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Forum: PC-Programmierung Allgemeine Fragen zu hochwertigen Webservern


Autor: Bernd (Gast)
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Hallo,

Ich hätte da mal eine Frage wie man so schön sagt.
Es begegnen mir immer wieder Webserver deren Funktion mir generell klar 
ist.
Eine Anwendung die ich irgendwann man voran treiben möchte ist eine 
Steuerung per Web. Mir ist klar das das der Wunsch von vielen ist und es 
genug Projekte gibt. Die genaue Erstellung ist erstmal nebensache.

Daher will ich meine Frage mal anders formulieren. Alle Webserver die 
ich bis jetzt auf AVR ARM BECK IPC und Fpga sehe sind irgendwie 
primitiv, oder sehr deutliche Grenzen gesetzt.
Was ich damit sagen will ist, außer meist nur einer Webseite und wenigen 
Funktionen (Links) ist nicht viel weiter.
Meine Frage: Was ist der größe unterschied zwischen einen Internet 
Webserver mit voll funktionsfähigen Seiten.
Es ist mir nicht wichtig das mehrere auf meine Seite sind (währen!). Ich 
würde aber gerne Webseiten mit den gängigen Programmen erstellen und auf 
einen gebauten FPGA Board (DE2-115) laufen lassen.
Was fehlt alles, neben dem eigendlichen Webserver???

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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ein echter webserver hat bedeutend mehr rechenleistung und speicher. ist 
halt ein "echtes" pc-system, heute oftmals mit mehrkern-CPUs. oft laufen 
da auch noch datenbank-systeme drauf, was eine schnelle festplatte (oder 
mehrere bei raid-systemen) wünschenswert macht.

Autor: Frank Buss (foobar)
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Kannst du die Anforderungen genauer beschreiben? Was sind "gängige 
Programme"? Erzeugen die reinen HTML-Code mit Grafiken usw., oder auch 
dynamische Webseiten? Auch der primitivste Webserver sollte jede 
beliebige HTML-Seite anzeigen, auch wenn die noch so komplex aussieht, 
oder Flash Animationen usw. beinhaltet. Sobald aber z.B. PHP oder 
Datenbankabfragen hinzukommen, dann wird es schwierig, denn du brauchst 
alleine für PHP wohl mehrere MB an Flash und RAM, mit Linux als 
Untergrund.

Autor: Dennis Keipp (dkeipp)
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Was mir schon lange im Hinterkopf "rumschwirrt" ist ein wirklich kleiner 
SQL Server auf einem AVR welcher mit den gängigen Methoden am Netzwerk 
hängt.
Meine Idee ist auf dieser Datenbank nur 1 oder 2 Tabellen mit maximal 10 
Datensätzen bereitzustellen. Somit besteht die möglichkeit wenn neue 
Daten auf der Datenbank gelandet sind, diese durch das Programm im AVR 
auszuwerten und zu reagieren.
Somit kann man die eigentliche "Steuerungsseite" auf einem richtigen 
Server laufen lassen, und muss nicht auf PHP MySQL und ander 
Serverdienste verzichten. Ausserdem wäre das (vermutlich) viel schneller 
als ein Webserver der auf dem AVR läuft.
Allerdings fehlt mir einfach das Wissen um soetwas zu realisieren.
Meint Ihr diese Idee wäre realistisch?
Ich denke das passt zu diesem Thema, deshalb habe ich es hier gepostet

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Dennis Keipp schrieb:
> Was mir schon lange im Hinterkopf "rumschwirrt" ist ein wirklich kleiner
> SQL Server auf einem AVR welcher mit den gängigen Methoden am Netzwerk
> hängt.

Das halte ich für etwas, äh, arg unrealistisch. Aber Du kannst es gerne 
selbst untersuchen, einer der kompaktesten und anspruchslosesten 
SQL-Server ist SQLite, wenn Du es schaffst, den auf einem AVR zum Laufen 
zu bekommen ...

Deine restliche Beschreibung legt allerdings nahe, daß Du gar keinen 
SQL-Server auf dem AVR brauchst, sondern daß Du nur über einen 
Mechanismus zum Datentransport vom AVR in den eigentlichen Web- und 
SQL-Server verfügen willst. Der sollte möglichst einfach gestrickt sein, 
so daß der AVR wenig Aufwand beim Parsen des Protokolls hat.

