Stromwandler unter Nennstrom betreiben

Gast #2273496
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Hallo!

Habe eine kurze Frage.

Ist es möglich einen induktiven Stromwandler unter seinem Nennstrom zu 
betreiben?

Sprich, wenn ein Hauptstrommessbereich von 5-60A angegeben ist, kann man 
auch noch Ströme von 1A messen?

Bei dem besagten Stromwandler hatte ich folgenden im Auge...
http://www.csd-electronics.de/data/pdf/AC1005.pdf

mfg
Gast #2273584
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Ich denke, du solltest ersteinmal überlegen, in welchem Strombereich 
du wie genau messen mußt oder willst. Natürlich kann der Wandler auch 
weniger als 1A, er wird davon nicht kaput gehen. Wie genau er dann ist, 
geht aus der Kurve nicht hervor. Brauchst du 60A oder tut es 
möglicherweise ein kleineres Modell? Brauchst du eine galvanische 
Trennung vom Messkreis, dann kommt zum Shunt auch die noch dazu.

MfG Klaus
Gast #2273601
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Ich will Ströme von 0,2A bis ca. 1,5A messen mit einer Genauigkeit von 
ca. 5mA.

Klar würde mir ein kleinerer Stromwandler reichen, allerdings ist das in 
einer kleineren Preisklasse schwer zu finden (ich habs nicht geschafft).

> Ich verwende in einem Gerät den AC1040 (40A nominal) und messe Ströme
> bis 200mA AC ohne nennenswerte Fehler.

Diesen hab ich mir auch schon angeschaut, da schreckte mich aber 
ebenfalls der hohe Hauptsrommessbereich ab. Aber wenn das ohne größere 
Fehler funktioniert wäre das natürlich perfekt.

mfg
Gast #2273620
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Noch eine Frage: Auf dem Datenblatt befindet sich ein Diagramm das den 
RL über einem prozentuellen Fehler in % angibt.

Soll das heißen, dass wenn ich eine Bürde von 1000Ohm anstelle von 
100Ohm verwende habe ich einen Fehler von 50%?
Gast #2273713
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almi schrieb:
> Noch eine Frage: Auf dem Datenblatt befindet sich ein Diagramm das den
> RL über einem prozentuellen Fehler in % angibt.

Schau mal in das Bild links. Bei 200 Ohm fängt die Kurve so bei 30A an, 
krumm zu werden. Bei 1k ist sie auch schon unter 10A krumm. Für deinen 
Strombereich würde ich nicht mehr als so 200 Ohm nehmen.

MfG Klaus
#2273724
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@  almi (Gast)

>Soll das heißen, dass wenn ich eine Bürde von 1000Ohm anstelle von
>100Ohm verwende habe ich einen Fehler von 50%?

Ja. 1kOhm ist bei Nennstrom viel zuviel. Siehe Artikel Stromwandler. 
Und dann sollte dir klar werden, dass man den Stromwandler problemlos in 
dem
von dir gewünschten Bereich betreiben kann, man muss nur den Shunt 
anpassen.

MfG
Falk
Gast #2273743
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Vielen Dank!

> Für deinen Strombereich würde ich nicht mehr als so 200 Ohm nehmen.

Würde also der empfohlene 100 Ohm Widerstand problemlos funktionieren?

Noch eins :)

Reicht für diese Zwecke eine einfache OP Schaltung um diese Messspannug 
zu verstärken?

Ich habe einen +-1V Spannungsbereich zur Verfügung, bräuchte also bei 
100 Ohm eine Verstärkung von ca. 5.

mfg

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