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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie funktioniert die Erkennung beim Hörstift TING?


Autor: Hans H. (loetkolben)
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Bei Thalia gibt es jetzt einen "Hörstift" TING,
einen etwas dickeren elektronischen Stift mit Akku und USB-Anschluß.

Durch Antippen einer Stelle auf einer Buchseite wird ein passendes 
Geräusch/
Musik/Sprache abgespielt.

Die Bücher müssen natürlich speziell darauf vorbereitet sein, und
die zum Buch passenden Daten müssen auf den Stift über das Internet
geladen werden.

Wie erkennt der Stift was er abspielen soll. Es ist keine sichtbare
Markierung auf den Seiten, und die Öffnung des Stifts ist ca. 2mm.

Ist da eine Mini-Cam drin oder wie funktioniert das genau?

Autor: Simon Budig (nomis)
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Hans H. schrieb:
> Wie erkennt der Stift was er abspielen soll. Es ist keine sichtbare
> Markierung auf den Seiten, und die Öffnung des Stifts ist ca. 2mm.
>
> Ist da eine Mini-Cam drin oder wie funktioniert das genau?

Ich vermute, dass das eine optische Erkennung ist. Bei genauerem 
Hinsehen, sieht man auf den gedruckten Seiten ein graues Punktraster in 
dem die Position auf der Seite codiert sein könnte, ähnlich wie bei 
diesen "smarten" Stiften zum Erfassen von handschriftlichen Sachen via 
Computer.

Viele Grüße,
        Simon

Autor: Niemand (Gast)
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So funktioniert der TING Hörstift

Im Hörstift verbirgt sich eine einmalige Technologie. Mit dem Sensor an 
der Stiftspitze wird ein Code auf den Buchseiten ausgelesen. Man muss 
nur den TING Hörstift über “unsichtbare” eingedruckte Markierungen 
gleiten lassen. Dieser geht in seinen Index, spielt die passende Datei 
über den integrierten Lautsprecher (oder über den Kopfhörerausgang) ab 
und Bilder, Wörter, Sätze oder Kapitel werden zum Leben erweckt.  Auf 
diesem Weg werden die Inhalte durch Audioinformationen, wie 
Hintergrundberichte, Geräusche oder Musik ergänzt. Die Audioinhalte 
können später kostenlos beliebig aktualisiert werden.

Die Audiodateien werden ganz einfach via USB-Kabel aus dem Internet auf 
den TING Hörstift geladen. Er ist unabhängig von stationären 
Abspielgeräten  und durch seine kleine “Größe” auch unterwegs ein treuer 
Begleiter. Wer möchte, kann den TING Hörstift sogar für seine eigenen 
MP3 Musikdateien nutzen. Gute Übersicht verschafft  dabei eine auf dem 
Hörstift installierte Software, welche Infos über geladene Buchtitel, 
sowie mp3-Dateien gibt.

Autor: Hans H. (loetkolben)
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Danke erstmal für die Hinweise,
Niemand, weißt Du mehr über die Art der unsichtbaren Markierungen?

Die Erkennung muß ja recht preiswert realisierbar sein, und sicher unter
verschiedenen Umgebungslichtbedingungen funktionieren.

Wie das mit dem Abspielen funktioniert ist mir schon klar,
es geht speziell um die sichere Erkennung der Stelle auf der Buchseite.

Denn wenn Kind auf Kuh tippt und das Audio eines Schweins abgespielt
würde hätte Kind nicht viel Freude ;-)

Autor: (Gast) (Gast)
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Niemand hat einfach nur den Werbetext des Herstellers kopiert :)

Autor: Ich (Gast)
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Ein Sensor 160x160 Pixel ist derzeit Massenware, da in jeder Maus 
eingebaut
und entsprechend günstig.

Autor: Ich (Gast)
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Noch günstiger wird es, wenn ein Infrarot Druckfarbe verwendet wird,
dann reduziert sich das ganze auf eine ir-diode.

Autor: mein Gott (Gast)
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Ich schrieb:
> Noch günstiger wird es, wenn ein Infrarot Druckfarbe verwendet wird,
> dann reduziert sich das ganze auf eine ir-diode.

Toll, mit roter Druckfarbe reicht dann eine rote LED, oder?

Autor: Herr Mueller (herrmueller)
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Von Ravensburger gibt es TipToi fuer Kinder, das aehnlich aufgebaut ist. 
In einem anderen Forum hatte ichgelesen, dass das mit "Digitalem Papier" 
funktioniert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Papier

Dann wahrscheinlich mit Kamera im Stift und Druck evt. auch mit IR oder 
UV Farbe.

Ich habe da mal ein Bild 'geklaut'.

Autor: Herr Mueller (herrmueller)
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... , dass ich leider oben nicht mehr anhaengen konnte.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Der ideale Stift für Agenten.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Könnte ein Raster aus IR-Druckfarbe o.ä. auf der Seite sein schätze ich.

Bei Farblaser-Druckern macht man das ja mit gelben Punkten auf der 
Seite, so kriegt man die Seriennummer heimlich mit aufs papier gedruckt.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Die gleiche Frage hab ich mir auch gestellt als ich das Ding im Laden 
meiner Mutter gesehen habe. Die Handykamera zeigt auf jeden Fall wildes 
IR geblinke von zwei kleinen LEDs links und rechts von etwas was sehr 
wahrscheinlich eine kleine Kamera ist.

Aber ich war auch sehr überrascht, das ding ist sehr tollerant was 
Entfernung und lage angeht, man kann den Stift sowohl etwa 1cm über das 
Papier halten, als auch direkt drauf, oder schräg. Auch funktioniert er 
sobald man das "Symbol" gerade so seitlich abdeckt, man muss den Stift 
also nicht 100%ig mittig halten.

Wenn ich ein (teil-)defektes Exemplar in die Finger bekomme werd ich das 
ding mal genauer untersuchen!

Autor: Krampmeier (Gast)
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Ich habe mir so ein Ding mal genauer angesehen. Der Stift enthält eine 
Infrarotbeleuchtung und eine Kamera. Der "Code" steckt im normalen 
Druckraster. Wenn man sehr genau hinschaut, z.B. mit einer Lupe, fällt 
die Regelmäßigkeit auf. Auch "weiße" Flächen sind mit dem feinen 
Punktmuster überzogen. Sieht aus wie ein DataMatrix Code.

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Hat man da nicht eine hohe Ausschussquote beim Druck? Wenn ich mir den 
normalen Buchdruck ansehe, gibts da ja immer mal winzige Punkte oder im 
Schfriftbild winzige Lücken. Oder ist das auf Glossy gedruckt?

Autor: Tobi (Gast)
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Ich schrieb:
> Ein Sensor 160x160 Pixel ist derzeit Massenware, da in jeder Maus
> eingebaut
> und entsprechend günstig.

Welcher denn? Die ganzen von Avago haben doch nur 30x30.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Dominique Görsch schrieb:
> Hat man da nicht eine hohe Ausschussquote beim Druck? Wenn ich mir den
> normalen Buchdruck ansehe, gibts da ja immer mal winzige Punkte oder im
> Schfriftbild winzige Lücken. Oder ist das auf Glossy gedruckt?

Naja, die Markierungen sind sehr klein und auf einer begrenzten Fläche 
überall gleich. Wenn eine davon mal abweicht, stört das kaum. Außerdem 
sind die Codes sicherlich mittels Prüfsumme abgesichert.

Autor: Elfriede Scheuermann (Gast)
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http://www.himmer.de/en/news/als-die-bücher-sprech...

hier wird ganz gut beschrieben, wie ting funktioniert und wo's her 
kommt.

Autor: Tim (Gast)
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ja, die Punkte um die Bilder bzw Begriffe kann man erkennen
ich habe mich auch gefragt wie das ding funktioniert.

Im Bücherladen war so eins ausgestellt zum testen, bei einem anderen
Buch wurden jedoch falsche datein abgespielt... also noch nicht 
ausgereift die Technik

Autor: Mia (Gast)
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@ Tim: Auf dem Umschlag des Buches muss man das Buch zuerst aktivieren, 
damit der Hörstift weiß, welche Dateien er wiedergeben soll. Bei der 
ersten Aktivierung des Buches auf dem Stift müssen die entsprechenden 
Dateien aus dem Internet heruntergeladen werden. Die Dateien, die sich 
auf dem Stift befinden, lassen sich über eine mitgelieferte Software 
verwalten, funktioniert ähnlich wie beim iPod.

Grüße

Autor: hwd (Gast)
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Anscheinend gibt es bisher keinen besseren Artikel zu diesem Thema. 
Danke für die obigen weiterführenden Beiträge.

Zusätzlich zum oben gesagten möchte ich hier ein Dokument anfügen, aus 
dem man weitere technische Details zur Frage entnehmen kann:
http://www.ting.eu/portals/h1676517/downloads/info...
Das Dokument gibt Anleitung zur Herstellung eines Buch mit gängigen 
DTP-Programmen.
Aus diesem Dokument ist m.E. ersichtlich, dass pro Buch etwa 50.000 
Codes verfügbar sind.
Meine Spekulation ist, dass die Codes 1 bis 15.000 zur Codierung von 
Buchtiteln reserviert sind.
Da die Anzahl den Code 64.999 ist, liegt die Annahme nahe, dass dies der 
binären Zahl 2 hoch 16 abgeleitet ist.  Das entspricht einem logischen 
Raster von 4x4.  Wahrscheinlich ist das physische Raster aus 
Redundanzgründen höher, und das Abtastraster der Kamera noch höher.

Weiter oben wurde bemerkt, dass der Stift falsche Resultate liefert, 
wenn der Code des Buche vorher nicht korrekt erfasst wurde.  Das wird 
aus dem dadurch erklärt und hat nichts mit "technischer Reife" zu tun, 
sondern ist einzig eine Systembegrenzung.

Um das zu vermeiden, müsste man das Raster um 13 bit erweitern 
Codierung.  Das im Stift verankerte Dateisystem würde dadurch 
verkompliziert, bei Lesefehlern käme es eventuell zu Dateifragmenten aus 
anderen Büchern oder Fehlermeldungen ...

Mein Vorschlag wäre, dass nach "Untätigkeit" des Stiftes erneut das 
Einscannen des Buchtitels gefordert wird, oder "Lesen Sie noch das Buch 
XXX - wenn nicht ..."

Ich möchte hiermit die Elektronik-Kollegen ermuntern, das Ding doch mal 
außeinanderzunehmen, um die wohl eingebaute Kamera zu analysieren.

Autor: Hagen Re (hagen)
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http://www.srs-management.de/

allerdings sind das selber nur Lizenznehmer die eine Softwarelösung 
obendrauf setzen. Das Prinzip ist immer das gleiche, eine Matrix aus 
Pixeln die durch eine Sub-Matrix aus Pixeln die Position innerhalb der 
Gesamtmatrix eindeutig errechnen kann. Die Kamera muß also aus der 
großen Matrix nur ein Pixelbereich von zb: 4x4 Pixeln sehen und kann 
dann die Position innerhalb der großen Matrix bestimmen. Die große 
Matrix umfasst mehrere m²-Papieroberfläche.

Das Entscheidende daran ist diese Positionsbestimmung und darin liegt 
das Patent.

Gruß hagen

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Hi,
ich habe gerade mal einen TipToi Stift auseinandergenommen.

Die verwenden die Technologie und den Imageprozessor von


http://www.sonix.com.tw/sonix/home.do

Zusätzlich ist ein ASIC von http://www.chomptech.com/ drauf, der USB, 
Flash-Interface, und MP3-Decoding macht. Chomptech bietet komplette 
Stifte wie den Tiptoi nur in anderen Gehäusen an, so dass die Vermutun 
nahe liegt, dass Ravensburger bei denen Fertigen läßt.

Gruß
Thomas

Autor: Kathrin (Gast)
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Hallo zusammen,
muss da nochmal 'ne blöde Frage einwerfen: Meint ihr man kann sich den 
Stift kaufen und die Codes selber generieren? Mache grade 'n Buch über 
Dialekte, bei dem die Hörproben ganz wichtig wären und da hab ich von 
dem Stift gehört. Was meint ihr?

Autor: Marc (Gast)
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Würde mich auch interessieren, ob man sowas selbst erstellen kann. 
Leider kommt man nur als Verlagspartner in den Download-Bereich, wo man 
die Codes zum Platzieren runterladen kann. Zusätzlich bräuchte man ja 
auch noch eine Möglichkeit, die entsprechenden Audiodateien den Codes 
zuzuordnen und man müsste wissen, wie die Audio-Daten samt Zuordnung auf 
dem Stift gespeichert werden müssen... alles offenbar nicht fürs selber 
machen ausgelegt. :)
Hat da jemand mehr Infos zu den verwendeten Matritzen? Die müsste man 
sich ja theoretisch auch selbst erstellen können.

Kathrin, es gibt noch den Anybook Reader, der nach dem gleichen Prinzip 
funktioniert, aber mit codierten Stickern und Aufnahme direkt auf den 
Stift. Das wäre für den Hausgebrauch vielleicht die einfachste 
Möglichkeit.

Autor: Bytemixer (Gast)
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Das beiliegende Dokument des Herstellers (www.himmer.de) bringt evtl 
etwas Licht ins Dunkel. Insgesamt scheint das System durchaus für 
Eigenproduktionen geeignet, sofern ein sehr guter Farbdrucker (Laser?) 
vorhanden ist und der Hersteller seinen Codepool entsprechend öffnen 
würde. Danach sieht es jedoch bisher nicht aus.

Autor: Marc (Gast)
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Hallo Bytemixer,

vielen Dank für das Dokument. Sehr interessant... momentan versuche ich 
gerade, die Codes zu entschlüsseln. Weit bin ich aber noch nicht 
gekommen. Es ist eine 4x4 Matrix (wie jemand oben schonmal vermutet 
hatte), aber welche Anordnung der Druckpunkte für welche Nummer steht, 
hab ich noch nicht raus..

