

Der Komparator wird in Aussteuerung betrieben. Daraus folgt:
Ausgangsspannung = Versorgungsspannung - Spannungsabfall.

Die Schwankung der Versorgungsspannung liegt also auch auf dem Ausgang 
des Komperators und wird integriert. Dies möchte ich vermeiden.

1V 120Hz Rippel wird also bei 46dB auf 5mV reduziert.

Bei 2,5V Versorgungsspannung macht dies 0,2% Schwankung der 
Rechteckspannung aus.
Sollte also in Ordnung sein.

Optimal währe es natürlich, wenn ich den Restrippel noch weiter senken 
könnte.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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A. R. schrieb:
> Der Komparator wird in Aussteuerung betrieben. Daraus folgt:
> Ausgangsspannung = Versorgungsspannung - Spannungsabfall.

Wenns du das stabiler hinkriegen willst wuerde ich dir vorschlagen der 
Komparator steuert einen Analogschalter an (4053).  Der wiederum 
schaltet eine Referenzspannung auf den Integrator. So ist dein Signal 
zum Integrator von der Austeuerung des Komparators unabhaengig.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>Ich möchte einen Dreieckgenerator bauen.

>Das ist nicht mein Schaltplan sondern nur eine Prinzipskizze aus dem
>Internet.

Eben. Dir ist das Wort "Prinzipskizze" klar?

>Der Komparator wird in Aussteuerung betrieben. Daraus folgt:
>Ausgangsspannung = Versorgungsspannung - Spannungsabfall.

Klar, was mit dem LM833 auch sehr sinnvoll ist.
Das ist weder ein Rail to Rail Typ noch ist dieser Ansatz als 
Präzisionsgenerator tauglich.

>Die Schwankung der Versorgungsspannung liegt also auch auf dem Ausgang
>des Komperators und wird integriert. Dies möchte ich vermeiden.

>1V 120Hz Rippel wird also bei 46dB auf 5mV reduziert.

Was für ein Superpräzisonsgenerator soll es denn werden?
;-)

>Bei 2,5V Versorgungsspannung macht dies 0,2% Schwankung der
>Rechteckspannung aus.
>Sollte also in Ordnung sein.

Da schwankt noch viel mehr. Helmut Lenzen hat da schon einen Tip in der 
Richtung gegeben.

>Optimal währe es natürlich, wenn ich den Restrippel noch weiter senken
>könnte.

Willst du Jugend Forscht gewinnen? ;-)

MfG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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>Eben. Dir ist das Wort "Prinzipskizze" klar?

Scheinbar nicht. Ich würde gerne deine Definition höhren.
Für mich ist eine Prinzipskizze eine Skizze also keine Zeichnung 
(ungenau). Desweiteren sollte das Prinzip hervorgehen.
Also z.B.
DA-Wandler
NE555
oder halt meine Veriante.

>Klar, was mit dem LM833 auch sehr sinnvoll ist.
>Das ist weder ein Rail to Rail Typ noch ist dieser Ansatz als
>Präzisionsgenerator tauglich.

Den LM833 möchte ich nicht verwenden. Das war die nächstbeste Schaltung 
die google mir anzeigte.

>Was für ein Superpräzisonsgenerator soll es denn werden?
>;-)

Mal schauen was
1. Spaß macht
2. Der Geldbeutel erlaubt
3. Ich hinbekomme

>Willst du Jugend Forscht gewinnen? ;-)
Ich glaube dafür bin ich zu alt )-;

>Da schwankt noch viel mehr. Helmut Lenzen hat da schon einen Tip in der
>Richtung gegeben.

Oh ja wie recht du hast. Habe schon viele schlechte Erfahrungen gemacht. 
Aber aus Fehlern lernt man.
- Niemals einen current feedback Op nehmen, nur weil er schneller ist 
als andere.
- Mosfetkomparatoren die nicht Rail to Rail sind sind nicht geeignet.

Die Idee mit dem durchschalten einer Referenzspannungsquelle ist ganz 
gut.
Jedoch kommt dann noch der Faktor Zeit mit ins Spiel.

Der 2te Ansatz währe z.B. die Spannung mit einer Z-Diode zu begrenzen.
Aber hierbei gibt es wieder 2 Problem.
Z-Dioden Rauschen.
Integrierte Spannungsregler sind zu langsam.

