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Forum: Markt [S] Student sucht Labornetzgerät (ca. 100€)


Autor: Marco H. (taro)
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Guten Abend,

ich, Student der Mechatronik und begeisterter Elektronikbastler, suche 
nun ein vernünftiges Labornetzgerät:

- 1 Kanal genügt
- 0 - 30V
- 0 - ~3A
- Digitalvolt/amperemeter

Ich hab schon sämtliche Threads bzgl. des Themas durch und von den 
üblichen Peaktech/ELV/China-sonstwas wird ja meistens abgeraten. Da mein 
Budget als Student aber etwas begrenzt ist (100€, notfalls etwas mehr), 
wollte ich fragen ob jemand ein altes gutes Markengerät abzugeben hat.

Danke und Gruß

Marco


P.S.: Bitte keine Grundsatzdiskussion bzgl. Selbstbau o.ä. Danke.

Autor: Julius (Gast)
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schau mal bei ebay unter dem stichwort "statron" oder unter 
http://www.statron.de/ vorbei. die bauen wirklich gute netzteile zu 
günstigen preisen

Autor: Silvan König (silvan) Benutzerseite
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Bei Conrad:
511806

(geht leider nur bis 2A)

Autor: gk (Gast)
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Ich habe (unter anderem) das folgende Gerät seit mehr als 5 Jahren im 
Einsatz ohne das ich das mal aufschrauben musste:

http://www.myvolt.de/index.php?cat=KAT147&product=...

Das hat eigentlich genau die Ausstattungsmerkmale, die Du brauchst. Ich 
bin mir sicher, ich bin nicht der einzige, der dieses Gerät benutzt. 
Vielleicht meldet sich ja noch jemand und berichtet über seine 
Erfahrungen. Über den Versender kann ich Dir nichts berichten, da ich 
das gerät, für ein paar Euro mehr, beim örtlichen Elekrtonik-Händler 
gekauft habe.
gk

Autor: Florian Eberl (fofi1)
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Ja, das hab ich mir auch mal vor 2 Jahren bi Pollin gekauft. Kann ich 
nur Empfehlen.

Autor: michael (Gast)
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gossen konstanter wäre (gebraucht) eine alternative.

Autor: madler (Gast)
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Das Gerät von gk und fofil hab ich auch.
Bringt schon eine solide Leistung, Schaltung ist halt seit Jahren 
bewährt ;)

Die Qualität (hab das Ding mal aufgeschraubt) ist aber eher mässig.
Bei mir waren einige fette Lötzinnreste auf Kabeln und ich hab des Teil 
wegen der Toleranzen in den Löchern fast nicht wieder zusammengekriegt.

Fazit: solide Leistung, aber über Nacht unbeaufsichtigt laufen lassen 
würde ich das Teil eher ungern...

Autor: Marco H. (taro)
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michael schrieb:
> gossen konstanter wäre (gebraucht) eine alternative.

Julius schrieb:
> schau mal bei ebay unter dem stichwort "statron" oder unter
> http://www.statron.de/ vorbei. die bauen wirklich gute netzteile zu
> günstigen preisen

Ja, das hat meine Thread-Suche vor einiger Zeit auch schon 
hervorgebracht.
Meine tägliche Ebay-Suche-Liste umfasst:
toellner, agilent, straton, delta elektronika, hp, gossen, lambda, ea

Suche schon seit min. 2 Monate dort und es war noch nichts in meiner 
Preislage dabei.


Bzgl dem DF 1730 SB:
Das scheint in den meisten Shops ausverkauft. Bei Pollin kostet es 
allerdings noch 90€. Gibts irgendwo ne günstigere Alternative, wo man es 
im Garantiefall auch problemlos hinschicken kann?
Vielerorts schein Gerät vom Typ LAB3003 erhältlich zu sein. Was ist 
davon zu halten? Sind da alle Geräte ähnlich gut/schlecht, oder ist das 
DF1730 ne Ausnahme?

Gruß Marco


Edit: Noch was gefunden:

Wentronic DF 17132 SB-3A

Sieht ähnlich aus, aber mit Output-Schalter.
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/detail/offer-l...

Kaufbar?

Autor: Johannes (Gast)
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> Gibts irgendwo ne günstigere Alternative, wo man es
> im Garantiefall auch problemlos hinschicken kann?