Autor: M. B. (Firma: TH Nürnberg) (ohmen)
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Für Selbermacher ist wohl der (teurere) AnyBook Stift die richtige Wahl.

http://de.franklineurope.com/news/anybook-der-audi...

Autor: Marc (Gast)
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Es geht ja auch ein bisschen um die Herausforderung.. ;)

Autor: Bytemixer (Gast)
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Hallo Marc,

es ist mir gelungen, eine Hand voll Beispielcodes aufzutreiben. Siehe 
Anhang. Der Code sollte dem jeweiligen Dateinamen entsprechen.

Viel Erfolg.

Autor: Bytemixer (Gast)
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@M.B.: Der Franklin hat leider erhebliche Nachteile. Unter anderem 
lassen sich keine Daten von und zum Gerät übertragen. Man muss daher 
alles mit dem (schlechten) integrierten Mikrofon aufzeichnen und im 
Falle eines Defekts ist alle Mühe komplett für die Hose und man muss von 
vorn anfangen. Ein Anschluß für Kopfhörer fehlt außerdem auch.

Autor: Marc F. (mettanine)
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Bytemixer schrieb:
> Hallo Marc,
>
> es ist mir gelungen, eine Hand voll Beispielcodes aufzutreiben. Siehe
> Anhang. Der Code sollte dem jeweiligen Dateinamen entsprechen.
>
> Viel Erfolg.

Hallo Bytemixer,

wow, vielen Dank. Bin mal gespannt, ob man daraus was schließen kann. 
Beim ersten drüberschauen war es jedenfalls noch nicht offensichtlich. 
;)

Wo nehmt ihr eigentlich diese Sachen immer her? Ohne die 
zusammengetragenen Infos aus diesem Thread wäre ich wohl noch am 
Anfang.. :)

Autor: Bytemixer (Gast)
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Marc F. schrieb:

> Wo nehmt ihr eigentlich diese Sachen immer her? Ohne die
> zusammengetragenen Infos aus diesem Thread wäre ich wohl noch am
> Anfang.. :)

Gezielte Recherche und intelligentes Raten.

Viele Informationen sind "frei" verfügbar, wenn man nur richtig sucht.

Autor: Marc F. (mettanine)
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Einige der Dokumente finde ich inzwischen auch, NACHDEM ich weiß, wonach 
ich suchen muss. ;) Die Beispielcodes z.B. finde ich aber auch so noch 
nicht. Die waren übrigens wirklich sehr hilfreich. Die Codestruktur habe 
ich damit zu 94% verstanden. Die letzten 6% machen mir aber schwer zu 
schaffen. ;)

Momentan liegt das Ganze auch erstmal auf Eis. Ich habe ca. 150 
funktionierende Codes erstellen können (was für meine privaten Projekte 
locker ausreichen würde), aber da auch das Dateiformat mir noch ein 
großes Rätsel aufgibt (leider ein sehr entscheidendes), nützen die mir 
nicht viel. Achja, und der Digitaldruck ist längst nicht so zuverlässig 
wie die gedruckten Bücher, man muss manchmal etwas länger auf den Codes 
rumreiben, bis sie erkannt werden.. :)

Fazit: Nicht wirklich zum Selbermachen geeignet, selbst mit offiziellen 
Codes und Software hätte man wohl Mühe, gut funktionierende Codes auch 
auszudrucken.

Autor: Bytemixer (Gast)
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Ja hi, klingt ja schon mal nicht schlecht!

Ich würde mich freuen, wenn Du Deine Erkenntnisse zur Codestruktur kurz 
zusammenfassen und mit uns teilen könntest.

Die von Dir erstellten 150 Codes wären sicher auch für andere Anwender 
von Interesse, genau wie ein Bericht darüber, wie Du beim Drucken 
vorgegangen bist (Druckerart, -hersteller und -modell, Farben, 
Fehlschläge etc etc).

Vielen Dank!

Autor: Simon Budig (nomis)
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Marc F. schrieb:
> Achja, und der Digitaldruck ist längst nicht so zuverlässig
> wie die gedruckten Bücher, man muss manchmal etwas länger auf den Codes
> rumreiben, bis sie erkannt werden.. :)

Hast Du mit einem Laserdrucker oder mit einem Tintenstrahler probiert?

Ich vermute, dass die Kamera überwiegend im infraroten Spektrum aktiv 
ist und da könnte das einen Unterschied machen...

Grüße,
        Simon

Autor: Marc F. (mettanine)
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Simon Budig schrieb:

> Hast Du mit einem Laserdrucker oder mit einem Tintenstrahler probiert?

Ich habe einen Laserdrucker benutzt. Einen Tintenstrahler habe ich hier 
leider nicht zur Verfügung.

Bzgl. Austausch der Informationen: Ich habe nichts dagegen, möchte es 
aber ungern öffentlich tun. Wen es interessiert, dem kann ich aber gern 
meine Erkenntnisse (und Codes) per Privatnachricht oder Mail zukommen 
lassen.

Autor: Bytemixer (Gast)
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bzgl Verbreitung:

Wofür gibt es denn anonyme Sharehoster, kostenloses T-Online WebDAV und 
Strato Highdrives :-)

Oder Du lädst Dein Archiv einfach auf den Server des Herstellers :-P

Ich habe hier aktuell keinen Account. Ein Zusammenhang was mit meinen je 
nach Betrachtungswinkel etwas grenzwertigen Recherchemethoden darf gern 
vermutet werden.

Autor: Simon Budig (nomis)
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Bytemixer schrieb:
> bzgl Verbreitung:
>
> Wofür gibt es denn anonyme Sharehoster, kostenloses T-Online WebDAV und
> Strato Highdrives :-)

Njargh, irgendwer muss ja auch noch den Link veröffentlichen. Was bei 
dem aktuellen Rechtssprechungsklima ja auch nicht unbedingt risikofrei 
ist.

Grüße,
        Simon

Autor: Stephan (Gast)
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wenn das ganze patentiert ist, dann sind die Patentseiten doch 
öffentlich zugänglich. Darin muss ja auch alles nachvollziebar erklärt 
sein.

zB: http://www.freepatentsonline.com/
http://www.patentserver.de/Patentserver/Navigation...

usw.

auf diese Weise habe ich Schaltungsdetails zu Geräten erhalten, deren 
Unterlagen sonst nicht zugänglich wären. Vielleicht ist das ein Anstz.

Autor: SonicMASTER (Gast)
Datum:

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Es gibt tatsächlich ein Patent was danach klingt. Aber leider ist das 
zugehörige PDF komplett auf chinesisch ?-)

http://www.freepatentsonline.com/WO2012071745A1.html

Autor: The Analyzer (Gast)
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Hi Bytemixer,

anbei die Ergebnisse meiner Code-Analyse. Ist noch nicht 100%, aber mit 
dem Teilen dieser Infos können andere auch besser mitraten.

The Analyzer

Autor: Marc (Gast)
Datum:
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Hi Analyzer,

schön aufbereitet. Ich hatte so eine PDF auch mal gebastelt, aber ab 
sofort würde ich nur noch auf deine verweisen. ;)

Das Paritäts-Bit ist übrigens inzwischen entschlüsselt (nicht von mir). 
Das aktuelle Problem ist die Zuordnung Zahlenwert -> Code-Nr. Die 
Abweichung ist nämlich leider nicht konstant 4103. Der Null-Code z.B. 
hat den Zahlenwert 4. Ich hänge mal die Liste der ersten 100 Codes an 
(in der Reihenfolge eigentlicher Code-Wert : TING-Code), vielleicht 
erkennt ja jemand ein Muster...

Autor: Simon Budig (nomis)
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Marc schrieb:
> Das Paritäts-Bit ist übrigens inzwischen entschlüsselt

Genau. Wenn man von den 9 Informationstragenden Symbolen das obere linke 
als "Prüfsymbol" auffasst, dann kann man dessen Wert folgendermaßen 
bestimmen (dabei ist "raw" der rohe 16-bit Zahlenwert wie er sich durch 
die decodierten Symbole ergibt):
   check  = (((raw >> 2) ^ (raw >> 8) ^ (raw >> 12) ^ (raw >> 14)) & 0x01) << 1
   check |= (((raw >> 0) ^ (raw >> 4) ^ (raw >>  6) ^ (raw >> 10)) & 0x01) << 0

Es ist also im Prinzip eine verXORung ausgewählter Bits - lustigerweise 
immer nur die geraden Bits, warum auch immer.

> Das aktuelle Problem ist die Zuordnung Zahlenwert -> Code-Nr. Die
> Abweichung ist nämlich leider nicht konstant 4103.

Da stehe ich nach wie vor völlig auf dem Schlauch. Ich bin inzwischen 
etwas abgelenkt worden und habe versucht, eine Methode zu erfinden um 
möglichst schnell möglichst viele Codes zu scannen, so dass man via 
"cloud" von interessierten Leuten möglichst viele Codes scannt. Es sind 
viele große zusammenhängende Bereiche, so dass man mit einem cleveren 
Ansatz mit moderatem Aufwand eine Analyse machen könnte.

Das ärgerlichste ist immer, die Zahlen zu erfassen, die der Stift 
vorliest. Ich habe damit rumexperimentiert, die "Ziffern"-mp3s auf dem 
Stift durch DTMF-Töne zu ersetzen und die dann vom Computer erkennen zu 
lassen. Allerdings ist die Soundqualität bei meinem Setup relativ 
unterirdisch und mein hingehackter Detektor nicht besonders robust. 
Deswegen ist das noch nicht in einem guten Zustand...

Nunja, jetzt muss mich erstmal wieder die Motivation packen um das 
wieder aufzugreifen  :)

Viele Grüße (vom Chaos Communication Congress)
        Simon

Autor: Sandra (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin beeindruckt von euren Beiträgen! Uns beschäftigt gerade eine 
ähnliche (aber hoffentlich nicht so komplizierte) Frage: Nachdem Ihr den 
Ting und den Tiptoi ja quasi schon vollens auseinandergenommen habt, 
Kann man eigentlich mit dem Ting Stift irgendwie die Tiptoi Sachen 
benutzen (durch sw austausch oder so), oder arbeiten die dann doch auf 
zu unterschiedlicher weise?
Vielen Dank

Sandra

Autor: Marc (Gast)
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Hi Sandra,

ich weiß nur, dass beide Systeme die gleichen Codes verwenden, d.h. ein 
Ting-Stift wird auch die Codes in einem Tiptoi Buch erkennen, aber keine 
oder die falschen Texte vorlesen. :) Bücher werden sich wohl nicht so 
einfach austauschen lassen, da hätten die Hersteller sicher was gegen...

Autor: Simon Budig (nomis)
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Marc schrieb:
> ich weiß nur, dass beide Systeme die gleichen Codes verwenden, d.h. ein
> Ting-Stift wird auch die Codes in einem Tiptoi Buch erkennen

Ich glaube das stimmt nur bedingt. Ja, es wird das gleiche System (OID) 
verwendet, aber es gibt noch diverse Codierungsbits (von den 4x4 Punkten 
sind 7 immer identisch, wohl aber für TING/Tiptoi unterschiedlich, d.h. 
die Stifte können die Systeme auseinanderhalten. Insbesonders werden die 
Codes für den einen keine Aktion bei dem anderen auslösen.

Viele Grüße,
        Simon

Autor: Sebi (Gast)
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Simon Budig schrieb:
> Ich habe damit rumexperimentiert, die "Ziffern"-mp3s auf dem
> Stift durch DTMF-Töne zu ersetzen und die dann vom Computer erkennen zu
> lassen.

Hi Simon,
heißt das, dass du es geschafft hast, die "Ziffern"-mp3s per 
Codeerkennung abzuspielen? Wenn ja, welchen Zahlenwerten/Codenummern 
sind sie denn zugeordnet? Oder hast du sogar grad eine PDF oder 
ähnliches mit den korrespondierenden Codestellen für die "Ziffern"-mp3s?
Viele liebe Grüße

Autor: Simon Budig (nomis)
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Sebi schrieb:
> heißt das, dass du es geschafft hast, die "Ziffern"-mp3s per
> Codeerkennung abzuspielen? Wenn ja, welchen Zahlenwerten/Codenummern
> sind sie denn zugeordnet?

Du kannst in den Config-Dateien auf dem Stift in einen Debug-Modus 
schalten, wo dann alle codes numerisch vorgelesen werden.

Ich habe die Details gerade nicht parat, aber der Config-Eintrag war 
ziemlich selbsterklärend...

Viele Grüße,
        Simon

Autor: Marc (Gast)
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In der SETTINGS.ini: testpen=no in testpen=yes ändern :)

Autor: Sebi (Gast)
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Danke für eure Tipps mit dem Debug Modus :-)
So kann ich jetzt immerhin 9 mp3's abspielen (der Code für 0 wird 
irgendwie nicht erkannt).

Einer der nächsten Schritte wäre jetzt wohl das Disassemblieren dieser 
".ouf"-Dateien. Aber hier begibt man sich wohl sehr schnell in 
rechtliche Grauzone :-(

Die Stifterkennung hat bei mir übrigens super funktioniert! Zum 
Originalbuch war kein Unterschied in der Erkennungsqualität zu erkennen! 
Hierzu habe ich das obige PDF mit den 100 Beispielcodes in eine 
1200-dpi-CMYK-tif Datei konvertiert. Aus irgend einem Grund hatte der 
tif-Ausdruck eine bessere Qualität als der pdf-Ausdruck. Das Gerät war 
ein hochwertiger Farblaser-Drucker, die Druckeigenschaften waren auf 
maximale Auflösung und Qualität gestellt. Vllt hat das Papier ja auch 
eine Rolle gespielt, qualitativ hochwertiges Papier nimmt ja 
feinauflösende Ausdrucke besser auf.

Autor: Simon Budig (nomis)
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Sebi schrieb:
> So kann ich jetzt immerhin 9 mp3's abspielen (der Code für 0 wird
> irgendwie nicht erkannt).