Autor: Peter (Gast)
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warum nicht sotwas:
http://de.viatech.com/de/products/embedded/Product...

sehr viel kleiner wird dein FPGA Board auch (vermutlich) nicht

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Man kann auch HTTP PUT implementieren, das komplizierte an einem AVR 
Webserver ist nämlich nicht das HTTP Protokoll, sondern erstmal soweit 
zu kommen das eine Socketverbindung steht und Daten senden/empfangen 
kann, etwas dass einem ein SQL Server auch nicht abnimmt, es sei den er 
würde auf UDP basieren.

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo, schonmal danke für die Antworten.
Eines ist bereits klar, es soll ein Indutrieprodukt werden. Für mich 
heißt das, dass alle (richtigen) PC formen nicht dazu gehören. Der Grund 
sind einfach Lizenzprobleme sowie Kosten. Rechne ich jede Sache zusammen 
kann man eigendlich kein Webserverprojekt unter 300 Euro realistisch auf 
PC Ebene erstellen. (Braucht nicht kommentiert zu werden)

Es sollen schon dynamische Programme sein, reine HTML Seiten sind keinem 
Kunden mehr zuzumuten, der erwartet das es so aussieht wie beim surven 
im Internet.

Natürlich sind Abtriche dabei: Wie gesagt reicht mir einer der zugreift, 
das gesamte Prozessing kann also für die Bedienung eines Users ausgelegt 
werden. Mag sein das da vieleicht mal 1 oder 2 weitere hinzukommen, ist 
aber sehr begrenzt.

Wie gesagt, derzeit besitze ich das DE2-115 Board von Terasic, da ist 
mit einem cyclone IV schon ordenlich Power drauf. Ich habe auch kein 
Problem einen ARM Cortex M3 dazuzusetzen für endsprechende Aufgaben.

Autor: Peter (Gast)
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Bernd schrieb:
> Für mich
> heißt das, dass alle (richtigen) PC formen nicht dazu gehören. Der Grund
> sind einfach Lizenzprobleme sowie Kosten.

was für Linzenzprobleme? Ich würde sogar sagen das die mit 
PC-Componenten billiger kommt weil es jeder so macht und damit die 
Preise recht niedig sind.

Autor: Bernd (Gast)
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Ach ja, Verbindungen und Webserver im ersten Schritt sind schon 
vorhanden, eben die Beispiele des Board, Anbindungen mit 1000 Ethernet 
ist hier auch kein Problem (Eher eine Frage der Kosten für die IP-Cores) 
sofern man nicht selber programmieren will und kann.
Also AVR kommt nicht in Frage, ich schätze die AVRs, aber Webserver ist 
doch ein Nummer zu groß.
Arm Cortex ist gut, aber mir geht zuviel Rechenleistung schon alleine 
für Ethernet drauf, auch bereistellen von Seiten sind einfach Dinge die 
ein FPGA meiner Meihnung nach besser kann.
Wie gesagt will ich zunächst auch nicht zuviele Worte über die Hardware 
verlieren, das führt in eine völlig falsche Richtung.
Erst ist mal wichtig zu klären was wichtig ist für eine richtige Seite.
Ich habe das Gefühl das man sich doch zu sehr auf Linux und Windows 
versteift.
Der Beck IPC als Beispiel hat eine recht gute Webunterstützung, der 
Nachteil ist ist aber der hohe Preis.

Autor: Bernd (Gast)
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Wenn man es Legal macht, Industrie PCs kosten kaum unter 150€ oder sind 
nicht besser als eine kleine ARM Lösung, Windows Lizenzen liegen in der 
Regel auch bei über 60€. Webserverprogramme für kommerzielle Verwendung 
sind auch zumindet Sharwarekostenflichtig.
Bei Linux mus man den Code offenlegen, was auch nicht sinnvoll ist.

Autor: oszi40 (Gast)
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Billig heiß nicht immer gut auf Dauer. Das merkst Du erst wenn die 
nächste Dienstreise mit Hotelübernachtung mehr kostet als Du eingenommen 
hast.