Hier für 74,90; allerdings erst wieder ab Ende Dezember. Mit Garantie 
habe ich dort keine Erfahrung.

http://www.komerci.de/shop/%5B4501%5D_Labornetzger...

Autor: gk (Gast)
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Über die anderen Geräte kann ich Dir nichts sagen, da ich davon keins 
besitze. Die ganzen Ebay-Händler kaufen Ihre Geräte vermutlich hier:

http://www.ett-online.de/html/1/gid/__809080209080...

Um dort einzukaufen musst Du aber einen Gewerbeschein haben oder 
Freiberufler sein, vielleicht kennst Du ja jemand. Garantie gibts dort 
auch.
gk

Autor: G*sti Garsti (Gast)
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gk schrieb:
> Über die anderen Geräte kann ich Dir nichts sagen, da ich davon keins
> besitze. Die ganzen Ebay-Händler kaufen Ihre Geräte vermutlich hier:
>
> http://www.ett-online.de/html/1/gid/__809080209080...
>
> Um dort einzukaufen musst Du aber einen Gewerbeschein haben oder
> Freiberufler sein, vielleicht kennst Du ja jemand. Garantie gibts dort
> auch.

ETT hat einen Privat-Ableger, http://www.atzert-elektronik.de/

Autor: Dirk (Gast)
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Autor: geheim (Gast)
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Die schönen Statron Geräte wurden hier früher auch von Conrad unter dem 
Namen Voltcraft verkauft.
Typenbezeichnung z.B. "Digi 35"
Das sind sehr schöne Längsregler mit 2x 2N3055 (bzw. Ostblock 
Äqvivalent)im Längszweig und eine automatische 
Trafosekundärspanuungsumschaltung per Relais um die Verlustleistung 
etwas zu begrenzen. Gibts auch zweikanalig, auch mit Analogmeßwerken.
Die Geräte sind "immer" reparabel, unverwüstlich aufgebaut - und mir 
schon überall hier im Westen über den Weg gelaufen - Bei uns in der 
Entwicklungsabteilung sind auch mehrere davon im Einsatz.

Also bevor man sich irgendwelches "Chinagelumpe" anschafft- bei soeinem 
ist letztens einem Kollegen der Trafo abgebrannt...

mfg

Maik

Autor: Marco H. (taro)
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Gerade ein "Chinagelumpe" gekauft.
Ein "Wentronic DF17132"
http://digi-trend.com/Stecker-Netzteile_60
Ich denke, das reicht vorerst.

@Maik
Der Tipp mit dem digi 35 kam etwas zu spät.

Trotzdem danke für die Hinweise und Tipps hier.

Gruß Marco

Autor: Ampére (Gast)
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Marco H. schrieb:
> Gerade ein "Chinagelumpe" gekauft.
> Ein "Wentronic DF17132"
> http://digi-trend.com/Stecker-Netzteile_60
> Ich denke, das reicht vorerst.

Wäre schön, wenn du nach Erprobung über das Gerät berichten könntest und 
evtl. ein Foto vom Innenleben mitliefern würdest!

Autor: Marco H. (taro)
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Jup, mach ich.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ist jetzt wohl schon zu spät, aber vielleicht für andere, die danach 
suchen (außerdem gibt es ja noch das schöne Widerrufsrecht ;-):

Marco H. schrieb:

> Ich hab schon sämtliche Threads bzgl. des Themas durch und von den
> üblichen Peaktech/ELV/China-sonstwas wird ja meistens abgeraten.

Kann man so generell nicht sagen. Natürlich wird ein Netzgerät für 30 
Euro nicht die Qualität eines HP-irgendwas für nen Tausender haben.

Aber ELV ist nicht sooo schlecht - die Sachen, die ich bisher dort 
erstanden haben, waren durchaus vernüftig konzipiert und sauber 
aufgebaut.

> Budget als Student aber etwas begrenzt ist (100€, notfalls etwas mehr),
> wollte ich fragen ob jemand ein altes gutes Markengerät abzugeben hat.

