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Forum: Offtopic Elektrowurst-Grill bauen


Autor: Paul H. (powl)
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Hi,

nachdem uns unser E-Technik Prof von der Elektrowurst erzählt hat, von 
wegen Bauarbeiter machen ihre Wurst eben mal mithilfe von elektrischem 
Strom aus dem Schweißgerät heiß, wollten wir sowas als Gag als fertiges 
Gerät basteln.

Das soll so aussehen, dass wir zwei Stabelektroden aus V2A nehmen auf 
die man die Wurst dann aufspießen kann.

Die Spannung soll dann so um die 50V betragen. AC oder DC, keine Ahnung. 
Und ob 50V ausreicht wissen wir auch noch nicht.

Die Frage ist eher, ob man die Wurst dann auch essen kann oder ob das so 
derbe ungesund wird, dass mans besser nicht tun sollte.

lg PoWl

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Wichtig ist, dass jeder seinen Senf dazu gibt - so wird ein Schuh draus!

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Nimm lieber zwei Klemmen, in die Du die Enden reinschiebst. Die kannst 
Du dann abschneiden.
Das Problem an der Elektrowurst ist die elektrolytische Freisetzung der 
Metallionen aus den Elektroden. Und je nachdem was der Stahl so enthält 
ist die dann entsprechend eisen-, chrom- und vanadiumhaltig. Nicht so 
toll.

Autor: Paul H. (powl)
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Kommt wohl auf die Menge der freigesetzten Elemente an. Als 
Spurenelemente haben wir ja sowohl Chrom als auch Nickel im Körper.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Autor: Michael S. (technicans)
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Der Prof. soll nicht so einen Mist erzählen bzw. die Suppe,
Äh, die Wurst selber essen, aber mit viel Senf, denn das
macht schlau.

Autor: P. M. (o-o)
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Wenn man genügend hohe Frequenzen verwendet, so sollten die 
elektrolytisch zersetzten Elemente doch zumindest nicht weit in die 
Wurst wandern? So, dass man die Wurst bedenkenlos konsumieren kann, wenn 
man die Kontaktstellen grosszügig abschneidet.

Autor: Иван S. (ivan)
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P. M. schrieb:
> Wenn man genügend hohe Frequenzen verwendet, so sollten die
> elektrolytisch zersetzten Elemente doch zumindest nicht weit in die
> Wurst wandern? So, dass man die Wurst bedenkenlos konsumieren kann, wenn
> man die Kontaktstellen grosszügig abschneidet.

Die Zersetzungsprodukte der Elektroden würden mich auch nicht abhalten, 
aber jene, welche durch Zersetzung des Materials in der Wurst entstehen.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Иван S. schrieb:

> Die Zersetzungsprodukte der Elektroden würden mich auch nicht abhalten,
> aber jene, welche durch Zersetzung des Materials in der Wurst entstehen.

Da erhebt sich dann die Frage, ob ne AC-Wurst besser schmeckt als ne 
DC-Wurst?

Ist aber doch auch Wurst, oder?

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Die elektrolytische Zersetzung hält sich bei AC in Grenzen. Wir haben 
das bei der NVA mit zwei Gabeln exerziert. Bei Netzspannung* ist die 
Wurst ratzfatz verzehrbereit. Auch sehr beliebt: DIY-Tauchsieder, 
genannt UFO. Gefertigt aus den zwei Hälften der Blechverpackung von 
Gasmasken-Ersatzgläsern, mit einem Plastikdruckknopf als Abstandhalter. 
Man sollte sich nur verkneifen, die Temperatur mit den Fingern zu 
prüfen, solange das Kabel noch in der Dose steckt.

*Netzspannung ist sehr gefährlich. NICHT nachmachen!

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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> Da erhebt sich dann die Frage, ob ne AC-Wurst besser schmeckt als ne
> DC-Wurst?

Das stimmt natürlich - ich denke, die AC-Wurst wird besser munden.

Königsklasse ist natürlich die HF-Wurst!

