Guten Tag. Ich habe vor einen kleinen Datenlogger zu bauen welchen ich nach und nach auf das minimale an Verbrauch umbauen/abändern möchte. Hierzu würde ich einen LinearRegler 3,3V über einen 100kOhm Widerstand mit 12V ansteuern und dann 1V/µA messen können - In der Theorie. Bezüglich Kriechströme des Linearreglers würde ich den Ausgang zunächst offen lassen und nachmessen welche Spannung ich abziehen muss um diese Kriechströme heraus zu Rechnen. Sind diese überlegungen soweit richtig oder greife ich damit total in die Tonne. (Die Messschaltung darf ruhig Leistung verbraten).
> Sind diese überlegungen soweit richtig
Klingt falsch.
Git es dir nicht zu Denken,
daß alle anderen Leute so was auf andere Art machen ?
Rüdiger schrieb: > Bezüglich Kriechströme des Linearreglers würde ich den Ausgang zunächst > offen lassen und nachmessen welche Spannung ich abziehen muss um diese > Kriechströme heraus zu Rechnen. Kriechströme rechnet man nicht heraus, sondern man vermeidet sie vonvornherein. :-) Gruss Harald
Die schaltung soll nicht zur Spannugnsversorgung verwendet werden (zumindest nicht dauerhaft) sondern nur um mit hoher genauigkeit (ohne mir ein extrem Teures Messgerät zu kaufen) einen Strom zu messen. Wie machen es denn die anderen wenn sie solche geringe Stöme messen wollen?
Rüdiger schrieb: > Die schaltung soll nicht zur Spannugnsversorgung verwendet werden > (zumindest nicht dauerhaft) sondern nur um mit hoher genauigkeit (ohne > mir ein extrem Teures Messgerät zu kaufen) einen Strom zu messen. > > Wie machen es denn die anderen wenn sie solche geringe Stöme messen > wollen? Sie nehmen ein Messgerät, welches für geringe Ströme geeignet ist. Wobei "geringe Ströme" eher pico oder nano Ampere sind. Gruss Harald
Rüdiger schrieb: > Hierzu würde ich einen LinearRegler 3,3V über einen 100kOhm Widerstand > mit 12V ansteuern und dann 1V/µA messen können - In der Theorie. Wie wärs denn mit einem Schaltplan, um die Gedanken zu sortieren?
Ganz so klein werden die Ströme beim µC nicht werden. Da wird man als Shunt eher 10 K statt 1 M nehmen. Damit hat man immer noch 10 mV pro µA und kann entsprechend auch noch bis in den nA Bereich messen. Eventuell braucht man sogar noch 1-2 Dioden Parallel zum Shunt, damit anfangs auch mal kurz mehr als 0,5 mA erlaubt sind, bis der µC im Stromsparmodus ist. Wechselspannungsmäßig ist die Schaltung aber nicht ganz unkritisch. Es ist also nicht sicher das jede Kombination Regler und OP geht. Besonders ein Low Drop Regler könnte Probleme machen. Eine alternative Schaltung wäre ein normaler Regler und dann ein OP als Transimpedanzverstärker als virtuelle Masse. Das ist sonst oft die Methode der Wahl für kleine Ströme so von 1 pA bis etwa 10 mA.
Jedes billige Messgerät hat einen 2mA Messbereich und löst damit 1uA auf. Das reicht. Bessere haben einen 200uA Messbereich und lösen 0,1uA auf, das reicht erst recht. Siehe Sleep Mode und [[Versorgung aus einer Zelle]]. MfG Falk
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