Hallo
Ich habe auf dem Dachboden meines Opas einen zumindest alt aussehenden
trafo gefunden
Ausgangsspanungen: 7,5-9,5-12-14-16-18 V
Leistung : 90VA
Conrad hat glaub ich sogar den gleichen :
http://www.conrad.de/ce/de/product/514365/
Jetzt zu meinem Anliegen : wie hoch ist der Ausgangsstrom bei de
unterschiedlichen Ausgangsspannungen??
Im Katalog steht zwar was von 5A das verwirrt mich aber bei nur 90VA
Der Kern kann 90VA, der Draht ist (mindestens) für 5A. Es gilt also der
geringere Wert im Zweifel. (Natürlich kann es sein das die 7.5V Wicklung
dickeren Draht hat).
Gruß,
Christian
Es gibt hier einfach zwei begrenzende Parameter.
Die Gesamleistung ist 90VA. Mehr darfst Du nicht umsetzen.
Der Sekundärstrom ist max. 5A. Mehr darfst Du nicht ziehen.
Bei 90VA und 5A ist also ein Eckpunkt 18V.
Bei weniger Spannung würde, wenn man nur die Leistung von 90VA
betrachtet mehr Strom als 5A möglich sein. Aber die 5A Begrenzung gilt
trotzdem. Du kannst also bei 9V nicht etwa 10A ziehen sondern immer nur
5A.
Huch schrieb:> Es gibt hier einfach zwei begrenzende Parameter.>> Die Gesamleistung ist 90VA. Mehr darfst Du nicht umsetzen.>> Der Sekundärstrom ist max. 5A. Mehr darfst Du nicht ziehen.>> Bei 90VA und 5A ist also ein Eckpunkt 18V.>> Bei weniger Spannung würde, wenn man nur die Leistung von 90VA> betrachtet mehr Strom als 5A möglich sein. Aber die 5A Begrenzung gilt> trotzdem. Du kannst also bei 9V nicht etwa 10A ziehen sondern immer nur> 5A.
Danke für die Erläuterung zum Max.Strom, diese Frage hatte ich in einem
anderen Thema gestellt, war dort aber irgendwie nicht gelesen worden.
Obwohl es ja klar sein dürfte, dass der Sekundärdraht für eine
Maximalstromstärke ausgelegt ist (eben die 5A) und bei höheren Strömen
mächtig ins Schwitzen kommt.
Led schrieb:> Der Draht sieht mir aber zimlich dick aus> zimlich genau 2mm durchmesser
Ja genau und dazu gehören in etwas die 5 A Strom. Zu berücksichtigen ist
ja, dass der Draht nicht frei liegt, sondern zusammengewickelt ist. Da
kommen dann niedrigere Stromwerte als bei der Tischsteckdose heraus...
Im übrigen muss auch bei Kabeltrommeln die Stromstärke im Auge behalten
werden. Die Maximalwerte gelten für ausgewickelte Leitungen. Ist das
Kabel zum Großteil in der Trommel, kann es zu thermischen Problemen
führen.
Huch schrieb:> Es gibt hier einfach zwei begrenzende Parameter.>> Die Gesamleistung ist 90VA. Mehr darfst Du nicht umsetzen.>> Der Sekundärstrom ist max. 5A. Mehr darfst Du nicht ziehen.>> Bei 90VA und 5A ist also ein Eckpunkt 18V.>> Bei weniger Spannung würde, wenn man nur die Leistung von 90VA> betrachtet mehr Strom als 5A möglich sein. Aber die 5A Begrenzung gilt> trotzdem. Du kannst also bei 9V nicht etwa 10A ziehen sondern immer nur> 5A.
Nun, 10...20% mehr Strom kann man bei den niedrigeren Spannungen
sicherlich ziehen. Viel höher würde ich aber nicht gehen. Man müsste
dann die Drahttemperatur über die Erhöhung des Drahtwiderstands messen
und dann wirds kompliziert.
Gruss
Harald
Ich schrieb:> er wollte "SAM_0331.JPG" posten und hat "SAM_0031.JPG" erwischt.
Das ist richtig
Arno H. schrieb:> Die Anordnung der Bleche verwirrt mich, hast du auch ein frontales Bild?>> Arno
Was meinst du mit Bleche
Huch schrieb:> Es gibt hier einfach zwei begrenzende Parameter.>> Die Gesamleistung ist 90VA. Mehr darfst Du nicht umsetzen.>> Der Sekundärstrom ist max. 5A. Mehr darfst Du nicht ziehen.>> Bei 90VA und 5A ist also ein Eckpunkt 18V.>> Bei weniger Spannung würde, wenn man nur die Leistung von 90VA> betrachtet mehr Strom als 5A möglich sein. Aber die 5A Begrenzung gilt> trotzdem. Du kannst also bei 9V nicht etwa 10A ziehen sondern immer nur> 5A.
