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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Starterkitt für Anfänger,


Autor: Max Mueller (Firma: Chaos GmbH) (captainchaos666)
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Hallo an Alle,
ich will in die µC Gemeinschaft einsteigen. Leider habe ich trotz den 
vielen Posts zu den verschiedensten Vor-und Nachteile noch nicht 
überrissen mit welchem Herstelle ich anfangen soll oder welcher was 
taugt.
Was könnt Ihr mir empfehlen wenn ich viel dezentrale Peripherie 
benötige. Ich möchte mehrere µC über eine Serielle Bus Kopplung 
zusammenschalten und an verschieden Stellen binäre und analoge Werte 
ein- und auskoppeln diese über einen Bus an einen Master Controller 
schicken und dort diese Werte verarbeiten und wieder die bearbeiteten 
Werte zurück an die dezentralen Controller senden.
Mit was fängt einer an der
Auch noch in Zukunft mit dieser Modellfamilie arbeiten will
Wo es ein Starterkitt gibt
Wo ich keine teuren Programmierschnittstellen mir kaufen muss

Autor: Floh (Gast)
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oh oh, Anstiftung zum Glaubenskrieg... :-)
Also die perfekte Controllerfamilie gibts nicht, daher kommts meist 
einfach drauf an, mit was du anfängst, dabei bleibst meistens dann auch.

Max Mueller schrieb:
> Auch noch in Zukunft mit dieser Modellfamilie arbeiten will
Also ein etwas geläufigerer Hersteller, keine Nischenprodukte :-)
Denke dass du mit AVRs oder PICs sehr gut beraten bist, einfach weil man 
im Internet darüber sehr viel findet.

> Wo es ein Starterkitt gibt
Starterkit, das ist immer so eine Sache. Ich persönlich arbeite sehr 
gern mit einem Steckbrett, aber das ist Geschmackssache.

> Wo ich keine teuren Programmierschnittstellen mir kaufen muss
Grad am Progger würd ich nicht unbegingt sparen. Ich hab auch am Anfang 
geknausert in der Richtung, war recht ärgerlich.
Inzwischen hab ich nen USB-Progger (avr isp mk2), der erspart mir im 
Vergleich zu früher viel Ärger.
:-)

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Floh schrieb:
> Grad am Progger würd ich nicht unbegingt sparen. Ich hab auch am Anfang
> geknausert in der Richtung, war recht ärgerlich.
> Inzwischen hab ich nen USB-Progger (avr isp mk2), der erspart mir im
> Vergleich zu früher viel Ärger.
> :-)

Den Tip beherzige unbedingt!
Ich habe zwei (eigentlich drei, wobei ich paar Widerstände am 
Parallelport nicht zähle) Programmer selber gebaut. Liefen eigentlich 
ganz gut. Nur irgendwann klappte das Programmieren bestimmter AVRs(!) 
nicht mehr. Ich musste dann immer zwischen beiden Geräten wechseln, wenn 
der andere nicht lief.

Dann kaufte ich mir ein "billiges" Ebay-Teil. Lief schon besser, aber 
auch nicht gut.

Dann kam der AVR ISP MK2 dran. Damit hatte ich noch keine Probleme.

Wenn ich die Kosten der anderen Programmer zusammenrechne (plus Zeit und 
Ärger), hätte ich lieber gleich das Geld für den AVR ISP MK2 ausgeben 
sollen.

Ich rechne es als Lehrgeld.

Autor: wt (Gast)
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Wenn Du absoluter Anfänger bist, investiere in fertige Komponenten, die 
sicher funktionieren. Nur so kannst Du vernünftig beginnen, ohne 
wochenlanger Fehlersuche da wo gar keinen Fehler gibt:) Also keine 
Bastelanleitungen aus dem Net am Anfang ziehen. Wenn Du später die 
Materie halbwegs verstehst, kannst Du schrittweise an eigene hardware 
wagen.

