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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eigenbau einer LED-Deckenleuchte


Autor: Martin M. (martin69)
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Hallo,

ich benötige in meinem Haus noch diverse Deckenleuchten (Treppenhaus, 
Flur, ...), aber irgendwie gefallen mir die in den Katalogen nicht so 
richtig.

Ich habe vor kurzem LED-Stripes mit weißwarmem LED-Licht gesehen, was 
mir recht gut gefallen hat. Daher denke ich über den Eigenbau einer 
Leuchte nach. Eventuell auch mit warmweißen Einzel-SMD-LED´s auf einer 
eigenen Leiterplatte.

Was spricht eigentlich gegen das "direkte" Betreiben von LED´s an 230V. 
Gleichrichter und Kondensator, dann eine Menge LED´s in Reihe. Beim 
Googeln bin ich auf folgende Seite gestoßen:

http://www.strippenstrolch.de/3-1-7-weisse-leds-di...

So in der Art hätte ich mir das auch gedacht, aber halt noch mit einer 
Sicherung im Primärkreis. Ich denke es würde auch Sinn machen, eine 
Supressordiode am den Gleichrichterausgang zu schalten, um 
Spannungsspitzen abzufangen. Hat jemand Erfahrungen mit solchen 
Schaltungen?

Wegen Berührungsschutz: ich würde natürlich eine Polycarbonatplatte vor 
die LED´s montieren. Ist ähnlich wie Plexiglas, nur robuster.

Gruß
Martin

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich würde wenigstens noch einen Vorwiderstand spendieren, um die LEDs 
nicht hart an die Gleichspannung zu koppeln. Ein paar Volt zu viel und 
die LEDs geben den Geist auf. Auch ist so eine Latte an LEDs ein recht 
temperaturabhängiges Gebilde, welches auch noch stark von 
Bauelementestreuung abhängig ist.

Autor: mhh (Gast)
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Die Schaltung stand hier schon mal zur Diskussion. So geht das garnicht.

Martin M. schrieb:
> Was spricht eigentlich gegen das "direkte" Betreiben von LED´s an 230V.
> ...

Der gesunde Menschenverstand.

Autor: Peter R. (pnu)
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Oh Gottogottogott
Der Strippenstrolch verdient seinen Namen WIRKLICH:

Man darf Dioden nicht an einer niederohmigen Spannungsquelle betreiben, 
das führt zum schnellen Tod. (nicht nur der Dioden)

Dioden müssen immer eine Art Strombegrenzung in Reihe haben sonst 
erwärmen sie sich, bekommen niedrigere Durchlassspannung, bekommen mehr 
Strom, werden noch wärmer....

Dieses "thermal runaway" führt dann zum Kurzschluss oder mindestens zur 
Überhitzung der Dioden.

Diese Schaltung dürfte 101 Dioden auf einmal killen. Sicherungen 
schützen praktisch nie den Halbleiter für den sie zuständig sind, 
sondern nur die Umgebung vor dem entstehenden Kurzschluss.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Ganz abgesehen davon, dass die LEDs bei einem solchen direkten Betrieb 
natürlich auch allen Spannungsspitze auf dem Netz ausgesetzt sind.

Und da LEDs sehr unlinear sind würde die Helligkeit auch bei jeder noch 
so kleinen Spannungsschwankung stark weglaufen. Was bei einer Glühlampe 
kaum wahrnehmbar ist würde bei den LEDs extrem stark auffallen.

Autor: MaWin (Gast)
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> http://www.strippenstrolch.de/3-1-7-weisse-leds-di...

Ja klar ne,
Deutschland hat Fachkräftemangel,
man sieht's immer wieder.

So ein Murks.

Bau sie voir allem so ein, daß du sie schnell wieder ausbauen kannst,
du wirst es nach jedem Einschalten machen müssen.

Autor: Phil (Gast)
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Ich kann ich nur anschließen, so wird das nicht, bzw. nur eine kurze 
Zeit funktionieren. Immerhin ist dein Strom in diesem Fall nur von den 
Bahnwiderständen der LEDs begrenzt. Bei LEDs ist immer in Vorwiderstand 
notwendig, vielleicht solltest du dir nochmal die Funktion und Anwendung 
von LEDs zu gemüte führen, hier eine kleine aber sehr hilfreiche 
Einführung:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201111.htm
Und wer auch immer diese Schaltung entworfen hat, hat keine Ahnung von 
Elektronik.
Du kannst es ja mal ausprobieren, einfach eine LED mit der vorgegebenen 
Spannung, aber ohne Vorwiderstand betreiben, da wirst du sehen, dass um 
einiges mehr Strom fließt, als fließen sollte. Selbst wenn die LED das 
aushält wird sie ziemlich schnell kaputt gehen.
Viel Erfolg noch ;-).

Gruß Phil

Autor: Mario (Gast)
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gibt es denn eine einfache schaltung, mit der man aus 230v ac einen 
konstantstrom von z.b. 20ma dc machen kann?

gruss mario

Autor: michir (Gast)
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Autor: Mario (Gast)
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geht das mit der konstantstromquelle auch mit mosfet´s? die gäbe es ja 
auch mit höherer spannung wie z.b. 650v. Oder nur mit jfet möglich?

Autor: ddddddddddd (Gast)
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Kondensatornetzteile arbeiten als Konstantstromquelle. Nur vorsicht, 
weil keine Netztrennung vorhanden ist.

Autor: raketenfred (Gast)
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ggf. vll auf einen trafo umsteigen und dann alle leds paralell schalten?

a) hast du die netzspannung weg
b) die reihenschaltung

ich glaube das ließe einige hier ruhiger schlafen

Autor: H. Triti (triti)
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Hi,
Auf
http://bastelmolch.ba.funpic.de/licht.HTM
ungefähr in der Mitte ist so eine Schaltung für LED an 230V. Pass aber 
auf dass du dich - und andere - nicht umbringst! Alles muss ABSOLUT 
BERÜHRUNGSSICHER eingebaut sein!!

Nimm besser ein billiges 24V Schaltnetzteil und mach x Reihen (mit 
jeweils 6 LED in Reihe + einen 270 Ohm Widerstand).

lg
Triti

Autor: Guido Körber (Gast)
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Man könnte auch richtige Leuchtdioden statt der kleinen Indikatorfunzeln 
nehmen, dann braucht man nicht eine ganze Kiste voll von dem Kram, 
sondern kommt mit ein paar wenigen LEDs aus. Das vereinfacht dann die 
Ansteuerung erheblich.

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