Noch ne Frage :
gibts ne Schaltung mit der man den Strom begrenzen kann?
Also dass bei enem kurzschluss nur 5A fließen
SAM_0340.JPG 3.1 MB
SAM_0341.JPG 3.1 MB
SAM_0343.JPG 3 MB
SAM_0344.JPG 2.9 MB
Autsch! Demnächst die Bilder dann doch bitte noch als RAW, wir haben
schließlich alle unbegrenzte Leitungskapazität...
Alter Sack schrieb:> SAM_0340.JPG 3.1 MB> SAM_0341.JPG 3.1 MB> SAM_0343.JPG 3 MB> SAM_0344.JPG 2.9 MB>> Autsch! Demnächst die Bilder dann doch bitte noch als RAW, wir haben> schließlich alle unbegrenzte Leitungskapazität...
Wiso
Weil man für solche banalen Bilder keine 14 Megapixel braucht. Du
verursachst damit dem Betreiber unnötigen Datenverkehr (einmal sämtliche
Bilder vergrößern und angucken = 12.1 MB) und belegst damit unnötig
Bandbreite bei den Leuten, die die Bilder aufrufen. Eine Auflösung von
800x600 hätte vollkommen ausgereicht. Mir geht es einfach absolut gegen
den Strich wenn die Leute alles ungefiltert, unbearbeitet und
ungeschnitten ins Netz blasen. Einfach mal etwas mitdenken. Allein der
Upload muss ja schon Ewigkeiten gedauert haben!
1.Led schrieb:> gibts ne Schaltung mit der man den Strom begrenzen kann?> Also dass bei enem kurzschluss nur 5A fließen
z.B. Reichelt.de hat so viele Sicherungshalter und Feinsicherungen 5x20,
daß er die verkaufen muß. Nützlich wäre auch eine 0,5 AT Primärsicherung
um Rauch im Trafo rechtzeitig zu vermeiden.
2.Verwundert bin ich, wie gefährlich nah der primäre 230V-Anschluss
neben den sekundären Lötösen liegt! Ein guter Trafo hätte die auf der
anderen Seite. Man sollte genauer prüfen, ob es kein gefährlicher
Spartrafo ist wo Primär- und Sekundärwicklung verbunden sind.
3.Klingeldraht aus der Puppenstube als Anschlussdraht ist auch sehr
bedenklich (Foto 33k).
oszi40 schrieb:> 2.Verwundert bin ich, wie gefährlich nah der primäre 230V-Anschluss> neben den sekundären Lötösen liegt! Ein guter Trafo hätte die auf der> anderen Seite. Man sollte genauer prüfen, ob es kein gefährlicher> Spartrafo ist wo Primär- und Sekundärwicklung verbunden sind.
Und wie mach ich das??
oszi40 schrieb:> 3.Klingeldraht aus der Puppenstube als Anschlussdraht ist auch sehr> bedenklich
Da ist nirgends ein Draht aus einer Puppenstube
oszi40 schrieb:> z.B. Reichelt.de hat so viele Sicherungshalter und Feinsicherungen 5x20,> daß er die verkaufen muß. Nützlich wäre auch eine 0,5 AT Primärsicherung> um Rauch im Trafo rechtzeitig zu vermeiden.
Also das mit der 0,5A träge Sicherung ist glaube ich keine so gute Idee
Mir is nämlich schon eine 2A sicherrung durchgebrannt
und über so eine dünne Leitung sollten 5A gehen?!
Da brauchst Sicherung auch keine mehr, da schmilzt das Kabel sowieso
vorher
Sieht echt nach "Puppenstuben-Kabel" aus.
Denke daran, dieser Trafo ist unter Umständen gefährlich. (Spartrafo)->
keine getrennten Wickelkammern.
Besser, du kaufst dir ein Labornetzteil oder ein einfaches
Stecknetzteil.
Umgang mit 230V! Lebensgefärhlich, überhaupt für Anfänger und Unwissende
>> Man sollte genauer prüfen, ob es kein gefährlicher>> Spartrafo ist wo Primär- und Sekundärwicklung verbunden sind.
Man MUSS dies UNBEDINGT prüfen !!!