Meine Vermutung ist, dass der beim Aussprechen dem Eliminieren der 
führenden Nullen zum Opfer fällt...  :)

Viele Grüße,
        Simon

Autor: Thomas (Gast)
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Simon Budig schrieb:
> Marc schrieb:
>> Das Paritäts-Bit ist übrigens inzwischen entschlüsselt
>
> Genau. Wenn man von den 9 Informationstragenden Symbolen das obere linke
> als "Prüfsymbol" auffasst, dann kann man dessen Wert folgendermaßen
> bestimmen (dabei ist "raw" der rohe 16-bit Zahlenwert wie er sich durch
> die decodierten Symbole ergibt):

Hi,

danke an alle für die interessanten Beiträge. Die Beispielcodes von 
Simon konnte ich soweit nachvollziehen. Jetzt wollte ich das mal an dem 
Ausschnitt aus dem Tiptoi-Buch prüfen, der oben geposted wurde (siehe 
angehängtes Bild). Ich würde das decodieren als
0 1 1
3 3 3
3 2 1
Berechne ich dann aber davon (von 01 01 11 11 11 11 10 01) das 
Prüfsymbol mit dem Verfahren von oben, kommt bei mir 2 heraus statt 0. 
Habe ich irgendwo einen Fehler gemacht? Oder bezog sich das auf den 
Ting-Stift und beim Tiptoi ist das Verfahren anders?

Gruß, Thomas

Autor: Simon Budig (nomis)
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Thomas schrieb:
> Oder bezog sich das auf den
> Ting-Stift und beim Tiptoi ist das Verfahren anders?

Davon gehe ich aus. Ich bin schon überrascht, dass das "fixe" Muster 
anscheinend das gleiche ist.

Für Tiptoi müsste man wohl mal anfangen Daten zu sammeln - und mal einen 
Debug-Modus finden  :)

Das überlasse ich aber gerne jemand anders  :)

Grüße,
        Simon

Autor: Thomas (Gast)
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Ok, danke für die Info. Ich werde da leider nicht viel beitragen können. 
Aber ich melde mich, wenn es was zu berichten gibt.

Gruß, Thomas

Autor: David (Gast)
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Hallo,

bei uns in der Familie gibt es auch einen Tiptoi Stift und es würde mich 
auch sehr interessieren, wie man eigene "Spiele" (.gme-Datei) dafür 
basteln kann. Ich hab immerhin schon geschaft, eine .mp3-Datei im Debug 
Modus abzuspielen. Leider ist der Debug-Modus chinesisch... 
(DEBUG-MODUS: Einschalte-Taste und Lautstärke-runter-Taste gedrückt 
halten, Navigation mit Lautstärke rauf/runter)
Mit einem Chinesisch-Wörterbuch hab ich einige Zahlen erkannt. Jedoch 
wäre es interessanter, eine eigene .gme-Datei zu basteln. Es gibt ja 
schon eine Software dafür ( 
http://elearningblog.phst.at/wp-content/uploads/20... 
), die aber nicht öffentlich verfügbar ist sondern nur im Rahmen einer 
Projektarbeit entstanden ist...

lG, David

Autor: Tom (Gast)
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Hi,
wie kodiere ich den Anybook Stift mit Ting- Büchern?

Autor: Marc (Gast)
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Ich bin nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe...

Wenn du meinst, "Wie kann ich mit dem Anybook Stift Ting Bücher mit den 
dazugehörigen Audiodaten verwenden?", ist die Antwort wohl "gar nicht".

Wenn du meinst, "Wie kann ich mit meinem Anybook Stift Ting-Bücher neu 
vertonen?" weiß ich die Antwort nicht. Der Anybook Stift verwendet wohl 
grundsätzlich die gleiche Codierung wie der Ting Stift, aber ob die 
Codes wirklich kompatibel sind, käme auf einen Versuch an. WENN der 
Anybook Stift die Ting-Codes verarbeiten kann, könnte man damit wohl ein 
Ting-Buch neu vertonen. Aber das funktioniert dann genauso wie mit den 
Anybook Stickern, nur dass man eben die Codes im Ting-Buch verwendet.

Also verstehe ich die Frage wohl doch nicht richtig... :)

Autor: Tom (Gast)
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Hallo

>>>Wenn du meinst, "Wie kann ich mit dem Anybook Stift Ting Bücher mit den
dazugehörigen Audiodaten verwenden?", ist die Antwort wohl "gar 
nicht".<<<
--
Danke für Deine Antwort. So war meine Frage gemeint.

Grund meiner Frage: Ich versuche aus den vorherigen Beiträgen zu 
verstehen wie man Ting Stifte mit Tiptoi Audiodaten codieren kann.
Ich habe einen Aybook stift und dachte es geht mit dem Stift auch. Wäre 
echt praktisch.

Autor: Tom (Gast)
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Langsam kapier ich..

...jetzt verstehe ich dass das umcodieren von ting auf tiptoy oder 
anybook wirklich nicht geht. Wäre aber ne gute Herausforderung da 
irgendwie rein zu kommen.

Autor: anonym (Gast)
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Ich habe mir mal die OUF Dateien angeschaut (unter 
http://forum.ubuntuusers.de/topic/synchronisation-... 
steht beschrieben, wie man problemlos an die Dateien kommt). Würde gerne 
selbst Fotobücher mit Audiokommentar o.ä. machen können.

Möchte hier nur kurz meine Fortschritte teilen:
 - Zu Beginn der Datei scheint eine Art "Tabelle" zu kommen. Vermutlich 
die Zuordnung Datei <-> Code. HEX: 00 00 00 01 00 könnte als Trenner 
fungieren. Allerdings erkenne ich keine fortlaufende Nummerierung à la 
15001, 15002, ... Vor dieser "Tabelle" stehen zusätzlich noch einige 
nicht identifizierbare Bytes (keine fixe Länge).
 - Anschließend kommen scheinbar direkt aneinander gehängt die MP3 
Dateien. Ich konnte mühelos Teile der Datei herauskopieren und via VLC 
wiedergeben. Wenn man nach TEXT: TAG oder TEXT: ID3 sucht, findet man 
recht leicht den Anfang der Dateien.

Autor: auch anonym (Gast)
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Hi,

ich hatte mich auch schon mal mit dem Dateiformat beschäftigt. 
Vielleicht weisst du das alles auch schon, aber hier ist, was ich 
herausgefunden hatte.. :)

In den ersten 10 Bytes der Datei stehen folgende Infos (in dieser 
Reihenfolge):
1.) Start der Zuordnungstabelle (in bytes)
2.) unbekannt
3.) erster verwendeter Code (vermutlich immer 15001)
4.) letzter verwendeter Code
5.) Gesamtanzahl der verwendeten Codes
6.) Nummer des Buchs
7.-10.) sind mir leider ein Rätsel

Die Zuordnungstabelle hast du ja auch schon entdeckt, das "00000001" 
sehe ich bisher auch nur als Trenner (bzw. könnte hier auch etwas stehen 
bei Büchern mit interaktiven Inhalten, Spielen etc., bei denen nicht nur 
Audiodaten abgespielt werden.) Von den beiden Blöcken jeweils davor kann 
ich zumindest den zweiten eindeutig bestimmen: das ist wohl immer die 
Länge der Audiodatei in Bytes. Ich habe ein paar Stichproben gemacht und 
es hat immer gepasst. Der erste Block ist mir leider ein komplettes 
Rätsel. Entweder ist das die verschlüsselte Position der Audiodatei oder 
es ist vielleicht eine Prüfsumme. Oder ganz was anderes. ;)

Ich hoffe, das hilft irgendwie weiter... wäre doch schön, wenn wir das 
doch noch mal hinbekommen würden. :)

Autor: anonym (Gast)
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Ich habe mal ein bisschen weiter geforscht...

Der Kopf einer jeden Datei besteht aus mindestens 8 Blöcken à 4 Bytes 
(d.h. 32 Bit Blöcke; der Chip im Stift nutzt sicherlich 32 Bit); der 
Header kann aber scheinbar auch länger sein. Meine Gedanken zu den 
ersten Blöcken:
Block 0: Start der Tabelle
Block 2: Erster Code (wobei ich in einer Datei auch 15000 gefunden habe)
Block 3: Letzter Code
Block 4: Tabellenlänge, Anzahl der Codes o.ä.; Allerdings muss dies 
weder der Differenz von Block 2 und 3 entsprechen, noch der 
tatsächlichen Tabellenlänge.
Block 5: Buch ID

Ich habe mal eine kleine Toolbox geschrieben, um die Analyse zu 
erleichtern... Siehe Anhang. Gut zum Analysieren eignen sich meiner 
Meinung nach (u.a.) die Bücher 00029 und 05041.

In 00029 befindet sich ab dem 10. Block ein YouTube Link. In Block 8 und 
9 stehen 15124 und 15125, wobei in Block 3 15123 steht...

Meine weiteren Erkenntnisse:
 - Tabelleneinträge mit den tatsächlichen Startpositionen zu xor'en 
liefert kein offensichtliches Muster.
 - Die Einträge in der ersten Spalte nicht aufsteigend sein, trotzdem 
liefert die mp3 Extraktion (interactive.find_mp3_data) brauchbare 
Ergebnisse (versucht anhand der zweiten Spalte die die Länge der mp3 
Blöcke zu finden).
 - Die Einträge in der ersten Tabellenspalte scheinen immer auf 
0x******00 zu enden.
 - Die Einträge der ersten Spalte sind teilweise größer als die Datei 
lang ist.
 - Die Tabelle enthält manchmal Zeilen mit 0x00000000 0x00000000 
0x00000000.
 - In manchen Dateien geht die "automatische" mp3 Erkennung ziemlich 
schief. Ich vermute mal, dass da Skripte eingebunden sind.

Autor: robot (Gast)
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<spekulier>
Könnte die Tabelle eine Zustandsmaschine sein?
Beispielsweise gibts im TipToi-Buch Stellen, die unterschiedliche MP3s
abspielen je nachdem ob man vorher das Auge, die Glühbirne oder den
Würfel angeclickt hat.
Zu diesen Symbolen müsste es dann mehrere Einträge geben. Ein
Tabelleneintrag müsste dann das getippte Symbol, das zu spielende Audio
und die ID oder Adresse des  Folgezustands beinhalten.
Mit Sonder-Werten könnte das Ende der Übergänge eines Zustands markiert
werden.
Einige Features ("Finde alle 10 Mäuse auf der Seite", "Tippe
nacheinander die 10 gehörten Dinge an") erfordern m.E., dass Register
gesetzt bzw abgefragt werden können, denn sonst wird die Anzahl der
möglichen Zustände unnötig hoch. Wenn dafür ein paar Bits bei den Codes
abgeknapst wurden, könnte das die Werte erklären die hinter dem
Dateiende liegen.
</spekulier>

Autor: Simon Budig (nomis)
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robot schrieb:
> <spekulier>
> Könnte die Tabelle eine Zustandsmaschine sein?
> </spekulier>

Sogar mehr als eine reine Zustandsmaschine: es gibt auch bei dem Ting 
ein Art "Skriptsprache"[*]. Ich bin aber noch nicht dazu gekommen, das 
Dateiformat zu reverse-engineeren. Nuja, irgendwann...  :)

Grüße,
        Simon

Autor: Joachim (Gast)
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Ihr seid nicht allein mit dekodieren. Auf 
http://www.quadrierer.de/geekythinking/blog/?itemid=368 gibts ne kleine 
Diskussion zu Tip-Toi. Die ergebnisse und ein bisschen Code gibts auf 
https://github.com/entropia/tip-toi-reveng

Wir haben das Datenformat für die Tip-Toi-Bücher soweit entschlüsselt 
das sman die OGG-Dateien extrahieren kann. Als nächstes muss man wohl 
den Zustandsautomaten bzw. das Skript dekodieren – jede Hilfeist 
willkommen!

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Der Programmcode für die Normalen Modi (Wissen, Entdecken) ist 
entschlüsselt. Fehlen nur noch die Spiele!

Autor: Tobias Bäumer (2beers)
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Thomas schrieb:
> Ich würde das decodieren als
> 0 1 1
> 3 3 3
> 3 2 1
> Berechne ich dann aber davon (von 01 01 11 11 11 11 10 01) das
> Prüfsymbol mit dem Verfahren von oben, kommt bei mir 2 heraus statt 0.
> Habe ich irgendwo einen Fehler gemacht? Oder bezog sich das auf den
> Ting-Stift und beim Tiptoi ist das Verfahren anders?

Simon Budig schrieb:
> Davon gehe ich aus. Ich bin schon überrascht, dass das "fixe" Muster
> anscheinend das gleiche ist.


Hallo zusammen,

bei mir hat es bisher immer gepasst, wenn ich die "TING-Prüfziffer" 
nochmal per XOR mit 2 verknüpfe, also:

checksum  = (((dec >> 2) ^ (dec >> 8) ^ (dec >> 12) ^ (dec >> 14)) & 
0x01) << 1;
checksum |= (((dec) ^ (dec >> 4) ^ (dec >>  6) ^ (dec >> 10)) & 0x01);
checksum ^= 0x02;

Ich habe das dann mal quick and dirty in HTML/Javascript gegossen:
http://upload.querysave.de/code.html (oder hier: 
https://github.com/entropia/tip-toi-reveng/pull/32)

Falls ihr Codes habt, bei denen das nicht passt oder sonst etwas mit der 
Seite nicht stimmt, bitte hier posten (oder direkt bei Github dran 
rumfummeln)... ;-)


Marc schrieb:
> Das aktuelle Problem ist die Zuordnung Zahlenwert -> Code-Nr. Die
> Abweichung ist nämlich leider nicht konstant 4103. Der Null-Code z.B.
> hat den Zahlenwert 4. Ich hänge mal die Liste der ersten 100 Codes an
> (in der Reihenfolge eigentlicher Code-Wert : TING-Code), vielleicht
> erkennt ja jemand ein Muster...

Zumindest für 1 (Bauernhof = 5 dezimal) und 5 (Sicher im Straßenverkehr 
= 15 dezimal)stimmt das mit Tiptoi überein. Weitere Codes in dem 
Zahlenbereich habe ich leider nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas (Gast)
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Hallo Tobias,

ein super Tool, danke! Ich habe sechs Stichproben aus dem Tiptoi 
Bauernhof probiert, und es hat bei allen gestimmt.