Entweder Du nimmst eine Fritzbox mit USB-Stick, die Du mit der Post 
hinschickst oder einen richtigen Server mit 2 Netzteilen, 2 
Netzwerkkarten, Raid1, Backup, usw. ... z.B. 
http://de.fujitsu.com/products/standard_servers/ra...

Autor: Martin (Gast)
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Alix.1D: Einfacher kann man einen kleinen, preiswerten  & 
leistungsstarken Webserver kaum aufsetzen.

Beispiel: 
http://mikrocontroller.jacob-pirna.de/webserver_pr...

Autor: Peter (Gast)
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Bernd schrieb:
> Ich habe das Gefühl das man sich doch zu sehr auf Linux und Windows
> versteift.

vermutlich weil heute sogut wie jeder "hochwertige Webservern" mit 
Apache/Tomcat/IIS läuft. Weil diesen ausreichend getestet sind keine 
Probleme mit HTTPS und den aktuellen anforderungen haben. Klar kann man 
alles selber auf einer anderne Hardware selber programmieren aber eh du 
eine anständige Datenbank und ein Webserver der z.b. PHP unterstützt am 
laufen hat wird sehr viel zeit vergehen. Das was du eventuell an 
PC-Hardware an Geld mehr ausgibst wird du an entwicklungszeit sparen 
weil es schon alles dafür fertig gibt.

Autor: Frank Buss (foobar)
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Bernd schrieb:
> Wenn man es Legal macht, Industrie PCs kosten kaum unter 150€ oder sind
> nicht besser als eine kleine ARM Lösung, Windows Lizenzen liegen in der
> Regel auch bei über 60€.

Windows CE kostet pro Lizenz in der kleinsten Ausführung 3 USD:

http://msdn.microsoft.com/en-us/windowsembedded/ce/dd630617

> Webserverprogramme für kommerzielle Verwendung
> sind auch zumindet Sharwarekostenflichtig.

Welche wären das? Der Apache Server ist z.B. beliebig kostenlos 
verwendbar, da er unter der Apache Lizenz veröffenlicht ist, ähnlich der 
BSD-Lizenz:

http://www.apache.org/licenses/LICENSE-2.0

> Bei Linux mus man den Code offenlegen, was auch nicht sinnvoll ist.

Hier ein paar kommzerzielle Anwendungen für Linux:

http://www.yolinux.com/TUTORIALS/LinuxCommercialAp...

Bitte zeige mir jeweils den offengelegten Source Code, würde mich bei 
einigen Anwendungen echt interessieren :-)

Generell ist es so, daß man den Source Code nicht offenlegen muß, wenn 
man ein Programm für Linux schreibt. Es sei denn, man verwendet z.B. per 
statischen Linken direkt eine GPL Library. Und auch das erlauben sogar 
einige Libraries, die unter GPL stehen, wenn sie die GPL linking 
exception verwenden:

http://en.wikipedia.org/wiki/GPL_linking_exception

Autor: Bernd (Gast)
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Ich sehe schon, es läuft in die falsche Richtung:
Natürlich will ich etwas selber machen, und ein Einzelstück soll es auch 
nicht werden, das würde sich dann natürlich nicht lohnen.
Dann währe es mich aber auch völlig egal welchen PC ich nehme, da für 
meine Anforderungen auch ein ausrangierter PC taugen würde.
Alles ist für den Internetzugriff (Apache) ausgelegt mit X Nutzern. 
Alles völlig übertrieben und mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Also was macht ein Webserver:

- Abfragen bearbeiten und die entsprechenden Seiten ausgeben (ok html)
- Links folgen und neue Seiten dazu ausgeben (auch noch ok)
- Animationen und Videos abspielen (mir nicht mehr ganz so klar wie man 
das macht)
- Durch Eingaben Dinge abspeichern und aktionen ausführen (kenne CGI, 
weiß aber das es veraltet ist)
- Dynamischer Fluss wie ein Programm auf dem PC (jetzt sind wir da´wo 
ich hinwill)

Seiten mit Adope, Dreamweaver oder früher mal Frondpage erstellen und 
dann laufen lassen, das währe mein Traum.

