Guten Abend Gemeinde,
ich baue im Moment eine Time Fountain (Videos bei Youtube sagen mehr als
Tausend Worte ;) )
Ich möchte gerne eine Digitale Version bauen, welche Automatisch auf die
Tropfen syncronisiert wird.
Erste Hürde war erst einmal, die Tropfen wirklich schön rund und in
einem Regelmäßigen Abstand zu bekommen (somit wird eine
Abstandsverschiebung und "zittern" verhindert).
Dazu habe ich eine Kanüle mit 2 Entlötfiltern gefüllt, und lasse dort
Wasser aus einem Mini Tank oberhalb einlaufen. Das Wasser von unten wird
natürlich wieder hochgepumpt.
Mit 30ms Licht Aus und 3,6ms Licht An bekomme ich die Tropfen in der
Luft zum stehen. Mit der Einstellung sieht man das Licht aber noch
flackern. Mit nur einem Entlötfilter läuft es schneller, damit sieht es
viel besser aus, aber da gelingt es mir nur für ca. 1s den
Funktionsgenerator so einzustellen, dass die Tropfen schweben (Gerät ist
außerdem schon 20 Jahre alt)
Wie auch immer, später soll ein µC die Funktion des Funktionsgenerators
übernehmen. Dieser soll dann mit den Tropfen Syncronisiert werden. Und
da ist das Problem. Die Originale Time Fountain arbeitet mit einer
Resistiven-Tropfen-Erkennung. Das heißt ein Stück Draht hängt ziemlich
nahe an der Abtropfstelle des Tropfens. Über diesen wird der Wiederstand
gemessen (Wasser der Kanüle hat Kontakt zur Masse).
Habe eine OP-Amp Schaltung gebaut (Spannungsfolger), dieses dann vom µC
als Rechtecksignal ausgeben lassen, und damit eine LED angesteuert.
Funktioniert soweit ohne Probleme, solange der Kontakt auf den nm genau
an der richtigen Stelle ist. Zudem macht er die Schöne Tropfenform
kaputt...
Ich habe schon vieles ausprobiert und bin zum Schluss gekommen, dass
zwei Drähte im 60 Grad Winkel (Spitzen stellen Scheitel des Winkels dar)
am besten arbeiten. Die Spitze ist genau in der Tropflinie, wobei die
Drähte einen Abstand von wenigen Zentelmillmeter haben.
Da mir diese Methode aber ganz und gar nicht schmeckt, wollte ich hier
nach alternativen Ansätzen fragen, die Tropfen zu erkennen.
Möglich wäre:
- Optisch, wobei Probleme sind: Sensor muss sehr genau sein und
Störunempfindlich
- Piezoelektrisch, Problem: Sensor muss am untersten Auftreffpunkt
angebracht werden. Dabei spritzt jeder Tropfen, aber es ist eben
erwünscht, dass der Tropfen im Wasser landet. Geräusche im Wasser messen
ist leider nicht möglich, da es für mich nicht möglich ist, das Geräusch
der Pumpe zu filtern.
Wäre nett wenn Jemand einen guten Tipp für mich hätte
Danke :)
Gruß Mike
Hmm, ist aber trotzdem beeindruckend.
Zum Sensor: Vielleicht eine Lichtschranke? Ich könnte mir vorstellen,
dass der Tropfen das Licht gut streut. Eventuell kannst Du die
Lichtschranke mit einem Laserpointer bauen.
Meinst du das klappt mit einem sehr dünnem Laserstrahl? Theoretisch
sollte ja beim Eintrittpunk in den Strahl eine starke Ablenkung
stattfinden. Müsste ich doch direkt mal ausprobieren, bräuchte nur nen
Phototransistor dazu :(
Einen Grünen Laserpointer mit einem Stück schwarzen Klebeband (mit
Nadelloch) davor um einen dünneren Strahl zu erzeugen. Als
Phototransistor musste eine halbe Gabellichtschranke herhalten.
Ich habe aber gerade eine viel kleinere Lösung gefunden.
Man nimmt eine Led und einen Phototransistor der "abgeschirmt" ist wie
in einer Gabellichtschranke. Bei richtiger Positionierung, zeigt das LED
keine Wirkung. Fällt der Tropfen allerdings durch, bündelt dieser das
LED licht, und regt den Phototransitor sehr stark an.