Autor: oldmax (Gast)
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Hi
Also, alle Vorschläge in Ehren, aber ich vermisse den Hinweis auf 
Grundkenntmnisse in Elektrotechnik und ebenfalls Programmiersprachen. 
"Ich will einsteigen" haben schon viele gewollt. Ich bin mit 
Pollin-Board eingestiegen und die anfänglichen Schwierigkeiten lagen 
nicht am Board, sondern an meinem Verständnis. Natürlich könnt ich der 
Einfachheit halber auch die Schuld beim Billig-Board suchen.
Mein Rat: Überlege, wie du dein Projekt angehen willst. Die Hardware ist 
die eine Sache. Dann überleg, wie du in kleinen Schritten möglichst 
gleichartige Module aufbaust. Diese dann mit unterschiedlicher Software 
zu versehen ist nicht das Problem. Tipp von mir: Schaff dir eine 
Möglchkeit, online auf die Controller zuzugreifen. Wenn du etwas 
Visual-Basic "kannst, dann kommuniziere erst einmal mit den Controllern 
über RS 232. Also Daten erfassen und mit PC austauschen. Ich rede nicht 
von Programmierung der Controller, sondern der Parametrierung deiner 
Module. So kann ich mir vorsstellen, das du alles gleich aufbaust und 
über Parameter einstellst, ob du einen Slave oder einen Master hast. Ist 
ne schöne Aufgabe. Ich wünsch dir viel Spaß damit
Gruß oldmax

Autor: Max Mueller (Firma: Chaos GmbH) (captainchaos666)
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Hallo,
vielen Dank mal für eure Tipps. Programmierkenntnisse sind vorhanden, 
habe mal Elektrotechnik studiert und auch schon Programmiert.
Ich werde mich auf AVR festlegen hört sich für mich momentan am besten 
an. Könnt Ihr mir noch sagen was ich noch von AVR brauche damit ich 
loslegen kann. Wenn ihr mir einen Progger empfehlen könntet und einen 
µC, dann wäre ich euch sehr dankbar. Was benötige ich sonst noch, um 
loslegen zu können?

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Max Mueller schrieb:
> Progger empfehlen

AVR ISP MK 2  (nur ISP aber sehr robust; Komplettgerät)
AVR Dragon    (ISP und JTAG; nackte Platine; sehr Empfindlich bezüglich 
Überspannund etc)

Max Mueller schrieb:
> einen µC

Da Du mit AVR anfangen willst:
ATmega88, ATmega168, ATmega328

Mehr Pins:
ATmega324, ATmega644

Autor: megahod (Gast)
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Robuste Hardware incl. JTAGICE mkII gibt's hier:

http://www.megahod-shop.de/shop/article_201101/Meg...

Genau was man für den Anfang braucht. Xmega bietet einen entscheidenden 
Vorteil gegenüber allen anderen AVR Derivaten. Software passt sowohl für 
kleine als auch für große µCs der Familie.

Kleiner Tip noch (auch wenn 80% der Gemeinde hier aufschreit:)) vergiss 
ISP Lösung. Man kann zwar Programm flashen aber nicht debuggen. Für den 
Einstig unbrauchbar. Denn gerade am Anfang ist es interessant, die 
Register anzuschauen und die die Software step by step durch zu gehen. 
Es sei den, man programmiert nur "Blinkschaltungen".

gruß

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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megahod schrieb:
> Xmega bietet einen entscheidenden
> Vorteil gegenüber allen anderen AVR Derivaten.