Autor: Bernd (Gast)
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Windows CE kostet ca. 10000 Euro, und bei endsprechenden USER Lizenzen 
noch mehr, nur die Verkaufslizenz liegt bei 3 bis 7 Euro.

Autor: Bernd (Gast)
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Auf Linux diskussionen lasse ich micht gerne ein, jeder hat das eine 
andere Meihnung, ähnlich wie zu kopiergeschützten CDs. Fakt ist das z.B. 
Toshiba das so interpretiert, Ob das dann die Leute auch so machen steht 
wieder auf einem ganz anderm Blatt.

Autor: Peter (Gast)
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Bernd schrieb:
> Links folgen und neue Seiten dazu ausgeben (auch noch ok)
damit hat ein Webserver überhaupt nichts zu tun, das macht der Browser

> Animationen und Videos abspielen (mir nicht mehr ganz so klar wie man
> das macht)
damit auch auch der Webserver nichts zu tun, das ist ein normaler 
Dateidownload also ein Get-Anfrage

> Durch Eingaben Dinge abspeichern und aktionen ausführen (kenne CGI,
> weiß aber das es veraltet ist)
aha, dann erklär mal was an CGI veraltet ist.

> Dynamischer Fluss wie ein Programm auf dem PC (jetzt sind wir da´wo
> ich hinwill)
jedes Programm wird so abgearbeitet, aber das kozept geht bei Webserver 
leide nicht auf weil der Browser mit dem Webserver asynchron arbeitet.

> Seiten mit Adope, Dreamweaver oder früher mal Frondpage erstellen und
> dann laufen lassen, das währe mein Traum.
auch das ist dem Webserver ziemlich egal, weil es vermutlich alls html 
oder js datein sind.

Ich glaube du solltst dich erstmal mit den Grundlagen eines Webserver 
beschäftigen, eh du dir eine Hardware baust.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd schrieb:
> Windows CE kostet ca. 10000 Euro, und bei endsprechenden USER Lizenzen
> noch mehr

Diese Information hast Du woher?

Autor: Bernd (Gast)
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----Ich glaube du solltst dich erstmal mit den Grundlagen eines 
Webserver
beschäftigen, eh du dir eine Hardware baust.

Schon lustig, das ich ja genau das hier erfrage!! aber lassen wirs, der 
Kampf der in diesem Forum herscht und grundsätzlich nie zu etwas führt 
lässt mich nun auch aus diesem Thema aussteigen.
Hier ist alles immer logisch, jeder weiß bescheid, aber keiner ist in 
der Lage einfach mal ein paar sinnvolle Dinge zum eigendlichen Thema 
sagen.

Gibts schon, google doch mal, ist das einzige hier was noch zu lesen 
ist.
Ich habe nie gesagt schon morgen damit fertig zu werden. Sobald einer 
sagt das es auch verkaufen will und nicht sagt ihr könnt alles mit 
Support vor Ort bekommen, gibt es nur abweisende Haltungen. Als wenn das 
von euch immer Weltkriegsendscheidene Dinge währen oder irgendeiner hier 
dadurch einen Nachteil hätte.
(Ausnahmen natürlich ausgeschlossen)
Schade, ich vermisse die sachlichen Diskussionen der Foren früher.

Autor: Bernd (Gast)
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http://msembedded.biz/index.php?id=814&L=1#c2332

Um mit Windows CE Projekte zu erstellen benötigt man neben dem teuren 
Builder das Webpacket sowie angepaste Hardwareabhängige Clients.
Auf einer Produktvorstellung hat man uns das so vorgerechnet.

Wenn man WCE so nutzen kann nehme ich es sofort! dann hat sich alles 
andere erübrigt.

Autor: Frank Buss (foobar)
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Bernd schrieb:
> http://msembedded.biz/index.php?id=814&L=1#c2332
>
> Um mit Windows CE Projekte zu erstellen benötigt man neben dem teuren
> Builder das Webpacket sowie angepaste Hardwareabhängige Clients.
> Auf einer Produktvorstellung hat man uns das so vorgerechnet.
>
> Wenn man WCE so nutzen kann nehme ich es sofort! dann hat sich alles
> andere erübrigt.