Ich glaube das ist die Lösung für mich :)
Interessant, das ist eine moderne Variante von einer Bastelei, was ich
vor Jahren mal im Fernsehen sah. Damals nahm man ein
Xenon-Blitzstroboskop, und (Achtung, Verbesserungsvorschlag) obendrauf
einen netzbetriebenen Rasierer. Der hat mit seinem Gerüttel dafür
gesorgt, daß die Tropfen synchron zur Netzfrequenz abreißen. Das Strobo
hat man auch netzsynchron oder leicht gegen die Netzfrequenz vertrimmt
betrieben.
Dann braucht man keine aufwändige Erkennung und ich denke, die Tropfen
werden auch weniger "Jitter" haben. Der Effekt lebt vermutlich davon,
daß man mehrere Tropfen gleichzeitig sieht? Dann müssen sie nämlich in
ganz gleichmäßigen Intervallen kommen, sonst stehen sie nicht stabil.
Nur meine €0,02
Jörg
hast du da noch paar Infos zu? Sieht echt geil aus
http://www.youtube.com/watch?v=IcMfMKK5nWo
Gibt man da irgendwas ins Wasser damit es fluoresziert? Und sind das
ganz normale LEDs? Teilweise sah das irgendwie so nach Schwarzlich aus?
Ich hab das mal fuer ein FH-Experiment mit nem Laser gemacht, bei ner
Lichtschranke ist zweifelhaft, ob das Wasser sie auch ausreichend
zerstreut. Ich denke mit nem Laser und einem Fototransistor bist du gut
beraten ;)
Hab das Prinzip mal hier aufgezeigt:
http://www.youtube.com/watch?v=ppk8qbRkb_0
Erkennung funktioniert jetz 1 A
Nun habe ich aber ein Problem mit dem Programm.
Ich nutze einen Atmega 8535.
Zum Messen der Zeit zwischen zwei Tropfen verwende ich ICP (Timer 1 mit
16 bit)
Da ich also einen 16 bit und zwei 8 bit Timer habe wird es kompliziert.
Ich bekomme einen Wert zwischen 0 und (2^16)-1 für die Zeit zwischen den
Tropfen heraus. Idealerweiße stelle ich den Prescaler und die
Tropfgeschwindigkeit so ein, dass ich mich in einem Bereich zwischen
20.000 und 45.000 befinde.
Nun möchte ich die LED mit dem PWM Modus des Timer 0 ansteuern. Dieser
hat nur 8 bit. Die gemesene Zeit mal 5 genommen soll vorerst die Zeit
zwischen den LED Blitzen sein. Das heißt meine Frequenz vom PWM
entspricht 5 x Gemessene Zeit. Die "Tropfenbreite" die ich sehe
entspricht dem Tastverhältnis vom PWM.
Da ich bisher nur mit einem simplen standart PWM Modus gearbeitet habe
(nur für Motorsteuerungen), hätte jemand nen Tipp wie ich die Frequenz
verändern kann? Und gleich so sinnvoll, dass die beiden Timer (16bit und
8 bit) gut zusammen arbeiten?
Danke
Wäre es nicht auch möglich, dass man die Tropfen durch sich
gegenüberstehende, aber sich nicht berührende Nadelspitzen fallen läßt.
Wenn der Tropfen dazwischen ist, gibt's ein kurze (leitende) Verbindung,
die man signaltechnisch durch einen kleinen Transistorverstärker noch
ein wenig aufhübschen kann.
Meinungen dazu?
Noch eine Frage:
Damit es auch interessant wirkt, braucht man doch recht viele Tropfen
gleichzeitig im "Bild". Folglich ist die Tropffrequenz recht hoch
(geschätzt ca. 5Hz). Wie bekommt man das denn stabil hin?
Gruss
- Frank
Super Sache, gefaellt mit gut.
Aber anscheinend hab ich irgendwas noch nicht richtig verstanden.
Wozu brauchst Du eine PWM um das zu realisieren? Du brauchst doch nur
einen Puls mit fester Laenge, der eine variable Zeit nach einem
Startsignal anfaengt und nach fester Laenge aufhoert.
Also meines erachtens nach, den Tropfsensor auf einen Schmittrigger und
an einen Interrupt, der INT startet einen auf CTC konfigurierten und mit
Interrupt ausgestatteten Timer. Das entsprechende Compare Register hat
die Zeit die vergehen soll bis der Puls anfaengt (das kann per Poti am
ADC variabel gestaltet werden).
