Hallo,
ich bin gerade dabei mein Layout einer Schaltung zu erstellen und dabei
kam die Frage auf, welchen Abständen zwischen den einzelnen Leitungen
vorliegen muss.
Da ich eine Onlinezugang zu den VDE-Richtlinen habe, dachte ich mir,
dass das dort bestimmt nachzulesen ist. Leider tu ich es mir recht
schwer das richtige zu deuten.
Ist die VDE 0110 für mich die richte, wenn ich die Leiterbahnabstand für
eine Gleichspannung von 5 V, 12 V und 55 V benötige?
Irgendwie kommt es mir so vor, als ob diese Spannungen gar nicht
berücksichtigt werden, weil die Tabellen dort erst bei 100 Volt oder
höher anfangen.
Jedenfalls hab ich mal im Physikuntericht gelernt, dass bei 1000 V die
Luft bis 10 mm leitend ist.
Wenn ich das auf meine Werte runterrechne, dann ergeben sich folgende
Abstände:
Bei 5 V = 0,05 mm
Bei 12 V = 0,12 mm
und bei 55 V = 0,55mm
Entspricht das den VDE-Normen? ;)
Gibt es nicht vielleicht eine Tabelle, in der die VDE-Norm-Abstände
aufgelistet sind für z.B. gefräste Layoutplatinen ohne und mit
Isolationslack?
Gruß
Ohh, hab gerade diesen Thread gefunden:
Beitrag "Abstände zwischen 3,3V und 5V und 24V Versorgungen"
Also scheint es wirklich so sein, dass diese Spannungen nicht
ausschlaggebend sind, weil die Herstellungsgrenzen den Abstand schon
gross genug halten.
Wobei es mich trotzdem interessieren würde, ob es dazu nicht eine Norm
gibt?
Gruß
Du hast dir auch schon mal ueberlegt welch Feldstaerken auf einem Chip
erreicht werden ? Frueher hatten wir mal 5V Logik mit 1um Strukturen...
jetzt ist die Logik bei xx nm und 1.8V
Hallo Zusammen,
@A...aha Soooo
Ich weiss, das die Feldstärke E = U / I ist und das erklärt, dass diese
immer grösser in der Vergangenheit bei den Chips geworden ist. Somit
muss auch die Durchschlagsfestigkeit immer besser geworden sein.
Jedoch hilft mir das nicht bei meiner Normsuche.
@ mr. mo:
Danke für die Info, aber leider kannte ich dieses schon und bezieht sich
auf den Strom und Leiterbahndicke.
Ich würde aber gern sowas haben in Bezug auf Spannung und
Leiterbahnabstand.
Gruß
@ Mike (Gast)
>Ich weiss, das die Feldstärke E = U / I ist
Eher E = U / s.
>und das erklärt, dass diese>immer grösser in der Vergangenheit bei den Chips geworden ist.
Mehr oder weniger.
> Somit>muss auch die Durchschlagsfestigkeit immer besser geworden sein.
Nö, die Betriebsspannungen sind gesunken. Viele 3,3V ICs vertragen keine
5V mehr, es gibt sogar schon ne Menge 1,8 und 2,5V ICs, die keine 3,3V
vertragen!
>Jedoch hilft mir das nicht bei meiner Normsuche.
Nicht jeder Mist ist genormt, Gott sei Dank. Und wenn es nur um
Kleinspannungen ohne Sicherheitsbezug geht, nimmt man einfach das was
man in den letzten 30 Jahren genommmen hat.
>Ich würde aber gern sowas haben in Bezug auf Spannung und>Leiterbahnabstand.
Siehe Leiterbahnabstände
MfG
Falk
Danke Falk!
Upps... I sollte ein L wie Abstand sein ;)
Aber wenn jetzt der Abstand kleiner wird (hier Faktor 10^3 weil von µm
auf nm) und die Spannung auch kleiner, aber nur um Faktor ca 3, dann
wird doch die Feldstärke grösser, oder hab ich einen Denkfehler?
Ich kanns fast kaum glaube, dass ich was gefunden habe, was nicht
genormt ist ;)
Danke für den Link!
Gruß Mike
Hallo me!
Danke für den Link, aber was willst du mir damit sage?
Dass es doch eine Norm gibt?
Verstehe ich den Artikel richtig, dass Kriechstrom erst ab grösser 0,5 A
gemessen wird und somit bei Schaltunge, wo nicht Mal annähernd mit
solchen "hohen" Strömen gearbeitet wird, diese Test nicht durchgeführt
werden müssen?
Aber leider muss ich zugeben, dass ich wegen des Kriechstroms, Abstand
zwischen den Leiterbahne einen Knoten im Kopf habe.
Was hat den eine gefräste Platine für einen CTI-Werte, die garnicht
behandelt wurde. Also die Oberfläche der gefrästen Leiterbahnen nicht
mit Stopplack isoliert ist.
Ohh, ich glaub ich hab einen Lichtblick: Dann ist doch bestimmt das
Platinenmaterial zwischen den Kupferbahnen ausschlaggebend. Richtig??
Aber da ich ja ehh mit sehr kleinen spannungen arbeite, ist das für
meinen Fall nichtig, aber es würde mich jetzt allgemein interessieren.
Gruß
Mike schrieb:> Aber da ich ja ehh mit sehr kleinen spannungen arbeite, ist das für> meinen Fall nichtig, aber es würde mich jetzt allgemein interessieren.
Warum hälst du dich nicht an den Artikel, den Falk verlinkt hat?