Stimmt, es gibt ihn nicht als DIP-Variante ;-)

Autor: oldmax (Gast)
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Hi
Na ja, 430 € sind ja auch schon der Maseratti unter den Programmern und 
für den Hobbybereich sicherlich auch überzogen.
Ich bin damals anders an die Sache gegangen. Die Frage, was man so 
braucht hab ich mit meinen Ideen verbunden und mir dann für 15 € einen 
Bausatz von Pollin besorgt. Das ist für's Erste auch sicherlich nix 
Falsches, da die Platine zur Not auch für's fertige Projekt herhalten 
kann. Stromversorgung ist on Board und durch die Dioden im Eingang kann 
man mit Wechselspannung einspeisen, aber auch mit Gleichspannung und hat 
obendrein Verpolschutz.
Wie bereits schon öfters erwähnt hab ich hier irgendwo mal ein Programm 
veröffentlicht, um die Variablen aus dem Controller zur Laufzeit 
auszulesen. Das ist zum Debuggen ganz gut geeignet. Das Programm heißt 
openEye und wie's funktioniert, steht in der Beschreibung.
Du solltest dich bei deiner Erstausstattung an deinen Anwendungen 
orientieren. Mit den Controllern läßt sich sehr viel machen, allerdings 
verlierst du die Lust, wenn dir keine Applikationen einfallen.
Gruß oldmax

Autor: Guest (Gast)
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Als Alternative zu den AtMega-MCUs kann ich auch das STM8S-Discovery 
Board empfehlen. Kostet unter 10 € und hat direkt einen Programmer mit 
on Board (mit online Debugging-Funktion), der auch für eigene 
Schaltungen genutzt werden kann.

Einziger Haken:
- Keine DIP
- >32kB wird der Compiler kostenpflichtig

Autor: Christian B. (luckyfu)
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ich hab auch schon Selbstbauprogrammer durch, selbst wenn die Biester 
nicht kaputt gegangen sind ist der Spaß spätestens mit ausbleibenden 
Firmwareupdates vorbei.

Dann hab ich mir den AVR ISP MKII gekauft für um die 30 Euro, das war 
soweit schon ein Segen. Allerdings hatte ich dann, mit komplexer 
werdenden Programmen das Problem, daß ich immer mehr Zeit in die 
Fehlersuche investieren musste sodaß ich ernsthaft über ein JTAGICE MKII 
nachdachte. Als ich dann hier im Forum über einen Thread gestolpert bin 
welcher einen Nachbau mit scheinbar Originalähnlichem Aufbau und 
Möglichkeit der Originalfirmwareverwendung von Atmel für knapp 100 Euro 
fand schlug ich zu und bin davon durchaus begeistert.

Falls es dich interessiert: sureelectronics.net ist der Ansprechpartner 
(unter Development Kits).

Allerdings finde ich bei kleinen Projekten grad zu Anfang den JTAG noch 
überflüssig. Durch die strukturierte Fehlersuche lernt man ja auch ne 
Menge für die Zukunft. Dadurch muss man sich ernsthaft Gedanken um sein 
Konstrukt machen, mit JTAG ist es in der Richtung einfacher da man ja 
Variablen und Zustände leicht überwachen kann.

Autor: megahod (Gast)
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oldmax schrieb:
> Na ja, 430 € sind ja auch schon der Maseratti unter den Programmern und
> für den Hobbybereich sicherlich auch überzogen.

Wie man es nimmt. Ich lasse auch gerne den Pin Toggeln oder ziehe manche 
Debug Infos über serielle raus. Dennoch in den über 10 Jahre meiner 
embedded Entwickler Tätigkeit bin ich immer wieder an dem Punkt 
gestanden, wo man mit den einfachen Mitteln nicht weiterkommt. Und dann 
brauchst Du die JTAG Schnittstelle, sonst suchst Du'n Wolf. Ich habe vor 
Jahren in JTAGICE investiert und keinen einzigen Tag dies bereut.

Es ist vollkommen richtig. Man kann mit 20€ anfangen. Gleichzeitig 
sollte man jedoch bedenken, wieviel Zeit man in die Sache investiert, 
denn gerade bei den selbst Aufbauten ist die Fehlersuche extrem 
aufwendig.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Ja, aber auch gerade bei den ersten, zumeist recht kleinen und 
überschaubaren Projekten lernt man durch die intensive Fehlersuche auch 
richtig was. Mit JTAG ist das nat. einfacher, ich sehe es jedoch als 
zweischneidiges Schwert.