Der Interrupt welcher ausgeloest wird beim erreichen der Zeit, triggert
einen zweiten Timer der die Puls-Laenge bestimmt.
Ich meine so sollte es gehen.
Ju
@Michael
ich habe bisher nur den Code für das errechnen des Tropfenabstands.
Code ist unten, habe vorher noch nie mit ICP gearbeitet, aber damit
funktioniert es.
PWM deswegen, da dann alles Hardwareseitig abgewickelt wird, so das beim
Auslesen des ADC (@Jürgen, die Idee hatte ich auch, ist sehr gut ;) )
keine Flackern der Tropfen auftritt.
Ich muss heute nochmal das Datenblatt durchackern.
Aber Michael, wenn es dir nichts ausmacht, kannst du gerne deinen Code
posten, wäre super nett
Moin,
kräftig einfärben und UV-aktiv machen kann man das Wasser mit
Fluorescein bzw. Uranin (beide Namen sind irgendwie gängig)
Das Zeug wird kiloweise in Flüsse gekippt um den Verlauf verfolgen zu
können, ist also nicht giftig.
--
SJ
hey, hier hat das einer in groß gebaut:
http://www.hans-wurst.de/schwebendes_wasser_6155_media.html
man, das sieht echt sau geil aus...
Also nochmal ne Frage:
Das wind wirklich einzelen Tropfen und die Tropfgeschwindigkeit wird
nicht variiert? Der "timestretching" Effekt beruht einzig und allein auf
Änderung der Blinkfrequenz?
Bzgl. des Tropfens fallen mir da zwei Sachen ein:
Bei automatischen Scheibenwischern moderner PKWs erfasst eine
IR-Lichtschranke die Änderung der Lichtbrechung durch einen auf der
Scheibe liegenden Tropfen.
Das müsste also auch für diesen Aufbau geeignet sein.
Wenn der Tropfen eine Lichtschranke 'durchfällt' sollte er nur einen
Impuls auslösen und alle Tropfen sollten das an der gleichen Stelle tun.
Man sollte es also hin bekommen, dass auch bei einer normalen
Gabellichtschranke der Impuls immer zur gleichen Zeit kommt, ganz ohne
Laser.
Gabellichtschranken gab es auch mal mit Loch oder mit Schlitz. Wenn man
letzteren noch weiter verängt und quer zur Tropfrichtung legt, müsste es
doch funktionieren. Allerdings würde jeder Tropfen zwei Impulse
auslösen:
Er tritt in den Spalt ein und bricht das Licht vom Empfänger weg. Liegt
er genau in der Mitte, fokussiert er das Licht in den Empfänger, dann
unterbricht er wieder, bis er aus dem Lichtspalt heraus ist.
Das per Software in den Griff zu bekommen ist aber recht einfach, wenn
man den Counter für die Lichtblitze auf den ersten Impuls triggert und
dann für eine feste Zeit den Interrupt sperrt, bevor man ihn wieder frei
gibt. Dadurch könnte man die Tropfen weiter beruhigen.
Ich kann mir nämlich vorstellen, dass es einfacher ist eine fertige
Gabellichtschranke eventuell etwas zu verängen als eine
Reflex-Lichtschranke auf den passenden Winkel auszurichten, damit ein
einzelner Tropfen auch nur einmal das Licht auf den Empfänger bricht.
Wenn man mit dem verengten Spalt das Problem hat, dass nicht genug Licht
durch fällt, dann geht es vielleicht auch anders herum. Man baut sich
eine Verstärker-Trigger Schaltung mit einstellbarer Empfindlichkeit
hinter die Lichtschranke und bekommt nur dann einen Impuls, wenn der
Tropfen das Licht tatsächlich bündelt. Ohne Tropfen auf kein Impuls...
Aber das ist was für die Analog-Bastler :)
Cooles Projekt, aber leider keine Zeit :(
Gruß, Ulrich
...
so das beim
Auslesen des ADC ...
keine Flackern der Tropfen auftritt ...