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Altes Kabel vom Rasierapparat, Rasiererstecker abschneiden, an die Enden 
2 Gabeln.
1. Gabeln in die Wurstenden stecken
2. Stecker in die Steckdose
3. warten
4. Stecker raus
5. Wurst essen

So wurde es vor 30 Jahren oder so mal im NDR gezeigt. Gegrillt wird da 
nichts, nur heiß gemacht. Insgesamt eine sehr energiesparende Methode.

Und noch eine Schlußbemerkung: Nicht nachmachen! Sowas durfte man nur 
vor 30 Jahren!

Das soll auch gut mit Salzgurken gehen, die leuchten dann sehr schön.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Oliver Stellebaum schrieb:
> Sowas durfte man nur
> vor 30 Jahren!

Naja, ob hier das Wort "durfte" so richtig ist...:-) Offiziell verboten 
ist es heute bestimmt auch nicht, also: Grillt die Wurst! Aber mit HF 
für besten Genuß!

Autor: Michael S. (technicans)
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Dennis E. schrieb:
>> Da erhebt sich dann die Frage, ob ne AC-Wurst besser schmeckt als ne
>> DC-Wurst?
>
> Das stimmt natürlich - ich denke, die AC-Wurst wird besser munden.
>
> Königsklasse ist natürlich die HF-Wurst!

Dann kann man auch gleich die Mikrowelle nehmen,
aber du machst die auch sauber.

Autor: Reinhard R. (reirawb)
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Oliver Stellebaum schrieb:
> Und noch eine Schlußbemerkung: Nicht nachmachen! Sowas durfte man nur
> vor 30 Jahren!

Damals waren das ja auch nur 220V :-)

Reinhard

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Hier mal die drei Varianten im Vergleich:

Während die DC-Wurst auf Grund der monotonen Elektrostimulation eher 
runzelig wird, zerlegt es die AC-Wurst regelrecht.

Lediglich die HF-Wurst macht eine gute Figur.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Und bitte niemals während des Grillvorganges kosten! :-)

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ich kann "Icke" nur bestätigen. Im Feldlager durfte kein Feuer gemacht 
werden (Tarnung) So behalfen wir uns mit der oben beschriebenen Methode.

90 KW Dieselaggregat => 20 Würste parallel geschaltet => 30 Sekunden
später verzehrfertig!

;-)

MfG Paul

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Paul Baumann schrieb:
> 20 Würste parallel geschaltet

Aber nicht ohne Serien-Salzgurke!

Autor: Gerry E. (micky01)
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Das Dieselaggregat macht aber auch Krach, genauso wie klapperndes 
Blechgeschirr. Wo ist denn da noch die Tarnung?

Brat mir einen Storch!

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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auf was für einen scheiß elektriker bzw. schweißer manchmal kommen. da 
arbeite ich lieber in der hochspannungstechnik, weils die idioten die 
ihre bratwurst mithilfe der zu wartenden 400kV freileitung erwärmen 
wollten nicht mehr gibt!

daß du eine wurst mit 50V in annehmbarer zeit warm bekommst bezweifle 
ich übrigens. wenns sein muß fass ich an 60Vdc noch an und werde 
sicherlich nicht gegrillt. da brauchts schon etwas mehr, evtl. so 
200-500V. und die kommen aus einem schweißgerät nicht mit der nötigen 
leistung raus. das ganze könnte ein urbanes märchen sein, was in der 
realität gar nicht funktioniert.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Gerry
Bei der NVA (Nationale Volksarmee) gab es -wie wahrscheinlich in jeder
anderen Armee auch völlig hirnlose Befehle.

Beispiel: "Genosse! Steigen Sie mal aus dem Fahrzeug aus und gucken Sie 
sich an, wie Sie da drin sitzen!"

Zu Befehl, Genosse Stabswebfehler! Das sieht nicht gut aus...

