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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED Bau für Anfänger


Autor: Dennis (Gast)
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Ich habe hier im Forum einen alten Beitrag gelesen !

Beitrag "LED Bauanleitung"

Ich will hinter ein Regal eine LED Beleuchtung machen, "jedoch habe ich 
noch
garkeine Ahnung, aber interessiert mich einfach. (Mein Wissensdurst ist
sehr groß) Für Hilfe bin ich sehr dankbar."

Ich habe ein Bild angehängt wo man sieht wo die LED's hinsollen ( im 
Bild sind die LED's vor dem Rgel, sollen aber dahinter ;) ).
DAS BILD IST NICHT GRAD SCHÖN! ICH HABE ES VORHIN SCHNELL MIT PHOTOSHOP 
GEMACHT!

Kann mir jemand helfen?

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Hier kannst du dich erstmal einlesen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/LED

Wenn deine Fragen konkreter werden frag einfach nochmal :)

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Dennis schrieb:
> Kann mir jemand helfen?

Ja und? Soll Dir das jemand zusammennageln, oder was ist Deine Frage?
Meine Anleitung für Dich:
1. Leds aussuchen
2. Leds kaufen
3. Passende Stromquellen bauen oder kaufen
4. Die Leds mechanisch befestigen
5. Die Stromquellen korrekt anschliessen, dabei die VDE Bestimmungen 
beachten und den gesunden Menschenverstand
6. Einschalten

Autor: Dennis (Gast)
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Gibt es irgentwo eine Anleitung?

Autor: Grenzbereich (Gast)
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@Dennis

hier gibt es "LED" "Strip" für wenig Geld ...

http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT...

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Was möchtest du denn? Daß dir jemand erklärt, wie du dein Regal da zu 
bauen hast? Da wirst du vermutlich leer ausgehen...

Mit meinem Link oben und Google müßtest du eigentlich alle Informationen 
zusammen haben.
Wenn du dann Probleme bei der Auslegung deines Stromreglers hast kannst 
du gern nochmal fragen. Aber versuch doch erstmal selbst einiges zu 
erarbeiten. Ist anstrengend, aber bei deiner Anwendung wirklich kein 
Hexenwerk...

Gruß

Autor: Ingenius (Gast)
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Dennis... wie üblich.
Jeder im Forum hilft gerne und oft. Aber ohne konkrete Fragestellung, 
ohne das Gefühl dass Du Dich mit der Materie auseinandergesetzt hast und 
Du nur an einem Detail hängst kann Dir keiner helfen.
Es gab schon etliche Diskussionen über solche Themen.
( @all: Am besten war wohl "Ich will selbst ein Handy bauen, kann mir 
einer sagen wie das geht?"...)

Also erst mal selber Gedanken machen (siehe Link oben), Nachdenken 
konkrete Fragen stellen. Übrigens die Antwort auf Deine Frage:

Dennis schrieb:
> Kann mir jemand helfen?
Ja, bestimmt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Dennis schrieb:
> Gibt es irgentwo eine Anleitung?

Eine Anleitung 'wofür'?

Wie du beim Conrad LED-Streifen kaufst und an das Regalbrett tackern 
sollst?

Autor: Dennis (Gast)
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Soll ich mir mal das 
http://www.amazon.de/Franzis-Lernpaket-Hochleistun... 
bestellen um mit dem LED Bau anzufangen? Oder reicht auch trockene 
Theorie?

Autor: Peter (Gast)
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Dennis schrieb:
> http://www.amazon.de/Franzis-Lernpaket-Hochleistun...

ist ja cool, jetzt braucht man schon windows für die High-Power-LEDs

> Plattform:   Windows XP  Vista  7


Hohl dir bei conrad oder www.leds.de ein paar LEDs die dir gefallen noch 
ein Netzteil und ein paar Widerstände dann spiele damit rum. Die 
Hochleistungsleds würde ich zum spielen nicht nehmen dafür sind sie zu 
Teuer. Wenn du dann Weist welche Helligkeit du willst und wie man sie in 
Reihe oder Paralle schaltest kannst du dich ja an die teuren ranwagen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Dennis schrieb:
> Soll ich mir mal das
> 
http://www.amazon.de/Franzis-Lernpaket-Hochleistun...
> bestellen um mit dem LED Bau anzufangen? Oder reicht auch trockene
> Theorie?

Ich versteh immer noch nicht.

Bei jedem Elektronik Versender, in jedem Bauhaus, bei vielen 
Möbelhäusern gibt es mitlerweile fix&fertige LED-Streifen. Da sind die 
LED fix&fertig verschaltet, die muss man nur noch von hinten an die 
Regalböden kleben, verkabeln und an einen ebenfalls dort käuflich 
erwerbbaren dazupassenden 'Trafo' anschliessen und fertig ist die 
Schose. Selbst Hausfrauen kriegen das hin.

Wozu brauchst du da Hochleistungsled?
Willst du, dass Jumbo-Jets oder A-380 bei dir am Regal landen?