Der ADC hat auch einen Interrupt der anzeigt wann er fertig ist. Und das
einzige was da getan werden muss ist, das Compare Register des Timers zu
laden. (und vielleicht den Mittelwert ueber die Messungen zu bilden)
Der ADC kann, muss aber nicht im FreeRunningMode laufen, er kann etwa
alle 10ms angestossen werden und lauft dann "selbsterregt" die 255
Messungen (zur Mittelwertbildung) durch.
Der ADC Interrupt sieht dann in etwa so aus:
uint32_t iReg = 0;
ISR(ADC_vect ) {
static uint8_t mcount = 0;
mcount++;
iReg += ADCW; Werte aufaddieren
if (mcount == 0){
TIMER_COMPARE_REGISTER = (iReg >> 8); // Mittelwert
iReg = 0;
} else {
ADCCR |= (1<<ADCSC);
)
}
Wenn der erste Timer, also der, der die Zeit vom Tropfenfall bis zu
Puls_AN misst abgelaufen ist, setzt er eine Globale Variable auf die
Zeit, die der Puls an bleiben soll.
Der "zweite" Timer zaehlt diese variable runter bis auf 0 und schaltet
den Puls bei > 0 ein und bei 0 aus.
Die Zeit haben wir alle mal um das zu machen.
Die ISR des "ersten Timers"
volatile uint16_t PulsZeit;
ISR (TIMER0_COMPA_vect){
PulsZeit = DauerDesPulses;
}
und die ISR des "zweiten" Timers sieht etwa so aus
ISR (TIMER0_COMPA_vect){
if (PulsZeit) {
PulsZeit--;
BeleuchtungsPORT |= (1<<Pin_der_Beleuchtung);
} else {
BeleuchtungsPORT &= ~(1<<Pin_der_Beleuchtung);
}
}
Ju
Ich sag auch mal was zum Sensor.
Ulrich P. hat Recht mit den Gabellichtschranken (GLS), diese zu
manipulieren ist sogar recht einfach.
Ich habe mit Kunden staendig das Problem, dass wenn diese mal an der GLS
angeeckt sind, die GLS nicht mehr das Signal gibt was die Electronik
dahinter erwartet.
Also muss man die LED oder den Transistor da drin nur in eine der beiden
Ecken hinter dem Schlitz druecken, und schon loest nur der untere oder
der obere Bogen des Tropfens einen Impuls aus.
Ju
Nachtrag: die Leute die mit den schwebenden Gegenstaenden unter einem
Magnet experimentieren, fokusieren das Licht der LED for dem Empfaenger
mit einem (innen dunklen) Rohr.
Der "zweite" Timer ist natuerlich nicht auch
TIMER0_COMPA_vect
sondern ein anderer.
Das kann zB. ein 8 Bit Timer sein der mit dem Prescaler gemeinsam die
Zeit ergibt, die die Tropfen beleuchtet werden sollen.
Ju
Nochmal, damit alle sehen das der Laser besser ist:
Ich bekomme ein Rechtecksignal heraus, welches High ist, wenn der
Tropfen durchfällt, und ein Low Signal, wenn kein Tropfen da ist.
Es gibt hier komischerweiße nicht den Effekt, dass ein Tropfen zwei mal
triggert.
Und ich werde den PWM Modus verwenden, wobei ich den Top Wert des Timers
verschieben werde (das macht mir meine Tropfrichtung, bzw
Geschwindigkeit)
Die Verschiebung gibt mir die Länge des Tropfens
Ich geh heute mal in einen lokalen Modellbauladen und schau was da ne
kleine Wasserpumpe kostet.
Was man eventuell noch ausprobieren könnte: um den Wasseraustritt eine
kleine Drahtschlaufe und dann kapazitiv messen. Es gibt ja auch
kapazitive Näherungssensoren. Ich weiß nicht wie gut und ob das
funktioniert und ob ein Wassertropfen da eine nennenswerte Veränderung
ausmacht die man detektieren kann, aber ausprobieren kann man es ja mal.
Und ich stelle es mir einfacher zu justieren vor als mit dem Laser den
Wassertropfen zu treffen.
Komme hoffentlich am WE dazu mal einen Aufbau zu machen und damit rum
zuspielen.
@M2K: hast du denn schon irgendwelche weiteren Timingerkenntnisse
gewonnen? Also mit welcher Frequenz man die LED am besten blinken läßt?
Also mit Laser ist das kein problem, denn kann man um 1mm hin und her
justieren, das reicht von der genauigkeit.
