Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Decoder-IC mit 2 Inputs / 4 Outputs


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von D. E. (eschlair)


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Hallo zusammen

Kennt jemand ein aktuelles (also nicht 20 jähriges) Decoder-IC mit 2 / 4 
Ein- / Ausgängen?

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In etwa so. Ausgangsstrom wäre gut wenn 20 bis 25mA ist. Wäre natürlich 
schön wenn es in ein SO-8 Gehäuse passen würde (SMD lieber als THT)

Danke und Gruss

von Detlev T. (detlevt)


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David E. schrieb:
> Kennt jemand ein aktuelles (also nicht 20 jähriges)

Solange es tut, was es soll, und verfügbar ist, müsste das doch egal 
sein, oder?

von hp-freund (Gast)


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von Helmut L. (helmi1)


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Ist zwar 3 to 8 aber man muss ja nicht alle Ausgange benutzen: 74HC238

von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


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David E. schrieb:
> In etwa so. Ausgangsstrom wäre gut wenn 20 bis 25mA ist. Wäre natürlich
> schön wenn es in ein SO-8 Gehäuse passen würde (SMD lieber als THT)

Ein programmierter Tiny13(A) mit weggefustem Resetpin erfüllt genau 
Deine Vorstellungen ;-) Der könnte sogar noch andere Codierungsarten...

von Seltener Gast (Gast)


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Was natürlich die Frage aufwirft, wie schnell das Ganze sein muss ...

von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


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Oder ob man programmierbare Delayzeiten braucht, wie z.B. "Break before 
make" ;-)

von Michael A. (Gast)


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David E. schrieb:
> Kennt jemand ein aktuelles (also nicht 20 jähriges) Decoder-IC mit 2 / 4
> Ein- / Ausgängen?

An dem Prinzip hat sich in den letzten 30 Jahren nicht viel geändert. 
Nimm ein 74HC139. Da sind 2 2:4 Dekoder drin.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael A. schrieb:

> An dem Prinzip hat sich in den letzten 30 Jahren nicht viel geändert.
> Nimm ein 74HC139. Da sind 2 2:4 Dekoder drin.

Bei 20mA?

von Helmut L. (helmi1)


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Michael A. schrieb:
> An dem Prinzip hat sich in den letzten 30 Jahren nicht viel geändert.
> Nimm ein 74HC139. Da sind 2 2:4 Dekoder drin.

Der geht nicht. Der hat invertierte Ausgaenge.

von D. E. (eschlair)


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>Der geht nicht. Der hat invertierte Ausgaenge.

Spielt keine Rolle.


>Was natürlich die Frage aufwirft, wie schnell das Ganze sein muss ...

20Hz sollten reichen.


>Solange es tut, was es soll, und verfügbar ist, müsste das doch egal
>sein, oder?

Im Grunde schon, jedoch möchte ich ein leicht erhältliches IC einsetzen.


>Ein programmierter Tiny13(A) mit weggefustem Resetpin erfüllt genau
>Deine Vorstellungen ;-) Der könnte sogar noch andere Codierungsarten...

Im Grunde wäre das eine schöne Lösung. Da es aber ein Testaufbau ist, 
möchte ich alles so einfach wie möglich halten.



Ok ich werde mal den 74HC139 und den 74HC238 genauer anschauen, danke. 
Falls die Stromstärke nicht reicht, werde ich wohl (in meinem Fall) 2 (= 
2 Relais) Transistoren als Schalter einsetzen.

von Michael A. (Gast)


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David E. schrieb:
> Ok ich werde mal den 74HC139 und den 74HC238 genauer anschauen, danke.

In der Ecke 137/138/139/237/238 gibt es einiges zur Auswahl.
Vom 139 z.B. auch die 1-fach 2:4 Version im 8-pin Gehäuse als
SN74LVC1G139

von heinzhorst (Gast)


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Knut Ballhause schrieb:
> Ein programmierter Tiny13(A) mit weggefustem Resetpin erfüllt genau
> Deine Vorstellungen ;-) Der könnte sogar noch andere Codierungsarten...

Warum nicht gleich ein Cortex A8?

von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


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heinzhorst schrieb:
> Warum nicht gleich ein Cortex A8?

Darum nicht!

von (prx) A. K. (prx)


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heinzhorst schrieb:

> Warum nicht gleich ein Cortex A8?

Was stört dich am Tiny? So blöd ist die Idee ja nun doch nicht. Bei 20Hz 
kommt er locker mit und hat hinreichend stromfeste Ausgänge. Wenn man 
die Infrastruktur für die AVRs rumliegen (und im Kopf) hat, dann ist 
diese Lösung schneller fertig als hier im Forum die Frage zu stellen und 
auf Antwort zu warten.

von D. E. (eschlair)


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>SN74LVC1G139

Das wird mein IC :). Vielen Dank.

-> Thread kann von meiner Seite geschlossen werden.

von heinzhorst (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wenn man
> die Infrastruktur für die AVRs rumliegen (und im Kopf) hat, dann ist
> diese Lösung schneller fertig als hier im Forum die Frage zu stellen und
> auf Antwort zu warten.

Stimmt. Aber vielleicht ist meine Denkweise zu sehr die eines 
(haupberuflichen) Entwicklers. Deshalb: Für eine solch einfache 
Logikverknüpfung ist JEDER Mikrocontroller überdimensioniert. Und eine 
MCU hat den Nachteil, dass er eben vor oder nach dem Auflöten 
programmiert werden muss. Ein zusätzlicher Steckverbinder, ein 
zusätzlicher Fertigungsschritt. Ob die Signallaufzeit kritisch ist kann, 
ich nicht beurteilen, weil ich die konkrete Anwendung nicht kenne. 
Trotzdem: ein 74xx ist in jedem Fall die bessere Lösung. Selbst wenn man 
den passenden Typ nicht so schnell beschaffen kann. Im heimischen 
Bastelkeller hätte ich das notfalls mit 74HC00 in NAND-Technik 
aufgebaut. Oder was ich sonst so ein "einfachen" Logikbausteinen zur 
Hand habe.

von Etrick (Gast)


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Tja, die Zeiten ändern sich. Wo früher 3 Dioden plus Transisor eine ODER 
Verknüpfung realisiert haben, nimmt der Mann von Welt heute einen µC...

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