Autor: Dennis (Gast)
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GENAU!
Ne ich will mich aber mal mit dem Thema LED's auseinandersetzen und 
lernen wie das geht!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Dennis schrieb:
> GENAU!
> Ne ich will mich aber mal mit dem Thema LED's auseinandersetzen und
> lernen wie das geht!

Was willst du da lernen?
Eine LED hat eine Vorwärtsspannung, die von der Farbe der LED abhängt. 
Und im Datenblatt der LED steht, wieviel Strom sie bei normaler 
Benutzung haben möchte. Spendiert man ihr weniger, leuchtet sie dunkler, 
spendiert man ihr mehr, leuchtet sie heller. Spendiert man ihr um 
einiges mehr, macht es knacks, und sie hört zu leuchten auf und stinkt 
dafür ein paar Minuten lang.
Dazu noch P = U*I  um zu erkennen, ob sie gekühlt werden muss (ist bei 
normalen Wald und Wiesen LED uninteresant, da man sowieso nie in diese 
Leistungsklasse vordringt)

Durch eine LED geht Strom nur in 1 Richtung durch, in die Gegenrichtung 
gibt es ein Limit, wie hoch die Spannung sein darf, auch wenn 
theoretisch kein Strom fliesst.

Je wärmer eine LED im Betrieb wird, desto geringer wird ihr 
'Widerstand', was fatal ist, da bei mehreren LED parallel immer eine 
mehr Strom als die anderen zieht. Sie wird daher wärmer und zieht noch 
mehr Strom was wiederrum bedeutet, dass sie noch wärmer wird. Ein 
Teufelskreis, der irgendwann nur noch durch das Ableben dieser LED 
durchbrochen wird. Woraufhin dann die nächste LED diese Aufgabe 
übernimmt und wärmer wird ...

Fertig.
Das ist das wichtigste. Damit kommt man bei >95% aller üblichen LED 
Anwendungen durch.
Eine Led ist bauteiletechnisch für einen Neueinsteiger so ziemlich das 
Uninteressanteste was man sich vorstellen kann:
 LED + Vorwiderstand   -  Spannung drauf   -   sie leuchtet
                          Spannung weg     -   sie leuchtet nicht mehr

Interessanter sind schon ein paar Anwendungen bei denen man die LED als 
Lichtsensor benutzen kann. Aber ansonsten ist das Haupteinsatzgebiet: 
Spannung drauf und sie leuchtet.

Um ein Regal von hinten zu beleuchten, reicht das allemal. Bei der von 
dir eingesetzten Anzahl an LED lautet die eigentliche Frage nämlich: Wie 
stelle ich es an, dass ich auch ohne Sonnenbrille noch in Richtung Regal 
schauen kann.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Fertig.
>Das ist das wichtigste. Damit kommt man bei >95% aller üblichen LED
>Anwendungen durch.

Denkst du. Ohne 20-Seitiges Tutorial und Computerkurs mit 12 
interaktiven Lektionen läuft heute nichts mehr.

MfG Spess

Autor: Troll (Gast)
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Ich glaub ich weiß, was Dennis mit "Gibt es irgentwo eine Anleitung?" 
wollte.

Habt ihr noch nie so ne Trollanleitung gesehen, wie sie oft in 
"Computerzeitschriften" oder auf Youtube zu finden sind.

Wir brauchen:
- etwas Draht
- ein scharfes Messer
- eine Rolle Tesa
- 23 LEDs + 23 Widerstände (am besten aus einer Lichterkette)
- ein altes Gameboyladekabel
- bla bla

Als Erstes schneidet ihr vom Draht 22 Stücke mit einer Länge von 
18,35466cm ab. Dann nehmt ihr das Messer (Vorsicht scharf!!) und 
schneidet die Isolierung (also den Gummi am Kabel) an beiden Enden ca 
0,84352cm ab.
Dann wickelt die Enden dan die Enden der LED's und macht Tesa rum, damit 
er nicht wieder abgeht.....

Ich könnt mich da immer totlachen XD

Autor: Dennis (Gast)
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Wenn ich jetzt mal als Anfänger z.b eine LED mit Batterie betreiben will 
wüsste ich ohne vorkenntnisse garnicht was ich brauche und wie das geht! 
Und dazu brauche ich irgentwo eine Seite wo das steht. Ich habe mir 
schon viele Seite durgelesen. Da stand aber eher mal allgemeines!

Autor: Floh (Gast)
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http://www.mikrocontroller.net/articles/LED

Da steht alles drin, was du wissen musst, um LEDs mal zum Leuchten und 
nicht zum Brennen zu bringen. Du wirst sie nur nicht gelesen haben.
:-)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Dennis schrieb:
> Wenn ich jetzt mal als Anfänger z.b eine LED mit Batterie betreiben will
> wüsste ich ohne vorkenntnisse garnicht was ich brauche und wie das geht!