Meine erste Messung mit der ich einigermaßen zufrieden war, waren 30ms
Licht aus und 3,6ms Licht an.
Einziges Problem dabei, ich weiß die Tropfgeschwinigkeit nicht mehr.
Im Moment versuche ich gerade das Tröpchensystem von Gardena, um saubere
Tropfen hinzubekommen.
Ich berichte wenn es fortschritte gibt.
Funky kommst du zufällig aus Augsburg?
ne, ich wohne momentan in der Schweiz.
Genau...das wäre meine nächste frage...wie bekommt man am besten
möglichst saubere Tropfen hin?
Und wie hast Du es denn in deinem Aufbau gemacht? Kommt der Tropfen
direkt aus dem Pumpenschlauch...also kommt das Wasser mit Druck? Oder
füllst du einen Behälter, aus dem es dann von alleine raustropft?
Habe gerade mal bischen rumgerechnet um eine Blinkfrequenz
abzuschätzen...hoffe das stimmt:
Bin von einem Tropfenabstand von 5cm ausgegangen(sah auf einigen Videos
geschätzt danach aus). Bei jedem Tropfen muss die LED ja einmal
aufblitzen soweit ich das verstanden habe
s = 1/2 g * t²
=> t = 2*s / g
t= 2*0.005m / 9.81
0.031ms => 31 Hz
Da würde man das flimmern ja sehr deutlich sehen. Ergo geringerer
Tropfenabstand oder das Wasser mit Druck rausspritzen. So 100Hz müßte
man ja denk ich schon haben damit man kein Flimmern sieht und es nicht
unangenehm wird.
Bin gespannt...ich werde es mal mit der kapazitiven Messung versuchen.
Laserdioden hab ich nämlich nicht zu Hause.
Wasser mit Druck rausspritzen geht nicht, dann tropft es nicht mehr.
Meine Daten haben auch etwas geflackert.
Lösung für saubere Tropfen und schnelle Tropfen ist eine Kanüle, welche
mit einem kleinen Schwamm gefüllt wird. Darüber einen kleinen
Wassertank. Die Pumpe hält das Level vom Tank konstant (pumpt einfach
rein, und ein überlauf lässt das Wasser nach unten ablaufen).
Die Tropfgeschwindigkeit variert man dann über die größe des
Schwammstücks.
hier mein erster Versuchsaufbau:
http://www.youtube.com/watch?v=kPSZPZZ62dc
gegen Ende sieht man sehr schön wie sich die Tropfen ausbilden
Was hast du da eigentlich gerechnet?
Die Einheit Herz ist soch 1/s
Von daher kannst du nicht sagen, dass 0,031ms (was sowieso komplett
falsch ist), das sind nämlich 31µs.
Das Entspricht einer Frequenz von 32,26 kHz wenn ich mich nicht irre
Anmerkung noch zu meinem Video. Ich kann an meinem Funktionsgenerator
leider kein ausreichendes Offset einstellen. Somit wird der Tropfen mit
steigender Fallgeschwindigkeit immer schneller. Das wird natürlich
später mit dem µC nicht mehr der Fall sein.
Da es mich interessiert hat wie Du ein Stueck Schwamm in eine Kanüle
bekommen hast, hab ich mir mal das Video angesehen.
Das was da im Video zu sehen ist, ist nicht die Kanüle, sondern die
Spritze.
Da bekommt man dann natuerlich schon ein Stueck Schwamm rein.
Ju
Hallo,
ich habe vor ca. 2 Jahren mal einen Tropfenzähler gebaut. Also, um die
Dauer einer Infusion besser einstellen zu können (niemand hat es
geschafft, das was ich damals bekommen musste, in der vorgegebenen Zeit
- 1 Stunde - dröppeln zu lassen.. :) )
Dabei hat der Aufbau wie im Anhang zu sehen, sehr gut funktioniert. Die
Leuchtstofflampen in meinem Bastelraum, oder das Tageslicht, haben das
Ding nicht gestört - auch nicht, als ich versucht hab, eine Störung zu
provozieren. Die Fotodiode/ den Fototransitor(peinlicherweise weiß ich
schon garnicht mehr, was es ist..) aus einem alten 5,25"
Diskettenlaufwerk ausgebaut..
Habe auch schon magnetisches Schweben ausprobiert. Da ging es mit einer
IR-Diode und einem Fototransistor besser als mit einem Laser. Mit Laser
war der Strahl einfach zu dünn und die Regelung zu instabil.