> Und wie mach ich das??
Meine dringende Empfehlung: Niemals !!!
Netzspannung ist für Dich das falsche Betätigungsfeld !!!
Ich hab den trafo mal an ein multi Meter angeschlossen
(ich Weis das das gefährlich ist und auch nicht gut für den trafo ist
aber ich und der trafo leben noch) und mal den ausgangsstom gemessen
19,47A (türlich nur kurz so 0,4-0,5 s)
das einzige was danach warm war waren die Kroko klemmen
> Ich hab den trafo mal an ein multi Meter angeschlossen> (ich Weis das das gefährlich ist und auch nicht gut für den trafo ist> aber ich und der trafo leben noch) und mal den ausgangsstom gemessen> 19,47A (türlich nur kurz so 0,4-0,5 s)
Logisch, mal auf die Sicherung geguckt ?
Steht 16A drauf, miss mal deine Steckdose, da werden auch nur 19.47A
rauskommen.
Herr wirf Hirn.
U. B. schrieb:> Netzspannung ist für Dich das falsche Betätigungsfeld !!!
ganz meiner Meinung!
@ LED: Lerne zuerst die Grundlagen, das was du hier machst... kein
Kommentar.
Zum basteln ist der Trafo eh ziemlich ungeeignet, da vermutlich
Spartrafo.
Kaufe dir ein kleines Labornetzgerät, falls du irgendeine kleinen
Schaltungen damit versorgen willst.
Lass die Finger vom Trafo, vergiss den wieder ganz schnell!
Simon K. schrieb:> 20A über Krokoklemmen? Hehe auch nicht schlecht.
Über die größeren Krokos mit den dickeren Kabeln hab ich schon
erfolgreich für längere Zeit 15A gejagt- ohne Probleme.
Diese Billig-Dinger sind natürlich Schrott, aber es gibt im Fachhandel
schon ganz brauchbare
LED schrieb im Beitrag #2051149:
> Ich hab den trafo mal an ein multi Meter angeschlossen> (ich Weis das das gefährlich ist und auch nicht gut für den trafo ist> aber ich und der trafo leben noch) und mal den ausgangsstom gemessen> 19,47A (türlich nur kurz so 0,4-0,5 s)> das einzige was danach warm war waren die Kroko klemmen
Äh .. du hast keinen "Ausgangsstrom" gemessen, sondern den
Kurzschlussstrom (könnte ich wetten)?
Mess lieber mal ob die Sekundärwicklung EINE EINZIGE Wicklung ist, oder
ob da zusätzliche Wicklungen aufgebracht sind. Bei einer einzigen
Wicklung sind nicht mehr als 5 Ampere sekundärseitig drin (wegen 90 VA).
Minimal (kurzzeitig) überlasten wie geschrieben wurde geht immer, dann
muss man aber die Temperatur des Trafos im Auge behalten.
Dominik µc schrieb:> Möglich ist auch ein Messfehler (Könnte ich mir gut vortsellen)>> Messgerät auf AC gestellt?
Ich bin zwar erst 13 aber nicht blöd
Platinenschwenker .. schrieb:> Äh .. du hast keinen "Ausgangsstrom" gemessen, sondern den> Kurzschlussstrom (könnte ich wetten)?
Richtig gewettet
Platinenschwenker .. schrieb:> Mess lieber mal ob die Sekundärwicklung EINE EINZIGE Wicklung ist, oder> ob da zusätzliche Wicklungen aufgebracht sind. Bei einer einzigen> Wicklung sind nicht mehr als 5 Ampere sekundärseitig drin (wegen 90 VA).> Minimal überlasten wie geschrieben wurde geht immer, dann muss man aber> die Temperatur des Trafos im Auge behalten.
Ich habe nix Ahnung wie Dat. Gehen
LED schrieb im Beitrag #2051236:
> Ich bin zwar erst 13 aber nicht blöd
ja, klar ;)
Kauf dir einen guten Trenn-Trafo mit getrennten Wicklungen und den
üblichen Spannungen oder gleich ein gutes NT.
Und als erstes: Grundlagen!
LED schrieb im Beitrag #2051236:
> Dominik µc schrieb:>> Möglich ist auch ein Messfehler (Könnte ich mir gut vortsellen)>>>> Messgerät auf AC gestellt?>> Ich bin zwar erst 13 aber nicht blöd
Du weißt, dass dir normalerweise hier bei dem Alter keiner Tipps im
Umgang mit 230 V~ Netzspannung geben wird, da zu gefährlich?!