Dazu musst du zunächst 2 Dinge wissen

welche LED ist das?
Normalerweise kann man die ganz grob ganz einfach nach der Farbe 
sortieren. Der wichtige Punkt ist: welche Vorwärtsspannung hat sie.

rechnet man bei einer roten LED mit ungefähr 2 Volt, dann ist das genau 
genug.
Eine normale handelsübliche LED kann man mit einem Strombedarf von rund 
20mA annehmen. Es gibt auch Low-Current LED die brauchen entsprechend 
weniger. Ungefähr ein Zehntel davon.
Details stehen im Datenblatt, aber wenn man mit diesen Werten rechnet, 
geht nicht viel schief.

Also   2 Volt und 20 Milliampere

Die Grundschaltung sieht so aus


      +---------------------------+
      |                           |
      |                          +-+
      |                          | |   Widerstand
      |                          +-+
      |                           |
    -----    +                   ---
   -------   -                   \ /   LED
      |                          ---
      |    Batterie               |
      +---------------------------+


als ein geschlossener Stromkreis mit einer Stromquelle (der Batterie) 
und einem Verbraucher (Widerstand + LED)

Die Batterie liefert eine Spannung (und natürlich auch den Strom), der 
über Widerstand und LED abfallen muss. Daher musst du dich für eine 
Batterie entscheiden, die natürlich eine höhere Spannung haben muss, als 
an der LED abfallen. Sagen wir mal 4.5 Volt

Dann speist deine Batterie auf der linken Seite der Schaltung 4.5 Volt 
ein. Diese 4.5 Volt müssen auf der rechten Seite abfallen. An der LED 
fallen 2 Volt ab (wegen roter LED). Damit sich rechts in Summe wieder 
4.5 V ergeben, müssen am Widerstand 2.5 Volt abfallen, denn 2 + 2.5 
macht wieder die 4.5 V von der Batterie.

Weiters wissen wir, dass durch die LED ein Strom von 20mA laufen soll. 
Derselbe Strom muss aber auch durch den Widerstand laufen (Strom ist wie 
Wasser in Schläuchen. Bei 2 Schläuchen hintereinandergeschaltet mit 
unterschiedlichem Durchmesser rinnt auch bei beiden dieselbe Wassermenge 
durch. Nur halt im engeren schneller. INteressiert hier aber nicht: 
Strom entspricht der Wassermenge)

Damit kann man jetzt den Widerstand bestimmen.
                                                              U
Das Ohmsche Gesetz sagt:   U = R * I   oder umgestellt  R = -----
                                                              I

Die bekannten Werte eingesetzt:    2.0V / 0.02A  (aufpassen auf die 
Einheiten. Immer in Basiseinheiten einsetzen: Volt und Ampere)

ausgerechnet ergibt das: 100 Ohm


Schaltet man daher 100 Ohm vor eine rote LED und betreibt das ganze an 
4.5V, so wird durch die LED ein Strom von 20 Milliampere laufen und die 
LED leuchtet bestimmungsgemäss. Wobei man da aber auch nicht päpstlicher 
als der Papst sein muss. Wenn man ein wenig mit den Zahlen spielt kommt 
man drauf: Wird der Widerstand größer, so sinkt der Strom durch den 
Widerstand (und damit auch durch die LED). Nimmt man anstelle von 100 
Ohm daher was größeres, dann spendiert man der LED weniger Strom und sie 
leuchtet etwas dunkler. Selbst bei 200 Ohm wird eine handelsübliche rote 
LED aus der Krabbelkiste vom Conrad (von der man kein Datenblatt hat) 
immer noch anständig leuchten. Das ist also nichts, wo man wie ein 
Goldschmied auftreten muss.


Tja. Für eine einzelne LED wars das dann auch schon.

Autor: hein blöd (Gast)
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Nun hat er alles was man braucht... grins

Autor: diesOderDas (Gast)
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Autor: Metasinn (Gast)
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>> wie weit willst Du gehen?

die Frage nach dem Sinn des Lebens und warum das alles hier,
wäre auch nicht schlecht

@Dennis
was willst Du mit einer Buch-Regal-Beleuchtung, wenn Du es nicht 
verstehst mit den Bücher bzw. mit den Wissen um zu gehen, Wissen selber 
zu sammeln und vor allem selbständig anzuwenden.
Wenn so unsere Zukunft aussieht, wir es mal verdammt dunkel

Autor: hergi (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Die bekannten Werte eingesetzt:    2.0V / 0.02A  (aufpassen auf die
> Einheiten. Immer in Basiseinheiten einsetzen: Volt und Ampere)

Nur fürs Protokoll, in die Berechnung für den Widerstand muss man 
eigentlich die 2,5V einsetzen, die am Widerstand abfallen, oder nicht?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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hergi schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:
>> Die bekannten Werte eingesetzt:    2.0V / 0.02A  (aufpassen auf die
>> Einheiten. Immer in Basiseinheiten einsetzen: Volt und Ampere)
>
> Nur fürs Protokoll, in die Berechnung für den Widerstand muss man
> eigentlich die 2,5V einsetzen, die am Widerstand abfallen, oder nicht?

Danke fürs Aufpassen.

Du hast natürlich recht. Hab schon ewig keinen LED-Vorwiderstand mehr 
gerechnet. Da kommen pauschal erst mal 220 Ohm aus der 100-er Tüte drann 
und fertig.

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