Hey Mal was fürs Feierabendbierchen http://en.wikipedia.org/wiki/Lunar_Laser_Ranging_experiment Schon ma jemand versucht bzw das ist das als Hobbybastler überhaupt möglich? Grüße :)
ahh, da hat gerade jemand the big bang theory geschaut ;-) ...ich denke das Problem wird in der extrem schwachen Reflexion liegen!
Naja, zwar nicht mit Lasern aber Ultrakurzwellen. Einige Funkamateure betreiben sog. Erde-Mond-Erde-Verbindungen (EME). Beste Grüße, Marek
Marek N. schrieb: > Naja, zwar nicht mit Lasern aber Ultrakurzwellen. > Einige Funkamateure betreiben sog. Erde-Mond-Erde-Verbindungen (EME). > > Beste Grüße, Marek Jo die Funk Version kenn ich... Jop, Pro7 habsch grad an ... ^^
Jeffrey Lebowski schrieb: > ...ich denke das Problem wird in der extrem schwachen Reflexion liegen! Die Reflexion ist etwa 14%, die Ausbreitungsdämpfung durch die große Entfernung ist etwa 10 hoch 16.
Das nötige Equipment gibts wohl nicht beim 1€-Chinesen: http://www.fesg.bv.tum.de/91872--~fesg~forschung~llr.html
Da braucht man schon einen extrem starken Laser. Selbst mit einem brandgefährlich aufgebohrtem Laserpointer keine Chance!
Icke ®. schrieb: > Das nötige Equipment gibts wohl nicht beim 1€-Chinesen: > > http://www.fesg.bv.tum.de/91872--~fesg~forschung~llr.html Das hatte mich interessiert obs da irgendwelche Bastler-Freaks gibt die da was gezaubert haben. Gibt ja auch Leute die vermeindlich sündhaft teure Teleskope im Garten stehen haben - Baujahr 1970 oder so. Deshalb dachte ich mir: Vielleicht gibts auch Leute die aus Recycling sich das nötigste zusammen gesucht haben ;)
Was ich nicht verstehe ist das man mit einem Satelliten mit eigenem Laser doch einige der Probleme aus dem Weg gehen könnte. Dann würde man mit dem Satellit die Entfernung zum Mond messen und von der Erde zum Sat. Durch diese Aufteilung würde man einige Probleme wie Atmosphere, Bewegungen der Mond/Erdoberflächen (Kontinentalplatten) usw. umgehen. Wenn man sich mal LISA anschaut http://en.wikipedia.org/wiki/Laser_Interferometer_Space_Antenna dann sollte man mit ähnlicher Technologie doch viel bessere Resultate erhalten. Gruß Hagen
sorry, das PDF ist ziemlich groß wie ich jetzt feststellen musste. Aber wenn es interessiert: es ist eine Diplomarbeit, Humboldt Uni Berlin, auf deutsch, die sich mit der Entwicklung der LASER Interferometer, elektonische Auswertung, innere Aufbau der Satelliten usw. beschäftigt. Wer sich für Optik usw. interessiert kann ja seine INet Bandbreite für die 10Mb verbraten. Sorry nochmal.
Ein Interferometer ist etwas anderes wie mal auf den Mond ballern. Was moeglich ist, ist mit einem Kupferdampflaser auf die g-Probe zu ballern. Das ist ein Satellit, der aus Spiegelprismen besteht, und daher auch ein Echo bringt. Der Nachteil ist, man muss die Koordinaten haben und nachfuehren. Bedingt auch wieder professionelles Equipment. Wer solche Spielereien interessant findet, sollte vielleicht Physik studieren. Da besteht zumindest der Hauch einer Chance sowas von Nahem anzuschauen. Also die g-Probe kann man so auf den Sub-meter genau ausmessen, so tracken und dadurch das g-Feld de Erde ausmessen.
Auf der letzen UKW-Tagung gab es einen ähnlichen Vortrag, aus der Messung der Laufzeit eines Signals wurde die sichtbare Halbkugel des Mondes sozusagen abgebildet. Ich habe mir den Vortrag angehört, Pieters Themen sind immer interessant. Hier die Kurzfassung des Skriptums: Pieter-Tjerk deBoer, PA3FWM, SDR und Mondfotografie In diesem Vortrag wird gezeigt, wie mit Amateurfunktechnik und dem 25m-Spiegel in Dwingeloo, Bilder vom Mond gemacht werden können (was Professionals vor Jahrzehnten schon mit Hochleistung- sradar machten). Es wird ein spezielles Signal zum Mond geschickt, und dieses Signal und sein Echo werden mit einem Software-Defined-Radio aufgezeichnet und nachher verarbeitet. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist die Kugelform schon sichtbar; weitere Verbesserungen der Anlage im Sommer werden hoffentlich zu mehr detaillierten Bildern im Vortrag führen. Wenn im Vortrag noch Zeit übrig ist, werden auch noch einige andere SDR-Themen besprochen über die letztes Jahr schon berichtet wurde. Gut einen 25m-Parabol hat nicht jeder im Garten stehen...
Hagen Re schrieb: > Was ich nicht verstehe ist das man mit einem Satelliten mit eigenem > Laser doch einige der Probleme aus dem Weg gehen könnte. Dann würde man > mit dem Satellit die Entfernung zum Mond messen und von der Erde zum > Sat. Was aber gar nicht so einfach ist. Denn auf der hier interessanten Distanzskala macht der Satellit selber schon so seine Sachen im Orbit. Die Erde ist nun mal keine homogene Kugel sondern zeigt auch Gravitatsionsanomalien, die natürlich die Bahn eines Satelliten beeinflussen. > Durch diese Aufteilung würde man einige Probleme wie Atmosphere, > Bewegungen der Mond/Erdoberflächen (Kontinentalplatten) usw. umgehen. Soweit ich das Verstanden habe, sind diese Dinge gar nicht so sehr das Problem. Problematisch ist, dass von dem starken Laser nur einige wenige einzelne Photonen zurückkommen, die man rausfischen muss. Und dann natürlich benötigt man noch eine genaue Theorie der Mondbahn. Die Mondbahn ist ja nur in erster Näherung eine Ellipse um die Erde. Selbst Hobbyastronomen bringen da noch mindestens 6 bis 10 Korrekturterme an, wenn sie Mondbahn rechnen. Professionelle Astronomen noch viel mehr. Und das ist ja dann auch das Problem beim Feststellen der Entfernung. Der Mond hat ja in einem Umlauf nicht immer die gleiche Entfernung. Man muss daher auch sicherstellen, dass man auch wirklich identische Bahnpunkte aus verschiedenen Umläufen miteinander vergleicht, wenn man eine Zu- oder Abnahme auf Zentimeterniveau bestimmen möchte.
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