Du hast dir aber schon den Artikel mal angesehen, den ich gepostet 
hatte? Hier nochmal der Link:

http://msdn.microsoft.com/en-us/windowsembedded/ce/dd630617

So wie es aussieht, bezahlst du einmal $999 für die Entwicklungsumgebung 
und dann für jedes verkaufte Installation $3. Testinstallationen sind 
kostenlos.

Wenn du schon Windows kennst, dann ist das sicher eine gute Lösung, da 
in Windows schon ein Webserver integriert ist, auch mit 
SSL-Unterstützung. Man kann aber auch recht leicht z.B. in .NET einen 
Webserver schreiben, der dann auch beim Aufruf von entsprechenden URLs 
irgendwelche Hardwareaktionen ausführt oder Sensorwerte in Webseiten 
einbettet, so wie ich das in meiner Anwendung mit Visual Basic gemacht 
habe, mit dieser Hardware hier:

http://www.digi.com/de/products/embeddedsolutions/...

Ich hätte da übrigens noch ein Development Kit hier, mit einem Wi-9C 
Modul drauf, falls du Interesse daran hast.

Sicherheitshalber solltest du aber nochmal bei Microsoft wegen dem Preis 
nachfragen, da ich nur im Auftrag die Firmware entwickelt hatte und 
nichts mit dem kaufmännischen Teil zu tun hatte.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Bernd schrieb:
> Schon lustig, das ich ja genau das hier erfrage!!
Dan lies deine Frage nochmal, du hast nicht nach den Grundlagen eines 
Webservers gefragt, sondern was einen "uC-Webserver" gegenüber einem 
"hochwertigem" du sagst sogar:
Bernd schrieb:
> Es begegnen mir immer wieder Webserver deren Funktion
> mir generell klar ist.
also nicht immer alles auf die ach so bösen Antworten schieben...

> Hier ist alles immer logisch, jeder weiß bescheid, aber keiner ist in
> der Lage einfach mal ein paar sinnvolle Dinge zum eigendlichen Thema
> sagen.
Was willst du den hören? Das "hochwertige Webserver" vergoldete 
Netzwerkkabel haben und daher viel schneller und besser sind?

Das Problem ist nämlich das du irgendwas großartiges Vermutest ohne 
genau zu wissen warum, den der Unterschied ist: Es gibt keinen. Ein 
Webserver liefert einfach Daten aus. Das aus diesen Daten Websites mit 
Videos, Animationen und sonstigen tollen Sachen werden hat (primär) nix 
mit dem Webserver zu tun, sondern ist Aufgabe des Clients/Browsers!

Der Unterschied ist einfach, wie oben schon erwähnt, das ein "kleiner" 
Webserver einfach Resourcenmäßig eingeschränkt, sei es durch Speicher 
(Statisch und Dynamisch) oder Rechenkapazität ansonsten "kann" ein 
AVR/ARM/... Webserver genauso viel wie Quadcore i7 mit 3200 Mhz (wenn du 
es ihm den beibringst).

Und für einen Webserver ist ein FPGA... na ich sag mal vorsichtig ... 
nicht so dolle, es sei den man implementiert einen Softcore, da könntest 
du aber z.B. gleich ein AVR32 Baord + Linux und z.B. Light http nutzen, 
das koste keine Lizenzgebühren und man muß auch nicht den Quellcode 
veröffentlichen...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd schrieb:
> Schon lustig, das ich ja genau das hier erfrage!!

Nein. Du liest die Antworten nicht.

Würdest Du Dich mit der Materie auseinandersetzen wollen, hättest Du Dir 
schon längst eine Apache-Installation geschnappt, die auf Deinen Rechner 
gepackt und würdest fleißig SelfHTML studieren und überlegen, welche der 
vielen serverseitigen Programmiermöglichkeiten Du erlernen wolltest.

Mit frei verfügbaren und frei auch kommerziell einsetzbaren Paketen wie 
z.B. WAMP wird eine Kombination aus Webserver, Datenbank (hier: mySQL) 
und Programmierbarkeit (hier: mit PHP) geliefert.

Wenn Du damit herumspielst, und Dir die Funktionsweise ansiehst, dann 
kannst Du schnell herausfinden, was nötig ist, um Deine etwas diffusen 
Vorstellungen zu klären.

