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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik digitale Funkuhr


Autor: Tobias B. (gongo)
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Hallo ihr
Bin gerade dabei, eine digitale Funkuhr zu bauen. Da dies mein erstes 
Projekt ist und ich in Sachen Elektrotechnik nur wenig Ahnung habe, 
stellt mich dieses Projekt vor einige Schwierigkeiten. Die Ansteuerung 
des µC habe ich mit meinem IT-Lehrer schon gelöst. Nun geht es an die 
Ausgabe der Uhrzeit. Ich hatte das schon mit 4 7-Segmentanzeigen fertig, 
das ist mir jetzt aber doch etwas zu "billig". So Sachen wie den 
Doppelpunkt zwischen Stunden und Minuten möchte ich schon haben. Daher 
habe ich gegoogelt und kam letztendlich auf dieses LCD. 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...
Mein Problem ist jetzt, dass ich für diese Art LCD keine Datenblätter 
finde (Wie sieht es mit VCC und GND aus?). Zum anderen habe ich nun ein 
Problem mit den Datenleitungen.
Vorher habe ich jede Anzeige(Zahl) einzeln angesteuert und dann die 
entsprechende Zahl anzeigen lassen. Nun kann ich aber keine einzelne 
Anzeigen ansteuern sondern jedes Segment einzeln (sprich 4*8 Segmente + 
Doppelpunkt), das würde mir alle Ports meines µC nehmen. Ich bin derzeit 
nur auf die Lösung gekommen, jedes Segment mit einem AND davor zu 
beschalten um so die einzelnen Anzeigen anzusteuern. Und das wären aber 
33 ANDs....geht sicher noch intelligenter, oder?

Oder würdet ihr eine andere Art LCD vorschlagen? Die, die ich gefunden 
habe, haben alle min. 70€ gekostet und das ist mir zu viel.....

Hoffe ihr versteht meine Probleme und könnt mir weiterhelfen :-)

Gruß Tobi

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Die Ansteuerung dieser Displays mit normalen Portpins ist zwar möglich, 
aber nicht unproblematisch.

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Dafür gibt es spezielle Controller, z.B. ATmega169/329/3290/649/6490.

Warum kein preiswertes LCD-Display von Pollin?

MfG Spess

Autor: hp-freund (Gast)
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oder den ICM7211AM von Pollin + 4030 für zusätzliche Segmente/Symbole...
... siehe Datenblatt vom ICM7211AM

Autor: Sam .. (sam1994)
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Ich habe für 2 Lcds einen PCF8577 genommen. Der ist einfach über I2C 
anzusteuern und regelt alles alleine.

spess53 schrieb:
> Warum kein preiswertes LCD-Display von Pollin?

Ich habe mich für die LCDs entschieden weil die günstigen Displays ovn 
Pollin zu klein waren.

Autor: Hinz (Gast)
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Yeah!
Ein µC mit 32 Port-Pins, um gerade mal Stunde, Minute und
Sekundentakt aus dem DCF-Signal anzuzeigen!

Da die Display-GRÖSSE nicht das Thema zu sein scheint, ist
doch ein LCD-Display mit 16 Zeichen und 1 oder 2 Zeilen wohl
die erste Wahl. Macht 3...15 EU und braucht 6 Port-Pins.

Doof ist natürlich, dass da 24 Port-Pins dumm rumstehen,
(2 brauchen noch der Empfänger und die BLIP-LED),
aber wenn der µC nun mal da ist...

Etliche Leute, die jetzt hier im Forum anderen helfen können,
haben so angefangen - und natürlich den Ehrgeiz gehabt,
auch Datum und Wochentag aus dem DCF-Code zur Anzeige zu bringen.
Da sind 2 x 16 Zeichen genau richtig.

Autor: Sebastian E. (der_andere_sebastian)
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Ich glaube, spess53 hat versehentlich die falsche Appnote verlinkt.
Sicher meinte er AVR241: http://www.gaw.ru/pdf/Atmel/app/avr/AVR241.pdf

Autor: Tobias B. (gongo)
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Hi
Danke für die schnellen Rückmeldungen. Muss das jetzt erst mal alles 
bissel "durcharbeiten", da mir das meiste auf den ersten Blick nichts 
sagt.....