Ich denke, ich habe immer nur die fallende Flanke gezählt und dann eine
erneute Triggerung erst wieder nach einer bestimmten Zeit erlaubt - oder
nein - das Licht wurde ja durch den Tropfen gestreut, also fallende
Flanke und dann etweiges Prellen verhindert, indem das Signal mindestens
x Timerinterrupts da sein musste, um gültig zu sein..
Grüße,
Martin
... ohne jetzt bis zum Schluss gelesen zu haben.. :) zu meiner
Verteidigung füge ich außerdem noch hinzu, dass ich gegen 12 angefangen
habe zu schreiben.. :)
Grüße,
Martin
Ziemlich genau so, sah bei mir der "LED-Phototransistor" Aufbau auch
aus. Nur dass ich die extremen negativen Peaks gezählt habe, die beim
Bündeln des Lichtes entstehen.
Schaut euch mal diese Fotografen an:
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=407068
Sowas würde ich auch gerne mal machen. Einen µC, der die Tropfen
auslöst, zum Beispiel über ein Magnetventil und der den Fotoapparat im
richtigen Moment ein Foto machen lässt. Solche verrückten Videos wie die
verlinkten würden sich dann auch machen lassen, indem man viele Fotos
aufnimmt, immer wieder ein kleines Stück später.
Wichtig für solche Fotos und auch für die TimeFountain, damit die gut
aussieht, ist die Reproduzierbarkeit der Tropfen. Dazu gehört:
- Die Tropfen zu gesteuerten Zeitpunkten zu starten. Möglich wäre das
zum Beispiel mit einem Magnetventil und unter Druck stehendem Wasser.
Oder vielleicht könnte man auch von den Tintenstrahldruckern abgucken.
Aber vermutlich sind die Tropfen dazu schon zu groß.
- die Tropfengröße definieren - sollte aber machbar sein, wenn ein
Ventil eingesetzt wird.
- Das Abtropfen von der Aperatur definiert zu gestalten, damit die
Tropfen möglichst gleich sind. Also zum Beispiel nicht schwingen, oder
intern das Wasser strömt. Evtl. könnte man das über eine kurzen Draht
machen, an dem der Tropfen entlangfließt.
Ein Zeitlupenvideo von so einem Schirm, wie er langsam wächst, stelle
ich mir sehr genial vor. Aber das stellt sehr hohe Anforderungen an die
Reproduzierbarkeit, die gerade bei diesem Thema nicht ganz einfach ist.
@elko
Unter hohem Druck hast du auf einer Strecke von 10 cm keinen Sauberen
Tropfen.
Der würde in sich so unruhig sein. Auch jede Erschütterung der Apperatur
macht das Ergebniss kaputt.
Nach wie vor ist eine Spritze, oder die Gardenadüse das Beste.
Das wichtigste dabei ist, dass der Wasserdruck niedrig ist und die Düse
nicht so geform ist, dass das Wasser in einen laminaren Zustand
übergehen kann. Die Düse oder wie man es nennen mag muss also eine Form
besitzen, welche das Wasser sehr gut abreißen lässt. Gardenadüse im 45°
Winkel funktioniert da sehr gut.
M2K schrieb:> Was hast du da eigentlich gerechnet?>> Die Einheit Herz ist soch 1/s> Von daher kannst du nicht sagen, dass 0,031ms (was sowieso komplett> falsch ist), das sind nämlich 31µs.> Das Entspricht einer Frequenz von 32,26 kHz wenn ich mich nicht irre
ich hab ausgerechnet wie oft die LED aufblitzen muss, wenn alle x
Sekunden ein Wassertropfen fällt. Wobei ich über den Tropfenabstand auf
die Frequenz gekommen bin
Hab mich aber verschrieben...nicht 0,031 ms sonder 31ms und das sind
ca. 31Hz. Und ja, da flimmerts.
hola die waldfee...gibts die scheiß Pumpen auch in leise? Ich habe eine
12V von Graupner...das Kackteil macht einen Heidenlärm. Zum chillen
absolut nicht geeignet.
ps: Wassertropen mit 0.5-1.5mm Durchmesser haben ca. 6m/s
Fallgeschwindigkeit
( http://de.wikipedia.org/wiki/Regen#Fallgeschwindigkeit )
Eben, die Fallgeschwindigkeit ist das Problem, warum es flackert. Jeder
der bis jetz eine Timefountain gebaut hat (auch die in den Museen) haben
das Problem. Mit UV Leds fällt das Flackern aber kaum noch auf, da die
Tropfen selber nur noch Flackern.