Um im übrigen Windows XP embedded verwenden zu können, sind die 
finanziellen Rahmenbedingungen ganz andere, als die von Dir zu CE 
genannten; das Softwarepaket für die Installation, Anpassung und 
Auslieferung ist für 1000 € zu bekommen - damit ist XPe problemlos an 
PC-artige Hardware anpassbar, und darauf wiederum kann man o.g. 
Webserver/Datebank-Umgebung laufenlassen.

Jedoch solltest Du vor irgendwelchen Hardwareerwägungen Dir erstmal 
ansehen, was ein Webserver überhaupt macht. Und dafür ist der 
kostenlose Apache oder auch Lightppd ein sehr guter Ausgangspunkt.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Der Poster sollte sich wirklich erst mal mit Webservern beschaeftigen. 
WinCE ist total das falsche Gleis, denn WinCE ist ein graphisches 
Userinterface auf einer Nicht-Windows Hardware, hat also wirklich NULL 
mit einem Webserver zu tun. Desgleichen XPEmbedded, was dasselbe auf 
einer Windowsplatform ist. Ein Webserver braucht keine graphische 
Benutzeroberflaeche.

Die Anforderungen sind unklar. Ein SQL Server auf einer 
hardwarebezogenen Platform ? Was soll das ? Auch eine Statistik ueber 
Messwerte der letzten 10 Millionen Jahre braucht keinen SQL Server. Ein 
Webserver ist eigentlich eine eher einfache Sache, es werden Seiten und 
Dateien angefordert, und die werden geliefert. Falls noetig auch ueber 
HTTPS, was eine Verschluesselung beinhaltet. Falls HTTPS gewuenscht ist, 
wuerde ich sofort auf Linux gehen, denn das Verschluesselungs und 
Kommunikationsmodul moechte man nicht neu entwickeln und all die Fehler, 
die jemals dabei gemacht wurden widerholen. Das kleinste mir bekannte 
Linux laeuft mit 32M RAM.
Falls kein HTTPS noetig ist, genuegt etwas Einfacheres.

Aber unter 10kEuro (inkl Zeit) an Anfangsinvestitionen wird nichts 
laufen, wenn man in diesem Thema (embedded Webserver) nicht schon tief 
drin ist.

Die Platform wuerd ich erst mal aussen vor lassen. Erst mal die 
Funktionalitaet auf nem PC zum Laufen kriegen.

Ich hab uebrigens mal einen embedded Webserver auf einem Mega644 
geschrieben, es ging sogar gut.

Autor: Frank Buss (foobar)
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Heia Jetzt-aber schrieb:
> Der Poster sollte sich wirklich erst mal mit Webservern beschaeftigen.
> WinCE ist total das falsche Gleis, denn WinCE ist ein graphisches
> Userinterface auf einer Nicht-Windows Hardware, hat also wirklich *NULL*
> mit einem Webserver zu tun. Desgleichen XPEmbedded, was dasselbe auf
> einer Windowsplatform ist. Ein Webserver braucht keine graphische
> Benutzeroberflaeche.

Was ist denn bitte eine "Nicht-Windows Hardware"? Einen Webserver gibt 
es natürlich auch für Windows CE:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms834461.aspx

Kann man im Platform-Builder mit kompilieren. Und Windows CE ist erstmal 
nur ein Betriebssystem, was man auch "headless" im Platform Builder 
compilieren kann, also ohne normalen VGA-Bildschirm. Nicht daß ich 
Windows CE unbedingt mag, ich setze lieber Linux ein, aber man sollte 
schon bei den Tatsachen bleiben. Für einen der die Microsoft Tools kennt 
und darin gewohnt ist zu programmieren, ist das sicherlich die beste 
Lösung für eine leistungsfähige Embedded Platform.

> Aber unter 10kEuro (inkl Zeit) an Anfangsinvestitionen wird nichts
> laufen, wenn man in diesem Thema (embedded Webserver) nicht schon tief
> drin ist.

