Hallo Freunde der Analogtechnik!
Ich stehe gerade vor dem Problem einen analogen Filter entwerfen zu
müssen - auf dem Gebiet habe ich praktisch keine Erfahrungen. Nun habe
ich alles was man mal im Studium gelernt hat zusammengekratzt und bin
damit offensichtlich kläglich gescheitert, nun suche ich Hilfe:
Es geht darum einer Sinus-Quelle (ca. 95Hz) einen Filter nachzuschalten
um deren SNR noch zu verbessern, dem ganzen folgt ein ADC. Der Filter,
der vorher mal keiner war soll gleichzeitig auch noch das Nutzsignal auf
ca. 1/5 der Amplitude bringen. An dem Aufbau ist nicht zu rütteln, also
bitte keine Vorschläge dazu auch wenn es sich vielleicht merkwürdig
anhört.
Im Anhang ist mein Vorschlag dazu. Ein Bandpass 2ter Ordnung und Q=6 und
ein nachgeschaltener Tiefpass, der so die Theorie, Störungen die
außerhalb des für den OP machbaren liegen, filtern sollte. In der
Simulation läuft das auch hervorragend (Sperrdämpfung ist ausreichend
etc.), nur leider verschlechtert mein Filter das THD ganz enorm
(insbesondere 2. Oberwelle, 4. Oberwelle etc. sind extrem stark
vertreten). Im Test lag die 2. Oberwelle bei ca. -100dB mit der nackten
Quelle, mit Filter bei -50dB.
Jetzt ist die Frage woran liegt das?
Der Operationsverstärker (TI OPA227) sollte das ja eigentlich noch
schaffen, dachte ich. Habe ich ihn so schlecht beschalten?
Können die suboptimalen Netzteile die ich für den Test genommen habe die
Ursache dafür sein? Immerhin sind bei Netzfrequenz + Oberwellen kaum
Störungen sichtbar, wird das dann irgendwie auf die Oberwellen des
Nutzsignals verteilt?
Das Layout ist mit Sicherheit ziemlich schlecht, allerdings dürfte das
ja alleine keine neuen Oberwellen einführen, oder irre ich mich da?
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir hier jemand weiter helfen könnte!
Wenn es um die genauen Daten der Caps geht muss ich leider passen, der
Prototyp wurde eben gebaut mit "was da ist", Keramik-Caps waren es aber
definitiv.
Keramische Kondensatoren mit 4,7 µF oder auch schon 330 nF sind ziemlich
sicher welche mit starker Nichtlinearität. Das sollten schon
Folienkondensatoren sein, ggf. auch mit etwa 10 mal höheren
Widerstandswerten.
Solange die Störungen nicht dem Wertebereich der AD-wandlers zu sehr
begrenzen, kann man auch einen Digitalen Filter hinter dem AD nutzen.
Okay, das war mir nicht bewusst, vielen Dank! An welchem Parameter
könnte ich jetzt im Datenblatt erkennen ob es sich um diese
nichtlinearen Typen handelt? Und gibt es dann Folienkondensatoren in der
Größenordnung die tatsächlich so linear sind, dass man auch noch bei
-100dB etwas verbessern kann?
Digitaler Filter leider aus, da im Idealfall der ADC das begrenzende
Element sein sollte, sonst müsste ich jetzt hier nicht so rumstöpseln.
;-)
>Keramische Kondensatoren mit 4,7 µF oder auch schon 330 nF sind ziemlich>sicher welche mit starker Nichtlinearität. Das sollten schon>Folienkondensatoren sein, ggf. auch mit etwa 10 mal höheren>Widerstandswerten.
Genau!
Erhöhe die Widerstände des Bandpasses um den Faktor 10 und verwende
470nF Foliencaps. Besorg dir von Reichelt o.ä. 5%-ige MKH oder MKS-2
Caps. Wenn du ein genaues C-Meter hast, versuche aus einer Handvoll
dieser Typen ein paar noch genauere Exemplare zu selektieren.
Den Tiefpaß kannst du so lassen.
>Okay, das war mir nicht bewusst, vielen Dank! An welchem Parameter>könnte ich jetzt im Datenblatt erkennen ob es sich um diese>nichtlinearen Typen handelt?
