flipflop 4013

Gast #1913943
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hallo,

habe wieder mal ein problem :-((

ich habe folgende schaltung aufgebaut und alles funktioniert so wie es 
sein soll (eigentich).

so jetzt zum problem, gelegentlich schalltet ein oder manchmals sogar 
mehrere flipflops einfach high obwohl kein signal kommt. beispiel: das 
flipflop (ich nene es mal) eins ist aktiviert.... tut sich ne zeit lang 
nichts (eingangssignal) auf der schaltung springt es auf einmal auf das 
flipflop 3 um oder manchmals auf sogar mehrere ?!?! so das mehrere 
flipflops am ausgang ein high haben. es kann sich da nur um ein 
störungssignal handeln aber ich weis nicht was ich machen soll?!?! was 
fehlt?? ein kondensator am spannungseingang oder was??
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Gast #1913980
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Die Schaltung hat aber doch auch Belegung der "D" Eingänge der 
Flipflops.
Diese können nur funktionieren, wenn ein Clock anliegt!
Nur "R" und "S" würden ohne Clock arbeiten, also mit der Beschaktung auf 
Masse.
Wo kommt die Schaltung her und was soll sie machen, ist das bekannt ?

Evtl. muss mit einem Timer 4060 oder 555 ein geeigneter Clock erzeugt 
werden.
#1913987
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Was mich etwas verwundert: wenn der D-Eingang genutzt wird, so muß doch 
auch der Clock benutzt werden, um die Daten an D zu übernommen. Sonst 
ist es doch sinnlos, D zu beschalten (ohne jetzt in die Wahrheitstabelle 
des 4013 zu gucken, ob ich evtl. doch falsch liege ;-)
Gast #1914207
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hallo kai und alle anderen,

ja richtig das war der anfang der entwiklung und alles läuft super ich 
habe auch schon ne platine herstellen lassen und jetzt beim 
fertigstellen spinnt sie eben manchmals. das schieberegister brauche ich 
nicht deswegen habe ich auch die anschlüße frei gelassen. ich habe jetzt 
die platine für ne andere anlage umgebaut und es gaht da auch super 
:-))). nur dieses wahllose rumgeflippe nerft mich und auch die kunden. 
also ich lege ich die eingänge des flipflops auf masse habe ich das 
richtig verstanden?? oder alle cmos eingänge??

kai deine beiträge sind wirklich gold wert ich würde dir gerne ne 
flasche champanier zukommen lassen (kein witz) denn ohne dich würde ich 
oftmals blöde aus der wäsche schaun. du hast mir schon einige male 
geholfen.

wäre da auch ein hochomiger widerstand ok nicht das mir der komperator 
aussteigt?

danke
Gast #1914253
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tamtamtam schrieb:
> also ich lege ich die eingänge des flipflops auf masse habe ich das
> richtig verstanden?? oder alle cmos eingänge??

Alle Eingänge eines CMOS-Bausteins müssen auf festes Potential gelegt 
werden. Masse ist nicht immer richtig, ein freier Eingang an einem 
AND-Gatter z.B. braucht High-Pegel, damit die anderen Eingänge noch 
arbeiten können. Ein Set oder Reset an einem HC74 ebenso.

Du kannst sie natürlich mit einem Widerstand auf die erforderlichen 
Pegel legen, aber was ist hochohmig? 1k, 1Meg oder 1GigaΩ? Irgendwas bis 
10k oder auch noch 100k ist verwendbar. Die Verwendung eines Widerstands 
ist nicht notwendig, hat aber den Vorteil, dass du dann den Eingang 
trotzdem mit einem Fädeldraht bei einer ev. notwendigen Anpassung noch 
verwenden kannst - bei einigen kΩ brauchst du ihn nicht mal auszubauen.
#1914474
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auch wenn das gesamte Gatter frei sein sollte, trotzdem die Eingänge 
definiert irgendwohin legen. Das steht in jedem CMOS-Grundlagenbuch. 
Begründung: die eingänge sind höchstohmig (eigentlich reine C's von 
wenigen Pico) - die können sich daher durch äusere Felder schon 
irgendwie aufladen auf paar Volt, und wenn die so um den Umschaltpegel 
herumwurschteln, steigt der Stromverbrauch des Gatters deutlich 
(mA-Bereich), weil dann beide Transistoren der Gegentaktstufe im Gatter 
um diesen Bereich herum gleichzeitig leitend sind.
Gast #1915358
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Am Eingang eines digitalen CMOS-Gatters fließt immer ein kleiner 
Leckstrom, der einen Pfad ausreichend niedriger Impedanz zu einer der 
Supply-Rails erfordert. Dort, wo du einen Eingang mit dem Ausgang eines 
Komparators verbunden hast, ist das erfüllt, denn entweder der 
Komparator ist am Ausgang auf 0V und läßt den Leckstrom zur Masse 
abfließen, oder der Komparator ist am Ausgang ausgeschaltet, dann 
übernimmt der 4k7 Pull-Up Widerstand diese Aufgabe. Da brauchst du also 
nichts zu ändern.

Auch die Eingänge, die direkt mit dem Ausgang eines anderen digitalen 
Gatters verbunden sind, erfüllen diese Bedingung.

Bei den Clock-Eingängen der 4013 sieht das allerdings anders aus, weil 
du die frei in der Luft hängen läßt. Du kannst die Clock-Eingänge, wenn 
du sie denn wirklich nicht brauchst, mit 0V verbinden.

Auch die andere, nicht verwendete Hälfte des HCF4072 verdient 
Aufmerksamkeit: Verbinde alle vier Eingänge mit einem eindeutigen 
Potential, zum Beispiel 0V. Den Ausgang läßt du unangeschlossen.

Kai Klaas

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