Mit deiner Rechnung kommst du ca. auf das gleiche Ergebnis wie ich.
Wie gesagt, Wasser mit druck rausspritzen geht nicht, der Tropfen muss
von selber fallen, sonst verbindet sich das Wasser natürlich. Man könnte
sich jetzt ausrechnen, wieviele Tropfen pro Sekunde aus der Düse kommen
müssen, damit der gewünschte Abstand (wird natürlich quardratisch größer
durch die Erdbeschleunigung) erreicht.
Wenn ich wieder zeit habe (vorraussichtlich Dienstag) werde ich das
ganze mal mit dem Atmel betreiben.
Ach ja, zu den 6 m/s. Das gilt erstens nur angenähert, und zweitens nur
dann wenn, wenn die Reibungskraft genauso groß ist wie die
Erdanziehungskraft.
Aber bis dahin beschleunigt der Tropfen ersteinmal. Und in einem bereich
von 10 cm hat er noch keine 6 m/s erreicht. Ansonsten würde bei meinem
Versuchsaufbau gegen Ende, der Tropfenabstand konstant sein. Dieser
nimmt aber zwischen jedem sichtbaren Tropfen zu.
Nochmal ein Nachtrag:
http://www.youtube.com/watch?v=ZRlNOyxWWf8&feature=related
Das ist eine spezielle Timefountain
Die arbeitet nicht mit Fallenden Tropfen, sondern mit einem Wasserstrahl
der Zerhackt wird. Daher sind auch die Wassertropfen nicht so schön
rund. Ist auch eine Möglichkeit, aber wenn man wirklichen Stillstand
haben will, ist es nicht ansehnlich, wenn jeder Tropfen dauernt so
extrem die Form ändert
A. B. schrieb:> hola die waldfee...gibts die scheiß Pumpen auch in leise? Ich habe eine> 12V von Graupner...das Kackteil macht einen Heidenlärm. Zum chillen> absolut nicht geeignet.
Ne Spritpumpe? Die sind nix anderes als die Wischwasserpumpen in Autos.
Guck dich mal im Aquarienzubehör um. EHEIM produziert sehr
leistungsstarke und trotzdem leise Pumpen.
Sagt mal, kann es sein, dass es nicht möglich ist die Frequenz vom PWM
einzustellen?
Ich kann zwar meine Prescaler setzen und das Tastverhältnis ändern, aber
eine Frequenzänderung ist nur um ein ganzes Vielfaches möglich, oder?
jetzt musst Du nur noch die anderen 2 Einschraenkungen herausfinden die
Du mit PWM in dieser Anwendung hast und dann bist Du bei dem was ich
oben schon mal vorgeschlagen habe.
Ju
ja, ich denke Juergen hat da recht. Ich dachte erst du willst die Pumpe
per PWM ansteuern.
Die PWM für die LED bräuchtest du doch nur, wenn du die Helligkeit
steuern willst...aber das ist ja überflüssig da die ja so hell wie
möglich aufblitzen soll.
Ich denke ich werde einen etwas anderen Aufbau versuchen...ich nehme
eine Box(Tupperdose oder so) in deren Boden ich kleine Löcher bohre. In
den Deckel kommt ein Zuleitungsschlauch mit einem Infusionsbesteck. Das
hat ja einen Tröpfchenzähler mit dem man die Geschwindigkeit einstellen
kann. Wenn ich die Box luftdicht bekomme, dann müsste ich ja theoretisch
die Tropfgeschwindigkeit über das Infusionsbesteck regulieren können,
und auch relativ saubere Tropfen bekommen. In einem späteren Schritt
kann man das Infusionsbesteck ja evtl. noch nur ein Magnetventil
ersetzen.
Also,
der Versuchsaufbau funktioniert traumhaft!
Da ich keinen µC mit zwei 16 Bit timer da habe, habe ich den 16 Bit Wert
einfach Parallel an einen zweiten µC übertragen. Billiglösung, aber es
läuft.
Tropfen wurden per LED/Lichtschranken-Bündelungs-Methode gemessen.
