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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED´s leuchten nur sehr schwach


Autor: Klaus m. ... (magic-moe)
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Hallo,
ich habe eine ein Programm für eine 5 x 7 LED - Matrix geschrieben, die 
ich wie in der Grafik vereinfacht dargestellt ansteuere. Doch leider 
leuchten die LED´s trotz des hohen Impulsstromes von 100mA nur sehr 
schwach. Die LED´s werden duch eine ISR, die 350 mal pro Sekunde 
aufgeruden wird, angesteuert. Bei jedem Aufruf werden die eingeclockten 
daten ins LATCH des 74hc595 übernommen, das einclocken findet im 
main-Teil statt.
Woran könnte es liegen, das die LED´s nur sehr schwach leuchten?

Gruß
Klaus

Autor: Denker (Gast)
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Farbe?
Egal welche, da bleibt von den 5 Volt nicht viel übrig für eine gute 
Sättigung.

Autor: Nikolas K. (vanrasta)
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Was hast du eigentlich für Leds? Vertragen die 150mA? Und finde dein Fet 
auch ein bisschen übertrieben, da tuts doch auch ein kleiner.

Wie lange ist deine On Dauer der Leds? Toggelst du in deiner ISR 
jedesmal den Schaltpin?

Autor: Nikolas K. (vanrasta)
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Ok, nochmal kurz nachgedacht. Du shiftest ein Bitmuster in den 74595 und 
möchtest die entsprechenden Leds leuchten lassen. In deiner ISR 
akutalisierst du deine gewünschte Anzeige. Liege ich richtig?

Ich würde mal den Clk des Schieberegisters langsam machen, um zu sehen, 
ob die Bits auch an der richtigen Stelle landen. Hatte den selben Fehler 
bei mir und habe so gesehen, dass ich jedesmal eins Bit zu wenig 
geschoben habe.

Autor: Klaus m. ... (magic-moe)
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@ Denker: ROT (2.0V  25mA  150 mA PEAK)

@ Nikolas: Ja, jedesmal wenn die ISR aufgerufen wird wird das neue 
Bitmuster in die LATCHES übernommen. Ich kann mir aber eigentlich nicht 
vorstellen, das eine falsches Muster übernommen werden sollte, die das 
was angezeigt wird entspricht ja dem was ich geplant habe.

Gruß
Klaus

Autor: Peter R. (pnu)
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In Deiner Schaltung ist der MOSFET als source-Folger verwendet.

Wenn das Gate vom Kontroller auf 5V gebracht wird, ist die Source um 
etwa 3V tiefer als die Gate-Spannung, wenn 3V zum Öffnen des FET 
benötigt wird. Für die LEDs bleibt da nur noch sehr wenig Spannung 
übrig.

Um von +5 V her zu öffnen müsste ein P-Kanal-FET verwendet werden S an 
5V, G an den Kontroller, bei UG = 0v ist dann der FET geöffnet und anm 
Drain des Fet sinds dann fast 5V für die Dioden.

Auch ein PNP Transistor könnte das gleiche wie ein P-Kanal-Mosfet: E an 
5V, B über R an Kontroller, C an die LEDs (übrigens noch , zwischen B 
und E ein Widerstand, damit der PNP auch sicher sperrt.)

Autor: MaWin (Gast)
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Nimm doch einfach mal einen LogicLevel P-MOSFET wie IRF7416 oder 
IRLML5203
an Stelle des erst bei 10V Gate-Spannung aufsteuernden und deswegen an 
dieser Stelle vollkommen ungeeigneten Normal-P-MOSFETs IRF5305.

Dann würden immerhin so um die 60mA LED Strom fliessen. Keine Ahnung, 
wie du auf 150mA kommen willst, hast du das 1 V vergessen welches der 
ULN2803 frisst ?

Autor: Mike (Gast)
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Das sind nicht zufällig Anzeigen von Reichelt? Die Daten passen 
zumindest zu Kingbright TAxx-11HWA/TCxx-11HWA. Falls ja, dann solltest 
du mal einen Blick in das Datenblatt und auf das Diagramm für 
Helligkeit/Strom werfen. Ab ca. 20mA werden die praktisch nicht mehr 
heller...

Autor: M. W. (hobbyloet)
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@ MaWin,

ist zwar Offtoic, aber eine Frage:
Eine 3W von DX RGB mit 350mA bei 3V, was brauche ich da an Widerständen?

P.S.
Für 9Volt.

Autor: Frank B. (frank501)
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9V - 3V = 6V

6V / 0.35A = 17,143Ohm

Oder besser eine Stromquelle mit I = 350mA

9V lassen mich irgend wie an eine Blockbatterie denken.
Wenn die 9V aus einer solchen kommen sollten wirst Du aber nicht lange 
Spass daran haben.
Bei einer Kapazität von 300-600 mAh leuchtet Deine LED nur etwa ein bis 
zwei Stunden. Eher weniger. Und irgendwo (geschätzt) bei der Hälfte der 
Zeit wird die LED schon merklich dunkler.


Frank

Autor: Klaus m. ... (magic-moe)
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Schonmal Danke für die Vielen Andworten!

Ich habe die Frequenz heruntergesetzt, so dass man verfolgen kann, wie 
eine Zeile nach der anderen durchgeschalten wird. Dabei leuchten die 
LEDs dann auch wieder schön kräftig rot. Doch so bald ich die Frequenz 
wieder soweit erhöhe, das man kein flimmern mehr erkennt, werden sie 
wieder schwach.

Außerdem habe ich die Spannung, die der MOSFET durchschaltet, auf 10V 
erhöht. Doch aus irgendeinem Grund werden die LEDs nicht "röter", so wie 
sie normal leuchten, sondern immer "orangener".

Es sind Matrix-Elemente von Reichelt, die laut Datenblatt wohl wirklich 
ab 20mA kaum noch heller werden. Sind diese Bauteile dann überhaupt 
geeignet wür eine LED-Matrix-Laufschrift?

Gruß
Klaus

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Klaus m. ... schrieb:
> Doch aus irgendeinem Grund werden die LEDs nicht "röter", so wie
> sie normal leuchten, sondern immer "orangener".

Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der zulässige Spitzenstrom 
überschritten ist.

Autor: Denker (Gast)
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> Spitzenstrom überschritten

Das kann so nicht sein.
Die Spannungsabfälle sind

  FET   0V geschmeichelt
  R      ?
  LED   2V
  2803  1V

Für den R bleiben nur noch 2V übrig, also 2V/33R = 60mA
Schluckt der FET ein bischen, werdens noch weniger.
Der Strom ist als niemals zu hoch, erst wenn der R übermässig kleiner 
dimensioniert wird.

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