Das von mir erwähnte Digi-Modul bekommt man inklusiv Development Kit für 
ein paar hundert Euro, plus 1000 Euro für die Microsoft 
Entwicklungsumgebung. Dann 1-2 Tage Einarbeitungszeit und man hat den 
Webserver am laufen. Wie kommst du auf 10 kEuro?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Also. Das ganze Windows Zeug zielt auf die graphische 
Benutzeroberflaeche. Die ganzen graphischen Klassen ... das braucht man 
fuer einen Webserver nicht. Keine Einzige. Punkt.
"Nicht-Windows Hardware" sollte "Nicht-Intel" heissen.

Die 10k... Ich moechte mal den sehen, der einen hardwarebzogenen 
Webserver in einem Tag zusammenkloppt. Bis ich mir die relevanten 
Kapitel aus einem oder mehreren Buechern zum Thema Webserver reingezogen 
habe ist ja schon ne Woche durch... dann ein bisschen Module 
konfigurieren, debuggen, Dokumentation, da ist ein Monat weg ohne 
umzusehen.

Autor: Frank Buss (foobar)
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Hast du schonmal mit Windows CE gearbeitet? Wenn man das mit dem 
Platform Builder headless compiliert, dann gibt es da keine grafische 
Ausgabe und es ist dann genauso gut für eine Waschmaschine o.ä. 
einsetzbar wie Linux.

Was die Einarbeitung betrifft: Mag sein, daß man initial was länger 
braucht, um sich da einzuarbeiten. Wenn man aber die 
Entwicklungsumgebung schon kennt, dann kann man sowas durchaus in einem 
Tag schaffen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Im übrigen kann auch Windows XP embedded "headless" arbeiten ... niemand 
zwingt einen, es mit GUI zu konfigurieren. Allein, ich halte es für eher 
daneben, eine Maschine, die primär Webserver sein soll, ausgerechnet mit 
XPe oder CE laufen zu lassen ... da würde ich zu einem anderen OS 
greifen, das muss ja nicht unbedingt Linux sein, FreeBSD ist auch 'ne 
nette Kiste und selbst von so Unix-fernen Menschen wie mir in durchaus 
überschaubarer Zeit zum Laufen zu bekommen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Seiten mit Adope, Dreamweaver oder früher mal Frondpage erstellen
> und dann laufen lassen, das währe mein Traum.

Kein einziges richtig geschrieben, na toll.

> - Videos abspielen

Da kommen wir zum Knackpunkt. Der ganze Rest den du schreibst ist 
Kinderkacke, aber Videos geben die Leistungsfähigkeit des Systems vor.

Letztlich ist bei einem im privaten Haus betriebenem WebServer der 
Stromverbrauch das Hauptkriterium, denn ein 100 Watt (ohne Bildschirm, 
der kann ja meist aus bleiben) Rechner im Dauerlauf über 10 Jahre kostet 
knapp 2000 EUR - alleine für den Strom.

Also wird man das maximal nötige kaufen mit dem minimal möglichen 
Stromverbrauch. Für die Leistungsfähigkeit sollte es ein Linux basiertes 
DSL Modem als Hardware tun, oder ein DVB Receiver der im Netz hängt wie 
eine DreamBox falls man das Video auch über TV oder Kamera erst 
aufnehmen muss.

Dann bleibt das Problem nur noch ein Software-Problem. Kluge Leute 
nehmen also ein System, bei dem die Software-Entwicklungsplattform 
bereits kostenlos existiert, das wäre bei der DreamBox der Fall.

Und dann heisst es: Einarbeiten, Einarbeiten, arbeiten, arbeiten, denn 
die Sofwtare entsteht nicht durch Zusammenklicken von HTML-Seiten.

> Aber unter 10kEuro (inkl Zeit) an Anfangsinvestitionen wird nichts
> laufen

Na ja, eine gebrauchte Kiste kostet 20 EUR, der Rest ist Eigenleistung.
Natürlich konnte man sich das alles für 10000 EUR auch von jemandem 
bauen lassen, wenn man selbst zu faul ist, aber zufällig Millionär.

Autor: egal (Gast)
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MaWin schrieb:
...
> Natürlich konnte man sich das alles für 10000 EUR auch von jemandem
> bauen lassen, wenn man selbst zu faul ist, aber zufällig Millionär.

...

Er will das zum verkaufen herstellen also is nix mit bauen lassen...

