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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik H-Brücke - 30A - MOSFET


Autor: Mike (Gast)
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Hallo,

Ich arbeite an einem kleinen UNI Projekt und wollte kurz nachfragen ob 
die Schaltung so in Ordung ist. Die Schaltung soll Motor (H-Brücke ) 
oder Lampe(MOSFET) steuern.
Die Schaltung soll als H-Brücke verwendet werden, ebenso muss es möglich 
sein einzelnes Mosfet als Low- oder Highside zu verwenden.
Die Schaltung soll max. 30A Dauerstrom bei 1000Hz PWM schalten können. 
Die Versorgungsspannung liegt bei 12V.

Was denkt Ihr darüber? Kann man das so verwenden? Muss ich noch etwas 
als Schutzbeschaltung einfügen?

Ich bin mir nicht sicher ob der Gatewiderstand so i.O. ist, da ich nicht 
rauskriege wie ich diesen berechen kann. Ich habe zwar diesen Beitrag 
(Beitrag "Mosfet Gatewiderstand") gefunden, komme aber nicht 
ganz damit zu recht. Über eine kleine Erklärung wäre ich sehr dankbar.

Mike

: Verschoben durch Admin
Autor: Floh (Gast)
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Mike schrieb:
> ebenso muss es möglich
> sein einzelnes Mosfet als Low- oder Highside zu verwenden.

Bei diesem Schaltprinzip ist es aber unmöglich, die Highside dauerhaft 
einzuschalten.

Autor: Michael (Gast)
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Mike schrieb:
> einzelnes Mosfet als Low- oder Highside zu verwenden

schau dir nochmal an, welchen Typ von MOSFET man für eine 
High-Side-Schaltung nutzt ;)

Autor: Steffen Warzecha (derwarze)
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Was viele am Anfang übersehen, die Higside funktioniert nur mit 
'Pulsfolgen'. Will sagen statische Ansteuerung der Highside geht mit 
einer Bootstrapschaltung nicht.
Wenn die Umschaltfrequenzen niedrig (1khz ist warscheinlich schon zu 
hoch, Datenblatt fragen) sind geht die Highside auch mit einen 
photovoltaic Optokoppler (ohne Gatewiderstände!), der dann auch 
statische Ansteuerung kann.
Was nicht vergessen werden sollte sind Abblockkondensatoren (Keramik + 
dicker Elko) in der Betriebsspannung, besonders wenn Induktivitäten im 
Spiel sind.

Die Bootstrapkondensatoren können bei 1kHz ruhig doppelt so gross sein. 
Gatewiderstände, die ja nur zur Begrenzung des Gatestromes und somit zum 
Schutz der Treiber dienen, passen schon so, da die AnsteuerIC meist 
eigene Schutzschaltungen drin haben kann der heute oft weggelassen 
werden.

Autor: Mike (Gast)
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@Michael
normaler weise PNP aber nicht mit dem Treiber. Was meinst du mit deinem 
Tipp?

Was ich aber übersehen habe ist wirklich, dass ich den High Side mit 
dieser Schaltung nicht dauerhaft schalten kann. Danke

In diesem Fall muss ich wohl mit PNP MOSFET gehen und den Treiber mit 
Hilfe von Transistoren aufbauen. Gibt es eigentlich Treiber, die PNP und 
NPN MOSFET bei einer H-Brücke schalten können. Ich habe leider keinen 
gefunden.

Mike

Autor: Düsendieb (Gast)
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Mike schrieb:
> In diesem Fall muss ich wohl mit PNP MOSFET gehen und den Treiber mit
> Hilfe von Transistoren aufbauen.

FET Driver charge pump sind Deine Stichworte für Google

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Es gibt keine PNP oder NPN Mosfet. Die heißen P-Kanal oder N-Kanal.

die "FET Driver charge pump" ist eher bekannt als "Bootstrap"-Schaltung.

Autor: Johannes (Gast)
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> die "FET Driver charge pump" ist eher bekannt als "Bootstrap"-Schaltung.

Nein, die Bootstrap-Schaltung ist das, was er jetzt aufgebaut hat. Mit 
einer Charge-Pump kann man den Bootstrap-Kondensator auch dann 
nachladen, wenn der High-Side Mosfet dauerhaft eingeschaltet ist.

Es gibt Treiber, die so eine Funktion schon integriert haben, z.B. 
HIP4080A von Intersil.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ach so. Ja das stimmt natürlich :-)

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