Stromversorgung eines µC an 40-120VDC

OP #2122335
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Hallo
Ich möchte einen 5VController(ATMEGAXXX)
an 40-120VDC betreiben.
Ein fertiger DC/DC Wandler ist leider zu teuer (45€)
Ein Widerstand mit Zenerdiode ist nicht sehr sinnvoll bei einem derartig 
großen Eingangsspannungsbereich.
Das heißt ich müsste einen Linearregler für diesen Spannungsbereich 
bauen oder fällt euch was ein dazu?

Mit freundlichen Grüßen
Michael
#2122542
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@  Michael Wacker (lanhazza)

>Ich möchte einen 5VController(ATMEGAXXX)
>an 40-120VDC betreiben.

Bei welchem Strom?

>Ein fertiger DC/DC Wandler ist leider zu teuer (45€)

Sowas gibt es auch günstiger, als Bauteil.

Such mal nach TNY274 und seinen Kollegen.

>Ein Widerstand mit Zenerdiode ist nicht sehr sinnvoll bei einem derartig
>großen Eingangsspannungsbereich.

Wohl wahr.

>Das heißt ich müsste einen Linearregler für diesen Spannungsbereich
>bauen

Musst nicht, kannst aber. Wie bereits vom Vorposter berechnet sind 10mA 
Ausgangsstrom mit ca. 1W Verlustleistung verbunden. Wenn man die 
abführen kann, ist das eine preiswerte und einfache Lösung.

MFG
Falk
#2122747
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:
>>die Baugruppe ist für industriellen Einsatz
>
>
> Das soll ein Scherz sein? Wenn nicht, bau den fertigen Schaltregler
> drauf. Das ist ein geprüftes Zukaufteil und fertig.



Ich habe hier einen DC/DC-Schaltregler von Melcher/Switzerland. Ue max 
120 VDC.
Kannste haben für 18 euro plus Porto.

Dann hast du etwas, was für diese industriellen Verhältnisse 
funktioniert.
#2122936
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Falk Brunner schrieb:
> @  Manfred G. (magroma)
>
>>Warum willst du einen Controller mit einer so hohen Spannung betreiben?
>
> Wahrscheinlich weil als Spannungsquelle nur diese Spannung in der
> Anwendung verfügbar ist.
>
> MfG
> Falk

Sollte es sich bei dieser Gleichspannung um eine Reihenschaltung von 
einzelnen Batteriezellen handeln (E-Stapler), so kann man von der Minus 
Seite aus eine kleine Gleichspannung dazwischen abgreifen. Die geringe 
Mehrbelastung von einigen mA spielt bei größeren Batterien keine Rolle.

mfg Manfred
OP #2128200
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Danke für euere Antworten

Sorry hatte vergessen den Strom anzugeben
Der benötigte Strom liegt bei 11,2mA.

Der Grund warum ich keinen Schaltregler verwenden will ist die 
zusätzliche Ruhestromaufnahme von 6mA im Standby und die hohen Kosten.

Der Schaltregler, den ich mir angeschaut habe war einer von TRACO für 
diesen Spannungsbereich mit einer Leistung von 3W und dieser hat eben 
wie vermutlich alle anderen auch eine Ruhestromaufnahme von 6mA, die 
nicht akzeptierbar ist.
d.h. 6mA zusätzlicher Verbrauch für teuer Geld.

Die gesamte Baugruppenkosten sollten 50€ nicht überschreiten allerdings 
2x 1kW Timergesteuert schalten können(Mosfets).
Die Ruhestromaufnahme und die Kosten sind dabei kritisch.

Ich habe deshalb die Lösung mit Linearegler gewählt und das System 
abschaltbar gemacht.
Das heißt die Eingänge schalten ein bistabiles Relais an, dieses 
versorgt dann den Linearregler für die Elektronik.
Wird keine Energie mehr benötigt schaltet der Controller das Relais aus 
und die Ruhestromaufnahme der Baugruppe liegt bei 0mA.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Wacker
#2128237
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@  Michael Wacker (lanhazza)

>Der benötigte Strom liegt bei 11,2mA.

Womit ein Linearregler überaus OK ist. Als Vorstufe nimmt man eine 
Z-Diode + hochohmigen Vorwiderstand + 200V MOSFET als 0815 
Spanungsregler auf 10V. Dahinter ein LP2950 und fertig. Einfach, 
preiswert, gut.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V#Links

Beitrag "Anlauf-Kreis"
Beitrag "10V aus 15-350V erzeugen"

MFG
Falk
Gast #2128296
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>die Baugruppe ist für industriellen Einsatz

>Ein fertiger DC/DC Wandler ist leider zu teuer (45€)


Hmm, ja,
scheint 'ne Industrie zu sein, wo recht geringe Erlöse erzielbar sind.

In Indien könnte man für die 45.- Euro jetzt einen Ingenieur ransetzen.
Vielleicht aus in Bosnien.

Primär ist das hier aber ein Bastlerforum.
Denn in der Industrie macht man sich über 45.- nicht so'n Kopf.

Schönen Wochenende
#2128302
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@  Erich (Gast)

>Denn in der Industrie macht man sich über 45.- nicht so'n Kopf.

Der Mann mit dem Kopf bist du ja scheinbar sowieso nicht . . .
Wenn man mit 1h Nachdenken oder Nachfragen auf 1000 Baugruppen jeweils 
45 Euro sparen kann, würde ich das tun.

>Schönen Wochenende
       ^
Dito
Falk
Gast #2128326
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ich schrieb:
>>Denn in der Industrie macht man sich über 45.- nicht so'n Kopf.
>
> Selten so gelacht. Gerade die Industrie macht sich da einen Kopf

Meinetwegen, wenn man das Gerät zu 100-1000-Mio oder sonstwas 
Stückzahlen auf die Weltmärkte werfen will.
Ich war davon ausgegangen, es wäre eine einmalige Lösung, z.B. für die 
Fertigungsanlage.

Und nochwas:
„Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten“

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