Poti - linear und logarithmisch

Gast #2054787
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asdfghjklöä schrieb:
> im widerstands-verlauf - bei einem ändert sich der widerstand linear
>
> (mittelstellung = R/2), beim anderen eben logarithmischBeitrag melden |

ach so - bedeutet es bei dem log. Poti, dass der Widerstand dann 
zunächst langsam ansteigt und später schneller - also Verlauf einer 
e-Funktion?
Gast #2054865
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Gute Frage. Habe diesen Thread mal als Anregung genommen, und bei 
Reichelt ein logarithmisches Poti mit einem Datenblatt, das mehr als die 
mechanischen Dimensionen enthält, gesucht, und bin fündig geworden:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=73861;PROVID=2402
Klicke da mal auf den Datenblatt-Link und schau Dir mal die Grafiken auf 
Seite 4 an. Nach einer e-Funktion sieht das nicht aus, aber auch nicht 
linear.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2054905
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Aus http://www.wer-weiss-was.de/theme59/article3848791.html
1
Praktisch sieht es nach meiner Erfahrung ziemlich anders aus: 
2
Die gängigen Potis haben im Wesentlichen zwei lineare Bereiche, 
3
die je die Hälfte des Einstellbereichs umfassen, wobei der eine 
4
in etwa das 10-fache des anderen ist.
Das deckt sich mit der KL aus dem 
Beitrag "Re: logarithmisches Poti linear machen"

Das verlinkte ALPS Poti hat sogar 3 lineare Bereiche... ;-)
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #2054917
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Bei einem idealen logarithmischen Potentiometer wäre nicht der 
Widerstandsverlauf logarithmisch, sondern das Teilerverhältnis. Der fast 
ausschließliche Einsatzzweck logarithmischer Potis liegt nämlich bei 
Lautstärkestellern an Verstärkern.

Das Lautstärkeempfinden von Menschen ist nämlich in weiten Bereich 
logarithmisch und nicht linear.

Die Exponentialfunktion ist nicht identisch mit dem Logarithmus, sondern 
eine der beiden Umkehrfunktionen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2054924
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Das Lautstärkeempfinden von Menschen ist nämlich in weiten Bereich
> logarithmisch und nicht linear.
Und zudem hat der gute Mann den Finger am Stellglied des 
Lautstärkerelgers und stellt seine Wunschlautstärke nicht nach 
Winkelstellung, sondern nach Gehör ein. Der "Lautstärkeregler" ist also 
nicht das Poti, sondern der, der am Poti rumdreht... ;-)
Gast #2173332
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hi zusammen!

zum thema: ich hab ne blockade. ich habe einen logarthmisches poti 50k 
bestellt als lautstärkesregler oder -steller, wie man's nimmt. jetzt 
beobachte ich folgendes: wenn ich den schleifer (mittlerer pin) zum 
abhören nutze, den "linken" pin als quelle (vom opamp) und den "rechten" 
pin als masse, dann habe ich ein umgekehrt logarithmisches verhalten, 
heißt: es bleibt bei einer drehung nach rechts eine lange zeit leise bis 
es am ende plötzlich laut wird. gut - poti umgedreht. "linker" pin an 
masse, "rechter" pin an die quelle. dann stimmt das verhältnis von 
lautstärke und winkel, aber: ich muss links rum drehen um lauter zu 
stellen. das erklär mir bitte mal einer. gibt's zwei unterschiedlich 
logarithmische poti? was mach ich da falsch?

habt vielen dank!
gruß!
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #2173347
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Ja, es gibt mehrere Typen.

Lineare Potentiometer haben keine oder die Kennzeichnung lin, B (früher 
A) oder 1, zum Beispiel „10 k 1“ für ein 10-kOhm-Potentiometer mit 
linearer Widerstandsbahn.

Positiv logarithmische Potentiometer tragen die Kennzeichnung log, A 
(früher B), Audio oder 2 hinter dem Widerstandswert, zum Beispiel „10 K 
2“. Auch ein „+“ vor dem Wert ist üblich. Hier verläuft die 
Widerstandsbahn logarithmisch ansteigend.

Negativ logarithmische Potentiometer sind mit einem „-“ vor dem Wert 
oder mit C oder 3 hinter dem Wert gekennzeichnet.

[aus Wikipedia]
Gast #5137797
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Das war vor 6 Jahren...

.. heute gibt es auch transgender Potis (alsoPotis, die eigentlich 
linear sind, aber denken sie wären logarithmisch), Potis ohne 
irgendeinen Verlauf und 50 weitere Typen.
#7503768
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Alle Antworten auf diese Frage sind zweifelhaft falsch. Der Ursprung der Poti-Eigenschaft Linear oder logarithmisch liegt moch in der Analogzeit also in den Jahren vor der Microcontrollerzeit - etwa vor 1975. Der wesentliche Aspekt ist im Gehörverhalten zu sehen. Lautstärke von Töne und Musik hat etwa logarithmisches Empfinden. Daher wurde für die Lautstärkenregelung von Radios, Verstärker usw. logarithmische Potis verwendet da diese annähernd die Lautstärke auf unser Gehörempfinden porportional erscheinen lies.

Persönliche Seite #7503838
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Manfred schrieb:

Daher wurde für die Lautstärkenregelung von Radios, Verstärker usw. logarithmische Potis verwendet da diese annähernd die Lautstärke auf unser Gehörempfinden porportional erscheinen lies.

Das habe ich auch schon oft gelesen, sehe ich aber nicht so. Man kann das PANPOT so ausführen und dafür eine Begründung finden. Man kann die Lautstärke aber auch linear regeln. Des Weiteren kann man ein logarithmisches Verhalten auch mit einem linearen Poti erzeugen, je nach Verschaltung.

Nach meinem Empfinden haben logarithmische Potis ihren Hauptsinn an Stellen, wo deren R im Nenner der Gleichung steht oder noch ein Additiv enthalten ist.

Nimmt man z.B. eine Verstärkergleichung wie Vo = Vi (1+ R1||R2) bekommt man mit einem logarithmischen R2 am Ende ein lineareres Verhalten der Funktion., statt viel Änderung an einem Anschlag des Potis und kaum Änderung am anderen Ende, wie es bei einem linearen Poti der Fall wäre.

Man möchte also ein lineareres Endergebnis und muss daher etwas unlineares in der Mitte einbauen.

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