Gruß, Thomas

Autor: Tobias Bäumer (2beers)
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Thomas schrieb:
> Ich habe sechs Stichproben aus dem Tiptoi
> Bauernhof probiert, und es hat bei allen gestimmt.

Das klingt doch schon mal gut.

Ich habe jetzt noch ergänzt, dass zwei Grafiken (PNG) erzeugt werden 
(per Mod-Rewrite und php - liefere ich bei Gelegenheit noch nach).

Eine DPI-Angabe habe ich jetzt noch nicht mit aufgenommen, sollte aber 
machbar sein.
Mit 600*600 DPI ist der Ausdruck zwar gut mit dem Auge zu erkennen, aber 
für den Stift zu riesig.
1200*1200 scheint zu stimmen, aber da steigt mein Drucker aus, so dass 
ich das Muster auch nicht mehr klar erkennen kann.

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Jetzt muss ich doch mal blöd fragen: Hat es jetzt schon jeman geschafft, 
was selbst auszurucken was dann vom TING oder TipToi-Stift erkannt 
wurde? Oder wurde es nur theoretisch verstanden und die nötige 
Druckqualität erreicht mal zu hause nicht ohne weiteres?

Autor: Franz Xaver (Gast)
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Kann mir mal jemand erklären  was man bei libtiptoi.c
beachten muss, wenn man Dateien  im GME-File ersetzen will?

Ich habe es unter linux kompiliert, extrahieren der Dateien geht.
Wenn ich aber die Sateien ersetzen möchte, kommt immer
"Speicherzugriffsfehler (Speicherabzug geschrieben)" und ich erhalte 
keinen Output.

Der Fehler tritt wohl in der routine addAudioFiles auf. Mehr konnte ich 
bisher noch nicht herausfinden.

- Wie müssen da genau die Aufrufparameter aussehen
- Kann ich einfach bei den exportieren Files die Dateien austauschen und 
dann libtiptoui mit dem Parameter n aufrufen?
- Wass muss man sonst noch beachten?

Autor: Simon Budig (nomis)
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Joachim Breitner schrieb:
> Jetzt muss ich doch mal blöd fragen: Hat es jetzt schon jeman geschafft,
> was selbst auszurucken was dann vom TING oder TipToi-Stift erkannt
> wurde? Oder wurde es nur theoretisch verstanden und die nötige
> Druckqualität erreicht mal zu hause nicht ohne weiteres?

Ich habe TING-Codes auf einem Laser-Drucker ausgedruckt und erfolgreich 
im Test-Modus eingelesen.

Es war aber fiddelig: Die Codes brauchten gerne mehrere Anläufe bis sie 
erkannt wurden und die Erkennungsqualität hing massiv von den 
Druckparametern ab (Tonerdichte, evtl. kleine Skalierungen).

Die Codes in ein farbiges Bild einzubetten habe ich nicht probiert.

Viele Grüße,
        Simon

Autor: Marc (Gast)
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Hi,

Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht, dass die Codes auf einem 
Laserdrucker gedruckt nur schwer lesbar waren. In meinem Fall hat es 
geholfen, die einzelnen Punkte größer zu machen. Also statt nur einem 
Pixel habe ich vier gezeichnet (evtl. sogar 9, weiß nicht mehr genau). 
So war die Erkennung ziemlich gut, nur mit vereinzelten Aussetzern.
Die Codes in Bilder einzubetten habe ich auch nicht versucht. Ich denke, 
das wird nicht gehen, allenfalls auf sehr hellen Farben. Die echten Ting 
Bücher benutzen dafür eine spezielle Tinte, die sogar auf schwarz noch 
erkannt wird.

Gruß,
Marc

Autor: Tobias Bäumer (2beers)
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Ich habe beim Codegenerator noch ergänzt, dass bei einem Klick auf die 
Bilder in einem neuen Fenster/Tab ein passendes Code-PNG mit 4096*4096 
Pixeln und 1200*1200 DPI erstellt wird.
Klingt deutlich größer, als es dann ausgedruckt wirklich ist.

Als Beispiel die 11 (dezimal) = Tiptoi 5 = Bauernhof-Einschaltzeichen:
http://upload.querysave.de/tiptoi_100000011_64.png

Mit einem Samsung CLP-300 ist es - wie erwähnt - zu verwaschen.
Ich habe mich an die 4 Pixel aus dem Code-PDF gehalten.
Bei Gelegenheit versuche ich es dann mal mit 9 Pixeln...

Autor: Franz Xaver (Gast)
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Also das austauschen der Dateien hab ich hinbekommen. Man muss r 
verwenden und nicht n . Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Zum Drucken : ja das würde mich auch interessieren, ob das bei jemanden 
geklappt hat. Ich hab's bis jetzt nicht hinbekommen.

Ich meine gelesen zu haben, dass eine Tinte verwendet wird, die Graphit 
Partikel enthält .
Ich glaube das ist entweder in einem der Patente gestanden oder auf der 
Webseite des oid Herstellers. Das konnte der Grund sein, warum es in den 
Büchern auch auf dunklem Hintergrund funktioniert.

Das wird natürlich zu Hause schwierig. Die Auflösung ist das nächste 
Problem .

Der Stift erkennt im Abstand von etwa 0-4mm .

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Na, wenns mit den Laserdruckern schon ein bisschen klappt, dann ist das 
doch ganz ermutigend. Wer so ein Gerät sein eigen nennt kann ja mal ein 
bisschen experimentieren. Vielleicht akzeptiert der Stift ja auch ein 
etwas größeres Raster (was sich vielleicht genauer drucken lässt). Oder 
vielleicht hilft es die Pixel größer zu machen, oder mit Subpixeln zu 
arbeiten (also statt ein Pixel komplett eine Reihe zu verschieben, nur 
die Hälfte der Deckkraft verschieben)....

Autor: Björn G. (bgt)
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In der Anleitung zur Erstellung der Bücher wird explizit darauf 
hingewiesen, dass die OID-Codes nicht in der Größe geändert werden 
dürfen.
Das größere Raster dürfe also vermutlich wirklich nur minimal größer 
sein.

Vielleicht könnte man mal versuchen, testweise mit einer konkaven 
Vorsatzlinse zu arbeiten?

Autor: Wopi (Gast)
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Was wäre, wenn man mal ein Foto ausarbeiten, auf dem die Codes in 
verschiedenen Größen drauf sind.
Man könnte auch verschiedene Papiersorten bzw. matt/glänzend probieren 
...

Ein Fotobuch mit OID auszustatten wäre im Endeffekt recht cool ...

LG
Wopi

Autor: Thomas (Gast)
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Hi,

hat sich schon mal jemand Gedanken über den ersten Teil der Decodierung 
gemacht, d.h. den Weg vom Graustufenbild bis zu den decodierten neun 
Symbolen? Meiner Meinung nach unterteilt man das am besten in drei 
Schritte:

1. Aus dem Graustufenbild eine Liste mit den 2D-Koordinaten der im Bild 
enthaltenen Punkte bekommen.

2. Liste der Punkte-Koordinaten so in eine Matrix eintragen, dass 
benachbarte Matrix-Einträge benachbarten Punkten entsprechen. Die Matrix 
bildet also das Punkt-Raster ab. Dabei muss natürlich die Drehung des 
Rasters erkannt werden. Man könnte auch sagen, man muss die 
Nachbarschaftsbeziehungen zwischen den Punkten herstellen, vielleicht in 
einen Graphen umsetzen.

3. Symbol-Erkennung, d.h. decodieren der zwei Bits aus der Verschiebung 
jedes Symbols.

Die Punkte 1 und 3 sehe ich im Moment als nicht so schwierig an, Punkt 2 
ist aber gar nicht so einfach wie ich dachte. Die Verschiebung der 
informationstragenden Punkte vom regelmäßigen Raster ist doch relativ 
groß. Ich gehe am Anfang mal von einer Perspektive direkt von oben aus. 
(Der Tiptoi-Stift muss zusätzlich ja noch mit perspektivischer 
Verzerrung zurechtkommen, wenn der Stift schräg aufgesetzt wird.)
Hat da jemand Ideen dazu?

Gruß, Thomas

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Übrigens, ich hab kürzlich die erste personalisierte GME-Datei 
verschenkt: 
http://www.joachim-breitner.de/blog/archives/641-P...

Autor: Maik (Gast)
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Hallo,

Habe mir gerade einen Stift bei Ebay gekauft. Ich möchte mir gerne Codes 
mit meinem Laserdrucker drucken und damit dann verschiedene Sounds 
abspielen lassen.
Habe mir hier alles durchgelesen, leider weiß ich nicht wie ich anfNgen 
soll? Es gibt einen codegenerator? Wenn ich verschiedene Codes erstelle, 
wie weiß der Stift welchen Code er abspielen soll?
Hat jemand schon geschafft, Codes erfolgreich auszudrucken?

Bitte um Antwort und Hilfe! Danke!

Autor: Pronwan (Gast)
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Hier ist mein aktueller Fortschritt:
Es ist nur ein kurzes Handyvideo, aber ich denke, ihr könnt seh'n, was 
alles geht.

Youtube-Video "TIP TOI / TING - create own books - eigene Bücher erstellen - CARS Buch"

Autor: Conny G. (conny_g)
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Cool gemacht!

Autor: Joachim Breitner (Gast)
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Hallo Pronwan,

sehr schön! Kannst du ein wenig mehr erzählen? Wie hast du die Code 
erzeugt, und wie aufs Bild gepackt? Wie hast du die gme-Dateien erzeugt?

Bin gespannt!
Joachim

Autor: Pronwan (Gast)
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Ich stelle demnächst ein Tutorial Video online.

Viele Grüße

Autor: Pronwan (Gast)
Datum:

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Hier ist das gesamte Tutorial:
http://youtu.be/raWepWe5TW8

Autor: Pronwan (Gast)
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Autor: Joachim Breitner (Gast)
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Moderne Welt, alle machen Video-Tutorials, niemand schreibt mehr schöne 
Texte... Werds mir anschauen wenn ich 30 Minuten Ruhe am Stück habe, 
aber schon mal vielen Dank!

Autor: Marc (Gast)
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Hi,

danke fürs Tutorial. Hab jetzt nur mal kurz reinschauen können, wüsste 
aber gern, ob das "TING" im Titel so richtig ist. Denn tiptoi und Ting 
nutzen zwar das gleiche System, sind aber nicht kompatibel... :) Im 
Video sehe ich da immer nur den tiptoi Stift...

Gruß,
Marc

Autor: Pronwan (Gast)
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Hallo Marc,

lediglich die Codes werden beim TING anders generiert. Ansonsten sollte 
alles 100% identisch sein.
Im Code-Generator kannst du einfach TING statt tiptoi anklicken, fertig.



Hallo Joachim,

da ist wohl was dran :-)
Beruflich habe ich immer zu viel schreiben müssen, sodass ich privat 
meist Videos mache, hehe.

Natürlich kann ich auch gerne einen Erklärungstext als PDF machen, wenn 
du ihn irgendwo einpflegen möchtest.


Viele Grüße!

Autor: Tobias Bäumer (2beers)
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Großartig!
Mal schauen, ob ich heute Zeit finde, das PHP-Script für dein Raster 
anzupassen... :-)

Autor: Pronwan (Gast)
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DAS wäre natürlich was :-) das händische ändern ist doch recht 
aufwändig, hehe.

Viele Grüße!

Autor: Tobias Bäumer (2beers)
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Ich habe das Script eben überarbeitet.
Passt das jetzt?

Beispiel:
http://upload.querysave.de/tiptoic_100001032_1.png

: Bearbeitet durch User
Autor: Pronwan (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Der hellblaue 2x2 Rasterpunkt (versetzter Punkt in linker Spalte) müsste 
noch
um 1 px nach rechts verschoben werden.
Ansonsten sieht das gut aus.
Brauchbar ist der Code natürlich nur in komplett schwarz-weiss :-)


Vielen Dank und super Tool!

Autor: Tobias Bäumer (2beers)
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Autor: Shuzz (Gast)
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Ich wollte allen hier Beteiligten mal ein großes Lob und meinen Dank 
aussprechen!

Meine Kinder lieben ihr TipToi und mich hat schon immer interessiert wie 
die Technik dahinter funktioniert. Dass das Ding jetzt schon zu so 
großen Teilen reverse-engineered ist hätte ich nicht gedacht.

Vor allem das tttool und das Tutorial Video haben mir wirklich 
weitergeholfen.

Sehr gute Arbeit, vielen Dank!!! :)

Autor: Björn G. (bgt)
Datum:

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Super Video-Tutorial!

Es gibt übrigens inzwischen auch ein spezielles GME, mit welchem die 
OIDs auf Englisch bzw. Deutsch angesagt werden.
(bei Interesse Details per PM)

Wo auf der Ravensburger-Seite kann ich das in deinem Video ab 4:52 
gezeigte "Konzeptblatt" finden?

Autor: Jörg Esser (jackfritt)
Datum:

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Super Sache, weiter so. Gibt es schon eine Seite für die Hardware?
Ich habe hier nämlich Stifte mit unterschiedlicher Speicherausstattung. 
Das kann sehr nervig sein wenn man viele Bücher hat. Die passen nicht 
alle drauf.
Meine Kinder haben schon einen Internen Lautsprecher gehimmelt(getauscht 
gegen ein Köpfhörerstöpsel), und die erste Hohlspitze ist so 
runtergeschmirgelt das ich neu justieren musste damit der Kamerafokus 
wieder stimmt.
Sonst noch jemand Technische Probleme gehabt?

Autor: Pronwan (Gast)
Datum:

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Björn, die Navigationsleiste kannst du hier herunterladen:

http://www.ravensburger.de/content/wcm/mediadata/P...

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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So, Video angeschaut. Klasse Arbeit! Sieht ja richtig gut aus, das 
Cars-Spiel.