Aber selbst wenn er sich dafür entscheidet muss er keine 430 Euro dafür 
ausgeben. Gerade wenns ein Hobby sein soll wo man noch nichmtal sicher 
weiß, ob man das länger als ein paar Wochen macht bevor es einen zu sehr 
frustet und man entnervt aufgibt ist diese Investition imho total 
Unsinnig.

Ich für meinen Teil bin ausserdem nicht bereit die Wahnsinnigen Preise 
zu zahlen die so ein Originales JTAG kostet. Wenns das nicht für knapp 
100 Euro gegeben hätte hätt ich heut noch keins und es würde auch gehen. 
Dabei bin ich schon über den Angesprochenen Punkt hinweg, ich hab genug 
Anwendungen in der Pipeline und mir macht die Sache Spaß. Aber dennoch 
hat auch hier alles seine Grenzen.

Autor: Max Mueller (Firma: Chaos GmbH) (captainchaos666)
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Hallo luckyfu,
meinst du den:

NEW Emulator AVR JTAG ICE MKII USB Atmel mega w/ ISP
DB-AD002
USD$112.00

http://www.sureelectronics.net
http://www.sureelectronics.net/goods.php?id=931

Autor: megahod (Gast)
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Um Fehler zu Suchen muß ich erst Gespür für das richtige entwickeln. 
Wenn man die Kiste nicht kennt, ist die Wahrscheinlichkeit aufzugeben 
größer.

Die Preise vom Atmel sind sicherlich irgendwo politisch, aber als 
Wahnsinn würde ich sie nicht bezeichnen. Man soll Gesamtpaket sehen. Zum 
einen bietet Atmel für jeden Geldbeutel etwas und zum anderen bekommst 
Du kostenlose gut gepflegte Entwicklungsumgebung. Ich glaube nicht, daß 
diese ehrenamtlich gepflegt wird. Wie dem auch sei, für 
Entwicklungsumgebung kann man 20€ oder knappe 600 (stk600 mit Zubehör 
und jtagice) ausgeben. Jeder muss selber wissen ob er Original Rolex im 
Laden für 30000 oder am Strand für 30 kauft:)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Für einen Anfänger ist JTAG-Debugging mehr Fluch als Segen. ISP tut´s 
für 90% der Projekte dicke. Vorausgesetzt, man kennt sich im eigenen 
Programm aus. Da ich in ASM programmiere, ist das allermeist so ;-). 
Aufpassen sollte man ein bisschen bei Verstellen der Fuses, sonst 
braucht man zusätzlich einen HV-Progger.

Autor: megahod (Gast)
Datum:

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hi

habe den Nachbau vom JTAGICE mkII angeschaut, falls das der richtige 
ist. Tolle Sache!!! Mit Anderen Worten Rolex für 30€ ist dagegen eine 
sinnvolle Investition. Die Kommentare mit gescheiterten Updates sprechen 
für sich. Außerdem fehlt Support für PDI oder habe ich es überlesen?

Autor: g-a-s-t (Gast)
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Es gibt genügend Programmer auf fischl-Basis (USBasp). Die kosten fertig 
aufgebaut und betriebsbereit nicht mehr als 10€ inclusive Versand. Mehr 
braucht man nicht.
Orginalhardware von Atmel kauft nur, wer schon etwas erfahrener ist und 
genau weiß wofür er es braucht. In 99% der Fälle braucht es nämlich 
niemand.