In einem Thread von neulich ging es auch schon um ein passendes 
Labornetzgerät Deiner Klasse. Da wurde eigentlich nur Gutes von diesem 
hier

http://www.elv.de/Prozessor-Power-Supply-PPS-5330/...

berichtet. Es wurde aber empfohlen, den Bausatz zu bestellen (99 Euro, 
leider erst in 12 Wochen lieferbar) und selbst zusammenzubraten, da die 
Chinesen wohl nicht so tolle Lötstellen produzieren. Regelverhalten ist 
wohl gut, Brumm sehr gering.

Schön finde ich die gleichzeitige Anzeige von Soll- und Istwerten bei 
Strom und Spannung und auch die Speicherplätze.
Außerdem warnt es vor dem Erreichen der maximalen Betriebstemperatur und 
schaltet nicht "plötzlich" ab. Zusätzlich gibt es auch noch eine 
Leistungsanzeige.

Dazu haste dann auch einen Schaltplan und kannst reparieren, falls es 
mal raucht :-)

Ich werde im neuen Jahr für unser Labor auf jeden Fall zwei davon 
anschaffen.

Chris D.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Grmbl - Bearbeitungszeit abgelaufen >:-(

Hier der Thread:

Beitrag "Empfehlung Labornetzgerät?"

Nach dem letzten Beitrag dort Sieht wirklich so aus, als sollte man auf 
den Bausatz warten ;-)

Chris D.

Autor: Marco H. (taro)
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So....Netzgerät ist gestern angekommen.
Genaue Typenbezeichnung: DF17132SB-3A LED
Habs schon ein bisschen getestet: Soweit erfüllt es die Spezifikationen 
und meine Erwartungen. (es stinkt leider noch ziemlich übelst, aber das 
gibt sich wohl mit der Zeit)

Im Anhang die versprochenen Bilder.

Wenn Fragen da sind, versuche ich Sie zu beantworten.

Gruß Marco

Autor: Marco H. (taro)
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Da ich noch zufällig ein Peaktech 6035D rumstehen habe, welches ich 
ausgeliehen hab, lade ich davon auch noch Bilder hoch, damit man einen 
Vergleich hat, ob sich der Mehrpreis (immerhin ca. 40€, also +50% mehr) 
lohnt.
http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=42362

Das Gerät hat zwar zusätzlich +5V 0,5A und +12V 0,5A Festspannungen, 
aber +5V hab ich eh immer, wegen dem uC und 12V brauche ich nicht.
Dafür hat das DF17132 Feinregler für Strom und Spannung.

Äußerlich finde ich keine wirklichen Qualitätsunterschiede.

Vom inneren Aufbau unterscheiden sie sich etwas, aber ich kann nicht 
beurteilen welches besser oder schlechter ist. Verarbeitung würde ich 
jetzt mal gleichwertig setzen.  Zur Bauteilqualität kann ich nichts 
sagen. Hab bei beiden keine Markenbauteile entdecken können, aber das 
ist in der Preisklasse normal, denke ich.

Gruß Marco

Autor: Ampére (Gast)
Datum:

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Marco H. schrieb:
> So....Netzgerät ist gestern angekommen.
> Genaue Typenbezeichnung: DF17132SB-3A LED

Hallo Marco,

danke für die vielen Fotos! Im Vergleich zu manch anderem 
China-Netzgerät finde ich den Aufbau (sehr) sauber. Positiv der 
Ringkerntrafo. Kannst du mir folgende Fragen beantworten? Spannung und 
Strom ab 0V/0A? Wie viele Endtransistoren sitzen auf dem Kühlkörper? Wie 
ist die Hitzeentwicklung bei kleiner Ausgangsspannungen und großen 
Ausgangsstrom?

Autor: Marco H. (taro)
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> Spannung und Strom ab 0V/0A?

Ja.

> Wie viele Endtransistoren sitzen auf dem Kühlkörper?

2

> Wie ist die Hitzeentwicklung bei kleiner Ausgangsspannungen und großen
> Ausgangsstrom?

Kann ich nicht beantworten, da ich keine entsprechende Last besitze.


Gruß Marco

Autor: Johannes (Gast)
Datum:

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>> Wie ist die Hitzeentwicklung bei kleiner Ausgangsspannungen und großen
>> Ausgangsstrom?

>Kann ich nicht beantworten, da ich keine entsprechende Last besitze.

Wie, du hast keine Messleitung um einen Kurzschluss zu machen? ;-)

Einen großen Ausgangsstrom bei gleichzeitig niediger Ausgansspannung 
kann man damit am besten erzeugen.