Hat mich auch gefreut dass mein tttool so gut weg kommt, und sogar als 
intuitiv bezeichnet wird. Hat sich wohl gelohnt dass ich für Windows 
eine fertige exe bereitgestellt hab. Danke! Bugs hast du wohl keine 
gefunden?

Wenn du aus Büchern generierte YAML-Dateien als Vorlage nimmst hast du 
das vielleicht nicht gesehen, aber die Soundfiles müssen keine Zahlen 
als Namen haben, denen kannst du ruhig sprechende Namen geben – siehe 
https://github.com/entropia/tip-toi-reveng/blob/ma... und 
das zugehörige example-Verzeichnis.

Hast du vor deine Werke irgendwo hochzuladen? Vielleicht will jemand 
dein Spiel auch seinen Kindern geben, oder es zumindest als Vorlage 
nehmen (dann am Besten mit den Corel Draw und .yaml-Dateien)?

Jetzt bräuchte man noch ein Plug für Corel Draw oder Gimp oder was auch 
immer dass diese Punkt-Codes generiert. Ich würde wohl am ehesten eine 
Ebene pro Code anlegen, die das ganze Bild mit dem Code überdeckt, und 
sie dann mit einer Ebenenmaske auf den gewünschten Bereich 
eingeschränkt.

Autor: Tobias Bäumer (2beers)
Datum:

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> Sonst noch jemand Technische Probleme gehabt?

Ich nicht, aber der Lautsprecher lässt sich wohl tauschen: 
http://husmanns.ch/?page_id=7

Autor: Jörg Esser (jackfritt)
Datum:

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Super Danke für den Link mit dem Lautsprecher. Der Ohrstöpsel ist schon 
arg leise ;)

Autor: Pronwan (Gast)
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Für eine Veröffentlichung müsste ich mich nochmal genau mit dem Patent 
auseinandersetzen und die Rechte prüfen.

Denn eine Urheberrechtsverletzung muss nicht unbedingt sein :-)

Autor: Michael A. (michael_a43)
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Hallo,

erstmal einen riesen Respekt für das revese-engineering.
Ich wollte mich heute auch mal an die Sachen mit dem tttool machen, doch 
leider bekomme ich es unter Linux nicht kompiliert.

Hier die Fehlermeldung:
ghc -O -with-rtsopts=-K100M  tttool.hs

tttool.hs:1:42:
    Warning: -XRecursiveDo is deprecated: use -XDoRec or pragma {-# LANGUAGE DoRec #-} instead
[1 of 1] Compiling Main             ( tttool.hs, tttool.o )

tttool.hs:144:47:
    Couldn't match expected type `bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString'
                with actual type `BC.ByteString'
    In the first argument of `Br.fromLazyByteString', namely `bs'
    In the first argument of `tell', namely
      `(Br.fromLazyByteString bs)'
    In the first argument of `(>>)', namely
      `tell (Br.fromLazyByteString bs)'

tttool.hs:182:5:
    No instance for (MonadWriter Br.Builder m0)
      arising from a use of `tell'
    Possible fix:
      add an instance declaration for (MonadWriter Br.Builder m0)
    In the expression: tell
    In a stmt of a 'do' block:
      tell
      $ (Br.fromLazyByteString (B.replicate (fromIntegral (to - now)) 0))
    In the second argument of `($)', namely
      `do { now <- get;
            when (now > to)
            $ do { fail
                   $ printf "Cannot seek to 0x%08X, already at 0x%08X" to now };
            tell
            $ (Br.fromLazyByteString
                 (B.replicate (fromIntegral (to - now)) 0));
            modify (+ (to - now)) }'

tttool.hs:182:36:
    Couldn't match expected type `bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString'
                with actual type `BC.ByteString'
    In the return type of a call of `B.replicate'
    In the first argument of `Br.fromLazyByteString', namely
      `(B.replicate (fromIntegral (to - now)) 0)'
    In the second argument of `($)', namely
      `(Br.fromLazyByteString (B.replicate (fromIntegral (to - now)) 0))'

tttool.hs:194:23:
    Couldn't match expected type `BC.ByteString'
                with actual type `bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString'
    In the expression:
      Br.toLazyByteString $ execWriter (evalStateT act 0)
    In an equation for `runSPut':
        runSPut (SPutM act)
          = Br.toLazyByteString $ execWriter (evalStateT act 0)

tttool.hs:333:40:
    Couldn't match expected type `bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString'
                with actual type `BC.ByteString'
    In the return type of a call of `BC.drop'
    In the second argument of `G.runGetState', namely
      `(BC.drop (fromIntegral offset) bytes)'
    In the expression:
      G.runGetState act (BC.drop (fromIntegral offset) bytes) 0

tttool.hs:405:13:
    Couldn't match expected type `BC.ByteString'
                with actual type `bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString'
    Expected type: SGet BC.ByteString
      Actual type: SGet
                     bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString
    In the expression: liftGet $ G.getLazyByteString (fromIntegral n)
    In an equation for `getBS':
        getBS n = liftGet $ G.getLazyByteString (fromIntegral n)

tttool.hs:1059:80:
    Couldn't match expected type `bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString'
                with actual type `BC.ByteString'
    In the second argument of `G.runGet', namely `bytes'
    In the first argument of `(==)', namely
      `G.runGet (G.skip (fromIntegral o) >> G.getWord16le) bytes'
    In the second argument of `(&&)', namely
      `G.runGet (G.skip (fromIntegral o) >> G.getWord16le) bytes == 0'

tttool.hs:1148:31:
    Couldn't match expected type `bytestring-0.9.2.1:Data.ByteString.Lazy.Internal.ByteString'
                with actual type `BC.ByteString'
    In the first argument of `Br.fromLazyByteString', namely `bytes'
    In the first argument of `Br.append', namely
      `Br.fromLazyByteString bytes'
    In the second argument of `($)', namely
      `Br.fromLazyByteString bytes `Br.append` Br.putWord32le checksum'
make: *** [tttool] Fehler 1


Da ich bis jetzt noch nie etwas mit Haskell gemacht habe, bräuchte ich 
hier noch etwas hilfe.
Fehlt evtl. ncoh ein Paket ?

Vielen Dank,

Gruß,

Michael

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Lass uns das auf https://github.com/entropia/tip-toi-reveng/issues/ 
besprechen, sonst wird das Forum hier mit Zeug zugemüllt was nicht alle 
interessiert. Mach einfach ein Ticket auf. (Auf den ersten Blick 
scheinen irgendwelche Versionen nicht zu stimmen)

Autor: Michael A. (michael_a43)
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So, die Windowsversion funktioniert und ich hab schon ein paar GME 
Dateien etwas "persönlicher" gestaltet.
Jetzt ist aber das Problem, dass man dann immer die selbst erstellte 
Version hat und man nur durch umkopieren auf dem Stift die Original 
Version hat.
Jetzt kam mir die Idee, das ich der selbst erstellten GME einen neuen 
Namen gebe und nur ein eigenes Startsymbol ausdrucke, dass dann diese 
GME lädt.
Nun zu meinem Problem....
Wo ist festgelegt, Weilchen GME DAtei bei dem entsprechenden 
Anschaltzeichen geladen wird?
Ist es überhaupt möglich, zwei GME Dateien mit identischen OID auf dem 
Stift zu haben ?

Gruß,

Michael

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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> Wo ist festgelegt, Weilchen GME DAtei bei dem entsprechenden Anschaltzeichen 
geladen wird?

Das ist das Feld "product-id: 1" in der yaml-Datei, aus der du die 
GME-Datei baust.

> Ist es überhaupt möglich, zwei GME Dateien mit identischen OID auf dem
Stift zu haben ?

Ja, solange sie unterschiedliche Start-Codes haben klappt das.

Autor: Michael A. (michael_a43)
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Joachim Breitner schrieb:
> Das ist das Feld "product-id: 1" in der yaml-Datei, aus der du die
> GME-Datei baust

Das werde ich mal testen.

Noch eine grundsätzliche Frage...
Woher weiß der Stift, ob die Passende GME Datei zum Anschaltzeichen 
vorhanden ist?

Wird da beim start ein Scan über alle GME Datein gemacht?

Gruß,

Michael

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Michael A. schrieb:
> Noch eine grundsätzliche Frage...
> Woher weiß der Stift, ob die Passende GME Datei zum Anschaltzeichen
> vorhanden ist?
>
> Wird da beim start ein Scan über alle GME Datein gemacht?

wir kennen den Code des Stiftes nicht (wäre ein nettes Projekt für 
jemand der ARM-Assembly lesen kann), aber ich gehe davon aus dass es 
genau so ist wie du es beschreibst.

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Hi,

wenn ich an das Video von Pronwan denke, wie ist das mit dem TING-Stift? 
Was lässt sich übertragen? Nur die Drucktechnik? Oder auch die Software? 
Oder anders gefragt:

Verwenden die TING-Stifte auch .gme-Dateien, oder haben die komplett 
andere Firmware.

Gruß,
Joachim

Autor: Martin K (Gast)
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Hallo Joachim,
beim Tingstift ist die Endung ouf
kann mann von dem tingserver runterladen:
zb: http://system.ting.eu/book-files/get/id/5005/area/...
ich hab auch mal meine log datei von meinem Stift angehängt, da sind 
sämtliche downloadlinks von meinen bereits gekauften Büchern drinn.
Sind immer Beschreibungstextfile; Bildfile; und das große ouf file was 
wohl vergleichbar mit dem gme file ist.

Wäre cool wenn du das fileformat auch mit deinem ttt tool unterstützen 
könntest.
Da würden meine Kids staunen wenn Sie auf einmal selbst aus den Büchern 
singen würden :-)

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Martin K schrieb:
> Wäre cool wenn du das fileformat auch mit deinem ttt tool unterstützen
> könntest.
> Da würden meine Kids staunen wenn Sie auf einmal selbst aus den Büchern
> singen würden :-)

hab mal kurz reingeschaut. Identisch sind sie schon mal nicht... Und 
anders als die GME-Dateien wohl auch nicht „verschlüsselt“: Ich sehe da 
im Hexdump MP3-Tags und hinweise auf den MP3-Kodierer LAME3.97.

Naja, werde das erstmal anderen überlassen :-)

Autor: Dirk (Gast)
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Joachim Breitner schrieb:
> Naja, werde das erstmal anderen überlassen :-)

Sehe ich das richtig, dass es bisher noch keine Bemühungen gibt, das 
OUF-Format zu "entschlüsseln"?

Wenn das so ist, werde ich mir das mal genauer anschauen...

Autor: Marc (Gast)
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Hi Dirk,

Bemühungen gab es da schon (siehe weiter oben), aber ein paar 
entscheidende Details fehlten leider noch. Wäre schön, wenn sich mal 
wieder jemand damit beschäftigt und vielleicht doch noch was 
rausbekommt. Mir fehlt leider inzwischen die Zeit, aber ich fürchte, ich 
war auch am Ende meiner eingeschränkten Kenntnisse angekommen.. :)

Autor: Dirk (Gast)
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Marc schrieb:
> Bemühungen gab es da schon (siehe weiter oben)

Danke, ich dachte erst, die Beiträge ab 21.10.2013 13:09 ff würden sich 
auf das Tiptoi-Format beziehen. Jetzt habe ich aber erkannt, das das mit 
meinen OUF-Dateien übereinstimmt.

Mal schauen, wieviel Zeit ich dafür habe...

Autor: Ano (Gast)
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Jetzt will ich mir die Dateien auch noch einmal anschauen. Dazu würde 
ich gerne die Python-Script interactive.py, helper.py und ouf.py laufen 
lassen - habe aber von Pythohn keine Ahnung.
Wie kann ich denn z.B. print_head(ouf_file) oder find_mp3_data(ouf_file) 
aus interactive.py aufrufen?
Möchte es nicht nochmal in C o.ä. programmieren :-(

Autor: Alexander H (Gast)
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Mein Sohn hat vor kurzem einen Tiptoi Stift geschenkt bekommen, und 
natürlich denkt der Papa sofort darüber nach, was man mit dem Ding so 
alles anstellen kann. Ich habe festgestellt, daß in diesem Forum schon 
unglaublich viel über die Tiptoi Technik herausgefunden wurde (DANKE!)

Allerdings ist es nicht ganz einfach gewesen, die ganzen Puzzleteile 
zusammenzusetzen, daher hier eine kurze

Zusammenfassung Wissensstand Tiptoi OID
=======================================

Tiptoi Codes sind gedruckte 4x4 Punkte Matrizen mit einer Größe von 0,1 
x 0,1 mm.

TipToi Matrizen bestehen aus 7 Punkten zur Ausrichtung, 8 
Informationspunkten (welche  je 4 Werte annehmen können), sowie einem 
Paritätspunkt. Die nutzbare Information einer Matrix liegt somit bei 16 
bit.

Tiptoi Matrizen können eindeutig als Bytecode dargestellt werden, 
welcher einer Zahl von 0 bis 65536 entspricht. Die 2 bit Parität wird 
durch eine bekannte bitshift-xor Operation erzeugt.

Aus jedem Tiptoi Bytecode wird durch eine bisher unbekannte, bijektive 
Funktion jeweils eine Tiptoi OID erzeugt. Fortlaufende Bytecodes werden 
in zwei, in sich fortlaufende, aber miteinander vermischte Wertbereiche 
übersetzt, ein Wertbereich von 4716 bis 65535, ein Wertbereich von 0 bis 
4715.

Tiptoi Media-OID's (OID 0 bis OID 4715) werden verwendet um Bücher, 
Figuren, Spiele etc. auszuwählen. M-OID's werden normalerweise hinter 
dem Anschaltzeichen gedruckt. Jeder M-OID ist jeweils eine .gme Datei am 
Stift zugeordnet, die durch das scannen der M-OID geladen wird. Wenn 
eine M-OID angewählt wird, zu welcher keine .gme Datei am Stift 
gespeichert ist, folgt die Meldung „Laden Sie erst die passende 
Audiodatei auf den Stift“

Tiptoi Objekt-OID's (OID 4716 bis OID 65535) werden verwendet um 
Aktionen auszulösen. Das Verhalten bei scannen der jeweiligen O-OID wird 
in der .gme Datei beschrieben. Wenn zu einer O-OID kein passender 
Eintrag in der aktuell geladenen .gme Datei existiert, vermutet die 
Software, daß ein anderes Buch gescannt wurde und es erfolgt die Meldung 
„berühren Sie zunächst das Anschaltzeichen“

Bytecode2oid:
=============

Die Funktion bytecode2oid() ist bisher nicht veröffentlicht worden. Ich 
vermute, daß es sich um eine bitshift-xor Funktion handelt, ähnlich wie 
die Paritätsfunktion, allerdings reichen meine Kenntnisse nicht, diese 
zu entschlüsseln.