Wenn ich morgen dazu komme, baue ich den ersten Prototypen und dann
gibts ein Video.
Echt schön zu beobachten, wie ein Tropfen auf einem Gegenstand aufkommt.
Außerdem kann man die Tropfen in Zeitlupe ins Wasser Fallen sehen.
Bin noch nicht wirklich weitergekommen, da ich paar Programmierprobleme
hatte, aber ich hoffe ich komme am WE weiter. Ich versuche es wiegesagt
kapazitiv. Mal sehen ob das fruchtet.
Bin auf ein Video von Dir gespannt!
ich hab jetzt auch mal einen ersten Versuchsaufbau gemacht.
Den Tropfen berührungslos erkennen hat bei mir nicht funktioniert.
Mein kapazitiver Sensor ist momentan eine kleine Drahtschlaufe...lasse
ich den Tropfen daran "abperlen" erhalte ich schon ein brauchbares
Signal, wenn auch sehr schwach. Wäre also ziemlich auf Kante genäht. Ich
teste mal weiter die nächsten Tage
Ich glaub, ich setz das ganze auch mal auf meine "Projekte, die ich gern
machen möchte"-Liste.
Bitte berichtet mal hier weiter.
Intuitiv würde ich jedoch auch denken, dass eine Gabellichtschranke,
oder eine Gabellaserschranke das vielversprechendste ist.
also irgendwie macht mir die Tropfengenerierung noch Kopfschmerzen.
(weiß nicht wie oft ich mich über tropfende Wasserhähne aufgeregt
habe...aber jetzt wo es tropfen soll wirds kompliziert)
Ich habe es jetzt mit einem Infusionsbesteck gemacht. Funktioniert gut,
aber ist nur ein Tropfen und braucht viel Platz.
Hat jemand bessere Vorschläge? Vor allem wenn man nicht nur einen
Tropfen haben möchte sondern mehrere?
A. B. schrieb:> Ich habe es jetzt mit einem Infusionsbesteck gemacht. Funktioniert gut,> aber ist nur ein Tropfen und braucht viel Platz.
Daran ab ich auch gedacht (meine Frau ist Krankenschwester)
normalerweise lässt sich doch der Durchfluss und damit die
Tropfgeschwindigkeit einstellen.
Also mal fuer die Perfektionisten unter den Tropfenerzeugern.
Das Stichwort heisst Strahlzerfall und wenn man das kontrollierbar haben
moechte dann kann man den Strahl "anregen".
Soll heissen, dass man das Wasser im (kleinen) Vorratsbehaelter in
Schwingung versetzt und mit schwachem Druck austreten laesst.
Damit hat man am Austritt einen kleinen Strahl der nach ein paar
Zentimetern in perfekt sphaerische Tropfen zerfaellt.
Die Tropf-Frequenz ist genau ein Bruchteil der Anregefrequenz.
In der Industrie werden damit Tropf-Frequenzen von 0.xHz bis 40kHz
erreicht.
Bei 14kHz ist der Strahl am Austritt etwa 6cm lang bevor er in Tropfen
zerfaellt.
Die Tropfengroesse laesst sich durch Gestaltung des Austritts
beeinflussen.
Bsp. duennes trichterfoermiges Roehrchen mit feinem Mundloch, alternativ
eine Membran mit Trichterfoermigem Loch, gibt kleine feine Tropfen.
Dickeres gerades Roehrchen mit Wulst nach aussen am Austritt, gibt
grosse Tropfen.
Der Hobby Versuchsaufbau kann in etwa so aussehen.
Eine Spritze, da wo normalerweise der Stempel ist wird mit einer Membran
(Folie) abgedichtet und es kommt ein kleiner (piezo)Lautsprecher aussen
dran. Seitlich bekommt die Spritze ein Loch nahe dem Lautsprecher als
Zulauf.
Der Austritt der Spritze wird erwaermt und ein wenig nach aussen
geboertelt.
Das Wasser in der Spritze muss unter leichtem Druck stehen so das sich
die Schwingung auf das Wasser uebertragen kann. Soll heissen die Spritze
muss immer voll sein.
Der Zulauf wird mit einer PWM geregelten Pumpe und entsprechend der
Frequenz so eingestellt, dass sich die gewuenschte Tropfengroesse und
Frequenz ergibt.
Ju