Hallo, ich habe hier drei AAA-Batterien (http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=100559;PROVID=2402), und frage mich, was dadrin so für eine Ladung ist. Also Wikipedia sagt, es fängt bei AAA-Alkali-Batterien so bei 900mAh an, aber woher weiß ich, was meine Batterien haben? Und wie kann ich rausfinden, wie lange eine Schaltung mit z.B. 30uA Stromaufnahme daran läuft? Einfach 900mAh/30uA rechnen? Danke für eure Hilfe! Beste Grüße Jens
Ja, die Berechnung ist richtig, nur dass die Batterie sich mit der Zeit auch etwas selbst entläd und du nicht bis zum Ende gehen wirst, da die Spannung in den Keller geht. Was deine Batterien haben musst du irgendwie vom Hersteller erfahren (Aufdruck/Datenblatt o.Ä.) oder einen Satz Batterien opfern und es schlicht ausprobieren. Denn wenn die Batterie entladen ist und du ihre Ladung somit ermittelt hast, ist sie ja prinzipbedingt Müll. Verzeihung, Wertstoff natürlich.
Jens schrieb: > Und wie kann ich rausfinden, wie lange eine Schaltung mit z.B. 30uA > Stromaufnahme daran läuft? Einfach 900mAh/30uA rechnen? In erster Näherung passt das. Wenn du allerdings klimatische Gernzbedingungen hast, oder eine hohe Spitzenstromaufnahme, dann wirds aufwendiger...
>Und wie kann ich rausfinden, wie lange eine Schaltung mit z.B. 30uA >Stromaufnahme daran läuft? Einfach 900mAh/30uA rechnen? Als grobe Schätzung ja. Die 900mAh sind für einen bestimmten Lastwiderstand spezifiziert. Mit nur 30uA Entladung wirst du mehr als 900mAh nutzen können. Das ganze wird wesentlich länger laufen als deine Berechnung.
Früher mal gab es Primärzellen ("Batterien"), auf denen die Kapazität
angegeben war. Sowas habe ich in den 80er Jahren auf üblichen
Alkaline-Zellen von Philips gesehen.
Es ist mir ein Rätsel, warum es überhaupt zulässig ist, Primärzellen
ohne diese Information zu verkaufen. Ja, es ist klar, daß die Kapazität
bei Primärzellen auch vom Entladestrom abhängt, aber es sollte ja wohl
möglich sein, notfalls zwei unterschiedliche Kapazitätswerte anzugeben,
und die standardisierten Rahmenbedingungen, unter denen sie ermittelt
wurden.
(Willkürliche Beispiele: Bei 1 mA und bei 500 mA Entladestrom)
Der Verbraucherschutz hat noch viel zu tun.
Naja, dann würden viele Billiganbieter auf ihrem Kram sitzen bleiben, denn billig sind die nicht immer. Und die Premiummarken müssten begründen, dass sie bei gleicher Leistung teurer sind etc. Ein uninformierter Kunde ist ein guter Kunde ;-)
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