Die Kapazitätsabhängigkeit von der angelegten Spannung.
Das werde ich tun, vielen Dank euch!
Habt ihr vielleicht auch noch eine Seite parat, auf der man sich mal
einen Überblick über die verschiedenen Sorten machen könnte? Ich habe
jetzt schon ein bisschen im Internet gestöbert, aber bisher nichts
befriedigendes gefunden.
Schönes Wochenende noch!
Wenn es sehr genau sein muß, solltest du auch an die zeiltiche
Inkonstanz und den Temperaturgang denken. Heute wird dann gerne PPS in
solchen Anwendungen als Dielektrikum verwendet.
Das hört sich sehr interessant an, werde ich mir auf jeden Fall mal
anschauen!
Jetzt aber mal noch eine Frage: wenn ich jetzt die Kapazitäten
verkleinere, muss ich ja zwangsweise die Widerstände erhöhen - mache ich
mir dann nicht bald schon wieder etwas mit Temperaturrauschen kaputt?
Ich kann mich noch an diese 4kTBR erinnern, aber wie wäre denn in meinem
Fall die Bandbreite? Nur das kleine Stück innerhalb der 3dB Frequenzen?
Die Bandbreite in der Rauschformel ist Teil des Systems das das Rauschen
misst. Gemessen wird ja in der Regel die Rauschdichte. Je nach Position
des rauschenden Widerstandes ist da noch ein Teil des Filters zwischen.
Wenn es sein muss, dann auch die Widerstände so klein lassen, und mit
den großen Kondensatoren leben. 4,7 µF sind ja auch noch nicht unmöglich
groß.
Wie gut oder schlecht die Keramikkondensatoren sind, sind man an der
Bezeichnung (für das Matrial). Die Typen aus NPO, COG oder ähnlichem
sind von der Qualität sehr gut, aber halt in der Regel nur als Kleine
Kapazitäte bis vielleicht 10 nF zu bekommen. Die Typen mit X5R und
ähnliche sind fast nur als Kondensator an der Versorgungsspannung zu
gebrauchen.
>Jetzt aber mal noch eine Frage: wenn ich jetzt die Kapazitäten>verkleinere, muss ich ja zwangsweise die Widerstände erhöhen - mache ich>mir dann nicht bald schon wieder etwas mit Temperaturrauschen kaputt?
Kommt drauf an, wie groß dein Signal ist.
>Ich kann mich noch an diese 4kTBR erinnern, aber wie wäre denn in meinem>Fall die Bandbreite? Nur das kleine Stück innerhalb der 3dB Frequenzen?
Ja, so ungefähr. Man kann das übrigens schön simulieren, indem man in
Serie zu den Widerständen kleine Rauschspannungsquellen annimmt, die das
thermische Rauschen der Widerstände modellieren. Du siehst dann leicht,
wie sich das frequenzmäßig auswirkt.
Die Eingangsrauschspannungsquelle des OPamps plazierst du zwischen "+"
Eingang und Masse und das Eingangsstromrauschen des OPamp simulerst du
mit einer Stromquelle von Masse zum "-" Eingang des OPamps.
Damit siehst du recht schnell, wie sich die Rauschquellen frequenzmäßig
auswirken und welche Anteile dominieren.
>Die Typen mit X5R und ähnliche sind fast nur als Kondensator an der >Versorgungsspannung zu gebrauchen.
Oder auch in Tiefpaßfiltern im Signalweg von Quasi-DC-Anwendungen, wobei
die genau Lage der Grenzfrequenz bzw. die genaue Einschwingzeit
unwichtig sind.
Hi,
ich habe jetzt noch einmal ein wenig recherchiert und simuliert, und bin
jetzt der Überzeugung das sich wohl Folienkondensatoren mit Polypropylen
als Dielektrikum am besten eignen würden. PPS Typen habe ich leider nur
bis 220nF gefunden, das wäre wohl etwas zu wenig.
Bevor ich mir jetzt so einen Klunker bestelle:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=B321;GROUPID=3150;ARTICLE=32005;SID=13TU-kiX8AAAIAAEZHhYE1bd6f9b6b3b9e5ae55ef2bee6001a929
ist der wirklich für solche Filteranwendungen geeignet? Das sieht nun
wirklich nicht mehr nach graziler Elektronik aus, und macht mich ein
bisschen nervös. ;-)
>Bevor ich mir jetzt so einen Klunker bestelle:>>http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=B321;GROUPI...>>ist der wirklich für solche Filteranwendungen geeignet?