Ich habe daher aus allen bisher veröffentlichten Bytecode/OID Paaren 
eine XLS Liste mit ca. 1600 OID's erstellt, davon ca. 100 M-OID's. Das 
sollte reichen, um eigene TipToi Dokumente zu erstellen.

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
Datum:

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Hallo  Alexander H,

klasse Recherche. Vor allem die Trennung von MOID und OOID ist mir neu. 
Das müsste am besten auch auf https://github.com/entropia/tip-toi-reveng 
festgehalten werden. Ich würde mich über einen Pull-Request freuen, kann 
es aber auch bei Gelegenheit selbst dort einpflegen.

Vielleicht können wir die Tabelle auch dem tttool beibringen, das würde 
dem Benutzer einiges vereinfachen.

Gruß,
Joachim

Autor: Alexander H (Gast)
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Hallo Joachim!

Danke für Dein Feedback. Die Aufteilung in MOID und und OOID ist 
tatsächlich neu, elegant, stammt von mir und ist (nach neuester Kenntnis 
und zumindest teilweise) falsch...

Ich habe die OIDs, welche von Ravensburger bis dato verwendet werden, 
ausgewertet (Liste anbei) und bin zu einigen Schlüssen gekommen, denen 
ich noch weiter nachgehen möchte:

Aussage 1: Alle bisher von Ravensburger verwendeten MOIDs sind eindeutig 
und fortlaufend von 1 bis 72. Einzelne Medien existieren aber nur in 
einzelnen Sprachen.

Aussage 2: Die kleinste, regulär verwendete OOID ist 1001 (z.B. 
"Strassenverkehr")

Aussage 3: In manchen .gme Dateien existiert ein „"main table" Eintrag 
für jene OOID, die deren MOID entspricht. (z.B. "Mein grosses 
Bilderlexikon", OOID ab 30 dann FF bis 14001)

Schluß: Meine Aussage: "OIDs von 0 bis 4716 dienen immer der 
Medienauswahl" kann nicht aufrecht erhalten werden.

Hypothese A: Die höchst-mögliche MOID ist kleiner als 1001.

Hypothese B: Die höchst-mögliche MOID ist größer als 1001 (z.B. 4715) 
aber eine eventuell angelegte OOID mit niedrigerer Nummer übersteuert 
das Verhalten "Medien abrufen"

Hypothese C (gewagt): Es existiert eine (interne) Sprungtabelle im 
TipToi Stift, in der einige (MOIDs) auf Ladeskripts verweisen (Lade 
Datei mit dieser MOID oder spiele Jingle „"Datei fehlt"), andere auf 
Abspielskripts verweisen (spiele Jingle "Anschaltzeichen berühren"). Vor 
dem laden wird die original Sprungtabelle wieder hergestellt, dann mit 
den Sprungpunkten der neuen geladenen Datei überschrieben.

Mein persönliches Todo:

=> Bytecodes für OID >1000 und <4716 durch probieren finden (MOID kommen 
meist geballt vor, guter Startpunkt ist nach Bytecode 16384). Dann 
testen, ob der TipToi Stift mit "Datei fehlt" (Hinweis auf MOID) oder 
"Anschaltzeichen berühren" (Hinweis auf OOID) reagiert.

=> Prüfen, ob Medien bei denen die MOID als OOID angelegt ist (30, 33, 
34, 42, 65, 69), auf das erste Lesen des Anschaltzeichens anderes 
reagiert, als beim zweiten mal (Hinweis auf überschreiben der MOID 
Funktion durch eine OOID)

=> Prüfen ob es möglich ist, in einer eigenen .gme Datei beliebige MOIDs 
als OOID zu definieren und so deren „Medium laden“ Funktion zu 
überschreiben (deaktivieren!?!) (Was da so alles möglich wäre, wenn es 
eine Autostart .gme gäbe...)

Lg,
Alexander

Autor: FABLAB Karlsruhe (Wolfgang Kraft) (Gast)
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Hallo zusammen,

Joachim hat dem FABLAB Karlsruhe (www.fablab-karlsruhe.de) zugesagt, im 
Januar einen Workshop zu dem hier diskutierten Thema abzuhalten.

Die Zusammenfassung zum Workshop sieht wie folgt aus:

Mit dem Tip-Toi-Stift von Ravensburger werden Bücher, Puzzles, Spiele
und sogar Tierfiguren zum Leben erweckt. Das Prinzip ist einfach: Eine
kleine Kamera in der Spitze des Stiftes erkennt ein feines Muster aus
schwarzen Punkten auf den Buchseiten und reagiert entsprechend. Dabei
steckt die ganze Logik im Stift bzw. in der Datei zum Buch, die man
vorher runterlädt und auf den Stift kopiert. Die Bücher selbst enthalten
keine Technik.

Dem geneigten Bastler juckt es da doch in den Fingern, selbst Hand
anzulegen und eigene Bücher zu gestalten. Und tatsächlich: Ein guter,
haushaltsüblicher Laserdrucker kann die Muster mit den nötigen Details
erstellen, und das Format der Dateien wurde weitgehend entschlüsselt.

Und so werden wir im Workshop selber unser eigenes Tip-Toi-Bild mit den
optischen Codes versehen und diese drucken sowie die zugehörige Datei
Programmieren.

Mitzubringen sind, nach Möglichkeit:
- Ein Laptop mit Linux, Windows oder MacOS
- Ein Bildverarbeitungsprogramm, z.B. GIMP
- Einen Tip-Toi-Stift (sofern die lieben Kleinen ihn hergeben)

Ein klein wenig Erfahrung mit der Bildverarbeitung wäre hilfreich,
Programmierkenntnisse sind nicht zwingend nötig.

Wer schon ein Bild oder eine Zeichnung hat, die er verarbeiten will,
darf diese gern (als Bild-Datei) mitbringen. Schwarze oder sehr dunkle
Flächen sollten dabei vermieden werden.


Aktuell haben wir gerade eine Doodle-Umfrage gestartet, um den optimalen 
Termin zu ermitteln. Wer also in der Umgebung von Karlsruhe wohnt oder 
wem der Weg nicht zu weit ist, ist gerne eingeladen teilzunehmen.

http://doodle.com/ps2eirs7t7y4w5nx

Sobald der Termin steht, werden wir das auch hier nochmals bekanntgeben.


Gruß

  Wolfgang

Autor: FABLAB Karlsruhe (Wolfgang Kraft) (Gast)
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Hallo,

der Termin des Workshops steht!

Am Samstag, dem 31. Januar wird Joachim ab 15:00 bei uns im FABLAB 
Karlsruhe e.V. zu Gast sein.

Wer bei dem kostenlosen Workshop mitmachen möchte, wird um eine formlose 
Anmeldung per E-Mail gebeten:  Wolfgang.Kraft@fablab-karlsruhe.de

Autor: Igor (Gast)
Datum:

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Hello everyone!

You have done a great job. Thanks.

Maybe somebody already disassembled his pen and knows what main chips 
are there? I mean the first and the second generation. Are the main 
chips different or the same?

Best wishes.

Autor: Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)
Datum:

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Hi,

die letzten zwei Tage hat der Tiptoi-Stift bei unseren 
Weihnachtsbescherungen eine zentrale Rolle gespielt; genaueres auf 
meinem Blog:
https://www.joachim-breitner.de/blog/666-Geschenke...

Außerdem habe ich eine Mailingliste für Tiptoi-Bastler eingerichtet, auf 
der man sich über solche Basteleien und das tttool austauschen kann:
https://lists.nomeata.de/mailman/listinfo/tiptoi

Frohe Weihnachten,
Joachim

Autor: uli42 (Gast)
Datum:

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Hi,

das Überschreiben von M-OIDs funktioniert IIRC nicht.

Desweiteren meine ich mich zu erinnern, dass irgendwo mal die 
Information stand, dass rund 15000 Codes in einem Buch möglich seien. 
Demnach sind die restlichen die M-OIDs. Das würde grob zu der Theorie 
der 1000 möglichen M-OIDs passen. Das liesse sich bestimmt durch etwas 
Disassemblieren herausfinden.

Uli

Autor: tmesser (Gast)
Datum:
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Hallo,

ich fange seit gestern ebenfalls mit dem Basteln von TipToi-Büchern an 
und habe ein wenig an der Auflösung rumprobiert (mein Drucker kann nur 
600dpi).

Die vom tttool generierten OIDs werden vom Stift auch in der Auflösung 
600dpi erkannt. Mein Interpolationsverfahren beim Kleinrechnen war 
"Pixelwiederholung (harte Kanten)".
Siehe oids600.png

:)

Tanja

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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mal dumm gefragt (ich habe nicht den gesmaten Thread durchgelesen):

kann es sein, daß die teilweisen schlechten Lese-Ergebnisse etwas damit 
zu tun haben, daß die meisten (Laser-)Farb-Drucker automatisch einen 
Identcode mit ausdrucken, der sich mit dem Ting-Code irgendwie in die 
Quere kommt?


http://de.wikipedia.org/wiki/Machine_Identificatio...

: Bearbeitet durch User
Autor: Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)
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Hallo Tanja,

> ich fange seit gestern ebenfalls mit dem Basteln von TipToi-Büchern an
> und habe ein wenig an der Auflösung rumprobiert (mein Drucker kann nur
> 600dpi).
>
> Die vom tttool generierten OIDs werden vom Stift auch in der Auflösung
> 600dpi erkannt. Mein Interpolationsverfahren beim Kleinrechnen war
> "Pixelwiederholung (harte Kanten)".
> Siehe oids600.png

gut zu wissen! Ist das ein Laserdrucker gewesen?

Andererseits: Die Drucker mit denen ich gearbeitet habe haben offiziell 
auch 600dpi... und am Ende ist es vermutlich nicht arg wichtig, ob man 
es vorm Drucken skaliert oder obs der Drucker selbst macht.


> kann es sein, daß die teilweisen schlechten Lese-Ergebnisse etwas damit
> zu tun haben, daß die meisten (Laser-)Farb-Drucker automatisch einen
> Identcode mit ausdrucken, der sich mit dem Ting-Code irgendwie in die
> Quere kommt?

Würde ich stark bezweifeln. Unter der Lupe sieht man ja gut was gedruckt 
wird und was nicht. Und die hellen gelben Punkte würden kaum stören.

Autor: tmesser (Gast)
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Wenn man das Reduzieren auf 600dpi dem Druckertreiber (oder dem 
Automatismus des Grafikprogramms) überlässt, kann folgendes passieren:

1. Klappt (mein Tiptoi hat aber gerade mal 2 von 10 OIDs erkannt).

2. Die Abstände innerhalb des 4*4 Musters sind verändert, daher wird der 
OID unlesbar.

3. Saubere Kanten werden zu "grauem Brei"; der OID ist unlesbar.

Daher lieber selber richtig reduzieren :)


Mein Drucker ist übrigens ein Farblaser (Kyocera).

Viel Erfolg allen anderen Mitbastlern,
Tanja

Autor: min (Gast)
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Vor Jahren hat der Chaos Computer Club herausgefunden, dass viele 
Drucker
einen einamligen Id-code mit auf das Papier drucken. Das sind wenige 
Pixel,
die über den ganzen Druckbereich (seite) verteilt werden. Angeblich nur 
um Geldfälscher die Geld mit Farblaserdruckern kopieren, zu entlarven.

Autor: Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)
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> Daher lieber selber richtig reduzieren :)

Na gut. Werds bei Gelegenheit in tttool einbauen: 
https://github.com/entropia/tip-toi-reveng/issues/68

Autor: tolidu (Gast)
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Vielen Dank für das hervorragende tttool!

Auch der Druck funktioniert gut. Ich habe erfolgreich Bilder mit Code 
(also nur ein Druckdurchgang) auf einem Farblaser ausgedruckt. Die 
Erkennung funktioniert auch bei dunklen Farben sehr gut:


Bin wie folgt vorgegangen:
-Code auf 600DPI Schwarz/Weiß Bitmap reduziert. (Drucker hat nur 600DPI)

-Fotos/Bilder In Photoshop in CMYK umgerechnet. Hierbei manuell 
festgelegt, dass für den Schwarzaufbau nur CMY verwendet wird. Im Foto 
sind also keinen schwarzern Pixel vorhanden. Als CMYK Bild speichern.
(Wenn dem Drucker die Umwandlung der RGB Bildes in die CMYK Druckfarben 
überlassen wird, wird für dunkle Farben immer etwas Schwarz verwendet, 
was die Erkennung der Codes stört)

-In Indesign (Arbeitsfarbraum CMYK) das CMYK Bild plazieren und die S/W 
Bitmap mit dem code darüberlegen.

-Auf einem Postscript Farblaserdrucker (meiner war Magicolor 4750) ohne 
weiteres Farbmanagement als CMYK drucken.

-Fertig!

Autor: Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)
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Na, wenn ihr alle mit 600dpi druckt, dann kann das tttool das jetzt 
auch, einfach "tttool -d 600 123-127" angeben.

Autor: Igor (Gast)
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Wenn ich fragen darf, wie ist es möglich zu drucken Ting stift Code?
Tttool ist wunderbar aber es druckt nur für Tiptoi.
Danke.

Autor: st germain (Gast)
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Halo Zusammen und allen ein gutes neues Jahr.