Auf der anderen Seite, viele haben in dem Alter auch schon so einiges
gemacht ..
Also formaler Appell an dich: Achte um Himmels Willen darauf, dass es
keine blanken, irgendwie zufällig berührbaren freien Drahtstellen mit
230V~ Netzspannung gibt! Das ist leider bei diesen Trafos nicht einfach
oder gar nicht zu realissieren, weil die Anschlüsse sich kaum gescheit
isolieren lassen.
Ich halte den Trafo darum für dich als Bastelobjekt für ungeeignet.
Ringkerntrafos z.B. haben herausgeführte Kabel, die sich gut mit
Schrumpfschlauch isolieren lassen. Wenn schon Trafo, dann lieber mit so
einen Typ sich beschäftigen.
Ungeachtet dessen sollte dein Trafo schnellstens in ein Gehäuse. Bei
Metallgehäuse gehört ein Schutzleiter ans Gehäuse dran!
> Platinenschwenker .. schrieb:>> Äh .. du hast keinen "Ausgangsstrom" gemessen, sondern den>> Kurzschlussstrom (könnte ich wetten)?>> Richtig gewettet
Das solltest du dann besser unterlassen.
> Platinenschwenker .. schrieb:>> Mess lieber mal ob die Sekundärwicklung EINE EINZIGE Wicklung ist, oder>> ob da zusätzliche Wicklungen aufgebracht sind. Bei einer einzigen>> Wicklung sind nicht mehr als 5 Ampere sekundärseitig drin (wegen 90 VA).>> Minimal überlasten wie geschrieben wurde geht immer, dann muss man aber>> die Temperatur des Trafos im Auge behalten.>> Ich habe nix Ahnung wie Dat. Gehen
Trafo stromlos machen und Sekundärwicklung mit Ohmmeter durchmessen.
Sind die Wicklungsabgriffe untereinander leitend, dann gibt es nur eine
durchgängige Wicklung (= ein langer CU-Draht). Der gibt dann auch nicht
mehr her wie max. 5 Ampere, auch bei den kleineren Spannungsabgriffen.
Noch was, ich glaube zwar nicht, dass das ein Trafo ist bei dem die
Primärwicklung und die Sekundärwicklung miteinander verbunden sind (=
Spartrafo), weil das Schaubild eher auf Netztrennung hindeutet. Dennoch,
DU MUSST UNBEDINGT SICHERSTELLEN, DASS DIESER TRAFO NICHT ETWA AUCH AUF
DER SEKUNDÄRSEITE IRGENDWIE 230 V~ NETZSPANNUNG FÜHRT!
(hättest du aber auch vielleicht bereits leidvoll gemerkt)
Platinenschwenker .. schrieb:> Noch was, ich glaube zwar nicht, dass das ein Trafo ist bei dem die> Primärwicklung und die Sekundärwicklung miteinander verbunden sind (=> Spartrafo), weil das Schaubild eher auf Netztrennung hindeutet. Dennoch,> DU MUSST UNBEDINGT SICHERSTELLEN, DASS DIESER TRAFO NICHT ETWA AUCH AUF> DER SEKUNDÄRSEITE IRGENDWIE 230 V~ NETZSPANNUNG FÜHRT!>> (hättest du aber auch vielleicht bereits leidvoll gemerkt)
Hey, ich glaub LED will uns vera..... oder sonst was. So blöd kann doch
keiner sein.
Tipp an LED: Schick deine Nachbarin schon mal in die nächste
U-Bahn-Station, den Defibrilator holen!
Michael K-punkt schrieb:> Hey, ich glaub LED will uns vera..... oder sonst was. So blöd kann doch> keiner sein.
Das weiß ich nicht, aber wenn die Altersangabe stimmt ist sein Text
nicht so ungewöhnlich. ;)
Platinenschwenker .. schrieb:> aber wenn die Altersangabe stimmt ist sein Text echt
Verdacht stimmt mit den obigen Lötstellen überein!
Daraus folgt: Led, dieser Trafo ist kein Spielzeug, was Deinem
Wissensstand entspricht! Nimm erst mal einen Klingeltrafo oder ein paar
R6-Batterien.
Dann schau mal da http://www.elektronik-kompendium.de/
LED schrieb im Beitrag #2051149:
> Ich hab den trafo mal an ein multi Meter angeschlossen> (ich Weis das das gefährlich ist und auch nicht gut für den trafo ist> aber ich und der trafo leben noch) und mal den ausgangsstom gemessen> 19,47A (türlich nur kurz so 0,4-0,5 s)> das einzige was danach warm war waren die Kroko klemmen
Vor allem solltest du auch mal mit deinem Multimeter Mitleid haben. Nur
durch Zufall bist du nicht an die 20-A-Grenze gekommen, bei der das
ganze Gerät durchbrennt.
