mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hilfe bei Entwicklungsumgebung


Autor: Tarkan D. (gruetzwurschd)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,

das hier ist mein erster Post, daher bitte ich um Nachsicht bezüglich 
meines ersten Beitrages :)

Kurz ein paar Worte zu meiner Person:
Ich habe vor kurzem mein Studium der Mechatronik abgeschlossen. 
Spezialisiert habe ich mich dabei auf Hardwareentwicklung und µC 
programmierung.
Seit Anfang dieser Woche sitze ich als Entwickler in der 
Testautomatisierung. Was mich auch zu meinem Problem bringt.

Ich habe bisher immer mit Microchip Pic's gearbeitet. War eigentlich 
sehr zufrieden was die Entwicklungsumgebung und die Compiler betrifft.

Bei meiner Stelle hier arbeiten wir(ich) mit Atmel µC's. So richtig 
Ahnung hat hier in der Abteilung keiner von µC's. Leider hatte man sich 
schon auf Atmel festgefahren als ich ankam.

Wie auch immer, ich muss mich jetzt damit auseinander setzen(was ich 
auch gerne mache). Vorgeschlagen wurde mir das AVRStudio und der 
WinAvr-Compiler. Find ich jetzt von den Funktionen her auch garnicht so 
schlecht(wenn das Zeug denn ordnungsgemäß funktionieren würde).

Leider muss ich feststellen dass sich beim Debuggen ständig die 
Breakpoints verschieben wo ich sie nicht hingesetzt habe. Die Inhalte 
von Variablen in der Watchliste entsprechen nicht dem was ich hinein 
geschrieben habe(sofern man sie überhaupt auslesen kann). Ich kann auch 
nihct sagen ob es das AVRStudio ist, oder ob es am kostenlosen Compiler 
liegt.

Ich bin am verzweifeln weil mit mit den Bugs, die hier auftreten das 
Arbeiten echt extrem schwer fällt.


Vielleicht kann mir jemand sagen ob es etwas anderes Open-Source-mäßiges 
gibt, mit dem man anständig arbeiten kann. Vielleicht gibt es auch Leute 
die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und mir helfen können.

Grüße Tarkan

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da du mit der Software Geld verdienen sollst, wäre ein kommerzieller 
Compiler wohl besser...

Autor: Tarkan D. (gruetzwurschd)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist ja soweit richtig. Aber ich kann ja nicht dort ankommen, alles 
vorhandene in Frage stellen und dann kurz noch budget für neue 
Softwaretools locker machen.

Zumal mir dann keiner garantiert, dass das des Rätsels lösung ist.

Leute, für ein paar interessante Hinweise wäre ich echt dankbar

Grüße Tarkan

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tarkan D. schrieb:

> Leider muss ich feststellen dass sich beim Debuggen ständig die
> Breakpoints verschieben wo ich sie nicht hingesetzt habe. Die Inhalte
> von Variablen in der Watchliste entsprechen nicht dem was ich hinein
> geschrieben habe(sofern man sie überhaupt auslesen kann). Ich kann auch
> nihct sagen ob es das AVRStudio ist, oder ob es am kostenlosen Compiler
> liegt.

Dann kontrolliere die Compiler Optionen und stelle die Option für 
unoptimierte Übersetzung ein -D0.
http://gcc.gnu.org/onlinedocs/gcc-3.4.6/gcc/Optimi...

Der GCC kann sehr stark optimieren und schmeisst z.B. "unnütze" 
Variablen und Codezeilen gerne weg. Das bringt so ziemlich die Probleme, 
die du beim Debuggen auf C-Codelevel hast.

Wenn der Code dann steht, kannst du wieder optimiert kompilieren und die 
Restbugs suchen :-)

Autor: Claudio (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

AVRStudio und WINAVR (GCC) ist nicht verkehrt !

was setzt du für ein Debugtool ein?

Deine beschriebenen Probleme hatte ich noch nie so ... und ich setzte 
AVRStudio viel ein ...

gruss Claudio

Autor: Tarkan D. (gruetzwurschd)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan B. schrieb:
> Dann kontrolliere die Compiler Optionen und stelle die Option für
> unoptimierte Übersetzung ein -D0.
> http://gcc.gnu.org/onlinedocs/gcc-3.4.6/gcc/Optimi...
>
> Der GCC kann sehr stark optimieren und schmeisst z.B. "unnütze"
> Variablen und Codezeilen gerne weg. Das bringt so ziemlich die Probleme,
> die du beim Debuggen auf C-Codelevel hast.
>
> Wenn der Code dann steht, kannst du wieder optimiert kompilieren und die
> Restbugs suchen :-)


Hey Stefan, danke. Das war glaub echt das Rätsels Lösung. Bin dir 
wirklich sehr dankbar :)

Gruß Tarkan

Autor: Tarkan D. (gruetzwurschd)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
PS: mein Debugger ist das JTAG ICE MK II

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AVR-Studio ist schön zum Einsteigen weil man da alles unter einer Haube 
hat: IDE mit Assembler, Compiler, Debuger, Emulator, Programmer!

Für komplexere Projekte ist aber eine professionellere IDE sehr zu 
empfehlen:

Gratis: Eclipse mit dem AVR-Plugin (Leider ist dann das debuggen nicht 
mehr ganz so bequem, läuft auch mit dem WinAVR => Kompatibel zu 
AvrStudio)

Preiswert und sehr gut: AtmanAVR http://www.atmanecl.com/default.htm
Verwendet ebenfalls den avr-gcc Compiler => Kompatibel zu AvrStudio.

Rolls-Roys: IAR-Compiler, auch gut aber imho viel zu teuer im Vergleich 
zu anderen...

Autor: Tarkan D. (gruetzwurschd)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine Lizenz für IAR wäre auch vorhanden. Die benutzt hat grad jemand 
anders, der sie kaum benutzt. Aber IAR hat mir auf Anhieb nicht so gut 
gefallen -> Kompliziert

Also das mit dem AVRstudio funktioniert jetz einigermaßen und wenn ich 
wirklich mehr brauche dann sattel ich halt doch auf IAR um

Autor: besucher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tarkan D. schrieb:
> Leider hatte man sich
> schon auf Atmel festgefahren als ich ankam.

Och, so übel sind die Atmels gar nicht. Jetzt, wo du die 
Entwicklungstools im Griff hast, wirst du das merken.

> Bei meiner Stelle hier arbeiten wir(ich) mit Atmel µC's. So richtig
> Ahnung hat hier in der Abteilung keiner von µC's.

Ist doch spitze. Da kannst du gleich vom Start weg der erste µC-Experte 
im Unternehmen werden. Das sind gute Aussichten :)

Autor: Frederik Krämer (n0ll4k)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
IAR ist nicht so schlecht wenn man sich einmal eingewöhnt hat.

Ich hatte hier in der Firma mal die 30 Tage Eval ausprobiert, aber hier 
war leider kein Budget für IAR vorhanden...

Der compilierte Code ist auch nachher kleiner, so dass du evtl sogar 
einen uC mit weniger Speicher nutzen kannst.

Autor: Tarkan D. (gruetzwurschd)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
besucher schrieb:
> Ist doch spitze. Da kannst du gleich vom Start weg der erste µC-Experte
> im Unternehmen werden. Das sind gute Aussichten :)

Naja im Unternehmen gibt es schon einige leute die damit arbeiten. Nur 
in meiner Abteilung(4-Leute) bin ich der µC-mann.

Der gesamte Laden ist dann doch noch etwas größer :D

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.