Autor: Peter Pippinger (uncle-sam7)
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Hallo,

also ich weiß nicht. Vielleicht habe ich ja viel falsch gemacht, aber 
ich verstehe immer nicht die Aussage "nimm was kleines zum Anfangen". 
Ich persönlich hatte meine ersten Kontakte mit http://www.myavr.de/ . 
Allerdings "arbeite" (Hobby) ich jetzt gerade mit 
http://www.olimex.com/dev/sam7-p256.html . Ich persönlich finde vom 
Prinzip her nicht viel Unterschied, außer dass ich mit dem sam7 meines 
Erachtens nach mehr Möglichkeiten und "Luft nach oben" habe.

Mein größtes Problem ist einfach, dass ich von Elektronik sehr wenig 
Ahnung habe (leider). Wollte das immer mal begreifen, aber ich habe noch 
keinen Lehrmeister gefunden, der mir das Zeug auf verständliche Art und 
Weise näher bringen kann. Hier habe ich durchaus schon viele Brauchbare 
Tips gefunden. Also ich möchte Dir keine Empfehlung ans Herz legen. Ein 
blinken der LEDs als Hello World Ersatz sieht denke ich auf allen System 
relativ gleich aus. Ich denke, wenn Du mit Computern anfagen möchtes, 
kaufst Du Dir ja auch keinen VC20 für den Einstieg?

Ich denke, wenn sich jemand in Datenblätter gut einlesen kann, C(++) 
kann, dann ist es relativ egal, was Du für ein System zum Anfangen 
nimmst.

MfG
Peter

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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g-a-s-t schrieb:
> In 99% der Fälle braucht es nämlich niemand.
Ich hatte nur wenige Prozessoren mit meiner selbstgebauten Hardware 
programmiert, nachdem ich dann, aus Frust, die 30€ für einen 
Atmel-Programmer ausgegeben habe.

Bei mir waren es ca 20% der Fälle, die ich es nicht gebraucht habe.
Daher, pro Original (damit schließe ich auch 100%-ige Nachbauten ein).

Mein erstes µP-Programm habe ich auf einem 8051 (89C535?) in Assembler 
geschrieben, komplett ohne Debugger und ohne tatsächlich die Hardware um 
den Prozessor schon fertig zu haben - also komplett auf dem Papier (incl 
Debuggen). Das Programm füllte damals ca 8kByte. Und es lief auf Anhieb, 
nachdem ich die Hardware dann hatte.

Es geht also ganz gut ohne JTAG.
Ok, nicht im industrieellen Einsatz. Ich war neben der Schule ca 1/2 
Jahr mit dem Programm beschäftigt.

Autor: oldmax (Gast)
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Hi
>Ich denke, wenn Du mit Computern anfagen möchtes,
>kaufst Du Dir ja auch keinen VC20 für den Einstieg?
Doch ! Wenn ich damit basteln will.....
PC sind nicht unbedingt zu vergleichen. Es kauft auch keiner eine S7, 
wenn er eine LED blinken lassen will.
Es ist für mich überhaupt keine Frage, wieviel Geld ich in ein 
Entwicklungssystem stecke. Sollte es auf gestellte Anforderungen 
möglichst schnell zu Ergebnissen führen, ist doch klar, das im 
kommerziellen Bereich der Kunde lächelnd abwinkt, wenn ich mit meinem 
Pollin-Board anfange. Habe ich beruflichen Hintergrund, dann sind die 
430 € gerechtfertigt. Will ich aber erst mal nur solche Systeme aus 
privatem Interesse erlernen, dann sind oft preiswerte Alternativen 
völlig ausreichend. Hier geht's dann evtl. noch um Erfahrung mit dem ein 
oder anderen Ansatz, angefangen vom selbst zusammengefrickelten 
Parallelprogger bis hin zu kompletten Lehrpaketen. Da entscheidet dann 
der Preis.
Gruß oldmax

Autor: pic (Gast)
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habe vor Jahren mal mit 80c51 und 8085 in der Ausbildung angefangen.
Hatte mich eher der Hardware zugewandt, will mich jetzt aber doch mal 
tiefer in der Software einarbeiten.
In der Ausbildung waren wir noch mit Assembler zu Gange.
Im Grundstudium mal bisschen C, habe dass Ganze leider nie wirklich 
vertieft.
Aber ich muss um nicht ganz auf dem Abstellgleis zu landen auch mal 
meine Software Skills aufbessern.