Das ist ein gern gemachter Anfängerfehler, mit dem Amperemeter mal
messen, wie viel "Strom denn so aus der Steckdose" kommt.
Wenn nicht ganz klar ist, was jede einzelne Lötfahne bedeuet, wie der
Trafo aufgebaut ist, warum sich die Spannung ändert etc. ist wirklich zu
empfehlen auf ne andere Spannungsquelle umzusteigen.
Zumal du schreibst, es sei ein ALTER Trafo. Womöglich ist schon ein
Defekt vorhanden und man hat ihn damals auf den Dachboden geräumt
("Eisen ist teuer").
Also lieber wech damit oder zusammen mit einem, der sich auskennt
durchmessen.
>Vor allem solltest du auch mal mit deinem Multimeter Mitleid haben. Nur>durch Zufall bist du nicht an die 20-A-Grenze gekommen, bei der das>ganze Gerät durchbrennt.
Immer diese Schwarzmaler. Seit wann brennt ein MM mit 20A Meßbereich bei
20,1A gleich ab? Wenn Du Glück hast, hat das MM eine 20A-Sicherung drin,
die eine Überstromung weitgehend verhindert. Und wenn nicht, dann sind
bißchen mehr als 20A für paar Sekunden kein Problem (sofern das MM das
überhaupt anzeigen kann)
>Zumal du schreibst, es sei ein ALTER Trafo. Womöglich ist schon ein>Defekt vorhanden und man hat ihn damals auf den Dachboden geräumt>("Eisen ist teuer").
Ist aber auch ein wenig weit hergeholt.
Jens G. schrieb:>>Vor allem solltest du auch mal mit deinem Multimeter Mitleid haben. Nur>>durch Zufall bist du nicht an die 20-A-Grenze gekommen, bei der das>>ganze Gerät durchbrennt.>> Immer diese Schwarzmaler. Seit wann brennt ein MM mit 20A Meßbereich bei> 20,1A gleich ab? Wenn Du Glück hast, hat das MM eine 20A-Sicherung drin,> die eine Überstromung weitgehend verhindert. Und wenn nicht, dann sind> bißchen mehr als 20A für paar Sekunden kein Problem (sofern das MM das> überhaupt anzeigen kann)
Nun, viele Multimeter haben eine extra Starkstrombuchse und die ist oft
"unfused" - also nix mit Sicherung etc.
Und wir reden nicht von 20,1 Ampere. Wäre der Trafo etwas dicker oder
für ne kleinere Spannung, dann können da auch mal 100 A beim Kurzschluss
vorkommen.
Danach sieht das Multimeter aus wie ein zu lang im Fett gelassener
Faschingskrapfen.
Jens G. wrote:
>Immer diese Schwarzmaler. Seit wann brennt ein MM mit 20A Meßbereich ...
Schlechte Ratgeberei.
Normal ist: Ein Neuling in Sachen Elektrotechnik möchte gerne wissen,
'wieviel Ampere' denn ein Trafo, Akku, Steckdose etc liefern kann.
Man sollte ihm sagen, dass ein Multimeter im Ampere-Stellung einen
Innenwiderstand von wenigen Milliohm hat damit fast einer Drahtbrücke
gleichkommt.
Er wird also bei einem DIREKTEN Messsversuch an einem der genannten
Spannungsquellen einen K U R Z S C H L U S S verursachen. Er wird
also allenfalls den Kurschluss-Strom messen, anstatt irgendwelche
Erkenntnisse über die Strom-Lieferfähigkeit zu erhalten.
Ungefährlich für den Messenden, wenn es sich um eine Mignonzelle
oder einen kleinen Trafo oder etwas in der Richtung handelt.
Die Dinger werden mehr oder weniger heiss und sind anschliessend
mehr oder weniger kaputt.
Gefährlich wird es für das Messgerät und auch für den Messenden,
wenn es sich um einen fetten Autoakku oder das Stromnetz handelt.
Hier fliessen Kurzschlussströme >= 1000A. Das ist nicht mehr lustig.
Hier kann alles passieren. Angefangen von einem lauten Knall bis
hin zu verbrannten Leitungen / geschmolzenen Messgerät oder auch
verbrannten Fingern usw. usw.