> Vom inneren Aufbau unterscheiden sie sich etwas, aber ich kann nicht
> beurteilen welches besser oder schlechter ist.

Spontan gefällt mir am Peaktech, dass der Kühlkörper innen im Gerät ist. 
Ein außenliegender Kühlkörper kann durchaus Probleme bereiten, wenn er 
sehr warm ist und (unbeabsichtigt) Kontakt zu wärmeempfindlichen Teilen 
hat, z.B. menschliche Haut...

Ob das den Aufpreis wert ist, muss aber jeder für sich beurteilen.

Autor: karl (Gast)
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> Wie, du hast keine Messleitung um einen Kurzschluss zu machen?

Kann man bei diesen Geräten davon ausgehen, dass sie wirklich 
Kurzschlussfest sind?


Interessant wäre auch das Regelverhalten bei sich ändernder Last. Sind 
da Industriegeräte für ein paar 100€ wirklich besser?

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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karl schrieb:
> Kann man bei diesen Geräten davon ausgehen, dass sie wirklich
> Kurzschlussfest sind?

Jedes Labornetzgerät mit Stromregelung/Begrenzung ist kurzschlussfest 
und wird dann zur Stromquelle.

Autor: Marco H. (taro)
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Johannes schrieb:
> Wie, du hast keine Messleitung um einen Kurzschluss zu machen? ;-)

Guckst du Bild 10. Die Spannung fällt auf 0V.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Johannes schrieb:
>>> Wie ist die Hitzeentwicklung bei kleiner Ausgangsspannungen und großen
>>> Ausgangsstrom?
>
>>Kann ich nicht beantworten, da ich keine entsprechende Last besitze.
>
> Wie, du hast keine Messleitung um einen Kurzschluss zu machen? ;-)

Was soll das bringen, außer dass die abgegebene LEISTUNG nahezu Null 
ist?
Über das Erwärmungsverhalten erfährt man so nichts.

> Einen großen Ausgangsstrom bei gleichzeitig niediger Ausgansspannung
> kann man damit am besten erzeugen.

Die Ausgangsspannung bewegt sich nahe 0 - und damit auch die Leistung 
(P=U*I)

Er benötig schon eine richtige Last.

Chris D.

Autor: Ampére (Gast)
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Noch zwei Fragen, Marco: 1. Den Ausgang kann man abschalten. Steckt ein 
Relais dahinter? 2. Wird ein Schaltbild mitgeliefert?

Gruß

Autor: Johannes (Gast)
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>Was soll das bringen, außer dass die abgegebene LEISTUNG nahezu Null
>ist?
>Über das Erwärmungsverhalten erfährt man so nichts.

Es geht ja nicht darum, die Last zu erwärmen sondern darum, dass man 
sieht, wie warm der Kühlkörper wird.

Bei einem Kurzschluss ist die Spannung an den Klemmen 0, also ist der 
Spannungsabfall am Leistungstransistor maximal und damit auch die 
Verlustleistung im Netzgerät


>> Einen großen Ausgangsstrom bei gleichzeitig niediger Ausgansspannung
>> kann man damit am besten erzeugen.

>Die Ausgangsspannung bewegt sich nahe 0 - und damit auch die Leistung
>(P=U*I)

Die Leistung am Kühlkörper ist P = (U_trafo - U_out) * I. Wenn U_out = 
0V ist, ist die Verlustleistung im Gerät am großten.

Autor: Marco H. (taro)
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> 1. Den Ausgang kann man abschalten. Steckt ein Relais dahinter?

Ich kann nicht erkennen was genau passiert wenn der Schalter gedrückt 
wird,
da auf Höhe des Schalters, auf der Rückseite der Platine nichts zu 
erkennen ist. Ein typisches Relais-Klacken ist jedoch nicht zu hören, 
sodass ich ein Relais ausschließen kann.

> 2. Wird ein Schaltbild mitgeliefert?

Nein.

Autor: Ampére (Gast)
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Danke noch mal für die Antworten! Bei dem Preis kann man eigentlich 
nichts falsch machen. Werde mir auch so ein Ding anlachen...