Dachte an ein EVAL Kit mit PIC µC den ich u.a. per Ethernet ansteuern 
kann:
1.) Was könnt ihr empfehlen?
2.) Habe es nicht so mit textbasiertem Programmieren, gibts auch eine 
grafische Programmieroberfläche, ähnlich wie früher mit den digitalen 
Gattern (z.B. 74er Reihe)?

Autor: DerDaOben (Gast)
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Schon mal hier geschaut. Für alle "Religionen" etwas dabei ;-)
http://www.mikroe.com/eng/home/index/

Gibt auch Boards, wo man den uC tauschen kann (Arm <-> AVR <-> PIC)

Autor: is doch egal (Gast)
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kann mir einer erklären, was mit den fischl-usbasp (oder Nachbauten) 
nicht geht und wofür ich dann so ein Atmel-Prommer brauche? Und - geht 
der Atmel-Prommer auch unter Linux?

Autor: Max Mueller (Firma: Chaos GmbH) (captainchaos666)
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Hallo,
könnet ihr mich nochmals beraten?

Ich werde mich jetzt auf AVR festlegen und würde hierfür auch etwas Geld 
in die Hände nehmen sagen wir bis zu 120€. Was benötige ich damit ich 
loslegen kann. Gibt es eigentlich auch Programmiersoftware welche mit 
Visual Basic oder Structured Text programmiert werden können?

Danke

Autor: Axel Düsendieb (axel_jeromin) Benutzerseite
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STECKBOARD 1K2V                                   2,95 € 1 Stck
Spannungsregler 1A positiv, TO-220           0,28 € 1 Stck
Keramik-Kondensator 100N                   0,06 € 1 Stck
Kohleschichtwiderstand 1/4W, 5%, 1,0 K-Ohm   0,10 € 2 Stck
Kohleschichtwiderstand 1/4W, 5%, 10 K-Ohm   0,10 € 1 Stck
LED, 3mm, Low Cost, rot                           0,06 € 1 Stck
ATMega AVR-RISC-Controller                   3,55 € 2 Stck
LCD-MODUL 16X2                                   6,80 € 1 Stck
Wannenstecker, 10-polig, gerade                   0,09 € 2 Stck

von Reichelt

und einen USB Programmer von ebay                 16,99€

und dann schau mal hier: Absolute Beginner-AVR Steckbrettprojekte


Axel

Autor: Anfangsbestellung (Gast)
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Axel Düsendieb schrieb:
> STECKBOARD 1K2V                                   2,95 € 1 Stck
> Spannungsregler 1A positiv, TO-220           0,28 € 1 Stck
> Keramik-Kondensator 100N                   0,06 € 1 Stck
> Kohleschichtwiderstand 1/4W, 5%, 1,0 K-Ohm   0,10 € 2 Stck
> Kohleschichtwiderstand 1/4W, 5%, 10 K-Ohm   0,10 € 1 Stck
> LED, 3mm, Low Cost, rot                           0,06 € 1 Stck
> ATMega AVR-RISC-Controller                   3,55 € 2 Stck
> LCD-MODUL 16X2                                   6,80 € 1 Stck
> Wannenstecker, 10-polig, gerade                   0,09 € 2 Stck
>
> von Reichelt
>
> und einen USB Programmer von ebay                 16,99€
>
> und dann schau mal hierhier: Absolute Beginner-AVR Steckbrettprojekte

Hier hab ichDir mal neListe zusammengestellt mit diversen brauchbaren 
Sachen,die man immer mal gebrauchen kann.