Ergo:
Multimeter im Strommessbereich NUR in Reihe zu einem Verbraucher!!
Sorry ich hatte grad keinen Verbraucher der 18V und 20A zieht
Auserdem hab ich nur ne 10 A sicherrung im mm aber für 600V
Auserdem ich bin wiegesagt 13 ( das stimmt ) aber nicht blöd => ich weis
dass ein mm im a Bereich einen sehr kleinen widerstand hat
Michael K-punkt schrieb:> Nun, viele Multimeter haben eine extra Starkstrombuchse und die ist oft> "unfused" - also nix mit Sicherung etc.
Ich hab das da
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=D141;GROUPID=4058;ARTICLE=97150;SID=29TTqjxH8AAAIAAHIDHBU68648d483a644f5b26186eca277c6fa4Michael K-punkt schrieb:> Zumal du schreibst, es sei ein ALTER Trafo. Womöglich ist schon ein> Defekt vorhanden und man hat ihn damals auf den Dachboden geräumt> ("Eisen ist teuer").
Alt aber soweit ich das beurteilen kann neu
Übrigens, die 5A gelten nur für 18V.
Der Trafo hat 90VA und der Kupferquerschnitt für die Sekundärwicklung
ist grosszügig gewählt. bei 7.5V kannst Du z.B. 90VA / 7.5V = 12A
belasten. Der Trafo wird dabei nicht heisser denn die belastete Wicklung
ist dann proportional zur Spannung kürzer und niederohmiger...
>... wenn der Drahtquerschnitt lt. Tabelle dazu geeigent ist!
Ein ca. 2mm dicker Draht müsste auch als Trafowicklung die 12A
schlucken. Zudem habe ich auf dem ersten Foto den Eindruck, das der
Draht für die tieferen Spannungen dicker ist.
Ist es denn nun ein Spartrafo oder nicht...!?
Einfach mal messen, ob zw. primärseite (230V) und sekundärseite
(niederspannung) eine elektrische Verbindung besteht.
Wenn ja ist es ein Spartrafo ohne Netztrennung. In dem Fall: lieber
nicht damit experimentieren, das kann LEBENSGEFÄHRLICH sein.
Im anderen Fall: Trafo in ein Gehäuse, Erdleiter ans Gehäuse, 230V
fachmännisch anschließen lassen und Sicherungen primär (max. 1A) und
Sekundär (5A) nicht vergessen.
Dabei sind allerdings einige Vorschriften zu beachten, daher lieber von
nem Fachmann anschließen lassen, denn -sei mir nicht böse- das wissen
hast
du noch nicht, das merkt man.
Und immer dran denken: Netzspannung ist und bleibt lebensgefährlich!
--------------------------------------------------------------------
Ach ja, auf der Sekundärseite bitte entsprechende Anschlußdrähte (mind
1.5 mm2) und gute Bananenbuchsen o.ä. verwenden, nicht diese dünnen
Drähte.
Und nochmal: Auch hier gehört eine 5A-Sicherung dazwischen, dazu eignen
sich die normalen Glassicherungen (5*20 mm) oder auch KFZ-Sicherungen
mit Sockel.
Letztere haben den Vorteil, das sie -außen montiert- einfach zu wechseln
sind.
Die Spannungen könntest du z.B. über einen Drehschalter o.ä. umschaltbar
machen, wobei auch hier gilt, das der Schalter den Strom von 5A
aushalten können muss.
gruß
tobi
LED schrieb im Beitrag #2051236:
> Ich habe auf dem Dachboden meines Opas einen zumindest alt aussehenden> trafo gefunden> Ausgangsspanungen: 7,5-9,5-12-14-16-18 V> Leistung : 90VA
Hallo LED,
da ich inzwischen Dein Alter gelesen habe, möchte ich einiges
grundsätzliches klären. Ich habe übrigens mit etwa 10 Jahren
meine ersten elektrischen Experimente gemacht, hatte aber den
Vorteil, das mein Vater Elektromeister war. Grundsätzlich
ist der Trafo für elektrische Experimente gut geeignet, auch
wenn andere Poster das vielleicht nicht so sehen. Du solltest
ihn allerdings fest in ein Metallgehäuse bauen und die Sekundär-
Anschlüsse über etwas dickere Leitungen mit Bananenstecker-
Buchsen verbinden. Ausserdem brauchst Du einen in die Front-
Platte eingebauten Sicherungshalter mit 5A Sicherung. Diese
wird in Reihe zur 0V-Leitung geschaltet. Die 230V-Verdrahtung
würde ich von jemanden machen lassen, der sich damit auskennt.
