RFID Leser ohne EM4095 o.ä.

OP #2304854
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Hallo Zusammen,

Im Rahmen eines Vortrages beschäftigte ich mich näher mit RFID; als 
Demonstrationsobjekt ist ein RFID-'Tag' mit nem 'Tiny13 und nen 
einfacher Leser entstanden. Der Einfachheit halber wurde auf 
Spezialbauteile, wie denn EM4095 verzichtet. Im Nachhinein wurde der 
Leser für 125kHz-EM4102-Manchester-Tags weiterentwickelt.
Da der AVR den Sendeschwingkreis ansteuert und das demodulierte Signal 
aufbereitet, reduziert sich die Beschaltung auf 11 passive Bauelemente 
(inkl. Spule). Es hat sich als Praktisch erwiesen, den Sendeschwingkreis 
ein wenig Abseits der Resonanz zu betreiben, um einen ausreichenden 
Modulationshub zu erhalten.

Ein Timer stellt den Träger zur Verfügung, der ADC Samplet im 
freilaufenden Modus mit ~20kHz den Ausgang des Demodulators, bis ein 
vollständiges Datenpaket eingetroffen ist. Danach werden die 
eingetroffenen Bits sortiert und die Prüfsummen überprüft. Wenn alles 
stimmt, wird die ID des Tags als ASCII auf dem UART ausgegeben und eine 
LED Signalisiert das Vorhandensein des Tags.

Durch den den einfachen Demodulator wird der Sendeschwingkreis belastet, 
was die Reichweite auf ~1cm Reduziert. Die Anhänger-Tags scheinen 
Invertiert zu senden (?? hat jemand dafür eine Erklärung). Deshalb wird, 
wenn für eine bestimmte Zeit kein Sync gefunden wurde, das Signal 
invertiert.

Die Routinen zum Verarbeiten der RFID-Daten, sowie die Dekodierung der 
Manchester-Daten entstammen RFID Türmodul. Diese funktionierten auf 
Anhieb; Danke an S. Seegel für den guten Code und für die verständliche 
Beschreibung des Manchester Codes

MfG Lukas
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