So ein Fädelstift ist megageil.

Metallschichtwiderstandsset E12  Metall E12  1  33,95  33,95
Experimentier-Steckboard  STECKBOARD 1K2V  3  2,95  8,85
Peaktech Zangenadapter zur Strommessung  PEAKTECH 4200  1  14,95  14,95
Gleichrichterdiode  1N 4001  50  0,02  1,00
Spannungsregler 1A positiv, TO-220  µA 7805  2  0,28  0,56
Crimpzange für RG 58-62  Crimpzange 1  1  9,95  9,95
ELKO  RAD 10/35  20  0,04  0,80
Schieberegister  74HC596  3  0,30  0,90
PTC  PFRA 040  3  0,32  0,96
NTC  NTC 0,2 2,2K  3  0,34  1,02
YC  Max 202CPE  3  1,24  3,72
Keramik Kondensator  Kerko 47N  10  0,09  0,90
Taster  3301B  10  0,10  1,00
keramik Kondensator  kerko 100n  100  0,06  6,00
Quarz-Oszi 4Megahertz  Oszi 4,00000000  2  0,86  1,72
Quarz-Oszi 16Megahertz  Oszi 16,0000000  2  0,86  1,72
Atmega 88-20 PU  Atmega 88-20 PU  2  3,55  7,10
Fädelstift  Fädelstift  1  20,95  20,95
ELKO  RAD 100/35  50  0,04  2,00
Keramik Kondensator  Kerko 22P  100  0,06  6,00
LSA Anschlussklemme 8fach  LSA PCB 8  1  0,95  0,95

Verbindungsleitersatz 10teilig  MK 612 S  2  1,05  2,10
Operationsverstärker  LM 358 DIP  5  0,18  0,90
NPN-Transistor  BC337 - 16  5  0,05  0,25
PNP-Transistor  BC327 - 16  5  0,05  0,25
7-Segmentanzeige grün  SA 56-11 GN  5  0,43  2,15

Autor: Wichtel (Gast)
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Anfangsbestellung schrieb:
> Metallschichtwiderstandsset E12  Metall E12  1  33,95  33,95

Wozu Metallschicht, wo doch die billigen Kohlewiderstände fast immer 
völlig reichen?

> Peaktech Zangenadapter zur Strommessung  PEAKTECH 4200  1  14,95  14,95

Dazu sollte ein Multimeter vorhanden sein, und wozu benötigt man den 
Adapter im Einsatz mit Mikrocontrollern? Gerade auf dem Steckbrett 
erübrigt sich doch die Problematik des Leitungsauftrennens.

> Crimpzange für RG 58-62  Crimpzange 1  1  9,95  9,95

Um die weder vorhandenen noch benötigten Steckverbinder zu pressen?

> Fädelstift  Fädelstift  1  20,95  20,95

Vielleicht ganz toll, aber nicht ohne passenden Draht.

Nen Ersatzmotor fürn Trabbi würde zu dieser Liste passen, brauchen kann 
man ihn vielleicht einmal...oder eben nicht.

Da ist die Liste von Daniel Düsendieb doch schon deutlich sinnvoller, 
mit ein paar mehr LEDs und Widerständen und ggf. noch einem 
USB-Seriell-Wandler oder MAX232/202 kann man sich erstmal austoben bis 
Sachen wie Lauflicht, PWM, UART u.s.w. verünftig sitzen.

Zum Programmer wurde ja schon genügend geschrieben, bei 120€ Budget darf 
es gleich ein Dragon sein womit dann erstmal "ausgesorgt" ist was die 
Funktionalität angeht. Dazu noch Gehäuse und ein Sortiment von 
Flachbandkabel "AWG 28-10G 3M", Pfostenleisten "PFL 10"/"PFL 06" und 
Wannensteckern "WSL 10G" und die Bastelei kann beim Bau der 
Programmierkabel und des Gehäuses losgehen.

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