Das kann durchaus auch ein Elektro-Lehrling in höheren Lehrjahren
sein. Falls Du es doch machen willst, solltest Du Dein Gerät
vor dem ersten Einstecken einem Elektriker zeigen und ihn fragen,
ob alles korrekt verdrahtet ist. Ein solcher Blick wird in Deinem
Alter auch bei einem richtigen Elektoinstallateursbetrieb in
Deiner Nähe wahrscheinlich kostenlos sein. Grundsätzlich würde
ich an Deiner Stelle erste Experimente allerdings mit einem
Klingeltrafo machen. Der hat dann gleich ein Gehäuse und ist
kurzschlussfest. Dein gefundener Trafo eignet sich dann eher
für fortgeschrittene Experimente.
Gruss
Harald
PS: Deine Messung des "Ausgangsstroms" war übrigens nicht so gut.
Es hätte dabei wirklich einiges mehr kaputtgehen können.
Ausserdem hat eine solche Messung keinerlei Aussagekraft. Das
Ergebnis ist eher zufällig. Für Dich maßgebend ist der Höchststrom
von 5A, unabhängig von der Spannung. Für erste "Lastteste"
eignet sich eine 50W Halogenlampe. Da könntest Du z.B. messen,
wie hoch die Leerlaufspannung und die Spannung unter Last ist.
Aus der Differenz könntest Du z.B. den Innenwiderstand Deines
Trafos errechnen.
Also ich hab aber nur ein Plastik Gehäuse
Geht das auch?
Ich hab mal gemessen : keine Verbindung <60MOhm zwischen primär und
säkundär Spule
Aber eine Verbindung der einzelnen ausgangsspannungen nämlich 0,0Ohm ?!
Das mit der verdratung ; ich hätte einfach ein Stück Platine aus einem
Receiver (mit Sicherung und Kondensator ) genommen und das ganze zur Not
auch noch mit Silikon eingegossen
LED schrieb im Beitrag #2051561:
> Auserdem ich bin wiegesagt 13 ( das stimmt ) aber nicht blöd => ich weisLED schrieb im Beitrag #2052019:
> Also ich hab aber nur ein Plastik Gehäuse> Geht das auch?
Wenn Deine obere Aussage stimmt kommste selber drauf.
Fra Nk schrieb:> LED schrieb im Beitrag #2051561:>> Auserdem ich bin wiegesagt 13 ( das stimmt ) aber nicht blöd => ich weis>> LED schrieb im Beitrag #2052019:>> Also ich hab aber nur ein Plastik Gehäuse>> Geht das auch?>> Wenn Deine obere Aussage stimmt kommste selber drauf.
Ja kann ich ich muss aber den trafo trotzdem Erden da Mann ja die
schrauben mit denen der trafo montiert ist berühren könnte
13,54V im Leerlauf
10,32V mit einer 35W Lampe
9,44V mit einer 50W Lampe
LED schrieb im Beitrag #2052073:
> Ja kann ich ich muss aber den trafo trotzdem Erden da Mann ja die> schrauben mit denen der trafo montiert ist berühren könnte
Richtig. Noch besser ist allerdings eine vollständige (Schutz-)
Isolierung.
Meine Fresse hast du ein Glück gehabt. Bei der KurschlussStrom-Aktion
hätte einiges passieren können. Währ der Trafo ein wenig hochwertiger
gewesen.. oder ein Spartrafo.. omg. Merke : Strom NIEMALS ohne
Verbraucher Messen. Zum Strommessen wird das Messgerät immer in einen
vorhandenen (funktionierenden) Stromkreis eingeschleift. z.B. mit eine
Lampe & Schalter.
Und bei sowas können ziemlich unhervorsehbare Dinge passieren. Da können
kleine Ursachen große Wirkungen haben. Du misst .. das Messgeräte
zerreists mit einen lauten Knall.. (Was noch nicht so schlimm währe) du
erschrickst.. stützt dich durch den Schreck am dem (metallischen,
geerdeten) Heizkörper ab und kommst an eine der Unisolieren Leitungen...
das wars für dich. Sowas ist schon ausgewachsenen Vollprofis passiert.
Teilweise must noch nicht mal einen Schlag bekommen um draufzugehen. Ein
blöder Sturz...