;-)
MfG Paul

Autor: Gerry E. (micky01)
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Paul Baumann schrieb:
> @Gerry
> Bei der NVA (Nationale Volksarmee) gab es -wie wahrscheinlich in jeder
> anderen Armee auch völlig hirnlose Befehle.
>
> Beispiel: "Genosse! Steigen Sie mal aus dem Fahrzeug aus und gucken Sie
> sich an, wie Sie da drin sitzen!"
>
> Zu Befehl, Genosse Stabswebfehler! Das sieht nicht gut aus...
>
> ;-)
> MfG Paul

Danke Paul, das wollte ich ja nur wissen.  ;-)

Für mich die Steigerung ist das "aufgesessen marschieren".
Da denkts Du sofort, dass da nur Idioten sind, weil sie das einfache 
Wort "fahren" zwar könnten, es aber nicht auszusprechen wagen, weil es 
in der Dienstvorschrift steht, die noch vor '33 angefertigt wurde.

Lachhaft und traurig zugleich.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Heute mal getestet:

Eine Oerlikon Elektrode ( Fincord 2,5 x 250 ) Ummantelung
mit dem Hammer entfernt, (sieht nicht so gesund aus  )
dann kurzgeschlossen und den Strom des Schweißgerätes auf
130 A eingestellt.

Die glüht schön und heizt ordentlich.

Morgen stecken wir mal eine Bratwurst drauf und probieren
weiter.

( Das Schweißgerät kann dauerhaft 200 A, das wird so schnell nicht
in den Thermoschutz gehen)

Grüße Bernd

Autor: Paul H. (powl)
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Wahrscheinlich verkohlt ihr die innen dadurch. Aber ihr müsst das 
Schweißgerät ja nicht auf 130A stellen :)

Autor: Hans L. (hansl)
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Wenn schon Elektro-Wurst, dann mit Leuchtanzeige ;)

Youtube-Video "LED Sausage"

Hans L

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Paul Hamacher schrieb:
> Wahrscheinlich verkohlt ihr die innen dadurch. Aber ihr müsst das
> Schweißgerät ja nicht auf 130A stellen :)

Ich glaube, daß das eine falsche Vorgehensweise ist.

Das Erwärmen mag so vieleicht noch gehen, aber für
den Geschmack brauche ich eine äußerliche Bräunung.
( Röststoffe )

Deswegen will ich morgen mal was Anderes probieren:
2 Elektroden mit Mantel als Abstandshalter, und dann
ein dünner Schweißdraht drumgewickelt, der dient dann
als Heizung, um die Wurst von außen zu bräunen und zu er-
hitzen.

So mit 3 cm Abstand zwischen den Elektroden müsste das
klappen, ohne das die Wurst runterfällt.

Versuch macht kluch.

Und wenn das klappt, gibt es auch Fotos.

Autor: John Drake (drake)
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Ben _ schrieb:
>
> daß du eine wurst mit 50V in annehmbarer zeit warm bekommst bezweifle
> ich übrigens. wenns sein muß fass ich an 60Vdc noch an und werde
> sicherlich nicht gegrillt. da brauchts schon etwas mehr, evtl. so

Das ist ja auch kein realistischer Vergleich. Stech' dir einmal jeweils 
eine Gabel in den rechten und in den linken Arm und lege an die beiden 
Gabeln 50V an...

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das ist vielleicht etwas unangenehm aber warm dürfte da nichts von 
werden.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Alles hat eine Ende nur die Wurst hat zwei!

Hat schon mal einer eine Kennlinie von einer Wurst aufgenommen? 
Vielleicht ist es ne verkappte Z-Diode? Oder ein NTC?

Welche HF-Eigenschaften hat die Wurst? Bekommt man mit HF-Grillen die 
Außenhaut knusprig (sog. Skin-Effekt).

Würste werden übrigens in geschnittener Form als Dielektrikum in sog. 
Semmel-Kondensatoren verwendet. Die Energiedichte wird in kcal/BigMac 
angegeben.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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kcal/bigmac? wird könnten sofort 20 atomkraftwerke abschalten wenn du 
das elektrisch nutzbar machst!

aber auf jeden fall wird's NTC-charakter haben, kohlenstoff leitet ja 
bekanntlich recht gut und ist ziemlich das einzige was nach einer 
gewissen garzeit übrig bleibt.

schade daß ich gerade keine bockwurst hier habe, ich würds glatt im 
auftrag der wissenschaft testen. da kann man sicher einer doktorarbeit 
drüber schreiben bei der man sicher geht, daß man nirgendwo abschreiben 
kann.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Elektroden in die Wurst ist doch was für Amateure!