Autor: gk (Gast)
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Johannes schrieb:
> Spontan gefällt mir am Peaktech, dass der Kühlkörper innen im Gerät ist.
> Ein außenliegender Kühlkörper kann durchaus Probleme bereiten, wenn er
> sehr warm ist und (unbeabsichtigt) Kontakt zu wärmeempfindlichen Teilen
> hat, z.B. menschliche Haut...


Wenn ich das richtig sehe, benötigt das Peaktech einen Lüfter, wobei die 
Luftführung nicht so genau zu erkennen ist und meiner Meinung nach auch 
nicht sehr gut gelöst ist (Kühlkörperrippen waagerecht, 
Austritssöffnungen ?).

@Marco: Vielen Dank für die interessanten Bilder.

gk

Autor: xyz (Gast)
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Was willst du an den Austrittsöffnungen sehen? Wird nicht anders 
aussehen als bei dem hier:
http://cgi.ebay.de/370463679990

Autor: ich (Gast)
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Was haltet ihr von dem hier (0-30V, 0-5A):
http://komerci.de/bedienungsanleitungen/labornetzg...
kostet ca. 90€.

Autor: Ampére (Gast)
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Sieht von Innen so aus (hier allerdings als Doppelnetzteil):

http://groups.google.com/group/de.sci.electronics/...

Autor: Ralph Berres (rberres)
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karl schrieb:
> Kann man bei diesen Geräten davon ausgehen, dass sie wirklich
>
> Kurzschlussfest sind?
>
>
In dem man das Gerät kurzschliesst, den Strom auf Maximum stellt, 
Spannung vorher auf Maximum stellt, sich dann schlafen legt, und am 
nächsten Morgen schaut, ob er es überlebt hat. Sollte zwischenzeitlich 
die Feuerwehr vor der Tür stehen, dann war es defenitiv nicht 
dauerkurzschlussfest.
>
>
>
> Interessant wäre auch das Regelverhalten bei sich ändernder Last. Sind
>
> da Industriegeräte für ein paar 100€ wirklich besser?

Kann man testen in dem man eine ohmsche Last mit einen Mosfet rythmisch 
ein und ausschaltet. Als Steuersignal des Mosfets ein Rechtecksignal aus 
einen Funktionsgenerator nehemn , der auch den DSO triggert.
Frequenz sagen wir mal so 100Hz. Den Oszillografen parallel an den 
Ausgangsklemmen schalten. Man kann dann wunderbar das Ein und 
Ausschwingverhalten des Netzteiles sehen, und dann selber beurteilen, ob 
es seine Erwartungen entspricht.

Ralph Berres

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Johannes schrieb:
>>Was soll das bringen, außer dass die abgegebene LEISTUNG nahezu Null
>>ist?
>>Über das Erwärmungsverhalten erfährt man so nichts.
>
> Es geht ja nicht darum, die Last zu erwärmen sondern darum, dass man
> sieht, wie warm der Kühlkörper wird.
>
> Bei einem Kurzschluss ist die Spannung an den Klemmen 0, also ist der
> Spannungsabfall am Leistungstransistor maximal und damit auch die
> Verlustleistung im Netzgerät
>
>
>>> Einen großen Ausgangsstrom bei gleichzeitig niediger Ausgansspannung
>>> kann man damit am besten erzeugen.
>
>>Die Ausgangsspannung bewegt sich nahe 0 - und damit auch die Leistung
>>(P=U*I)
>
> Die Leistung am Kühlkörper ist P = (U_trafo - U_out) * I. Wenn U_out =
> 0V ist, ist die Verlustleistung im Gerät am großten.

Ja, hast Recht - ich glaube, ich habe noch geschlafen :-)

Nichts für ungut.

Chris D.

Autor: jochen (Gast)
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Wie genau kann man die Strombegrenzung einstellen? Kann man die 
beispielsweise auf 10mA stellen und prüfen, ob mit diesem Strom eine LED 
leuchtet? Oder geht die Einstellung nur in ziemlich groben Schritten?

Autor: mhh (Gast)
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jochen schrieb:
> Kann man die
> beispielsweise auf 10mA stellen und prüfen, ob mit diesem Strom eine LED
> leuchtet?

Es gibt Netzteile, mit denen geht das. Aber es ist eine schlechte 
Angewohnheit, die dann meistens am Netzteil daneben schief geht (weil 
man nicht dran denkt).

