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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 28V AC mit µC messen


Autor: Thomas J. (thomas_j)
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Hallo Forum!

für ein projekt muss ich mit einem mikrocontroller feststellen ob eine 
externe spannung (28V AC 50Hz) anliegt oder nicht.

meine idee wär hier einfach eine diode mit rc-glied und spannungsteiler 
zu verwenden.

wie dimensioniere ich hier am besten meine bauteile?

gruß
T.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Du dimensionierst die Bauteile derart, das dee Grenzparameter deines UC 
nicht überschritten werden.

Konkret findest du diese im Datenblatt - wir schlagen dort aber gerne 
für dich nach.

Autor: Thomas J. (thomas_j)
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danke für diese aussage ;)

und nach welcher formel,... berechne ich das ganze?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Spannungsteilerformel.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas J. schrieb:
> für ein projekt muss ich mit einem mikrocontroller feststellen ob eine
> externe spannung (28V AC 50Hz) anliegt oder nicht.
Wo soll die anliegen?
Hast du einen Massebezug zu dieser Spannung?

Autor: Stimmy (Gast)
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Man kann auch die 28V über einen Widerstand direkt auf einen I/O-Pin des 
µC legen, sofern der µC interne Schutzdioden hat (Atmel AVR haben auf 
jeden Fall Schutzdioden, außer am RESET-Pin).
Bei AVRs soll der Strom, der über die Schutzdioden fließt laut einer 
Atmel Application Note nicht größer als 1mA sein. Wenn du also einen 
100kOhm-Widerstand nimmst, bist du definitiv auf der sicheren Seite.

Autor: Thomas J. (thomas_j)
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Ich verwende einen Atmega88, Schutzdioden müssten also vorhanden sein.

Massebzug habe ich glaub ich nicht, weil mein Mikrocontroller über ein 
eigenes Schaltnetzteil versorgt wird.
Brauch ich hier dann keinen Spannungsteiler oder Kondensator???

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Thomas J. schrieb:
> Massebzug habe ich glaub ich nicht, weil mein Mikrocontroller über ein
>
> eigenes Schaltnetzteil versorgt wird.
>
> Brauch ich hier dann keinen Spannungsteiler oder Kondensator???

Massebezug brauchst Du, mußt du ggfs. herstellen.

Spannungsteiler und Kondensator ebenfalls, wenn's vernünftig laufen 
soll.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas J. schrieb:
> Massebzug habe ich glaub ich nicht
Dann nimm gleich einen Optokoppler. Dann bekommst du auch keinen, 
wo/weil evtl. gar keiner sein darf oder erwünscht ist.

Autor: Thomas J. (thomas_j)
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Lothar Miller schrieb:
> Thomas J. schrieb:
>> Massebzug habe ich glaub ich nicht
> Dann nimm gleich einen Optokoppler. Dann bekommst du auch keinen,
> wo/weil evtl. gar keiner sein darf oder erwünscht ist.

Ist es eigentlich egal ob der Optokoppler vor oder nach der 
Gleichrichtung platziert wird?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas J. schrieb:
> Ist es eigentlich egal ob der Optokoppler vor oder nach der
> Gleichrichtung platziert wird?
Wozu gleichrichten?

Machs doch etwa so wie im 
Beitrag "Re: 230V AC Signal einlesen"
Den R16 auf 2,2k verringern, vom C4 nach Vcc noch einen 10k Pullup (oder 
den vom uC einschalten). Und dann gilt: solange der uC-Eingang low ist, 
ist die Wechselspannung noch da.

Das hier ist dann von der Idee her ähnlich:
Beitrag "Re: 230V mit Mikrocontroller erfassen"

Autor: Thomas J. (thomas_j)
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OK Danke, werde die Schaltung dann so ähnlich aufbauen...

Ist die Diode vorm Optokoppler eigentlich notwendig?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas J. schrieb:
> Ist die Diode vorm Optokoppler eigentlich notwendig?
Eigentlich ja. Die verhindert, dass er kaputtgeht...

Denn die LED im OK wird bei ca. -6V durchbrechen. Zusammen mit einem 
Strom (durch R16) von ca. 10mA wird das der dann den Garaus machen...

Autor: Thomas J. (thomas_j)
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OK, hätte gedacht, dass die Durchbruchspannung höher ist....

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas J. schrieb:
> OK, hätte gedacht
Ja, denken kann fehlen... Tatsachen stehen im Datenblatt ;-)
Aber (unter der Hand) die LED im OK wird im Inversbetrieb bei einem 
Strom von 10mA noch nicht kaputtgehen.

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