Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sehr genaue Strommessung über Spannungsabfall


von Rüdiger (Gast)


Lesenswert?

Guten Tag.

Ich habe vor einen kleinen Datenlogger zu bauen welchen ich nach und 
nach auf das minimale an Verbrauch umbauen/abändern möchte.

Hierzu würde ich einen LinearRegler 3,3V über einen 100kOhm Widerstand 
mit 12V ansteuern und dann 1V/µA messen können - In der Theorie.

Bezüglich Kriechströme des Linearreglers würde ich den Ausgang zunächst 
offen lassen und nachmessen welche Spannung ich abziehen muss um diese 
Kriechströme heraus zu Rechnen.


Sind diese überlegungen soweit richtig oder greife ich damit total in 
die Tonne. (Die Messschaltung darf ruhig Leistung verbraten).

von MaWin (Gast)


Lesenswert?

> Sind diese überlegungen soweit richtig

Klingt falsch.

Git es dir nicht zu Denken,
daß alle anderen Leute so was auf andere Art machen ?

von Harald Wilhelms (Gast)


Lesenswert?

Rüdiger schrieb:

> Bezüglich Kriechströme des Linearreglers würde ich den Ausgang zunächst
> offen lassen und nachmessen welche Spannung ich abziehen muss um diese
> Kriechströme heraus zu Rechnen.

Kriechströme rechnet man nicht heraus,
sondern man vermeidet sie vonvornherein.
:-)
Gruss
Harald

von Rüdiger (Gast)


Lesenswert?

Die schaltung soll nicht zur Spannugnsversorgung verwendet werden 
(zumindest nicht dauerhaft) sondern nur um mit hoher genauigkeit (ohne 
mir ein extrem Teures Messgerät zu kaufen) einen Strom zu messen.

Wie machen es denn die anderen wenn sie solche geringe Stöme messen 
wollen?

von Harald Wilhelms (Gast)


Lesenswert?

Rüdiger schrieb:
> Die schaltung soll nicht zur Spannugnsversorgung verwendet werden
> (zumindest nicht dauerhaft) sondern nur um mit hoher genauigkeit (ohne
> mir ein extrem Teures Messgerät zu kaufen) einen Strom zu messen.
>
> Wie machen es denn die anderen wenn sie solche geringe Stöme messen
> wollen?

Sie nehmen ein Messgerät, welches für geringe Ströme geeignet ist.
Wobei "geringe Ströme" eher pico oder nano Ampere sind.
Gruss
Harald

von Floh (Gast)


Lesenswert?

Rüdiger schrieb:
> Hierzu würde ich einen LinearRegler 3,3V über einen 100kOhm Widerstand
> mit 12V ansteuern und dann 1V/µA messen können - In der Theorie.

Wie wärs denn mit einem Schaltplan, um die Gedanken zu sortieren?

von simple.and.cheap (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

So? (OHNE alle erforderlichen C's)

von Ulrich (Gast)


Lesenswert?

Ganz so klein werden die Ströme beim µC nicht werden. Da wird man als 
Shunt eher 10 K statt 1 M nehmen. Damit hat man immer noch 10 mV pro µA 
und kann entsprechend auch noch bis in den nA Bereich messen.  Eventuell 
braucht man sogar noch 1-2 Dioden Parallel zum Shunt, damit anfangs auch 
mal kurz mehr als 0,5 mA erlaubt sind, bis der µC im Stromsparmodus ist.

Wechselspannungsmäßig ist die Schaltung aber nicht ganz unkritisch. Es 
ist also nicht sicher das jede Kombination Regler und OP geht. Besonders 
ein Low Drop Regler könnte Probleme machen.

Eine alternative Schaltung wäre ein normaler Regler und dann ein OP als 
Transimpedanzverstärker als virtuelle Masse. Das ist sonst oft die 
Methode der Wahl für kleine Ströme so von 1 pA bis etwa 10 mA.

von Falk B. (falk)


Lesenswert?

Jedes billige Messgerät hat einen 2mA Messbereich und löst damit 1uA 
auf. Das reicht. Bessere haben einen 200uA Messbereich und lösen 0,1uA 
auf, das reicht erst recht. Siehe Sleep Mode und [[Versorgung aus 
einer Zelle]].

MfG
Falk

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.