Werde mal schauen, ob mein Aufbau funktioniert. Wenn ja, so kann ich ihn 
euch mal vorstellen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>>Eben. Dir ist das Wort "Prinzipskizze" klar?

>Scheinbar nicht. Ich würde gerne deine Definition höhren.

Die Schaltung funktioniert und verdeutlicht das Prinzip. Sie ist aber 
weder exzellent gut noch ultimativ.

>Mal schauen was
>1. Spaß macht
>2. Der Geldbeutel erlaubt
>3. Ich hinbekomme

Aha, also der üblich Bastelmurksansatz. "Ich weiß nicht was ich will, 
aber es muss GAAAAAANNNNZ SUPERTOLL werden. Also brauch ich erstmal 
GANNNZ SUPERDOLLE ICs.".

Mann o Mann!

>Oh ja wie recht du hast. Habe schon viele schlechte Erfahrungen gemacht.
>Aber aus Fehlern lernt man.

Du scheinbar nicht. Speziell DIR hat man schon mehrfach gesagt. Lies was 
über Netiquette.
Beschreibe dein Vorhaben, nicht deine vermeintliche Lösung.

>- Niemals einen current feedback Op nehmen, nur weil er schneller ist
>als andere.

Wenn man weiß was man tut (tm) sind die voll OK.

>Jedoch kommt dann noch der Faktor Zeit mit ins Spiel.

Aha, also willst du einen 1 GHz Dreieckgenerator bauen. Hmmm.

>Der 2te Ansatz währe z.B. die Spannung mit einer Z-Diode zu begrenzen.
>Aber hierbei gibt es wieder 2 Problem.
>Z-Dioden Rauschen.

Ganz schrecklich.

>Werde mal schauen, ob mein Aufbau funktioniert. Wenn ja, so kann ich ihn
>euch mal vorstellen.

Also werden wir eher weniger zu Gesicht bekommen ;-)
Was nicht verwundert, wenn du nicht mal ansatzweise weißt, wo der Zug 
hingehen soll. Was studierst du gleich nochmal? Fernöstliche Botanik mit 
Nebenfach Fleischermeister?

Hmmm . . .

Autor: René F. (ren_f)
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Autor: A. R. (redegle)
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@  René F.

Danke für den Hinweis. Werde aber die beiden von Anja benutzen.

>Aha, also der üblich Bastelmurksansatz. "Ich weiß nicht was ich will,
>aber es muss GAAAAAANNNNZ SUPERTOLL werden. Also brauch ich erstmal
>GANNNZ SUPERDOLLE ICs.".

>Wenn man weiß was man tut (tm) sind die voll OK.

Ich meine, dass ich keinen current feedback Op für eine normale 
Anwendung brauche. Die bringen nur etwas wenn man wirklich im MHz 
bereich arbeitet.
Selbst wenn man weiß was man tut glaube ich nicht, dass diese optimal 
für einen Dreieckgenerator sind.

>Aha, also willst du einen 1 GHz Dreieckgenerator bauen. Hmmm.

1Ghz?
Wie willst du das messen. Das ist Periodendauer von 1ns.
Die schnellsten Komparatoren die ich gesehen habe arbeiten im Bereich 
von wenigen 100ps.

>Ganz schrecklich.

Ja.
Bei niedrigen Spannung arbeiten die nicht gut. Dazu kommt noch die 
parasitäre Kapazität welche einen Tiefpass bildet.

>Also werden wir eher weniger zu Gesicht bekommen ;-)
Allzubald nicht.

>Was studierst du gleich nochmal?
Elektrotechnik und bis jetzt klappt das auch sehr gut.

Autor: A. R. (redegle)
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>>Werde mal schauen, ob mein Aufbau funktioniert. Wenn ja, so kann ich ihn
>>euch mal vorstellen.

>Also werden wir eher weniger zu Gesicht bekommen ;-)
>Was nicht verwundert, wenn du nicht mal ansatzweise weißt, wo der Zug
>hingehen soll. Was studierst du gleich nochmal? Fernöstliche Botanik mit
>Nebenfach Fleischermeister?

So Falk jetzt wirst du auch mal was zu Gesicht bekommen.

An dem analogen Oszillokop linkes Bild wurde mit einem 1:100 Teiler 
gemessen.
An dem analogen Oszillokop rechtes Bild wurde mit einem 1:10 Teiler 
gemessen.

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