Shunt VMK-Serie Isabellenhütte

Gast #2006065
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Hallo Leute,

ich bin gerade am Grübeln über folgendem Datenblatt
http://www.isabellenhuette.de/pdf/PASSIV/VMK.PDF , hierbei handelt es 
sich um einen Shunt und besonders Probleme macht mir das Diagramm auf S. 
4. Interpretiere ich das richtig, dass der Widerstand bei langen 
Impulsen mehr Leistung "verträgt" als bei kurzen?

Falls dem so ist kann mich evtl. jemand über den physikalischen 
Hintergrund aufklären, ansonsten halt wie man das Diagramm richtig 
liest.

Dankeschön, Chris
Gast #2006170
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Chris schrieb:
> 4. Interpretiere ich das richtig, dass der Widerstand bei langen
> Impulsen mehr Leistung "verträgt" als bei kurzen?

Die wagrechten Linien sind die Impulsenergie.
Die schrägen Linien die Leistungswerte.

Nicht Leistung sondern die Impulsenergie (Joule bzw. Ws) geht in die 
Sättigung.
Ursache bei kurzen Zeiten (typ. < 100ms) ist die Bildung von "Hot Spots" 
also eine ungleichmäßige Verteilung der Wärme im Widerstand.


Gruß Anja
#2006174
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die blaue Linie ist die Belastungsgrenze - schon klar. Und die vielen 
Diagonalen (welche die Leistungslinien darstellen) ergeben beim Schnitt 
mit dem Zeitwert die Energie. Ist also einfach der Zusammenhang zw. 
Leistung, Zeit und Energie.
Aber warum soll bei kürzerem Impuls die Grenzleistung niedriger sein?
Für mich sind bei den Skalen links und rechts einfach oben und unten 
vertauscht.
Gast #2016119
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Hallo zusammen,

Der VMK ist auf 1Watt Belastung begrenzt. Sollte das Bauteil kurzzeitig 
überbelastet werden, muss die Grenzkurve auf Seite 4/4 des DB beachtet 
werden. Hierzu orientiert man sich zu aller erst auf der rechten Seite 
(power w)des Diagramms. Gegeben der Fall, die Belastung beträgt 2 Watt, 
verfolgt man die rechte Seite des Diagramms, hoch bis zu den 2 Watt 
(Achtung logarithmische Einteilung!).Von diesem Punkt aus (2 Watt) geht 
man nun die nach unten verlaufende Diagonale, bis zum Schnittpunkt mit 
der blauen Grenzkurve. Verfolgt man nun die vom Schnittpunkt aus nach 
unten verlaufende vertikale Hilfslinie, erhält man die max. Pulszeit von 
0,3s.
Geht man nun zurück zum Schnittpunkt mit der blauen Grenzkurve und 
verfolgt von hier aus die horizontale Hilfslinie nach links, erhält man 
die dazugehörige Pulsenergie von 0,6 Joule.
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