ich grüße Euch alle,
ich habe eine Aufgabe zu bewältigen, in der ich Neuland betrete.
Aufgabenstellung:
Wechselspannung: ca. 15 - 24V
kommen NICHT!!! gleichgerichtet aus einem Transformator
über eine Leitungslänge on ca. 10m sollen auf dieser Wechselspannung
Daten transportiert werden.
Die Datenrate kann dabei sehr gering sein.
300Baud bis max 1200 Baud
Das ganze bidirektional, wobei eine MCU in der Nähe des Trafos sitzt und
eine
andere am anderen Leitungsende (ca. 10m).
Wie wird eine solche Schaltung aufgebaut ?
Danke für Eure Unterstützung
Hofi
@oszi40
Danke für Deine schnelle Antwort.
Jedoch benötige ich keine Anbindung über fertige Adapter sondern eine
Lösung, welche sich über die UART einer MCU realisieren lässt.
Das ganze geht auch nicht über das Stromnetz des Hauses, sondern über
eine separate Leitung und dann auch noch mit niederer Wechselspannung.
Meine Fragenstellung bezieht sich eher über die Analoge Lösung der
Modulation/Demodulation/ Filterung.
Hofi schrieb:> Wechselspannung: ca. 15 - 24V> über eine Leitungslänge on ca. 10m sollen auf dieser Wechselspannung> Daten transportiert werden.> 300Baud bis max 1200 Baud
Hört sich für mich an wie die Datenübertragung zu Modellbahnloks.
Näheres dazu findest du auf verschiedenen Modellbahnseiten.
Gruss
Harald
Du könntest mittels Controller und Endstufe über einen ungepolten
Kondensator eine NF auf die Wechselspannung modulieren, sagen wir mal
10kHz. Diese nimmst Du am anderen Ende über ein Bandpassfilter wieder ab
und verstärkst sie, richtest sie gleich und führst sie einem Controller
zu. Über die Pulspaketlänge gegenüber eingebauten Pausen kannst Du
0/1-Bits und Sync-Pakete kodieren.
@Knut
Danke für Deinen Beitrag.
Aber wie sieht so eine Modulation, Demodulation, Filter in Hardware aus,
bzw wie berechnet man Ihn.
Habe mich damit noch nicht beschäftigt!?
Hofi schrieb:> Aber wie sieht so eine Modulation, Demodulation, Filter in Hardware aus,> bzw wie berechnet man Ihn.
Sender: Controller, der die Bitlängen in eine Frequenz umformt, mit
Transistor oder OV-Endstufe -> Kondensator (+
Strombegrenzungswiderstand) ->Leitung. Empfänger: Leitung -> Kondensator
10nF auf Widerstand 1kOhm nach Masse, dies ist der Hochpass. Daran mit
Schutzbeschaltung einen OV schalten, nötigenfalls als Tiefpass mit einer
Grenzfrequenz von 12kHz ausgeführt. Verstärkung 10...100fach.
Gleichrichter oder Spannungsverdoppler dahinter, daran dann einen
Controller. Mittels input capture Funktion die Bitlängen einlesen und
dekodieren. So im Groben. Die Feinarbeit solltest Du hinbekommen.
Hofi schrieb:> Habe mich damit noch nicht beschäftigt!?
Na dann mal los!
Harald Wilhelms schrieb:> Hört sich für mich an wie die Datenübertragung zu Modellbahnloks.> Näheres dazu findest du auf verschiedenen Modellbahnseiten.> Gruss> Harald
Nö. Das ist Gleichspannung, die bei Bitänderung umgepolt wird.
Zumindest die Systeme, die ich kenne.
Ist auch nur unidirektional.
--
So richtig bidirektional oder abwechselnd in eine Richtung?
Für ersteres benötigst Du mehr Hardwareaufwand, für zweites mehr
Softwareaufwand.
Gruß
Jobst
Die Übertragung soll lediglich halbduplex, also abwechselnd stattfinden.
Der erhöhte Softwareaufwand bei der Protokollauswertung stellt hierbei
kein Problem für mich dar.
Vielmehr, wie eine solche Schaltung in der Praxis aussehen würde.
Zumindest ein Beispiel, wie man diese Frequenz aufmoduliert bzw.
rausfiltert.
Könnte hier jemand praktische Hilfe leisten ?
Wäre sehr dankbar.
Naja, was benötigst Du ...
Die Wechselspannung zur Leistungsübertragung wird vermutlich 50Hz
betragen.
Die Daten werden auf eine HF (in diesem Fall, auch wenn es sich im kHz
Bereich befindet) aufmoduliert, welche wesentlich über den 50Hz liegt.
Du musst die beiden Frequenzen also trennen.
Rückwärts kannst Du die Übertragungen natürlich auch durch die Filter
schicken.
Also:
MoDem --- HP ---, ,--- HP --- MoDem
| |
Trafo --- TP ---+-----/ 10m /-----+--- TP --- Verbraucher
HP = -C-+-C-
|
L
|
GND
TP = ---L---
@monnemer: Ich denke galvanische Trennung ist überhaupt nicht das
Problem ...
Gruß
Jobst
>> @monnemer: Ich denke galvanische Trennung ist überhaupt nicht das> Problem ...>
Die hatte ich jetzt garnicht weiters im Sinn, wen sollte sie stören.
Nur weil Avago die Teile unter Optokoppler verbucht ...