Wackelkontakte wurden ja bereits erwähnt...
...und falls die Versorgungsspannung nicht "einknickt" (auch nicht
kurzzeitig, im ms- oder gar us-Bereich, was nur mit einem Oszilloskop
festzustellen wäre)... (*)
...bleibt noch die Möglichkeit, daß eine unerwünschte einkopplung auf
den Tastereingang stattfindet. Zwei Versuche, um das herauszufinden:
1) Schalte eine Kondesator in der Größenordnung von 10 bis 22 nF
zwischen dem Verbindungspunkt Taster-C1-C2-R5 und den Emitteranschlüssen
der beiden Transistoren. Vorzugsweise mit kürzester Entfernung zu den
Emitteranschlüssen.
2) Klemme C1 und C2 von den Verbindungspunkten D1-R6 und D2-R7 ab.
Versuche jetzt einmal das Flip-Flop umzuschalten, indem Du abwechselnd
Basis und Emitter des linken und dann des rechten Transistors
kurzschließt.
Funktioniert die Schaltung bei 1) oder 2) einwandfrei (oder zumindest
ganz erheblich sicherer), dann verstärkt sich der Verdacht, daß
unerwünschte Störsignale in die Tasterleitung eingestreut werden.
MfG
(*) Ein Elko - so zwischen ca. 470 und 1000 uF, der möglichst nahe zu
den beiden Flip-Flop-Transistoren die +12 gegen Masse abblockt, könnte
helfen, eine stabile Versorgungsspannung zu gewährleisten. Im
Pollin-Schaltplan wie auch auf der Platine sehe ich überhaupt keinen
Kondensator über die Versorgungspannung. Kurz kommentiert: "schlimmer
geht's nimmer..."