So grillen die Profis:
http://www.zabex.de/site/lichtbogengrill.html

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Uwe

Geniale Konstrukteure!
;-)
MfG Paul

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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:-)

Am besten fand ich diesen Satz:
"Ja, das ist ein Grill für Männer: Equipment für rund 100000 Euros, 
grelles Licht mit gefährlicher UV-Strahlung, beißender Qualm (die ganze 
Halle roch nach verbrutzeltem Fleisch), umherfliegende glühende 
Metallspritzer (Zeitlupe) und dazu ein tierischer Lärm."

So sind wir halt :-)

Nicht schlecht  ist die Idee mit dem geneigten Rohr als 
"Durchlaufgrill".

Chris D.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Uwe ... schrieb:
> Elektroden in die Wurst ist doch was für Amateure!
>
> So grillen die Profis:
> http://www.zabex.de/site/lichtbogengrill.html

Erst klotzen, dann kleckern...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Hier mal der erste Versuch von heute.

2 Elektroden als Abstandshalter, ein 0,8 mm Schweißdraht
als Heizung.  Macht gut warm bei 20 A.

Morgen legen wir mal eine Wurst drauf.
( Der Metzger hatte schon zu :(  )

Grüße Bernd

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Bernd Funk schrieb:
> 2 Elektroden als Abstandshalter, ein 0,8 mm Schweißdraht
> als Heizung.

Auch gut, aber das kommt ja eher nach einem normalen Elektrogrill. Die 
Variante ist ja fast <langweilig> ;-)

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Dennis E. schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> 2 Elektroden als Abstandshalter, ein 0,8 mm Schweißdraht
>> als Heizung.
>
> Auch gut, aber das kommt ja eher nach einem normalen Elektrogrill. Die
> Variante ist ja fast <langweilig> ;-)

Wir wollen die Wurst aber auch essen !

( Und mit den Möglichkeiten des Schweißgerätes so weit
bringen. Der Autogenbrenner oder das Schmiedefeuer wären
bestimmt einfacher, um diesen Zustand zu erreichen)

Autor: Thilo M. (Gast)
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@ Bernd Funk:

wäre es evtl. eine Herausforderung, in die Wurst ein Stahlstück zu 
stecken und diese dann in einer senkrecht angeordneten, glühenden 
Stahlwendel mittels Magnetfeld zu halten und zu grillen?
Dann wärst du Chef auf jeder Grillfete!

- nur so als Anregung - ;-)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Die Krönung dürfte der Atom-Grill Enola Gay sein.... Da wird jede Wurst 
in Sekundenbruchteilen verzehrfertig...

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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jo und wenn die wurscht dabei ausreichend mit uran oder den besser dafür 
geeigneten spaltprodukten übezogen wird, bleibt sie auch noch ein ganze 
weile warm!

das problem bei der turbo-variante ist die mechanische haltbarkeit der 
wurscht. wenn ich die komplette zum vollständigen durchgaren benötigte 
energie innerhalb von ein paar millisekunden einbringe dann explodiert 
die wurscht, wird aber mit ausnahme einiger kohle-ränder nicht gegrillt.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Dann doch lieber die Binford 6100 Makrowelle...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uwe ... schrieb:
> Dann doch lieber die Binford 6100 Makrowelle...

Hehe, genau: mehr Power

Autor: Sascha W. (arno_nyhm)
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Mit etwas mehr Spannung ist dann auch grillen und räuchern drin:

Youtube-Video "High voltage VS sausage"

Mit ein bisschen mehr Energie braucht man zum Essen nicht mal mehr 
Besteck, ist alles schon in 'mundgerechte Stückchen' zerteilt...

Youtube-Video "High voltage capacitor bank vs watermelon"

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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lecker... und noch viel besser ist der würzige duft wenn man nicht 
rechtzeitig abschaltet...

Autor: Sascha W. (arno_nyhm)
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Es ist so grotesk, dass es schon wieder einen gewissen Charm hat - 
'Stern/Dreieck':
http://www.youtube.com/watch?v=XL9TOs0nh2A

SCNR

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Heute ist Grill-Time! Es gibt bei mir auch mal Elektrowurst. Wollte 
sowas immer schon mal haben. :-)

Also: Ich habe eine Bockwurst aus dem Glas, vom Supermarkt. Eine Wurst 
wiegt laut Angabe 50g. Eher kleine Würstchen.