Erste Sahne! Der MKP10 war mal ein Geheimtipp bei Aktivboxenbauern.
Aber warum machst du die Schaltung nicht höherohmig? Dann kannst du auch
deine 220nF PPS-Caps einsetzen. Die sind wirklich noch einen Tick
besser!
Solange keine super geringe Temperaturabhängigkeit gefordert ist sollten
auch die normalen Polyester (MKS) Kondensatoren gehen. Die haben zwar
etwas höhere dielektrische Verluste, aber das gibt erstmal nur eine
minimale (weniger als die typischen Toleranzen der Widerstände /
Kondensatoren) Verschiebung der Filterfrequenz und Güte. Nichlinear wird
es dadurch noch nicht.
>Solange keine super geringe Temperaturabhängigkeit gefordert ist sollten>auch die normalen Polyester (MKS) Kondensatoren gehen.
Ich würde MKP10 wegen der besseren zeitlichen Inkonstanz nehmen:
http://www.wima.de/DE/stability.htm
PPS ist hier zwar nicht aufgelistet, ist aber, meiner Erinnerung nach,
vergleichbar mit der von Polypropylen. Von besonderem Vorteil ist der
niedrigere Temperaturgang von PPS gegenüber Polypropylen.
> Aber warum machst du die Schaltung nicht höherohmig? Dann kannst du auch> deine 220nF PPS-Caps einsetzen. Die sind wirklich noch einen Tick> besser!
In erster Linie deshalb, weil ich an die schneller bekomme. Ich überlege
aber die PPS in einer späteren Version einzusetzen.
Im Bild ist das Ergebnis der Noise-Simulation von TINA zu sehen. Ich
weiß nicht ob du damit schon einmal gearbeitet hast, ich vermute
(vielleicht weiß da jemand mehr?) mit dem Total-Noise wird das Integral
über das ganze Rauschen sein bis zu der Frequenz die unten aufgetragen
ist.
Wenn das stimmt, dann wäre das thermische Rauschen schon etwas zu groß
für meinen Geschmack. Dabei habe ich den Filter schon etwas umgebaut, so
das die Spannung erst direkt vor dem Tiefpass geteilt wird, deshalb auch
diese starke Verbesserung nach der 1st Stage.
Ich werd mir aber wohl nochmal eine Lösung mit mehr Stufen durch den
Kopf gehen lassen.
> Solange keine super geringe Temperaturabhängigkeit gefordert ist sollten> auch die normalen Polyester (MKS) Kondensatoren gehen.
Die Temperaturstabilität könnte tatsächlich mal eine Rolle spielen,
deshalb würde ich die MKP vorziehen. Wie es aussieht haben die MKP ja
auch sonst nur Vorzüge und da die Stückzahl so niedrig ist spielt der
Preisunterschied keine Rolle. Trotzdem Danke für den Hinweis!
> Wie groß ist denn dein Signal und welchen Rauschabstand strebst du an?
Das Signal dürfte ca. 1Vpp => 0dB haben und wenn möglich wären 120dB
Rauschabstand gefordert. Ich hätte daher gern das thermische Rauschen
unter -130dB gehalten.
>Das Signal dürfte ca. 1Vpp => 0dB haben und wenn möglich wären 120dB>Rauschabstand gefordert. Ich hätte daher gern das thermische Rauschen>unter -130dB gehalten.
120dB?? Was ist denn das für eine Anwendung?
Je nach Art der Störungen die auf dem Signal drauf sind, wäre eventuell
eine andere Filterart sinnvoll. Also z.B. lieber ein Bandpass 4 ter
Ordnung und dafür mit weniger Filtergüte. Als Sallen Key Form hat man da
keinen Teiler am Eingang. Bei hoher Filtergüte hat man auch einen
relativ starken Temperatureinfluss.
Die höhere Filterordnung wäre auch gegen 1/f Rauschen der Signalquelle
effektiver.