@Hinz: Ja, so etwas in der Riichtung habe ich vor. Ich will da dann 
irgendwann auch mal nen Wecker machen und so....also plane das schon mal 
alles mit nem ATmega16 ( 
http://www.pollin.de/shop/dt/MjkwOTk4OTk-/Baueleme... 
). War so auch die Empfehlung meines IT-Lehrers :-)

Dann mach ich mich mal an die Arbeit :-) Meld mich dann wieder!

Gruß Tobi

Autor: Sam .. (sam1994)
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Für kleinere Sachen mit großen Codeumfang gibts auch den Attiny84 mit 
12i/o und 8KB Flash

Autor: Tobias B. (gongo)
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War jetzt doch einfacher als erst angenommen :-)

Über das Programm mache ich mir im Moment noch keine Gedanken, ist aber 
eigentlich der Grund für den ganzen Aufwand. Ich beginne gerade mein 
DH-Studium Fachrichtung IT und daher ist der µC letztendlich meine 
Spielewiese (hoffe ich zumindest, dass ich das soweit schaffe ;-) ).

Das mit dem 2*16 LCD ist echt ne gute Idee, wenn das für Erweiterungen 
auch noch nutzbar ist. War vorher schon mal in meinen Überlegungen 
aufgetaucht, aber durch mangelnde Suchergebnisse im Inet gescheitert...

Dann mache ich mich mal daran, die Schaltung um das LCD zu erweitern. 
Danke für die Hilfe dabei! Melde mich wieder, wenn ich noch ein Problem 
haben sollte.

Gruß Tobi

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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Tobias B. schrieb:

> beschalten um so die einzelnen Anzeigen anzusteuern. Und das wären aber
> 33 ANDs....geht sicher noch intelligenter, oder?

Also der Typ von LCD ist eigentlich recht einfach, der ist im Prinzip 
genau so wie die in den billigen Multimetern.

Grob gesagt hast Du da für jedes Segment einen Pin, plus noch ein paar 
für das Gegenstück. (Substrate?) Die Belegung kannst Du relativ einfach 
herausfinden, in dem Du vorsichtig (idealerweise über einen Widerstand 
>1kOhm) mal Wechselspannung von ein paar Volt drauf gibst.

Diese Art von Display hat keine Matrix drin, jedes Segment kann somit 
direkt angesteuert werden. Dazu musst Du die "Gegenfläche" (ist evtl auf 
einige Pins verteilt) beispielsweise mit einer Rechteckspannung 
betreiben. Auf die Segmente, die sichtbar sein sollen gibst Du dann 
genau das Inverse der anderen Spannung drauf. Auf die nicht sichtbaren 
Segmente die Rechteckspannung, die Du auch auf die Gegenfläche gibst.

Ich würde Dir die 8-fach D-Flipflops empfehlen die es in CMOS gibt. Die 
Bezeichnung kenne ich leider nicht auswendig. Da kannst Du dann 8 Bits 
reinschreiben, und die bleiben dann so lange erhalten, bis Du neue Bits 
rein schreibst. Du verbindest dann 4 von denen mit dem Controller und 
dem Display. Die Eingangsdatenleitungen schließt Du parallel und an 
einen 8-fach Port des Controllers an. Mit 4 weiteren Pins steuerst Du 
an, die Eingänge der FlipFlops an die die Daten von dem Bus übernehmen.

Das ganze machst Du dann ungefähr 100 mal pro Sekunde über eine ISR. 
Bedenke, es ist nicht ideal wenn Du längere Zeit eine Gleichspannung an 
den LCDs anliegen lässt. Manche Displays sollen davon dauerhaft kaput 
gehen.

Autor: Mike (Gast)
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Wenn du es dir ganz einfach machen willst, dann kannst du auch BCD zu 
7-Segment Decoder für LCDs verwenden.

In der 4000er CMOS Baureihe gibt es da z.B. den 4056. Der ist 
beispielsweise bei Reichelt erhältlich. Ein passendes 4-stelliges LCD 
(sogar mit Datenblatt) gibt es da auch: LCD 4,0-13

Du müsstest dir nur noch über die Punkte Gedanken machen.

Autor: Sebastian (Gast)
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Ja, und über die Takterzeugung. Kann natürlich der Mikro per 
Timer-Interrupt erledigen. Vielleicht ist das 2x16 letztendlich doch 
einfacher.

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