Nix für ungut.. Lass die Finger davon. Du kannst die Tragweite deines
Handelns noch nicht weit genug abschätzen um sicher zu
arbeiten/experimentieren. Nimm die Warnung ernst. Ich kenne leider
einige die mit so einem Mist&Leichtsinn ein Arm, Auge oder das Leben
verloren haben. Da waren wie gesagt auch Profis darunter.
5x20, Yes das stimmt.
wegen der Links - sorry.
das noch bitte beachten:
Beitrag "Platine vergießen statt Gehäuse">>Auf keinen Fall Essigsäurebasierende Silikone verwenden(wie
Sanitärsilikon)<<
Reinhauen.
J.
...ich will dir das ja auch keineswegs empfehlen soetwas zu machen, aber
bevor es noch schlechter wird und du deinen Trafo in Sanitärsilikon
einglodderst will ich dich nur darauf hinweisen das man auch da auf die
Nase fallen kann.
Also wenn du deine Sicherung schon aus "Resten" machen willst, dann
solltest du sie vernünftig isolieren und befestigen :-)
Wie du jetzt aber schon selber erkannt hast ist kleben nicht die beste
wahl :-)
Kopf hoch!
J.
Brauch ich da etwa noch Epoxydharz oder was
(das zeug ist doch teuer oder)
noch ne Frage zum Trafo kann ich da bei jedem ausgang gleichzeitig 5A
ziehen
oder nur max 90VA??
Led schrieb:> max 90VA??
korrekt.
Bau das sicher in ein Gehäuse, paar Buchsen dran und passt.
Wir wollen nichts schlechtes für dich, einfach aufpassen- dann wird das
auch gut gehen.
Das man mit 13 nicht wahnsinnig viel Geld für das Hobby hat ist mir
klar- bin aber auch nicht viel älter und habe
dutzende Netzgeräte
3 Oszis
2 Labor-MM
paar normale MM
Metex Messsystem
Funktionsgeneratoren
Frequenzzähler
Trenntrafos
1 Stelltrafo
und so weiter, manchmal braucht man nur etwas Glück. Einiges davon waren
Schnäppchen, teilweise defekt. Nicht immer alleine repariert.
> noch ne Frage zum Trafo kann ich da bei jedem ausgang gleichzeitig 5A> ziehen> oder nur max 90VA??>>> Nochmal, bitte dringenst beachten:Beitrag "Re: Alter Transformator"
>kann ich auch einen 400V 4A Gleichrichter nehmen für die 18V 5A
Ja, kannst du nehmen, wenn du nicht mehr als 4A entnimmst.
>Brauche ich so einen Kondensator vor der primärspule und nach der>sicherrung oder nicht
Nein!
Michael_ schrieb:> wenn du nicht mehr als 4A entnimmst.
Etwas kräfigere Gleichrichter sind nicht schädlich.
Übrigens: übliche Schmelzsicherungen gehen erst beim doppelten Stromwert
nach einer Sekunde kaputt. Bis dahin kann schon viel gestorben sein.
>Etwas kräfigere Gleichrichter sind nicht schädlich.
Junge! Der muß aber erst mal besorgt werden und kostet Geld!
Als ich angefangen habe, stand da auch " aus der Bastelkiste ". Es hat
mich aufgeregt, denn ich hatte als Anfänger keine Bastelkiste.
Nicht zu vergleichen mit dem heutigen Elektronik-Schrott-Paradies.
Und 4A/18V sind doch auch schon recht sportlich!
Gleichrichter gibt es für einen euronischen Taler, wie oben bereits
gepostet (35A)...
Das hat man auch mit 13, die Frage ist hier nur ob man es nicht doch
sparen kann, und das ist mit 13 berechtigter zu fragen als mit 31 im Job
:-)
Du benötigst ja "nur" 4 leistungsfähige Dioden die du passend
zusammenschalten musst...
Mal überlegen wo man die finden könnte im Umfeld ...
Ranhalten!
J.
Michael_ schrieb:> Der muß aber erst mal besorgt werden und kostet Geld!
Dann schau mal zu pollin.de
Gleichrichter Bestellnummer: 150 104
GBPC1502W - 200 V/15 A Preis 0,40€ + Porto
z.B. Sortiment/Wundertüte 500g Elkos 1,95€
@Michael_ Andere kaufen für das Geld Überraschungseier.
Harald Wilhelms schrieb:> oszi40 schrieb:>>> @Michael_ Andere kaufen für das Geld Überraschungseier.>> Wo gibts denn Überraschungseier mit Gleichrichtern drin?> SCNR> Harald
Wo es auch Trafos mit Schokolade gibt - als Schmelzsicherung!