Ulrich schrieb:> Je nach Art der Störungen die auf dem Signal drauf sind, wäre eventuell> eine andere Filterart sinnvoll. Also z.B. lieber ein Bandpass 4 ter> Ordnung und dafür mit weniger Filtergüte. Als Sallen Key Form hat man da> keinen Teiler am Eingang. Bei hoher Filtergüte hat man auch einen> relativ starken Temperatureinfluss.>> Die höhere Filterordnung wäre auch gegen 1/f Rauschen der Signalquelle> effektiver.
Damit bin ich auch gerade am experementieren, Danke.
Inzwischen habe ich bei Bürklin auch noch Keramik-Kondensatoren (C0G)
bis zu 220nF gefunden, ich denke denen werde ich dann mal den Vorzug vor
PPS geben da die deutlich kleiner sind (SMD 1210!).
>Inzwischen habe ich bei Bürklin auch noch Keramik-Kondensatoren (C0G)>bis zu 220nF gefunden, ich denke denen werde ich dann mal den Vorzug vor>PPS geben da die deutlich kleiner sind (SMD 1210!).
+/-5% sind aber vielleicht schon zu viel Toleranz.
>Das Signal dürfte ca. 1Vpp => 0dB haben.
Könntest du es noch rauscharm verstärken, bevor es in das Filter geht?
120dB sind schon eine knackige Anforderung!
Mit den Widerstandswerten darfst Du nicht beliebig hochgehen, sonst
dominiert das thermische Rauschen und du kannst dir den guten OPAMP
sparen:
http://www.beis.de/Elektronik/Nomograms/R-Noise/ResistorNoise.html
60 Ohm entsprechen 1nV/sqrt(Hz).
Martina schrieb:> Der LT1037 ist übrigens noch einen Tick rauschärmer als der OPA227!
Der hier ist noch besser:
http://www.linear.com/product/LT1028
Probier doch mal den OPAMP als reinen Tiefpass aus. Sollte das zu
schlecht sein, ist das auch ein Hinweis :)
> +/-5% sind aber vielleicht schon zu viel Toleranz.
Ich werde wohl etwas mehr bestellen und dann aussortieren. Den Wert
ändern sie dann ja nicht mehr nennenswert - oder habe ich etwas
übersehen?
> Könntest du es noch rauscharm verstärken, bevor es in das Filter geht?
Wird schon gemacht, am Ende soll eben 1Vpp rauskommen, das habe ich
vielleicht ungünstig ausgedrückt. Deshalb hat der Filter auch so eine
Grunddämpfung, das war wohl eine eher schlechte Idee, inzwischen schicke
ich das Signal erst durch den Filter und dämpfe es anschließend.
Mir ist heute noch aufgefallen, dass ja die gewöhnlichen Widerstände
nicht viel besser sein sollen! Meine ganze heile Analog-Welt bricht
gerade zusammen... ;-)
Habt ihr da vielleicht auch irgendwelche Tipps? Reicht es wenn man die
Spannungsauslegung für die Widerstände nach oben schraubt, oder muss ich
da wieder an etwas größeres denken? In den Datenblättern wird das Thema
leider so gut wie nie erwähnt, habe ich das Gefühl.
Danke für die Hinweise mit den OPs, werd ich mir anschauen! Allerdings
hab ich das Gefühl das die Widerstände wohl das meiste an Rauschen
zusteuern werden, nachdem da jetzt viele im XXkOhm Bereich liegen...
Die Schaltung ganz oben hat schon mal das Problem, dass die Spannung vom
Eingang über den relativ hohen Widerstand (11 K) an den niederohmigen
Knoten mit 30 Ohm gegen GND geht. Geht einfach schon viel des Signals
verloren. Schon vom Prinzip ist ein Filter mit viel Resonanzüberhöhung
(Güte) problematisch, weil der empfindlich von den Kapazitäten und
Widerstandswerten abhängt. Ohne zu wissen, was für Störungen auf dem
Signal sind, ist es aber schwer zu sagen was für ein Filter besser ist.