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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jochen schrieb:
> Wie genau kann man die Strombegrenzung einstellen? Kann man die
> beispielsweise auf 10mA stellen und prüfen, ob mit diesem Strom eine LED
> leuchtet? Oder geht die Einstellung nur in ziemlich groben Schritten?

Beim PPS-5330 von ELV soll das laut Handbuch gehen - dort kann man im 
10mA und im 10mV-Bereich einstellen.

Die Frage ist: Kommt das auch raus, was angezeigt wird? :-)

Vielleicht kann das ja mal jemand testen, der so ein Gerät besitzt.

Chris D.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Oh, ich sehe gerade, dass man sogar im 1 mA-Bereich einstellen kann.

Wäre wirklich schön, wenn das mal jemand testen könnte :-)

Chris D.

Autor: Johannes (Gast)
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Wenn man sich den Schaltplan des ELV-Netzgeräts anschaut, dann sieht 
man, dass die Sollwerte für Spannung und Strom über ein PWM-Signal 
erzeugt werden. Dieses Signal wird dann über einen Tiefpass gefiltert.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man damit eine hohe 
Genauigkeit erreicht, da dieses Signal zum einen von der 
Versorgungsspannung des Controllers abhängt und zum andern ist der 
Spannungsabfall an den Controller-Ausgängen bestimmt auch irgendwie 
temperaturabhängig.

Von daher wäre es schon interessant, mal eine Messung zu sehen, wie gut 
der Ist-Wert mit dem Soll-Wert übereinstimmt.

Autor: Erich (Gast)
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>Kann man die
beispielsweise auf 10mA stellen und prüfen, ob mit diesem Strom eine LED
leuchtet?

Davon ist generell abzuraten, bei allen (auch teuren) Labornetzgeräten.
Dann  selbst ein kleiner Ausgangskondensator bewirkt kurzzeitig einen 
sehr hohen Stromfluss, ist das extern zu prüfende Bauteil kann 
geschädigt werden oder defekt gehen.
Speziell kann man teure Hochleistungs-LEDs damit ins Nirvana schicken.

Also immer einen Strombegrenzungswiderstand in Serie schalten, und 
wenn's nur ein 10 Ohm ist ...

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Ein gutes Labornetzteil hat am Ausgang keinen Kondensator sondern nur 
einen Snubber, daher ist die Led ein guter Test. 30V und 10mA einstellen 
und eine Led anschalten, wenn sie überlebt taugt das Netzteil.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Alexander Schmidt schrieb:
> Ein gutes Labornetzteil hat am Ausgang keinen Kondensator

Nonsens.

Autor: Johannes (Gast)
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> ..., daher ist die Led ein guter Test. 30V und 10mA einstellen
> und eine Led anschalten, wenn sie überlebt taugt das Netzteil.

Da würde ich aber eine Messung mit dem Oszi und einem MOSFET, der einen 
Widerstand schnell aus- und einschaltet, bevorzugen.

Der Test mit der LED hängt ja auch sehr stark vom LED-Typ ab; es gibt ja 
sehr unterschiedliche LEDs. Manche LEDs halten kurzzeitig einen ziemlich 
hohen Strom aus, so dass man damit keine große Aussagekraft hat.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Johannes schrieb:
>> ..., daher ist die Led ein guter Test. 30V und 10mA einstellen
>> und eine Led anschalten, wenn sie überlebt taugt das Netzteil.
>
> Da würde ich aber eine Messung mit dem Oszi und einem MOSFET, der einen
> Widerstand schnell aus- und einschaltet, bevorzugen.
>
> Der Test mit der LED hängt ja auch sehr stark vom LED-Typ ab; es gibt ja
> sehr unterschiedliche LEDs. Manche LEDs halten kurzzeitig einen ziemlich
> hohen Strom aus, so dass man damit keine große Aussagekraft hat.

DAS kann man steigern:

Wenn eine Halbleiter-Laserdiode den Anschalt-Test überlebt, weiß man: 
Die Stromreglung ist schnell und ohne Peak-Verhalten .-)

Autor: Wolfgang A. (mausepaul)
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Hallo ich hätte ein gutes EP-613  für €60,- +Versand 4,30 oder in Berlin 
abholen

mfg
Wolle

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