Ich bin auch auf der Recherche, wie ich meinen kleinen (7+5 J.)
den Stift , vor allem der Großen in der Schule (beim Rechnen mit den 
Zauberminis oder den RechenFlusel)
oder die ich beim Geocachen (Erstellung von MultiCaches, oder virtuellen 
Caches) verwenden kann.
Daher habe ich nun begonnen die Mission im Lesedschungel zu analysieren
(mit bestem Dank an Joachim für die hervorragende Leistung für das 
tttool).

Ich habe zwar eine Fachinformatikerausbildung, aber in den Fächern
Mikrocontroller/Programmierung war ich keine Leuchte. Daher hoffe ich 
auf reges
Feedback für meine Fragen, denn diese habe ich nun nach langem Suchen:

1. ) Wie verwende ich die yaml-Informationen zu den Subgames (tttool 
games)?
2. ) Hat jemand eine Idee, wie ich das mit "gehe nun zu Punkt_A und
     dann zu Punkt_B gehe aber dabei nicht über die Punkte_x _y und z_"
     in einer Yaml-Datei realisiere?
3. ) Habe ich nur einen HP-Tintendrucker (OfficeJet 4620) der 
anscheinend
     die Punkte nicht klar genug druckt.
     Kennt jemand die weitere Einstellungen (entweder zu klein/zu Groß)?
4. ) Welche Nummer muss ich beim Erstellen er OID's im tttool eingeben,
     dass der Stift diese erkennt (habe 'Mission im Lesedschungel,
     Product-Id=27, Scripts for OIDs from 5679 to 12838;
     6841/7160 are disabled.)?

Lieben Dank, st_germain

Autor: st germain (Gast)
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Hallo Zusammen und allen ein gutes neues Jahr.

Ich bin auch auf der Recherche, wie ich meinen kleinen (7+5 J.)
den Stift , vor allem der Großen in der Schule (beim Rechnen mit den 
Zauberminis oder den RechenFlusel)
oder die ich beim Geocachen (Erstellung von MultiCaches, oder virtuellen 
Caches) verwenden kann.
Daher habe ich nun begonnen die Mission im Lesedschungel zu analysieren
(mit bestem Dank an Joachim für die hervorragende Leistung für das 
tttool).

Ich habe zwar eine Fachinformatikerausbildung, aber in den Fächern
Mikrocontroller/Programmierung war ich keine Leuchte. Daher hoffe ich 
auf reges
Feedback für meine Fragen, denn diese habe ich nun nach langem Suchen:

1. ) Wie verwende ich die yaml-Informationen zu den Subgames (tttool 
games)?
2. ) Hat jemand eine Idee, wie ich das mit "gehe nun zu Punkt_A und
     dann zu Punkt_B gehe aber dabei nicht über die Punkte_x _y und z_"
     in einer Yaml-Datei realisiere?
3. ) Habe ich nur einen HP-Tintendrucker (OfficeJet 4620) der 
anscheinend
     die Punkte nicht klar genug druckt.
     Kennt jemand die weitere Einstellungen (entweder zu klein/zu Groß)?
4. ) Welche Nummer muss ich beim Erstellen er OID's im tttool eingeben,
     dass der Stift diese erkennt (habe 'Mission im Lesedschungel,
     Product-Id=27, Scripts for OIDs from 5679 to 12838;
     6841/7160 are disabled.)?

Lieben Dank, st_germain

Autor: Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)
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Hi st_germain,

1. leider sind die "Spiele" (im Sinne der GME-Datei) noch nicht komplett 
verstanden, und auch nicht alles verstandene ist im tttool umgesetzt. 
Aber das ist weniger schlimm als es scheint, wenn man eh sein eigenes 
Ding machen will: Mit den vorhandenen Register-Abfrage und 
-Rechenbefehlen kann man seine eigene Spiellogik umsetzen!

2. Du nimmst ein Register her, was das Aktuelle „Ziel“ festlegt. Etwa $1 
== 0 am Anfang, $1 == 1 wenn man zu B gehen muss, $1 == 2 wenn man zu C 
gehe muss. Bei den Code für B steht dann z.B.

  6002:
  - $1 == 1? $1 := 2 P(gut_so) P(jetzt_zu_C)
  - $1 < 1? P(das_war_zu_voreilig)
  - $1 > 2? P(hier warst du schon)

3. Sorry, da musst du selber noch etwas Probieren. Vielleicht klappts 
mit 600dpi besser?

4. Wenn du das Labyrinth umprogrammieren willst: Genau diese: 
product-id: 27, und dann von 5679 aufwärts für die einzelnen Skripte. Im 
Zweifel mit dem Debug-Modus vorlesen lassen, welcher Code hinter etwas 
im Buch steht.

Autor: ●● pit ●. (Gast)
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Diese Technologie ist von Anoto aus Lund in Schweden, die haben 100e 
patente auf ein Papier mit Rasteraufdruck mit spezieller IR-Tinte. Habe 
damit viel Erfahrung und habe alles Reverse-Engineered :)

Autor: Igor (Gast)
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●● pit ●● schrieb:
> Habe
> damit viel Erfahrung und habe alles Reverse-Engineered :)

Und wo kann man es lesen?

Autor: Marc (Gast)
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●● pit ●● schrieb:
> Diese Technologie ist von Anoto aus Lund in Schweden, die haben 100e
> patente auf ein Papier mit Rasteraufdruck mit spezieller IR-Tinte. Habe
> damit viel Erfahrung und habe alles Reverse-Engineered :)

Das hat aber mit dem TING/Tiptoi-System nicht wirklich was zu tun, wenn 
ich das alles richtig verstehe... außer, dass in beiden Fällen ein Stift 
ein Raster abtastet, sehe ich keine Gemeinsamkeiten.

Autor: patents (Gast)
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Schwer vorstellbar, das es eine andere Technologie ist, außer Patente 
sind bereits abgelaufen oder so was.

Jedenfalls, so weit ich das mit limitierten patentrechtlichen 
Kenntnissen via Google Patents erfassen kann, ist fast alles im Kontext 
optische Abtastung von "Raster auf Papier" für fast jede Anwendung 
zigfach von Anoto patentiert.

Autor: st germain (Gast)
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Hallo Zusammen, kennt Ihr schon das:
https://books.google.de/books?id=xr5mqyeBUrQC&pg=P...

Hier wird auf der den Seiten 72 bis 75 die TipToi Hardware näher 
beschrieben ...

Autor: GiveMeAnAnswer (Gast)
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Wie sieht es eigentlich mit Lizenz-Rechten aus ?
Darf ich ein selbstgedrucktes Buch verkaufen ???

Autor: Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)
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> Wie sieht es eigentlich mit Lizenz-Rechten aus ?
> Darf ich ein selbstgedrucktes Buch verkaufen ???

Vermutlich nicht. Da stecken ein paar Patente drin, die du vermutlich 
verletzen würdest. Aber so genau will ich das glaub gar nicht wissen :-]

Autor: لیس مسئلے سے (Gast)
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st germain schrieb:
> Hier wird auf der den Seiten 72 bis 75 die TipToi Hardware näher
> beschrieben ...

Naja, diese Informationen sind nicht wirklich neu und auch nicht 
hilfreich.
Wer seinen TipToi schonmal aufgemacht hat (z.B. um einen defekten 
Lautsprecher zu ersetzen), kann problemlos sehen, welche Bauteile 
enthalten sind.

Autor: Stephan (Gast)
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hallo zusammen, es freut mich dass schon soviel dokumentiert wurde und 
tttool entstanden ist (muss ich noch ausprobieren).

bin aus "saisonalen gruenden" hier gelandet.

bin gerade dabei die paar Anhaenge mit Code/Punktemuster hier aus dem 
Forum zu drucken, um zu sehen was der Stift so erkennt.

Ich mache mir Gedanken wie ich selber aktive Bilder machen kann, fuer 
meine 2 neugiereigen maedels (2 J. u. 3 J.).

Irgendwie habe ich hier den Eindruck dass versucht wird "einzelne" 
Punktcodes (resp. "clusters" von Punktcodes) an gezielte Stellen zu 
drucken.
Beim begutachten des mir vorliegenden tiptoi Bauernhofbuches mittels 
Lupe, stelle ich fest dass die Buchseiten voll "bis ueber den Rand 
bepunktmustert" sind.

Also muesste der Weg doch sein, aehnlich wie Wasserzeichen (aber 
Stiftlesetauglich) seitenfuellend Punktmuster zu generieren, welche von 
den Werten her wie ein Koordinatensystem ueber alle Seiten hinweg gehen.
Jede "Daumennagelgrosse" (sodass <64k davon reichen) Zone jeder Seite 
ist dann eindeutig lokalisierbar.
Dies kommt nun auf alle Seiten "ueberlagert" gedruckt. (bin nicht von 
der Bildbearbeitenden noch von der Druckenden Branche, man verzeihe mir 
den ev. holprigen Jargon)
Nun kann man dank dem Debug-mode (tttool) alle Hotspots/Interessanten 
Zonen inventarisieren und den passenden YAML Code dazuschreiben, um die 
zugehoerigen Audiodateien zu "verorten" (natuerlich inkl. der ev. 
Ablauflogik).

Mache ich mit meinen dargelegten Gedanken ueberlegungsfehler?

Ich sehe auch Nachteile;
- die "lokalisierung" ist diskretisiert, also weist die kleinstmoegliche 
lokalisierbare Zone eine Mindestgroesse auf und die uebergaenge von Zone 
zu Zone sind durche das Zonenraster vorgegeben
- ev. sind "Standard Hintergrundgeraeusche" nicht moeglich oder muehsam 
in YAML zu codieren

Mir scheint es jedenfalls im Ueberblick so einfacher, als bestimmte 
Punktmuster einzeln ueber die Seiten zu plazieren.
Modifikationen der Zuordnung sind auch nach dem Druck noch moeglich.

73 de HB9ocq

Autor: Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)
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Hallo Stephan,

> Beim begutachten des mir vorliegenden tiptoi Bauernhofbuches mittels
> Lupe, stelle ich fest dass die Buchseiten voll "bis ueber den Rand
> bepunktmustert" sind.

richtig. Das liegt aber daran dass die auch in die inaktiven Bereiche 
einen Null-Code drucken, damit das Buch gleichmäßig grauer wird – sonst 
würden die aktiven Bereiche wohl eher auffallen. Trotzdem bin ich mir 
sicher dass die Muster wirklich den Formen angepasst sind.

Das heißt natürlich nicht dass die Idee einer „Universalseite“ nicht 
brauchbar wäre... Aber das würde auch heißen dass man bei einem aktiven 
Bereich, der mehrere Daumennägel umfasst, die zugehörigen Programme im 
GME-File zig-mal duplizieren muss. Eventuell sprengt man damit 
irgendwelche Resourcenbeschränkungen des Formats oder des Stiftes.

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Ich sehe gerade dass ich da wohl ein paar mal nicht eingeloggt war, und 
auch noch das Autoren-Feld mit dem Titel-Feld verwechselt hab. „Autor: 
Tiptoistift als Christikindhelfer (Gast)“ bin ich :-)

Autor: st germain (Gast)
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Tiptoistift als Christikindhelfer schrieb:
> Aber das würde auch heißen dass man bei einem aktiven
> Bereich, der mehrere Daumennägel umfasst, die zugehörigen Programme im
> GME-File zig-mal duplizieren muss.

Hallo Zusammen,
das passt aus meiner Sicht zusammen zu dem TipToi-Stift.
Auch wäre es einfacher Sprünge und Wiederholungen zu adressieren.
So wird das bestimmt mit dem Handschrifterkennung-Stift (irgendwo auf 
youtube gesehen) gemacht...
Auch erkennst das tttool von Dir ja auch schon Duplikate "Audio table 
repeated twice".
Dies könnte auch die Game-Struktur erklären, oder sehe ich das falsch?

tttool.exe info ".\media\027\00522 - Mission im 
Lesedschungel\20120118\Mission im Lesedschungel.gme"
Product ID: 0x0000001B
Raw XOR value: 0x0000002E
Magic XOR value: 0xD9
Comment: CHOMPTECH DATA FORMAT CopyRight 2009 Ver2.10.0901
Date: 20120118
Number of registers: 1
Initial registers: [1]
Initial sounds: [[768,769]]
Scripts for OIDs from 5679 to 12838; 6841/7160 are disabled.
Audio Table entries: 770
Audio table repeated twice
Checksum found 0xC1A64BA3, calculated 0xC1A64BA3

St_germain

Autor: Wolfgang Hlawatsch (luobo)
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Hallo,

ich habe diese Diskussion aufmerksam verfolgt, doch leider die Lösung 
für mein Problem so direkt nicht entnehmen können:
Mein Sohn bekam zu Weihnachten ein Ting-Kinderliederbuch. Doch der 
Singsang, der über den Ting-Stift kommt ist grauenhaft schlecht. Ich 
wollte die Datei, welche die Lieder enthält, editieren, und die Lieder 
austauschen. Mit Audacity kann man sämtliche Sound-Dateien aus der 
*.ouf-Datei anhören, aber das Rückspeichern geht wohl sicher nicht.
Ich fragte bei dem Ting-Service, doch bekam ich die Nachricht, ich könne 
die (*.ouf-) Dateien nicht ändern ..
Leider bin ich nicht so sehr fit im dieser speziellen 
Computer-Anwendung. Vielleicht steht hier irgendwo schon die Lösung, und 
ich habe sie nicht erkannt ..

Ich nutze Linux Miint 17.1 (Rebecca)

Autor: Marc (Gast)
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Hallo,

leider bezieht sich das meiste hier auf den TipToi Stift. Das 
Dateiformat des Ting-Stiftes ist noch nicht vollständig bekannt, daher 
stimmt die Aussage, dass es nicht geht, zur Zeit leider noch.. :)

Autor: Wolfgang Hlawatsch (luobo)
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.. Und mit einem Hex-Editor die entsprechenden Titel löschen, oder 
gleich durch eigene MP3-Titel überspielen? Das müßte doch gehen, 
mindestens, wenn die gesamte Dateilänge nicht verändert wird?

Nur: wie finde ich definitiv den Anfang und das Ende eines MP3-Titels? 
Der Vorspann kann mir wahrscheinlich egal sein, da dieser wahrscheinlich 
wohl nur einen Pointer setzt, und nicht weiß, wie der Titel eigentlich 
klingen muß.

Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Hallo Wolfgang,

wenn es funktioniert wie beim Tiptoi-Stift, dann findest du irgendwo 
eine 32-bit-Zahl, die genau die Position der MP3-Daten in der Datei 
anzeigt. Die direkt darauf folgende 32-bit-Zahl ist die Länge der 
MP3-Daten – damit weißt du wass du austauschen darfst.

Also:
 * Anfang der MP3-Datei suchen (gar nicht so einfach bei MP3-Leider)
 * Die Position in der Datei notieren.
 * Diesen Wert weiter vorne suchen.
 * Schauen was direkt danach notieren.
 * MP3-Datei austauschen.

Autor: Tingeltangel (Gast)
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Hallo Leute,

Tingeltangel präsentiert das MyTingBook-Tool mit dem sich eigene 
Ting-Bücher erstellen lassen.

https://tingeltangel12.wordpress.com/

(Es gibt auch ein paar Infos zum ous-Dateiformat)

Viel Spass
Euer Tingeltangel

Autor: Marc (Gast)
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Hi Tingeltangel,

schön, dass sich nochmal jemand dem Ting-Stift angenommen hat. :)
Konnte das Tool leider noch nicht testen, aber die Infos auf der 
Webseite fand ich schon sehr spannend. Es hat mir auch gezeigt, dass es 
die richtige Entscheidung war, das Dateiformat nicht weiter zu 
untersuchen... wie die Positionen der mp3s innerhalb der Datei errechnet 
werden, verstehe ich nicht mal ansatzweise. ;) Ist das ein gängiges 
Verfahren, das da verwendet wird, oder wie findet man das raus?

Einen Zusammenhang zwischen Ting-Id und Code-Id scheint es also 
tatsächlich nicht zu geben? Ich hatte schon mal vermutet, dass es 
einfach eine Art Lookup-Tabelle im Stift gibt, um es uns schwerer zu 
machen, aber hatte zu wenig funktionierende Codes, um da weiter zu 
forschen. :)

Tolle Arbeit auf jeden Fall! Und vielen Dank fürs zur Verfügung stellen. 
Ich hoffe, ich komme bald mal zum Testen. :)

Gruß,
Marc

Autor: Theio (Gast)
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Hallo zusammen,

bin gerade durch Freunde auf den TING-Stift aufmerksam geworden.

Danke für das bisher Geleistete!   :-)

Die noch unklare Zuordnung TING-ID zu Code-ID beschäftigt mich.

Ich möchte hier einen Denkanstoß liefern, da mir selbst aktuelle leider 
die Zeit fehlt, den Ansatz weiter zu prüfen: Beim Einlesen ist mir 
aufgefallen, dass die aktuell angewendete Übersetzung der 
Punktmatrix-Codes bekannterweise nicht direkt die TING-ID liefert. Ist 
also die aktuelle Interpretation fehlerhaft, weil wir z.B. von einer 
falschen Byteorder ausgehen? Denkbar ist alles bis hin zu einem 
nichtlinearen Muster.
Vielleicht kann damit der notwendige LUT-Schritt ganz entfallen bzw. 
lässt sich dann eine allgemeingültige Transformationsfunktion 
extrahieren. IMHO ist dieser (für uns aktuell notwendige) 
Transformationsschritt ursprünglich nicht vorgesehen. Zumindest finde 
ich keinen Grund für eine solche Implementierung.

Autor: David Groestl (dasterix)
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Hallo,
ich wollte die deutschsprahigen Übersetzungen aus dem 'Wir lernen 
Englisch' TipToi-Buch durch österreichischen Dialekt ersetzen (sozusagen 
als Motivation, damit das Buch wieder hergenommen wird).
Nach dem ich die Oggs neu aufgenommen habe und die Gme ohne 
Fehlermeldung erzeugt worden ist, ist hatte sie nur noch 13 statt 37MB 
und die ganzen Übersetzungen waren weg.
Habe dann als Test die Gme aus der Yaml mit originalen Ogg-Dateien 
erzeugt aber diese hatte dann auch nur 13MB und auch dort fehlten die 
deutschen Übersetzungen. In der Yaml-Datei sind aber auch die deutschen 
Oggs zugeordnet.
Was mache ich denn falsch?
Grüßle, David

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim Breitner (nomeata)
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Hi David,

das tttool versteht nicht alle Funktionen einer GME-Datei. Insbesondere 
Spiele und Binärprogramme werden nicht unterstützt. Wenn also die 
Übersetzungen nicht über „normale“ Felder angesprochen werden, sondern 
über Spiele, dann kann tttool diese Sachen nicht mehr zusammenbauen.

Allerdings schreibst du dass die Dateien in der YAML-Datei erwähnt 
werden. Dann sollte das also eigentlich nicht das Problem sein...

Magst du deine Frage nochmal auf der tttool-Mailingliste 
https://lists.nomeata.de/mailman/listinfo/tiptoi stellen? Vielleicht 
kann dir dort jemand weiterhelfen.

Gruß,
Joachim

Autor: David Groestl (dasterix)
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Hallo Joachim,
werde ich gleich machen.
Mit besten Dank für die prompte Antwort,
David

Autor: David Groestl (dasterix)
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> Allerdings schreibst du dass die Dateien in der YAML-Datei erwähnt
> werden. Dann sollte das also eigentlich nicht das Problem sein...

Hallo Joachim,
ich hatte nach den falschen Nummern in der Yaml-Datei gesucht:
die deutschsprachigen Dateien werden da nicht erwähnt. Sorry.
Dann hat es wohl (leider) geklärt.
Danke nochmals,
David

Autor: howil (Gast)
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Hallo,

Ich will für meine Kids nur zusätzliche (eigene) Lieder auf den 
TipToi-Stift laden um ihn als 'mp3-player' zu verwenden. Gibt es dazu 
Erfahrungen/Hints?
Muss ich mich dafür mit den ganzen Codes herumschlagen oder können die 
mp3/ogg Dateien einfach in gme übersetzt werden?

lg
Howil

Autor: Andreas Grimme (sidiandi)
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Hallo howil, hallo miteinander,

> Ich will für meine Kids nur zusätzliche (eigene) Lieder auf den
> TipToi-Stift laden um ihn als 'mp3-player' zu verwenden. Gibt es dazu
> Erfahrungen/Hints?
> Muss ich mich dafür mit den ganzen Codes herumschlagen oder können die
> mp3/ogg Dateien einfach in gme übersetzt werden?

Den gleichen Wunsch hatte auch ich, als der TipToi Stift bei uns kurz 
vor Weihnachten ins Haus kam. Ich habe über Weihnachten ein kleines GUI 
geschrieben, das die bekannten Tools integriert und mit dem man mp3 und 
ogg Dateien sehr schnell und einfach in den TipToi Stift laden kann:

https://github.com/sidiandi/ttaudio

Den ersten Release gibt es hier:

https://github.com/sidiandi/ttaudio/releases/downl...

Viel Spaß damit,

Andreas

Autor: Robert Manzke (pielo)
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Hallo, danke für das sehr interessante Informationen.

Auch wenn hier jetzt schon fast 1Jahr ruhe ist greif ich es doch noch 
mal auf.

Da meine Tochter auch einen solchen Tiptoi-Stift bekommen hat, habe ich 
mich mal ein wenig belesen was so alles möglich ist.

Leider verzweifel ich einfach beim drucken des Codes.
Ich bin Step-by-Step dieser (http://tttool.entropia.de/) Anleitung 
gefolgt. Das klappt auch so weit ganz gut, nur an der Stelle wo Steht 
das die Codes ausgedruckt 10x10cm sein sollen, bin ich am verzweifeln. 
Egal ob im 600 oder 1200dpi erzeuge, es werden immer nur 3x3cm Kästchen 
gedruckt. Daher auch keine Chance für den Stift was zu erkennen.

Kann mir jemand sagen was ich evt. falsch mache? Ich habe es mit 
PhotoShop und IfranView versucht. Hat vielleicht jemand eine PS-Datei, 
mit einem Test-Code, bei der alle Einstellungen (vom Programm her) schon 
getätigt sind, damit ich mal sehen kann was anders gemacht wurde. Oder 
einfach nur ein paar Tipps würden es auch schon tun.

Leider besitze ich auch nur einen Epson XP-510 (Tintenstrahldrucker), 
bei dem eine manuelle Einstellung nicht wirklich machbar ist (zumindest 
hab ich noch keine gefunden).

lg Pielo

@sidiandi das Tool ttaudio gibt es wohl nicht mehr?

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim Breitner (Gast)
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> Das klappt auch so weit ganz gut, nur an der Stelle wo Steht
> das die Codes ausgedruckt 10x10cm sein sollen, bin ich am verzweifeln.
> Egal ob im 600 oder 1200dpi erzeuge, es werden immer nur 3x3cm Kästchen
> gedruckt.

Das liegt an einer neuen Version des tttool. 3cm×3cm ist korrekt. Da ist 
die Webseite nicht mehr aktuell, das schau ich mir gleich an.

Aktivere Diskussionen zum tttool findet hier stat:
https://lists.nomeata.de/mailman/listinfo/tiptoi

> @sidiandi das Tool ttaudio gibt es wohl nicht mehr?

Doch: https://github.com/sidiandi/ttaudio

Frohe Weihnachten,
Joachim

Autor: Kurt A. (Gast)
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Robert M. schrieb:
> Ich habe es mit
> IfranView versucht.

Mit IrfanView sollte es funktionieren. Da kann im Druckfenster jede 
gewünschte Grösse eingestellt werden.

Autor: Robert Manzke (pielo)
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Joachim Breitner schrieb:
>> @sidiandi das Tool ttaudio gibt es wohl nicht mehr?
>
> Doch: https://github.com/sidiandi/ttaudio

Danke für die hilfreichen Antworten

Auch wenn ich mich jetzt vielleicht etwas doof anstelle, aber wie Starte 
ich ttaudio? Oder anders gefragt, kann ich das Tool mit Win starten, 
oder ist das ein Linux Tool?

Autor: Joachim Breitner (Gast)
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Robert M. schrieb:
> Auch wenn ich mich jetzt vielleicht etwas doof anstelle, aber wie Starte
> ich ttaudio? Oder anders gefragt, kann ich das Tool mit Win starten,
> oder ist das ein Linux Tool?

Hast du die `MSI`-Datei von https://github.com/sidiandi/ttaudio/releases 
installiert? Mehr weiß ich auch nicht, benutze kein Windows :-)

Autor: Robert Manzke (pielo)
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Joachim Breitner schrieb:
> Robert M. schrieb:
> Auch wenn ich mich jetzt vielleicht etwas doof anstelle, aber wie Starte
> ich ttaudio? Oder anders gefragt, kann ich das Tool mit Win starten,
> oder ist das ein Linux Tool?
>
> Hast du die `MSI`-Datei von https://github.com/sidiandi/ttaudio/releases
> installiert? Mehr weiß ich auch nicht, benutze kein Windows :-)

Genau die hatte ich. Der Installer hat aber ohne was zu sagen einfach 
auf C: installiert. (Muss man erstmal wissen 😎) Muss jetzt nur noch den 
Druck hinbekommen, bzw die Drucker aus dem Bekanntenkreis alle 
austesten. Irgendeiner muss es doch hinbekommen...

Autor: Martin Bless (Firma: mbless.de) (martinbless)
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Hat schon jemand versucht, die OIDs (per Photoshop) über "normale" 
Digitalfotos zu legen und dann Abzüge davon im Fotolabor machen zu 
lassen?

Autor: Karo (Gast)
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Hallo,
das ist echt total faszinierend. Hätte jemand Lust und Zeit ein Material 
für den Unterricht für mich mit der TinG Funktion zu erstellen? Ich 
würde es auch vergüten. Einfach melden.
Danke!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Karo (gast) schrieb:
> Einfach melden. Danke!

Du Held!

Dann müßtest du halt auch mal irgend eine Kontakt-Adresse angeben, oder 
wie soll sonst die Meldung erfolgen?

Autor: Karo (Gast)
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FABLAB Karlsruhe (Wolfgang Kraft) schrieb:
> mitmachen

Wegstaben V. schrieb:
> Karo (gast) schrieb:
> Einfach melden. Danke!
>
> Du Held!
> Dann müßtest du halt auch mal irgend eine Kontakt-Adresse angeben, oder
> wie soll sonst die Meldung erfolgen!
😂😂😂
Sorry, meine E Mail ist
Karo-pereira@gmx.de

Danke 😀

Beitrag #4926302 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4926303 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dominik (Gast)
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Martin B. schrieb:
> Hat schon jemand versucht, die OIDs (per Photoshop) über "normale"
> Digitalfotos zu legen und dann Abzüge davon im Fotolabor machen zu
> lassen?

Immner noch keine Erfahrungen? Die üblichen Drogeriemärkte bieten 
Photodrucke ja im Centbereich. Ich habe keinen (Farb-)Drucker zu Hause. 
Es wäre sehr ärgerlich, wenn ich mit dem ganzen Software-Kram anfange 
und Stunden investiere, um dann später feststelle, dass es nicht 
funktioniert. :(
tttool konnte ich unter debian jessie übrigens erfolgreich bauen. 
ttmp32gme
ist allerdings eine sehr harte Nuss: Perl-Monster sondergleichen! Habe 
tausend Module mit cpan / cpanm nachinstalliert. Einige musste ich 
forcen, weil Tests fehlschlugen. An "Music::Tag::MP3" bin ich leider 
gescheitert. Selbst mit Forcen klappt es nicht. ttmp32gme.pl sagt immer 
noch, dass es fehlt :(
Ist mir leider zu hoch: Mit debian jessie kriege ich es zumindest nicht 
hin. Bleibt nur der Windoof-Rechner meiner Frau. Aber bevor ich dort 
wieder bei Null anfange, würde ich gerne wissen, ob es überhaupt Sinn 
macht mit dem DM-, Rossmann- oder Müller-Druckservice.

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