Bei den Widerständen sollte man Kohle-Typen vermeiden. Metallfilm sollte
schon ausreichen - so viel besser geht es vom Rauschen nicht. Sonst ist
einfach der Widerstandswert entscheidend. Für die hohe Dynamik kommt man
ggf. nicht um eine niederohmige Auslegung und damit große Kondensatoren
herum. Die Auslegungsspannung der Widerstände macht keine merklichen
Unterschied. Was man noch vermeiden sollte ist ein unnötig hoher
Gleichstrom durch die Widerstände - das ergibt sich bei einer
symmetrischen Versorgung aber oft sowieso.
Wie viel die einzelnen Bauteile zum Rauschen am Ausgang beitragen kann
man sich oft bei der Simulation anzeigen lassen (geht jedenfalls bei
LTCad), das kann Spice berechnen.
>Ich werde wohl etwas mehr bestellen und dann aussortieren. Den Wert>ändern sie dann ja nicht mehr nennenswert - oder habe ich etwas>übersehen?
Selektieren ist natürlich eine Option. Schau, daß du einen guten
Cap-Meter bekommst, der dir stabile und genaue Werte anzeigt. Wenn das
Teil mit Kabeln arbeitet, die zu checkenden Caps dicht nebeneinander
legen und die Kabel beim Messen der Caps immer genau gleich halten. Bei
größeren Kapazitäten ist das natürlich weniger ein Thema als bei
kleinen.
Ansonsten gibt es noch die Lötwärmebelastung, die die Kapazität noch
etwas ändern kann. Aber das ist eher bei den
Kunststofffolienkondensatoren ein Thema.
Achtung: Den 1210 solltest du nicht ohne Pre-Heating löten, wenn du es
von Hand machst. Bei normalem Reflow-Löten natürlich kein Thema.
>Mir ist heute noch aufgefallen, dass ja die gewöhnlichen Widerstände>nicht viel besser sein sollen! Meine ganze heile Analog-Welt bricht>gerade zusammen... ;-)
Metallfilm-Widerstände sind, zumindest im Vergleich zu den
Unlinearitäten und Unbilden von Kapazitäten, über jeden Zweifel erhaben.
Wenn du die Belastung so auslegst, daß die Oberflächentemperatur
deutlich unter 40°bleibt, altern gute Metallfilmwiderstände praktisch
nicht. Die genauesten und driftärmsten Metallfilmwiderstände sind die im
Bereich zwischen 1k und 100kOhm. Jedenfalls war das mal so, als ich das
vor vielen Jahren mal analysiert habe. Heute gibt es ja 0,1%-ige
Widerstände mit 25ppm/°C an jeder Ecke...
>Allerdings hab ich das Gefühl das die Widerstände wohl das meiste an >Rauschen
zusteuern werden, nachdem da jetzt viele im XXkOhm Bereich >liegen...
Rechne einfach mal verschiedene Topologien durch. Und wenn nur eine
niederohmige Schaltung am Ende als Kandidat übrig bleibt, dann schaltest
du eben ein paar von den Caps parallel, um auf die dann nötige größere
Kapazität zu kommen.
Ulrich schrieb:> Wie viel die einzelnen Bauteile zum Rauschen am Ausgang beitragen kann> man sich oft bei der Simulation anzeigen lassen (geht jedenfalls bei> LTCad), das kann Spice berechnen.
Hi,
ich dachte ich hätte die Sache mit dem Rauschen verstanden gehabt, aber
gerade bin ich wieder total verwirrt:
Wenn ich in LTSpice oder mit TINA die Noise-Simulation mache, muss ich
ja jeweils eine Start- und eine Endfrequenz angeben. Woher bekomme ich
die? Insbesondere die Startfrequenz?
Ich habe jetzt ein paar Versuche gemacht und umso weiter ich runter gehe
desto größer wird die Rausschspannung. Wenn ich in LTSpice auf die den
Namen des Ausgangs drücke + STRG, gibt das ja das Integral von dem
ganzen Rauschen aus (= V_noiseRMS) - ist das SNR dann tatsächlich:
20*log(V_signalRMS / V_noiseRMS)?
Die obere Frequenz ist ja wahrscheinlich durch die Abtastfrequenz meines
ADCs gegeben.
Irgendwie kommen mir nämlich gerade alle Ergebnisse etwas spanisch vor.
:/ Wenn ihr irgendwelche interessanten Links dafür habt, besonders für
TINA, nur her damit! Ich finde leider garnichts.....