Abmessungen:

d = 21mm, l = 132mm, m = 51g

Damit ist V = 45,7ccm, Rho = 1,12g/ccm. Wobei ich die beiden runden 
Wurstenden nur grob mit dem Augenmaß fürs Volumen gemittelt habe. Das 
reicht hier.

Möchte den spezifischen Widerstand heraus bekommen, und stecke dazu 2 
einfache Billig-Edelstahl-Gabeln (die ich immer schon mal los werden 
wollte und entbehren kann) quer in die Enden, und zwar so, daß 
dazwischen genau 11cm Wurst liegen:

Pustekuchen! Ich messe 1,5 Megaohm. Da entsteht wohl schon gleich ein 
elektrochemisches Element, welches die Widerstandsmessung mit dem 
gängigen Ohmmeter nicht zuläßt. Habe mal das Labornetzteil mit 
verwendet, um da parasitäre Effekte zu überlagern. Mit Vorspannung von 
32V messe ich 160mA, das entspricht 200Ohm. 4 Zehnerpotenzen niedriger. 
Näherungsweise. Das elektrochemische Element, und was das mit dem hohen 
Widerstand bedeutet, teste ich später noch mal, heute nicht. Ermittle 
dann auch mal den echten spezifischen Widerstand. Die spezifische 
Wärmekapazität so einer Wurst habe ich leider auch nicht. Das kommt auch 
später dran, wenn ich wirklich Lust und Laune dazu habe.

Ich nehme die mit der höheren Spannung am Labornetzteil ermittelten 
200Ohm einfach mal so auch für den Betrieb mit 230V an. Macht dann grob 
250Watt. 50g dürften da schnell warm sein.

Gesagt, getan. Hab den Netzstecker eingesteckt, und das Ding fängt nach 
5 Sekunden an leise zu zischen. Während an den Gabeln ein wenig 
Flüssigkeit austritt. Nach 10 Sekunden stärker. OK, schon jetzt ist 
klar, daß ich den Teil an den Elektroden nicht essen möchte. Bei 13 
Sekunden sehe ich, daß die Wurst ganz gering beginnt, den Durchmesser zu 
vergrößern. Bei 15 Sekunden: Netzstecker ziehen. Sie ist noch nicht 
geplatzt, aber richtig kochend heiß.

Aber, mmmh, echt lecker. Habe die Wurst großzügig 3mm vor den 
Einstichstellen der Gabeln heraus geschnitten. Den Teil an den Gabeln 
sollte man nicht essen. Habe da auch mit dem Messer aufgeschnitten, 
genau am Metall wird die Wurst schwarz. Die Gabeln sind an diesen 
Stellen auch korrodiert. Also auch der Netzwechselstrom ist zu langsam, 
um Korrosion zu vermeiden. Vermutlich spielt es da keine Rolle mehr, ob 
man Wechsel- oder Gleichstrom nimmt.

Also, man sollte dazu nicht seine besten Gabeln benutzen. Die sind 
anschließend reif für die Mülltonne, bzw. nach Reinigung für weitere 
Experimente dieser Art.

Ich sah das Wursttoasten mal in einem amerikanischen Actionfilm vor 30 
Jahren. Da dauert es länger, die haben schließlich 110V, also nur 1/4 
der Leistung.

Aber für den Notfall, wenn man mal kein Kochgerät hat, geht da schon 
was!

Möchte es aber nicht wiederholen, denn in der Wurst selbst, fern der 
Elektroden, entstehen auch Elektrolyseprodukte. Und wenn sich nur der 
hohe
Kochsalzgehalt in Na und Cl spaltet.

Es wird ja auch gesagt, daß sich in mikrowellenerhitzten Lebensmitteln 
chemische Änderungen ergeben, und sie darum nicht sooo gesund sein 
sollen.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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*kopfschüttel* 
freaks
jetzt hab ich hunger auf würstchen und gurken

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