Autor: A. K. (prx)
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Dennis Keipp schrieb:

> Meine Idee ist auf dieser Datenbank nur 1 oder 2 Tabellen mit maximal 10
> Datensätzen bereitzustellen.

Warum im Himmels Willen brauchst du dafür SQL?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Bernd schrieb:

> Es sollen schon dynamische Programme sein, reine HTML Seiten sind keinem
> Kunden mehr zuzumuten, der erwartet das es so aussieht wie beim surven
> im Internet.

Und genau hier muss man weiter überlegen:
Welche Teile müssen unbedingt serverseitig erledigt werden und welche 
clientseitig.

Viele Dinge können und sollen auch clientseitig gemacht werden. Und 
nein, ob es so aussieht wie beim surfen im Internet, hängt hauptsächlich 
vom HTML Code ab, den der Server auf Anfrage bereitstellt und 
ausliefert. Und damit wir uns da nicht falsch verstehen: Der Server 
macht, bildlich gesprochen, einfach nur die entsprechende Datei auf und 
schickt den Inhalt Byte für Byte zum Client. Was die Bytes bedeuten 
interessiert den Server nicht weiter.

Erst dann, wenn serverseitige Programmierung ins Spiel kommt (zb PHP) 
dann geht dieses einfache Modell in die Hose.

Und was Zumutbarkeit angeht. Wenn ich mir so ansehe, was sich im Web 
abspielt, dann ist es eher so, dass 90% aller nicht reinen HTML Seiten 
dem Besucher nicht zumutbar sind.

> Natürlich sind Abtriche dabei: Wie gesagt reicht mir einer der zugreift,
> das gesamte Prozessing kann also für die Bedienung eines Users ausgelegt
> werden.

Ein Web-Server verwaltet Sessions, keine User.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Bernd schrieb:
> Auf Linux diskussionen lasse ich micht gerne ein, jeder hat das eine
> andere Meihnung, ähnlich wie zu kopiergeschützten CDs. Fakt ist das z.B.
> Toshiba das so interpretiert,

Was hat jetzt die Firma Toshiba mit dem Thema zu tun?

Tatsache ist, dass kommerzielle Web-Anwendungen sowohl auf Windows- als 
auch auf Linux- (oder FreeBSD etc.) Rechnern betrieben werden. Niemand 
muss dafür den Quelltext der selbst geschriebenen Anwendung offenlegen.

Wenn Du dynamisch generierte Webseiten willst, dann macht man das 
heutzutage oftmals mit einer Skriptsprache wie z.B. PHP, Python, Perl 
oder Ruby on Rails. Der Webserver, zum Beispiel Apache, ist dann so 
konfiguriert dass er beim Hochfahren ein vorgefertigtes Modul zur 
Unterstützung für die verwendete Programmiersprache lädt.

Schick könnte ein Mikrocontroller-Board sein, auf dem das Betriebssystem 
und der Webserver von einer SD-Karte oder einem ähnlichen Speichermedium 
geladen werden. Ein "Damn Small Linux" läuft bereits mit 8 oder 16 
Megabyte an Hauptspeicher, da aber noch die Anwendungen hinzukommen 
würde ich sagen sollte ein Webserver so ab 32 oder 64 MB RAM aufwärts 
durchaus gut machbar sein. Das ist für ein aktuelles 32-Bit 
Mikrocontroller-Board (z.B. mit einem ARM) nun wirklich kein Problem. 
Wenn man keine Festplatte braucht die 24/7 läuft, wirkt sich das 
natürlich auch auf den Stromverbrauch entsprechend schonend aus.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Sehe gerade dass "Damn Small Linux" vielleicht doch kein so gutes 
Beispiel war, da es einen x86-Prozessor vorraussetzt ;-)
Andererseits gibt es Linux für verschiedenste Prozessor-Architekturen... 
da sollte sich doch etwas Passendes finden lassen. Sagen wir meinetwegen 
128 MB Hauptspeicher als Systemanforderung, damit ist man aber nun 
wirklich dabei :-)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Ja und nu, geht's nicht mehr weiter hier? Ich finde das Thema "Embedded 
Webserver" echt interessant. Vielleicht sogar interessanter als in C 
Pixel auf dem Bildschirm auszugeben ;-)

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